Ultrafire 18650 Akku explodiert!

21 Januar 2013
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Die wandern eh in den Sondermüll. Aber messen wollte ich mal

Einstellung auf Gleichspannung oder?
 
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Gonzo

Flashaholic***
12 April 2012
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Gütersloh
Puh. Soweit kenne ich mich nicht aus, weiß nur wie es bei mir geht :D

Einstellung auf ich glaube 20 x irgendwas
 

Gonzo

Flashaholic***
12 April 2012
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Gütersloh
Da du scheinst nicht so vertraut mit der Materie bist, wir haben einen Thread zu den Grundlagen der LIion Akkus, Umgang und Handhabung. kann leidet nicht verlinken, müsste aber im Lithium Gebiet sein.
Da steht alles drin
 

sharpanator

Flashaholic*
15 September 2011
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Darmstadt
Vielleicht ging der TE einfach davon aus, dass nur der erste Akku defekt war und hielt dann irrigerweise den zweiten Akku für den Besseren. Das hätte man eventuell mit dem Messen der Akkuspannung klären können, d.h. diese Explosion ist eine Folge mehrerer Fehler und Versäumnisse und nicht monokausal nur dem Billig-Akku anzulasten. Ein vermutlich defekter Lader, falsches Handling beim Laden, unterlassene Spannungsmessungen tragen genauso dazu bei;).

Wenn m an ein Ladegerät mit Volt Anzeige hat wie das Xtar VP2, reicht das auch um die Spannug zu messen?
Die Nitecore P12 und meine Nitecore EC1 haben auch eine Volt Messung, also schon bei 3.5V sollte man aufladen? Meine Nitecore EC1 mit AW Akku zeigt auch bei voll geladenem Akku nur 4.0 Volt an und geht dann rasch auf 3.9. Das wären nur 0,4V Spielraum bis 3.5V
 
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Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Eine Anzeige am Ladegerät mag einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber brauchen tut man sie für diesen Zweck nicht. Denn ist der Akku bereits tiefentladen, wird ein gutes Ladegerät den Akku sowieso nicht aufladen.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Wenn m an ein Ladegerät mit Volt Anzeige hat wie das Xtar VP2, reicht das auch um die Spannug zu messen?
Die Nitecore P12 und meine Nitecore EC1 haben auch eine Volt Messung, also schon bei 3.5V sollte man aufladen? Meine Nitecore EC1 mit AW Akku zeigt auch bei voll geladenem Akku nur 4.0 Volt an und geht dann rasch auf 3.9. Das wären nur 0,4V Spielraum bis 3.5V

Das paßt nicht in dieses Thema, trotzdem kurz geantwortet:

Es kommt darauf an, wann man was wie misst.

Dem VP2 oder VP1 traue ich genau so weit wie einem preiswerten Voltmeter, also mehr als den Anzeigen in den meisten Lampen.

Der Messung der EC1 würde ich nicht ganz trauen, Außerdem misst sie kurz nach einer Belastung, das Ergebnis ist schon deshalb anders als nach einer kurzen "Beruhigung" des Akkus. Die P12 kenne ich nicht, würde aber das gleiche vermuten. Es gibt auch Lampen, die während der Belastung messen, dann sind die Werte noch niedriger, dann kann die Anzeige auch auf 2,7V oder noch etwas niedriger sinken, spätestens dann sollte man laden. 3,5V während einer Belastung ist noch kein dringender Grund nachzuladen. Allerdings wird unter 3,5V bei den meisten einzelligen Lampen mit Buck-Treibern nicht mehr die volle Leistung erreicht.

Wann sollte man nachladen? Das hängt vom Akku ab. Eher zu häufig als zu selten. Auf jeden Fall dann, wenn die volle Leistung der Lampe deutlich nicht mehr erreicht wird, z.B. Turbo geht nicht mehr an oder ist nicht heller als die nächste darunter liegende Stufe...

Gruß Jörg
 
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hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
1.109
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Leipzig
Ich hab' seit Kurzem auch ein Xtar VP2. Bei den ersten paar geladenen Akkus habe ich vorsichtshalber jedes Mal nachgemessen. Es waren zum Ladeende ziemlich verlässlich 4,14 bis 4,20 V. Ich finde, das macht der Lader vorbildlich. Nun werde ich für meinen Seelenfrieden nur noch monatlich für jeden Schacht eine Kontrollmessung durchführen.
Zum Rest deiner Fragen weiß ich nichts zu sagen.
 

Lichtquelle

Flashaholic**
16 November 2012
2.013
731
113
Hmm...der Nitecore Intellicharger i4 lädt die Akkus(Enerpower PCB 18650er) bis 4.23V. Ist das sehr schlecht? Nachgemessen habe ich mit einem Voltmeter.
 

hitech

Flashaholic**
19 Mai 2014
1.109
544
113
Leipzig
Das sind ja gerade mal dreißig tausendstel Volt. Da der PCB einen gewissen Innenwiderstand hat, fallen an der eigentlichen Zelle auf jeden Fall weniger als 4,23 ab. Für mich wäre das noch kein Grund zur Beunruhigung.
 
  • Danke
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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Hmm...der Nitecore Intellicharger i4 lädt die Akkus(Enerpower PCB 18650er) bis 4.23V. Ist das sehr schlecht? Nachgemessen habe ich mit einem Voltmeter.

Gemessen während des Ladens oder danach? Danach gemessen wäre es gerade noch akzeptabel, weil die Spannung nach der Entnahme ja wieder etwas absinkt und dann die Ladespannung schon bei 4,25V gewesen sein wird. Aber häufig messen auch Multimeter etwas falsch zu hoch, wenn die Batterie schon schwach ist.

Gruß Jörg
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Das sind ja gerade mal dreißig tausendstel Volt.
.. und fünfzig sind zulässig.

Da der PCB einen gewissen Innenwiderstand hat, fallen an der eigentlichen Zelle auf jeden Fall weniger als 4,23 ab.
Aber nur wenn Strom fließt: Spannungsabfall U = R * I, also U = 0 wenn I = 0.

4,23V nach Ladeschluss sind hart an der Grenze zur Überladung, aber wohl gerade noch ok. Der i4 terminiert bei recht geringem Strom, d.h. es gibt nach Ladeschluss nur geringen Spannungsrückgang. Also könnte er beim Laden gerade so die 4,25V-Grenze touchiert haben. Falls das Multimeter stimmt...
 

Lichtquelle

Flashaholic**
16 November 2012
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Gemessen während des Ladens oder danach? Danach gemessen wäre es gerade noch akzeptabel, weil die Spannung nach der Entnahme ja wieder etwas absinkt und dann die Ladespannung schon bei 4,25V gewesen sein wird. Aber häufig messen auch Multimeter etwas falsch zu hoch, wenn die Batterie schon schwach ist.

Gruß Jörg

Nach dem Laden des Akkus habe ich die Spannung gemessen. Die Batterie des Spannungsmessgerät(alcron dt-230) ist neu. Ein anderes Messgerät zeigt auch ohne Messung etwas an.

Bald habe ich das Xtar WP2s, dann kann ich mal schauen, wie sich das dort verhält.
 

seifenchef

Flashaholic*
10 Dezember 2015
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Hessen, Mainz-Kostheim
Hi,

Na bei Youtube gibts auch Videos von explodierenden 'Ultrafire' Monstern.

Ich denke jetzt mal der Name ist 'ungewollt' zum Programm mutiert, und so hat sich diese Marke eine 'Feuerbestattung' in unseren Erkenntnisapparaten redlich verdient...


gruß seifenchef
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
1.647
113
Gegen die Unsterblichkeit hätte vermutlich keiner was, wenn denn ein entsprechender Erkenntnisgewinn daraus erwachsen würde;).
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
3.832
2.282
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Also irgendwie komme ich mir vor wie bei Walking Dead. Lang totgeglaubte Threads leben wieder, irgendwie häuft sich das in letzter Zeit und es werden dann irgendwelche Statements drangehängt, die nicht wirklich was neues sind... :thumbdown:

Glaub ich muß mir auch mal einen Thread suchen den ich zu einem Zombi mache. Ich denke wenn ich als Statement noch dazu schreibe dass es zu den Thema was bei Google gibt liege ich nicht einmal falsch... ;)
 
  • Danke
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daniu

Flashaholic
23 März 2015
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Hallo zusammen,

ich bin gerade dran, in die LiIon-Technik einzusteigen, deshalb grad an der Frage, wie viel Geiz ich mir beim Akkukauf leisten möchte ;-)

Aber Mal ein anderes Thema: würde es Sinn machen, ein Gehäuse für ein Ex-Gerät mit Ex-de (Druckfeste Kapselung) um den Lader zu machen und beim Laden mit entsprechendem Deckel zu schließen? Bei solchen Gehäusen wird folgender Test gemacht:
*Drucksensoren werden im Inneren angebracht
*es werden im inneren Explosionen mit unterschiedlichen Gas-Gemischen gezündet
*mit dem höchsten ermittelten Druck (Bezugsdruck) wird weiter getestet
*die Gehäuse werden mit 4-fachem Bezugsdruck getestet

Sinn des ganzen ist, dass im Gerät eine Explosion stattfinden können muss, ohne dass dabei ein Zündfunke nach aussen (in die Ex-Umgebung) kommt.

Einziges Problem beim Einsatz mit Lader wäre, den Strom ins Gehäuse zu bekommen und es so zu gestalten, dass der Strom definitv abschaltet, sobald es geknallt hat, sodass das Problem dann nicht aussen weiter geht. Dazu bräuchte man eine Ex-de-fähige Durchführung und vielleicht eine Zusatzsicherung.

Hat das schonmal jemand erwogen? Ich meine: man könnte ja auch ein einfacheres Gehäuse nehmen. Wenn ich mir die oben dargestellte Explosion in einer Alubox (oder ggf. Edelstahl, Wandstärke min 2-3mm) vorstelle, fällt es mir schwer zu glauben, dass die Box dabei explodieren würde, (will es jetzt nicht schön reden, aber) so dramatisch sieht es nun auch wieder nicht aus ...

Lohnt sich sicher finanziell nicht, aber ich könnte solche Gehäuse zuweilen vom Schrott retten.

Spräche in dem Fall was dagegen, einen Lader unbeaufsichtigt laden zu lassen?

Bin offen für weitere FMEA-mäßigen Einwände

Grüße

PS.: das soll keine Idee sein, doch billige Akkus zu kaufen, sondern wenn dann eine Idee, die Akkus über Nacht laden zu lassen, ohne ständiges gucken
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
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Nähe Hannover
FMEA, bei dem Wort bekomme ich inzwischen Ausschlag, Pickel und Blasen an den Lippen. Berufskrankheit.

Um auf Deine Fragen zu kommen: Ein absolut dichtes Gehäuse halte ich für (sehr) kontraproduktiv. Gleiches empfinde ich nebenbei auch für wasserdichte TL. Sinnvoller wäre es, den Druck gezielt entweichen zu lassen.

Der Phobiker
Er könnte z.B. ein Metallgehäuse (nicht zu klein) wählen und die (große) Ventilationsöffnung mit einem Flammschutzfilter aus Metall versehen. Dann kann Druck, aber keine Flamme entweichen.

Der Vorsichtige
Kauft ein gutes Ladegerät und gute geschützte Akkus aus seriöser Quelle. Weiterhin achtet er darauf, dass sich direkt über und unter dem Lader keine brennbaren Gegenstände befinden. Akkuspannungen und der Zustand des Schrumpfschlauchs werden regelmäßig kontrolliert. In mehrzellige Lampen kommen nur einheitliche Akkus mit identischem Nutzungsgrad.

Der Normalo
Kauft ein gutes Ladegerät und gute (geschützte) Akkus aus seriöser Quelle. Beschädigter Schrumpfschlauch fällt ihm irgendwann auf. Weiterhin achtet er darauf immer die aktuellste TL im Regal zu haben.

Der Leichtsinnige
Kauft teure TL und billigste Lader und feurige Akkus aus der Bucht. Zitat: "0,3V Spannung mehr oder weniger müssen Akkus doch aushalten können, sonst dürften die ja gar nicht auf den Markt".


OK, vielleicht etwas sarkastisch. Ich möchte keinesfalls behaupten, die LiIon Akkutechnik sei komplett ungefährlich. Wenn ich jedoch so viel Misstrauen gegenüber dieser Technik hätte, dass ich die Akkus in einem explosionsfesten Gehäuse lade - dann würde ich eher auf diese Technik verzichten und bei den Eneloops bleiben.
 
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daniu

Flashaholic
23 März 2015
106
21
18
FMEA, bei dem Wort bekomme ich inzwischen Ausschlag, Pickel und Blasen an den Lippen. Berufskrankheit.

[...]

Hi,

Amüsant zu lesen und - ja - wahrscheinlich ist es einfach nur overkill. Allerdings bin ich sicher nicht der einzige, den es schon massiv nervt, beim Laden von Akkus explizit da sein zu müssen. Insofern würde ich mich bei Normalo/Vorsichtige einstufen, der aber gerne die Vorgabe, beim Laden präsent zu sein, nicht nachkommen würde, ohne sich bzw. seine Wohnung dabei einer Gefahr auszusetzen. Eine passende Garage habe ich leider nicht.

Bin ich leichtsinnig, wenn ich meine Eneloops bisher auch über Nacht, also nicht wirklich beaufsichtigt, im Nebenraum lade? Muss ich es bei LiIon wirklich anders halten oder muss ich das nur bei neuen Akkus machen?

Nebenbei: Ex-de Gehäuse sind i. A. nicht per se wasserdicht, das müssen sie auch nicht sein bzw. bei der Prüfung werden die O-Ringe nicht montiert, weil diese ja defekt sein könnten oder evtl. vergessen werden. Überdruck ist also weniger ein Problem.

Grüße
 

rastaman

Flashaholic*
16 Januar 2014
483
337
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Seit dem Surefire KL1 Led-Kopf (müsste ca. 2003 sein) hantiere ich mit Li-Ion Akkus rum. Damals gabs noch keine Akkus mit Schutzschaltungen und auch keine Konfektionierer. Wir haben uns damals irgendwelche 16650/17650 geholt. Keine Ahnung wo die herkamen. Diese habe ich jahrelang intensiv genutzt. Und sie funktionieren immer noch in meiner 4Sevens Quark 2x123.

Dann, als es immer mehr 16430 und dann auch 18650 Lampen gab, haben wir mangels Alternativen Ultrafires und Trustfires gekauft.
Noch nie ist mir oder anderen, denen ich Lampen inkl. Akkus und Lader geschenkt habe, ein Akku explodiert.

Ich bin bestimmt seit 17 Jahren Mitglied im CPF. In der Zeit habe ich von einer Handvoll Explosionen gelesen. Bei allen Vorfällen, wo genug Infos vorhanden waren, konnte man annehmen, dass menschliches Versagen zur Explosion führte.

Da gab es mal einen Cop, der hatte seine 3x123 Surefire (ich glaube noch mit einer Xenon-Birne) mit zwei *Fire Akkus und einem Einweg cr123 (oder umgekehrt) betrieben. Das ging eine Weile gut und dann kam die Explosion. Der Vorfall kam sogar in die Zeitung und ins TV.
Im CPF hat man ihm, bevor man wusste was er da fabriziert hat, geraten Surefire und Ultrafire zu verklagen. Surefire hatte ihm schon direkt angeboten, die Lampe zu ersetzen und auch die kaputte zu untersuchen.
Dann irgendwann rutsch ihm raus, wie er die Lampe betrieben hat. Haha.

Dann gab es noch einen älteren Herren, der seine Quark 2x123 mit zwei 16430 Akkus betrieben hat. Er wusste nicht mehr, ob es die 3,2 V oder die 3,6/3,7 V Akkus waren. Wahrscheinlich hat er einen der Akkus voll geladen, der andere war leer und dann wurde die Lampe so über Nacht angelassen. Booom!

Ich denke, dass in den meißten Fällen der Nutzer schuld ist. Entweder durch mutwillige Falschbehandlung oder durch den Kauf von billigst Akkus.
 
  • Danke
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LED

Flashaholic**
19 März 2011
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FMEA, bei dem Wort bekomme ich inzwischen Ausschlag, Pickel und Blasen an den Lippen. Berufskrankheit.

FMEA ist doch eine super Sache, einfach die richtigen möglichen Fehler und Ursachen rein und schon legst du jeden Produktionsprozess lahm, der seit 30 Jahren ohne Probleme läuft:D:D:D
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.571
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Nähe Hannover
Schreibe eine FMEA zum Thema "Trinken eines Glases Wasser".

Fehlerquellen:
A. Das Glas könnte umkippen und dabei zerbrechen
B. Das Glas könnte umkippen und das Wasser in Geräte eindringen.

Auswirkung:
A. Jemand könnte sich daran schneiden.
B. Das Cockpit des Flugzeugs könnte Feuer fangen.

Bewertung:
A. Wenn er mit dem Hals voran in die Scherben fällt, gravierend!
B. Wenn der Flieger sich im Flug befindet, gravierend!

Ausweg:
A. Unzerbrechliche Becher aus Edelstahl.
B. Keine Flüssigkeiten im Becher oder der Flieger bleibt am Boden.


[Meine Meinung]
FMEA dient nur dazu, Papier zu generieren, das den potenziell Verantwortlichen eine weiße Weste beschert.
[Ende]
 
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urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
Nebenbei: Ex-de Gehäuse sind i. A. nicht per se wasserdicht, das müssen sie auch nicht sein bzw. bei der Prüfung werden die O-Ringe nicht montiert, weil diese ja defekt sein könnten oder evtl. vergessen werden. Überdruck ist also weniger ein Problem.

Grüße
Ich habe früher mal eine Riesenanlage in Ex gemacht. War alles Ex-i, der Rest Ex d.
Die Ex d Kästen waren allesamt von der Fa. Stahl und max. IP44, da, wie du sagst, eben keine Dichtungen montiert sind. Der Flansch ist so ausgelegt, dass die nach einer Explosion entweichende Luft soweit abkühlt, dass sie ausserhalb des Kastens kälter ist, als sie sein darf.
Li-ion Akkus lade ich zu Hause auf dem Schreibtisch ohne weitere Vorsichtsmaßnahme, außer oersönlicher Anwesenheit während des Ladens, Blick auf die Spannungsanzeige nach dem Einlegen und Bezug der Akkus aus bewährten Quellen.
Pesimisten laden in alten Schnellkochtöpfen, alten Waschmaschinentrommeln (Lipos), oder meinetwegen auch in Ex d Kästen. Passieren wird da nichts, solange es kein Wämeproblem während des Ladens gibt. Ich finde es ein bißchen übertrieben. Wenn es dir dabei besser geht, mach es, oder nimm Eneloops.
 

urausb

Flashaholic**
18 September 2011
2.992
1.782
113
Kr. AB
.
[Meine Meinung]
FMEA dient nur dazu, Papier zu generieren, das den potenziell Verantwortlichen eine weiße Weste beschert.
[Ende]
Nicht nur.
Mir fallen drei große Industrieunfälle ein, deren Auswirkungen mehr oder weniger eine Verschärfung der Normenlage nach sich gezogen haben. Seveso (Seveso-Richtlinie), Bhopal und die Piper Alpha, ne Bohrinsel, glaube bei der Bohrinsel gab es rund 130 Tote. Alle diese Unfälle wären möglicherweise nicht passiert hätte es eine dokumentierte Risikoanalyse gegeben und hätte man sich daran gehalten. Und diese Doku schützt die Planer, wie mich zum Beispiel.
 

Nicolaas

Flashaholic**
25 Januar 2012
3.088
1.423
113
Amsterdam
FMEA, bei dem Wort bekomme ich inzwischen Ausschlag, Pickel und Blasen an den Lippen. Berufskrankheit.

Um auf Deine Fragen zu kommen: Ein absolut dichtes Gehäuse halte ich für (sehr) kontraproduktiv. Gleiches empfinde ich nebenbei auch für wasserdichte TL. Sinnvoller wäre es, den Druck gezielt entweichen zu lassen.

Der Phobiker
Er könnte z.B. ein Metallgehäuse (nicht zu klein) wählen und die (große) Ventilationsöffnung mit einem Flammschutzfilter aus Metall versehen. Dann kann Druck, aber keine Flamme entweichen.

Der Vorsichtige
Kauft ein gutes Ladegerät und gute geschützte Akkus aus seriöser Quelle. Weiterhin achtet er darauf, dass sich direkt über und unter dem Lader keine brennbaren Gegenstände befinden. Akkuspannungen und der Zustand des Schrumpfschlauchs werden regelmäßig kontrolliert. In mehrzellige Lampen kommen nur einheitliche Akkus mit identischem Nutzungsgrad.

Der Normalo
Kauft ein gutes Ladegerät und gute (geschützte) Akkus aus seriöser Quelle. Beschädigter Schrumpfschlauch fällt ihm irgendwann auf. Weiterhin achtet er darauf immer die aktuellste TL im Regal zu haben.

Der Leichtsinnige
Kauft teure TL und billigste Lader und feurige Akkus aus der Bucht. Zitat: "0,3V Spannung mehr oder weniger müssen Akkus doch aushalten können, sonst dürften die ja gar nicht auf den Markt".


OK, vielleicht etwas sarkastisch. Ich möchte keinesfalls behaupten, die LiIon Akkutechnik sei komplett ungefährlich. Wenn ich jedoch so viel Misstrauen gegenüber dieser Technik hätte, dass ich die Akkus in einem explosionsfesten Gehäuse lade - dann würde ich eher auf diese Technik verzichten und bei den Eneloops bleiben.


Kommt noch was dazu:

Der Erfahrene Flashie
Benutzt geschützte und ungeschützte Li-Ion Akkus. Er kontrolliert die Spannung der Akkus vor- und nach dem laden mit ein Multimeter.
Er nutzt ungeschützte IMR/INR/Mischchemie Akkus in getunte Hochleistungslampen.
Er ist sehr vorsichtig damit die Akkus nicht tief-entladen werden. Er kontrolliert das immer und macht rechtzeitig schluß.
Natürlich benutzt er nur Marken Akkus und zuverlässige Ladegeräte.
Er ist immer dabei wenn Li-Ion Zellen geladen werden.

LG
Nico ;);)
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Er ist immer dabei wenn Li-Ion Zellen geladen werden.
Hmpf. Nö. Ich verwende nur Markenzellen und vertraue meinen Ladern. Geladen wird auch wenn ich außer Haus bin oder schlafe. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich mein Smartphone-Akku spontan selbst entzündet, ist um einiges höher als dass ein Marken-18650er beim Laden durchgeht.
Marke = Panasonic/Sanyo, LG, Samsung, Sony.
 
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Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.881
3.607
113
Am Rhein
Hmpf. Nö. Ich verwende nur Markenzellen und vertraue meinen Ladern. Geladen wird auch wenn ich außer Haus bin oder schlafe. Die Wahrscheinlichkeit, das sich mein Smartphone-Akku spontan selbst entzündet ist um einiges höher als dass ein Marken-18650er beim Laden durchgeht.
Marke = Pansaonic/Sanyo, LG, Samsung, Sony.
:thumbsup:

Dito!