Hier sind wirklich grandiose Fotos zu sehen!
Was mich als früheren ambitionierten Foto-Amateur und aktuellen wenig Knipser interessiert: Wer von Euch kann sich als Profi outen (verdient also mit seinen Bildern Geld)? Wenn jetzt kein Profi dabei wäre, wäre es für mich frustrierend

. Ich glaube solche Lichtstimmungen habe ich kaum auf Dia/Chip gebannt bekommen.
Wer nicht nur auf den Wow-Effekt aus ist, der könnte auch ein wenig zur Entstehung schreiben (Kameraeinstellungen - wenigstens Blende und Belichtungszeit, Kunstlichteinsatz, Nachbearbeitung - ja, nein, stark, schwach). Man muss ja nicht gleich seine Fotogeheimnisse preisgeben

.
Wenn ich selber mit der DSLR unterwegs bin (inzwischen sehr selten), ist mein Kriterium "würde ich mir das Bild als Poster an die Wand hängen?". Das wird fast immer mit "nein" beantwortet. Also fotografiere ich kaum noch. Mir fehlt die Phantasie für das gute Motiv. Zumindest in der Heimat. Irgendwie scheitere ich an meinem eigenen Anspruch.
Falls es jemanden interessiert, im Folgenden die Biografie des Fotografie-Flummi:
- Erste Kamera mit 8 Jahren vom Opa geschenkt bekommen (gebraucht, Rollenfilm, Marke weiß ich nicht mehr, Filmtransport manuell mit Schraubenzieher

)
- Mit ca. 12 Jahren eine Kleinbildkamera von Revue (Quelle) mit Zeitautomatik und passendem, Automatik-Blitz (Synchronschuh, nix TTL).
- Mit 18 für eine größere Reise eine Minolta Dynax 7000i mit 3 billigen Objektiven angeschafft. Erste Erfahrung mit heftigster Vignettierung gemacht. Den Kamerarucksack tapfer mit 30 Diafilmen einmal um die Welt geschleppt und vor Röntgengeräten verteidigt.
- In Hongkong gesellte sich eine Minolta Maxxum 7000i dazu.
- Das digitale Bild hat mich früh fasziniert. Daher hatte ich mir 1998 einen Nikon Diascanner (Coolscan III LS30 mit SCSI-Schnittstelle) angeschafft. Der scannte 6 Megapixel in guter Qualität (zu der Zeit kam beispielsweise die Canon EOS D2000 auf den Markt, die bei 2 Megapixeln Auflösung etwa 16000 € kostete). Der zeigte mir auch, welch fieses Korn mein damaliger Diafilm (Agfa ISO200) aufwies

. Auf Kodak umgeschwenkt.
- Kurzer Ausflug in die Unterwasser-Fotografie.
- Erste digitale: Konica Minolta Dynax 7D. Wurde inzwischen Opfer des berüchtigten „Error 58“.
- Sony A700
- Letztes Jahr: Mir wurde das Tragen der Ausstattung lästig. Versuch mit Sony Alpha 6000. Aber mit Set-Objektiv eher enttäuschend...
Zur Zeit ist das Hobby "Fotografieren" anderen Hobbys unterlegen. Aber wenn man Eure Bilder anschaut kommt da wieder Lust auf...
Beste Grüße,
Thomas
Ach, eine Casio Exilim QV-4000 habe ich noch vergessen. Eine 4MP "Kompakt"kamera mit 4 Mignon und IBM Microdrive Festplatte für schlappe 1900 Mark.