Lithium-Ionen Akkus, Grundlagen zu Arten, Nutzung und Pflege

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Man kann sich doch nicht darauf verlassen, dass bei einem überlasteten Akku einfach die Spannung soweit einbricht, dass sich ein risikoloses Gleichgewicht einstellt?
Doch, genau darauf kann man sich verlassen, genau das passiert aufgrund der Zellenchemie automatisch.
Wenn eine galvanische Zelle mit einem Strom belastet wird, dann bricht dadurch immer auch die Zellenspannung ein, je höher der Strom desto stärker der Spannungseinbruch.
Ich kenne es z. B. vom mechanischen Dampfen so (ungeregelt, wie Direct-Drive), dass sich kein Gleichgewicht durch Spannungsabfall einstellt, wenn man die Akkus überlastet.
Richtig, dort greift das Ohmsche Gesetz, weil so eine einfache Heizwendel einen einfachen ohmschen Leiter darstellt.
Eine LED verhält sich aber anders!
Eine LED ist ein Halbleiterbauelement und als solches verläuft ihre Strom-Spannungs-Kennlinie anders als bei einem ohmschen Leiter (Diodenkennlinie)!

Daher ist das Verhalten eines Akkus in einem elektrischen Verdampfer NICHT nicht so plump mit dem Verhalten eines Akkus in einer LED-Taschenlampe vergleichbar und daher sind die Sicherheitsanforderungen auch anders.

Deine Vergleiche sind sinnlos, weil sie das unterschiedliche Verhalten der jeweiligen Verbraucher vollkommen außer Acht lassen und lediglich die Spannungsquellen vergleichen. Dies ist aber unsinnig, wenn man von Spannungsquellen unter Last spricht - und genau darum geht's ja.

Die Sicherheitsbedenken bezüglich elektrischer Verdampfer sind daher auch nicht in gleicher Weise auf Taschenlampen anzuwenden, es ist immer das gesamte elektrische System zu betrachten, nicht nur einzelne Komponenten.
 

Borris

Flashaholic
23 Dezember 2017
104
76
28
Regensburg
Okay, danke für die Info. Also könnte ich in so eine Wizard Pro auch einen ungeschützten 2A-Akku packen und es würde nichts passieren, außer einer Reduktion der Laufzeit?

Wie viel Ampere zieht so eine Lampe? Mehr als die vom Hersteller angegebenen 7A? Ich stelle nämlich keinen Unterschied in Laufzeit und Leuchtkraft bei höchster Leuchtstufe fest, zwischen einem 8A- und einem 15A-Akku gleicher Kapazität. Hab die 15A nur für den Winter gekauft, weil es hieß, bei Kälte brächen Akkus mit weniger Ampere schneller ein. Aber nicht mal im Winter laufen meine 8A-Akkus weniger lang. Vermutlich heizt die Lampe einfach genug auf, so dass sich die Kälte nicht auswirkt?
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Also könnte ich in so eine Wizard Pro auch einen ungeschützten 2A-Akku packen und es würde nichts passieren, außer einer Reduktion der Laufzeit?
Ja, und sie würde vermutlich deutlich dunkler leuchten, weil so ein ungeschützter 2A-Akku einen sehr deutlichen Spannungsabfall aufweisen würde.
Wie viel Ampere zieht so eine Lampe? Mehr als die vom Hersteller angegebenen 7A?
Das kommt auf die LED, die Temperatur und die Spannung des Akkus an.
Eine ganz grobe Faustformel sagt pro 1000 Lumen ca. 3 - 3.5 A Strom. Ich halte die 7A Herstellerangabe für realistisch.
Ich stelle nämlich keinen Unterschied in Laufzeit und Leuchtkraft bei höchster Leuchtstufe fest, zwischen einem 8A- und einem 15A-Akku gleicher Kapazität.
Vermutlich wäre der Unterschied zwar messbar, aber nicht sofort sichtbar wegen des Weber-Fechner-Gesetzes und den damit verbundenen Unzulänglichkeiten des menschlichen Sehsinns.
Hab die 15A nur für den Winter gekauft, weil es hieß, bei Kälte brächen Akkus mit weniger Ampere schneller ein.
Jein.
Beide brechen bei Kälte deutlich ein, aber da die "Hochstromakkus" konstruktiv viel mehr Reserven haben, bleibt auch bei Kälte noch ausreichend viel (Rest)Leistung übrig.
Aber nicht mal im Winter laufen meine 8A-Akkus weniger lang. Vermutlich heizt die Lampe einfach genug auf, so dass sich die Kälte nicht auswirkt?
Entweder ist es die Erwärmung oder die Akkus sind nicht kalt genug oder die Lampe zieht einfach zu wenig Strom, als dass sich das bereits auswirkt.

Das ganze "kältefeste Akkus"-Tralala ist bei den meisten Lampen ohnehin übertrieben und erst bei deutlichen Minusgraden und sehr hohem Strombedarf bemerkt man Unterschiede.

Was sagen denn die Fachleute hier im Forum zum VapeOnly?
Das Thema hatten wir schon mal hier:
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/aspire-18350-1300mah-15a.57656/
Worauf möchtest du hinaus?
In dem von dir selbst verlinkten Thread steht doch alles drin, was man wissen muss.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
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Bielefeld, NRW
@steidlmick.
Der verlinkte thread ist ja schon sehr alt.
Ich wollte wissen ob in den letzten 2,5 Jahren jemand den Akku vermessen oder welche Erfahrung damit gemacht wurden.
Da ist mir nichts bekannt und außer, dass der mal korrekterweise von den übertriebenen 1300 mAh auf realistische 1100 mAh umgelabelt wurde, erwarte ich auch keine großen Veränderungen, dafür ist der Markt auch zu klein und die Margen zu gering.
Passt aber auch besser in den entsprechenden Thread, hier geht's ja um Grundlagen!
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Leute, bitte, das hier ist der Thread "Lithium-Ionen Akkus, Grundlagen zu Arten, Nutzung und Pflege".
Können wir bitte produktspezifische Diskussionen an passenderer Stelle führen? Das wird hier doch einfach nur unübersichtlich...

Und wäre vielleicht einer der Moderatoren so freundlich den unpassenden Krempel zu löschen oder zu verschieben?
 
  • Danke
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.054
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Celle
www.sammyshp.de
@Borris
Deine Wizard ist geregelt. Wenn der Hersteller sagt, dass sie 7 A zieht, wird sie – egal mit welchem Akku – auch nicht mehr ziehen. Da könntest du auch einen Akku anschließen, der 100 A schafft und sie begnügt sich trotzdem mit 7 A.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
Ich denke nicht, dass die Hersteller weniger Ampere angeben als die Lampen maximal ziehen können. Das wäre produkthaftungstechnisch unzulässig
Die wenigsten Taschenlampenhersteller außerhalb EU oder USA scheren sich um Produkthaftung.

Die Emisar D4V2 zieht garantiert keine 24 - 32 A, noch nicht mal annähernd. Die kann ja auch mit 18350ern betrieben werden, solche gibt es nur bis max. 10A. Würde diese Lampe Akkus mit 24 - 32 Ampere belasten, dürfte sie so gar nicht verkauft werden
Die D4 wird verkauft als Lampe für Enthusiasten, die wissen, was sie tun.
Die Annahme, dass ein Produkt, das (in EU oder D) nicht verkauft werden "dürfte", dort auch tatsächlich nicht verkauft wird, ist leider falsch. Man kann innerhalb weniger Minuten zig Artikel auf amazon oder ebay finden, die an Endverbraucher verkauft werden, obwohl sie es eigentlich nicht dürften. Der Umkehrschluss, dass ein angebotenes Produkt ungefährlich sein muss und alle Richtlinien erfüllt, weil es ja sonst gar nicht verkauft werden dürfte, ist ein gefährlicher Irrtum.

Merke: Produkte, die für sicheren Betrieb beim Endanwender technisches Verständnis und Mitdenken voraussetzen, sind inhärent unsicher. Leute, die den Unterschied zwischen mA und mAh oder Spannung, Strom und Leistung nicht verstehen (also 90% der Bevölkerung), können auch nicht anhand technischer Daten korrekte Zellen auswählen (wenn es die dazu nötigen Infos überhaupt gäbe, was häufig gar nicht der Fall ist).

Man kann sich doch nicht darauf verlassen, dass bei einem überlasteten Akku einfach die Spannung soweit einbricht, dass sich ein risikoloses Gleichgewicht einstellt?
Ja, kann man nicht. Hochwertigen Akkus kann man mehr Leistung abfordern als ihnen gut tut. Die alten 18650er mit PTC waren praktisch kurzschlussfest, aber die modernen Zellen (alle ohne PTC) können dabei Schaden nehmen, sie sind auf äußere Schutzmaßnahmen wie Temperaturüberwachung angewiesen.
 

Firewitch

Stammgast
11 September 2021
68
85
18
Südlich Augsburg
Ich hoffe, in diesem Thread bin ich mit meinen Fragen richtig, da die doch recht allgemein sind.
Wenn ich die Spannung meiner Akkus nach dem Aufladen kontrollieren will - ab welchem Zeitabstand nach dem Laden ist das denn sinnvoll? Mir ist nämlich aufgefallen, dass die Ladestandsanzeige des Displays meines Ladegerätes und die des Voltmeters voneinander abweichen, wenn ich die Akkus zum Laden einlege und dem Voltmeter vertraue ich da doch mehr.
Ich lade in meinem Vapcell S4 die Akkus für die LT1 und SP36 und will mir einfach angewöhnen, dass die nicht zu sehr voneinander abweichen (da habe ich gelesen, dass bis zu 0,2V Abweichung generell okay wären - stimmt das?). In beiden Lampen werden die Akkus parallel geschalten, da dürfte ein Unterschied ja nicht zu gravierend sein, da - soweit ich das verstanden habe - die Akkus sich in der Lampe angleichen.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Wenn ich die Spannung meiner Akkus nach dem Aufladen kontrollieren will - ab welchem Zeitabstand nach dem Laden ist das denn sinnvoll?
Das hängt auch etwas vom Akkutyp ab und auch vom zuvor gewählten Ladestrom.
Ich würde aber mal sagen, dass sich 15 - 20 Minuten nach abgeschlossener Ladung die Spannung weitgehend stabilisiert haben sollte.
Mir ist nämlich aufgefallen, dass die Ladestandsanzeige des Displays meines Ladegerätes und die des Voltmeters voneinander abweichen, wenn ich die Akkus zum Laden einlege und dem Voltmeter vertraue ich da doch mehr.
Das ist jetzt etwas unklar.
Oben hast du nach Messungen nach dem Laden gefragt, hier scheint es aber um die Anzeige des Ladegeräts nach dem Einlegen der Akkus zu gehen.
Da müsstest du bitte mal präziser beschreiben, was ganz genau du meinst/machst.
... will mir einfach angewöhnen, dass die nicht zu sehr voneinander abweichen (da habe ich gelesen, dass bis zu 0,2V Abweichung generell okay wären - stimmt das?).
Eigentlich sollten die Akkus nach einer Vollladung bei gleichem Ladestrom im gleichen Ladegerät nicht so stark voneinander abweichen.
Ist das jetzt eine theoretische Frage? Oder hast du solche Abweichungen mit deinen Mitteln bei deinen Akkus selbst gemessen?
In beiden Lampen werden die Akkus parallel geschalten, da dürfte ein Unterschied ja nicht zu gravierend sein, da - soweit ich das verstanden habe - die Akkus sich in der Lampe angleichen.
Ja, bei Parallelschaltung kommt es zu Ausgleichsströmen zwischen den Akkus, die nach gewisser Zeit zu einer gleichen Zellenspannung führen würden.
 
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Firewitch

Stammgast
11 September 2021
68
85
18
Südlich Augsburg
Ja, ich habe etwas mißverständlich mehrere Fragen in einen Post gedrückt. Sorry…
So 20 Minuten hätte ich jetzt gefühlsmäßig auch gedacht, dass das dann für meine Messung stabil sein sollte.

Das ist jetzt etwas unklar.
Oben hast du nach Messungen nach dem Laden gefragt, hier scheint es aber um die Anzeige des Ladegeräts nach dem Einlegen der Akkus zu gehen.
Da müsstest du bitte mal präziser beschreiben, was ganz genau du meinst/machst.

Ich habe tatsächlich, wenn ich vor dem Laden messe, beim Voltmeter leicht andere Werte, als im Ladegerät nach Einlegen der Akkus.
Beispiel: Voltmeter 4,055V -> Ladegerät 4,19V oder bei einem anderen Akku 3,91V -> 4,09V
Mir fehlt da noch ein wenig das Wissen/Gefühl, welche Abweichungen noch tolerierbar sind.

Die Abweichungen der Akkus nach/bei dem Laden untereinander sind jetzt nicht so wild, glaube ich - wollte das nur nochmal nachhaken. Da liegen 0,02V - 0,04V dazwischen. Dass die Ladeschächte leicht unterschiedlich arbeiten können habe ich hier aber schon irgendwo gelesen. Auch hier ging es mir nur um ein grobes Feststecken der Toleranzen.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Ich habe tatsächlich, wenn ich vor dem Laden messe, beim Voltmeter leicht andere Werte, als im Ladegerät nach Einlegen der Akkus.
Beispiel: Voltmeter 4,055V -> Ladegerät 4,19V oder bei einem anderen Akku 3,91V -> 4,09V
Mir fehlt da noch ein wenig das Wissen/Gefühl, welche Abweichungen noch tolerierbar sind.
Das sind gar keine Abweichungen.
Das Ladegerät ist ja kein Messgerät, sondern beaufschlagt die Akkus mit Ladestrom. Dadurch steigt deren Spannung dann sofort um 100 - 300 mV an, manchmal auch mehr, das ist normal und muss so sein.

Wenn du bei laufendem Ladevorgang mal die Spannung mit dem Voltmeter messen würdest, dann solltest du (im Rahmen der Geräte- und Messtoleranzen) auf gleiche Werte kommen.
Da liegen 0,02V - 0,04V dazwischen. Dass die Ladeschächte leicht unterschiedlich arbeiten können habe ich hier aber schon irgendwo gelesen. Auch hier ging es mir nur um ein grobes Feststecken der Toleranzen.
Das ist alles noch völlig in Ordnung, darüber muss man sich keine Gedanken machen.
 

Firewitch

Stammgast
11 September 2021
68
85
18
Südlich Augsburg
Und schon klingt das völlig logisch - danke Dir!:thumbup:
Viele Fragen klären sich ja, wenn man in die Tiefen des Forums eintaucht, aber bei manchen muss ich doch nochmal nachhaken.
Danke, dass Ihr immer so geduldig im Erklären seid.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
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Celle
www.sammyshp.de
Was ist bezüglich der Lebenserwartung besser für Li-Ion-Akkus: 4 Monate randvoll lagern oder 5 mal vollladen und wieder auf 3,7 V entladen?

(Es geht um die Pflege von haufenweise Backup-Akkus, die ich nicht sinnvoll rotieren kann.)
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
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113
Bielefeld, NRW
Was ist bezüglich der Lebenserwartung besser für Li-Ion-Akkus: 4 Monate randvoll lagern oder 5 mal vollladen und wieder auf 3,7 V entladen?
Das kann man mangels weiterer Daten nicht vorhersagen.
Es kommt auch auf die Lagerungsbedingungen, die konkrete Akkuchemie, den Akkutyp (Hochstrom vs. Hochkapazität) und Lade-/Entladebedingungen an.
Im Mittel kommen wahrscheinlich beide Methoden gleich schlecht weg.
 
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repeatog

Flashaholic**
16 Februar 2014
2.243
1.514
113
"Akkupflege"? Das Gegenteil wäre der Fall, ich gehe mal von "Bereitschaftsdienst" aus, oder liege ich da falsch?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.054
113
Celle
www.sammyshp.de
Warum in 4 Monaten 5 Mal vollladen - zur Nutzung oder nur wg. "Akkupflege"?
Alle paar Wochen besteht eventuell der Bedarf für mehr Licht. Daher benötige ich dann eventuell auch mehr vollgeladene Akkus als ich normalerweise "verbrauche". Aber wie gesagt nur eventuell - und dann liegen da 8 volle Akkus, die ich die nächsten vier Wochen möglicherweise gar nicht nutze.
 
21 Februar 2014
47
18
8
Thema Lagerung mit vollem Akku würde mich auch mal interessieren. Gibt es da eine grobe Anzahl an Tagen?
10 Tage voller Akku rumliegen lassen = schon zu lange?
Ab welcher Anzahl an Tagen spricht man denn von einer Lagerung, bei der man auf die optimale "mittlere" Akkuladung achten sollte?
Ehrlich gesagt erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich selbst bei nicht fest verbauten Akkus das mit dem "Akkuschonen" zu ernst nehme :( ... obwohl es nun mal ein Verbrauchsgegenstand ist.
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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8.309
113
Nähe Hannover
Da wird man keine genauen Daten nennen können.

Ich handhabe es so, dass derzeit ungenutzte Akkus auf Lagerspannung gesetzt werden. Akkus in Vitrinenmodellen lade ich auf 3,9V. Da ist die größte Lagerschädigung (>= 4V) schon einmal weg und die Akkus sind dennoch einsetzbar, wenn auch nicht randvoll.

Bei Lampen im Einsatz wird keine Rücksicht auf die Lagerspannung genommen (werden schnell wieder vollgeladen).

Das nervt mich an meinem DJI Drohnen Akkus, sie setzen eine automatische Entladung nach 10 Tagen ein.
Zwar ca auf 1/3, aber doof, die Drohne will ich auch spontan einsetzen.
Lithium-Polymer-Pochzellen leiden erheblich stärker unter hoher Lagerspannung. Ich hatte schon neue Akkupacks, die nach einem Monat vollgeladen gelagert aufblähten. Deshalb bei Modellbauakkus: Vor dem Einsatz vollladen, nach dem Einsatz auf Lagerspannung bringen (auch ggf. entladen!). 2 Tage vollgeladen sind schon zu viel. Zumal gute Akkus auch ordentlich Geld kosten können.
 
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LarryB

Flashaholic**
26 Januar 2022
1.085
374
83
Derzeit sind fast 50° im Auto keine Seltenheit, ist das Verwenden von einer Powerbank da gefährlich?
 

funwok

Flashaholic*
7 Januar 2021
705
667
93
Das kommt ganz auf den Hersteller und die Batterien da drin an.

Generell bei vielen gängigen Akkus kann man "sicher" bis ca 60° Entladen und Laden grob -> müsste man ins Datasheet schauen.

Sind also schon Richtung der Grenzwerte -> Aber wenn es 50°C im Auto hat, sitzt du hoffentlich wo anders um eine Powerbank zu verwenden.^^
Und ja auf Dauer sind hohe Temperaturen nicht gut für den Akku, der altert dann gerne schneller.
 
  • Danke
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
In den meisten aktuellen PBs stecken Pouch-Zellen, die sich von zylindrischen Zellen schon unterscheiden. Einerseits haben typische Pouch-Zellen bei höheren Temperaturen einen geringeren Innenwiderstand (Modellbauer erhitzen bei Wettbewerben ihre Zellen auf etwa 40 Grad), andererseits leiden diese Zellen bei Lagerung bei hohen Temperaturen besonders (sie blähen sich schnell auf).
Ich würde die hohen Temperaturen im Auto meiden.
 
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Hallo und einen lieben Gruß an die Runde der netten Licht-süchtigen, -begeisterten und -verrückten Menschen hier im Forum.

Falls ich hier mit meinen Fragen falsch bin, dann bitte liebe Admins und Moderatoren, gerne in den richtigen Tröt verschieben.
Danke an dieser Stelle, Ihr macht einen tollen Job. :thumbup:


Ich hab mich jetzt durch die 13 Seiten dieses Akkutröts durchgelesen, viel noch Wikipedia und den Gockel bemüht und hätte doch noch 2 oder mehr Fragen.:)

Es geht um folgende Taschenlampen:

1. Wurkkos TS32 - hab ich bei Wurkkos mit 3 Akkus 21700 bestellt

2. Wurkkos TS30S - möchte ich mir noch bei Wurkkos mit 1 Akku 21700 bestellen.


Nach dem ich mich hier durchgeackert habe, komme ich zu folgendem Resümee.

Immer ein gutes hochwertiges und passendes Ladegerät verwenden (gilt für Alle), Anfänger (das bin ich) sollten lieber geschützte Akkus verwenden.

Jetzt habe ich aber folgendes Problem, soweit ich das beurteilen kann, werden die Wurkkos Taschenlampen jeweils mit ungeschützten Akkus geliefert. Man kann sie auch ohne Akkus bestellen, ich habe überhaupt keinen Plan ob dann dort geschützte Akkus reinpassen.

Also hier meine:

Erste Frage:
Weiß jemand zuverlässig ob in die Wurkkos TS30S ein geschützter 21700er Akku reinpasst.

Zweite Frage:
Weiß jemand zuverlässig ob in die Wurkkos TS32 3 geschützte 21700er Akkus reinpassen.


Ich habe zum Thema Hochstromfähige Akkus doch einiges gelesen, recherchiert und hätte auch dazu Fragen bezüglich der beiden Wurkkos Taschenlampen.

Dritte Frage:
Benötigen die beiden Taschenlampen überhaupt hochstromfähige Akkus?
Wenn ja, mit welcher max A-Dauerlast?

Liebe Grüße
Oliver
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.054
113
Celle
www.sammyshp.de
Erste Frage:
Weiß jemand zuverlässig ob in die Wurkkos TS30S ein geschützter 21700er Akku reinpasst.

Zweite Frage:
Weiß jemand zuverlässig ob in die Wurkkos TS32 3 geschützte 21700er Akkus reinpassen.
Beide Taschenlampen funktionieren nur mit ungeschützten Akkus, da sie für geschützte Akkus eine zu hohe Leistung haben.

Dritte Frage:
Benötigen die beiden Taschenlampen überhaupt hochstromfähige Akkus?
Wenn ja, mit welcher max A-Dauerlast?
Beide Lampen möchten so viel Strom ziehen, wie die Akkus hergeben. In der Regel werden die Akkus also am Limit betrieben, zumindest im Turbo. 15A sollten Sie dann mindestens aushalten.

Ich würde einfach mal mit den originalen Akkus anfangen (die etwas schwächer sind) und sie direkt in der Lampe laden.
 
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@SammysHP

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort.

Das bedeutet, wenn ich schwächere Akkus (geringere A Dauerabgabe) einsetze, ist die Lampe einfach dunkler?
Verstehe ich es recht, sich dann noch nach leistungsstärkeren Akkus (bezüglich Dauerstromabgabe) umzusehen?

Von der Akkulänge vertragen beide Lampen geschützte Akkus?

LG
Oliver
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo an die Runde,

hab mal wieder keine Ahnung, ob ich lieber ein neues Thema aufmachen sollte, oder es besser hier verortet ist.
Also an all die lieben Mods und Admins, bitte richtige verschieben, falls ich hier falsch bin mit meiner Frage.

Da ich von Elektrik und Elektronik in etwa so viel Ahnung habe wie eine durchschnittliche Kuh vom Fliegen, möchte ich mich schon mal im Voraus entschuldigen, falls meine Fragen für den Fachmann als simpel und doch offensichtlich erscheinen sollten.

Erste Frage:
Ich habe mutmaßlich einen Chinakracher , mit mechanischem Zoom, der verträgt 3 AAA Akkus in einem Adapter oder ein18650 Akku in einer Plastikhülle. Bisher habe ich 3 Eneloops Pro 1,2 V 950 mAh NiMH in dem Adapter verwendet.

Kann ich die TL jetzt auch ohne Probleme mit 3 AAA LiIo-Akkus mit 1,5 V betreiben und macht das überhaupt einen Sinn?
Wenn ich die Daten vergleiche, hat der LiIo-Akku mehr Volt, der Eneloop Pro aber mehr mAh Kapazität, wenn ich jetzt die Spannung mit der Kapazität multipliziere (V x mAh = mWh????) bekomme ich doch mWh als Einheit? Ist das so richtig?
Dann könnte ich die Akkus bei Akkuteile miteinander vergleichen und da würden die Eneloops dann besser abschneiden.


Zweite Frage:
Meine bisherige Lieblingstaschenlampe (glaube mal bei Aldi gekauft) benötigt 2 AA Akkus in Reihe (also hintereinander) und wird bisher mit 2 Ansmann max AA Akkus 1,2 V 2500mAh betrieben. Die Taschenlampe hängt Griffbereit über dem Fahrersitz von Schorsch griffbereit. Bisher so alle 3 - 6 Monate kontroliert und mit frischgeladenen Akkus ersetzt.
Bisher hat mich die Ladezustandshaltbarkeit und die Nutzungsdauer überzeugt.
Doch warum keine Veränderung wenn man sich verbessern kann.

Es gibt bei Akkuteile von Xtra LiIo AA Akkus mit 1,5V und ca. 2500mAh, da käme ich rechnerisch auf 3750 mWh, jedoch gibt Akkuteile diese Akus mit 4150mWh an.
Ich verstehe die Diskrepanz nicht und würde gerne wissen ob ich die Taschenlampe auch mit diesen Akkus betreiben kann?
Macht das Sinn?



Dritte Frage:
Ich habe eine Funkwanduhr, die benötigt 2 AA Batterien und hatte sie bisher mit 2 AA Akkus betrieben (Ansmann max Akku AA 1,2V 2.500mAh), doch in letzter Zeit bleibt sie dauernd wieder stehen.
Ich habe dann 1,5V AA Batterien eingelegt und die Uhr läuft jetzt, bisher dauerhaft.
Macht es da Sinn auf 1,5 V LiIo - Akkus zu wechseln?


Liebe Grüße
Oliver
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.054
113
Celle
www.sammyshp.de
Kann ich die TL jetzt auch ohne Probleme mit 3 AAA LiIo-Akkus mit 1,5 V betreiben und macht das überhaupt einen Sinn?
Das hängt von der Lampe und ihren Stromregelungsfähigkeiten ab.

Ist das so richtig?
Die nutzbare Energie kann davon abweichen. Wenn dein Gerät unter 1,3 V nicht mehr funktioniert, werden die NiMH Akkus nicht viel nützen. Andersherum gibt es Wandlungsverluste in den 1,5 V Akkus.

Ich verstehe die Diskrepanz nicht und würde gerne wissen ob ich die Taschenlampe auch mit diesen Akkus betreiben kann?
Macht das Sinn?
Ob das funktioniert, siehe oben. Im 1,5 V Akku befindet sich ein Spannungsregler und dadurch kommt es zu Verlusten und Selbstentladung. Wie hoch die Selbstentladung ist, hat anscheinend noch niemand richtig überprüft.

Ich habe dann 1,5V AA Batterien eingelegt und die Uhr läuft jetzt, bisher dauerhaft.
Macht es da Sinn auf 1,5 V LiIo - Akkus zu wechseln?
Wenn sie damit funktioniert, dann ja. Durch den Spannungsregler entstehen Störungen, die den Empfang des Zeitsignals verhindern können.
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
1.693
1.847
113
erste Antwort :

könnte man machen ... stellt sich dann allerdings die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Kosten bei der 3 x AAA Zoomlampe ...

man bräuchte also mindestens drei 1,5V Li-Ions ...

der neueste Xtar AAA kostet ~ 5 Euro ("1000 mAh"), drei Stück + Ladegerät für 12 Euro = 27 Euro + Versand ...

die vorherigen Xtar AAA in hellgrün mit etwas geringerer Kapazität 4 Stück + Ladegerät 26 Euro + Versand ...

in dieser Preisregion gibt's bei Sofirn und Wurkkos schon ein paar richtig gute Lampen, wie z.B. die gerade im parallelen Kaufberatungs-Thread "Allrounder für 20 - 50 Euro" empfohlene geregelte Wurkkos FC11C, aber auch noch weitere, incl. Li-Ion Akkus und mit USB-C Aufladung, die hier im Forum "natürlich" meilenweit über der genannten China-Zoomlampe angesiedelt werden ...

theoretisch etwas günstiger wäre eine Lösung mit 1,5V Li-Ions AAA mit USB-Anschluss, da würde das Ladegerät wegfallen ...

die mit USB-C haben ihn aber üblicherweise längs eingebaut, das kostet Platz und Kapazität, die haben meist so um 400 mAh ...

etwas mehr die Keeppower AAA mit älterem quer eingebautem Micro-USB, nominal "667 mAh" (min. 600 mAh gem. Hersteller), Stück 5 Euro ...

das Laden ist dann aber immer fummelig ... ich selbst würde die Bauart ohne USB vorziehen, auch weil sie nochmal mehr Kapazität hat ...

aber wie gesagt ... das Geld könnte man natürlich auch in eine deutlich "bessere" Lampe investieren ...


zweite Antwort :

beim Energiegehalt (mWh) gibt Xtar die Werte des intern verbauten 3,6V Li-Ion an, das ist bei dem blauen AA ein 14430 mit nominal "1150 mAh" :

3,6 Volt x 1150 mAh = 4140 mWh

bei der Kapazität (mAh) gibt Xtar an, was dem Nutzer tatsächlich an den Polen zur Verfügung steht ...

der interne Li-Ion kann auch weniger als die "nominale" Kapazität haben und dann kommen noch die Wandlungsverluste von 10 % + x dazu ...

bei dem blauen AA werden 2000 mAh mit 1,5V geliefert, die restlichen 500 mAh mit 1,1V als Akkustandswarnung (beim üblichen Strom für die Kapazitätsbestimmung von 0,2C = hier 500 mA) ... bei dem o.g. neuen Xtar AAA ("1000 mAh") ist das Verhältnis auch so ...

dritte Antwort :

hat SammysHP schon beantwortet ... es wurden hier schon Fälle berichtet, wo das Zeitsignal nicht mehr empfangen wurde, aber auch, dass es noch funktioniert hat ...
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Beide Taschenlampen funktionieren nur mit ungeschützten Akkus, da sie für geschützte Akkus eine zu hohe Leistung haben.
Beide Lampen möchten so viel Strom ziehen, wie die Akkus hergeben. In der Regel werden die Akkus also am Limit betrieben, zumindest im Turbo. 15A sollten Sie dann mindestens aushalten.
Ich möchte dazu anmerken, dass es zwar geschützte 21700er Akkus mit 15A Dauerstrombelastung und 30A Kurzzeitbelastung (z.B. von Keeppower) gibt, diese jedoch im Turbo in "hungrigen" Lampen in den Turbo gehen können (so schon geschehen bei meiner Fenix PD40R V3.0, die nur mit geschützten Akkus aufgrund der Baulänge läuft).
Wenn man sich damit arrangieren kann, den Turbo entweder a) nur kurzzeitig für ein paar Sekunden und nicht bis zum Herunterregeln (ca. 30-60 Sekunden) oder b) gar nicht (uch benutze da wirklich nur die Highstufe mit dauerhaften 1000 Lumen) zu benutzen, funktioniert das durchaus gut. :)

@Körnel Schorsch Deine AA-betriebenen Geräte würde ich einfach mit Emeloop soweit möglich betreiben, allermeist fährt man damit gut.

Zu den anderen Taschenlampen von Wurkkos hat @SammysHP ja schon alles zu geschrieben...hier würde ich die Akkus allerdings entweder bei Nichtbenutzung aus den Lampen nehmen oder einfach die Tailcap lösen, damot es wirklich keine Selbstentladung der Akkus gibt. :)
 
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