Der große Auto-Laberthread

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Viel Spaß dabei!

;)


Gruß, Stephan
Grade auf notwendigen Fahrten kann man es eilig haben. Und noch gibt es Autobahnen in D, bei denen man schneller als 120 fahren darf;) Ich habe schon einmal 820km in 5 3/4 Std. geschafft, ohne eine zulässige Geschwindigkeit zu übertreten. Dabei hat der Wagen (nicht der GTI) übrigens nur 14,5l/100km gebraucht. Und ja, die Fahrt war notwendig und ich hatte es eilig.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Ich mache ausschließlich für mch notwendige Fahrten.


Nein, ganz sicher nicht. Bei kurzen Strecken irrelevant, bei langen Strecken wirds unflexibel, umständlich und potentiell unangenehm (labern, ich muss mal pinkeln, fahr nicht so schnell)


Ganz sicher nicht, zumal man hier auf dem Kaff auch über "Öffis" nicht nachdenken muss. Außerdem unflexibel, unangenehm, unpraktisch, langsam und teuer. Praktisches Beispiel: ich hatte mal einen Arbeitskollegen, militanter "Öffi" Verfechter, der hatte die tolle Idee, ich solle doch auch die "Öffis" zur Arbeit nehmen. Hat er mir dann mal online rausgesucht, waren auch nur zügige 2,5h einfach, mit 4 mal umsteigen;)


Auf dem Kaff auch irrelevant, wenn das nächste Geschäft 10km weg ist, zu Fuß oder mit dem Fahrrad noch weiter, da ja die Bundesstraße dann leider nicht genutzt werden kann.
Ich wohne auch auf dem Land und kann dir 1:1 Recht geben.
Um die Uhrzeit wo ich auf die Arbeit fahre, faehrt kein Bus. Zu Fuss zu weit, mit dem Rad, zumindest taeglich, auch usw.
 
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Tombstone

Flashaholic**
27 November 2016
2.888
2.350
113
nahe Würzburg
Meines Erachtens wird viel zu sehr über technische "Lösungen" schwadroniert und viel zu wenig über einfache Verhaltensänderungen, die sehr effizient sein könnten.

Oh, das wäre einfach: man kriegt sie am einfachsten über den Geldbeutel - macht den Sprit doppelt so teuer und gut ist.

Ich verbrauche im Urlaub auch knapp 2 Liter weniger auf 100 km... ist ein blödes Gefühl, den Mist wieder selber zahlen zu müssen...
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
1.647
113
...Ich verbrauche im Urlaub auch knapp 2 Liter weniger auf 100 km... ist ein blödes Gefühl, den Mist wieder selber zahlen zu müssen...

Da gäbe es auch Vorschläge für: Abschaffung des Dienstwagenprivilegs...das senkt sofort den absoluten Verbrauch und macht zugleich auch die Autobahnen leerer;). Irgendwann werden das dann noch die größten Rollschuhbahnen der Welt:D:D:D.
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
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@Tombstone

Ich fahre gerne Auto und muss jede Tankfüllung selber bezahlen.

Im Gegensatz zu früher überlege ich heute oft, welche Fahrten wirklich sein müssen.

Elektromobilität ist m. E. ebensowenig ein Allheilmittel, wie 0,8 Liter-Motoren mit drei Turboladern.

Meines Erachtens würde sich eine wirkliche Ressourcen-Schonung und Entlastung der Umwelt nur mittels massiver globaler Verhaltensänderungen bewerkstelligen lassen.

Der Individualverkehr müsste stark eingeschränkt werden, Urlaub per Jet oder Kreuzfahrtschiff abgeschafft und der Einkauf wieder vor Ort und nicht im Internet stattfinden.

Dass das Utopie ist, weiß ich wohl und fürchte deshalb auch, dass es letztlich nur über den Geldbeutel gehen wird.

Irgendwann wird das Automobil ein teures Hobby für Besserverdiener sein, wie auch heute das Pferd im Gegensatz zu früher kein Transportmittel mehr ist, sondern teure Leidenschaft.

Gruß, Stephan
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Meines Erachtens würde sich eine wirkliche Ressourcen-Schonung und Entlastung der Umwelt nur mittels massiver globaler Verhaltensänderungen bewerkstelligen lassen.

Da hast du natürlich Recht, aber leider leben wir in einer Zeit, wo es normal ist, dass man zur Arbeit schon mal 50 und mehr km fahren muss. Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass man ja auch näher zur Arbeit ziehen kann. Nur leider ist es heute nicht mehr so wie vor 60 Jahren, wo du in einer Firma angefangen hast und dort bis zur Rente arbeitest. Heute wechselt man/ muss man wechseln alle paar Jahre den Job. Und die Wohnung/ das Eigenheim läßt sich schlecht beim Umzug mitnehmen.[/user]
 
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Franky K.

Flashaholic**
3 Januar 2015
3.518
5.065
113
Rheinland
... - macht den Sprit doppelt so teuer und gut ist.

Das wird kaum etwas bringen, glaubt man den Aussagen in einer Umfrage (nicht repräsentativ). Dort haben die meisten angegeben, nichts an ihrem Fahrverhalten zu ändern, selbst wenn der Liter Sprit 5€ kosten würde.
Die Skandinavier saufen sich auch regelmäßig die Hucke voll, obwohl Alk wesentlich teurer ist als bei uns. Selbst erlebt :thumbdown:

Wie Stephan richtig anmerkt, wird nur weltweites Ändern des Verhaltens etwas bewirken. Findet aber nicht statt :rolleyes:
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.462
687
113
Aachen
wie man den Verbrauch als solchen beeinflussen kann.
Ich fahre so sparsam wie möglich.

Beschränke ich mich auf notwendige Fahrten?
Ja.

Denke ich über Fahrgemeinschaften etc. nach?
NEIN! Ich brauche Flexibilität denn ich verlasse meinen Arbeitsplatz, wenn die Arbeit erledigt ist und nicht, wenn ich abgeholt werde oder jemanden mitnehmen muß. Außerdem bin ich sehr anspruchsvoll bei Themen wie Luftqualität, Temperatur, Musik, Fahrstil usw.

Denke ich über öffentliche Verkehrsmittel nach?
Vor ein paar Monaten habe ich mein ÖPNV-Jahresabo gekündigt. Die Zustände in den Bussen sind einfach nur noch unerträglich.

Denke ich über meine Füße und mein Fahrrad nach?
Ja. Ich gehe gerne zu Fuß. Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren habe ich zwei Wochen ausprobiert. Nie wieder! Wegen einiger weniger rüpelhafter Autofahrer muß man Angst um sein Leben haben. Außerdem werden hier Fahrräder sehr oft geklaut.
 
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Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.462
687
113
Aachen
Der Individualverkehr müsste stark eingeschränkt werden,
Dagegen. Der Mensch ist ein Individualist, der individuellen Verkehr benötigt.
Besser: Alternativen bieten, die so gut sind, daß sie gerne genutzt werden. Und das sind garantiert keine überfüllten Busse.
Ich hätte gerne eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf der Autobahn, 70 km auf der Landstraße und 30 km/h in der Stadt, also eine kleine Beschränkung, die uns hoffentlich vor großen Beschränkungen bewahrt.

Urlaub per Jet oder Kreuzfahrtschiff abgeschafft
Ich bin dafür!

und der Einkauf wieder vor Ort und nicht im Internet stattfinden.
NEIN! Ich habe keine Lust auf geringe Auswahl, hohe Preise, alte Ladenhüter und monatelange Wartezeit, falls mal etwas kaputt ist.

Möchte sich hier jemand auf die im Baumarkt erhältlichen Taschenlampen beschränken?
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Solang fossile Brennstoffe benutzt werden um Strom zu erzeugen den ich dann in einem E-Auto verbrauche, spare ich mir doch den Umweg der Stromerzeugung und kipp mir die fossilen Brennstoffe lieber direkt in den Tank!
Solche "Argumente" machen mich immer wieder fassungslos.
Das ist nicht weiter gedacht als von 12 bis Mittag.
Schon mal den deutschen Strommix angeschaut? Und darüber nachgedacht, wie er in 5 oder 10 Jahren aussehen wird?
Und selbst mit dem derzeitigen Mix: Deutscher Strom wird nicht mit Öl erzeugt, Kraftstoff aber schon. Wo kommt das Öl her? Und woher die Braunkohle, die derzeit noch viel verwendet wird? Auch mal an die lokalen Emissionen gedacht? Verbrenner erzeugen den Dreck direkt in den Innenstädten, Kraftwerke nicht, und haben außerdem wesentlich bessere Abgasreinigung.

Dagegen. Der Mensch ist ein Individualist, der individuellen Verkehr benötigt.
Der Mensch ist nur bequem, deswegen "braucht" er den Individualverkehr. Außerdem hat sich alles danach ausgerichtet. Man könnte es auch anders ausrichten. Den Individualverkehr in der heutigen extremen Form gibt es gerade mal 50 Jahre.

Besser: Alternativen bieten, die so gut sind, daß sie gerne genutzt werden. Und das sind garantiert keine überfüllten Busse.
Wieso müssen die überfüllt sein?

Ich hätte gerne eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf der Autobahn, 70 km auf der Landstraße
Was bringen die 70 auf der Landstraße? Paar % weniger Verbrauch.
Besser: ineffizeinte Fahrzeuge extrem besteuern. Wenn man sich die Monster mit 2m² senkrechtem Kühlergrill auf unseren Straßen derzeit anschaut, könnte man meinen, Luftwiderstand spiele plötzlich kein Rolle mehr, oder die Autohersteller haben irgendeinen Trick gefunden, ihn zu umgehen.
Vernünftige Größe und Aerodynamik und der Verbrauch bei 100 ist nicht höher als bei einem SUV mit 70.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Ich hätte gerne eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf der Autobahn, 70 km auf der Landstraße und 30 km/h in der Stadt, also eine kleine Beschränkung, die uns hoffentlich vor großen Beschränkungen bewahrt.

Och nee, dann lieber eine Mindestgeschwindigkeit von 130km/h auf der Linken Spur, zumindest bei dreispurigen Autobahnen. Und 100 auf der Landstraße sowie 50 in der Stadt ist schon Ok. Wobei man die Landstraße gerne auf 120 anheben dürfte;)
 

Tobias

Flashaholic**
22 Februar 2011
1.462
687
113
Aachen
Der Mensch ist nur bequem, deswegen "braucht" er den Individualverkehr. Außerdem hat sich alles danach ausgerichtet. Man könnte es auch anders ausrichten. Den Individualverkehr in der heutigen extremen Form gibt es gerade mal 50 Jahre.
Versuche mal, mehrere verschiedene Ziele außerhalb von Städten mit dem ÖPNV zu erreichen.

Wieso müssen die überfüllt sein?
Sie müssen nicht, sie sind es. Wahrscheinlich, weil eine maximale Auslastung angestrebt wird.

Was bringen die 70 auf der Landstraße? Paar % weniger Verbrauch.
Mehr Sicherheit und weniger Lärm.

Besser: ineffizeinte Fahrzeuge extrem besteuern. Wenn man sich die Monster mit 2m² senkrechtem Kühlergrill auf unseren Straßen derzeit anschaut, könnte man meinen, Luftwiderstand spiele plötzlich kein Rolle mehr, oder die Autohersteller haben irgendeinen Trick gefunden, ihn zu umgehen.
Falls das nicht zu einem "Kleinstwagenzwang" führt, lehne ich das nicht ab.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Knapp 120 auf Landstraßen wird doch eh schon gefahren.
Aber nicht legal;)

Wenn man sich die Monster mit 2m² senkrechtem Kühlergrill auf unseren Straßen derzeit anschaut, könnte man meinen, Luftwiderstand spiele plötzlich kein Rolle mehr, oder die Autohersteller haben irgendeinen Trick gefunden, ihn zu umgehen.
Wenn Mutti das Prinzesschen die 3km durch die Stadt zum Kindergarten fährt, spielt der Luftwiderstand des 2,5t Panzers eigentlich keine Rolle:D
 
Zuletzt bearbeitet:

diam0nd

Flashaholic*
28 Juli 2010
815
1.078
93
45
Velbert
Solche "Argumente" machen mich immer wieder fassungslos.
Das ist nicht weiter gedacht als von 12 bis Mittag.
Schon mal den deutschen Strommix angeschaut? Und darüber nachgedacht, wie er in 5 oder 10 Jahren aussehen wird?
Und selbst mit dem derzeitigen Mix: Deutscher Strom wird nicht mit Öl erzeugt, Kraftstoff aber schon. Wo kommt das Öl her? Und woher die Braunkohle, die derzeit noch viel verwendet wird? Auch mal an die lokalen Emissionen gedacht? Verbrenner erzeugen den Dreck direkt in den Innenstädten, Kraftwerke nicht, und haben außerdem wesentlich bessere Abgasreinigung.

Ja, ich habe mir den deutschen Strommix angeschaut. Und dabei habe ich gesehen, dass Deutschland im Jahre 2016 über 40% seines Stroms aus Kohle (Stein & Braunkohle) gewonnen hat. Übrigens stammen über 13% des im Jahr 2016 gewonnenen Stroms auch aus Atomkraftwerken, nur mal so nebenbei.

Mit anderen Worten, es wird de facto aus fossilen Brennstoffen Energie erzeugt, die dann im E-Mobil verbraten wird.....

Hab ich was anderes behauptet?

Und komm mit nicht mit dem Argument, dass Kraftwerke ja sauberer sind als Autos, schon mal darüber nachgedacht, was für eine Sauerei die Produktion der Akkus für die E-Mobile ist? Oder gar deren Entsorgung? Hast du ne Ahnung wie stark die Elektromobilität von staatlicher Seite aber auch von Seiten der Hersteller subventioniert wird, damit sich der Normalsterbliche so eine Kutsche überhaupt leisten kann?

VW zum Beispiel macht ein Verlustgeschäft mit jedem E- Golf, der verkauft wird!


Die gehypten Elektroautos sind längst nicht ausgereift, in Sachen Alltagstauglichkeit und längeren Fahrten den Benzinern (und Diesel) klar unterlegen, dazu teurer in der Anschaffung bei fraglicher Lebensdauer.


Ich warte noch auf den Tag, an dem diese Blase platzt.....


Die Elektromobilität macht auf lange Sicht Sinn, da bin ich völlig bei Dir, aber zur Zeit wird ein nicht ausgereiftes Produkt, ein Hirngespinst der Politik und der Industrie dem Bürger als State-of-the-Art verkauft.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.881
3.607
113
Am Rhein
Es ist schon seltsam, daß eine große deutsche Nobelmarke der Brennstoffzelle keine Zukunft gibt, der größte Autobauer der Welt und der am schnellsten wachsende Autobauer der Welt diese Technik aber forcieren.

http://www.sueddeutsche.de/auto/mercedes-glc-f-cell-die-brennstoffzelle-lebt-wieder-1.3652410

Toyota dürfte der Hersteller mit der größten Erfahrung im Verbauen von Akkus in Autos sein. Hyundai setzt weltweit nicht umsonst immer mehr Autos um, weil sie es schaffen, moderne Technik zu vernünftigen Preisen zu produzieren.

Wir alle lesen seit Jahren immer wieder von tollen Fortschritten in der Akkutechnologie. Und was kommt, nix. Ich hoffe für die deutschen Autobauer, das in naher Zukunft nicht wieder ein Zug ohne sie abfährt.
 

diam0nd

Flashaholic*
28 Juli 2010
815
1.078
93
45
Velbert
Ist noch nicht lang her, da hab ich ne Sendung über Elektromobilität gesehen, da kamen diverse Politiker, aber auch Unternehmenssprecher zu Wort, die Kernaussage war, dass Deutschland bzw. die deutschen Automobilbauer diesem Trend technisch völlig hinterher hinken..... ALLE, wirklich alle sind da weiter /besser /innovativer als die deutsche Automobilindustrie. Deshalb wird der ganze Kram ja so subventioniert, damit das Gelumpe überhaupt verkauft werden kann.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
I...dass Deutschland bzw. die deutschen Automobilbauer diesem Trend technisch völlig hinterher hinken..... ALLE, wirklich alle sind da weiter /besser /innovativer als die deutsche Automobilindustrie.

Naja, wenn ich so an das Gelaber über deutsche Dieselmotoren denke (jenseits des Betrugs) und dann lesen muß, daß sie trotzdem die saubersten der Welt sind, kommen mir bei anderen Aussagen von Politikern und vielleicht noch von gewissen Umweltverbänden wie DUH gewisse Zweifel. Zudem glaube ich nicht, daß die Konzerne so aus dem Nähkästchen plaudern.
 

Lampion Zwo

Flashaholic*
30 November 2012
781
331
63
Im schönen Bayern
NEIN! Ich habe keine Lust auf geringe Auswahl, hohe Preise, alte Ladenhüter und monatelange Wartezeit, falls mal etwas kaputt ist.

Du hast unwillige/unfreundliche/inkompetente Verkäufer vergessen. War für mich der Hauptgrund "umzusteigen".

In Anbetracht meiner massiv gestiegenen Arbeitszeiten ohnehin die Alternative schlechthin.


Was Hybrid betrifft, reine Elektroautos haben wir Gott sei Dank noch nicht:

Wir haben wegen chronischer Unterzahl an Dienstwagen jetzt 3 Hybride (BMW, Audi, vorher ein Toyota), die haben einen gewaltigen Vorteil.

Wenn ich sage, ich brauche in 10 Minuten einen Wagen, kann ich mir einen davon aussuchen.

Will ich einen "normalen" Wagen, kann ich mich 1-2 Wochen vorher anmelden, länger, wenn ich einen bestimmten will (Kombi, Bodenfreiheit oder beides).

Ratet mal warum.

Der einzige, der einen Hybrid mehr oder weniger freiwillig nutzt ist der Postmann, morgens Post holen, den Tag über aufladen, abends Post wegbringt, über Nacht wieder laden.

Davon abgesehen ist der Akku null-komma-nichts leer (die Reichweitenanzeige kann man guten Willens höchstens als überoptimistisches Schätzeisen bezeichnen)und ich schleppe mit einem schlappen Verbrenner, der angeblich 150 PS hat den halben Tag einen leeren Akku plus E-Motor in der Gegend rum.

Danke, aber nein danke.

Gruß

Michael
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
Der Mensch ist nur bequem, deswegen "braucht" er den Individualverkehr.
Okay, ich arbeite auf dem Land im Krankenhaus und fahre jeden Tag mit dem eigenen Auto und auf eigene Kosten hin und zurück, in der Rufbereitschaft vielleicht mehrmals am Tag (Wochenende, Nacht).
Was würdest Du als Kranker/Verletzter sagen, wenn ich zu Dir sage "Tut mir leid, mein Lieber, heute nicht mehr, ich muß zum Bus" oder "Sorry, ich kann jetzt um 01:00 Uhr nachts keine Notuntersuchung machen, der nächste Bus kommt erst früh um 7:00 Uhr".
Vielleicht sollte mein Arbeitgeber einen individuellen Shuttle-Dienst einrichten? Aber ob nun mein oder sein Auto fährt, der Effekt für die Umwelt ist gleich. Bereitschaftsdienst vor Ort? Dazu fehlen etliche Kollegen/Kolleginnen.
Und ich denke, es gibt noch viel mehr Berufe, die auf den Individualverkehr angewiesen sind. Selbst in der Großstadt fahren Straßenbahn, Bus, S- und U-Bahn nicht so, daß Du innerhalb einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort bist.
Dann das Gelaber über "Flexibilität und Mobilität" als Mittel gegen Arbeitslosigkeit. Wie willst Du das ohne Individualverkehr regeln?
 

Kafuzke

Flashaholic**
23 November 2015
2.704
2.098
113
Kaisersesch
kafuzke.de
Einige hier sind ja regelrecht verbissen. Wie weiter vorne schon erwähnt, ist das Thema sehr emotional und als bekennender Petrolhead fällt mir spontan dies ein http://goo.gl/bGN7cY :ninja:
Ich möchte mir meine Spielzeuge mit zusammen >500 PS nicht nehmen lassen!
Allerdings kann ich einige vielleicht etwas beruhigen, wenn ich sage, dass ich zur Arbeit oder in die Innenstadt fast ausschließlich mit der S-Bahn fahre.
1. nervt mich die Parkplatzsuche (inkl. möglicher Beschädigungen durch andere)
2. spare ich mir Parkgebühren
3. schone ich meine Nerven
4. kann ich mal etwas trinken

Allerdings kenne ich auch die ländliche Situation, die quasi keinen ÖPNV hat und weiß, dass meine jetzige Anbindung wahrer Luxus ist.
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Allerdings kann ich einige vielleicht etwas beruhigen, wenn ich sage, dass ich zur Arbeit oder in die Innenstadt fast ausschließlich mit der S-Bahn fahre.
1. nervt mich die Parkplatzsuche (inkl. möglicher Beschädigungen durch andere)
2. spare ich mir Parkgebühren
3. schone ich meine Nerven
4. kann ich mal etwas trinken

Ich habe auch schon mal im Vorort einer größeren Stadt gewohnt und hätte theoretisch mit der Straßenbahn fahren können, habs aber trotzdem nicht gemacht. Aus folgenden Gründen, analog zu deinen Punkten

1. habe ich das Parkhaus benutzt, keine Parkplatzsuche. Außerdem spare ich mir die Wartezeit auf den Bus und den meist verpassten Anschluss zur Straßenbahn, zudem beträgt die Fahrzeit nur 20min. statt 60min.
2. die Parkgebühren waren (damals) 0,5€/h, ein Bahnticket hat aber schon einfach 3,5€ gekostet. Wenns ins Kino ging, war das Parkhaus sogar kostenlos
3. Ich bin genervt, wenn ich mit plärrenden Kindern in der Bahn sitzen muss
4. Kann ich zwar nichts trinken, muss aber auch nicht auf die Uhr schauen, dass ich ja noch die letzte Bahn bekomme
 

circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
2.472
2.649
113
@Elektromobilität

Ich bin zwar (noch?) kein Freund von Elektroautos, da mich zu viele Faktoren stören, wie z.B. fehlende Infrastruktur für Schnellladung, geringe Reichweite, zu geringer Grad regenerativ erzeugten Stroms etc..

Wenn man sich allerdings mal die Anfänge der Verbrennungsmobilität anschaut, stellt man fest, dass es etliche Jahrzehnte gedauert hat, bis halbwegs brauchbare und alltagstaugliche Fahrzeuge zur Verfügung standen.

Etwas Zeit sollte man daher der Entwicklung der Elektromobilität schon geben, ehe man abschließend urteilt.

Gruß, Stephan
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Wenn man sich allerdings mal die Anfänge der Verbrennungsmobilität anschaut, stellt man fest, dass es etliche Jahrzehnte gedauert hat, bis halbwegs brauchbare und alltagstaugliche Fahrzeuge zur Verfügung standen.

Den wenigsten ist übrigens bewusst, dass das Elektroauto nicht wesentlich jünger (ca. 10 Jahre) als das Verbrennerauto ist. Das heist, dass selbst die ersten Verbrennerkrücken den Elektrokrücken schon überlegen waren.

Auch wenn sich das so anhören mag, ich habe nicht per se etwas gegen Elektroautos, nur können sie halt (noch) nicht das bieten, was ich von einem Auto erwarte;)
 

Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
Ein Auto ist, zumindest in Deutschland, ein Statussymbol. So werden die PKW's von Fahrzeuggeneration zu Fahrzeuggeneration immer größer, schwerer und haben mehr PS. Ich habe gerade gehört, dass der aktuelle VW Polo 1,4 Tonne wiegt.
Eigentlich würde für Kurzstreckenfahrten (Stadt) ein kleiner, leichter und günstiger elektro PKW, mit kleiner Batterie für maximal 100km Reichweite völlig ausreichen.
Das wäre für mich ein sinnvoller Einstieg in die Elektro Mobilität. Für Langstreckenfahrten (über 100km Entfernung) kann ich mir aber ein Elektrofahrzeug noch nicht vorstellen.
Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis für Diesel / Benzin angetriebene Fahrzeuge, eine Maut in Städten eingeführt wird.
Das ist wohl die einzige Möglichkeit, um die Bürger auf Fahrzeuge mit unweltfreundlichen Antrieben einzustellen.

Gruss
Uwe
 
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Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
@Uwe-D
Im Prinzip stimme ich Dir in allen Punkten zu.

Die Größenzunahme der Autos ist ein Phänomen, das ich mir auch nicht so recht erklären kann. Gut, die Fahrer werden auch immer dicker 8|. Aber warum muß ein Audi A3 heute so lang sein wie vor 10 Jahren ein A4? Gerade das hat mich damals vom Kombi (A4 Avant) zum SUV (Q5) getrieben. Der Q5 bot soviel Platz wie der A4, war aber kürzer. Größere Autos wiegen mehr und brauchen stärkere Motoren, nur um ihre Fahrleistungen zu halten. Ich habe mal den Fehler gemacht, nach 5 Jahren einen Renault R19 gegen einen neuen R19 mit dem gleichen Motor auszutauschen. Nur hatte der Neue ein paar neue gesetzlich vorgeschriebene Helferlein (ABS, Wegfahrsperre u. a.) bekommen und hatte damit an Gewicht zugelegt. Ich bin mit dem Auto nicht glücklich geworden (20 km/h langsamer als der Vorgänger, dafür 1 l Benzin pro 100 km mehr) und es war nicht lange bei mir.

Ein zusätzlicher Elektro-PKW für die Stadt ist ja nett, aber zum einen braucht der auch einen Stellplatz und zum anderen kostet er einen Haufen Geld. Dann müßte es so ein Auto-Leih-Dienst sein, wo an jeder dritten Straßenecke ein Fahrzeug fertig aufgeladen auf Dich wartet. So was ähnliches gibt es ja schon mit Verbrennern. Nur - ist das ressourcensparender? Und vor allem - hast Du die Garantie, das Fahrzeug zu bekommen, wenn Du es brauchst? Da fahre ich lieber Straßenbahn.

Wenn die Stadtmaut kommt, werden die Einkaufsmärkte auf der "grünen Wiese" an den Stadträndern noch mehr boomen und der innerstädtische Handel einschließlich Gastgewerbe, Kinos, Theater, Sportstadien u. a. kann nur noch auf die Stadtbewohner selbst hoffen.
Wenn ich mal nach Dresden, Leipzig oder noch weiter weg will, muß ich mindestens 100 km fahren (und das natürlich zurück). Da würde ich mit einem heutigen E-Auto aber hart ans Limit kommen. Die heutigen Einschränkungen durch die grüne Umweltplakette sind da ein Sch... dagegen.

Elektroautos werden sich außerhalb der Großstädte nur durchsetzen, wenn sie in Sachen Leistung (Reichweite, Geschwindigkeit), Handling (Aufladen) und Kosten den jetzigen Verbrennern gleichwertig oder sogar überlegen sind. Und das wird noch eine Weile dauern.
 
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Uwe-D

Flashaholic**
19 Dezember 2015
2.176
2.386
113
Ojen / Spanien
@Uwe-D
Im Prinzip stimme ich Dir in allen Punkten zu.

Die Größenzunahme der Autos ist ein Phänomen, das ich mir auch nicht so recht erklären kann. Gut, die Fahrer werden auch immer dicker 8|. Aber warum muß ein Audi A3 heute so lang sein wie vor 10 Jahren ein A4? Gerade das hat mich damals vom Kombi (A4 Avant) zum SUV (Q5) getrieben. Der Q5 bot soviel Platz wie der A4, war aber kürzer. Größere Autos wiegen mehr und brauchen stärkere Motoren, nur um ihre Fahrleistungen zu halten. Ich habe mal den Fehler gemacht, nach 5 Jahren einen Renault R19 gegen einen neuen R19 mit dem gleichen Motor auszutauschen. Nur hatte der Neue ein paar neue gesetzlich vorgeschriebene Helferlein (ABS, Wegfahrsperre u. a.) bekommen und hatte damit an Gewicht zugelegt. Ich bin mit dem Auto nicht glücklich geworden (20 km/h langsamer als der Vorgänger, dafür 1 l Benzin pro 100 km mehr) und es war nicht lange bei mir.

Ein zusätzlicher Elektro-PKW für die Stadt ist ja nett, aber zum einen braucht der auch einen Stellplatz und zum anderen kostet er einen Haufen Geld. Dann müßte es so ein Auto-Leih-Dienst sein, wo an jeder dritten Straßenecke ein Fahrzeug fertig aufgeladen auf Dich wartet. So was ähnliches gibt es ja schon mit Verbrennern. Nur - ist das ressourcensparender? Und vor allem - hast Du die Garantie, das Fahrzeug zu bekommen, wenn Du es brauchst? Da fahre ich lieber Straßenbahn.

Wenn die Stadtmaut kommt, werden die Einkaufsmärkte auf der "grünen Wiese" an den Stadträndern noch mehr boomen und der innerstädtische Handel einschließlich Gastgewerbe, Kinos, Theater, Sportstadien u. a. kann nur noch auf die Stadtbewohner selbst hoffen.
Wenn ich mal nach Dresden, Leipzig oder noch weiter weg will, muß ich mindestens 100 km fahren (und das natürlich zurück). Da würde ich mit einem heutigen E-Auto aber hart ans Limit kommen. Die heutigen Einschränkungen durch die grüne Umweltplakette sind da ein Sch... dagegen.

Elektroautos werden sich außerhalb der Großstädte nur durchsetzen, wenn sie in Sachen Leistung (Reichweite, Geschwindigkeit), Handling (Aufladen) und Kosten den jetzigen Verbrennern gleichwertig oder sogar überlegen sind. Und das wird noch eine Weile dauern.

Wenn Du aber siehst, wieviele Familien einen Zweitwagen haben, könnte zumindest der, durch einen kleinen günstigen Elektro PKW ersetzt werden. Ich habe gelesen, dass vor 10 Jahren ein PKW im durchschnitt mit 1,5 Personen besetzt war. Heute soll der Durchschnitt nur noch bei 1,2 Personen liegen. Der E-PKW müsste dann aber auch eher weniger als ein herkömmlicher PKW kosten. Mir kommt es bei der sogenannten Elektro Mobilität immer so vor, dass da ein satter Preis - Aufschlag gemacht wird. Wie z.B. bei den E-Fahrräder. Was nützt mir ein Rabatt von 10.000€, wenn das Fahrzeug immer noch teuerer als ein herkömmliches ist.

Gruss
Uwe
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Der Polo GSI wiegt 1,28 Tonnen.
Leider habe ich von dem Diesel keine Gewichtsangabe gefunden.
Da kann es aber mit maximal - Ausstattung schon in Richtung 1,4to gehen.

Gruss
Uwe
GSI ist der Corsa (gewesen, Mittlerweile OPC), der Polo ist dann GTI. Die Seite von VW wird auch immer unübersichtlicher. Die technschen Daten habe ich (auf die Schnelle) leider nicht gefunden:(
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
1.681
113
Erzgebirge
@Uwe-D
Ja, wir haben auch zwei Autos zu Hause. Die sind aber jeden Tag für den Weg zur Arbeit im Einsatz und meine Frau fährt mit ihrem Auto natürlich auch weitere Strecken. Manchmal haben wir sogar das gleiche Ziel, kommen aber aus unterschiedlichen Richtungen. Von daher stimmt das mit der niedrigen Auslastung (Personen pro Auto), ein E-Auto könnte es aber trotzdem nicht sein. Anders gesagt - wir haben zwei Autos, aber keinen Zweitwagen ;).
 
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Ich habe sogar zwei Autos, den Smart für die Stadt, der Diesel für lange Strecken;)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Ja, ich habe mir den deutschen Strommix angeschaut. Und dabei habe ich gesehen, dass Deutschland im Jahre 2016 über 40% seines Stroms aus Kohle (Stein & Braunkohle) gewonnen hat. Übrigens stammen über 13% des im Jahr 2016 gewonnenen Stroms auch aus Atomkraftwerken, nur mal so nebenbei.
Die 30% aus erneuerbaren Quellen hast du dabei wohl übersehen. Nicht mehr lange, und die werden Kohle überholt haben.
Dein Zitat: "Solang fossile Brennstoffe benutzt werden um Strom zu erzeugen den ich dann in einem E-Auto verbrauche, spare ich mir doch den Umweg der Stromerzeugung und kipp mir die fossilen Brennstoffe lieber direkt in den Tank!".
Öl trägt zur Stromerzeugung unter 1% bei. Viel Spaß mit Kohle und Uran im Tank.
PS: kanpp 60% unseres Öls kommen aus Russland und dem Nahen Osten.

Mit anderen Worten, es wird de facto aus fossilen Brennstoffen Energie erzeugt, die dann im E-Mobil verbraten wird.....
Betrachte mal den Gesamtwirkungsgrad (well to wheel) und du wirst staunen. Ein Benziner im Kurzstreckenverkehr kommt da auf 10%. Wir verbraten unwiderbringlich unsere fossilen Rohstoffe mit einem Wirkungsgrad von 10 bis maximal 20%. Und das soll auch unbedingt so bleiben, weil es schon schön bequem und einfach und billig ist.:rolleyes: In 100 Jahren wird man uns dafür verfluchen.

Wir alle lesen seit Jahren immer wieder von tollen Fortschritten in der Akkutechnologie. Und was kommt, nix.
Echt nix? Schau dir an, was bei den 18650ern in den letzten 5 Jahren passiert ist.
Renault Zoe gibt's inzwischen mit fast verdoppelter Kapazität und Reichweite, bei gleichem Gewicht und Größe der Batterie, einfach durch bessere Zellen.
Das Problem ist nicht mehr die Batteriekapazität. Das Problem sind nur noch die Ladezeiten bzw. die erforderlichen Ladeleistungen, wenn man Langstrecke fahren will/muss.

Okay, ich arbeite auf dem Land im Krankenhaus und fahre jeden Tag mit dem eigenen Auto und auf eigene Kosten hin und zurück, in der Rufbereitschaft vielleicht mehrmals am Tag (Wochenende, Nacht).
Was würdest Du als Kranker/Verletzter sagen, wenn ich zu Dir sage "Tut mir leid, mein Lieber, heute nicht mehr, ich muß zum Bus" oder "Sorry, ich kann jetzt um 01:00 Uhr nachts keine Notuntersuchung machen, der nächste Bus kommt erst früh um 7:00 Uhr".
Ja nee, is klar. Man kann natürlich für alles irgendeinen abseitigen Fall konstruieren, bei dem das dann ganz blöd ist, und den dann verallgemeinern. So kann man jede Diskussion beenden. :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Renault Zoe gibt's inzwischen mit fast verdoppelter Kapazität und Reichweite,
Reicht aber immer noch nicht im Vergleich zum konventionellen Automobil, um Käufer hinterm Ofen vor zu locken. Da wird auch nicht mehr viel passieren. Die Ladezeiten hattest Du ja schon angesprochen. Die Ökobilanz sieht auch recht bescheiden aus. Ein durchschnittliches Akku-Elektroauto braucht wohl ca. 80.000 Km um den Nachteil der Herstellung mit seinen Vorteilen im Betrieb wieder auszugleichen. Ohne grundsätzlich neue Akkutechnologie wird das meiner Meinung nach nichts.

Na ja, mal sehen, was Toyota und Hyundai mit der Brennstoffzelle noch auf die Beine stellen.
 
  • Danke
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Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Ja nee, is klar. Man kann natürlich für alles irgendeinen abseitigen Fall konstruieren, bei dem das dann ganz blöd ist, und den dann verallgemeinern.
Betrifft ja nur ca. 200 Leute in dem Haus :facepalm:. Es gibt noch mehr solcher Häuser in der Region. Natürlich wurden die irgendwann konstruiert. Und ja, alles was außerhalb der Cities abläuft, ist abseitig (oder schon abartig?) Ich nehme mal an, Deine einzige Lampe ist so ein Ding mit einer Dynamokurbel. Alles andere wäre ja Verschwendung und unökologisch.

PS: kanpp 60% unseres Öls kommen aus Russland und dem Nahen Osten.
Und deshalb schürt Mutti schon mal die Spannungen zu Russland und Flintenuschi läßt deutsche Panzer nach Osten rollen.
Aus der Geschichte sollten sie wissen, daß das eine ganz schlechte Idee ist.

Okay, und jetzt lasse ich dieses Thema, ehe ich aktuelle Forenregeln verletze.
 
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