Hallo liebes Forum,
etwa 2012 kam die Kopflampe Surefire Saint Minimus HS2-A-BK preislich unter Druck, jetzt konnte ein neuwertiges Exemplar in die bodenlose Fassvitrine hinübergerettet werden.
Es war interessant zu schauen, ob und worin an einer Stirnlampe von Surefire deren persönliche Handschrift wiederzuerkennen sein würde, scheinen doch die nahezu schon sprichwörtliche Solidität von Lampen dieses Herstellers und die Gewichtsansprüche an eine leichte, kleine Kopflampe einander diametral entgegengesetzt zu sein.
Das Set ist komplett, neben einem Rotlichtaufsatz eine umfangreiche, auch deutschsprachige Bedienungsanleitung:
In dieser gibt Surefire an (wie eine Tüte voller Mücken?), zwar nicht das Rad, aber die Stirnlampe neu erfunden zu haben.
Such- und Rettungsmannschaften, militärische und polizeiliche Spezialeinheiten nicht minder als auch Lux Transfer vertrauen ihr Leben der Minimus an, die kompromisslos selbst in extremen Situationen nächtelangen Tragekomfort bei aussergewöhnlicher Leistung zeige.
Dafür sollen u.a. ihr Feuchtigkeit absorbierendes Breathe-O-Prene-Polster, ihre refraktive Optik mit optimiertem Lichtstrahl, der einhändig bedienbare Drehschalter für variabel einstellbare von 0 - 100 Lumen, und hartanodisiertes Luftfahrtaluminium sorgen.
Zwar transpiriert der Betreiber der bodenlosen Fassvitrine nicht, sondern beginnt bei übermenschlicher Anstrengung allenfalls leicht zu erglühen, doch wird Breathe-O-Prene gewiss auch damit fertig.
Komplett und mit 1 x CR123 bestückt, wiegt die Minimax nur 93,6 g und trägt sich tatsächlich so angenehm wie unauffällig. Im Bedarfsfall könne die Laufzeit mit einer längeren Batterieabdeckung für 2 x CR123 gesteigert werden.
Ebenso unspektakulär ist sie designt, und hier die Refraktionsoptik ...
... sowie noch eine Seitenansicht, auf dieser auch zu erkennen das vielseitige Polster:
Entgegen anderen Lampen von Surefire ist die Minimus ein dünnwandiges, zartleibiges Leichtbauwunder, wie das nachfolgende Bild zeigt:
Die Tailcap, obwohl fraglos sehr solide, wiegt mit weniger als 7,2 g wohl kaum mehr als eine Handvoll Colaflaschendeckel, nur ihr Kontakt ist gefedert:
Das Lichtbild der Minimus ist sehr breit, die wirklich stufenlose Einstellbarkeit der Lichtstärke funktioniert erfreulich gut ...
... und 100 Lumen reichen für mehr als man zunächst glauben mag!
Von recht low ....
... zu max (die Batterie ist bereits zu Hälfte entkräftet):
So sieht ihr Lichtbild aus einer Distanz von 20 cm zur Wand aus:
Mir gefällt die Minimus gut, sie trägt sich tatsächlich sehr angenehm, die stufenlose, einhändige Regelbarkeit und ihr praxistauglicher Beam gefallen ebenso wie die reine weisse Lichtfarbe, es musste erfreulicherweise keinerlei bspw. Grünstich wahrgenommen werden.
Als mit ihr neu erfunden sollte die Stirnlampe nicht bezeichnet werden, gewiss aber als zu hoher Kultur getrieben!
Grüsse - Lux
