(Vergleich) Olight H2R, Armytek Wizard, Acebeam H10 / H15, Nitecore HC33(Achtung, viele Bilder)

Dieses Thema im Forum "Stirnlampen / Kopflampen" wurde erstellt von freaksound, 23. Juni 2017.

  1. Vergleich der momentan stärksten Stirnlampen mit 1x18650

    Olight Deutschland hat mir freundlicherweise die neue H2R NW für einen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Chris hierfür.
    Diese Gelegenheit möchte ich nutzen die momentan stärksten Stirnlampen mit 1x18650 Bestückung miteinander zu vergleichen. Dazu zählen Stand 06/2017 folgende Lampen:

    -Olight H2R (XH-P 50 / Hier in NW)
    -Armytek Wizard V3 USB XH-P50 (hier in CW und NW)
    -Acebeam H10 (MT-G2)
    -Die Vorstellung der Nitecore HC33 erfolgt im Beitrag Nr.11

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    Bewusst verzichtet habe ich auf etliche Stirnlampen der ~1000 Lumen Klasse (Zebralight H600 MK III, Nitecore HC30, Skilhunt H03 , Xtar H3 und einige mehr), da die oben genannten Lampen deutlich mehr Leistung bringen. Wobei die Acebeam H10 hier schon einen Grenzfall darstellt, da der Turbomodus mit 2000 Lumen nur per Gedrückthalten erreicht wird. Dauerhaft bietet diese nur 1000 Lumen. Sie ist dennoch ein wichtiger Bestandteil dieses Tests, da mir keine Stirnlampe dieser Bauform bekannt ist, die eine höhere Lichtmenge dauerhaft erbringen kann. Sämtliche Stirnlampen dieser Klasse pendeln sich trotz zum Teil höherer Maximalleistung tiefer auf einen dauerhaften Wert ein. Dazu später mehr.

    Ziel dieses Beitrags ist es nicht ein technisch komplexes Review zu schreiben, sondern meine ganz persönlichen Erfahrungswerte, speziell aus dem Bereich Laufsport, miteinfließen zu lassen.
    Erstklassige Reviews zu den genannten Lampen findet ihr hier:

    Review Olight H2R
    Review Armytek Wizard V3 Pro USB
    Review Acebeam H10


    Herstellerangaben Maximalleistung vs. Gemessene Lumen
    Eines vorneweg: Alle Messungen wurden mit nicht geeichtem Hobbyequipment durchgeführt und sind daher nicht verbindlich. Auf dem letzten Forentreffen hatte ich die Möglichkeit diverse Stirnlampen aus meinem Bestand und Lampen anderer User in einer selbstgebauten Ulbrichtkugel zu messen. Sofern möglich haben wir mehrere gleiche Exemplare gemessen, um Ausreißer zu erkennen. Dabei kam Erstaunliches heraus:

    Modell Herstellerangabe Lumen Gemessene Lumen  
    Olight H2R NW Exemplar 1 2300 2420  
    Olight H2R NW Exemplar 2 2300 2380  
    AT Wizard V3 CW 2300 / 1800 OTF 1610  
    AT Wizard V3 NW Exemplar 1 2150 / 1674 OTF 1480  
    AT Wizard V3 NW Exemplar 2 2150 / 1674 OTF 1510 
    Acebeam H10 2000 Turbo / 1000 High 1920 Turbo / 960 High  


    Aber Maximalleistung ist natürlich nicht alles. Ausdauer und gut abgestimmte Leuchstufen sind genau so wichtig. Dies sind Herstellerangaben und beziehen sich auf den jeweils mitgelieferten Akku.
    Olight H2R CW Olight H2R NW Armytek Wizard Acebeam H10  
    2300-750 Lumen / 1+110Min 2000-700 Lumen / 1+110Min 1800 Lumen / 1h 2000 Lumen -  
    600 Lumen / 2.5h 550 Lumen / 2.5h 900 Lumen / 1.7h 1000 Lumen / 0.9h  
    150 Lumen / 10h 140 Lumen / 10h 390 Lumen / 4h 500 Lumen / 1.8h  
    30 Lumen / 50h 27 Lumen / 50h 165 Lumen / 10.5h 200 Lumen / 4.5h  
    1 Lumen / 45 Tage 1 Lumen / 45 Tage 30 Lumen / 50h 30 Lumen / 60h 
      5.5 Lumen / 40 Tage  
      1.5 Lumen / 40 Tage  
      0.15 Lumen / 200 Tage  



    Besonderheiten der einzelnen Lampen

    Olight H2r
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    Die Olight verfügt über eine sogenannte TIR Linse, welche das Licht recht gleichmäßig und breit streut. Optimal also für den Nah- und Mittelbereich wie man ihn beispielsweise beim Joggen benötigt. Über ein proprietäres Magnetladekabel lässt sich der mitgelieferte Akku direkt in der Lampe laden. Dieser wird auch bis 4,24V randvoll gepumpt. Etwas weniger wäre auf Dauer schonender für selbigen. Ein in der Tailcap verbauter Magnet ist in vielen Situationen hilfreich. Ein Feauture welches ich bei keiner Lampe mehr missen möchte.
    Das UI ist vergleichsweise simpel, stellt aber alle nötigen Funktionen zur Verfügung:
    Ingesamt stehen fünf Leuchstufen sowie SOS zur Verfügung.

    -Firefly, Low, Mid, High, Turbo-

    Mit einem kurzen Click gelangt man in den zuletzt gewählten Modus, es sei denn zuletzt war Turbo angewählt und länger als zehn Minuten nicht aktiv. In diesem Fall ist automatisch Mid aktiviert. Per Doppelclick gelangt man in den Turbomodus, unabhängig davon ob die Lampe an oder aus war. Ist die Lampe aus, lässt sich per Gedrückhalten des Tasters der Firefly Modus aktivieren.
    Ist die Lampe an lässt sich per Doppelclick zwischen Turbo und der zuletzt angewählten Leuchstufe hin und her wechseln.
    Der Halter hält eine Besonderheit bereit. Im Inneren ist ein entnehmbarer Magnet verbaut, welche die Lampe hält. Dies funktioniert da der Akku im Inneren magnetisch ist. Die flexible Gummistrippe sichert die Lampe dann zusätzlich. Das Kopfband ist mit reflektierendem Material bedruckt, ein sehr nützliches Sicherheitsfeature welches die anderen beiden Lampen leider nicht bieten.

    Ein Wort noch zu diesen hier getesteten sehr stromhungrigen Lampen. Um den Turbomodus zu nutzen empfiehlt es sich bei allen Lampen leistungsstarke Akkus zu verwenden. Wie weit das geht, sieht man an folgendem Beispiel.
    Ein sehr leistungsfähiger Akku, der Eagtac 3500 (im Kern eine NCR18650GA) liefert dauerhaft nicht genug Strom um die H2R im Turbo zu betreiben. Bereits nach kurzer Zeit signalisiert die Lampe dies durch mehrmaliges Blinken.


    Armytek Wizard Pro V3 USB
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    Auch die Wizard streut ihr Licht über eine TIR Linse, verfügt ebenso über einen Magneten in der Tailcap und ein proprietäres Ladesystem. Zum Laden muss die Tailcap hier allerdings etwas gelöst werden. Die Ladeschlussspannung liegt bei der Wizard bei für den Akku schonenderen 4,16V.
    Die Wizard stellt das leistungsfähigste, aber auch auch komplexeste UI der hier getesteten Lampen bereit. Um es kurz zu skizzieren:

    Die Lampe verfügt über vier Hauptgruppen.
    Low, Mid, High, Blinkfunktionen. Jede dieser Hauptgruppen hält mehrere Untermodi bereit.
    - Low 1,2,3
    - Mid 1,2,3
    - High 1,2
    - Blinkfunktionen Strobe, Beacon, SOS

    Mit einem Doppelclick gelangt man immer in die mittlere Stufe, egal ob die Lampe an oder aus war.
    Mit jedem weiteren Doppelclick wechselt man zwischen Low und Mid hin und her.
    Mit einem Dreifachclick gelangt man immer in die höchste Stufe.
    Ebenso mit einem Vierfachclick in die Blinkfunktionen. Hält man in der betreffenden Hauptstufe den Taster gedrückt, rampt die Lampe durch die verschiedenen Unterstufen. Bei der gewünschten Stufe loslassen und die Stufe ist gespeichert.
    Ist die Lampe aus gelangt man durch Gedrückthalten des Tasters in die Low Stufe.

    Ihr seht also, das kann leicht in einer ziemlichen Clickorgie ausarten. Über die Vor- und Nachteile möchte ich im Absatz Praxistest näher eingehen.
    Die Lampe lässt sich bequem in die neue Armytek Halterung einclipsen. Das ist praktisch und funktioniert auch mit nahezu allen Lampen aus meinem Fundus.


    Acebeam H10
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    Die H10 fällt in diesem Vergleich ein klein wenig aus dem Rahmen, verfügt sie doch als Einzige nicht über die Möglichkeit den Akku intern zu laden. Zudem wird das Licht nicht durch eine TIR Linse verteilt, sondern konventionell durch einen Reflektor. Wie sich das äußert möchte ich später erläutern.
    Die Lampe hat dafür ein Alleinstellungsmerkmal was unter Stirnlampen bislang selten zu finden ist: Die 4 Grundmodi werden über ein Drehrad eingestellt.
    Der Taster dient lediglich zum An - und Ausschalten und den Turbomodus zu betätigen. Im Prinzip ist diese Art des UI die einfachste und zugleich effektivste Art Sofortzugriff auf alle Leuchtstufen zu ermöglichen. Bauartbedingt steht die Lampe seitlich dafür deutlich weiter aus der Halterung hervor als die übrigen Lampen.
    Diese Lampe bietet übrigens die höchste dauerhafte Lichtmenge der drei Testlampen. Die 1000 Lumen werden nämlich nicht nennenswert herunter geregelt. Ich weiß nicht ob und wann ein Schutz greift um die Lampe vor der Kernschmelze zu bewahren,denn nach 10 Minuten habe ich den Test abgebrochen. Dabei erreichte die Lampe bis zu 59 Grad Gehäusetemperatur! Diese Stufe gilt es also mit Bedacht einzusetzen. Draußen mit etwas Wind, wie etwa beim Joggen, ist das jedoch unkritisch. Hier wird die Lampe warm, aber nicht heiß. So hell sie kann, so wenig dunkel kann sie. Ein richtiges Low stünde ihr gut zu Gesicht.
    Die Halterung ist eine übliche Gummihalterung die zwar bequem am Kopf sitzt, aus der sich die Lampe aber nur vergleichsweise mühsam entfernen lässt.


    Beamshots

    An der Weißen Wand. Man sieht sehr gut den großen Abstrahlwinkel der Acebeam H10.
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    Location 1.
    Bis zum Schild halbrechts sind es ca. 40 Meter. Bis zum Bauwagen halblinks etwa 60 Meter.
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    Zur besseren Übersicht hier nochmal animiert.
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    Location 2
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    Auch hier nochmal animiert.
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    Praxistest
    Ich schrieb es bereits an der ein oder anderen Stelle hier im Forum: Ich bin Langstreckenläufer und komme oft erst nach dem Schichtdienst dazu zu trainieren. Meistens laufe ich Asphalt und Waldwege, jedoch wann immer es sich ergibt zieht es mich auf die Trails. Die Trainingseinheiten dauern zwischen einer und vier Stunden. Das erwähne ich um meine Erfahrungen und Anforderungen an Stirnlampen zu verdeutlichen was Ausleuchtung, Bedienung und Tragekomfort betrifft. Auf diese Weise habe ich meine Stirnlampen meistens vier bis fünf Mal die Woche im Einsatz. Dieser Absatz und manche Besonderheiten der Lampen beziehen sich daher hauptsächlich aufs Laufen.

    Kurz zu ein paar meiner wichtigsten Anforderungen:
    Neben einer eher flächigen Ausleuchtung sind weitere Eigenschaften einer Lauflampe von Vorteil:
    Wichtig ist es mir auch eine Aufblendfuktion zu haben, eben um kurz den weiteren Verlauf des Weges zu sehen oder um anderweitig auf sich aufmerksam zu machen. Ein nicht zu unterschätzendes Feature. Aktiviere ich den Turbo, möchte ich nicht wieder zuerst über alle dunklen Leuchtstufen schalten müssen um wieder in die vorherige Leuchtstufe zu gelangen. Die Augen würden dazu ein paar Augenblicke der Adaption benötigen. Speziell bei Trails ist das ein echtes No-Go. Also, ein schneller Wechsel zwischen einer voreingestellten Midstufe und Turbo ist (mir) wichtig.

    Wer regelmäßig trainiert kommt nicht umhin das hin und wieder auch im Regen machen zu müssen. PWM fällt hier sofort störend auf. Auch können sich Artefakte im Beam negativ bemerkbar machen, wenn man im Herbst an einem abgemähten Feld mit Stoppeln vorbei läuft. Das hat eine ähnliche Wirkung wie sehr niederfrequentes PWM.

    Die Bedienung muss mit kalten, nassen oder klammen Fingern genauso leicht vonstatten gehen, wie mit Handschuhen.

    Das Gewicht muss sich gut verteilen, der Sitz der Lampe muss angenehm, wipp- und rutschfrei sein, ohne Einzuengen. Dies gilt umso mehr bei langen Trainingseinheiten.

    Wasserdichtigkeit und Kälteunempfindlichkeit sind obligatorisch ( letzeres kann ich bei der Olight momentan nicht testen).

    Die Anforderungen sind hoch, nun wird auch klar warum längst nicht jede Stirn- oder Winkelkopflampe für das (Trail-) Laufen geeignet ist.
    Übrigens lässt sich der Tragekomfort fast aller Stirnlampen durch das Tragen eines Schlauchschals, auch Buff genannt, deutlich verbessern. Dies ist übrigens nicht nur im Winter als Kälteschutz , sondern auch im Sommer als Schutz vor Sonnenstich, Sonnenbrand, und in Wasser getränkt als Schutz vor Überhitzung ein überaus nützliches , aber oft unterschätztes Tool.


    Olight H2R
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    Ausleuchtung

    Die Olight H2R macht aufgrund ihrer TIR Linse ein sehr gleichmäßiges, flächiges Licht. Optimal also zum Laufen. Bei Bedarf hat man zumindest kurzzeitig durch die Leistung von 2300 gemessenen Lumen gut 60 Meter nutzbare Reichweite. Die Lichtfarbe des mir vorliegenden Exemplars gefällt mir sehr gut. Ich habe allerdings schon mehrere H2R vergleichen können und habe eine recht große Streuung festgestellt.

    Bedienung
    Das UI ist nicht so komplex wie das der Armytek Wizard, dennoch stehen alle wichtigen Funktionen zur Verfügung: Start auf Low sowie Turbo und den Modus der zuletzt aktiv war (Turbo ausgenommen). Genau diese Einfachheit macht die H2R eben so praktisch.
    Ich bin bei Winkelstirnlampen eigentlich kein Freund davon, wenn der Taster ganz oben angebracht ist. Das macht die Bedienung wenn sie auf dem Kopf getragen wird, schwieriger als wenn der Taster seitlich sitzt. Aufgrund der charakteristischen Form des Kopfes der H2R hat man jedoch genug Halt mit dem Zeigefinger um nur mit zwei Fingern zu schalten. Bei vielen Lampen sind dazu beide Hände notwendig. Die Haptik und Funktionalität der Olight gefällt mir.

    Tragegefühl
    In der Halterung ist ein Magnet verbaut welche die Lampe auch ohne die Gummilasche fixiert. Aufgrund dieser Tatsache liegt die H2R nicht ganz so nah am Kopf wie die beiden anderen Lampen (ca +5mm). Auch das etwas höhere Gewicht merkt man. Im direkten Vergleich fällt der Unterschied zwar fühlbar aus, allerding ist es nicht so dass die Olight wippen würde oder unbequemer zu tragen wäre. Bereits nach wenigen Kilometern fühlt sie sich genauso an wie ich es kenne und gewohnt bin. Die Gummilasche sollte immer zusätzlich verwendet werden. Ich traue dem Magneten nicht zu die Lampe auch bei vorsichtiger Nutzung dauerhaft zu halten. Ich persönlich finde den Tragekomfort besser wenn der Magnet entfernt und durch das mitgelieferten Pad ersetzt wird.


    Armytek Wizard Pro V3 USB

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    Ausleuchtung
    Die TIR Linse macht auch hier ein gleichmässiges Lichtbild, praktisch identisch zur Olight. Beide Farbvarianten empfinde ich als recht angenehm, im Wald macht die NW die etwas bessere Figur, auf Asphalt überzeugt mich die CW mehr.

    Bedienung
    Oh je, wo fange ich an? Die vielen Möglichkeiten sind einerseits nützlich, erfordern aber einiges an Fingerfertigkeit. Die Gängigkeit des Tasters wurde ab der V2 stark verbessert, ist nun sehr gut. Das ist bei den multiplen Clickbefehlen auch nötig. Durch die seitliche Position des Tasters, also oben wenn man sie auf der Stirn trägt, hat die Wizard dennoch die ergonomischste Handhabung. Mit kalten Fingern gelingt das Treffen der richtigen Leuchtstufe aber nur mit Übung.

    Tragegefühl
    Das Tragegefühl der Wizard schneidet von den getesteten Lampen am besten ab. Sie liegt nah am Kopf, ist dabei noch halbwegs mittig, kein Wippen. Gut so. Der Neigungswinkel lässt sich gut verstellen, bleibt dann stabil. Das gilt aber nur für den neuen Cliphalter der V3. Der Gummihalter war ab der V2 zu groß weil der Aussendurchmesser der Lampe verringert wurde, ohne den Halter anzupassen. Der Neigungswinkel konnte sich so leicht verstellen. Das ist nun korrigiert.


    Acebeam H10

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    Ausleuchtung
    Die H10 bietet die breiteste Ausleuchtung der getesteten Lampen mit einem mässig ausgeprägten Spot, der sich aber schon nach wenigen Metern in einem gleichmässigen Lichtteppich verliert. Im Prinzip ein sehr gutes Lichtbild zum Laufen. Allerdings hat die Lampe auch eine sehr scharf abgegrenzte Hell/Dunkelgrenze, was mich auf langen Läufen nach einiger Zeit (>2h) etwas angestrengt hat, da es etwas von einem Tunnelblick hat. Die Lichtfarbe empfinde ich als sehr angenehm.

    Bedienung
    Durch den Drehregler lässt sich die Lampe auch mit kalten oder nassen Fingern sehr gut bedienen. Auch mit Handschuhen gibt es keine Probleme. Lediglich das Ein- und Ausschalten ist damit etwas tricky, weil der Taster dafür nur halb gedrückt werden muss. Drückt man den Taster ganz durch, landet man im Turbo. Deswegen kann man die Lampe auch unmöglich während dem Laufen an- oder ausschalten, man landet unweigerlich immer im Turbo. Ein Ändern der Leuchtstufen am Drehrad gelingt aber problemlos.

    Tragegefühl
    Die Lampe steht seitlich weiter ab als die Anderen und fühlt sich daher anfangs etwas ungewohnt an, was sich aber nach einiger Zeit relativiert. Guter Sitz, kein Wippen, die Lampe lässt sich aber nur mühsam aus der Halterung entfernen. Das macht die Konkurrenz besser.


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    Fazit
    Alle Lampen in diesem Test machen ihre Sache gut, vereinzelt in manchen Bereichen mehr oder weniger. Ein abschließendes Fazit im Sinne einer Rangliste kann und möchte ich hier jedoch nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen des Einzelnen.
    Integrierte Ladefähigkeit, wieviele und welche Leuchtststufe und der entsprechenden Laufzeit, ein einfaches oder möglichst leistungfähiges UI... das alles sind Kriterien die man nur sich selbst beantworten kann.


    Nachwort
    Weitere Threads zum Thema Beleuchtung beim Laufsport findet ihr in den folgenden Links.
    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/auflistung-geeigneter-stirnlampen-fürs-laufen-joggen.36865/

    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/beamshots-diverser-stirnlampen.45314/

    Und falls ihr mit Stirnlampen partout nichts anfangen, aber dennoch nicht auf Licht beim Joggen verzichten könnt:
    http://www.taschenlampen-forum.de/threads/review-magicshine-mj-892-lauflampe.49806/

    Ich werde die Olight H2R in Kürze für einen Passaround bereitstellen. Infos folgen.
    Gruß Marco


    Nachtrag

    Die Vorstellung der Nitecore HC33 erfolgt im Beitrag Nr.11

    Die Vorstellung der Acebeam H15 erfolgt im Beitrag Nr.16

    Dieses und viele weitere Reviews von Stirnlampen findet ihr auch auf meiner Seite
    www.stirnlampen.reviews
     
    karbid, placebo, Chatt und 58 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Klasse Vergleich, vielen Dank dafür :thumbup:
    Gruß Frank
     
  3. Danke dafür! Sehr informativ und super fotografiert und beschrieben! :thumbup:
     
  4. Miboxer.com
    Wow, Mensch Marco da hast du in der letzten Zeit ja mal so richtig Zeit und Energie investiert für den Vergleich :glotzen:

    Ganz herzlichen Dank :daumenhoch:

    Dein Vergleich müsste beim Unterforum Stirnlampen oben angepinnt werden :)

    Ich habe jetzt gar nicht alles im Detail aufgenommen, insbesondere deine praktischen Erfahrungen muss ich mir nochmal genauer ansehen.
    Was mir bei den beamshots aufgefallen ist:

    1. Bei den Einzelbildern ist mir der Helligkeitsunterschied zwischen der Olight und den ArmyTek gar nicht groß aufgefallen. Da hätte ich gesagt, die geben sich nicht viel. Erst in der Gif Animation sieht man schon, dass die Olight deutlich mehr Leistung hat :thumbup:
    Die Acebeam hat ganz klar das gleichmäßigste Lichtbild. Da geht viel power in die Breite. In der Praxis muss das gar nicht so optimal sein.
    Stichwort Lichttunnel. Bei den reflektorlosen Lampen ist mir das aufgefallen. Da ist halt irgendwann eine sehr scharf abgegrenzte Lichtgrenze. Das kann ganz schön irritieren :pinch:

    2. Die Unterschiede in der Lichtfarbe sieht man sehr schön bei der 2. Serie. Bei der ArmyTek warm wandelt sich das outdoor plötzlich von einem hässlichen Gelb an der weißen Wand zu einer sehr angenehmen Farbe :verliebt:.
    Ich finde aber alle hier gezeigten Lampen in der Lichtfarbe völlig in Ordnung.

    Eine Anmerkung habe ich aber doch

    Ich habe eine ZL H600Fw MkIII. Die ist nominell schwächer als die hier gezeigten. Subjektiv würde ich aber sagen, die fällt gegenüber den ArmyTek XHP50 nicht so sehr ab in der absoluten Lichtleistung. Ich beantrage eine Ausnahmegenehmigung :pfeifen:
    Ich finde die spielt in der selben Liga. :)

    Ein Extra Danke für diesen Hinweis. Ich nutze diese ´Schals´ in der kalten und Übergangszeit als Halstuch. Die sind saupraktisch. Allerdings kämpfe ich immer mit der Wickeltechnik :peinlich:
    Da gibt es so ein Piratencäppi, das bekomme ich nicht hin. Das wäre zum Laufen als Kopfbedeckung glaube ich im Sommer optimal :augenrollen:

    Grüße Jürgen
     
  5. Tolle Review, klasse Fotos, schöne Animationen! Perfekt! :thumbup:
     
  6. Ganz genau. Bei großer Hitze tränke ich den Schlauchschal in Wasser und trage ihn dann auf dem Kopf als Sonnenschutz.
    Hier gibt's Wickelanleitungen dafür.
     
    Mr. Lux und Dr.Devil haben sich hierfür bedankt.
  7. Skilhunt Taschenlampen
    @Dr.Devil

    Hallo Jürgen, mit “Piratenkäppi“ meinst Du sicherlich ein Bandana. Einfach mal danach googeln (da findet man auch Tipps, wie man das bindet).

    Salute!
    Frank
     
    Dr.Devil hat sich hierfür bedankt.
  8. Danke Marco,

    Da hast Du Dir viel Mühe gemacht. Egal welche Lampe den Weg an Dein Hirn findet, ich wünsche allseits gute Fahrt/ Guten Lauf. :-D

    LG
    Chris
     
    Gee85 hat sich hierfür bedankt.
  9. Danke für diesen tollen und fundierten Vergleich freaksound !

    Auch die Beamshots sind klasse und erlauben einen guten Vergleich der Lichtbilder und -farben.

    Gruß
    Carsten
     
  10. @tino79
    hat hier noch einen schönen Vergleich der H2R und der Wizard gepostet.
     
    derpilgerer, Gee85 und tino79 haben sich hierfür bedankt.
  11. Ich werde diesen Thread dazu nutzen immer wieder neue Stirnlampen in diesen Vergleich miteinzubeziehen, sofern sie leistungsmäßig hier rein passen. Hier eine kurze Vorstellung der Nitecore HC33.
    Dabei handelt es sich um eine Winkelkopflampe die bis zu 1800 Lumen liefert und als leistunggesteigerte Version der HC30 gilt.
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    Technische Daten / Herstellerangaben
    Länge: ca. 106 mm
    Kopfdurchmesser: ca. 25,5 mm x 24,2 mm
    Gehäusedurchmesser: ca. 23,8 mm
    Gewicht ohne Batterien/Akku: ca. 51,2 g
    Leuchtmittel: CREE XHP35 HD LED
    Leuchtstärke: max. 1800 Lumen
    Leuchtweite: ca. 187 m
    Gehäuse aus Luffahrt-Aluminium, HAIII anaodisiert
    beschichtete Linse aus Mineralglas
    wasserdicht nach IPX68
    ATR Temperatursteuerung
    Magnetfuß
    Batteriestandsanzeige

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    Leistung und Laufzeit (1 x 18650 Li-Ion Akku NL1835HP / *die Werte sind rechnerische Werte )

    Turbo High Mid Low Ultra Low Blinkmodi
    1800 Lumen 780 Lumen 240 Lumen 70 Lumen 1 Lumen 1800 Lumen
    30min* 1h30min* 5h15min 15h 300h k.A


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    Das Kopfband kann mit der Konkurrenz nicht ganz mithalten. Durch die Materialbeschaffenheit wippt es beim Laufen etwas, auch wenn es ziemlich stramm eingestellt ist. Schuld daran sind die sehr dünnen Gummilaschen.
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    Die Lampe verfügt über ausgeprägte Kühlrippen
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    Messkurve
    Alle meine Messungen wurden mit nicht geeichtem Hobbyequipment durchgeführt und sind daher ohne Gewähr. Die Luxwerte des Herstellers konnte ich reproduzieren. Wie man sieht kann die anfängliche Helligkeit nur sehr kurz gehalten werden.


    Ungekühlt bei Raumtemperatur
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    Gekühlt im Wasserbad.

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    Fazit
    Die Stärke der HC33 sehe ich nicht primär beim Laufen, dafür hat sie einen zu konzentrierten Spot. Diffusorfolie kann hier Abhilfe schaffen. Auch das Stirnband trübt ein wenig den Eindruck. Das UI ist simpel, was man gut oder schlecht finden kann. Es schaltet einfach der Reihe nach durch. Wenn man von einer mittleren Leuchtstufe auf eine niedrige wechseln möchte, muss man über Turbo, wodurch die Adaption der Augen erstmal hinüber ist. Wen das alles nicht stört, kann mit der Lampe dennoch glücklich werden.
     
    karbid, lichtwerfer, Jinbodo und 13 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  12. Hallo freaksound,

    Regelt Deine HC33 auch schon nach wenigen Sekunden sichtbar und ruckartig die Helligkeit im Turbomode runter ?

    Gruß
    Carsten
     
  13. Ganz genau. Man hätte auf die Turbostufe auch verzichten können. Dieses Verhalten zeigt die Lampe mit allen Akkus die ich probiert habe, auch ungeschützte Exemplare. Dabei spielt es auch keine Rolle ob die Lampe warm oder kalt ist.
     
    Maiger und casi290665 haben sich hierfür bedankt.
  14. Taugt das Lichtbild deiner Meinung nach zum Laufen?
     
  15. Olight Shop
    Nicht ohne Diffusorfolie. Die HC33 ist sehr spotbetont. Da sind die anderen Lampen mit TIR Linse besser geeignet.
     
  16. karbid, lichtwerfer, casi290665 und 2 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  17. Bin gerade echt hin und hergerissen. Habe hier eine neue Olight H2R Nova liegen aber weiss nicht genau, ob die Acebeam H15 vielleicht die bessere Wahl ist. Bei der Acebeam gefällt mir das Kopfband mit Gummierung (dort müsste aber noch die Halterung gegen eine von Armytek getauscht werden, welche es aber aktuell nicht einzeln zu kaufen gibt) und die Bedienung per Drehrad (ist beim Radfahren bestimmt besser zu bedienen als bei der Olight per Tastendruck). Mhhhh...
     
  18. Die Gummierung am Kopfband macht im praktischen Einsatz keinen nennenswerten Unterschied. Die Bedienung der H15 ist natürlich kaum zu überbieten. Auch das Abstrahlverhalten ist breiter als bei anderen Stirnlampen. Dagegen steht eine fehlende Lademöglichkeit direkt in der Lampe, aber auch die Akkuthematik (proprietär oder normale Akkus). Ich kenne deinen Anwendungsbereich nicht, aber in Höhlen und schmutziger Umgebung würde ich der Olight den Vorzug geben. Beim Radfahren ist die H15 die in meinen Augen bessere Wahl.
     
    KleinerPumper hat sich hierfür bedankt.
  19. Hallo KleinerPumper,
    aber natürlich gibt es die gerade einzeln zu kaufen...;)
    https://www.nkon.nl/flashlights/armytek/wizard-plastic-holder.html

    Gruß
    Carsten
     
    KleinerPumper hat sich hierfür bedankt.
  20. @freaksound: Die Lampe soll als EDC genutzt und in den späten Abendstunden auch zum Radfahren (mit Kopfband oder per Twofish-Halterung am Rad befestigt) genutzt werden. Wie robust schätzt du das Drehrad ein. Muss man sich da Sorgen machen? Hab da leider Null Erfahrung.

    @casi: Danke für den Link.
     
  21. Die mechanische Robustheit des Drehrads ist nicht das Problem. Bei schmutziger und schlammiger Umgebung kann jedoch Schmutz dazwischen kommen und die Leichtgängigkeit beeinflussen. Auf die Funktion dürfte das keinen Einfluss haben, da die Schaltstufen magnetisch angesteuert werden.
     
  22. Heißt, wenn Sie keinem Schlamm/Dreck ausgesetzt wird, wäre die H15 für mich besser geeignet?
     
  23. Das kann ich nicht beurteilen. Es sind beides hervorragende Lampen. Die Bedienung der H15 ist sicher besser geeignet zum Fahrrad fahren. Allerdings hat sie keine richtig dunkle Stufe, was als EDC vielleicht wichtig ist .
     
  24. Zum Vergleichen hab ich mir noch die H15 bestellt. Mal schauen, welche es dann final wird...
     
  25. Habe die H15 nun auch hier inkl. den besseren Befestigungsmöglichkeiten. Kann mich dennoch nicht entscheiden, welche es wird. Neige fast zur H2R, da diese besser in der Hand liegt und die Bedienung am Kopf funktioniert auch ganz gut, wenn man den Lampenkopf zwischen Daumen und Ringfinger fixiert. Bei der H15 stört mich beim EDC Gebrauch, dass man zum verstellen der Stufen beide Hände benötigt.
     

    Anhänge:

    #25 KleinerPumper, 17. Mai 2018
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2018
  26. Geht der Drehring so schwer oder wie meinst du das? Bei mir geht der butterweich.
     
  27. Nein, der Drehring läuft natürlich weich. Damit meinte ich, dass ich die Leuchte mit der einen Hand halte und mit der zweiten Hand den Drehring verstelle. Kann man zwar auch mit dem Daumen machen, aber irgendwie finde ich den Wechsel der Modi durch Drücken/Halten wie bei H2R besser.
     
  28. Achso, ich bin davon ausgegangen du trägst sie wie eine Stirnlampe am Kopf.
     
  29. Sowohl als auch. Durch das gefällige Format bietet es sich ja förmlich an, die Lampe auch für den EDC Einsatz zu nutzen.
     
  30. Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe gerade 2 Kopflampen bestellt: Armytek Wizard V3 USB XH-P50 und Olight H2R Nova. Eine von den beiden soll es werden, tendiere eher zur Wizard. Aktuell habe ich eine Nitecore HC30. Mit der bin ich eigentlich zufrieden, also Ausleuchtung und Leistung. Von der Qualität leider nicht (ist schon das 2. Modell). Die nehme ich bisher zum Fahrrad fahren. Zum Joggen, Camping und Haus&Hof-Gebrauch brauche ich eine Neue.
    Die bisherigen Akkus Panasonic NCR18650B 3400mh funktionieren in der Wizard nur bedingt. Könnt Ihr mir Akkus empfehlen für eine lange Leuchtdauer für die Wizard? Der eine mitgelieferte reicht mir nicht. Zum Laden der bisherigen Panasonic Akkus nutze ich das Ladegerät Nitecore D2 von 2014. Kann ich das für die neuen Akkus dann ohne Probleme auch nehmen?

    Vielen Dank schon mal im voraus.
    Bebbel
     
  31. Wie lange läufst du und in welcher Stufe? Die mitgelieferten Akkus haben 3200mAh Kapazität. 3500mAh sind Ende der Fahnenstange. Mach bei der Wizard mit Akkus nicht lange rum und nimm den Eagtac 3500mAh. Es gibt hier seitenlange Diskussionen darüber. Machs dir einfach. Um den Akku in der Olight zu laden, bedarf es eines proprietären Akkus. Komm nicht auf die Idee einen anderen Akku als den Originalen in der Lampe zu laden.
     
  32. Ja, Du kannst alle in das D2 passenden 3,7 Volt Li-Ion Akkus im D2 laden. Allerdings hat das D2, meines Wissens, nur 500 Milliampere maximalen Ladestrom pro Schacht, da dauert der Ladevorgang halt etwas länger (aber das kennst Du ja schon...).
    Die Wizzard kann aber auch alle "normalen" 18650 Akkus intern laden.

    Gruß
    Carsten
     
  33. vielen Dank für die Antworten. Ich laufe jeweils 1 Stunde, an 5 Tagen die Woche. Da ich schlecht sehen kann (schon mehrere Augen-OP's gehabt), laufe ich eher mit sehr hellen Stufen. Gerade bei Dunkelheit kann ich schlecht sehen.
    Wieviel Ah Entladestrom sollten die Eagtac haben? Oder hast Du eine genaue Bezeichnung der Akkus? Habe bei amazon mal geschaut, da kostet der Akku 25€... dann noch einen anderen Shop Eures Vertrauens?
    Schade dass die Zebralight H600Fc Mark IV XHP50.2 Floody 4000K High CRI bei nkon nicht vorrätig war, die hätte mich auch interessiert. Aber die ist schwer herzubekommen.
     
    #33 Bebbel, 14. September 2018 um 11:49 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14. September 2018 um 12:06 Uhr
  34. Diese Akkus haben genug Leistung und passen auch mechanisch.
    https://www.nkon.nl/rechargeable/18650-size/eagletac-18650-3500.html
    Die Wizard zieht auf der höchsten Stufe etwa 6-7A. Die Olight nochmals mehr. Beide haben zwar ähnliche Lumenangaben, die H2R erreicht die 2300 Lumen jedoch OTF, die AT lediglich ca 1600.
     
  35. Ich nehme an, daß @freaksound diese Eagtacs von Nkon.nl meint !?
    https://www.nkon.nl/rechargeable/18650-size/eagletac-18650-3500.html

    Gruß
    Carsten
     
  36. die Olight regelt mir zu schnell runter und wieder rauf. Wie verhält sich die Zebra da? Die Wizard kann glaube ich die 1 Turbostufe ca 1 Stunde lang halten, oder?

    ... ach ja, vielen Dank für den Link
     
  37. Nein. Bzw nur unter perfekten Bedingungen, zum Beispiel wenn sie in Eiswasser liegt. Ansonsten regelt auch die AT runter. Lediglich die Art der Regelung ist hier etwas besser , da nicht so sprunghaft. Die höchste dauerhaft mögliche Leistung liegt bei beiden bei etwa 700 Lumen. Immer in Abhängigkeit der Temperatur. Auch die Zebralight macht hier keine Ausnahme.
     
  38. Ok, Danke für die Informationen. Ich warte trotzdem noch zusätzlich auf die Zebra. Würde die gerne miteinander vergleichen. Die oben genannten Akkus, sind die auch für die Zebra geeignet?
     
  39. Ich glaube, daß in die Zebralight nur unprotected Akkus passen. Der verlinkte Eagtac Akku mit 3500mAh ist protected und wird wohl zu lang sein.

    Gruß
    Carsten
     
  40. Ich denke mechanisch könnten da auch protected Akkus passen.
    Bei ZL steht: up to 69mm.

    http://www.zebralight.com/H600Fc-Mk-IV-18650-XHP502-Floody-4000K-High-CRI-Headlamp_p_218.html

    Auf alle Fälle sollte es ein Hochstromzelle sein. Ich könnte mir vorstellen, dass bei geschützten Akkus der Überstromschutz der Schutzschaltung dann der limitierende Faktor ist.
    So interpretiere ich diesen Beitrag im CPF

    http://www.candlepowerforums.com/vb...-Impressions&p=5181771&viewfull=1#post5181771

    Ein ´Olight 3600´ Akku hat die höchste Stufe nicht geschafft, ein ´Keeppower 3500´schon.
    Auf der sicheren Seite ist man wenn man ungeschützte Hochstromzellen verwendet.

    Grüße Jürgen
     
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