Disclaimer: Acebeam hat mir die Lampe kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf das Review hatte dies keinen Einfluss.
Alle Messungen wurden mit Hobbyequipment durchgeführt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind dementsprechend möglich.
Als ich ja zu der Lampe gesagt habe, wusste ich nur, dass es sich um eine Special Edition der K1 handelt. Die Überraschung war groß, als eine schwarze Lampe in einem „Standardkarton“ ankam. Bis ich dann verstanden habe, was anders ist.
Der Reviewzeitraum war für die Lampe etwas kürzer als sonst, da ich das gute Stück so schnell wie möglich vorstellen wollte.
Von der K1 gibt es mehrere Versionen und Farben. Die mir vorliegende ist noch nicht erhältlich.
Wer Lust auf ähnliches hat, besucht am besten den Discord von Acebeam!
Die Lampe kommt in einem orange-silbernen Karton, der die Beschriftung der UV-Variante zeigt. Außen auf dem Karton sind keine weiteren Spezifikationen abgedruckt.
Das äußere meiner K1 entspricht fast vollständig der Standardversion. Schwarzes Gehäuse, schwarzer Schalter, weiße Beschriftung. Schaut man diese genauer an, sieht man auch den Unterschied zur normalen Version. Wo dort bisher nur UV stand, steht jetzt RED.
Cree XP-LR, kräftiger Laser und eine rote LED – ich vermute eine SST20-DR, belegen kann ich das aber nicht. Beide LEDs sitzen in einem glatten Reflektor, hinter einer grün vergüteten Glasscheibe.
Der Drehschalter läuft nicht ganz perfekt sanft, ein ganz leichtes Kratzen ist zu spüren. Das ist nicht unangenehm, fühlt sich eher an, als würde man Zahnräder bewegen. Er rastet an jeder Position leicht ein, lässt sich aber gut weiterdrehen.
Der Heckschalter ist nicht mein Liebling. Er fühlt sich zwar ganz gut an, hat allerdings in der Bedienung eine minimale, aber merkbare Verzögerung. Das fühlt sich immer ein wenig an, als hätte man den Schalter zuerst nicht weit genug gedrückt. Ob das in der Serienversion auch so ist, kann ich nicht sagen.
Apropos Serienversion – wie auf dem vorhergehenden Bild zu sehen, wurde tatsächlich das UV mit RED „überschrieben“
Befeuert wird das alles von einem 14500-Akku. Dieser ist mit einem USB-C-Port ausgestattet, außen an der Lampe gibt es dafür keine Lademöglichkeit.
Die Lampe ist mindestens mechanisch gegen Verpolen geschützt. Ob es einen Schutz gegen Tiefentladen gibt oder die Lampe sich auf den Akku verlässt, weiß ich leider nicht.
Das Gewinde ist anodisiert und bietet die Möglichkeit für einen mechanischen Lockout.
Acebeam Pokelit, Trustfire L2 Pro, Acebeam K1, Wuben E8, Acebeam Tac AA 2.0, Wurkkos TS10 v2 TiCu
Meine Waage unterstellt der Lampe 77g incl. Akku.
Die Lampe ist 110mm lang. Am Kopf hat sie einen Durchmesser von 25,5mm, am dickeren Stück des Batterierohrs direkt am Schalter ist sie maximal 20,6mm dick.
Lanyard: Ein einfaches, aber wertiges Lanyard ist enthalten.
Clip: Der Clip ist etwas dünn und etwas mehr Spannkraft wäre mir lieber, er hat aber meinen Testzeitraum einwandfrei überlebt und das ein- und ausklippen hat immer hervorragend geklappt.
Magnet: Es gibt keinen Magneten in der Lampe.
(Jacken)tasche: In der Jackentasche sollte man die Jacke durch eine halbe Drehung des Kopfes gegen unbeabsichtigtes Einschalten schützen. Abgesehen davon ist sie in Jackentasche absolut unauffällig, in der Hosentasche merkt man ggf. den etwas dickeren Kopf.
Das UI ist simpel. Der Drehknopf wählt die Lichtquelle, Weiß, Laser oder Rot.
Der Heckschalter ist ein Forward Clicky, d.h. halbes durchdrücken gibt Momentlicht. Mit halb drücken, loslassen und erneut drücken wählt man die Leuchtstufe. Schaltet man die Lampe innerhalb von 4 Sekunden aus und wieder ein, so wechselt die Leuchtstufe, nach 4 Sekunden bleibt sie für das nächste Einschalten gespeichert.
Bei weiß gibt es low, medium und high.
Der Laser hat nur eine Stufe.
Bei Rot gibt es low und high.
Drückt man den Schalter durch, bekommt man Dauerlicht. Dann kann man aber erst wieder die Leuchtstufe wechseln, wenn man die Lampe ausschaltet und wieder einschaltet.
Ist das weiße Licht an und man rotiert einmal kurz zum Laser und zurück, aktiviert man den Strobe.
Alle Messungen wurden in meiner 30cm Ulbrichtkugel durchgeführt. Die Temperatur lag dabei zwischen 20 und 24°C. Außerdem wurde noch ein Opple Light Master III und ein TASi TA636B Luxmeter verwendet. Bitte beachtet, dass es sich um Hobbyequipment handelt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind also möglich!
Das weiße Licht hat einen kräftigen Spot, der sauber vom Spill abgesetzt ist. Es gibt keine Artefakte, keine Unregelmäßigkeiten im Beam.
Der Laser ist grün, kräftig und schön fokussiert.
Das Rotlicht ist deutlich flutiger und an einer weißen Wand kann man ganz leichte Unregelmäßigkeiten im Beam erkennen. Man muss dabei aber schon sehr genau hinschauen, im normalen Betrieb wird das nie auffallen.
Der Output ist richtig gut für eine 14500-Lampe. Die Lampe schaltet mit sinkender Batteriekapazität immer weiter herunter, in der letzten Stufe mit 9 Lumen habe ich den Test irgendwann beendet, die Lampe läuft für eine ziemliche lange Zeit mit „Notlicht“ weiter.
Die mittlere Leuchtstufe habe ich auch vermessen, den low-Modus nicht – der ist auf über zwei Tage Laufzeit (60H) spezifiziert.
Auch für das Rotlicht gibt es ein Diagramm.
Die Reichweite habe ich auf 2m gemessen, umgerechnet ergeben sich dann 238m.
Auch mit einem Eneloop habe ich die Lampe getestet, damit konnte ich ca. 80 Lumen messen. Nicht schlecht, wenn man sonst nichts zur Hand hat!
Flicker sieht gut aus und liegt im grünen Bereich.
Passend dazu lies sich PWM selbst mit der Kamera nicht feststellen.
Alle Bilder wurden mit den gleichen Kameraeinstellungen aufgenommen, Weißabgleich bei 5000K.
Für das Rotlicht wurden die selben Kameraeinstellungen verwendet.
Die Akkukapazität ist mit 1000mAh spezifiziert, mein Vapcell S4+ zeigt am Ende der Kapazitätsmessung 1033mAh.
Die Ladekurve ist nicht perfekt, aber für einen Akku mit integrierter Ladefunktion geht das Ladeverhalten voll in Ordnung.
Die K1 ist eine tolle, kleine Lampe. Das weiße Licht ist beeindruckend für die Größe, der Laser kräftig und das neue Rotlicht definitiv mehr als ordentlich!
Das UI ist simpel, aber effektiv. Einzig die leicht verzögerte Reaktion des Schalters trübt das Bild ein kleines bisschen. Der Drehring fühlt sich dafür ziemlich gut an, genau der richtige Widerstand, eine leichte Rasterung für die Einstellungen – und er wird sich ziemlich sicher nicht von selbst verstellen.
Ich vermute, die Entscheidung ob Rotlicht oder UV wird vielen nicht leicht fallen. Das UV-Licht kann ich nicht beurteilen, das Rotlicht ist auf jeden Fall gut umgesetzt.
Alle Messungen wurden mit Hobbyequipment durchgeführt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind dementsprechend möglich.
Einleitung
Als ich ja zu der Lampe gesagt habe, wusste ich nur, dass es sich um eine Special Edition der K1 handelt. Die Überraschung war groß, als eine schwarze Lampe in einem „Standardkarton“ ankam. Bis ich dann verstanden habe, was anders ist.Der Reviewzeitraum war für die Lampe etwas kürzer als sonst, da ich das gute Stück so schnell wie möglich vorstellen wollte.
Alle meine Reviews findet ihr auch auf meiner Homepage.
Review der Acebeam K1 mit Rotlicht auf dahamstah.de
Schaut dort gerne auch vorbei, wenn ihr mehr Fotos und volle Auflösung wollt! Auch eine englische Version ist dort zu finden.
Review der Acebeam K1 mit Rotlicht auf dahamstah.de
Schaut dort gerne auch vorbei, wenn ihr mehr Fotos und volle Auflösung wollt! Auch eine englische Version ist dort zu finden.
Spezifikationen laut Acebeam
Von der K1 gibt es mehrere Versionen und Farben. Die mir vorliegende ist noch nicht erhältlich.
Wer Lust auf ähnliches hat, besucht am besten den Discord von Acebeam!
Packungsinhalt und Eindrücke
Die Lampe kommt in einem orange-silbernen Karton, der die Beschriftung der UV-Variante zeigt. Außen auf dem Karton sind keine weiteren Spezifikationen abgedruckt.
Das äußere meiner K1 entspricht fast vollständig der Standardversion. Schwarzes Gehäuse, schwarzer Schalter, weiße Beschriftung. Schaut man diese genauer an, sieht man auch den Unterschied zur normalen Version. Wo dort bisher nur UV stand, steht jetzt RED.
Cree XP-LR, kräftiger Laser und eine rote LED – ich vermute eine SST20-DR, belegen kann ich das aber nicht. Beide LEDs sitzen in einem glatten Reflektor, hinter einer grün vergüteten Glasscheibe.
Der Drehschalter läuft nicht ganz perfekt sanft, ein ganz leichtes Kratzen ist zu spüren. Das ist nicht unangenehm, fühlt sich eher an, als würde man Zahnräder bewegen. Er rastet an jeder Position leicht ein, lässt sich aber gut weiterdrehen.
Der Heckschalter ist nicht mein Liebling. Er fühlt sich zwar ganz gut an, hat allerdings in der Bedienung eine minimale, aber merkbare Verzögerung. Das fühlt sich immer ein wenig an, als hätte man den Schalter zuerst nicht weit genug gedrückt. Ob das in der Serienversion auch so ist, kann ich nicht sagen.
Apropos Serienversion – wie auf dem vorhergehenden Bild zu sehen, wurde tatsächlich das UV mit RED „überschrieben“
Befeuert wird das alles von einem 14500-Akku. Dieser ist mit einem USB-C-Port ausgestattet, außen an der Lampe gibt es dafür keine Lademöglichkeit.
Die Lampe ist mindestens mechanisch gegen Verpolen geschützt. Ob es einen Schutz gegen Tiefentladen gibt oder die Lampe sich auf den Akku verlässt, weiß ich leider nicht.
Das Gewinde ist anodisiert und bietet die Möglichkeit für einen mechanischen Lockout.
Größe
Meine Waage unterstellt der Lampe 77g incl. Akku.
Die Lampe ist 110mm lang. Am Kopf hat sie einen Durchmesser von 25,5mm, am dickeren Stück des Batterierohrs direkt am Schalter ist sie maximal 20,6mm dick.
Trage- und Befestigungsmöglichkeiten
Lanyard: Ein einfaches, aber wertiges Lanyard ist enthalten.Clip: Der Clip ist etwas dünn und etwas mehr Spannkraft wäre mir lieber, er hat aber meinen Testzeitraum einwandfrei überlebt und das ein- und ausklippen hat immer hervorragend geklappt.
Magnet: Es gibt keinen Magneten in der Lampe.
(Jacken)tasche: In der Jackentasche sollte man die Jacke durch eine halbe Drehung des Kopfes gegen unbeabsichtigtes Einschalten schützen. Abgesehen davon ist sie in Jackentasche absolut unauffällig, in der Hosentasche merkt man ggf. den etwas dickeren Kopf.
UI (Bedienung)
Das UI ist simpel. Der Drehknopf wählt die Lichtquelle, Weiß, Laser oder Rot.
Der Heckschalter ist ein Forward Clicky, d.h. halbes durchdrücken gibt Momentlicht. Mit halb drücken, loslassen und erneut drücken wählt man die Leuchtstufe. Schaltet man die Lampe innerhalb von 4 Sekunden aus und wieder ein, so wechselt die Leuchtstufe, nach 4 Sekunden bleibt sie für das nächste Einschalten gespeichert.
Bei weiß gibt es low, medium und high.
Der Laser hat nur eine Stufe.
Bei Rot gibt es low und high.
Drückt man den Schalter durch, bekommt man Dauerlicht. Dann kann man aber erst wieder die Leuchtstufe wechseln, wenn man die Lampe ausschaltet und wieder einschaltet.
Ist das weiße Licht an und man rotiert einmal kurz zum Laser und zurück, aktiviert man den Strobe.
Leuchtprofil und Messungen
Alle Messungen wurden in meiner 30cm Ulbrichtkugel durchgeführt. Die Temperatur lag dabei zwischen 20 und 24°C. Außerdem wurde noch ein Opple Light Master III und ein TASi TA636B Luxmeter verwendet. Bitte beachtet, dass es sich um Hobbyequipment handelt, Ungenauigkeiten und Abweichungen sind also möglich!Output und Lichtbild
Das weiße Licht hat einen kräftigen Spot, der sauber vom Spill abgesetzt ist. Es gibt keine Artefakte, keine Unregelmäßigkeiten im Beam.Der Laser ist grün, kräftig und schön fokussiert.
Das Rotlicht ist deutlich flutiger und an einer weißen Wand kann man ganz leichte Unregelmäßigkeiten im Beam erkennen. Man muss dabei aber schon sehr genau hinschauen, im normalen Betrieb wird das nie auffallen.
Der Output ist richtig gut für eine 14500-Lampe. Die Lampe schaltet mit sinkender Batteriekapazität immer weiter herunter, in der letzten Stufe mit 9 Lumen habe ich den Test irgendwann beendet, die Lampe läuft für eine ziemliche lange Zeit mit „Notlicht“ weiter.
Die mittlere Leuchtstufe habe ich auch vermessen, den low-Modus nicht – der ist auf über zwei Tage Laufzeit (60H) spezifiziert.
Auch für das Rotlicht gibt es ein Diagramm.
| Werksangaben / Messungen | low | med | high |
| max output | 9 / 8 | 200 / 187 | 1000 / 1023 |
Auch mit einem Eneloop habe ich die Lampe getestet, damit konnte ich ca. 80 Lumen messen. Nicht schlecht, wenn man sonst nichts zur Hand hat!
CCT, CRI, DUV, PWM
| Low | Turbo | |
| CCT | 5500 | 6000 |
| CRI | 67 | 71 |
| DUV | 0,007 | 0,002 |
Flicker sieht gut aus und liegt im grünen Bereich.
Passend dazu lies sich PWM selbst mit der Kamera nicht feststellen.
Beamshots
Alle Bilder wurden mit den gleichen Kameraeinstellungen aufgenommen, Weißabgleich bei 5000K.
Für das Rotlicht wurden die selben Kameraeinstellungen verwendet.
Akkus und Aufladung
Die Akkukapazität ist mit 1000mAh spezifiziert, mein Vapcell S4+ zeigt am Ende der Kapazitätsmessung 1033mAh.Die Ladekurve ist nicht perfekt, aber für einen Akku mit integrierter Ladefunktion geht das Ladeverhalten voll in Ordnung.
Zusammenfassung
Die K1 ist eine tolle, kleine Lampe. Das weiße Licht ist beeindruckend für die Größe, der Laser kräftig und das neue Rotlicht definitiv mehr als ordentlich!Das UI ist simpel, aber effektiv. Einzig die leicht verzögerte Reaktion des Schalters trübt das Bild ein kleines bisschen. Der Drehring fühlt sich dafür ziemlich gut an, genau der richtige Widerstand, eine leichte Rasterung für die Einstellungen – und er wird sich ziemlich sicher nicht von selbst verstellen.
Ich vermute, die Entscheidung ob Rotlicht oder UV wird vielen nicht leicht fallen. Das UV-Licht kann ich nicht beurteilen, das Rotlicht ist auf jeden Fall gut umgesetzt.
