Hallo,
heute möchte ich meine Eindrücke der Rofis JR 30 im Rahmen des Passarounds von Markus (MSITC) schildern. Vorab ein herzliches Dankeschön an Markus
Erste Eindrücke
Ich muss gestehen, dass es mir beim Passaround hauptsächlich um die ebenfalls enthaltene Nitecore ging und ich die Rofis ohne besondere Spannung erwartet habe und entsprechend waren meine Erwartungen...
Nach dem Auspacken der Lampe musste ich aber schnell erkennen, dass die Rofis einen guten Eindruck machte: Sie ist dickwandig, fühlt sich gut an und hat keine offensichtlichen Fehler.
Der aufgesteckte Clip ist nicht mein Fall, da ich denen nicht traue (habe eine Lampe mit aufgestecktem Clip mal fast verloren und bin somit vorgeschädigt).
Die Lampe hat einen Forward-Clicky, über den sie ein- und ausgeschaltet wird, die Helligkeit wird durch einen Sideswitch über drei Stufen (dunkel, mittel und hell) geschaltet. Hält man den Sideswitch gedrückt, kommt man in die Sondermodi inkl. Strobe mit wechselnder Frequenz. Die Bedienung ist somit für mich gelungen, da man leicht die Modi wechseln kann und Blinken nicht in der normalen Schaltfolge ist. Bisher bin ich also sehr positiv überrascht.
Die Sache mit dem Knick...
Ähnlich wie die Nitecore-Lampe des Passarounds hat aber auch diese Lampe etwas Ungewöhnliches an sich, da der Kopf sich nämlich verstellen lassen soll, sodass man im rechten Winkel zum Akkurohr "um die Ecke" leuchten kann. Bei dem Versuch, dies zu testen, scheiterte ich zunächst und ich tat das, was ich sonst bei Lampe eher selten mache: Ich nahm die Bedienungsanleitung zur Hand, um hinter den Knickmechanismus zu kommen...
Wenn man es ein Mal gemacht hat, ist es auch ganz einfach, man muss die Lampe dabei nur im unteren Bereich des Clicky halten und dann den Kopf langsam drehen, sodass sich dieser seitlich dreht. Der Widerstand dabei ist dabei - positiv gesprochen - recht hoch, sodass sich die Lampe nicht ungewollt verstellt. Außerdem läuft es völlig spielfrei und durchaus vertrauenserweckend hinsichtlich einer langen Haltbarkeit. Wasserdicht soll das Ganze lt. Hersteller nach IPX-8 auch sein.
Kehrseite des Knicks ist die beachtliche Länge der Lampe, die trotz Energiequelle im Mignon-Format von der Länge her in die Größenliga der 18650er-Lampen vordringt.
Man kann die Lampe also beispielsweise mittels Clip am Kragen oder der Jacke befestigen und hat dann beim Spaziergang die Hände frei und Licht voraus. Man kann sie auch als kleine Arbeitslampe nehmen, die auf einer glatten Fläche stehend den Arbeitsbereich ausleuchtet. An diese wäre in meinen Augen eine Tailcap ohne Aussparung besser, damit die Lampe sicherer steht und sich nicht bei Erschütterung der Schwerkraft beugt...
Fazit
Ich bin von der kleiner Rofis begeistert: Sie hat ein gutes UI und vor allem einen soliden Mechanismus, der sie dazu befähigt, wahlweise in Verlängerung des Batterierohrs oder im rechten Winkel dazu zu leuchten. Ich würde mir einen angeschraubten Clip wünschen, wie ihn die Rofis JR 20 hat, damit die Lampe besonders sicher hält, wenn man sie per Clip befestigt. Auch wäre eine andere Tailcap für mich sinnvoller, um den Tailstand zu verbessern.
Insgesamt ist die Rofis aber eine sehr gelungene Lampe. . Wer mit den oben skizzierten kleinen Einschränkungen leben kann, bekommt eine gute Lampe fürs Geld.
Danke fürs Lesen und Testendürfen
Paetzi
heute möchte ich meine Eindrücke der Rofis JR 30 im Rahmen des Passarounds von Markus (MSITC) schildern. Vorab ein herzliches Dankeschön an Markus
Erste Eindrücke
Ich muss gestehen, dass es mir beim Passaround hauptsächlich um die ebenfalls enthaltene Nitecore ging und ich die Rofis ohne besondere Spannung erwartet habe und entsprechend waren meine Erwartungen...
Nach dem Auspacken der Lampe musste ich aber schnell erkennen, dass die Rofis einen guten Eindruck machte: Sie ist dickwandig, fühlt sich gut an und hat keine offensichtlichen Fehler.
Der aufgesteckte Clip ist nicht mein Fall, da ich denen nicht traue (habe eine Lampe mit aufgestecktem Clip mal fast verloren und bin somit vorgeschädigt).
Die Lampe hat einen Forward-Clicky, über den sie ein- und ausgeschaltet wird, die Helligkeit wird durch einen Sideswitch über drei Stufen (dunkel, mittel und hell) geschaltet. Hält man den Sideswitch gedrückt, kommt man in die Sondermodi inkl. Strobe mit wechselnder Frequenz. Die Bedienung ist somit für mich gelungen, da man leicht die Modi wechseln kann und Blinken nicht in der normalen Schaltfolge ist. Bisher bin ich also sehr positiv überrascht.
Die Sache mit dem Knick...
Ähnlich wie die Nitecore-Lampe des Passarounds hat aber auch diese Lampe etwas Ungewöhnliches an sich, da der Kopf sich nämlich verstellen lassen soll, sodass man im rechten Winkel zum Akkurohr "um die Ecke" leuchten kann. Bei dem Versuch, dies zu testen, scheiterte ich zunächst und ich tat das, was ich sonst bei Lampe eher selten mache: Ich nahm die Bedienungsanleitung zur Hand, um hinter den Knickmechanismus zu kommen...
Wenn man es ein Mal gemacht hat, ist es auch ganz einfach, man muss die Lampe dabei nur im unteren Bereich des Clicky halten und dann den Kopf langsam drehen, sodass sich dieser seitlich dreht. Der Widerstand dabei ist dabei - positiv gesprochen - recht hoch, sodass sich die Lampe nicht ungewollt verstellt. Außerdem läuft es völlig spielfrei und durchaus vertrauenserweckend hinsichtlich einer langen Haltbarkeit. Wasserdicht soll das Ganze lt. Hersteller nach IPX-8 auch sein.
Kehrseite des Knicks ist die beachtliche Länge der Lampe, die trotz Energiequelle im Mignon-Format von der Länge her in die Größenliga der 18650er-Lampen vordringt.
Man kann die Lampe also beispielsweise mittels Clip am Kragen oder der Jacke befestigen und hat dann beim Spaziergang die Hände frei und Licht voraus. Man kann sie auch als kleine Arbeitslampe nehmen, die auf einer glatten Fläche stehend den Arbeitsbereich ausleuchtet. An diese wäre in meinen Augen eine Tailcap ohne Aussparung besser, damit die Lampe sicherer steht und sich nicht bei Erschütterung der Schwerkraft beugt...
Fazit
Ich bin von der kleiner Rofis begeistert: Sie hat ein gutes UI und vor allem einen soliden Mechanismus, der sie dazu befähigt, wahlweise in Verlängerung des Batterierohrs oder im rechten Winkel dazu zu leuchten. Ich würde mir einen angeschraubten Clip wünschen, wie ihn die Rofis JR 20 hat, damit die Lampe besonders sicher hält, wenn man sie per Clip befestigt. Auch wäre eine andere Tailcap für mich sinnvoller, um den Tailstand zu verbessern.
Insgesamt ist die Rofis aber eine sehr gelungene Lampe. . Wer mit den oben skizzierten kleinen Einschränkungen leben kann, bekommt eine gute Lampe fürs Geld.
Danke fürs Lesen und Testendürfen
Paetzi
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