Grüß Gott in die Runde,
LEP-Lampen stehen bei vielen Taschenlampenliebhabern nicht weit oben auf der „Kaufliste“, wohl aufgrund des eingeschränkten Nutzens. Die Wenigsten müssen einen Fleck in 1,5 Kilometer Entfernung anleuchten oder nutzen sie auf hoher See.
Mit der zoombaren Acebeam W35 könnte sich das jedoch ändern.
Da ich (noch) keine Apparaturen zur Messung von Lichtstärke, Temperatur und weiteren Daten habe, wird dies ein kurzes Review aus Sicht eines Muggels. Da gestern das Wetter mal wieder nicht mitgespielt hat, ich mir zudem einen falschen Spot für Fotos ausgesucht habe, müsst ihr bei den folgenden Beamshots ein oder besser zwei Augen zudrücken. Bessere werden bald nachgereicht. Mea culpa.
Sodann, legen wir los!
Einleitung
Heute stelle ich euch die W35 vor, welche die erste zoombare LC DEL LEP-Taschenlampe aus dem Hause Acebeam ist. Was sich genau hinter dem Abkürzungskauderwelsch versteckt, klären wir nun in den nächsten Zeilen.

Bei der W35 handelt es sich um die fünfte LEP-Lampe von Acebeam und soll wohl der Nachfolger der bereits 2019 erschienenen W30 darstellen. Optisch recht ähnlich, jedoch überzeugt die W35 mit den inneren Werten. Im Inneren werkelt neben dem eigentlichen LEP-Modul eine Liquid Crystal Diffractive Electro-optic Linse, welche für den Zoom verantwortlich ist. Laienhaft gesprochen befinden sich in der Linse flüssige Kristalle, welche je nach Anwendungsfall mit elektrischen Impulsen für einen breiten oder schmalen Abstrahlwinkel sorgen. Der Zoom funktioniert somit ohne ein mechanisches System.
Lieferumfang
Der Lieferumfang ist bei der Acebeam W35 erneut recht dürftig. Bei dem aufgerufenen Preis kann man von einem Hersteller im oberen Preissegment doch mehr erwarten, zumal früher bereits Holster in guter Qualität beilagen. Das scheint aber seit geraumer Zeit wohl Geschichte zu sein. Ein passendes Holster kann man beim Zubehör ebenfalls nicht erwerben.


Abmessungen / Gewicht
Die Messungen erfolgten mit einem Gliedermaßstab und einer Kaffeewaage (0,1 g - 2000 g):
Herstellerangaben zu Leistung / Reichweite
Sämtliche Angaben habe ich von Acebeam übernommen, da ich, wie bereits Eingangs erwähnt, über keine Messmöglichkeit verfüge.
Max Spot:
Low 80 Lumen, 8 Stunden 20 Minuten, 850m Leuchtweite, 180625 cd
Med 230 Lumen, 4 Stunden, 1450m Leuchtweite, 525625 cd
High 470 Lumen, 2 Stunden, 2050m Leuchtweite, 1050625 cd
Turbo 800-470 Lumen, 6 Minuten + 1 Stunde 40 Minuten, 2600m Leuchtweite, 1690000 cd
Strobe 470 Lumen, 3 Stunden, 2050m Leuchtweite, 1050625 cd
Max Flood
Low 60 Lumen, 6 Stunden 40 Minuten, 45m Leuchtweite, 506 cd
Med 180 Lumen, 3 Stunden 40 Minuten, 73m Leuchtweite, 1332 cd
High 350 Lumen, 1 Stunden 50 Minuten, 101m Leuchtweite, 2550 cd
Turbo 570-350 Lumen, 6 Minuten + 1 Stunde 30 Minuten, 131 Leuchtweite, 4290 cd
Strobe 350 Lumen, 2 Stunden 50 Minuten, 101m Leuchtweite, 2550 cd
Energieversorgung
Der mitgelieferte 21700er Lithium-Ionen Akku wird durch zwei Federn in Position gehalten. Die Lampe verfügt über einen USB-C Anschluss am Heckschalter, welcher mit einer Gummikappe verschlossen wird. Ob die Lampe als Powerbank genutzt werden kann, weiß ich aktuell nicht. Das Gewinde des Akkudeckels ist geschmiert und mit einem O-Ring versehen.


Optik / Haptik
Die Acebeam W35 liegt gut in der Hand, das Akkurohr ist weder zu dick noch zu dünn. Somit kann man die W35 taktisch oder auch am hängenden Arm gut halten. Durch den taktischen Ring, welcher eine kleine Aussparung für ein Lanyard enthält, lässt sie sich auch bequem im Zigarrengriff anschalten – zur Bedienung jedoch später mehr.
Die Oberfläche besteht aus einer harteloxierten Oberfläche vom Typ III, optisch in Schwarz mit einem Tick Anthrazit gehalten.
Der Edelstahl-Bezelring wurde schwarz lackiert und hebt sich durch einen Glanz stärker vom Lampenkörper ab.
Die Kühlrippen sind dezent eingefügt, ohne scharfe Kanten oder Fehler. Die W35 ist tailstandfähig, wenn auch sehr wackelig – ich rate von Tailstand ab.
Die Heckkappe verfügt über kleine Löcher, um daran ein Lanyard zu befestigen. Eine Klammer ist im Lieferumfang nicht mit dabei.

Bedienung
Die Bedienung der Lampe erfolgt über drei Schalter, was im ersten Moment für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig war.
Die Lampe wird über den gummierten Heckschalter gestartet. Die Lampe verfügt über eine Memoryfunktion, welche sich die letzte eingestellte Helligkeit (außer Turbo) sowie den Abstrahlwinkel (außer Maximalspot) merkt. Eine Momentbeleuchtung ist über den Heckschalter möglich.
Unterhalb vom Lampenkopf gibt es zwei Schalter, links für den Zoom, rechts für die Helligkeit.

Die Lampe verfügt über insgesamt sechs Zoomstufen, welche über den linken Schalter durchgeschaltet werden.
1C – Wechsel zwischen den Zoomstufen
2C – Wechsel zwischen Maximal Flood/Spot
Der rechte Schalter regelt die Helligkeit in vier Helligkeitsstufen:
1C – Wechsel zwischen den drei Helligkeitsstufen
2C – Turbo
3C - Strobe
Die Acebeam W35 verfügt über eine Ladestandsanzeige via LED, welche bei den Seitenschaltern verbaut ist.

Größenvergleich
Anbei noch ein Bild mit einem kleinen Größenvergleich - beim nächsten Mal wird das Bild direkt frontal geschossen.

Links Acebeam W35, Mitte Wurkkos TS30S Pro, Rechts Sofirn SP60
Fazit
Die Acebeam W35 lässt sich hervorragend für Spaziergänge nutzen. Durch den variablen Zoom kann man recht bequem zwischen Flood und Spot schalten. Die Farbwiedergabe im Flood überzeugt nicht - die Farben der Umgebung wirken sehr blass. Vorteil ist jedoch, dass man bei Spaziergängen nun nicht mehr auf eine Zweitlampe angewiesen ist. Es ärgert mich, dass kein passendes Holster mitgeliefert wird. Bei dem aufgerufenen Preis kann ich das nicht verstehen. Ein Clip ist ebenfalls nicht vorhanden.
Auch ein Gewinde für ein Stativ wurde wegrationalisiert. Gerade bei der „Such“-Lampe wäre dieses Gimmick, welches bereits bei der W30 verbaut war, doch notwendig.
Beamshots folgen.
LEP-Lampen stehen bei vielen Taschenlampenliebhabern nicht weit oben auf der „Kaufliste“, wohl aufgrund des eingeschränkten Nutzens. Die Wenigsten müssen einen Fleck in 1,5 Kilometer Entfernung anleuchten oder nutzen sie auf hoher See.
Mit der zoombaren Acebeam W35 könnte sich das jedoch ändern.
Da ich (noch) keine Apparaturen zur Messung von Lichtstärke, Temperatur und weiteren Daten habe, wird dies ein kurzes Review aus Sicht eines Muggels. Da gestern das Wetter mal wieder nicht mitgespielt hat, ich mir zudem einen falschen Spot für Fotos ausgesucht habe, müsst ihr bei den folgenden Beamshots ein oder besser zwei Augen zudrücken. Bessere werden bald nachgereicht. Mea culpa.
Sodann, legen wir los!
Einleitung
Heute stelle ich euch die W35 vor, welche die erste zoombare LC DEL LEP-Taschenlampe aus dem Hause Acebeam ist. Was sich genau hinter dem Abkürzungskauderwelsch versteckt, klären wir nun in den nächsten Zeilen.

Bei der W35 handelt es sich um die fünfte LEP-Lampe von Acebeam und soll wohl der Nachfolger der bereits 2019 erschienenen W30 darstellen. Optisch recht ähnlich, jedoch überzeugt die W35 mit den inneren Werten. Im Inneren werkelt neben dem eigentlichen LEP-Modul eine Liquid Crystal Diffractive Electro-optic Linse, welche für den Zoom verantwortlich ist. Laienhaft gesprochen befinden sich in der Linse flüssige Kristalle, welche je nach Anwendungsfall mit elektrischen Impulsen für einen breiten oder schmalen Abstrahlwinkel sorgen. Der Zoom funktioniert somit ohne ein mechanisches System.
Lieferumfang
Der Lieferumfang ist bei der Acebeam W35 erneut recht dürftig. Bei dem aufgerufenen Preis kann man von einem Hersteller im oberen Preissegment doch mehr erwarten, zumal früher bereits Holster in guter Qualität beilagen. Das scheint aber seit geraumer Zeit wohl Geschichte zu sein. Ein passendes Holster kann man beim Zubehör ebenfalls nicht erwerben.

- Acebeam W35 Lampe
- Ladekabel USB-A auf USB-C
- 21700er Akku (5000 mAh)
- Lanyard
- 2x O-Ring
- Bedienungsanleitung
- Kurzanleitung
- Garantiezettel
- Verpackung

Abmessungen / Gewicht
Die Messungen erfolgten mit einem Gliedermaßstab und einer Kaffeewaage (0,1 g - 2000 g):
- Länge: 19,1 cm
- Durchmesser LEP-Kopf: 5,9 cm
- Durchmesser Griff an der Endkappe: 3 cm
- Gewicht mit Akku: 337,6 g
- Gewicht ohne Akku: 258,6 g
Herstellerangaben zu Leistung / Reichweite
Sämtliche Angaben habe ich von Acebeam übernommen, da ich, wie bereits Eingangs erwähnt, über keine Messmöglichkeit verfüge.
Max Spot:
Low 80 Lumen, 8 Stunden 20 Minuten, 850m Leuchtweite, 180625 cd
Med 230 Lumen, 4 Stunden, 1450m Leuchtweite, 525625 cd
High 470 Lumen, 2 Stunden, 2050m Leuchtweite, 1050625 cd
Turbo 800-470 Lumen, 6 Minuten + 1 Stunde 40 Minuten, 2600m Leuchtweite, 1690000 cd
Strobe 470 Lumen, 3 Stunden, 2050m Leuchtweite, 1050625 cd
Max Flood
Low 60 Lumen, 6 Stunden 40 Minuten, 45m Leuchtweite, 506 cd
Med 180 Lumen, 3 Stunden 40 Minuten, 73m Leuchtweite, 1332 cd
High 350 Lumen, 1 Stunden 50 Minuten, 101m Leuchtweite, 2550 cd
Turbo 570-350 Lumen, 6 Minuten + 1 Stunde 30 Minuten, 131 Leuchtweite, 4290 cd
Strobe 350 Lumen, 2 Stunden 50 Minuten, 101m Leuchtweite, 2550 cd
Energieversorgung
Der mitgelieferte 21700er Lithium-Ionen Akku wird durch zwei Federn in Position gehalten. Die Lampe verfügt über einen USB-C Anschluss am Heckschalter, welcher mit einer Gummikappe verschlossen wird. Ob die Lampe als Powerbank genutzt werden kann, weiß ich aktuell nicht. Das Gewinde des Akkudeckels ist geschmiert und mit einem O-Ring versehen.


Optik / Haptik
Die Acebeam W35 liegt gut in der Hand, das Akkurohr ist weder zu dick noch zu dünn. Somit kann man die W35 taktisch oder auch am hängenden Arm gut halten. Durch den taktischen Ring, welcher eine kleine Aussparung für ein Lanyard enthält, lässt sie sich auch bequem im Zigarrengriff anschalten – zur Bedienung jedoch später mehr.
Die Oberfläche besteht aus einer harteloxierten Oberfläche vom Typ III, optisch in Schwarz mit einem Tick Anthrazit gehalten.
Der Edelstahl-Bezelring wurde schwarz lackiert und hebt sich durch einen Glanz stärker vom Lampenkörper ab.
Die Kühlrippen sind dezent eingefügt, ohne scharfe Kanten oder Fehler. Die W35 ist tailstandfähig, wenn auch sehr wackelig – ich rate von Tailstand ab.
Die Heckkappe verfügt über kleine Löcher, um daran ein Lanyard zu befestigen. Eine Klammer ist im Lieferumfang nicht mit dabei.

Bedienung
Die Bedienung der Lampe erfolgt über drei Schalter, was im ersten Moment für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig war.
Die Lampe wird über den gummierten Heckschalter gestartet. Die Lampe verfügt über eine Memoryfunktion, welche sich die letzte eingestellte Helligkeit (außer Turbo) sowie den Abstrahlwinkel (außer Maximalspot) merkt. Eine Momentbeleuchtung ist über den Heckschalter möglich.
Unterhalb vom Lampenkopf gibt es zwei Schalter, links für den Zoom, rechts für die Helligkeit.

Die Lampe verfügt über insgesamt sechs Zoomstufen, welche über den linken Schalter durchgeschaltet werden.
1C – Wechsel zwischen den Zoomstufen
2C – Wechsel zwischen Maximal Flood/Spot
Der rechte Schalter regelt die Helligkeit in vier Helligkeitsstufen:
1C – Wechsel zwischen den drei Helligkeitsstufen
2C – Turbo
3C - Strobe
Die Acebeam W35 verfügt über eine Ladestandsanzeige via LED, welche bei den Seitenschaltern verbaut ist.

Größenvergleich
Anbei noch ein Bild mit einem kleinen Größenvergleich - beim nächsten Mal wird das Bild direkt frontal geschossen.

Links Acebeam W35, Mitte Wurkkos TS30S Pro, Rechts Sofirn SP60
Fazit
Die Acebeam W35 lässt sich hervorragend für Spaziergänge nutzen. Durch den variablen Zoom kann man recht bequem zwischen Flood und Spot schalten. Die Farbwiedergabe im Flood überzeugt nicht - die Farben der Umgebung wirken sehr blass. Vorteil ist jedoch, dass man bei Spaziergängen nun nicht mehr auf eine Zweitlampe angewiesen ist. Es ärgert mich, dass kein passendes Holster mitgeliefert wird. Bei dem aufgerufenen Preis kann ich das nicht verstehen. Ein Clip ist ebenfalls nicht vorhanden.
Auch ein Gewinde für ein Stativ wurde wegrationalisiert. Gerade bei der „Such“-Lampe wäre dieses Gimmick, welches bereits bei der W30 verbaut war, doch notwendig.
Beamshots folgen.





