Bildvorstellung Streamlight Protac HL3

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Hallo,

heute erreichte mich aus dem sonnigen Californien die Protac HL3; eine Taschenlampe der hierzulande ziemlich unbekannten Marke Streamlight.

In USA ist Streamlight, so wie ich das verstehe, eine günstige Alternative zu Surefire. Der Hersteller sitzt in USA, fertigt jedoch in China.

Neben den Lampen befand ich im Karton die neueste Ausgabe der LA Police Gear. :) (Das ist die Hauszeitschrift des Resellers, bei welchem ich die Lampe bestellt hatte.)

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Die Lampe wird betrieben mit 3x CR123A-Batterien, und ist damit wohl das Streamlight-Gegenstück zur Surefire P3X.

Die Lampe ist angegeben mit 1100 ANSI-Lumen und 36000 Lux, was ich ihr auch abkaufe.

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Der Forward-Clicky mit Streamlight-Logo.

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Liegt gut in der Hand, mit schönem großen Reflektor. So gefällt das Papi. :)

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Streamlight verhält sich wie hierzulande LED Lenser, und erfindet eigene Bezeichnungen für die verwendeten LEDs. In der Protac HL3 werkelt eine "C4 LED", was jedoch einfach eine Cree XM-L2 ist:

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Das Lichtbild ist unauffällig, typisch XM-L2 kaltweiß, ohne Artefakte im Beam, mir einer guten Portion Reichweite.

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Betrieben wird die Lampe, wie gesagt, mit 3x CR123A-Batterien.

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Zum Lieferumfang gehört außerdem dieser Gummi-Überzug. Wahrscheinlich, falls jemand die Lampe etwas rutschfester in den Fingern haben möchte.

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Ein Blick ins Innere.

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Wie man sieht, geht es im Batterierohr auch ziemlich eng zu. Die CR123A-Batterien passen gerade so rein.

Anders als ihr kleines Schwestermodell, die Streamlight Protac HL ...

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... ist die HL3 nicht für den Betrieb mit 16340-Akkus freigegeben. Die maximale erlaubte Spannung ist 9V.

Die HL kann hingegen entweder mit 2x CR123A, oder mit 2x 16340-Akkus betrieben werden.

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Bei der HL3 werde ich wohl mal ausprobieren, ob 2x 16500-Akkus hineinpassen. Bei akkuteile habe ich mir heute gleich mal ein paar verschiedene Kandidaten bestellt.


Noch ein Wort zur Programmierung und den Leuchtstufen:

Sowohl die HL als auch die HL3 besitzen die sogenante "TEN TAP" Programmierung. Das bedeutet, die Lampen haben drei verschiedene Betriebsmodi. Zwischen diesen drei Betriebsmodi wechselt man durch, indem man (im ausgeschalteten Zustand) 10x den Clicky schnell betätigt, und beim 10. mal den Clicky ganz durchdrückt, bis er einrastet.

Es existieren die folgenden drei Betriebsmodi:

1. Einfach nur Turbo mit 1100 Lumen, und sonst nichts.

2. Turbo mit 1100 Lumen, sowie Strobe.
In diesem Modus schaltet die Lampe immer in Turbo ein, und durch Doppelklicken aktiviert man Strobe.

3. "Low" mit 35 Lumen, sowie Turbo mit 1100 Lumen.
In diesem Modus startet die Lampe immer auf Low, und mit Doppelklick gelangt man in Turbo.


Preislich ist Streamlight knapp unter Surefire positioniert; die Lampen sind also relativ hochpreisig.
Die Lampe kostet im LAPG-Store 84 US$. Der Versand nach Deutschland kostet allerdings 52 US$. Damit sich das einigermaßen rentiert, habe ich gleich zwei der Lampen bestellt. Das waren dann komplett umgerechnet 200 Euro. Außerdem sind noch 50 Euro Zoll und Einfuhrumsatzsteuer angefallen. Runtergerechnet bedeutet das also 125 Euro pro Lampe.

Viele Grüße,
Markus
 
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Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Die 3 Betriebsmodi sind vermutlich auf die Anforderungen amerikanischer Cops hin optimiert:D.
 

Kafuzke

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Kaisersesch
kafuzke.de
Danke für's Zeigen dieses 'Außenseiters'. Wie sind die Maße des guten Stücks?

Mal gespannt, ob Du passende Li-Ion findest. Für den europäischen Flashie halte ich die Lampe aus mehreren Gründen für wenig attraktiv. Aber sie ist offenbar ganz konsequent auf einen Einsatz optimiert worden. Eine solche Konsequenz mag ich widerum.
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
Hi Markus,
Danke fürs Zeigen!
Die Wandstärke des Batterierohrs ist schon heftig. Die Lampe sollte was Wegstrecken können. Den optionalen Gummiüberzug find ich auch klasse, auch wenn es einen solchen konsequenterweise auch für den Kopf geben sollte. Ist denn die Elektronik vergossen?
Gruß Frank
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Die Lampe ist genau 18cm lang. Kopfdurchmesser ist 42mm.

Ob die Elektronik vergossen ist, kann ich nicht sagen. Der Hersteller schweigt sich darüber aus. Der Kopf ist jedenfalls verklebt (so wie bei der Klarus XT11S); da kann man nichts ab- oder aufschrauben um nachzusehen.
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
So, mal ein Leuchtvergleich.

Lichtbild (Helligkeit, Reichweite, Verteilung von Spot und Spill) ist ähnlich einer Klarus XT11S:

Klarus XT11S:

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Streamlight ProTac HL-3:

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Gesamthelligkeit (im Spill sieht man es) fällt sogar zu Gunsten der HL3 au.

Was die XT11S durch die XP-L Hi v3 an Reichweite zieht, macht die HL3 mit der XM-L2 durch den größeren Reflektor wieder wett.
Und durch die höhere Betriebsspannung (drei CR123A-Batterien sind dann doch im Vorteil ggü. einem 18650-Akku).

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Die HL3 "leidet" nur an dem für XM-L2 typischen Farbdrift von Spot zu Spill.
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Inzwischen sind die bestellten 16500-Akkus gekommen....

IMG_2736.JPG

... und sie funktionieren alle in der Lampe. Lediglich mit dem Pluspol muss man sich behelfen (z.B. mit kleinen Magneten), da die Akkus weder untereinander Kontakt kriegen, noch am Lampenkopf.

Da die Akkus in der Lampe ausreichend Platz haben, wurde ich jetzt mutig und habe mir noch diese 17500-Akkus bestellt:

https://www.akkuteile.de/aw-17500-lithium-ionen-akku-3-7v/1100mah/a-17008/

Die hätten den Vorteil, dass sie Button Tops haben, und außerdem geschützt sind.

Edit: ach ja, und die beste Spannungslage von den drei 16500er haben die grauen. Zumindest in der ersten Hälfte des Entladevorgangs. Das sind diese hier:

https://www.akkuteile.de/tensai-tn16500hp-li-ion-800mah-3-6v-3-7v-20c-flat-top/a-100314/

Am schlechtesten schneidet der Efest ab. Die blauen sind ein guter Kompromiss aus Spannungslage und Kapazität.
 
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