Olight Marauder Mini 2 - Tests, Reviews und Erfahrungsberichte

DumaMadoa

Flashaholic
11 September 2020
232
494
63
Bremen
Bis auf meine tolle I1R2 Pro am Schlüsselbund, habe ich mich vor einigen Jahren von all meinen Olights getrennt. Umso gespannter bin ich auf die nagelneue Marauder Mini 2!

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Lieferumfang​


Der auffälligste Gegenstand im Lieferumfang ist definitiv das Case. Es ist etwas kleiner als erwartet und wirklich hochwertig. Es beherbergt die Lampe, die Bedienungsanleitung und ein Lanyard.
In dem Case ist die Lampe absolut sicher aufgehoben, denn die Polsterung ist sehr dick. Tatsächlich ist sie so dick, dass noch genug Platz wäre um selber Ausschnitte für Ersatzakkus oder anderes Zubehör einzubringen

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Durch das dicke Material und die Stahlwelle im Scharnier fühlt sich der Koffer sehr robust an.
Das Olight Logo auf dem Case entspricht der Farbe der Lampe. So ist es zumindest auf der Olight Homepage ersichtlich. Ein sehr schönes Detail, wie ich finde.

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Das beiliegende Lanyard erfüllt eine Doppelfunktion: Es ist gleichzeitig ein USB-C Kabel zum Laden der Lampe. Die Enden halten magnetisch aneinander und in die Hülse gedrückt, was zugegebenermaßen recht schwer geht, ist die Verbindung sehr stabil. Das Herausnehmen ist ebenso schwierig. Dadurch habe ich jedoch keine Sorgen, dass sich das Lanyard aus Versehen öffnet. Sorgen habe ich jedoch tatsächlich darum, dass es auf Dauer einen Kabelbruch erleidet und irgendwann nicht mehr lädt.
Übrigens handelt es sich bei dem Kabel um ein Datenkabel! Man kann damit also beispielsweise Daten vom Handy oder der Kamera auf den PC kopieren.

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Leider gehört kein Holster zum Lieferumfang. Bei einer solchen Lampe und dem Premium Preis hätte ich ehrlich gesagt eines erwartet. Für die Praxis hätte ich es für deutlich sinnvoller gehalten, den Preis etwas zu reduzieren und stattdessen ein Holster beizulegen.

Ersatz Dichtringe liegen ebenfalls nicht bei. Auch wenn ich sie bei anderen Lampen bisher nur selten gebraucht habe, bin ich doch immer wieder froh, welche zu haben. Frei nach dem Motto “Lieber haben als brauchen”.

Verarbeitung​


Olight hat den Ruf, sehr hochwertige Produkte mit exzellenter Verarbeitung anzubieten und siedelt sich selbst im Premium-Segment an. Die Marauder Mini 2 ist ein super Beispiel dafür. Top Verarbeitung, keine scharfen Kanten oder Fehler in der Anodisierung. Die Lanyard Öse auf der Vorderseite fühlt sich sehr robust an.

Durch den dicken Lampenkopf und die dicke Tailcap, liegt sie perfekt und sehr sicher in der Hand. Kopflastigkeit konnte ich nicht feststellen. Die Tasten auf der eingeschraubten “Schalteinheit” sind super zu erreichen.

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Die ”Schalteinheit” ist von innen über zwei eingeklebte Madenschrauben längs verschraubt.

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Der Lampenkörper ist größtenteils mit einer Gummierung ummantelt. Diese sorgt für extra Grip und ist auch optisch ansprechend.

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Der eine der beiden Modi Schalter ist etwas kippelig. Wenn man von oben auf ihn draufdrückt, gibt er quasi ohne Widerstand nach. Auf der Unterseite besitzt er deswegen eine kleine Erhöhung.

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Da der Schalter keinen Widerstand hat, reibt er jedes Mal bei einem Moduswechsel über das Lampengehäuse. Dadurch entsteht sogar etwas sichtbarer Abrieb. Das wird vermutlich dadurch bedingt, dass die Oberfläche der "Schalteinheit" eine minimale Rauheit aufweist (Längsrillen).

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Wie üblich, ist die Lampe nach IP68 wasserdicht. Sie besitzt einen USB-C Port, den ich in einer solchen Ausführung bisher bei noch keiner Lampe gesehen habe. Er befindet sich in der Tailcap und ist durch einen Schuber geschützt. Dieser fühlt sich robust an und soll groben Schmutz und mechanische Beschädigungen vom Port fernhalten.

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Die Abdeckung selbst ist nicht wasserdicht. Der USB Port ist es aber! Am Grund ist er vollkommen geschlossen und am Rand verklebt.

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Oben ist er ebenfalls verklebt. Der Nachteil dieser Lösung ist jedoch, dass der USB Port bei Regen durchaus nass werden kann und dann aus Sicherheitsgründen erst wieder zum Laden genutzt werden kann, wenn er vollständig getrocknet ist. Bei Gummiabdeckungen kann er immer sofort genutzt werden.

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Die TIR Linsen aus Kunststoff sehen optisch sehr ansprechend und fein verarbeitet aus. Sie besitzt eine Besonderheit, die ich im Taschenlampen Bereich ansonsten nur von Glas kenne: Sie ist mit einer lilanen Vergütung versehen. Das erhöht den Transmissionsgrad und verringert somit die Verlustleistung durch die Linse.

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Die Vergütung sorgt sogar für schöne Reflexionen, wenn die Sonne richtig auf die Linse trifft.

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Die große Kunststofflinse ist jedoch nicht mit einer weiteren Schicht aus Glas geschützt. Außerdem ist der Teil der Linse für das Spot Licht konvex und steht deutlich hervor. Er steht sogar so weit hervor, dass er weniger als einen Millimeter von der Oberfläche der Bezel entfernt ist. Stellt man die Lampe über Kopf auf eine harte unebene Fläche, sind Kratzer somit unvermeidbar.

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Größenvergleich​

Hier ein paar Lampen im Vergleich.
Emisar D4SV2 mit 26800 Rohr | Lumintop FW21 X9L | Sofirn SP36 Pro 2.0 | Olight Marauder Mini 2

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Stromversorgung​


Der Marauder Mini 2 liegt ein 32650 Spezialakku vom Typ Olight ORB-326C75 1 INR33/65 mit einer Nennkapazität von 7500 mAh bei. Er besitzt eine Schutzschaltung und einen zweiten Minuspol, der sich auf der Vorderseite außen um den Pluspol herum befindet.

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Mit einem Stück Kupferblech und viel Isolierband konnte ich ihn in mein Vapcell S4 Plus einsetzen und einen Kapazitätstest durchführen. Bei einem Entladestrom von 1,0 A konnte ich eine Kapazität von 7977 mAh messen! Er liefert also in meinem Test 106% der Nennkapazität.

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Andere Akkus funktionieren nicht in dieser Lampe. Erstens weil sie einen doppelten Pol benötigen und zweitens, weil der gefederte Pluspol lediglich einen Hub von ca. einem Millimeter besitzt. Durch diesen Aufbau ist kein mechanischer Lockout möglich.

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Der Minuspol in der Tailcap ist ca. 0,25 mm gefedert und dient lediglich zum Laden des Akkus.

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Der Platz um den USB Anschluss herum ist recht eng. Leider passen nicht alle meine Kabel hinein.
Per USB-C zu USB-C Kabel konnte ich eine Ladeleistung von maximal 12,0 W erzielen. Dies geschah bei 5,2 V und 2,3 A. Trotz verschiedener Kabel und Netzteile konnte ich die Marauder leider nicht dazu bringen, mit mehr als 5 Volt zu laden.

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Zusätzlich zum USB-C Port gibt es die Möglichkeit, die Lampe mit den bekannten Olight Magnetladekabeln zu laden. Ein solches ist leider nicht Teil des Lieferumfangs.

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Leider bietet die Marauder Mini 2 keine Powerbank Funktion. Das hätte ich bei einer Outdoor Lampe mit so großem Akku und USB-C Anschluss erwartet, da viele Konkurrenten bereits seit Langem mit diesem Feature daherkommen und es sehr praktisch ist.

Bedienung (UI)​

Das Bedienkonzept ist für eine solche Multifunktionslampe ziemlich gut und erfolgt über einen Knopf mit integriertem Drehregler und zwei Schaltern
Über den großen Schalter schaltet man die Lampe ein und aus, über seinen Drehring entriegelt man sie und verstellt die Helligkeit.
Über den kleinen Arm darunter wechselt man zwischen weißem Licht, Rotlicht und dem Seitenlicht.
Der Schieberegler unten ist zum Umschalten zwischen Flood, Flood + Spot und Spot.

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Diese klare Abgrenzung zwischen den verschiedenen Modi finde ich wirklich hervorragend! Meiner Meinung nach ist das grundsätzlich ein wirklich tolles Bedienkonzept.

Leider ist es für mich aus zwei Gründe nicht perfekt und ausbaufähig

Um die Lampe zu entsperren, muss man das Rad um mehr als 60° drehen. Dreht man weiter, stellt man die Helligkeit hoch. Man müsste die Lampe also durch Drehen entsperren, dann auf die Helligkeitsanzeige schauen und ggf. wieder herunter drehen, bevor man die Lampe einschaltet. Da habe ich in der Praxis häufig nicht dran gedacht und mich somit selbst durch die Rückstrahlung des Flutlichts geblendet.
Man kann die Art des Lockouts von Drehung auf gedrückt halten des Knopfes umstellen. Dies soll per 15-fachen Klick passieren. Mir ist dies jedoch nicht gelungen. Ich es während verschiedener Modi, eingeschalteter und ausgeschalteter Lampen, mit Ladekabel und ohne Ladekabel getestet und es nicht geschafft.

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Das Einstellen der Helligkeit über den Drehregler funktioniert grundsätzlich wirklich super und sehr intuitiv. Mit jeder Rasterung des Rades verstellt man die Helligkeit um eine der 9 Stufen.
Während meiner Testtage war es jedoch sehr kalt. Bei einem Spaziergang habe ich meine Handschuhe vergessen. Mit gefrorenen und dadurch in der Bewegung stark eingeschränkten Fingern war nicht nur das Entsperren der Lampe schwierig, sondern vor allem das Einstellen der Helligkeit. Das war wirklich frustrierend.
Die Handschuhbedienung klappt ebenfalls nur bedingt gut. Für mich war es schwierig, das Drehrad präzise zu bedienen oder den Druckpunkt gut zu treffen. Mehrfach habe ich sie beim Verstellen der Helligkeit versehentlich ausgeschaltet.

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Könnte man das Drehrad deaktivieren und stattdessen auf einen Modus mit klassischer Bedienung per gedrückt halten des Knopfes umstellen, wäre es für mich perfekt. Dann könnte man je nach Bedarf das geeignetere Konzept nutzen.

Hier ist die ganze Bedienungsanleitung zu finden:
Olight Marauder Mini 2 Manual


Hier ein paar weitere Beobachtungen:
Der Strobe funktioniert nur im Flutlichtmodus. In den anderen Modi ist der Dreifachklick ohne Funktion.

Dreht man die Helligkeit bis 4/4, also das Maximum, und macht dann einen Doppelklick, wird die Lampe wieder dunkler.

Während man die Lampe lädt, kann man sie weiterhin nutzen. Dabei ist maximal die Helligkeitsstufe ¾ möglich. Der Turbo lässt sich nicht einschalten.


Lichtbild & Leistung​


Die Marauder Mini besitzt insgesamt vier verschiedene Lichtquellen.

Am häufigsten verwendet werden vermutlich das Flutlicht und das Spotlight in der Mitte. Bei diesen handelt es sich laut Datenblatt um kaltweiße Low CRI LEDs mit 6500K und 70 CRI. Die genauen LED Typen sind, wie üblich bei Olight, nicht näher spezifiziert.

Zusätzlich besitzt sie zwei rote LEDs, die scheinbar eine Wellenlänge im Bereich von 660 nm haben, was sehr gut ist.

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An der Seite befindet sich versteckt noch ein kleines Seitenlicht.

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Im Detail sehen die Emitter im Betrieb in der Nahaufnahme und an der White Wall wie folgt aus:

Spot
Stark fokussiertes Licht mit ausgeprägter Farbverschiebung am Rand. Das Lichtbild erinnert stark an eine Zoom Lampe.
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Flood
Sauberes und schön weiches Lichtbild.
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Rotlicht
Deutlich fokussiertes und kräftiges Rotlicht.
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Seitenlicht
Stark asymmetrisches und eher unsauberes Lichtbild. Trotzdem perfekt um einen gesamten Raum weich auszuleuchten!
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PWM konnte ich bei keinem der Emitter feststellen.


Bisher hatten meine Candela Messungen immer weniger als 10% Abweichung zu den Messungen der großen internationalen Reviewern. Dieses Mal ist folgendes herausgekommen:

Flood
Beim Start: 25.200 cd = 317 m laut ANSI
Nach 30 Sek: 24.700 cd = 314 m laut ANSI

Die Leistung konnte für rund 2 Minuten gehalten werden.

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Spot
Beim Start: 220.500 cd = 939 m laut ANSI
Nach 30 Sek: 214.800 cd = 927 m laut ANSI

Erst nach rund fünf Minuten fiel die Leistung merklich ab.

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Diese Messergebnisse liegen deutlich über denen aus dem 1Lumen Review, welcher auf lediglich 120 kcd. gekommen ist. Spezifiziert ist die Lampe mit 140 kcd.
Dennoch scheinen die Ergebnisse realistisch zu sein. Der Spot ist klar heller als der meiner Lumintop X9L, welche ich mit 164 kcd und 1Lumen mit 158 kcd gemessen habe (jeweils mit Samsung 30T).



Nun zu den Beamshots.
Die Settings sind die selben wie immer bei mir: 1/8 s | F/4.0 | ISO 6400 | 24 mm (FF)

Am ersten Abend hat es leider nicht aufgehört zu regnen.

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Am zweiten Abend war das Wetter dann etwas besser für Beamshots geeignet.

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Meine im Bezug auf Rotlicht bisher stärkste Lampe war die Sofirn HS43. Die Marauder Mini 2 übertrifft diese aber deutlich!

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Hier ein Vergleich mit den anderen Kandidaten aus dem Größenvergleich.

Emisar D4SV2 Dual Channel mit Samsung LH351D 5700K und Osram W1 CSLNM1.TG

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Hier zusätzlich noch die X9L mit SBT90.2 und die SP36 Pro 2.0 mit vier SST-40 LED’s.

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Die Einzelbilder der GIF’s sind im dazugehörigen Album auch noch separat zu finden:



Fazit​

Die Olight Marauder Mini 2 ist eine wirklich tolle Lampe, die sehr viel Spaß macht. Sie liegt super in der Hand, bietet viele Funktionen und ist super verarbeitet. Ihr Schalterkonzept gefällt mir sehr gut, auch wenn es noch etwas ausbaufähig ist. So schnell zwischen den verschiedenen Modi hin und her schalten zu können, geht sehr leicht und intuitiv von der Hand. Die Lichtleistung ist in allen Modi enorm und sie per USB laden zu können sehr praktisch. Der nun wechselbare Akku ermöglicht eine deutlich längere Lebenszeit. Der Koffer ist in der Praxis leider nicht so praktisch wie ein Holster es gewesen wäre aber da wird sich garantiert ein passendes finden lassen. Das Seitenlicht hielt ich erst für ein unnützes Gimmick aber tatsächlich ist es sehr praktisch. Stellt man die Lampe damit in eine Ecke des Raumes, kann man ihn super ausleuchten.



Positiv
  • Super helles Flutlicht
  • Reichweitenstarkes Spotlight
  • Sehr starkes Rotlicht
  • Nützliches Seitenlicht
  • Tolle und hochwertige Verarbeitung
  • Tolles Bedienkonzept mit drehbarem Knopf und zwei Schaltern
  • Wechselbarer Akku mit sehr hoher Kapazität
  • USB-C Port

Neutral
  • Keine Ersatz-Dichtrichringe im Lieferumfang
  • Kein Magnetladekabel im Lieferumfang
  • Bedienung Ausbaufähig
  • Starke Farbverschiebungen am Rand des Spot Lichts
  • Kein mechanischer Lockout möglich

Negativ
  • Keine Powerbank Funktion
  • Kein Holster im Lieferumfang
  • Proprietärer Akku
  • Keine Neutralweiße High CRI Version verfügbar
  • Spot Linse sehr exponiert und ungeschützt
 
11 Januar 2024
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30
13
Ich habe mich gestern gewundert wieso der L4 Modus nicht mehr funktioniert.
Hängt tatsächlich mit dem Akkustand zusammen.
Ich weiß noch nicht wo da die Schwelle ist, bei der es nur noch bis L3 geht.
Mein Akku hatte gestern ca. 50% Rest.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.116
27.507
113
NRW
Olight hat weitere Codes (15 € bzw. 25 € Rabatt) bereitgestellt, die man nicht nur für die MM2 und auch mit anderen Rabatten kombinieren können soll:
  • Code: TFZS15 (ab 119 € Mindestbestellwert, gültig bis 4. Dezember)
  • Code: TFZS25 (ab 199 € Mindestbestellwert, gültig bis 4. Dezember)
 
3 März 2016
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11
8
Ärgerlich... ich verstehe das in der Anleitung so, das die Lampe an sein muß und geladen wird. Allerding ist da ein MCC-Lader eingezeichnet... das können die doch nicht ernst meinen, das es der sein muß? Kann die Lampe überhaupt erkennen, von wo sie geladen wird?
 

Bastelnator

Flashaholic*
13 Februar 2023
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Ostalb
Doch, genauso ist es.
Du musst den Spotmodus aktivieren, die Lampe einschalten, einen MCC an den Port packen und diesen auch an einen USB-Anschluß/ an ein USB-Ladegerät stecken. Dann 15x schnell den Taster drücken und die Lampe quittiert mit einem Aufblitzen die Umschaltung des Lockoutmodus. Klingt und ist auch ein bisschen aufwändig, funktioniert aber einwandfrei.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.116
27.507
113
NRW
Perfekt, klappt.

Ich finde gedrückt halten zum Entsperren eigentlich besser. Der Nachteil ist bei der MM2 aber, dass man in diesem Modus bei gesperrter Lampe nicht die Leuchtstufe vorauswählen kann, bevor man die Lampe einschaltet. Beim anderen Modus geht das.

Deshalb gefällt mir die Voreinstellung mit dem Entsperren über Drehen doch besser. So habe ich einen Sofortzugriff auf alle Leuchtstufen, nicht nur Moon. Ist natürlich Geschmackssache.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bastelnator

Flashaholic*
13 Februar 2023
512
605
93
Ostalb
Ich auch, wobei ich das "Drehen-zum-Entsperren" von der Marauder Mini gewöhnt bin. Aber irgendwie fühlt sich das Drehrad bei der MM2 anders an.
Dafür musst Du nun den Taster nur gedrückt halten und bis direkt immer im Moonmodus. Hat auch was für sich, aber natürlich nur, wenn man das persönlich mag.
 

Santafe3000

Flashaholic*
15 Januar 2012
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469
63
Südheide
Olight Marauder Mini 2 – Passaround

Im letzten Jahr hatte ich mir - vielleicht etwas vorschnell - die Olight Marauder Mini zugelegt, lange überlegend, ob so ein magnetischer Ladebimsbams auch noch in Verbindung mit einem proprietären Akku wirklich sein soll/muss.

Aber der Praxistest bei einem guten Bekannten hat mich dann doch gierig gemacht.

Dementsprechend groß war mein Interesse am Nachfolger und so kam es zu meiner ersten Teilnahme an einem Passaround nach 13 Jahren Forumsmitgliedschaft.

Da ich aktuell noch im Renovierungs- und Umzugsstress bin und DHL auch etwas entspannt bei der Zustellung war, blieb mir nicht viel Zeit für jedes Detail. Einiges hat sich dennoch deutlich eingeprägt.

Ich wiederhole hier nicht, was @amaretto oder @DumaMadoa schon sehr ausführlich und zutreffend beschrieben haben, außer meine Eindrücke weichen ab.

Mein Test orientiert sich im Wesentlichen am direkten Vergleich mit der Vorgängerin.

USB-C: Ein echter Fortschritt – mit Fragezeichen

Der erste Pluspunkt der neuen Lampe ist eindeutig USB-C. Ein USB-Kabel hat heute, anders als einen Magnetladekabel, jeder zu Hause. Umso unverständlicher finde ich, dass Olight auch noch auf Magnetlader setzt, aber keinen dazu packt.

Weniger glücklich bin ich mit dem Schieber über dem USB-Port. Ein Silikon- oder Gummistopfen hätte hier vermutlich sauberer abgedichtet. In der Praxis dürfte das allerdings nur bei Tauchausflügen oder Starkregen ein echtes (vermeidbares) Problem darstellen.

Bedienung & Anzeige

Das Schalterkonzept funktioniert für mich intuitiv und der Lockout-Mode (Drehrad um 60 Grad drehen) ist, wie auch beim Vorgängermodell ok. Beim „Eye for detail“ punktet Olight vor allem mit der neuen Anzeige: Die alten blauen LEDs waren am Tag bei einer Pack- bzw. Ladekontrolle schwer abzulesen. Die neuen grünen und eingefrästen LEDs sind dagegen bei Sonnenlicht problemlos erkennbar - und sehen obendrein richtig chic aus.

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Die blauen LEDs sind kaum zu erkennen

Die kleine Seiten-LED: Mehr als ein Gimmick

Zunächst hielt ich die kleine seitlich am Lampenkopf eingelassenen Hilfs-LED für ein reines Gimmick. Im abgedunkelten Raum hat sie mich dann aber positiv überrascht: Von Moonlight über Leselicht bis zu einer kleinen Raumbeleuchtung geht die ganze Bandbreite in einem 10qm-Raum. Und da die Lampe sowohl im Kopfstand (dann blendet die Hilfs-LED etwas, aber reflektiert ggf. über die Decke sehr angenehm) als auch Tailstand relativ stabil steht, eignet sich das Teil insbesondere bei Zelt- und Campingausflügen sehr gut zur individuellen Beleuchtung sehr lange Laufzeit inklusive.

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linkes Bild: Hilfslicht volle Leistung - rechtes Bild: Hilfslicht als Leselicht

Vergleich im Außeneinsatz (Tag 2, endlich kein Nebel)

Im Freien zeigen sich folgende Eindrücke im Vergleich „ALT versus NEU“:

Der Mast und das kleine Wäldchen sind 190 Meter entfernt - 90% Luftfeuchte

Spot- und Flood-Mode einzeln: kaum relevante Unterschiede. Im Flood wirkt die Mini 2 aber etwas reichweitenstärker.

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Links Spot Mini - rechts Spot Mini 2 - etwas fokussierter

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Flood Mini versus Flood Mini 2

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Spot+Flood Mini 2 versus Acebeam K65-GT

Kombination aus Spot + Flood: Bei diesem Alleinstellungsmerkmal der Mini2 zeigt sich für mich der klarste Vorteil. Die Übersicht ist deutlich besser – ein echter Pluspunkt bei nächtlichen Hundespaziergängen.
Eine weitere Steigerung wäre vermutlich nur mit deutlich größeren Lampen wie z.B. der Acebeam K65-GT möglich.

Außerdem kommt die Mini2 ohnehin an die Grenze der bei Nacht vernünftig erkennbaren Reichweite und erfüllt somit zumindest meine Anforderung in dieser Hinsicht komplett. Übrigens stört die Spot-Corona in Verbindung mit dem Flood-Mode in der Praxis weniger als auf den Fotos.

Rotlicht & Farbmodi

Beim Rotlichtvergleich hatte ich subjektiv den Eindruck, mit der Mini2 etwas weiter sehen zu können – der Zugewinn ist aber überschaubar. Was mir aber fehlt, ist nicht das Blau, aber das Grün, was ich nachts sehr gerne nutze.

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Rotlicht Mini - mit Spot in der Mitte versus Rotlicht Mini 2 - in der Fläche gleichmäßiger verteilt

Bedienung mit Handschuhen

Bei knapp 2 °C konnte ich die Bedienbarkeit mit Handschuhen testen:

Gefütterte Handschuhe: geht noch bei der alten Version, macht aber gar keinen Spaß bei der neuen Version – die Bedienung ist zu fummelig, insbesondere beim neuen Wahldrehschalter.

Ungefütterte Lederhandschuhe (BW-Stil): funktioniert bei beiden Modellen problemlos. Und wer dünnere Handschuhe trägt: Einfach die Lampe lange genug im Turbo laufen lassen – dann wird’s schnell warm.

Fazit:
Es gibt, wie immer im Leben, Pros und Cons.
Ich empfinde die Lampe als eine interessante Fortentwicklung der Marauder Mini und sehe hier keinen echten Sieger, sondern eher eine Alternative.
Der Eine legt unbedingt Wert auf USB-C, der nächste auf Grüne LED, der Dritte auf Bedienung mit dicken Handschuhen.
Sicher ist, beides sind qualitativ sehr hochstehende Lampen.
Und ob ich mich von meiner hellblauen Marauder Mini verabschiede und zur dunkelblauen Mini2 wechsle, oder gar beide haben möchte …
 

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Tiberius

Flashaholic*
26 März 2019
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Erfurt
Ich lese die anderen Meinungen zur Testlampe gerne erst nachdem ich meinen Beitrag geschrieben habe, um nicht beeinflusst zu werden.
Natürlich bietet sich ein Vergleich mit dem Vorgänger an.

Marauder Mini.jpg

An der alten Marauder Mini stört mich der propritäre Akku, die Magnetladefunktion und der sehr winzige Umschalter zwischen fern und nah. Toll finde ich das "stufenlose" Ramping per Drehschalter mit dem "Vibrationsalarm" am unteren und oberen Ende, sowie die relativ kräftigen LEDs in rot, grün und blau. Das Nachfolgemodell hat nun USB-C zusätzlich zum Magnetladeanschluß aber immer noch einen propritären Akku, allerdings mit etwas mehr Kapazität. Der Umschalter hat nun auch die Kombinationsmöglichkeit nah+fern (die ich persönlich nicht vermisst habe) und ist dadurch etwas größer und besser zu ertasten geworden. Das "stufenlose" Ramping beginnt nun bei einem echten Low (fast Moon) von 2lm, leider ist der "Vibrationsalarm" nicht mehr da, das war ein cooles Gimmick. Die grüne und blaue LED hat man für eine geringfügig höheren Helligkeit geopfert - sehr schade! Die zusätzliche "Seiten-LED" ist auch ganz nett.

Appropos Helligkeit, hier meine Messwerte (kalibriert auf Nightlights Lumenkugeln):

LowHighTurboCCTcriduv
Marauder Mini nah90 lm6000 lm5400 K710,0078
Marauder Mini fern45 lm870 lm5650 K64,70,0126
MM 2 nah2 lm7610 lm7870 lm6000 K71,60,0040
MM 2 fern<1 lm1250 lm6500 K71,7-0,0005
MM 2 nah+fern3 lm6460 lm

Es geht noch weiter ...

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Turbo bei der MM 2 überhaupt höher als das Ende des Ramping ist. Der neue Akku mit höherer Kapazität wirkt sich nicht negativ auf die Maximalhelligkeit aus. Aber der Akku scheint schon am Limit zu sein, die deutlich mehr LEDs bringen nicht deutlich mehr Lumen und die Kombi nah+fern sogar weniger als nur nah.

Die Abdeckung der USB-C-Buchse finde ich sehr gut, ich mag diese Gummipömpel nicht.

Fazit: Ich bleibe bei der alten Marauder Mini. Die Verbesserungen, besonders Laden per USB-C und echtes Low, wiegen die "Verschlechterungen" nicht auf. Und auch die alte MM passt in das coole Köfferchen. Sobald das mal einzeln verfügbar ist, werde ich es mir holen.
 
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Bastelnator

Flashaholic*
13 Februar 2023
512
605
93
Ostalb
Ich will und kann jetzt gar nicht so viele neue Erkenntnisse zur Marauder Mini 2 beisteuern, da meine Vorschreiber schon sehr ausführliche und inhaltsstarke Berichte abgeliefert haben.
Von daher gibts hier ein paar Vergleichsbilder zwischen der Marauder Mini und der 2, sowie meine ganz persönlichen Eindrücke.

Die alte Marauder Mini begleitet mich jetzt schon gut 2 1/2 Jahre. Am Anfang als sie neu war, war sie das tägliche Spiellicht. Nach ein paar Wochen wurde sie dann im Auto deponiert und hat sich dort gut bewährt. Entweder als Helfer in der Not beim Reifenwechsel oder als spontaner Begleiter bei Ausflügen und Spaziergängen für die Kinder (die ja immer ihre eigene Taschenlampe vergessen oder nicht so cool finden ;) ). Dabei waren natürlich die Farbmodi besonders beliebt.

IMG_4040.jpeg

Und so war die erste Begeisterung (der Kinder!) für die Marauder Mini 2 auch schnell wieder verflogen, als klar war, dass es nur Rotlicht gibt. Damit konnte ich bei der schnellen Abendrunde (ca. 30-45min) die Mini2 nehmen und die Kinder leuchteten mit der Mini. Sonst muss ich die neuen Lampen immer für eine erste Begutachtung abgeben.
Es wurden bei beiden Lampen die Maximalstufen ausgereizt und schon nach ein paar Metern war klar, dass die Mini2 sichtbar heller (und weißer) leuchtet. Auch das Rotlicht erhellt eine größere und breitere Fläche, sicherlich durch die beiden Rot-LEDs bedingt. Die größere Anzahl an LEDs bringt allerdings auch den spürbaren Effekt der schnelleren Erwärmung des Gehäuses der Mini2. Wir konnten in der Zeit draußen keine sichtbare Abregelung feststellen und die Finger verbrennt man sich auch nicht. Da ich dummerweise ohne Handy unterwegs war (alles bissel hektisch dieses Wochenende) gibts die Bilder leider nur aus dem Garten.

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IMG_4037.jpegIMG_4036.jpeg
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Für mich der absolute Vorteil bei der Mini2 ist die Kombination aus Spot und Flood, minimal das weißere Licht und das durch Gedrückthalten des Tasters die Lampe entsperrt werden kann und gleich im Moon-Modus ist. Das Seitenlicht ist ein nützlicher Zusatz, aber ich kann nicht behaupten, dass ich das bei der Mini vermisst hätte.
Neutral bin ich bei dem USB-C Kabel, welches auch als Handschlaufe dient. Zum einen ist es nach meinem Geschmack zu lang und der Plastikkäfig für die beiden Stecker ist mir eindeutig zu klobig. Zumal ich kein dauerhaftes Vertrauen in den Rastmechanismus der USB-Stecker habe. Auch die Drehrad-Taster-Stellschalter Kombination funktioniert für mich einwandfrei. War erst skeptisch, da der neue Schalter höher baut, aber das hat sich im Bedienungsalltag als völlig unproblematisch erwiesen.
Eindeutig vermisse ich den Vibrationsmotor der Mini, der einem haptisch Min und Max signalisiert hat. Man kann sich jetzt fragen, warum - da man immer auch optisch die Min- und Max-Stufe wahrnimmt. Ich kann es nicht genau erklären, aber dieses Merkmal fehlt mir bei der Mini2. Ein für Olight-Erstkäufer zumindest ärgerlicher Punkt ist das fehlende MCC-Kabel, um den Lockout-Modus umzuschalten. Oder die Lampe ist nicht für Erstkäufer gedacht...

IMG_4048.jpeg
IMG_4049.jpeg

Ich persönlich empfinde die Mini2 als sehr gute Weiterentwicklung, mit der Kombination aus Spot und Flood und dem helleren Licht (auch bei Rotlicht) als nützliche Verbesserung. Es sieht so aus, als ob meine Mini bald Verstärkung bekommt/ bekommen muss.
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.116
27.507
113
NRW
Vermisst niemand Strobe?
Geschätzt 95-99% der Besitzer/Anwender vermissen keinen Strobe bei Taschenlampen, da es dafür kaum vernünftige Anwendungsgebiete gibt. Dennoch wird für den verschwindend geringen Bedarf in der weit überwiegenden Zahl der Lampenmodelle ein Strobe (und oft auch S.O.S) eingebaut. Bitte keine Selbstverteidigungs-Diskussion.
 
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Nicobrosi

Flashaholic**
24 Oktober 2018
2.091
1.625
113
Nun bin ich an der Reihe mit meiner Einschätzung zur Olight Mini 2, ich habe keine Fotos gemacht weil ich ungeplant zeitlich eingeschränkt wurde.
Ich habe sie lediglich nur ganz kurz am Tisch bespielt und sie mit meiner Mini 1 verglichen.
Trotzdem denke ich dass ich ein paar Worte schreiben kann....

Begeistert hat mich definitiv der Klasse Koffer in dem die Marauder Mini geliefert wird, so etwas vermisse ich bei vielen Hochpreisigen Lampen, der Koffer ist super verarbeitet und bietet reichlich Schutz für den wertvollen Inhalt.
Die Marauder selbst ist wie ich es von Olight gewohnt bin ein totaler Handschmeichler mit vielen pfiffigen Details, leider findet man so etwas nur bei teuren Lampen und selbst dort nicht bei jedem Hersteller.
Olight selbst muss da schon ne tolle Entwicklungsabteilung haben. Bei dem Hersteller wurmt mich eigentlich nur die unnötige Preispolitik mit regulär zu hohen Preisen, nur die Sales sind zu gebrauchen. Das ist aber ein anderes Thema.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich einiges getan, der Wegfall der grünen und blauen LEDs zugunsten der mehr Flood LEDs, der Drehschalter mit Vorwahl über separate schaltwippe ist für mich eine geniale Verbesserung, so muss ich nicht erst den Drehschalter gedrückt halten um die Modi vom Rotlicht zum Hauptlicht und Seitenlicht zu wechseln, Klasse gemacht Olight.
Ebenso finde ich den Schalter zur Wahl des Spotlicht sowie Flutlicht oder beides sehr sinnvoll. Als nächste Verbesserung ist endlich eine USB-C Ladebuchse dazu gekommen, die eine kleine Schiebeklappe verschließt.
Ich mag zwar viel lieber externe Lader um die Zellen zu laden, doch durch den USB Anschluss kann ich unterwegs auch ohne separates Ladezubehör überall mal schnell nachladen.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger hat sich aber auch das Lichtbild verändert,
Dieses ist nun deutlich Flutiger und beim Spotlicht etwas enger wobei der Leistungsunterschied beim Flood eher marginal ausfällt aber beim Spotlicht doch sichtbar heller ist. Die Möglichkeit Spot und Flood gleichzeitig zu benutzen ist auch eine deutliche Verbesserung zu vorher, somit hat man doch ein sehr universelles Lichtbild zur Wahl.
Zum Akku als solches brauche ich nichts weiter zu sagen, das ist halt das typische Olight Problem und wird uns wohl immer wieder sauer aufstoßen.
Nichts desto trotz ist die Mini 2 in meinen Augen ein würdiger Nachfolger der sehr gern seinen Platz bei mir in der Vitrine finden darf.

Bevor ich es vergesse das Seitenlicht ist ja mal echt der Hammer.... gefällt mir extrem gut und darf sehr gern ein neuer Standard bei vielen Lampen sein, die Helligkeit aus dem kleinen Chip ist spitze und reicht sogar um einen Raum ausreichend zu beleuchten um nicht alles zu hell zu machen.

Vielen Dank für die Möglichkeit der Teilnahme
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.390
6.105
113
Berlin
Begeistert hat mich definitiv der Klasse Koffer in dem die Marauder Mini geliefert wird, so etwas vermisse ich bei vielen Hochpreisigen Lampen, der Koffer ist super verarbeitet und bietet reichlich Schutz für den wertvollen Inhalt.
Die Marauder selbst ist wie ich es von Olight gewohnt bin ein totaler Handschmeichler mit vielen pfiffigen Details, leider findet man so etwas nur bei teuren Lampen und selbst dort nicht bei jedem Hersteller.
Olight selbst muss da schon ne tolle Entwicklungsabteilung haben. Bei dem Hersteller wurmt mich eigentlich nur die unnötige Preispolitik mit regulär zu hohen Preisen, nur die Sales sind zu gebrauchen. Das ist aber ein anderes Thema.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich einiges getan, der Wegfall der grünen und blauen LEDs zugunsten der mehr Flood LEDs, der Drehschalter mit Vorwahl über separate schaltwippe ist für mich eine geniale Verbesserung, so muss ich nicht erst den Drehschalter gedrückt halten um die Modi vom Rotlicht zum Hauptlicht und Seitenlicht zu wechseln, Klasse gemacht Olight.
Ebenso finde ich den Schalter zur Wahl des Spotlicht sowie Flutlicht oder beides sehr sinnvoll. Als nächste Verbesserung ist endlich eine USB-C Ladebuchse dazu gekommen, die eine kleine Schiebeklappe verschließt.
Ich mag zwar viel lieber externe Lader um die Zellen zu laden, doch durch den USB Anschluss kann ich unterwegs auch ohne separates Ladezubehör überall mal schnell nachladen.
Im direkten Vergleich zum Vorgänger hat sich aber auch das Lichtbild verändert,
Dieses ist nun deutlich Flutiger und beim Spotlicht etwas enger wobei der Leistungsunterschied beim Flood eher marginal ausfällt aber beim Spotlicht doch sichtbar heller ist. Die Möglichkeit Spot und Flood gleichzeitig zu benutzen ist auch eine deutliche Verbesserung zu vorher, somit hat man doch ein sehr universelles Lichtbild zur Wahl.
Zum Akku als solches brauche ich nichts weiter zu sagen, das ist halt das typische Olight Problem und wird uns wohl immer wieder sauer aufstoßen.
Nichts desto trotz ist die Mini 2 in meinen Augen ein würdiger Nachfolger der sehr gern seinen Platz bei mir in der Vitrine finden darf.

Bevor ich es vergesse das Seitenlicht ist ja mal echt der Hammer.... gefällt mir extrem gut und darf sehr gern ein neuer Standard bei vielen Lampen sein, die Helligkeit aus dem kleinen Chip ist spitze und reicht sogar um einen Raum ausreichend zu beleuchten um nicht alles zu hell zu machen.

Da hat @Nicobrosi so ziemlich alles erwischt, was ich auch auf meinem Zettel habe ! Danke Dir, da schreib ich einfach mal +1 …. :thumbsup:

Und da wir uns ja sonst auch so gut ergänzen, gibts hier einfach noch ein paar Bilder und ein bissl Lumengeflüster ausm TA-Lumentube dazu …

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Links MM1 Mod auf 2850k, Rechts akt. MM2 aus dem PA …

Und das sagt Mr. Lumentube bei vollem Akku zum Output:

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Aufm letzten kurzen Treff in guter Gesellschaft …

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Also, ich finde die MM2 ein schickes Teil mit tollem UI, guter Haptik, qualitativ wertigem praktischen Eindruck, einer schöner Farbe des Bodys und noch etwas Potential bei der Lichtfarbe … ich freu mich schon auf meine aus der Weihnachtsverlosung, die aber dann sicher bald wärmere LEDs bekommen wird.

Herzlichen Dank an @Olight_Deutschland für die Chance auf den PA und den Gewinn, sowie an @amaretto und das restliche TLF-Team für die Orga und Nico, der mir die Worte fast aus dem Munde genommen hat !!!

LG, LitN :tala:
 

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Olight Marauder Mini 2 Review und Vergleich mit Marauder Mini

So, auch wenn die 3 Testtage zu kurz waren (Zeitmangel und weil das Wetter nicht gut mitspielte), hier nun mein Review, welches das Hauptaugenmerk auf den Vergleich zwischen der neuen MM2 und meiner alten MM1 legt.

EINLEITUNG
Bisher habe ich mich bei Passarounds vornehm in Zurückhaltung geübt. Einerseits war ich zwar schon öfters versucht gewesen, andererseits fühlte ich mich auch ein bisschen unwohl, fremdes Eigentum zu bespielen. Könnte ja was passieren damit und eigentlich kann ich auch gar keine zusätzlichen Baustellen gebrauchen...

Zugleich wusste ich aber, dass ich irgendwann nicht mehr um die Teilnahme an einem Passaround im TLF herumkommen werde.

Mit dem Doppelpack aus Olight Marauder Mini 2 und Olight Arkpro Ultra bot sich die Gelegenheit, zwei interessante Lampen auf einen Schlag begutachten zu können!

Und da die Olight Marauder Mini eine der wenigen Lampen von Olight ist, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie behalten habe, hat mich der Nachfolger natürlich auch interessiert. Meine "Steampunk" MM1 (offiziell: Schwarz-Gold) darf sich deshalb auch zum Vergleich stellen.

KOFFER / OUTDOOR CASE
Die Olight Marauder Mini 2 wird standardmäßig in einem stabilen "Outdoor Case" als OVP geliefert. Das war bei der Marauder Mini 1 noch nicht so, die kam in einer normalen, Olight-typischen Verpackung. Ausnahme: Die limitierte "Steampunk" Edition bekam ebenfalls ein schickes Outdoor-Köfferchen spendiert.

Die beiden Koffer bestehen aus robustem, schwarzem Kunststoff. Sie sehen sich zwar ähnlich sind aber unterschiedlich groß und unterscheiden sich in Details: Der Koffer der MM1 ist länger und breiter, das Case der MM2 dafür etwas höher.

Jeweils links MM2, rechts MM1
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Beide bieten der Lampe nach meinem Eindruck einen sehr guten Schutz durch die harte Außenhülle und den innenliegenden Schaumstoff.

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INHALT DES KOFFERS / LIEFERUMFANG
Der Inhalt des Koffers der Olight Marauder Mini 2 war sehr spartanisch. Erst war ich mir nicht sicher, ob es evtl. daran lag, dass es eine PA-Lampe ist.

Denn neben der Lampe gab es im Wesentlichen nur ein Lanyard (das auch als Ladekabel fungiert) und eine Anleitung.

Bei der Marauder Mini war ein Lanyard, ein MCC Ladekabel, ein Holster und die Anleitung dabei.

Ich habe nach kurzer Recherche auf der Olight Webseite leider auch keine Hinweise darauf gefunden, dass essenziell mehr zum Lieferumfang der MM2 gehören würde.
Dass kein Holster mehr mitgeliefert wird empfinde ich als unnötigen Rückschritt. Manche wird es weniger stören, ich finde es schade.

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OPTIK
Auf den ersten Blick ergeben sich keine Überraschungen: Größe und Formfaktor sind gegenüber dem Vorgänger nahezu unverändert geblieben.
Der Kopfdurchmesser ist bis zur Bezelgestaltung komplett identisch.

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Bei genauerem Hinsehen bemerkt man, dass die MM2 in der Länge ein paar Millimeter gewachsen ist, 3 Millimeter um genau zu sein.
Auf den zweiten Blick sieht man, dass sich die Einheit mit den Schaltern und Knöpfen etwas verändert hat, was auch mit Änderungen bei der Bedienung einhergeht – mehr dazu weiter unten.

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Aber bleiben wir bei den Äußerlichkeiten. Die Marauder Mini 2 ist wie gesagt ein klein bisschen in der Länge gewachsen. Das sieht man deutlich an der Tailcap. Das hängt mutmaßlich mit der zusätzlichen Ladetechnik zusammen, denn die MM2 hat ja zusätzlich zum Magnetanschluss noch einen USB-C Ladeport spendiert bekommen, der unter einer kleinen Plastikabdeckung zum Aufschieben versteckt ist.

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Und dann gibt's da noch ein kleines, unscheinbares Seitenlicht (Spoiler: Das zeig ich euch erst am Ende). Wobei das Attribut "unscheinbar" diesem Zusatzlicht keinesfalls gerecht wird. Das taugt nämlich nicht nur auf kleiner Stufe als Leselicht, sondern reicht auf hoher Stufe auch, um einen erstaunlich großen Bereich in einem normalen Zimmer auszuleuchten.

ENERGIEVERSORGUNG / AKKU
Egal ob der Ladestrom in die Olight Marauder Mini 2 durch den Magnetanschluss oder den USB-C Port fließt, er landet in dem mitgelieferten 32650er Akku. Es ist abermals ein Spezial-Akku mit Plus- und Minus-Pol an einer Seite. Dieser hat eine Kapazität von 7500 mAh, was ein stattlicher Zuwachs gegenüber dem alten 32650er der ersten Marauder Mini mit seinen 6500 mAh ist. Und das, bei fast exakt gleicher Länge. Spezial-Akkus find ich zwar generell nicht gut, aber das Kapazitätsplus des Neuen finde ich erfreulich.

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USER INTERFACE
Dank eines geladenen Akkus passiert auch was, wenn man an der Lampe die richtigen Knöpfe drückt!

Zentrales Steuerelement ist der Knopf, den man drehen und drücken kann. Ich will jetzt nicht auf jede einzelne Funktion eingehen, aber dieser Dreh-/Drückknopf der MM2 hat nun einen kleinen Pinöpel dran, der das Verstellen zwischen Weißlicht und Farblicht (genauer: Rotlicht) ermöglicht. Keine schlechte Sache.

Bei der MM1 geht der Wechsel auf Farbe (genauer: Rot, Grün und Blau) nur mit Klick-Kombo. Die Anzeige der Helligkeitsstufe ist bei der Marauder Mini 2 anders umgesetzt und besser zu erkennen, die grünen Lichter sind heller und wirken klarer, als das Dunkelblau bei der alten Marauder Mini. Ein Bild habe ich davon leider nicht gemacht.

Der Schiebeschalter für den Wechsel zwischen Throw und Flood hatte bei der MM1 nur zwei Stufen, also entweder Throw oder Flood. Bei der MM2 kann der Benutzer nicht nur Throw und Flood einzeln auswählen, sondern auch zusammen. Das ist ein Vorteil.

Kleiner Exkurs: Inwiefern dieser Vorteil für mich eher psychologischer Natur ist, konnte ich erst gar nicht so ganz genau sagen. Denn tatsächlich nutze ich Lampen die meiste Zeit im Nahbereich und für mittlere Distanzen. Nur wenn ich gezielt in die Ferne schauen will, schalte ich auf Throw und das genügt mir eigentlich. Eigentlich.

Denn ehrlich muss ich jetzt sagen, wenn man den Throw bei Bedarf einfach dazu schalten kann ohne die restliche Ausleuchtung ausschalten zu müssen, dann ist das für mich schon ein Vorteil (und zwar nicht nur psychologisch!).

INDOOR BEAMSHOTS (WAND)
Die ersten beiden Indoor Beamshots zeigen Throw und Flood beider Lampen nebeneinander auf der kleinsten Stufe.
Es ist schön, dass Olight der MM2 deutlich niedrigere Low Modes spendiert hat. Den Unterschied sieht man auch auf den Fotos recht deutlich.

Low Flood (links MM2, rechts MM1)
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Low Throw
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Die Qualität bzw. Lichtfarbe des Weißlichts der Marauder Mini 2 ist leider immer noch weit weg von schön anzusehen. Zum Glück fällt das draußen alles weitaus weniger schwer ins Gewicht.

Das Rotlicht kann bei der MM2 heller leuchten, der Lichtstrahl ist aber durch die zwei gegenüberliegenden LEDs nicht ganz so homogen wie bei der MM1.

Grünes und blaues Licht gibt es bei der Olight Marauder Mini 2 leider nicht mehr. Sakrileg! Das nehme ich Olight (ein bisschen) übel.
Muss ich also warten bis die Marauder Mini 3 kommt und die besten Eigenschaften beider Lampen vereint?

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OUTDOOR BEAMSHOTS
Mit vielen tollen Beamshots kann ich leider nicht dienen. Entweder hatte ich wenig Zeit oder wenig gutes Wetter. Und mit den Beamshots ist das. Sowieso so eine Sache.

Ich denke man kann trotzdem erkennen, dass die MM2 einen etwas schärfer fokussierten Strahl hat und auch weiter wirft als die MM1.

Die im Vergleich bläulichere Lichtfarbe der Mini 2 ist mir in Wirklichkeit weniger stark aufgefallen als auf den Bildern.

Marauder Mini 2 Max Throw (ca. 170m)
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Marauder Mini Max Throw (ca. 170m)
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Marauder Mini 2 Max Throw (ca. 60m)
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Marauder Mini Max Throw (ca. 60m)
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PRO & CONTRA MARAUDER MINI 2
Meine Pros und Cons zur MM2 im Vergleich zur MM1.

Pro
+ besseres UI
+ Throw und Flood gemeinsam
+ niedrigeres Low
+ hellere Maximalhelligkeit
+ nützliches Seitenlicht
+ mitgelieferter Akku hat mehr mAh
+ Koffer ist jetzt Standard
+ USB-C Ladeport vorhanden

Con
- kein Grün und Blau mehr, nur noch Rot
- kein Holster mehr im Lieferumfang

 FAZIT
Der Vergleich zwischen den beiden Lampen sollte mir bei der Entscheidung helfen, ob ich die Marauder Mini 2 besser finde als die Marauder Mini.

Rein von den nüchternen Eckdaten her hätte ich mich vorher nicht wirklich entscheiden können. Denn so toll ich die zahlreichen Verbesserungen auf dem Papier auch fand, das Fehlen von Grün und Blau hat mich ziemlich enttäuscht.

Anderen möge das Fehlen dieser beiden Farben komplett wumpe sein, aber mir nicht! Ich finde es toll, dass die Marauder Mini Rot, Grün und Blau als Farben hat. Dass die Marauder Mini 2 nur noch Rot hat ist daher für mich der größte Negativpunkt. Das fehlende Holster kann man schließlich nachkaufen, die beiden fehlenden Farben aber nicht.

AND MY WINNER IS...
... trotzdem die Olight Marauder Mini 2 mit ihren zahlreichen sinnvollen Verbesserungen! Auch wenn in meinen Augen der Makel der beiden fehlenden Farben haften bleibt, gewinnt sie den Vergleich doch deutlich.

Ich muss aber auch zugeben, dass Rot von mir die meistgenutzte der drei Farben der Marauder Mini ist. Das dürfte den "Verlustschmerz" doch etwas lindern, sollte ich auf die Marauder Mini 2 umsteigen um die Wartezeit bis zur Marauder Mini 3 zu verkürzen.

Danke fürs fleißige Lesen und danke für den Passaround @Olight_Deutschland und @amaretto

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Kleiner Zusatz:
Wer die Marauder Mini 2 (oder auch die Marauder Mini) noch flutiger haben möchte, kann auf einen perfekt passenden Olight Diffusor zurückgreifen. Der funktioniert gleichermaßen gut als Transportschutz wenn die Lampe ohne Koffer unterwegs ist, so lassen sich Schrammen am Bezel und Kratzer in der Kunststofflinse vermeiden.

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PikePerfect

Flashaholic*
1 Februar 2021
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Um Ulm herum
Olight Marauder Mini 2 vs. Fenix LR35R Pro - The ultimate SmackDown
Untertitel: Ich drehe am Rad!

(Achtung: Es handelt sich um die Meinung eines Anwenders. Dieser Text stellt keine Kaufberatung dar. Ein jeder ist seines Glückes Schmied. Geschmäcker sind verschieden.)

Pluspunkte gehen an die MM2.
Minuspunkte gehen an die LR35R Pro.
Am Ende wird zusammengezählt. (bin selber gespannt)

Preis
Ich habe meine LR35R Pro in China mit Rabattcode bestellt und damit ungefähr den gleichen Preis erzielt wie für die MM2 im Sale. Bei Olight muss man sich auf deren berühmte Vertriebsstrategie einlassen, sofern man keinen überhöhten Preis bezahlen will. Der Listenpreis der Fenix ist mMn auch zu hoch und man muss hier Beschaffungsumwege gehen für einen angemessenen Preis. Beides finde ich nicht so toll.
+/-0

Lieferumfang
Ich denke, wir haben den USB-C-Anschluss nicht Olights Kundennähe sondern einer EU-Richtlinie zu verdanken. Das Magnetkabel hat aber auch seine Vorzüge. Ich verstehe daher nicht, warum keines dabei ist.
Das Fenix Holster ist frikelig, funktioniert aber. Da die Optik überglast ist, finde ich es nicht weiter schlimm, dass diese offen da liegt.
Bei der MM2 muss man mit einem Koffer vorlieb nehmen, den man nicht einmal über den gelben Sack enstorgen kann. Ganz ehrlich: mich nervt es, wenn ich für etwas bezahlen muss, was ich nicht brauchen kann. Wie soll ich die Lampe denn jetzt mit in den Wald nehmen? Für die Jackentasche ist sie (mir) zu groß. Einen Rucksack tragen nur wegen der Lampe? Weiß nicht. An dem Koffer sieht man eindeutig die Zielgruppe von Olight: Sammler.
(Das PA-Exemplar wird natürlich im Köfferchen nach draußen getragen:cool:)
-1

Größe/Gewicht
MM2 464 g
LR35R Pro 463 g
Die Fenix ist etwas schlanker und länger. In der Hand merkt man keinen Größenunterschied.
+/-0

Handlage
Die MM2 hat ihren Schwerpunkt ungefähr am hinteren Rand des Drehschalters. Damit liegt das Gewicht gleichmäßig auf Zeige- und Mittelfinger, was ich als sehr angenehm empfinde. Es entspricht einer natürlichen Haltung ohne Lastigkeit in eine Richtung. Störend wirkt der Knubbel der Tailcap, der bei mir auf dem Handballen aufliegt.
Der Schwerpunkt der LR35R liegt ziemlich genau auf der Kante, wo der runde in den eckigen Bereich über geht. Hält man sie am eckigen Bereich ist sie ziemlich kopflastig. Hält man sie weiter vorne ist sie mir zu dick (Handschuhgröße 9) und es entsteht eine Rutschkraft nach vorne, wenn man sie nach unten geneigt hält (weil man hinten enger greift als vorne).
+1

Tint
Die Fenix hat im Throw einen einigermaßen neutralen Tint. Im Flood gibt es einen schlimmen Shift von Grün nach Violett. Für mich ist das der Hauptkritikpunkt der LR35R Pro.
Die MM2 hat im Flood einen neutraleren Tint als die Fenix, der aber auch nicht perfekt ist. Im Throw gibt es bedingt durch die Art der Optik eine starke chromatische Aberation (Regenbogen an den Rändern), was ich im Throw nicht so wahnsinnig störend finde.
+1

Lichtbild Flood
HIer hat die MM2 klar die Nase vorn. Das Lichtbild ist flutig, hat aber noch etwas Reichweite. Der Übergang von Spot zu Spil ist schön weich und man hat genug Licht vor den Füßen beim Spaziergang. Ein schönes Alround Lichtbild (für mich).
Die Fenix ist hier deutlich fragmentierter. Man stelle sich ein Reflktorlichtbild mit riesigem Spot und einem ganz schmalen Spill drumrum vor. Lich vor die Füse gibt es keines, außer man hält die Lampe schräg nach unten. Das geht ganz gut, weil man kaum Reichweiteverlust hat. Kein Wunder, es gibt kaum Reichweite.
+1

Lichtbild Throw
Der Throwkanal der Fenix ist eher ein weniger flutigerer Floodchannel. Hier wurde eindeutig ein Vorteil verspielt. Man hat einen großen Spot, der auf mittlere Reichweite eine gute Ausleuchtung hat, der aber eben keine hohe Reichweite zustande bringt. Wenn ich schon die Umschaltungsmöglichkeit habe, sollte auch richtig Wumms rauskommen.
Die MM2 hat einen sehr engen Strahl im Throw und reicht deutlich weiter. Auf mittlere Entfernung fehlt es dadurch aber an Ausleuchtung des Sehfelds. Im Gegensatz zu einer LEP oder Zoom-Lampe gibt es einen leichten Spill, sodass man nicht in der Dunkelheit steht.
Beide Lichtbilder haben Vor- und Nachteile. Die MM2 gefällt mir aber besser wegen der größeren Reichweite.
+1

Lichtbild Kombiniert
Dieses wird bei der MM2 ganz klar vom Spot dominiert. In manchen Fällen kann ein solches Lichtbild sehr hilfreich sein. Dauerhaft wollte ich es aber nicht anlassen. Beim Einbiegen in einen neuen Wegabschnitt kurz umgeschaltet, die Entfernung abgecheckt und wieder zurück in Flood.
Bei der LR35R Pro ist es das kombinierte Lichtbild, was ich meistens an habe. Es ist ein gutes Allround-Lichbild. Der Spot passt recht gut zum Flood und gleicht die fehlende Reichweite des Flood-Channels insbesondere in den unteren Leuchtstufen aus.
-1

Lichtbild rot
(Ich habe versucht Bilder zu machen, aber das Auge sieht hier mehr als der Chip. Daher gibt es nur Worte.)
Die MM2 hat ein klassisches TIR-Lichbild mit Spill vor den Füßen und recht ordentlicher Reichweite.
Der Spot der Fenix ist breiter. Er ist umgeben von einem reflekortypischen Spill ohne Licht vor den Füßen.
Im Vergleich zu einer SST-20 Deep Red (in einer D3AA) wirken beide Lampen etwas blass. Die MM2 noch ein bisschen blasser als die Fenix. Viel ist es aber nicht.
Allgemein hätte ich mehr Power erwartet von so großen Lampen. Die D3AA hängt beide ab.
+/-0

Sonstiges Licht
Die Fenix hat eine UV-LED verbaut. Die MM2 besitzt das Seitenlicht. Es hängt jetzt stark von den Präferenzen des Anwenders ab, was nützlicher ist. Ich habe für beides kaum Anwendung, eher noch für das Seitenlicht, welches echt gut funktionert. Der Punkt geht daher knapp an die Olight.
+1

Leistung und Laufzeit
Beim 1lumend Review der LR35R Pro kann bei der Leistungsmessung etwas nicht stimmen. Meine Ceilingbounce-Schätzungen und Vergleiche mit anderen Lampen (und andere Reviwes) ergeben eine Leistung im Bereich der Angaben. Damit sind beide Lampen etwa gleichauf.
Laufzeiten habe ich nicht ermittelt und verlasse mich bei der MM2 auch auf 1lumen.
Die Fenix hält bis auf Unterschiede der Maximalleistung auf allen Kanälen gute 2000 lm für 2,5 h.
Die MM2 kann hier in etwa mithalten aber nur für 1,5 h. Auf Spot hat sie verständlicher Weise weniger Lumen.
Die MM2 regelt später ab, wird dafür aber heißer. In der Praxis für mich etwa gleichwertig.
Die niedrigste Stufe ist bei der Fenix ziemlich hoch. Die MM2 beitet hier eine schön niedrige unterste Stufe, wenn auch der Schritt auf die nächste Stufe recht groß ausfällt.
+/-0

Akkus
Die MM2 verwendet Olight-typisch einen proprietären Akku mit 7.500 mAh. Mit 32 € ist der hünsch teuer. Das Problem ist aber eher, dass man für alle Zeiten auf eine Ersatzteilversorgung durch Olight angewiesen ist. Das Thema ist bekannt.
Fenix setzt auf 2 geschützte 21700er Zellen mit je 6.000 mAh. Damit hat man 12.000 mAh und somit deutlich mehr Kapazität an Bord als die MM2. Die Zellen sind aber auch teuer und man braucht 2 davon. Ich habe meine LR35R Pro mit ungeschützten Buttotop-Akkus zum Laufen gebracht. Die klappern zwar, aber es geht. Flattops gingen nicht. Ich gehe davon aus, dass man mit geschützten Zellen anderer Hersteller (die ich nicht da habe) eine gute Lösung haben wird. So oder so kann man in der Fenix auch selber was basteln, z.B. mit Magneten verlängern (Achtung! Nur am Minuspol einsetzen!)
-1

UI
Die MM2 hat den Turbo klassisch auf einem Doppelklick, dann muss man nicht am Rad drehen bis ganz oben. Das vermisse ich bei der LR35R Pro. Allerdings spricht das Drehrad bei der Fenix deutlich besser an. Von OFF bis HIGH legt es immer die gleiche Strecke zurück. Das Licht lässt sich stufenlos sehr gut dosieren. Man ist mit einem Schwung auf HIGH. Bei der Olight weiß man beim Drehen nie so genau, wann sie auf die nächste Stufe schaltet. Je langsamer man dreht, desto länger muss man drehen, um eine Stufe zu schalten. Das gefällt mir gar nicht. Manchmal drehe ich 1 oder sogar 2 ganze Umdrehungen um eine Stufe hochzuschalten. Dreht man schneller, überspringt man manchmal Stufen. Die Fenix hat hier ganz klar die Nase vorn.
Das UI der LR35R Pro ist nicht 100% intuitiv. Ich musste am Anfang einen kurzen Blick in die Anleitung werfen, um es zu verstehen. EInmal durchgeklickt macht es aber keine Probleme mehr. Alles ist logisch aufgebaut und mit einem Knopf und dem Rad gut bedienbar.
Die MM2 ist easy in der Bedienung. Die Schieber sind beschriftet und man kapiert sofort wie es geht. Es kann jedoch sein, dass man in der Dunkelheit (wenn man die Beschriftungen nicht mehr sehen kann) einen der Schieber aus Versehen in die falsche Richtung schiebt. Das finde ich aber nicht schlimm, da der Fehler schnell behoben ist. Das schlimmste, was einem passieren kann ist, dass man sich mit dem Seitenlicht selbst blendet.
Im Feld habe ich bei der Bedienung der MM2 mit Handschuhen mehrfach beim Drehen des Rades aus Versehen zu fest gedrückt und die Lampe ausgeschaltet. Das kann einem bei der Fenix nicht passieren, da das Rad nur eine Funktion hat. Auch ist mir aufgefallen, dass ich intuitiv die Weißlichtkanäle immer an dem Schieber unter dem Schalter wechseln wollte. Ich denke, es wäre tatsächlich besser gewesen, wenn Olight die Hauptfunktionen zusammen am Schalter platziert hätte. Die Auswahl der Sonderfunktionen wären dann auf dem hinteren Schieber.
Die Entscheidung für einen Punkt fällt mir hier schwer. Ich denke der Drehring ist das Zünglein an der Waage. Der ist deutlich besser an der Fenix.
-1

Lock-out
Die MM2 hat einen Auto-Lock, den man über Drehen am Rad einfach entsperrt. Ich hatte keine Probleme damit. Bei den Outdoortests fiel jedoch auf, dass der Lock-Out sehr schnell einsetzt. Ein mechanischer Lock durch Öffnen der Tailcap ist möglich. Man muss aber sehr weit aufdrehen. Der Dichtring kommt dabei schon zum Vorschein. Dicht ist die Kiste dann nicht mehr.
Die Fenix hat keinen elektronischen Lock-Out, braucht sie auch nicht. Man schaltet sie durch Drehen am Rad oder Doppelklick ein. Beides ist ausreichend stabil gegen versehentliches Einschalten. Ein mechanischer Lock ist ganz einfach zu erreichen durch Drehen des Akkuteils um 90° im Verhältnis zum Kopf. Dabei werden die Pluskontakte getrennt und die Karre ist off. Der Punkt geht knapp an die Fenix.
-1

Qualität
Die LR35R Pro hat eine hohe Qualitätsanmutung, die leider etwas getrübt wird durch das Flackerphänomen. Es lässt sich zwar beseitigen, hinterlässt aber einen fahlen Beigeschmack. Die Taste und der Drehknopf wirken hochwertiger als an der MM2.
DIe Kunststoffschalterlein an der MM2 wirken irgendwie billig und wenig haltbar. Ob die Haltbarkeit tatsächlich schlechter ist, muss die Zeit zeigen. Die Optik ist nicht verglast, was manche stört, mich nicht. Ich sehe hier einen Gleichstand.
Witzigerweise haben beide Lampen das gleiche Schmatz-Geräusch. Die Fenix beim Drehen vom Rad, die MM2 beim Schieben des Schalter zur Wahl der Lichtquelle. Das kommt wahrscheinlich von Silikonfett, was da drin die Schmierung übernimmt.
+/-0

Akkustandsanzeige
Die Fenix hat 5 die MM2 4 Felder. Sehe ich als außreichend an.
+/-0

Anzeige der Leuchtstufen
Hat die Olight, die Fenix nicht.
Die Fenix geht immer auf Low an. Von da dreht man sie hoch. Ich vermisse hier keine Anzeige.
Beim Entsperren des Auto-Lock ist die Anzeige der MM2 bedingt hilfreich, da man eine Vorauswahl treffen kann. Da der Drehgeber aber nicht sehr präzise arbeitet und immer auf ein Feld 2 Leuchtsufen kommen (beim untersten sind es sogar 3) weiß man immer noch nicht so genau, was man bekommt, wenn man einschaltet. Und im Betrieb sieht man ja, wie hell es ist. Zudem wird die Anzeige bei Bedienung mit links vom Daumen verdeckt.
+/-0

Mode Memory
Hat die Olight bis zum Auto-Lock. Aus einem mir nicht ersichtlichen Grund gilt das Memory nicht für die obersten Stufen. Man kann sie aber mit Doppelklick einschalten für Turbo. Nach dem Auto-Lock muss man über die Anzeige die Einschalthelligkeit festlegen.
Die LR35R Pro kann man im Eingeschalteten Zustand über Long-Press ausschalten. Wenn man sie dann wieder mit Long-Press einschaltet, hat man exakt die gleiche Helligkeit wie zuvor. Finde ich praktisch. Ich kann wählen was ich will.
-1

Fazit
Das knappe Ergebnis von -1 (Vorteil Fenix) spiegelt mein Empfinden wieder. Beide Lampen liegen dicht beieinander. Sie unterscheiden sich in manchen Belangen deutlich voneinander, in anderen kaum (Gewicht!). Ich könnte jetzt immer noch nicht sagen, welche mir besser gefällt. Beim Lichtbild und Tint ist die MM2 deutlich besser. In meiner Logik mit den Punkten habe ich diese mir wichtige Präferenz nicht gewichtet. Ansonsten läge die MM2 vor der LR35R Pro. Schwer zu sagen. Ich will daher beide aufs Gewinnertreppchen heben.

Als Fan von günstigen Hotrod-Lampen habe ich unten noch ein zwei Lampen fotografiert, die weniger Kosten und auch verdammt viel Spaß machen.

Bilder

Größenvergleich:
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Zur Schwerpunktlage:

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MM2 Flood
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MM2 Spot
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MM2 Kombiniert
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LR35R Pro Flood
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LR35R Pro Spot
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LR35R Pro kombiniert
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MM2 Rot
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LR35R Pro Rot
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Nightwatch A54 Pro V2
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Nightwatch NS14R mit SFS72 (gibts nicht mehr)
20251217_193805.jpg
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.489
5.184
113
...Part One - Allgemeines...
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Die Marauder Mini 2 kommt in einem Koffer - wie man es von Olight bei den exclusiveren Modellen kennt.
Der Koffer ust stabil, wertog gearbeitet und im Falle einer so schweren Lampe auch durchaus sinnvoll.
im oberen Bild einmal ein Vergleich zur Bix der RovyVon-Modelle GL1, S21 und S23.

PSX_20251220_235755.jpgPSX_20251220_235903.jpg
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Die ersten Blicke auf "Das orangene Monstrum" versprechen so einiges.
Ob die Versprechen gehalten werden können?

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Ein Blick auf die Front der Mini 2.
Auch hier ist die Verarbeitung Klasse.

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Die Schalter sind allesamt sinnvoll angebracht.
Auch die Lanyardöse sitzt gut.

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Zum Lanyard und gleichzeitigen Ladekabel möchte ich etwas sagen.
Ich bezweifle, dass das Ladekabel auf lange Dauer gesehen seinen Dienst verrichten wird.
Die Benutzung als Lanyard wird die Funktion des Kabels früher oder später durch das hohe Gewicht der Lampe beeinträchtigen.
Also hier - besser ein zweites, hichwertiges Lanyard besorgen, dass dann auch nur als Lanyard benutzt wird. ;)

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Die Abdeckung der USB-C-Ladebuchse ist wertig gemacht und das Kabel sitzt perfekt in der Buchse.

PSX_20251221_001008.jpg
Der Lademagnet fehlt ebenfalls nicht.

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Die Marauder Mini 2 liegt top in der Hand.
Größen- und gewichtstechnisch tut sie sich nichts mit der Fenix LR35R Pro (die ich vor dem Review wieder abgegeben habe, da sie mir einfach ZU unbequem in der Hand lag).
Die Mini 2 liegt angenehm in der Hand, die raue und griffige Gummieimlage im Griff tut uhr übriges dazu.

PSX_20251221_001325.jpg
Hier nochmal ein kurzes Vergleichsbild "von der Front" mit der Lupine Betty TL2 (rechts).

PSX_20251221_001415.jpg

Und hier nochmal ein Größenvergleich zwischen der Betty TL2 (links), der Mini 2 (Mitte) und der Wurkkos TS27 (rechts).
Die Griffe der Betty und der TS27 sind schmaler im Durchmesser und liegen mir besser in der Hand...so ganz mein Format ist die Marauder Mini 2 nicht, was zum Teil dem kurzen Griff geschuldet ist.
Aber das ist wirklich Meckern auf hohem Niveau. ;)


......und weiter in Part 2...
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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...weiter mit Part Zwo...

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Hier sehen wir links das Drehrädchen der Marauder Mini 2 und rechts das der Fenix LD45R.
Die Fenix ist stellvertretend für die LR35R Pro dargestellt, das Rad ist identisch bei beiden Modellen.
Bei der LD45R verstellt man mit dem Rad den digitalen Fokus stufenlos, bei der LR35R Pro entsprechend die Helligkeit.

Bei der Marauder Mini 2 muss man das Rad relativ schnell drehen, damit sich die Helligkeot ändert - und das dann gleich in recht großen Sprüngen!
Bei der LR35R Pro ist die Geschwindigkeit egal und das Regeln funktioniert wirklich sehr smooth!

An dieser Stelle dann auch gleich mein einziger, wirklicher Kritikpunkt an der Mini 2 und an Olight - WARUM?
Es ist jetzt nicht so, dass das ein absolutes No Go wäre - aber es stört mich persönlich schon etwas und man fragt sich, wieso Olight hier so einen Schnickschnack einbauen muss?


...White-Wall-Beamshots...

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Hier sehen wir einen Vergleichsshot zwischen dem Spot der Marauder Mini 2 (links) und der Weltool M8 im voll fokussierten Zustand.

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Hier Vergleiche im Flutlicht - links Mini 2, Mitte LD45R mit SFT-70 in 5000K, rechts LD45R mit SFT-70 Gen. 1 in 6500K.

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Hier nochmal der Spot der Mini 2 (links), LD45R SFT-70.5000K (Mitte) und LD45R SFT-70 Gen. 1 in 6500K (rechts).

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Hier der Rotlichtmodus der Marauder Mini 2 (links), der Sofirn HS21 (Mitte) und der Lupine Betty TL2 (rechts).
Die 2 LED-Punkte der Mini 2 bemerkt man nur im absoluten Nahbereich, draußen ist das Lichtbild absolut OK. :)

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Außenbeamshot der Mini 2.

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Seitenlicht der Mini 2 (links) und der Wurkkos TS27 (rechts).


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Hier ist der "Pencilbeam" des Spots der Marauder Mini 2 zu sehen.

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Hier nochmal der "Pencilbeam" der Mini 2 beim Anleuchten von Objekten...

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...im Vergleich zur Weltool M8 im voll fokussierten Zustand. :)


...weiter gehts im dritten und letzten Teil ;) ...
 
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Buteo

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25 März 2015
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...Drittes und letzes Kapitel...

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Hier sehen wir Spot & Flood der Mini 2 gemeinsam...

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...im Vergleich zur Convoy L21A mit SFT-40 in 5000K...

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...hier im Vergleich zur Fenix LD45R im voll fokussierten Zustand...

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...hier die Lupine Betty TL2...

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...und zu guter Letzt noch die Wurkkos TS27 mit SFT-70 Gen. 2 in 6500K. :)

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Zum Abschluss der Beamshots noch die Floodfunktion der Marauder Mini 2...

PSX_20251221_015645.jpgPSX_20251221_015655.jpg
...im Vergleich zur Fenix LD45R mit SFT-70 in 5000K.


...wleches Fazit ziehe ich denn?...
...nunja, schwierige Frage.
Ich hatte die LR35R Pro und habe sie wieder abgegeben.
Ich durfte jetzt die Marauder Mini 2 testen und reviewen im Rahmen des Passarounds.
Wäre der Drehregler in der Funktion genauso wie bei Fenix, würde ich sofort laut "JA!" rufen.
Aber so wie es ist muss ich überlegen...so erging es mir schon bei der Prowess - nur da war es der Farbtint.
Ich denke schon, dass ich sie mir holen werde, wenn es eine gute Gelegenheit gibt.

Die Lampe ist richtig gut verarbeitet und liegt super in der Hand. :)

Also wem die Lampe liegt...es lohnt sich!


Danke an Olight und @amaretto für diesen Passaround! :)
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Danke, sehr ausführliches Review und einige richtig tolle Bilder, insbes. im Vgl. zu einigen anderen Lampen ! :thumbup:
Vieles wurde durch die vielen PA-Teilnehmer ja schon im Vorfeld abgedeckt.

Ich musste mir also Nischen suchen, um auch andere Aspekte der ArkPro Ultra und der Marauder Mini 2 darstellen zu können. :)

Bei der ArkPro Ultra lag der Fokus dann auf dem UV, hier halt bei diversen anderen Lampen im Vergleich. :)
 

MarcoPolo86c

Flashaholic**
13 November 2012
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Hagen am Teutoburger Wald
youtube.com
Moin zusammen,
ich habe seit einigen Tagen ebenfalls die Marauder Mini 2. Anfangs fand ich die Lampe eher uninteressant und dachte, sie sei eine schlechte Weiterentwicklung der Mini 1.

Nachdem ich sie jedoch live ausprobieren konnte, wurde ich eines Besseren belehrt.
Der Schalter, mit dem man direkt zwischen Rotlicht, Hauptlicht und Seitenlicht wählen kann, ist schon ziemlich geil – definitiv ein Fortschritt gegenüber der Mini 1.
Vor allem das Seitenlicht ist extrem praktisch: Bei einem abendlichen Spaziergang saß ich in einer Hütte an einem Tisch und war sehr angetan davon. Ich musste meine E-Zigarette mit Liquid befüllen, was damit problemlos möglich war.

Auch die direkte Anwahl des Rotlichts gefällt mir sehr, da ich dieses bei Lost-Place-Touren öfter nutze.
Und endlich gibt es einen richtigen Moonlight-Modus – egal ob Seitenlicht, Hauptlicht oder Rotlicht. Das ist beim Urbexen für mich absolut essenziell.

Dass man Spotlight und Floodlight gleichzeitig nutzen kann, ist nett, für mich persönlich aber nicht so wichtig.
Grünes und blaues Licht der Mini 1 habe ich nie benötigt, daher finde ich es nicht schlimm, dass diese Modi weggefallen sind.

Sehr positiv sehe ich auch den Verzicht auf den Vibrationsmotor. Der war immer nervig, gerade auf Lost Places, wo man absolute Ruhe braucht.
Zudem ist es möglich, den Akku der Mini 1 zu nutzen – allerdings erreicht die Lampe damit nicht die volle Leistung.

Besonders begrüße ich den USB-C-Anschluss. Endlich kann man die Lampe mit jedem Kabel laden und ist nicht mehr auf das magnetische Ladekabel angewiesen. Das hat man schließlich nicht immer dabei, ein USB-C-Kabel hingegen heutzutage fast jeder.

Allerdings ist mir auch ein negativer Punkt aufgefallen:
Die Lampe soll angeblich 10.000 Lumen haben. Ich nutze momentan häufig die Fenix LR35R Pro, die ebenfalls mit 10.000 Lumen angegeben ist.
In meiner Lumentube messe ich die Olight jedoch nur mit etwa 8.000 Lumen, während die Fenix auf die vollen 10.000 Lumen kommt. Auch per Ceiling-Bounce-Messung ist die Fenix sichtbar heller.

Das finde ich schade. Ich weiß nicht, ob meine Lampe eventuell ein Problem hat.
Nichtsdestotrotz ist die Mini 2 natürlich mehr als ausreichend hell.

Hat eventuell jemand beide Lampen und könnte ebenfalls eine Ceiling-Bounce-Messung durchführen?
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
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Berlin
In meiner Lumentube messe ich die Olight jedoch nur mit etwa 8.000 Lumen, während die Fenix auf die vollen 10.000 Lumen kommt. Auch per Ceiling-Bounce-Messung ist die Fenix sichtbar heller.
Das finde ich schade. Ich weiß nicht, ob meine Lampe eventuell ein Problem hat.
Bei mir lag sie auch nur bei rund 8000lm (s. #63) … die Fenix hab ich aber nicht zum Vgl.
 

Frank B.

Flashaholic**
25 Dezember 2021
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Moin zusammen,
ich habe seit einigen Tagen ebenfalls die Marauder Mini 2. Anfangs fand ich die Lampe eher uninteressant und dachte, sie sei eine schlechte Weiterentwicklung der Mini 1.

Nachdem ich sie jedoch live ausprobieren konnte, wurde ich eines Besseren belehrt.
Der Schalter, mit dem man direkt zwischen Rotlicht, Hauptlicht und Seitenlicht wählen kann, ist schon ziemlich geil – definitiv ein Fortschritt gegenüber der Mini 1.
Vor allem das Seitenlicht ist extrem praktisch: Bei einem abendlichen Spaziergang saß ich in einer Hütte an einem Tisch und war sehr angetan davon. Ich musste meine E-Zigarette mit Liquid befüllen, was damit problemlos möglich war.

Auch die direkte Anwahl des Rotlichts gefällt mir sehr, da ich dieses bei Lost-Place-Touren öfter nutze.
Und endlich gibt es einen richtigen Moonlight-Modus – egal ob Seitenlicht, Hauptlicht oder Rotlicht. Das ist beim Urbexen für mich absolut essenziell.

Dass man Spotlight und Floodlight gleichzeitig nutzen kann, ist nett, für mich persönlich aber nicht so wichtig.
Grünes und blaues Licht der Mini 1 habe ich nie benötigt, daher finde ich es nicht schlimm, dass diese Modi weggefallen sind.

Sehr positiv sehe ich auch den Verzicht auf den Vibrationsmotor. Der war immer nervig, gerade auf Lost Places, wo man absolute Ruhe braucht.
Zudem ist es möglich, den Akku der Mini 1 zu nutzen – allerdings erreicht die Lampe damit nicht die volle Leistung.

Besonders begrüße ich den USB-C-Anschluss. Endlich kann man die Lampe mit jedem Kabel laden und ist nicht mehr auf das magnetische Ladekabel angewiesen. Das hat man schließlich nicht immer dabei, ein USB-C-Kabel hingegen heutzutage fast jeder.

Allerdings ist mir auch ein negativer Punkt aufgefallen:
Die Lampe soll angeblich 10.000 Lumen haben. Ich nutze momentan häufig die Fenix LR35R Pro, die ebenfalls mit 10.000 Lumen angegeben ist.
In meiner Lumentube messe ich die Olight jedoch nur mit etwa 8.000 Lumen, während die Fenix auf die vollen 10.000 Lumen kommt. Auch per Ceiling-Bounce-Messung ist die Fenix sichtbar heller.

Das finde ich schade. Ich weiß nicht, ob meine Lampe eventuell ein Problem hat.
Nichtsdestotrotz ist die Mini 2 natürlich mehr als ausreichend hell.

Hat eventuell jemand beide Lampen und könnte ebenfalls eine Ceiling-Bounce-Messung durchführen?
Deine 8.000 Lumen kommen schon gut hin, messe ich bei meiner Mini2 auch etwa
 

kase2k

Flashaholic
23 Februar 2020
155
177
43
Ostfriesland
Erstmal großen Dank für die Möglichkeit, am Passaround teilzunehmen!

Das Erlebnis beim Auspacken ist sehr gut. Wenn jede TaLa mal in einem so schönen Koffer geliefert werden würde. Die Farbe orange ist absolut klasse.

Mir persönlich ist die Lampe fast etwas kurz. Bei meinen Praken wäre ein etwas längerer Lamenkörper auch nicht verkehrt gewesen. Das Lanyard habe ich nach dem ersten ausprobieren durch eines von Convoy ersetzt. So gut wie die Idee mi dem integrierten USB-C-Kabel klingt, so schlecht ist es umgesetzt.

Die Bedienung ist intuitiv. Wie die Anzeige von Akku und Helligkeit ist Olight wieder gut gelungen.

Mir ist allerdings aufgefallen, dass langsames Drehen am Rad ignoriert wird. Ich denke, das ist so programmiert, um eine versehentliche Bedienung zu verhindern.

Die Leuchtkraft ist gewaltig und das Umschalten macht auch ganz schön Spaß. Gerade in Verbindung mit dem recht starken Fokusmodus.

Das Rotlicht ist ganz witzig, dafür habe ich aber keinen Anwendungsfall. Ähnlich sieht es mit dem Seitenlicht aus.

Trotz des erwähnten Rumspielen im Turbo wird die Lampe nur mittelmäßig warm. Die Beobachtung ist natürlich sehr subjektiv und wird sicherlich von der Außentemperatur beeinflusst.

Das Herunterregeln ist ok. Dass der Turbo aber ab ca. 50 % Akkukapazität nicht mehr möglich ist, ist ein Manko.

Der USB-C-Port ist meinen Augen nach verklebt und damit wasserdicht. Dafür habe ich ihn vor Verschmutzung mit einem Schieber geschützt, der nicht den stabilsten Eindruck hinterlassen hat.

Mein Fazit ist positiv. Das liegt an der guten Bedienbarkeit und daran, dass die Lampe einfach scheppert. Olight hätte ruhig noch ein normales Lanyard dazugeben können. Vielleicht würde ich bei einem guten Angebot zuschnappen, der UVP ist mir aber zu hoch.
 
  • Danke
Reaktionen: amaretto

MarcoPolo86c

Flashaholic**
13 November 2012
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1.926
113
Hagen am Teutoburger Wald
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Okay, dann kommen 8000 Lumen ja hin, schade eigentlich.
War etwas skeptisch, 1Lumen hat sie Mini 2 höher gemessen, die Fenix allerdings auch mit 16.000 Lumen, was mich verwundert.
Werde in naher Zukunft versuchen nochmals eine andere Mini 2 zu vermessen.

Die Messungen bei der Mini 2 habe ich natürlich mit dem 7500mAh Akku gemacht.
 
  • Danke
Reaktionen: Frank B.

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Hier nun meine Eindrücke zur Lampe.

Positiv
  • Das SideLight ist ein schönes Nacht(tisch)licht.
  • Spot und Flood ergänzen sich sehr gut, anders als auf den Photos zu sehen. Wo sonst nur Eigenblendung vorhanden ist, sieht man deutlich weiter.
  • Top Bedienung und UI, bis auf den Start, wenn sie langer aus war, da man hier erst drehen und dann drücken muss.
  • Top Verarbeitung.
Negativ
  • Größter Minuspunkt ist fehlendes Holster, erst Recht bei einer "Mini"-Lampe, sollte dies möglich sein.
  • Manchmal reagiert das Rad nicht, wenn man von der Seite oder zu langsam dreht. Das Rad ist echt verbesserungswürdig. Es ist keine Rasterung erkennbar.
Hier ein relativ einfaches Holster, dass ich mir bei meiner BLF Q8 ausgeliehen habe:
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Neutral
  • Flood CW, Throw NW bis WW bzw. Kaltweiß mit warmen Farbrändern
  • Ich sehe hier kein "Mini", auch wenn sie etwas besser in der Hand liegt als die Vergleichslampen. Aber beim Akku ist sie Mini.
  • Der Koffer ist in meinen Augen überdimensioniert und hätte etwas kompakter sein können.
  • lasst sich auch ohne Tailcap anschalten, wenn man den Akku andrückt.
Stromversorgung
  • 2 interne Lademöglichkeiten sind sehr flexibel, aber leider trotzdem mit proprietärerm Akku, der das externe laden sehr erschwert.
  • wegen Spezialakku hat auch nicht jeder einen Wechselakku rumliegen oder besorgt sich einen.
  • ca 12,5W mit 5V 2,5A Ladeleistung über USB-C sind schwach und stehen in keinem Verhältnis zur Akkugröße .
  • 5A sollten mindestens ankommen, d.h. 20-25W. Das wäre noch nicht mal 1C. 7,5A wären 1C, d.h. einfache Kapazität, was als Richtwert für Akkus gelten sollte. Im Modellbaubereich bei Lipos ist 1C die Standardladegeschwindigkeit. Schnellladevorgängen würden bei einem vielfachen von 1C liegen.
  • 32650er mit 7500mAh, gegenüber 4x 18650 mit je 3500mAh, was die doppelte Kapazität ergibt.
  • lädt nicht bei warmer Lampe
  • Ladeleistung mit Magnetanschluss habe ich nicht messen können mit meinem USB-Anzeigegerät.
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Externes Laden
  • Laden in altem Miboxer C4-12 (mit einem schwarzen Knopf) ist möglich, im neuen (mit 2 gelben Knöpfen) ist der Pluspol zu kurz, bzw. der Durchmesser des Akkus zu groß.
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  • Im SkyRC MC3000 passt es auch, aber der Minuskontakt ist schief, der untere Nippel trifft nur die Isolierung, daher braucht man hier einen Neodym Magnet. Auf der Pluspol-Seite kommt es nicht zur Fehlkontaktierung des Minuspols, da der Pluspol erhöht ist und einen zusätzlichen isolierten Ring hat
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  • Natürlich habe ich die externen Lademöglichkeiten extrem vorsichtig und zuerst mit stromlosem Ladegerät geprüft. Es sind ausreichend Millimeter Platz am doppelten Minuspol auf der Pluspolseite.
Vergleichsbilder
mit der Astrolux MF01 und der BLF Q8
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Lumenmessungen
Ich habe an meiner Lumenkugel 2 Luxmeter. Bei einem kann ich die Werte direkt ablesen und es ist bei den kleineren Zahlen definitiv genauer als das andere. Mit dem zweiten Luxmeter kann ich die Werte per Bluetooth im Handy aufnehmen und einfach Diagramme erstellen lassen, man muss aber die Werte mit 10 mutliplizieren um auf die Lumenwerte zu kommen und in den unteren Helligkeiten fehlt die Genauigkeit.
  1. Floodlight
    • full
    • Meine Messung:
      • 9500 Lumen
      • 5170 Lumen
      • 2450 Lumen
      • 1131 Lumen
      • 565 Lumen
      • 285 Lumen
      • 147,5 Lumen
      • 41,6 Lumen
      • 1,5 Lumen
    • Weiteres Luxmeter an meiner Kugel. Werte bitte mit 10 multiplizieren:
    • full
  2. Spotlight
    • full
    • Meine Messung:
      • 1414 Lumen
      • 1080 Lumen
      • 853 Lumen
      • 666 Lumen
      • 436 Lumen
      • 235 Lumen
      • 121 Lumen
      • 54 Lumen
      • 0,39 Lumen
    • Weiteres Luxmeter an meiner Kugel. Werte bitte mit 10 multiplizieren:
    • full
  3. Spot + Flood
    • full
    • Meine Messungen:
      • 7800 Lumen
      • 6020 Lumen
      • 3880 Lumen
      • 1793 Lumen
      • 1102 Lumen
      • 646 Lumen
      • 259 Lumen
      • 95,8 Lumen
      • 2 Lumen
    • Weiteres Luxmeter an meiner Kugel. Werte bitte mit 10 multiplizieren:
    • full
  4. Side Light
    • full
    • Meine Messungen (waren schwierig aufzunehmen, ich musste meine Lumenkugelöffnung mit Küchenpapier abdichten und das Seitenlicht ist nicht ideal ausgerichtet):
      • 158 Lumen
      • 88 Lumen
      • 21,7 Lumen
      • 3,8 Lumen
      • 0,15 Lumen
    • Für mein weiteres Luxmeter waren die Werte zu dunkel/gering.
  5. Rotlicht
    • full
    • Meine Messungen:
      • 546 Lumen
      • 161,7 Lumen
      • 53,4 Lumen
      • 11,64 Lumen
      • 1,48 Lumen
    • Weiteres Luxmeter an meiner Kugel. Werte bitte mit 10 multiplizieren:
    • full

Alle Stufen zusammen in einem Bild in der Reihenfolge: Spot - Flood - Spot+Flood - Rot - SideLight
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Und jetzt habe ich noch Messungen, wie die Lampe die Helligkeit verringert:
  • Flood
full


  • Spot
full


  • Spot + Flood
full
 
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Waldläufer84

Flashaholic
2 Dezember 2020
227
196
43
Thüringen
Als Teilnehmer des Passarounds konnte ich die MM2 auch kurz befummeln. Gleich vorweg: Wenn ich sie mal zu einem erträglichen Preis schießen kann, werde ich es auch tun, weil ich sie lieb gewonnen habe. :D
Wenn ich an Olight denke, bin ich immer so richtig schön hin und her gerissen... Die Gründe sind bekannt: Akkus, Marketing, Support usw.
Aber eins muss man dem Laden lassen: die Qualität stimmt - zumindest aus meiner Sicht.
Im Einsatz beim THW nutze ich die MM1, die ich samt Ersatzakku dabei habe. Gefehlt hat mir bisher tatsächlich die Kombination Flood/Throw, die durch das "Facelift" nun mit an Bord ist. Das Leselicht ist ein nettes Beibrot für Papierkram im Auto, wenn ich die fürchterlich kaltweißblaue Deckenbeleuchtung in der Nachtschicht nicht extra auf meine Sinne einwirken lassen möchte.
Den Koffer erachte ich auch als zu groß und irgendwie albern für den Transport der Lampe - das ist eben Ansichtssache. Da das Holster der MM1 passt, würde ich den Koffer wohl eher für meine Powerbank und Ladekabel zweckentfremden.
Das Rädchen zur Verstellung der Helligkeit ist nun erhabener und dadurch griffiger, vor allem mit den dünnen "Mechaniker-Handschuhen", die ich bei Erkundungen usw. trage.

Also meine persönlichen Pros und Kontras:

Pro:
- Flood/Throw-Kombi
- USB-C laden (endlich!)
- Leseleuchte
- Blau und Grün entfernt
- liegt genauso gut in meiner Hand wie ihre Schwester

Kontra:
- kein Holster im Lieferumfang (das schaffen andere Hersteller bei billigeren Lampen)

Neutral:
- den Koffer kann man mögen oder man lässt es einfach

Fazit:
Ich mache kein Geheimnis daraus, daß ich "die Neue" mag. Für meinen angedachten Zweck bietet sie ein gelungenes Update. Wenn die MM2 genauso verlässlich ihre Arbeit macht wie die MM1, hat Olight vieles richtig gemacht. Zum "Listenpreis" würde ich sie nicht kaufen, im "Superrabbatosterspezialsonderverkauf" sicher schon. Die Mini1 hat mich bisher zuverlässig durch alle Jahreszeiten bei Wind und Wetter begleitet - eine mollig warme Vitrine durfte sie nie kennenlernen. Das Niveau an Zuverlässigkeit traue ich der Mini2 auch zu, weil sie eben keine Neuerfindung ist, sondern nur auf die schon bestehenden positiven Eigenschaften aufgebaut wurde.
 

funwok

Flashaholic*
7 Januar 2021
705
667
93
Hallo allesamt, hier bei mein Erfahrungsbericht vom passaround Grupo n°1 mit der Olight Marauder Mini 2 und der Olight ArkPro Ultra

Marauder Mini 2 Version!

Vorneweg natürlich vielen Dank an @Olight_Deutschland und @amaretto für den Passaround, es macht viel Spaß als Teil der TLF Community bei solchen Projekten mit dabei zu sein und ermöglicht uns eine weltweit wohl einzigartige Möglichkeit Lampen als Gemeinschaft zu testen!

Als Teilnehmer der relativ weit im hinteren Feld dran gekommen ist, wird es schwer sein viel neues zu der Lampe zu schreiben - User wie @DumaMadoa und @amaretto aber auch viel Vorgänger haben schon wirklich grandiose Reviews mit allerlei Bildern, Diagrammen und Details kreiert! Nichtsdestotrotz versuche ich meine Erfahrungen hier zu schildern!

___



Positiv:

Auch hier bei der Marauder Mini 2 ist die Verarbeitung exzellent! Die orange Passaroundversion ist wirklich schön anzusehen. Eine Lampe in dieser speziellen Größe besitze ich bisher noch nicht -> größer als die typischen Coladosen, kleiner als Handscheinwerfer a lá MK38, siehe Bild. Diese Zwischengröße der Mini 2 gefällt mir ganz gut, sie ist gut in der Hand zu halten und in die Jackentasche einer dicken Winterjacke passt sie auch noch gerade rein.


PXL_20260117_102059738.jpg


Das Bedienkonzept gefällt mir generell sehr gut. Der Umschalter zwischen Spot, Flood und Combi ist klasse und intuitiv. Dazu das Wahlrad für Haupt-, Seiten- und Rotlicht und die LED Anzeigen für die Batterieanzeige und Leuchtstärke sind topp. Auch ohne tief in die Anleitung zu schauen, konnte ich ohne weitere Probleme quasi alle Funktionen erkennen und finden.

Eine klasse Funktion, ist dass man mit dem Rotator die Leuchtstärke vor dem Einschalten der Lampe auswählen kann.

Die Kombination aus den verschiedene Modi macht die Mini 2 zu einer starken Multifunktionslampe, quasi für alle Lebenslagen - gepaart mit einem dicken Akku für genug Ausdauer. Outdoor im Feld geben Spot + Flood und auch beide kombiniert wirklich viel Licht und Reichweite, da steckt viel Power in dieser immer noch eher kompakten Größe drin, das hat Spaß gemacht!

Neutral:

Der Magnetladeport hat natürlich eine Anziehungskraft bei entsprechenden Metallen, die ist jedoch wie zu erwarten nicht stark genug die Mini 2 zu halten. Dafür ist sie ja auch nicht gedacht - fair game, aber in bestimmten Umgebungen ist das natürlich trotzdem noch nervig. Am Ende des Tages ist die Mini 2 aber keine typische Werkstattlampe.

Schön verpackt kommt die Mini 2 in einem kleinen Hartschalenkoffer. Wirklich super für den Versand und Transport, aber natürlich nicht die Form um die Lampe im Alltag mitzunehmen. Für mich ist sowas nice to have, aber jetzt kein großartiger Kaufgrund. Auch das Lanyard mit dem verstecken USB Stecker ist praktisch, aber eher ein Gimmick als ein großes Feature. Im Jahre 2026 wird es wohl selten den Fall geben, wo man seine Mini 2 per USB-C laden will, aber irgendwie kein Kabel hat und dann auf das Lanyard zugreifen muss. Schaden tut beides nicht!

Der gummierte Griff hält gut, ich kenne aber ähnliche Designs aus der Kamerawelt und da quellt so ein Material nach einer Weile intensiver Beanspruchung schon mal auf oder der Kleber löst sich. Fairerweise benutze ich Kameras berufstechnisch auch etwas mehr als gegebenfalls eine Mini 2, die als Premiumlampe gerne auch mal eine Weile in der Vitrine oder im Regel verbringen könnte ;)

Negativ:

Das Drehrad zum Auswahl der Leuchtstärke finde ich zwar generell eine gute Idee, die Implementierung macht mich jedoch schon skeptisch. Dreht man das Rad zu langsam, wirk keine Änderung registriert. Andererseits ist es ein bisschen zu leicht, die gewollte Leuchtstufe zu überspringen, weil man das Rad etwas zu schnell gedreht hat. Der Sweetspot geht im warmen zu Hause zwar gut von der Hand, ich finde aber Outdoor bei kalten Fingern und speziell auch mit Handschuhen jetzt im Winter ist es nicht immer einfach auf Anhieb, die richtige gewollte Leuchtstufe zu treffen. Das kann auch natürlich Gewöhnungssache sein, aber das Problem hat man zB mit dem alt bekannten 1H Leuchtstufenwechsel nicht so sehr.

Weiterhin bin ich kein großer Freund der Spot-Linse -> ähnlich wie bei Zoomlampen und LEP macht das zwar einen wirklich konzentrierten, engen Beam ohne Streulicht, aber vor allem im Combi Modus wo Spot und Flood zusammen leuchten ist die Balance zwischen den Beams einfach nicht ausgewogen.

PXL_20260115_204656822.MP.jpg

Man kann es im Bild erahnen + den Matsch und das Glatteis, was die abendlichen Spaziergänge in den letzten Tagen etwas erschwert hat :D
Ich denke für mich wäre ich glücklicher mit einem klassischen Reflektor oder TIR Linse, die einen nicht so krassen Übergang zum Flood im Combi Modus produziert.

Allgemein bin ich kein allzu großer Fan vom Lichtbild des Spotmodus, aber Outdoor auf große Entfernungen spielt das natürlich keine allzu große Rolle.

PXL_20260117_222504179.jpg

Soweit ich das sehen konnte aus der BDA verfügt die Mini 2 keine Powerbankfunktion. Kein allzu großes Negativ wirklich, aber tatsächlich finde ich die Funktion bei Lampen mit größeren Akkus schon praktisch. Unsere Smartphones gehen heutzutage immer so schnell leer :p

Was ich öfters gelesen habe und mir auch aufgefallen ist -> für eine Lampe mit großen Kopf und recht exponierten Optiken würde ich mir im Paket und für den Premiumpreis schon ein Holster und wenigstens einen Kopftschutz wünschen, um die Linsen vorne im Alltagstransport besser schützen zu können. Man will ja nicht immer den Koffer dabei haben. Klar gibt es das Holster seperat beim Hersteller, aber hey.

Beim Akku muss ich glaub ich keinen extra Senf dazugeben, da wurde viel und häufig schon darüber diskutiert. Ich bin etwa skeptisch bei exotischen Akkuformaten wie der Markt langfristig sich entwickelt. Die 26800 die vor ein paar Jahren groß im Hype waren, sind heutzutage auch nicht mehr relevant.

Fazit:


Insgesamt macht mir die Mini 2 sehr viel Spaß und die Kombination der verschiedenen Modi gefällt mir sehr gut - ein Multitool fürs Licht quasi. Jedoch gefällt sie mir ein bisschen weniger als die ArkPro Ultra aus dem Passaroundbundle. Das Drehrad für die Leuchstärke ist nicht ganz so praktisch in gewissen Situationen und das Spotlicht ist einfach nichts meins. Nichtsdestotrotz steckt eine Menge Power in einem einem dafür recht kompakten Paket hier und das Orange und die Verarbeitung ist wirklich klasse! Für mich als Spaßlampe am Ende des Tages wahrscheinlich aber doch etwas zu teuer, selbst im Sale ;)