Olight Marauder Mini 2 - Tests, Reviews und Erfahrungsberichte

amaretto

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12 August 2010
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Im November 2022 wurde die Marauder Mini veröffentlicht, Reviews findet ihr hier. Olight kommt nun mit dem Nachfolgemodell, der Marauder Mini 2. Der Olightstore hat uns ein Testmodell zur Verfügung gestellt, das die Forumsmitglieder im Rahmen eines Passarounds selber ausprobieren und testen können. Diesmal solltet ihr nicht verpassen mitzumachen, mehr wird zunächst noch nicht verraten. Der Anmeldethread ist hier.

Aktuell gibt es die MM2 zum Black Friday in der Zeit vom 17.11. - 04.12.2025 im Olightstore mit 20% Rabatt (191,96 € anstatt 239,95 €).

Der Olight-Store bittet mich, zudem folgende Info weiterzugeben:
"Alle, die bereits die Marauder Mini, Marauder 2 oder X7R Marauder besitzen, können einen Gutschein über 20 € bei der Bestellung der Marauder Mini 2 einsetzen. Der Link, um den Rabatt zu aktivieren : https://de.olight.com/s/XWVSSY"

zudem gibt es noch Rabattcodes, die mit anderen Rabatten kombinierbar sind:
  • Code: TFZS15 (15 € Rabatt ab 119 € Mindestbestellwert, gültig bis 4. Dezember)
  • Code: TFZS25 (25 € Rabatt ab 199 € Mindestbestellwert, gültig bis 4. Dezember)
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Ich hatte eine Kartonverpackung erwartet und wurde beim Auspacken angenehm überrascht: ein stabiler und wasserdichter Transportkoffer aus PP, nett....
:thumbup:
Koffer sind zwar die robusteste Aufbewahrungsmethode, aber unterwegs sperrig, ein Holster ist nicht im Lieferumfang.
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Zuerst ein Blick auf den Lieferumfang, bevor wir uns die Daten der Lampe anschauen, vor allem im Vergleich zur Marauder Mini (1):
Marauder Mini 2 Lampe, Transportkoffer, wechselbarer 32650 Li-Io Akku (hier noch in der Lampe), Lanyard-Ladekabel und Bedienungsanleitung.
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Datenvergleich Marauder Mini und Marauder Mini 2​

..Marauder MiniMarauder Mini 2
Lichtstrom max.7.000 lm10.000 lm
Leuchtweite600 m (90.000 cd)750 m (140.000 cd)
Flutlicht / Spotlicht / kombinierbarja / ja / neinja / ja / ja
Leuchtstufen Spot50|100|200|300|500|700|900 lm0,5|50|100|200|400|600|800|1.000|1.350 lm
Leuchtstufen Flood6 LEDs: 100|200|400|800|1.600|3.200|7.000 lm10 LEDs: 1,5|50|150|300|600|1.200|2.500|5.000|10.000 lm
Spot + Flood kombiniert---2|100|300|700|1.000|1.800|3.500|6.000|8.000 lm
rotes / grünes / blaues Zusatzlichtja 50-100-150-200 lm/ ja / ja (je 1 LED)ja (2 LEDs) 1|25|100|400 lm / nein / nein
Seitenlichtneinja, 0,5|25|100|200 lm
Magnetaufladung / USB-C Aufladungja / neinja / ja
Wärmesensor (Schutz vor Überhitzung)janein
Vibrationsmotorjanein
Maße + Gewicht (inkl. Akku)130 * 65,6 * 44 mm, 462 g133 * 66 * 44 mm, 465 g
UVP ohne Rabatte219,95 €239,95 € inkl. Koffer
Das komplette Manual mit sämtlichen Angaben zur Leuchtdauer in den einzelnen Stufen kann man als Pdf herunterladen.

zusätzliche Angaben zur Marauder Mini 2​

  • Spot und Flutlicht cool white mit 6500K, CRI70
  • Gehäuse aus Alu HAIII-anodisiert
  • staub- und wasserdicht nach IPX8
  • austauschbarer Akku: ja (herstellergebunden)
  • elektronischer Überhitzungsschutz
  • tailstand: ja
Die "MM2" gibt es zu Beginn in den Farbvariationen Schwarz, Orange oder wie die Testlampe in Mitternachtsblau. Möglicherweise kommen spätere noch weitere Ausführungen dazu. Die Verarbeitung ist wie schon beim Vorgängermodell erstklassig. Über Anodisierungsmängel oder schludrige Verarbeitung wird sich niemand ärgern müssen. Als einzigen Makel - wenn man das überhaupt so bezeichnen will - würde ich den Bügel für die Fangschnur nennen, der etwas Spiel hat. Größe, Form und Gewicht der Lampe entsprechen nahezu dem Vormodell.
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Das Gehäuse ist bis auf die optische Linse komplett aus hart anodisiertem Alu, der Bezelring und die Schalter aus Stahl. Davon abgesehen ist das Mittelteil mit einem präzise im Gehäuse eingelassenen Gummi ummantelt. Zusammen mit der verdickten Tailcap hat man einen enorm guten Grip. Ich halte es für ausgeschlossen, dass einem die Lampe aus der Hand rutscht - selbst bei nassen Händen.
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Der Akku muss zum Laden nicht aus der Lampe genommen werden. Es steht alternativ zum magnetischen Ladeanschluss mittels Olight-USB-Magnetlader auch eine mit einem Metallschieber verschließbare USB-C Buchse zur Verfügung. Über USB-C wird mit etwa 13 W geladen (~2,6 A an 5V), der Akku soll nach 3,5 Stunden voll geladen sein.
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Das Schalterkonzept finde ich extrem gut umgesetzt trotz vieler Funktionen. Alles lässt sich einhändig mit dem Daumen steuern. Zum Schutz vor versehentlichem Einschalten sperrt sich die Lampe automatisch nach 10 Sekunden Nicht-Gebrauch. Zum Entsperren reicht ein beherzter und schneller Dreh (>60 Grad) am runden Kombischalter oder gedrückt halten des Schalters >1 Sek (programmierbar, s.u.). Über Drehen des Schalters kann die Helligkeit eingestellt werden, auch vor dem Einschalten der Lampe! Achtung: wenn man langsam dreht, tut sich nichts. Man muss sowohl zum Entsperren als auch Regeln der Helligkeit mit etwas Tempo drehen. Das hat man aber schnell verinnerlicht.

Ein Druck auf den Rundschalter für an/aus. Am "Wurmfortsatz" des Rundschalters kann man ein seitliches Zusatzlicht, das weiße Hauptlicht oder ein Rotlicht anwählen. Last but not least lässt sich über den dreistufigen Schieberegler einstellen, ob man weißes Flut-, Spotlicht oder (sehr gut!) eine Kombination aus beidem möchte.

Die ausgewählte Helligkeit wird durch 4 LED-Segmente auf der linken Seite angezeigt und der Ladezustand des Akkus auf der rechten Seite. Der Ladezustand lässt sich auch ohne Einschalten der Lampe ablesen, wenn einer der drei Schalter betätigt wird. Olight-Spezialität: bei den LED-Segmenten wurden nicht etwa einfach LEDs durchgesteckt sondern es wurden haarfeine Löcher per Lasermikroperforation ins Material "geschossen", durch welche die LEDs durchscheinen.
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Von der Seite sieht man gut, wie die Schalter hervorstehen. Das erleichtert die Bedienung und man ertastet die Schalter selbst bei Dunkelheit. Eine Bedienung ist mit nicht zu dicken Handschuhen möglich.
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Auch die MM2 hat wieder eine Linse aus Kunststoff. Der Linsenbereich für den Spot (Kollimator) ist hervorgewölbt, wird aber noch durch den Bezelkranz überragt. 10 LEDs hinter kleinen TIR-Linsen erzeugen das Flutlicht, 2 LEDs für rotes Licht und eine weitere LED hinter dem Kollimator für das Spotlicht.
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Die für den Spot zuständige LED:
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Obwohl die Linsen für das weiße Flutlicht ohne Diffusorelemente auskommen, ist der Lichtkegel frei von Artefakten und recht homogen. Das Lichtbild der roten LEDs kann da nicht ganz mithalten, ist aber im Vergleich zu vielen anderen Lampen mit Rotlicht immer noch verhältnismäßig gleichmäßig.
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Auf der Rückseite des Lampenkopfes ist eine weitere LED mit kaltweißer Lichtfarbe eingebaut. So klein, dass ich sie beim ersten flüchtigen Blick fälschlicherweis für einen kleinen Fehler in der Anodiserung gehalten habe.
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Das kleine Hilfslicht strahlt blendfrei zur Seite und nach unten ab.
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Vor erstem Gebrauch muss das gelbe Plasteteil entfernt werden. Es kann nicht schaden, bei längerer Lagerung der Lampe den Isolator zur Vermeidung von Selbstentladung wieder einzulegen oder den Akku herauszunehmen. Das Tailcapgewinde ist gut geschmiert und läuft erwartungsgemäß kratzfrei.
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Olight weist darauf hin, dass die magnetische Eigenschaft der Tailcap nur für den Magnetlader zu nutzen ist. Sie ist nicht dafür gedacht, dass die Lampe an metallischen Flächen halten soll!
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Blick in Richtung Lampenkopf mit den vergoldeten Kontakten. Die Kontakte am Kopf und der Tailcap haben nur einen minimalen Federweg, deshalb gibt es bei der Länge des Akkus kaum eine Toleranz.
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Kritikpunkt von erfahrenen Flashies: Die Verwendung eines proprietären Akkus ist Firmenphilosophie und wird sich vermutlich kaum ändern: die Lampe läuft ausschließlich mit einem Akku mit beiden Polen auf der Plus-Seite. Mit einem normalen 32650-Akku lässt sich die Lampe nicht betreiben. Da der infrage kommende Akku zudem kaum Toleranz in der Länge haben darf, kommt wohl allein der originale Olight-Akku als Energiespender infrage. Leider kostet ein Ersatzakku satte >30€. Vorteil dieser Auslegung ist, dass ein Laie nicht in Versuchung kommen kann, irgendeine ungeeignete Billigzelle in der Lampe auszuprobieren und sich anschließend über Leistungseinbußen (oder Schlimmeres) beschwert. Im Hinblick auf die von Olight gewährte lebenslange Garantie ein aus meiner Sicht verständlicher Weg. Der Zwang zum Originalakku hilft insofern der Sicherstellung der vom Hersteller versprochenen Leistung und dient der Betriebssicherheit. Die Kapazität des Akkus wurde im Vergleich zum Vorgänger von 6500 auf 7500mAh erhöht.
:thumbup:

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Ich finde, trotz des Gewichts und der Dicke liegt die Kleine ergonomisch gut und vor allem sicher in der Hand. Gleichwohl ist knapp ein Pfund Lampe auf langen Wanderungen nicht wenig. Ein Holster für den Gürtel wäre deshalb schön gewesen, wer möchte schon immer einen Lampenkoffer mitnehmen.
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Eine Erwähnung verdient das ungewöhnlich stabil und dick ausgeführte "Lanyard". Es entpuppt sich als magnetisches USB-C zu USB-C Ladekabel. Also zwei Aspekte mit einem Tool, sehr pfiffig. Um das Kabel aus dem Gehäuse auszurasten, braucht man etwas Kraft. Das ist nicht anzukreiden, denn so kann sich das Kabel nicht versehentlich lösen.
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Bedienung​

Automatische Einschaltsperre
Wenn nach dem Leuchten nicht innerhalb von 10 Sekunden eine erneute Bedienung erfolgt, sperrt sich die Lampe automatisch.
Auf welche Art man entsperren will, lässt sich programmieren:
Schieber auf Spot stellen, Magnetladekabel anschließen und bei eingeschalteter Lampe 15x schnell Hauptschalter drücken.
Alternative 1 = beherzt (nicht zu langsam) am Rad drehen. Vor dem Einschalten über Drücken des Drehrades kann man die Helligkeit voreinstellen. Alternative 2 = gedrückt halten des Hauptschalters für mind. 1 Sekunde (= Moonlight)

User Interface über den Kombischalter/Drehrad
- 1 C = ein / aus (mit Memory, außer Turbo und Strobe)
- 2 C = hellste Stufe
- 3 C = Strobe (nur bei Flutlicht)
- von aus 1 H = niedrigste Stufe
- Drehen im Uhrzeigersinn = heller, gegen den Uhrzeigersinn = dunkler

Umschalten Hilfslicht/Hauptlicht/Rotlicht
Drehen des "Wurmfortsatzes" des Drehreglers
- links = Hilfslicht
- mittig = Hauptlicht
- rechts = Rotlicht

Umschalten Spot-/Flutlicht
Schieberegler nach vorn = Spotlicht
Schieberegler mittig = kombiniertes Spot-/Flutlicht
Schieberegler nach hinten = Flutlicht

Aufladen
USB-Magnetlader auf die Tailcap aufsetzen oder USB-C Kabel mit Lampe und einer 5V-Quelle verbinden. Je nach Ladezustand blinkt die betreffende Anzahl grüner LED-Segmente. Dauerlicht aller Segmente bedeutet, dass der Akku voll ist.

Helligkeits-/Ladezustandsanzeige
Jedwede Betätigung einer der Schalter lässt beide Anzeigen für etwa 3 Sekunden aufleuchten.
- linke LED-Segmente = je mehr, desto heller
- rechte LED-Segmente = 1 LED <10% / 1 LED >10% / 2 LEDs >25% / 3 LEDs >50% / 4 LEDs >75%

Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:
Leuchtstufen von Moonlight bis Turbo
Lumen Flutlicht
1,8​
45​
145​
290​
580​
1.160​
2.390​
4.900​
9.200
Lux Flutlicht
4​
103​
341​
685​
1.305​
2.975​
6.050​
12.375​
22.925
Lumen Spotlicht
18​
65​
140​
300​
565​
845​
1.095​
1.420​
1.800
Lux Spotlicht
75​
6.675​
13.950​
29.250​
54.750​
83.750​
106.500​
140.000​
170.750
Lumen Spot+Flut
2,5​
110​
290​
730​
1.250​
2.000​
3.500​
6.000​
7.800
Lux Spot+Flut
80​
6.650​
14.100​
32.550​
57.750​
85.250​
112.000​
135.000​
139.000
  • PWM nicht sichtbar
  • Ladestrom knapp 2,6 A/5 V
  • Ladeschluss-Spannung 4,19 V
Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex:
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Laufzeittests in den ersten 10 Minuten mit Ventilatorkühlung
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Leuchtergebnis​

Ich würde meinen, da hat man mal auf die Kunden gehört. Bedeutendste Veränderung für das Leuchtergebnis ist sicherlich, dass man nun nicht mehr Spot- oder Flutlicht sondern als dritte Alternative auch beides gemeinsam nutzen kann. Vereinfacht gesagt, hat man den zweistufigen Schieberegler gegen einen dreistufigen getauscht, warum nicht gleich so...

Die Charakteristik des Spotlichts ähnlich einem Theaterscheinwerfer(chen) und des Flutlichts ist im Prinzip wie beim Vorgänger, nur halt noch potenter. Das Flutlicht strahlt breit, gleichmäßig und ohne störenden Tint-Shift. Ein unerwünschtes Grün ist nicht zu beklagen, die Lichtfarbe ist ein akzeptables Kaltweiß. Der Spot ist ebenfalls kaltweiß und nicht ganz so homogen in der Lichtfarbe. Das kann man in der Vergrößerung des Spots ganz gut erkennen, auch wenn es in der Realität nicht so bunt erscheint wie auf dem Foto. Im Regelfall kommt man bei den meisten Anwendungsfällen mit dem Flutlicht klar. In einem langen und engen Flur habe ich jedoch das Spotlicht als ideal empfunden, da man weit leuchten kann, ohne durch Streulicht an den Wänden eine Eigenblendung stattfindet.

Das kombinierte Licht aus Flut + Spot ist auf größeren Entfernungen nützlich, wenn man sowohl die nähere Umgebung als auch die Ferne weit ausgeleuchtet haben möchte. Beispielsweise wenn einem der Hund auf dem Feld davongelaufen ist. Eine Spotlampe allein erzeugt meist das Gefühl eines Tunnelblicks und ein starkes Flutlicht allein blendet den Lampenträger selbst. Insofern passt jetzt alles.

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Das Hilfslicht:
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... und das bei Bedarf sehr kräftige Rotlicht mit Reichweite.
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Fazit​

Wer blaues und grünes Licht nicht unbedingt benötigt, gewinnt mit der Maurauder Mini 2 gegenüber der Vorgängerin m.M. fast nur Vorteile. Die Leistung ist gestiegen, es gibt endlich einen sehr dunklen Modus und es ist nun Spot- und Flutlicht zugleich anwählbar, nicht nur getrennt. Zudem hat die Lampe einen (zusätzlichen) USB-C Ladeanschluss. Das kleine Seitenlicht ist ein nützliches Gimmick aber aus meiner Sicht nicht zwingend nötig. Was nicht mehr vorhanden ist, wäre der Vibrationsmotor, der für mich eh überflüssig war. Kritikwürdig ist wie gehabt die ausschließliche Verwendungsmöglichkeit des Olight-Spezialakkus. Insgesamt eine edle Lampe, die mir sehr viel Spaß gemacht hat.

pro
+ Fernlicht / Flutlicht / kombiniert umschaltbar
+ zusätzlich effektives rotes Licht
+ hohe Verarbeitungsqualität
+ gute Ergonomie
+ hohe Leuchtweite
+ intern aufladbar per Magnetlader oder USB-C
+ Sofortzugriff auf höchste und niedrigste Leuchtstufe
+ Moonlight-Modus
+ einstellbare Einschaltsperre
+ lebenslange Garantie

contra
- "normale" Li-Io-Akkus nicht nutzbar
 
Zuletzt bearbeitet:

Light-Chris

Flashaholic*
2 Februar 2023
894
947
93
Vielen Dank

Hammer Review und ich kann es kaum glauben, dass ich noch eine (ganz kleine) Frage habe.

Wenn man zwischen den Modi Seitenlicht, Hauptlicht, Rotlicht und so hin und her schaltet und dann die Helligkeit in einem Modus verändert, merkt sich die Lampe beim Zurückschalten die Helligkeit des vorherigen modus oder betrifft die Helligkeitsveränderung dann alle Modi?

Kompliziert. Als Beispiel:

Ich benutze das Seitenlicht in niedriger Helligkeit. Jetzt switche ich zum Flutlicht und erhöhe die Helligkeit.
Wenn ich jetzt zurück zum Seitenlicht schalte, ist dort die Helligkeit dann auch heller oder so, wie sie vorher war?

Kann ich aber ja dann auch im PassAround checken :)

Ich sage schon mal "Dips!"
 
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amaretto

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12 August 2010
22.116
27.506
113
NRW
Die Frage ist berechtigt. Die bei einem Modus (z.B. Flutlicht/Spotlicht) eingestellte Helligkeitsstufe wird beim Umschalten auf einen anderen Modus (z.B. Rotlicht) übernommen. So heißen, es werden nicht unterschiedliche Stufen in den Modi abgespeichert sondern immer nur eine.

Wie oben angedeutet, Passaround-Teilnahme lohnt diesmal besonders, da sich Olight sehr spendabel gibt. ;)
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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5.184
113
Ein Hammer Review, danke dafür!

Die Marauder und Marauder Mini habe ich damals nicht testen wollen.
Die Marauder war mir zu groß, die Mini 1 hat mir nicht so zugesagt.

Die Marauder Mini 2 geht da schon eher in meine Richtung.. so wie damals die Sofirn IF30 im Passaround. :)

Ich mach in jedem Fall bei dem Passaround mit. :)
 
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KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Kritikpunkt von erfahrenen Flashies: Die Verwendung eines proprietären Akkus ist Firmenphilosophie und wird sich vermutlich kaum ändern: die Lampe läuft ausschließlich mit einem Akku mit beiden Polen auf der Plus-Seite. Mit einem normalen 32650-Akku lässt sich die Lampe nicht betreiben. Da der infrage kommende Akku zudem kaum Toleranz in der Länge haben darf, kommt wohl allein der originale Olight-Akku als Energiespender infrage. Leider kostet ein Ersatzakku satte >30€. Vorteil dieser Auslegung ist, dass ein Laie nicht in Versuchung kommen kann, irgendeine ungeeignete Billigzelle in der Lampe auszuprobieren und sich anschließend über Leistungseinbußen (oder Schlimmeres) beschwert. Im Hinblick auf die von Olight gewährte lebenslange Garantie ein aus meiner Sicht verständlicher Weg. Der Zwang zum Originalakku hilft insofern der Sicherstellung der vom Hersteller versprochenen Leistung und dient der Betriebssicherheit. Die Kapazität des Akkus wurde im Vergleich zum Vorgänger von 6500 auf 7500mAh erhöht.
Naja das ist aber auch aus meiner Sicht schöngeredet. Was bringt eine "Lebenslange Garantie", wenn in in 5 Jahren keine kompatiblen Ersatzakkus mehr verfügbar sind. Hört sich für mich schon so an, das man da schön Olights Meinung wiedergibt.
Es gab da doch die Olight SR80 / 90 / 95 oder so, wo man dann nach einigen Jahren keinen Ersatz Akkupack mehr bekommen hat. Da hat man dann eine funktionierende Lampe mit "lebenslanger Garantie" kann sie aber nicht nutzen weil es keine passenden Akkus gibt.

Das ist aber ein generelles Problem mit speziellen Akkus bei Lampen, und nicht nur ein Olight Problem...
 
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PikePerfect

Flashaholic*
1 Februar 2021
487
550
93
Um Ulm herum
Die Nachteile propritärer Akkus sind hinlänglich bekannt. Ich habe aber den Eindruck, dass sich die Wogen darum seit den großen Erfolgen der "Flachmänner" deutlich gelegt haben. Die kommen auch alle durch die Bank mit fest verbauten Zellen.
Ich sehe die Marauder Mini oft bei Outdoor und Lostplace Youtubern im Einsatz. Da wird die Lampe hart rangenommen. Soll heißen, wenn man eine Lampe so viel benutzt, dass sich eine Neuanschaffung sowieso lohnt, sobald der Akku defekt ist, dann ist der Akku egal.
Für Sammler, und das sind wir hier im Forum wohl alle, ist es natürlich doof, wenn man nach ein paar Jahren für die quasi unbenutzte Lampe keinen Akku mehr bekommt.
Für mich ist die Marauder Mini 2 seit langem wieder eine Olight, die mich interessiert.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.018
1.179
113
München
dahamstah.de
Ehrlich gesagt finde ich die Diskussion um die Akkus oft etwas zu vereinfacht. Klar, mir wären Standard Akkus auch lieber. Allerdings läuft oft auch ein Signalweg mit durch den Akku, v.a. bei Heckschaltern. Dann ist es ja auch so, dass die meisten Liion gar nicht für eine "freie" Verwendung angedacht sind, sondern nur für Akkupacks. Ist also wirklich auch ein Haftungsthema. Und wenn man wie Olight Stores in vielen Ländern hat, dann ist's halt anders als beim reinen Versand aus China.

Kurz: ich verstehe beide Seiten - mein Kritikpunkt ist vor allem, dass die Ersatzakkus zu teuer sind. Ist bei wirklichem Einsatz der Lampe halt doch noch Mal Geld, wenn man noch 2 Akkus braucht.
 
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3 Dezember 2022
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1
Vielen Dank für die Vorstellung, normalerweise bin ich kein großer Fan von dem Hersteller, da mir die Preise zu teuer sind aber dieses Modell interessiert mich wirklich. Wo kann man dieses Modell bestellen und was zahlt man dafür? Gibt es Black Friday Angebote? Und ist dieser Plastikkoffer überall dabei oder ist das jetzt nur eine Ausnahme, den hätte ich schon gern. Sieht richtig cool aus mit dem Set
 
3 Dezember 2022
16
0
1
Mit Holster habe ich jetzt 177€ bezahlt. Da kann man nicht meckern.
Da würde ich auch zuschlagen, wenn ich direkt auf die Herstellers Seite gehe. Die Taschenlampe mit Holster auswählen komme ich auf.
201 € und 0,52 €

Gibt es irgendwo noch einen Code um günstiger dran zu kommen? Ich hab die ganze Seite jetzt nicht verfolgt daher weiß ich das leider nicht. Danke euch für eure Unterstützung
 

amaretto

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12 August 2010
22.116
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Für die Teilnehmer des "Testprogramms"gibt es noch einen Code. Ich nehme an, damit sind (nur) Review-Schreiber und Teilnehmer des Passarounds gemeint. Der ergibt für MM2 + iMini2 zusammen 167,96.
 
  • Danke
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3 Dezember 2022
16
0
1
Für die Teilnehmer des "Testprogramms"gibt es noch einen Code. Ich nehme an, damit sind (nur) Review-Schreiber und Teilnehmer des Passarounds gemeint. Der ergibt für MM2 + iMini2 zusammen 167,96.
Danke für die Information, ich muss zugeben ich bin kein großer Fan von dem Hersteller, ich mag es auch nicht mich irgendwo zu registrieren, um an irgendwelchen Punkte zu sammeln. Das ist nicht mein Ding da bezahle ich lieber paar Euro mehr und hab meine Ruhe Trotzdem danke für die Info.
 

EMD

Flashaholic*
26 Juni 2014
317
305
63
Koblenz
www.electricalmovements.de
Da würde ich auch zuschlagen, wenn ich direkt auf die Herstellers Seite gehe. Die Taschenlampe mit Holster auswählen komme ich auf.
201 € und 0,52 €

Gibt es irgendwo noch einen Code um günstiger dran zu kommen? Ich hab die ganze Seite jetzt nicht verfolgt daher weiß ich das leider nicht. Danke euch für eure Unterstützung
Schau mal auf Youtube, unter diesem Video stehen zwei Codes:
 
  • Danke
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amaretto

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12 August 2010
22.116
27.506
113
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In der Tat.:thumbup:
In deren Test sind die Testbedingungen nicht beschrieben, aber ich vermute, dass sie das ohne Kühlung machen. Denn bei mir hält die Lampe das Plateau etwas länger.

Bei der Lumenmessung liegen die Reviews erstaunlich nah beieinander. Für mich ein Hinweis, dass eine Ceilingbounce-Messung durchaus gute Näherungswerte liefern kann.
 
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ferrismachtblau

Flashaholic
3 November 2016
112
108
43
Meine Mini 2 ist vorhin gerade mit DHL geliefert worden. Ein bisschen habe ich bereits ausprobiert. Einen echten Erfahrungsbericht dürft ihr von mir nicht erwarten, aber das, was mich an der Mini bislang "gestört" hat, ist mit der Mini 2 behoben worden:
  • Moonlight endlich wieder so verfügbar, wie ich das mag, d. h. seehr wenig Licht.
  • Rotlicht jetzt sofort zuschaltbar mit sofortiger Wechselmöglichkeit auf Flood oder Throw
  • Kombination von Flood und Throw
  • Lademöglichkeit über USB-C
  • Das Seitenlicht ist große Klasse
Alles in allem: Für mich persönlich von Leistung, Bedienung und Größe die perfekte Lampe. Sie lädt gerade, ich freue mich schon darauf, wenn 's dunkel ist.
 

hhenry

Stammgast
28 Dezember 2023
51
50
18
Die Nachteile propritärer Akkus sind hinlänglich bekannt. Ich habe aber den Eindruck, dass sich die Wogen darum seit den großen Erfolgen der "Flachmänner" deutlich gelegt haben. Die kommen auch alle durch die Bank mit fest verbauten Zellen.
Nicht alle. Die Loop Gear SK05 Pro hat wechselbare Standard-Akkus.

Ansonsten tolles Review. Danke dafür.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.489
5.184
113
Da bitte ich auch um Erklärung. Den Autolock nach 10 Sekunden kannst du umschalten von Drehrad auf den Taster.
Da dürfte entweder kein Autolock sein oder er müsste deaktivierbar sein. ;)
Wenn ich eine Lampe in einen Lockout schicken möchte, mache ich das.
Das würde z.B. mit einem Schiebeschalter hervorragend funktionieren.
 

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.116
27.506
113
NRW
Das dürfte bisher in den Bereich persönlicher Präferenzen fallen. Ich fragte nach objektiv negativen Dingen.

Bisher sehe ich nur einen Schwachpunkt, dass nämlich bei einer der PA-Lampen sich die Platte mit den Bedienelementen gelöst hat. Das ist ein objektiver Mangel. Aber sonst bringt es doch nichts über persönliche Vorlieben zu sprechen?
 

Aussi

Flashaholic**
18 März 2016
2.426
2.039
113
So, ich hatte das Glück, die Marauder Mini 2 (und die ArkPro Ultra) im Rahmen des Passarounds testen zu können.

Ich habe die Lampen zusammen mit @Franky K. im Rahmen eines spontanen Treffens getestet.

Ich habe mir die Reviews der Lampen extra nicht durchgelesen, habe beim Scrollen jedoch viele Fotos, Tabellen und Diagramme gesehen, sodass ich groß auf Bilder etc. verzichte und nur meine bzw. unsere Meinungen zu der Lampe kundtue.

Beim ersten Öffnen des Kartons war ich wegen des kleinen Koffers positiv überrascht, auch die Aufmachung innerhalb des Koffers war echt nice.
Nun wollte ich die Lampe als Vorbereitung Laden, habe ein USB-C-Kabel eingesteckt und mich gewundert, dass mir keine Ladetätigkeit angezeigt wird. Ich hatte irgendwie einen festverbauten Akku erwartet und keinen austauschbaren. In der Lampe befand sich natürlich ein Schutz an den Polen und zudem war die Lampe ein wenig aufgeschraubt. Nach Entfernung des Schutzes und vollständigem Zudrehen konnte sie dann auch geladen werden. Den ganz offensichtlichen Hinweis über der Lampe diesbezüglich habe ich natürlich getrost ignoriert :pfeifen:

Bei Franky haben wir die Lampe zunächst inspiziert und festgestellt, dass die "Steuereinheit" nicht fest ist, sondern sich bewegt, wenn man an der Lanyard-Öse zieht. Nach Rücksprache mit @amaretto werde ich sie daher an ihn zurück schicken und er sendet dem nächsten Teilnehmer eine andere Lampe zu.

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Das Lanyard an sich hat eine Doppelfunktion:
Es ist ein Lanyard und gleichzeitig ein USB-C-Kabel. Zugegebenermaßen hätte ich auf Dauer Angst, dass das Kabel bei Nutzung als Lanyard Schäden an den Leitungen nimmt und wenn es nicht richtig einrastet, könnte die Lampe im Fall der Fälle zu Boden fallen.

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Getestet haben wir die Lampe natürlich trotzdem.

Positiv:
Die Lampe liegt gut in der Hand und die gummierte Oberfläche sorgt für ordentlich Grip.
Sie zeigt mittels Anzeige an, wie voll der Akku ist und ungefähr, in welcher Leuchtstufe man sich befindet, auch wenn diese Unterstufen haben. Befindet sich die Lampe z.B. in der hellsten Stufe und man dreht das Rad zum Runterregeln, so wird auch trotz mehrerer sichtbarer Abstufungen weiterhin die höchste Stufe angezeigt, bis dann auch in der Anzeige eine niedrigere Stufe erreicht wurde.
Die Lampe hat ein schönes Lichtbild und zwar in jedem der drei Modi: Flood - Flood&Throw - Throw.
Der Throw hebt die Mitte echt sehr schön hervor, sowohl mit Flood als auch ohne und ist dabei schön abgegrenzt.
Die Einstellung dafür in Form eines Schiebereglers ist auch echt intuitiv.
Auch das Rotlicht und das Seitenlicht mit den unterschiedlichen Helligkeitsstufen machen was her.

Negativ:
Im Gegensatz zum Schieberegler finde ich den Auswahlschalter für das Seitenlicht, "Normallicht" und Rotlicht erstmal gewöhnungsbedürftig, ich habe des Öfteren die falsche Einstellung gewählt.
Sehr negativ aufgefallen ist uns das Drehrad zur Verstellung der Helligkeit. Ich trug Handschuhe und das Rad hatte so wenig Grip, dass ich fester auf das Rad drücken musste, um die Helligkeit verstellen zu können. Dies führte mehrfach dazu, dass ich die Lampe dadurch aus Versehen ausgeschaltet habe.
Das Problem hatte Franky jedoch auch ohne Handschuhe. Daher wäre eine Trennung von Drehrad und Ein-Aus-Schalter unserer Meinung nach sinnvoller.
Des Weiteren ist uns aufgefallen, dass das Drehrad keine Veränderung brachte, wenn es nur sehr langsam gedreht wurde. Dadurch dass es schneller gedreht werden muss, kam es auch vor, dass die gewünschte Stufe übersprungen wurde.

Fazit:
Insgesamt ist die Marauder Mini 2 eine schöne Lampe, hat jedoch insbesondere im Bezug auf die Bedienung einige Schwächen.
Nicht Auszuschließen ist jedoch, dass manche Bedienungsprobleme mit der lockeren Steuereinheit zusammen hängen.

Danke nochmal für die Möglichkeit die Lampe(n) im Rahmen des Passarounds testen zu können.
 

funwok

Flashaholic*
7 Januar 2021
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Bitte konkret. Und noch bitte unterscheiden zwischen persönlichen Präferenzen und objektiven Schwachpunkten.
Wir sind ja noch immer hier im TLF, persönliche Präferenzen machen doch 99% des contents aus - siehe Shadowfrank :D

Konkret ging es in diesem Punkt, wenn man der Antwortkette folgt, um die Autolockfunktion und die vielen Leuchtstufen.

Wenn der passaround mich selber erreicht, kann ich sicher genauer auf eingehen, aber wenn man den Berichten folgt, dann ist ein 10s Autolockout eher nervig und nicht großartig zielführend. Da bin ich sicher nicht alleine, dass ich selber entscheiden will, wann die Lampe in den Lockout geht oder zumindest wie bei Anduril 2 den autolockout komplett customizen oder deaktivieren kann.

Viele verschiedene Leuchtstufen sind auch nicht unbedingt ein Vorteil, vor allem wenn sie nicht smart gestaffelt sind. Wann hat man sich mal gedacht "ach hätte neben Moon und Turbo vielleicht noch 7 oder mehr andere Leuchtstufen x3 für Spot, Flood, Combined, dass fehlt in meinem Flashieleben!".

Das sind jetzt keine Dealbreaker am Ende, aber Punkte die schon ins negative Fallen können.
 
  • Danke
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