Fenix TK70 - Gesammelte Daten, Infos und Bilder von forest

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo zusammen,

wie vielleicht bekannt, bin ich nicht so der Review-Schreiber. Aber heute kam die Fenix TK70 an, und sie hat mir schon beim auspacken soviel Spaß gemacht, das ich die Erkenntnisse die ich sammle hier zentral posten möchte.

Nach dem auspacken hab ich als erstes mal die bestellten Conrad Endurance Mono mit 8000mAh in die Lampe gepackt.

Nach dem Einschalten bei Tageslicht dachte ich erst: Nunja, hell, aber nicht spektakulär. Als ich dann die EagleTac M3C4 Triple XM-L holte und daneben hielt (beide auf MAX) wurde mir gleich ganz anders. :eek:
Die EagleTac geht neben der Fenix unter, und sieht wie eine Funzel aus. Von meinen Touren wusste ich das die M3C4 schon sehr hell ist, aber die TK70 ist stellt sie völlig in den Schatten.

So genug geblubbert, die ersten Daten:

Es wurde vermutet das an der Tailcap ein Strom von ca. 5-6A zu messen ist. Leider passt das nicht ganz...
Gemessen mit Mastech MS8229 und original Messleitung (nachteilig, ich weiß): zwischen 8,7 und 9,2A an der Tailcap! :eek:

Das ist schon eine Hausnummer!

Wenn man die Messspitzen nicht sauber auf der blanken Stelle des Gehäuses aufsetzt, fängt der Treiber an relativ laut zu fiepen. Ich vermute das er versucht, so gut wie möglich den erhöhten Widerstand durch die Messleitung auszugleichen. Wenn man fest zudrückt, wird der Fiepton leiser.
Ich finde es nicht ungewöhnlich, Leistungselektronik die 9A bei ca. 4,5V verarbeiten muss, darf ein bisschen fiepen.

Sobald ich weitere Infos gesammelt habe, Ergänze ich sie hier.



Nachtrag 19.30 Uhr:

Mit 4 x Conrad Endurance: volle Leistung dauerhaft
Mit 3 x Conrad Endurance: volle Leistung für 30 Sekunden (fiepender Treiber)
Mit 2 x Conrad Endurance: In der höchsten Stufe wird nicht mehr die volle Leistung abgegeben, nach 30 Sekunden wird dennoch heruntergeschaltet.


Strommessung:


Frisch geladene Endurance Mono, Mastech Multimeter mit besseren Messleitungen: 7,2 A steigend, volle Helligkeit.



Nachtrag 29.07.2011


Also hier kommen mal ein paar Bilder und Hinweise:

Wärmeabfuhr: Nach relativ kurzer Zeit wird die TK70 verdammt warm! Genaue Werte habe ich nicht, aber es macht den Eindruck als wenn die Wärme sehr gut nach außen geführt wird! Deshalb werde ich bei den Laufzeit-Tests auch aktiv kühlen, anders ist mir das zu riskant.

Hier der Vergleich mit ein paar anderen Lampen, und die Größe mit dem Batterierohr der Fenix TK50.
Von links nach rechts: Fenix TK70, LedLenser X21, EagleTac M3C4 Triple XM-L, Spark SL6 800CW


Originalgröße:





Mit TK50- Batterierohr:





Bevor jemand meckert das die Bilder unterschiedliche Farben haben: Ja ich habe vergessen den Weißabgleich auf "Tageslicht" zu stellen, und die Lichtverhältnisse haben gewechselt... :mad:


Hier noch der Vergleich vom Kopf:







Zu dem TK50 Batterierohr:


Es gibt ein kleines Problem mit der Tailcap: Sie ist nicht identich mit der von der TK70, sie ist etwas kürzer in der Gesamtlänge und am Gewinde. Somit kann man die TK70 Tailcap nicht am TK50-Rohr verwenden, weil der O-Ring nicht im Rohr versinkt.

Links TK70, rechts TK50:




TK70 Tailcap im TK50-Rohr:





TK50 Tailcap im TK50-Rohr:




Die Endurance-Akkus sind grad im Ladegerät, gleich gibts nen Laufzeit-Test. :)



Nachtrag 29.07.2011 - 22.00 Uhr

So hier Laufzeittest mit Conrad Endurance 8000mAh:

Abstand Luxmeter (Mastech): Nicht genau positioniert, ca. 3,50m

0min: 1810 Lux
18min: 1710 Lux
38min: 1680 Lux
56min: 1630 Lux
66min: Umschaltung von Turbo auf High
90min: Umschaltung von High auf Low - Ende des Tests

Akkuspannung vor dem Test: 1,45V
Akkuspannung nach dem Test: 1,15V

Die Zellen sind nagelneu und max. 2 komplette Ladevorgänge hinter sich, ob sich die Kapazität noch erhöht kann ich nicht genau sagen, ich vermute aber schon.

Wie schon gesagt habe ich die Lampe aktiv gekühlt, mit einem Grafikkarten-Lüfter. Dennoch wurde die Lampe sehr warm. Ich konnte nicht genau nachmessen, das werde ich demnächst mit einer Wärmebild-Kamera machen. Ich schätze die Temperatur auf ca. 50°C.

Eine Umschaltung auf Turbo war jederzeit möglich, aber dann fiepte der Treiber, wie schon oben beschrieben, und Lampe schaltete nach ca. 30 Sekunden auf High zurück.



Nachtrag 30.07.2011 - 01.30 Uhr

Heute habe ich noch Bilder an der frischen Luft gemacht: http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=86702




Nachtrag 02.08.2011

Temperaturmessung der TK70 mit der Wärmebildkamera!

http://www.taschenlampen-forum.de/fenix/6305-fenix-tk70-temperaturmessung-waermebildkamera.html




Nachtrag 05.08.2011

Die Fenix TK70 ist zum ersten Mal mit dem TK50-Batterierohr und Ultrafire BRC32600 LiFePo4-Zellen gelaufen! :thumbsup:

Hinweis: Diese Betriebsart ist lauft Fenix nicht zulässig! Alles auf eigene Gefahr! :achtung:

Zum Thread mit den Akkus:

http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=88032

Sobald alles rund läuft werde ich hier noch Daten und Bilder anfügen...


Nachtrag 09.08.2011

Lux-Messung auf 1m:

Messgerät: Luxmeter LX1330B (200.000 Lux)

Fenix TK70: ca. 92000 Lux @ 1m
Spark SL6-800CW: ca. 7400 Lux @ 1m

Beide Lampen auf Turbo versteht sich.


Nachtrag 13.08.2011

Strommessung:

Nun habe ich Messungen mit einem Zangenamperemeter gemacht. Es handelt sich um ein Gossen Metrawatt Metraclip 70.
In der Anleitung ist die Genauigkeit so angegeben:
"Von 0,2A bis 50A (DC): 2% des angezeigten Wertes +/- 10 Digits"

Um den Strompfad nach außen zu führen habe ich eine 4mm² Leitung (versilbert, feinstdrähtig) genommen, und zwischen Akku und Batterierohr eingeklemmt, bzw. mit einem Kupferklotz die Leitung auf den Minuspol des Akkus gedrückt. Bilder siehe unten.

Hier die Messungen, immer höchste Leuchtstufe, Akkus frisch aus dem Lader nach 30 Minuten Wartezeit:

Conrad Endurance Mono 8000 mAh:
- Beginn: 5,5A
- Nach 15 Minuten: 6,3A

Ultrafire BRC32600 LiFePo4, 3,2V (2 Stück):
- Beginn: 4,2A
- Nach 15 Minuten: 4,3A

Tronic Mono NiMh, 4000mAh:
- Beginn: 6,8A
- Nach 2 Minuten herunterschalten auf High, Messung abgebrochen

Ich habe noch ein paar Messversuche mit Multimetern gemacht, aber oft hörte man die Lampe dabei deutlich Pfeiffen was darauf hindeutet das irgendwo zu hohe Übergangwiderstände durch die Messung sind.
Dann habe ich mir 20cm lange Messleitungen (4mm² versilbert) hergestellt und mit einem Fluke Multimeter (87V TRMS) im 10A Messbereich gemssen: Der Treiber pfeifft trotzdem und versucht den Ri des Messgeräts zu kompensieren. Messwert: 7,8A!
Mein Fazit: In der Leistungsklasse ist eine Strommessung mit einem Multimeter im Strompfad nicht sinnvoll.


Hier Bilder vom Messaufbau mit der Stromzange:




 
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cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Dann ist das wohl der "Lichtleistungsoberhammer", was ich auch nicht anders erwartet habe:thumbsup:
Jetzt fehlt nur noch die Anleitung, wie man den Kauf vor der Ehefrau rechtfertigt:D
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Dann ist das wohl der "Lichtleistungsoberhammer", was ich auch nicht anders erwartet habe:thumbsup:

Klaus ich habe gerade nochmal mit anderen, besseren Messleitungen, und anderen Akkus gemessen (Tronic Mono 4500mAH)

Der Treiber holt aus den Zellen alles heraus glaube ich. Wenn ich mal nicht 100%ig Kontakt hatte bei der Messung, standen auf dem Multimeter 10,4A.

Damit hatte ich nicht gerechnet.

Jetzt fehlt nur noch die Anleitung, wie man den Kauf vor der Ehefrau rechtfertigt:D

Ganz simpel: Man kann sie beim wandern auch als Gehstock verwenden. :D
 
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forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Mensch TiTho, sei doch nicht so ungeduldig... :D

Unter Tage brauchen wir gar nicht prüfen, so lang verlaufen die Stollen nicht geradeaus wie die Lampe leuchten kann. :D

Edit:


Weitere Infos und Bilder angefügt... :)
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Daniel,

könntest du herausfinden, ob die Helligkeit mit Alkalibatterien (so lange sie im Turbo durchhalten) und mit Akkus gleich ist? Oder ist die Lampe immer gleich hell unabhängig von der Art der Zelle?

Gruß Markus
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo Markus,

Da ich schon Versuche mit drei Akkus gemacht habe, und die Helligkeit im Turbo immer gleich war (wenn auch nur für kurze Zeit) gehe ich davon aus das sie auch mit Alkaline-Zellen gleich ist.

Werde das morgen testen und berichten.
 
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forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Hallo Markus,

habe gerade nochmal gemessen: Auf einen undefinierten Abstand messe ich mit den Akkus 2700 Lux, mit Alkaline (verschiedene getestet) ca. 1800 Lux. Bei manchen geht die Lampe kurz nach dem einschalten einfach aus, bei manchen schaltet sie nach 30 Sekunden auf High herunter.

Somit ist wohl nicht zwingend die Spannungslage am Treibereingang entscheidend, sondern eher der Innenwiderstand der Stromquellen.
Egal ob ich drei oder vier Akkus einsetze: Ich erreiche immer ca. 2700 Lux, mit drei Akkus schaltet die Lampe aber nach 30 Sekunden herunter und fiept ganz ordentlich.

Ich hoffe das hilft...
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo zusammen,

Zu den Akkus: Für vier Akkus musst du ca. 50€ rechnen, ich habe mich auf unsere Spezialisten hier verlassen und NiMH-LSD-Zellen gekauft.
Der Lader war schon vorhanden (Ansmann Powerline 5 LCD) und hatte seinerzeit 40€ gekostet wenn ich mich nicht täusche.
Dazu gibt es noch genauere Infos im Unterforum Stromversorgung.

Zur Temperatur: fast alle Taschenlampen sind von der Kühlung her so ausgelegt, das sind in der Hand getragen werden. Dadurch wird viel Wärme über die Luftströmung beim laufen, und über die Hand abgeführt. Bei meinem Test war die Lampe in einem Halter eingespannt im Wohnraum bei 23 Grad. Somit habe ich zugekühlt um jedes Risiko auszuschließen.
Bei Fenix gehe ich aber davon aus, das es auch ohne Lüfter keine Probleme gibt, sonst wäre die Regelung anders ausgelegt und die Lampe würde ggf. herunterschalten.
Dazu werde ich in den nächsten Tagen weitere Infos bringen, wenn ich die Wärmebildkamera hier habe.

Für wen die Lampe geeignet ist? Das vermag ich momentan nicht zu sagen, auf jeden Fall für jeden der viel Leistung benötigt und mit der Größe und der Stromversorgung kein Problem hat. Ich denke der Rest ist persönliche Ansicht.

Wenn alles gut läuft gibt es heute Abend weitere Bilder, bin gerade etwas im Stress.
 
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Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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Bayern
Alle, die in weitläufigen Gegenden zu tun hab (Nachts natürlich). Spontan fallen mir da Bootsbesitzer ein.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Fenix TK70: ca. 92000 Lux @ 1m
Spark SL6-800CW: ca. 7400 Lux @ 1m

Beide Lampen auf Turbo versteht sich.

Das ist für eine LED Lampe schon eine gewaltige Hausnummer:thumbsup:
Ich glaub ich muss bald mal wieder mit meiner Frau ins Schuhgeschäft:D
(Ihr wisst sicher, wass ich damit meine)

Gruß
Klaus
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
Für eine LED-Lampe, noch dazu mit LEDs mit einer so großen Oberfläche, finde ich das auch außergewöhnlich.
Zum Vergleich: Die X21 von Led Lenser habe ich mit vollen Batterien und komplett fokussiert mit 79.000 Lux gemessen, die Microfire K3500R als HID mit 125.000 Lux.

Wer leiht mir 200 Euro? Oder noch besser: Klaus, wenn du ins Schuhgeschäft gehst, kauf doch gleich 2 Paar!

Gruß
Walter
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
4.802
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Siegerland
Moin,

Also du meinst 130000 cd (candela). Das ist nicht gleich mit Lux, sondern muss umgerechnet werden, wenn ich mich nicht täusche...


---
- Gruß von unterwegs...
Daniel
 

fritz15

Flashaholic**
8 Mai 2011
1.008
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Aalborg, Dänemark
Hi,

ja das ist etwas anderes:

Lumen ist die Gesamtlichtmenge, also die Menge an Licht, die eine Lichtquelle aussendet

Candela sind die Lumen pro einem bestimmten Raumwinkel,
also 1 Cd = 1 Lm / sr
Wobei der Steradiant (sr) der Raumwinkel ist,
1 sr ist die Fläche 1² auf einer Kugeloberfläche mit dem Radius 1

Lux hingegen ist die Beleuchtungsstärke auf einer bestimmten Fläche,
also 1 lx = 1 Lm/ m²

Ich hoffe ich habe es etwas verständlich beschrieben.


MfG
 
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willbold

Flashaholic
4 August 2010
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Bei kleinen Raumwinkeln ist Lux auf 1 m und cd aber annähernd gleich. Die ANSI -Angabe der Reichweite von Fenix entspricht 129600 Lux auf 1 m. Fenix übertreibt hier mit den Leistungsdaten etwas, was für Fenix aber durchaus typisch ist. Die Angaben zur TK 35 stimmen ja z. B. auch nicht. :mad:
 

fritz15

Flashaholic**
8 Mai 2011
1.008
1.626
113
Aalborg, Dänemark
Hi,

setzt man bei 1 cd = 1 lm/sr für lumen lux m² ein, dann erhält man

1 cd = 1 lx m² / sr

Das ist wird sich dann immer ähnlicher für kleine Winkel, wenn man von einer konstanten Beleuchtungsstärke ausgeht, aber wir haben ja hier Spillbeam und Spot.

Von Daher kann die Angabe von 130000 cd schon stimmen.

Es wurden doch so 85000 lx im Spot auf einem Meter gemessen oder?

Dann wären noch ca. 45000 cd für den Spillbeam, könnte das nicht hinkommen?

Der hat man dann ha wieder einen größeren Raumwinkel.


Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler gemacht?


MfG
 

willbold

Flashaholic
4 August 2010
132
32
0
Hi,

setzt man bei 1 cd = 1 lm/sr für lumen lux m² ein, dann erhält man

1 cd = 1 lx m² / sr

Das ist wird sich dann immer ähnlicher für kleine Winkel, wenn man von einer konstanten Beleuchtungsstärke ausgeht, aber wir haben ja hier Spillbeam und Spot.

Von Daher kann die Angabe von 130000 cd schon stimmen.

Es wurden doch so 85000 lx im Spot auf einem Meter gemessen oder?

Dann wären noch ca. 45000 cd für den Spillbeam, könnte das nicht hinkommen?

Der hat man dann ha wieder einen größeren Raumwinkel.


Oder habe ich irgendwo einen Denkfehler gemacht?


MfG

92000 Lux wurden oben erwähnt. Das ist aber kein Maß für den Energieinhalt des gesamten Spots, sondern nur für den Ausschnitt, der durch den Sensor gemessen wird. Der Spot ist ja auch nicht überall gleich hell. Man misst normalerweise bei der Bestimmung von Lux auf 1 m die hellste Stelle des Spots.

Wenn man aus den 130500 cd (gleichgesetzt mit Lux auf 1 m) die Reichweite nach ANSI ausrechnet kommen 722,5 m heraus. Fenix gibt gerundete 720 m Reichweite an. Diese Rechnung ist in erster Näherung richtig, weil der Raumwinkel des gemessenen Abschnitts sehr klein ist.

Es ist schon klar, dass die ca. 130000 Lux auf 1 m ausloben, nur bringt das die Lampe eben nicht ganz.
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo zusammen,

Im Grunde hatte ich fast befürchtet das es zu einer Diskussion kommt, und ein wenig ärgere ich mich, das ich die Luxmessung gemacht und gepostet habe.

Meine Luxmessung kann ich nur für einen Zweck verwenden: Um im Vergleich von Lampen festzustellen welche z.B. im Spot heller ist.

Faktoren die meine Messung vermutlich beeinflusst haben:
- parallele Positionierung von Messgerät und Lampe
- optimale Max-Wert-Ermittlung im Spot
- Abstand Messgerät <-> Lampe
- Messfläche des Sensors
- Streuscheibengröße des Messgerätes
- Messgenauigkeit des Messgerätes

Somit kann ich nur sagen: Sorry, aber mein Ergebnis mit den Werten von Fenix zu vergleichen ist nicht sinnvoll.

Beim nächsten Mal werde ich mehrere Lampen in die Messreihe aufnehmen, dann kann man Unterschiede feststellen, aber im nachhinein ist klar: Aktuell sind meine Ergebnisse wertlos.
 
  • Danke
Reaktionen: Xandre und fritz15

fritz15

Flashaholic**
8 Mai 2011
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Aalborg, Dänemark
Hi,

Hallo zusammen,

Im Grunde hatte ich fast befürchtet das es zu einer Diskussion kommt, und ein wenig ärgere ich mich, das ich die Luxmessung gemacht und gepostet habe.[...]

Ja, ich denke uns ist schon klar, dass bei dir keine laborbedingungen herrschen ;)
Hab ich ganz vergessen und natürlich auch danke für die Messung! :)

An anderer Stelle wurde beispielsweise auch nur 65000 Lux gemessen.

92000 Lux wurden oben erwähnt. Das ist aber kein Maß für den Energieinhalt des gesamten Spots, sondern nur für den Ausschnitt, der durch den Sensor gemessen wird. Der Spot ist ja auch nicht überall gleich hell. Man misst normalerweise bei der Bestimmung von Lux auf 1 m die hellste Stelle des Spots.

Wenn man aus den 130500 cd (gleichgesetzt mit Lux auf 1 m) die Reichweite nach ANSI ausrechnet kommen 722,5 m heraus. Fenix gibt gerundete 720 m Reichweite an. Diese Rechnung ist in erster Näherung richtig, weil der Raumwinkel des gemessenen Abschnitts sehr klein ist.

Es ist schon klar, dass die ca. 130000 Lux auf 1 m ausloben, nur bringt das die Lampe eben nicht ganz.

Ja das stimmt, aber heißt dass denn auch, wenn die Lampe 130000 cd maximal hat, dass dann der hellste Punkt im Spot auch 130000 Lux hat?


MfG
 
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Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Hi
ich finde es gut,dass du gemessen hast, und Danke.
So weiß ich ungefähr wieviel Leistung gebraucht wird um die Fenix zu toppen :D
Außerdem finde ich es klasse,dass sich die Leute die Arbeit machen.

Gruß Xandre
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo zusammen,

ich habe oben am Ende des Beitrags weitere Strommessungen mit einem Zangenamperemeter und Bilder angefügt. :)

Für mich sehr aufschlussreich, wenn jemand Fehler entdeckt: Bitte unbedingt melden!

Auch würde ich eine Einschätzung des Messgerätes begrüßen, ich habe es mir nur geliehen und bin da nicht übermäßig fit in dem Thema. :peinlich:

Danke!
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Vielen Dank für die aufwändigen Messungen:thumbsup:

Ich habe leider kein Zangen-Multimeter und auch noch keine TK70:(

Habe aber auch festgestellt, dass die Messleitungen bei den meisten Mulitmetern für unsere Strommessungen ein sehr großer Schwachpunkt sind, da die Übergangswiederstände einfach zu hoch sind und die Ergebnisse verfälschen.

Daher hatte ich mir auch mal andere Messleitungen angefertigt, mit dicken Silikonkabeln und angelöteten Goldsteckern, das brachte ganz andere Ergebnisse, als mit den originalen Messleitungen.

Gruß
Klaus
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Hallo

ja, das Metraclip 70 wird in der Industrie genutzt, da sind Ströme bis 1000A an DC-Motoren nichts ungewöhnliches.

Nun, leider bin ich nicht bereit das Metraclip 41 zu kaufen (500-600€), aber es wäre auf jeden Fall besser geeignet. Besonders bei Lampen die Anfangs ungeregelt laufen, und die Stromaufnahme direkt von dem Ri der Zelle abhängig ist. Dort stört das Multimeter dann besonders.

Danke für deine Einschätzung.
 
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forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Mal eine Frage an alle: Gibt es hier bei uns noch jemanden der die TK70 in der kruzen Version mit dem TK50-Rohr nutzt??? :confused:
 

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Mit Sicherheit nicht, nein.

Wahrscheinlich hast du irgendwas davon gelesen, dass die Lampe mit Batterien betrieben wurde und da passiert es dann, dass der Turbo-Mode einfach nicht lange durchhält. Ob das 5 Sekunden oder 30 sind oder ob er sogar gar nicht funktioniert, kam alles vor.


Gruß Johannes
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Subjekt, also wenn man draußen damit rum läuft, erkennt man keinen Unterschied - da schaltet nichts zurück.
Ich habe eben mal Spaßhalber die Lampe 5min auf einen Luxmeter gehalten.
Der Unterschied in den Messwerten beträgt weniger als 2% und das liegt bereits in der Toleranz des Geräts (einfaches Multimeter) und in den äußeren Einflüssen (ich habe das Fenster nicht extra abgedunkelt).

Also, die Lampe hält ihre Leistung, wenn man 4x Akku's einsetzt.

Gruß Walter
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
4.802
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Siegerland
Moin,

also z.B. bei Youtube versucht jemand seit einiger verzweifelt die TK70 mit seinen Kommentaren schlecht zu machen.
Nachvollziehen kann ich das nicht. Meine TK70 läuft mit guten NiMh-Akkus (Conrad Endurance Mono) oder in der verkürzten Version mit 2x LiFePo4 bis zum bitteren Ende auf Vollgas.
Ich konnte kein Herunterschalten feststellen.
 
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Lumenhunter

Genialer TLF-Header-Designer
12 Januar 2011
2.486
1.802
113
Basel / Schweiz
Mit vernünftigen Akkus sollte es die Lampe länger als eine Stunde auf höchster Stufe schaffen. Also wenn die Lampe vorher runterschaltet, liegt das wohl an den verwendeten Akkus.