Hallo zusammen,
wie vielleicht bekannt, bin ich nicht so der Review-Schreiber. Aber heute kam die Fenix TK70 an, und sie hat mir schon beim auspacken soviel Spaß gemacht, das ich die Erkenntnisse die ich sammle hier zentral posten möchte.
Nach dem auspacken hab ich als erstes mal die bestellten Conrad Endurance Mono mit 8000mAh in die Lampe gepackt.
Nach dem Einschalten bei Tageslicht dachte ich erst: Nunja, hell, aber nicht spektakulär. Als ich dann die EagleTac M3C4 Triple XM-L holte und daneben hielt (beide auf MAX) wurde mir gleich ganz anders.
Die EagleTac geht neben der Fenix unter, und sieht wie eine Funzel aus. Von meinen Touren wusste ich das die M3C4 schon sehr hell ist, aber die TK70 ist stellt sie völlig in den Schatten.
So genug geblubbert, die ersten Daten:
Es wurde vermutet das an der Tailcap ein Strom von ca. 5-6A zu messen ist. Leider passt das nicht ganz...
Gemessen mit Mastech MS8229 und original Messleitung (nachteilig, ich weiß): zwischen 8,7 und 9,2A an der Tailcap!
Das ist schon eine Hausnummer!
Wenn man die Messspitzen nicht sauber auf der blanken Stelle des Gehäuses aufsetzt, fängt der Treiber an relativ laut zu fiepen. Ich vermute das er versucht, so gut wie möglich den erhöhten Widerstand durch die Messleitung auszugleichen. Wenn man fest zudrückt, wird der Fiepton leiser.
Ich finde es nicht ungewöhnlich, Leistungselektronik die 9A bei ca. 4,5V verarbeiten muss, darf ein bisschen fiepen.
Sobald ich weitere Infos gesammelt habe, Ergänze ich sie hier.
Nachtrag 19.30 Uhr:
Mit 4 x Conrad Endurance: volle Leistung dauerhaft
Mit 3 x Conrad Endurance: volle Leistung für 30 Sekunden (fiepender Treiber)
Mit 2 x Conrad Endurance: In der höchsten Stufe wird nicht mehr die volle Leistung abgegeben, nach 30 Sekunden wird dennoch heruntergeschaltet.
Strommessung:
Frisch geladene Endurance Mono, Mastech Multimeter mit besseren Messleitungen: 7,2 A steigend, volle Helligkeit.
Nachtrag 29.07.2011
Also hier kommen mal ein paar Bilder und Hinweise:
Wärmeabfuhr: Nach relativ kurzer Zeit wird die TK70 verdammt warm! Genaue Werte habe ich nicht, aber es macht den Eindruck als wenn die Wärme sehr gut nach außen geführt wird! Deshalb werde ich bei den Laufzeit-Tests auch aktiv kühlen, anders ist mir das zu riskant.
Hier der Vergleich mit ein paar anderen Lampen, und die Größe mit dem Batterierohr der Fenix TK50.
Von links nach rechts: Fenix TK70, LedLenser X21, EagleTac M3C4 Triple XM-L, Spark SL6 800CW
Originalgröße:

Mit TK50- Batterierohr:

Bevor jemand meckert das die Bilder unterschiedliche Farben haben: Ja ich habe vergessen den Weißabgleich auf "Tageslicht" zu stellen, und die Lichtverhältnisse haben gewechselt...
Hier noch der Vergleich vom Kopf:

Zu dem TK50 Batterierohr:
Es gibt ein kleines Problem mit der Tailcap: Sie ist nicht identich mit der von der TK70, sie ist etwas kürzer in der Gesamtlänge und am Gewinde. Somit kann man die TK70 Tailcap nicht am TK50-Rohr verwenden, weil der O-Ring nicht im Rohr versinkt.
Links TK70, rechts TK50:

TK70 Tailcap im TK50-Rohr:

TK50 Tailcap im TK50-Rohr:

Die Endurance-Akkus sind grad im Ladegerät, gleich gibts nen Laufzeit-Test.
Nachtrag 29.07.2011 - 22.00 Uhr
So hier Laufzeittest mit Conrad Endurance 8000mAh:
Abstand Luxmeter (Mastech): Nicht genau positioniert, ca. 3,50m
0min: 1810 Lux
18min: 1710 Lux
38min: 1680 Lux
56min: 1630 Lux
66min: Umschaltung von Turbo auf High
90min: Umschaltung von High auf Low - Ende des Tests
Akkuspannung vor dem Test: 1,45V
Akkuspannung nach dem Test: 1,15V
Die Zellen sind nagelneu und max. 2 komplette Ladevorgänge hinter sich, ob sich die Kapazität noch erhöht kann ich nicht genau sagen, ich vermute aber schon.
Wie schon gesagt habe ich die Lampe aktiv gekühlt, mit einem Grafikkarten-Lüfter. Dennoch wurde die Lampe sehr warm. Ich konnte nicht genau nachmessen, das werde ich demnächst mit einer Wärmebild-Kamera machen. Ich schätze die Temperatur auf ca. 50°C.
Eine Umschaltung auf Turbo war jederzeit möglich, aber dann fiepte der Treiber, wie schon oben beschrieben, und Lampe schaltete nach ca. 30 Sekunden auf High zurück.
Nachtrag 30.07.2011 - 01.30 Uhr
Heute habe ich noch Bilder an der frischen Luft gemacht: http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=86702
Nachtrag 02.08.2011
Temperaturmessung der TK70 mit der Wärmebildkamera!
http://www.taschenlampen-forum.de/fenix/6305-fenix-tk70-temperaturmessung-waermebildkamera.html
Nachtrag 05.08.2011
Die Fenix TK70 ist zum ersten Mal mit dem TK50-Batterierohr und Ultrafire BRC32600 LiFePo4-Zellen gelaufen!
Hinweis: Diese Betriebsart ist lauft Fenix nicht zulässig! Alles auf eigene Gefahr!
Zum Thread mit den Akkus:
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=88032
Sobald alles rund läuft werde ich hier noch Daten und Bilder anfügen...
Nachtrag 09.08.2011
Lux-Messung auf 1m:
Messgerät: Luxmeter LX1330B (200.000 Lux)
Fenix TK70: ca. 92000 Lux @ 1m
Spark SL6-800CW: ca. 7400 Lux @ 1m
Beide Lampen auf Turbo versteht sich.
Nachtrag 13.08.2011
Strommessung:
Nun habe ich Messungen mit einem Zangenamperemeter gemacht. Es handelt sich um ein Gossen Metrawatt Metraclip 70.
In der Anleitung ist die Genauigkeit so angegeben:
"Von 0,2A bis 50A (DC): 2% des angezeigten Wertes +/- 10 Digits"
Um den Strompfad nach außen zu führen habe ich eine 4mm² Leitung (versilbert, feinstdrähtig) genommen, und zwischen Akku und Batterierohr eingeklemmt, bzw. mit einem Kupferklotz die Leitung auf den Minuspol des Akkus gedrückt. Bilder siehe unten.
Hier die Messungen, immer höchste Leuchtstufe, Akkus frisch aus dem Lader nach 30 Minuten Wartezeit:
Conrad Endurance Mono 8000 mAh:
- Beginn: 5,5A
- Nach 15 Minuten: 6,3A
Ultrafire BRC32600 LiFePo4, 3,2V (2 Stück):
- Beginn: 4,2A
- Nach 15 Minuten: 4,3A
Tronic Mono NiMh, 4000mAh:
- Beginn: 6,8A
- Nach 2 Minuten herunterschalten auf High, Messung abgebrochen
Ich habe noch ein paar Messversuche mit Multimetern gemacht, aber oft hörte man die Lampe dabei deutlich Pfeiffen was darauf hindeutet das irgendwo zu hohe Übergangwiderstände durch die Messung sind.
Dann habe ich mir 20cm lange Messleitungen (4mm² versilbert) hergestellt und mit einem Fluke Multimeter (87V TRMS) im 10A Messbereich gemssen: Der Treiber pfeifft trotzdem und versucht den Ri des Messgeräts zu kompensieren. Messwert: 7,8A!
Mein Fazit: In der Leistungsklasse ist eine Strommessung mit einem Multimeter im Strompfad nicht sinnvoll.
Hier Bilder vom Messaufbau mit der Stromzange:



wie vielleicht bekannt, bin ich nicht so der Review-Schreiber. Aber heute kam die Fenix TK70 an, und sie hat mir schon beim auspacken soviel Spaß gemacht, das ich die Erkenntnisse die ich sammle hier zentral posten möchte.
Nach dem auspacken hab ich als erstes mal die bestellten Conrad Endurance Mono mit 8000mAh in die Lampe gepackt.
Nach dem Einschalten bei Tageslicht dachte ich erst: Nunja, hell, aber nicht spektakulär. Als ich dann die EagleTac M3C4 Triple XM-L holte und daneben hielt (beide auf MAX) wurde mir gleich ganz anders.
Die EagleTac geht neben der Fenix unter, und sieht wie eine Funzel aus. Von meinen Touren wusste ich das die M3C4 schon sehr hell ist, aber die TK70 ist stellt sie völlig in den Schatten.
So genug geblubbert, die ersten Daten:
Es wurde vermutet das an der Tailcap ein Strom von ca. 5-6A zu messen ist. Leider passt das nicht ganz...
Gemessen mit Mastech MS8229 und original Messleitung (nachteilig, ich weiß): zwischen 8,7 und 9,2A an der Tailcap!
Das ist schon eine Hausnummer!
Wenn man die Messspitzen nicht sauber auf der blanken Stelle des Gehäuses aufsetzt, fängt der Treiber an relativ laut zu fiepen. Ich vermute das er versucht, so gut wie möglich den erhöhten Widerstand durch die Messleitung auszugleichen. Wenn man fest zudrückt, wird der Fiepton leiser.
Ich finde es nicht ungewöhnlich, Leistungselektronik die 9A bei ca. 4,5V verarbeiten muss, darf ein bisschen fiepen.
Sobald ich weitere Infos gesammelt habe, Ergänze ich sie hier.
Nachtrag 19.30 Uhr:
Mit 4 x Conrad Endurance: volle Leistung dauerhaft
Mit 3 x Conrad Endurance: volle Leistung für 30 Sekunden (fiepender Treiber)
Mit 2 x Conrad Endurance: In der höchsten Stufe wird nicht mehr die volle Leistung abgegeben, nach 30 Sekunden wird dennoch heruntergeschaltet.
Strommessung:
Frisch geladene Endurance Mono, Mastech Multimeter mit besseren Messleitungen: 7,2 A steigend, volle Helligkeit.
Nachtrag 29.07.2011
Also hier kommen mal ein paar Bilder und Hinweise:
Wärmeabfuhr: Nach relativ kurzer Zeit wird die TK70 verdammt warm! Genaue Werte habe ich nicht, aber es macht den Eindruck als wenn die Wärme sehr gut nach außen geführt wird! Deshalb werde ich bei den Laufzeit-Tests auch aktiv kühlen, anders ist mir das zu riskant.
Hier der Vergleich mit ein paar anderen Lampen, und die Größe mit dem Batterierohr der Fenix TK50.
Von links nach rechts: Fenix TK70, LedLenser X21, EagleTac M3C4 Triple XM-L, Spark SL6 800CW
Originalgröße:

Mit TK50- Batterierohr:

Bevor jemand meckert das die Bilder unterschiedliche Farben haben: Ja ich habe vergessen den Weißabgleich auf "Tageslicht" zu stellen, und die Lichtverhältnisse haben gewechselt...
Hier noch der Vergleich vom Kopf:

Zu dem TK50 Batterierohr:
Es gibt ein kleines Problem mit der Tailcap: Sie ist nicht identich mit der von der TK70, sie ist etwas kürzer in der Gesamtlänge und am Gewinde. Somit kann man die TK70 Tailcap nicht am TK50-Rohr verwenden, weil der O-Ring nicht im Rohr versinkt.
Links TK70, rechts TK50:

TK70 Tailcap im TK50-Rohr:

TK50 Tailcap im TK50-Rohr:

Die Endurance-Akkus sind grad im Ladegerät, gleich gibts nen Laufzeit-Test.
Nachtrag 29.07.2011 - 22.00 Uhr
So hier Laufzeittest mit Conrad Endurance 8000mAh:
Abstand Luxmeter (Mastech): Nicht genau positioniert, ca. 3,50m
0min: 1810 Lux
18min: 1710 Lux
38min: 1680 Lux
56min: 1630 Lux
66min: Umschaltung von Turbo auf High
90min: Umschaltung von High auf Low - Ende des Tests
Akkuspannung vor dem Test: 1,45V
Akkuspannung nach dem Test: 1,15V
Die Zellen sind nagelneu und max. 2 komplette Ladevorgänge hinter sich, ob sich die Kapazität noch erhöht kann ich nicht genau sagen, ich vermute aber schon.
Wie schon gesagt habe ich die Lampe aktiv gekühlt, mit einem Grafikkarten-Lüfter. Dennoch wurde die Lampe sehr warm. Ich konnte nicht genau nachmessen, das werde ich demnächst mit einer Wärmebild-Kamera machen. Ich schätze die Temperatur auf ca. 50°C.
Eine Umschaltung auf Turbo war jederzeit möglich, aber dann fiepte der Treiber, wie schon oben beschrieben, und Lampe schaltete nach ca. 30 Sekunden auf High zurück.
Nachtrag 30.07.2011 - 01.30 Uhr
Heute habe ich noch Bilder an der frischen Luft gemacht: http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=86702
Nachtrag 02.08.2011
Temperaturmessung der TK70 mit der Wärmebildkamera!
http://www.taschenlampen-forum.de/fenix/6305-fenix-tk70-temperaturmessung-waermebildkamera.html
Nachtrag 05.08.2011
Die Fenix TK70 ist zum ersten Mal mit dem TK50-Batterierohr und Ultrafire BRC32600 LiFePo4-Zellen gelaufen!
Hinweis: Diese Betriebsart ist lauft Fenix nicht zulässig! Alles auf eigene Gefahr!
Zum Thread mit den Akkus:
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=88032
Sobald alles rund läuft werde ich hier noch Daten und Bilder anfügen...
Nachtrag 09.08.2011
Lux-Messung auf 1m:
Messgerät: Luxmeter LX1330B (200.000 Lux)
Fenix TK70: ca. 92000 Lux @ 1m
Spark SL6-800CW: ca. 7400 Lux @ 1m
Beide Lampen auf Turbo versteht sich.
Nachtrag 13.08.2011
Strommessung:
Nun habe ich Messungen mit einem Zangenamperemeter gemacht. Es handelt sich um ein Gossen Metrawatt Metraclip 70.
In der Anleitung ist die Genauigkeit so angegeben:
"Von 0,2A bis 50A (DC): 2% des angezeigten Wertes +/- 10 Digits"
Um den Strompfad nach außen zu führen habe ich eine 4mm² Leitung (versilbert, feinstdrähtig) genommen, und zwischen Akku und Batterierohr eingeklemmt, bzw. mit einem Kupferklotz die Leitung auf den Minuspol des Akkus gedrückt. Bilder siehe unten.
Hier die Messungen, immer höchste Leuchtstufe, Akkus frisch aus dem Lader nach 30 Minuten Wartezeit:
Conrad Endurance Mono 8000 mAh:
- Beginn: 5,5A
- Nach 15 Minuten: 6,3A
Ultrafire BRC32600 LiFePo4, 3,2V (2 Stück):
- Beginn: 4,2A
- Nach 15 Minuten: 4,3A
Tronic Mono NiMh, 4000mAh:
- Beginn: 6,8A
- Nach 2 Minuten herunterschalten auf High, Messung abgebrochen
Ich habe noch ein paar Messversuche mit Multimetern gemacht, aber oft hörte man die Lampe dabei deutlich Pfeiffen was darauf hindeutet das irgendwo zu hohe Übergangwiderstände durch die Messung sind.
Dann habe ich mir 20cm lange Messleitungen (4mm² versilbert) hergestellt und mit einem Fluke Multimeter (87V TRMS) im 10A Messbereich gemssen: Der Treiber pfeifft trotzdem und versucht den Ri des Messgeräts zu kompensieren. Messwert: 7,8A!
Mein Fazit: In der Leistungsklasse ist eine Strommessung mit einem Multimeter im Strompfad nicht sinnvoll.
Hier Bilder vom Messaufbau mit der Stromzange:



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