Test Laufen/Wandern mit Rotlicht, Filter + Rotlicht-Lampen - Erhalt der Nachtsichtfähigkeit
Ich bitte zu beachten, das Folgendes lediglich meine Eindrücke und Meinung wiedergibt; ich spreche nicht für Andere und gebe auch keine Ratschläge für Andere; ebenso will ich Erfahrungen Anderer nicht in Frage stellen.
Hier der angekündigte Test zum Thema Rotlicht in Kurzfassung, da mir zu mehr aktuell die Zeit fehlt.
Zum Test habe ich einige Lampen benutzt, diese teils dafür extra bestellt, auch originale und nicht originale Filter. Bewusst habe ich auch eine reine Rotlichtlampe eingesetzt.
Testmaterial:
Viele behaupten ja, das Rotlicht nichts bringt. Man liest überall unterschiedlichste Sachen. Es hilft also nur, es selbst auszuprobieren!
Ich will jetzt nicht auf biologische und physiologische Eigenheiten des Auges eingehen, das erspare ich mir, da dies zu weit führen würde.
Testbedingungen:
0°C, kein nennenswerter Dunst, kein Niederschlag, geschlossene Schneedecke, im Wald teilweise nicht. Weg teils schwierig, da im Schnee einzelne Fußstapfen waren, der Schnee dazu verhärtet ist. Also eine große Gefahr, mit dem Fuß umzuknicken. Deswegen muss ich deutlich sehen, wo ich hinlaufe.
Vorgehensweise:
Grundvoraussetzung zu diesem Test ist eine richtige Adaption des Auges an die Dunkelheit.
Den Test in 10min zu machen ist sinnlos.
Das erklärt meiner Meinung nach auch die Eindrücke derer, welche meinen, Rotlicht bringe nichts.
Start meiner Tour im Rotlicht mit der befilterten Wizard Pro.
Nach 40 min Weg und 10min Kaffeepause im Wald dann der Test zwischen Rot und Weißlicht.
Auf dem Weg war immer deutlicher, dass sich das Auge adaptiert. Ich gewöhnte mich sehr schnell an das Rotlicht. Ich konnte alles erkennen. Die Prime und Dobermann kamen zum Test. Meine gesamte Umgebung konnte ich wahrnehmen, dazu starkes Rotlicht benutzen, nichts änderte sich danach an meiner Sehfähigkeit.
Test nach der Kaffeepause:
Mit geringem Rotlicht kann ich vor mir alles deutlich erkennen. Die Nachtsichtfähig bleibt dabei voll erhalten. Die Benutzung der Prime mit Filter und der Dobermann Red ändern daran nichts. Selbst als ich mit der Dobermann im Turbo wenige Meter vor mir den Schnee anleuchtete und danach auch die Wizard löschte, war meine Nachtsichtfähigkeit erhalten! Ich bin absolut begeistert. Ein weiter Vorteil, durch die Empfindlichkeit des Auges reicht natürlich eine deutlich geringere Lichtstärke aus, um z. B. in der Entfernung etwas zu erkennen; die Dobermann Red leistet hierzu, auch dank des Lichtkegels mit 5°/40° Großes.
Das Rotlicht bringt auf jeden Fall sehr viel. Die Nachtsichtfähigkeit wird erhalten.
Und jetzt eben der anschließende Test mit dem WW der Armyteks:
Die Wizard Pro in WW wurde mit Glühwürmchen 3 gestartet.
Hilfe, blendende Helligkeit, es schmerzt in den Augen!
Das geht jedoch relativ schnell vorbei und ich bemerke, wie kalt das WW-Licht mir vorkommt.
Nach 30sek die Wizard gelöscht – und ich stehe im Dunklen. Nichts mehr.
Die Rehe, welche ich eben noch in 50m Entfernung erkennen konnte, waren weg, besser gesagt, meine Nachtsichtfähigkeit.
Den Rückweg bin ich dann mit WW der Wizard und Prime gelaufen, dann eben wieder eingekapselt in meinen Lichtkegel; die Umgebung bleibt deutlicher außen vor. Klar, zum Ende hin bin ich wieder mit Glühwürmchen 2 gelaufen, aber es ist deutlich besser mit hellerem Rotlicht zu laufen.
Erkenntnis:
Lampen mit Filter sind natürlich energetisch betrachtet Unsinn. Ein Großteil des erzeugten Lichts geht verloren. Vorteil, man hat auch eine „normale“ Lampe in Weiß. Nachteil, das Filter muss befestigt werden können; siehe Wizard Pro.
Reine Rotlichtlampen sind für die Entfernung, meiner Meinung nach, natürlich durch nichts zu ersetzten. Im Nahbereich sieht es anders aus.
Doof eben nur, dass es für die Wizard kein org. Filter gibt. Die Lösung ist Bastelarbeit. Das Filter muss auch dicht anliegen, der Rahmen den Lichtkegel nicht begrenzen, etc.
Es müsste eine Stirnlampe mit 18650er in rein Red geben...
Gruß,
Peter
Ich bitte zu beachten, das Folgendes lediglich meine Eindrücke und Meinung wiedergibt; ich spreche nicht für Andere und gebe auch keine Ratschläge für Andere; ebenso will ich Erfahrungen Anderer nicht in Frage stellen.
Hier der angekündigte Test zum Thema Rotlicht in Kurzfassung, da mir zu mehr aktuell die Zeit fehlt.
Zum Test habe ich einige Lampen benutzt, diese teils dafür extra bestellt, auch originale und nicht originale Filter. Bewusst habe ich auch eine reine Rotlichtlampe eingesetzt.
Testmaterial:
- Armytek Wizard Pro in WW (mit prov. befestigtem Rotfilter)
- Armytek Dobermann Red
- Armytek Prime C2 Pro in WW
- org. Armytek Rotfilter für die Prime; Silikonkappe + Glas
Viele behaupten ja, das Rotlicht nichts bringt. Man liest überall unterschiedlichste Sachen. Es hilft also nur, es selbst auszuprobieren!
Ich will jetzt nicht auf biologische und physiologische Eigenheiten des Auges eingehen, das erspare ich mir, da dies zu weit führen würde.
Testbedingungen:
0°C, kein nennenswerter Dunst, kein Niederschlag, geschlossene Schneedecke, im Wald teilweise nicht. Weg teils schwierig, da im Schnee einzelne Fußstapfen waren, der Schnee dazu verhärtet ist. Also eine große Gefahr, mit dem Fuß umzuknicken. Deswegen muss ich deutlich sehen, wo ich hinlaufe.
Vorgehensweise:
Grundvoraussetzung zu diesem Test ist eine richtige Adaption des Auges an die Dunkelheit.
Den Test in 10min zu machen ist sinnlos.
Das erklärt meiner Meinung nach auch die Eindrücke derer, welche meinen, Rotlicht bringe nichts.
Start meiner Tour im Rotlicht mit der befilterten Wizard Pro.
Nach 40 min Weg und 10min Kaffeepause im Wald dann der Test zwischen Rot und Weißlicht.
Auf dem Weg war immer deutlicher, dass sich das Auge adaptiert. Ich gewöhnte mich sehr schnell an das Rotlicht. Ich konnte alles erkennen. Die Prime und Dobermann kamen zum Test. Meine gesamte Umgebung konnte ich wahrnehmen, dazu starkes Rotlicht benutzen, nichts änderte sich danach an meiner Sehfähigkeit.
Test nach der Kaffeepause:
Mit geringem Rotlicht kann ich vor mir alles deutlich erkennen. Die Nachtsichtfähig bleibt dabei voll erhalten. Die Benutzung der Prime mit Filter und der Dobermann Red ändern daran nichts. Selbst als ich mit der Dobermann im Turbo wenige Meter vor mir den Schnee anleuchtete und danach auch die Wizard löschte, war meine Nachtsichtfähigkeit erhalten! Ich bin absolut begeistert. Ein weiter Vorteil, durch die Empfindlichkeit des Auges reicht natürlich eine deutlich geringere Lichtstärke aus, um z. B. in der Entfernung etwas zu erkennen; die Dobermann Red leistet hierzu, auch dank des Lichtkegels mit 5°/40° Großes.
Das Rotlicht bringt auf jeden Fall sehr viel. Die Nachtsichtfähigkeit wird erhalten.
Und jetzt eben der anschließende Test mit dem WW der Armyteks:
Die Wizard Pro in WW wurde mit Glühwürmchen 3 gestartet.
Hilfe, blendende Helligkeit, es schmerzt in den Augen!
Das geht jedoch relativ schnell vorbei und ich bemerke, wie kalt das WW-Licht mir vorkommt.
Nach 30sek die Wizard gelöscht – und ich stehe im Dunklen. Nichts mehr.
Die Rehe, welche ich eben noch in 50m Entfernung erkennen konnte, waren weg, besser gesagt, meine Nachtsichtfähigkeit.
Den Rückweg bin ich dann mit WW der Wizard und Prime gelaufen, dann eben wieder eingekapselt in meinen Lichtkegel; die Umgebung bleibt deutlicher außen vor. Klar, zum Ende hin bin ich wieder mit Glühwürmchen 2 gelaufen, aber es ist deutlich besser mit hellerem Rotlicht zu laufen.
Erkenntnis:
Lampen mit Filter sind natürlich energetisch betrachtet Unsinn. Ein Großteil des erzeugten Lichts geht verloren. Vorteil, man hat auch eine „normale“ Lampe in Weiß. Nachteil, das Filter muss befestigt werden können; siehe Wizard Pro.
Reine Rotlichtlampen sind für die Entfernung, meiner Meinung nach, natürlich durch nichts zu ersetzten. Im Nahbereich sieht es anders aus.
Doof eben nur, dass es für die Wizard kein org. Filter gibt. Die Lösung ist Bastelarbeit. Das Filter muss auch dicht anliegen, der Rahmen den Lichtkegel nicht begrenzen, etc.
Es müsste eine Stirnlampe mit 18650er in rein Red geben...
Gruß,
Peter
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