Hallo,
hier habe ich die neue Klarus XTQ1:
Es handelt sich dabei im Prinzip um eine XT11 Modell 2014, mit einer geänderten Endkappe.
Geliefert wird die Lampe, Gebrauchsanleitung, Lanyard, sowie Ersatz-O-Ringe. Ein Holster gehört leider nicht zum Lieferumfang dazu (bei der XT11 ist ein Holster dabei).
Verbaut in der Lampe ist eine XM-L2 LED, die maximale Helligkeit beträgt 800 Lumen (für 3.8 Stunden - hier wird wohl nach und nach die Leistung gedrosselt, damit man auf diese Laufzeit kommt). Die weiteren Modi sind Medium (183 Lumen für 14 Stunden), Low (24 Lumen für 82 Stunden), sowie Strobe. Die Beleuchtungsstärke ist angegeben mit 12070 Lux (Reichweite lt. ANSI: 180 Meter).
Verbaut ist ein leichter OP-Reflektor, wie man ihn auch von der XT11 kennt:
Die maximalen 800 Lumen erreicht die Lampe allerdings nur im Betrieb mit 2x CR123A-Batterien (oder zwei 16340-Akkus). Mit einem 18650-Akku schafft die Lampe maximal 620 Lumen.
Dies ist allerdings auch bei der XT11 schon so.
Der Unterschied zwischen 620 und 800 Lumen fällt in der Praxis aber weniger auf, als es sich auf dem Papier liest:
Links im Betrieb mit 1x18650-Akku, rechts im Betrieb mit 2xCR123A-Batterien.
Dito, knapper belichtet:
Kommen wir nun zu der eigentlichen Besonderheit dieser Lampe, nämlich dem geänderten Endschalter:
Links die XT11, rechts die XTQ1.
Es handelt sich hier um eine leicht versenkte (damit man sie nicht aus Versehen betätigt), absolut geräuschlose, großflächige Schalterplatte. Es handelt sich nicht (wie ich zuerst dachte) um eine berührempfindliche Sensorplatte, sondern man muss diese Platte schon mit einigem "Schmackes" (genau wie bei einem normalen Clicky) runterdrücken.
Ein Momentlicht ist hiermit ebenfalls möglich. Für Dauerlicht muss man die Platte für 1,5 Sekunden gedrückt halten. Ansonsten (weniger als 1,5 Sekunden) geht die Lampe sofort wieder aus, wenn man die Platte losläßt.
Gestartet wird immer auf Turbo; es gibt kein Mode-Memory. Zu den anderen beiden Leuchtstufen (Mid und Low) gelangt man, wenn man diese Platte im eingeschalteten Zustand nochmals kurz antippt. Durch Antippen wechselt man immer zyklisch durch die Leuchtstufen Mid-Low-High-Mid-Low-High...
Durch schnelles Doppelklicken auf diese Platte aktiviert man Strobe.
Will man die Lampe ausschalten, muss man die Druckplatte erneut für 1,5 Sekunden drücken.
Dank diesem neuen Schalter ist die XTQ1 übrigens tailstandfähig.
In der Anleitung spricht Klarus davon, dass man die Lampe geräuschlos einschalten kann, ohne dass man die eigene Position verrät. Als alter "Lästerbacke" sage ich, "naja, abgesehen von dem Licht halt".
Ich habe allerdings auch keinen Beruf, der die taktische Benutzung einer Lampe (z.B. als Einsatzlampe) voraussieht; noch kenne ich mich mit professioneller taktischen Bedienung von Taschenlampen aus, von daher will ich jetzt diese Funktion aber nicht schlechtreden. Tatsache ist jedenfalls, die Lampe geht tatsächlich komplett geräuschlos an und aus. Die XTQ1 wäre also die Lampe, die ich dabei hätte, wenn ich mich nach "Mission Impossible"-Manier an einer Seilwinde in einen akustisch überwachten Kontrollraum abseilen würde.
Viele Grüße,
Markus
hier habe ich die neue Klarus XTQ1:
Es handelt sich dabei im Prinzip um eine XT11 Modell 2014, mit einer geänderten Endkappe.
Geliefert wird die Lampe, Gebrauchsanleitung, Lanyard, sowie Ersatz-O-Ringe. Ein Holster gehört leider nicht zum Lieferumfang dazu (bei der XT11 ist ein Holster dabei).
Verbaut in der Lampe ist eine XM-L2 LED, die maximale Helligkeit beträgt 800 Lumen (für 3.8 Stunden - hier wird wohl nach und nach die Leistung gedrosselt, damit man auf diese Laufzeit kommt). Die weiteren Modi sind Medium (183 Lumen für 14 Stunden), Low (24 Lumen für 82 Stunden), sowie Strobe. Die Beleuchtungsstärke ist angegeben mit 12070 Lux (Reichweite lt. ANSI: 180 Meter).
Verbaut ist ein leichter OP-Reflektor, wie man ihn auch von der XT11 kennt:
Die maximalen 800 Lumen erreicht die Lampe allerdings nur im Betrieb mit 2x CR123A-Batterien (oder zwei 16340-Akkus). Mit einem 18650-Akku schafft die Lampe maximal 620 Lumen.
Dies ist allerdings auch bei der XT11 schon so.
Der Unterschied zwischen 620 und 800 Lumen fällt in der Praxis aber weniger auf, als es sich auf dem Papier liest:
Links im Betrieb mit 1x18650-Akku, rechts im Betrieb mit 2xCR123A-Batterien.
Dito, knapper belichtet:
Kommen wir nun zu der eigentlichen Besonderheit dieser Lampe, nämlich dem geänderten Endschalter:
Links die XT11, rechts die XTQ1.
Es handelt sich hier um eine leicht versenkte (damit man sie nicht aus Versehen betätigt), absolut geräuschlose, großflächige Schalterplatte. Es handelt sich nicht (wie ich zuerst dachte) um eine berührempfindliche Sensorplatte, sondern man muss diese Platte schon mit einigem "Schmackes" (genau wie bei einem normalen Clicky) runterdrücken.
Ein Momentlicht ist hiermit ebenfalls möglich. Für Dauerlicht muss man die Platte für 1,5 Sekunden gedrückt halten. Ansonsten (weniger als 1,5 Sekunden) geht die Lampe sofort wieder aus, wenn man die Platte losläßt.
Gestartet wird immer auf Turbo; es gibt kein Mode-Memory. Zu den anderen beiden Leuchtstufen (Mid und Low) gelangt man, wenn man diese Platte im eingeschalteten Zustand nochmals kurz antippt. Durch Antippen wechselt man immer zyklisch durch die Leuchtstufen Mid-Low-High-Mid-Low-High...
Durch schnelles Doppelklicken auf diese Platte aktiviert man Strobe.
Will man die Lampe ausschalten, muss man die Druckplatte erneut für 1,5 Sekunden drücken.
Dank diesem neuen Schalter ist die XTQ1 übrigens tailstandfähig.
In der Anleitung spricht Klarus davon, dass man die Lampe geräuschlos einschalten kann, ohne dass man die eigene Position verrät. Als alter "Lästerbacke" sage ich, "naja, abgesehen von dem Licht halt".
Ich habe allerdings auch keinen Beruf, der die taktische Benutzung einer Lampe (z.B. als Einsatzlampe) voraussieht; noch kenne ich mich mit professioneller taktischen Bedienung von Taschenlampen aus, von daher will ich jetzt diese Funktion aber nicht schlechtreden. Tatsache ist jedenfalls, die Lampe geht tatsächlich komplett geräuschlos an und aus. Die XTQ1 wäre also die Lampe, die ich dabei hätte, wenn ich mich nach "Mission Impossible"-Manier an einer Seilwinde in einen akustisch überwachten Kontrollraum abseilen würde.
Viele Grüße,
Markus
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