Passaround Nitecore Sens CR

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Hallo,

heute möchte ich meine Eindrücke der Nitecore Sens CR im Rahmen des Passarounds von Markus (MSITC) schildern. Vorab ein herzliches Dankeschön an Markus :thumbsup:

Erste Eindrücke

Die Lampe macht optisch und haptisch einen ordentlichen Eindruck, die Anodisierung ist gleichmäßig und fehlerfrei, Rändelung sowie Gewinde sind sauber ausgeführt. Sie ist relativ dünnwandig und filigran, sodass sie gut als leichte und kompakte EDC durchgeht.


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Der Kopf geht allerdings zu schwer, um ihn einhändig bedienen zu können, das würde ich mir leichtgängiger Wünschen. Ein Rollschutz fehlt, Tailstand geht problemlos und sicher.

Die Lampe hat keinen Reflektor, sondern eine Linse. Der Beam geht dadurch etwas gestuft vom Spot zum Spill über. Der minimal andere Beam fällt nur an der Wand auf, nicht wenn man draußen leuchtet. Insgesamt erschließt sich mir die Optik nicht ganz, da sie nicht wie bei anderen Lampen mit Optik, die ich schon in Händen hielt, die Leuchtweite wesentlich erweitert. Mit rund 76 Metern Leuchtweite und etwa 3000 Lux ist sie zumindest im Rahmen dessen, was Lampen mit Reflektor auch leisten. Sei es drum, der Beam ist im Alltag brauchbar und das zählt - egal ob mit Optik oder Reflektor erzeugt :)

Die Nitecore ist geradezu winzig und kann somit problemlos täglich mitgeführt werden. Meine sehr kompakte Zebralight SC30 ist vergleichsweise "groß" (sie hat aber auch einen Clip montiert, den man auf den Bildern nicht sieht).

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User-Interface
Bisher wäre die Nitecore eine nette Lampe ohne besonders herausstechende Eigenschaften. Der riesige Unterschied besteht aber darin, dass die Lampe selbstständig im Betrieb die Helligkeit ändert, je nach dem, ob man in die Ferne oder vor die eigenen Füße leuchtet: Leuchtet man vor sich auf den Boden, dimmt die Lampe herunter, damit man sich nicht selbst blendet, und leuchtet man wieder in die Ferne, so wird es automatisch heller (die Helligkeit ändert sich dabei stufenlos und nicht ruckartig). Das funktioniert wirklich erstaunlich gut :thumbup:

Als ich meiner besseren Hälfte die Lampe kommentarlos in die Hand gab und sie zunächst etwas unbeeindruckt im Flur leuchtet, gab es plötzlich die große Überraschung, als die Helligkeit sich automatisch änderte. O-Ton: "Die wird ja dunkler... COOL..." :D Und das, obwohl sie sonst meinen Lampen eher sachlich gegenübersteht... :)

Um die Helligkeits-Automatik einzuschalten, muss man die Lampe mit der Linse Richtung Himmel halten und dann einschalten, das war's. Will man sie nicht, kann man die Stufen auch direkt anwählen und dann bleibt die Helligkeit konstant auf der gewünschten Stufe (Linse senkrecht zum Boden beim Einschalten = dunkle Stufe; Linse schräg zum Boden beim Einschalten (rund 45 Grad) = mittlere Stufe und hält man die Lampe beim Einschalten waagerecht, so wird die hellste Stufe eingeschaltet und gehalten).

Die Lampe verändert nicht sofort die Helligkeit, wenn man ihre Neigung etwas ändert. Man kann sicherlich darüber streiten, wie schnell dies vonstattengehen sollte. Ich persönlich finde es gut so, wie es ist, auch wenn ich von anderen gelesen habe, die sich ein zügigeres Ändern wünschen würde. Dann hätte man aber das optische Gegenstück einer leiernden Kassette (vielleicht erinnert sich noch jemand an diese komischen Dinger :) ) und es würde ständig heller und dunkler, wenn man unterwegs ist.

Fazit
Eine nette Lampe, die man gut als EDC nutzen kann, ohne dass sie stört, da sie klein und leicht ist. Leider ist sie nicht einhändig bedienbar. Die Helligkeitsautomatik ist nett und funktioniert - wenn man sie nicht will, kann man die Lampe auch so nutzen.
Ob man eine solche Automatik braucht? Wohl nicht wirklich, aber es macht Spaß, damit zu spielen und etwas Sinn ergibt es auch. An jeder Lampe bräuchte ich es aber nicht :)

Danke fürs Lesen und Testendürfen

Paetzi
 
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