Doch, genau darauf kann man sich verlassen, genau das passiert aufgrund der Zellenchemie automatisch.Man kann sich doch nicht darauf verlassen, dass bei einem überlasteten Akku einfach die Spannung soweit einbricht, dass sich ein risikoloses Gleichgewicht einstellt?
Wenn eine galvanische Zelle mit einem Strom belastet wird, dann bricht dadurch immer auch die Zellenspannung ein, je höher der Strom desto stärker der Spannungseinbruch.
Richtig, dort greift das Ohmsche Gesetz, weil so eine einfache Heizwendel einen einfachen ohmschen Leiter darstellt.Ich kenne es z. B. vom mechanischen Dampfen so (ungeregelt, wie Direct-Drive), dass sich kein Gleichgewicht durch Spannungsabfall einstellt, wenn man die Akkus überlastet.
Eine LED verhält sich aber anders!
Eine LED ist ein Halbleiterbauelement und als solches verläuft ihre Strom-Spannungs-Kennlinie anders als bei einem ohmschen Leiter (Diodenkennlinie)!
Daher ist das Verhalten eines Akkus in einem elektrischen Verdampfer NICHT nicht so plump mit dem Verhalten eines Akkus in einer LED-Taschenlampe vergleichbar und daher sind die Sicherheitsanforderungen auch anders.
Deine Vergleiche sind sinnlos, weil sie das unterschiedliche Verhalten der jeweiligen Verbraucher vollkommen außer Acht lassen und lediglich die Spannungsquellen vergleichen. Dies ist aber unsinnig, wenn man von Spannungsquellen unter Last spricht - und genau darum geht's ja.
Die Sicherheitsbedenken bezüglich elektrischer Verdampfer sind daher auch nicht in gleicher Weise auf Taschenlampen anzuwenden, es ist immer das gesamte elektrische System zu betrachten, nicht nur einzelne Komponenten.
