Hallo zusammen!
Ich habe vor kurzem in zweierlei Hinsicht "Blut geleckt" - interessanterweise handelt es sich bei beiden Dingen um etwas, was mir vorher gar nicht zugesagt hatte.
Zum Einen die Marke Zebralight: irgendwie wurde ich mit dem Design nie richtig warm. Bis ich mir eben meine erste Zebralight bestellt habe. Daraufhin hat sich die ganze Sache geändert. Plötzlich gefällt mir die Marke richtig gut!
Das andere ist die Lichtfarbe "neutralweiß" (neutralwhite): nachdem ich über fast zwei Jahre ausschließlich Lampen mit coolwhite-LED besessen hatte, war mir die Lichtfarbe dann doch mal einen Versuch wert. Und siehe da: jetzt verstehe ich, warum zumindest hier im Forum auch relativ häufig neutralweiß geordert wird. Ich kann die Lichtfarbe nur empfehlen, die Farbwiedergabe ist wesentlich besser und das Licht wirkt einfach viel angenehmer.
Naja, langer Rede, kurzer Sinn: ich konnte nicht widerstehen und hab mir meine nächste Zebralight und damit gleichzeitig meine nächste Neutralweiß-Lampe geordert, um die es in diesem Review auch gehen soll.
Die Zebralight H31Fw
Lieferumfang
Die Lampe kommt in einem schlichten Pappkarton als Verpackung, der allerdings absolut seinen Zweck erfüllt: Er verpackt die Lampe.
Mit der Lampe kommt ein Kopfband mit Gummihalterung, Ersatz-O-Ringe und die Bedienungsanleitung.
Der Clip ist bereits montiert.
Technische Daten
Die H31Fw hat das bekannte User-Interface von Zebralight mit 3 Hauptmodi, die jeweils nochmal in 2 Modi unterteilt sind. Zusätzlich ist ein langsamer Strobe programmierbar, weiteres dazu unter Bedienung.
Verbaut ist eine Cree XP-G LED mit einer Lichttemperatur von 4200 K
Die Modi teilen sich folgendermaßen auf:
High: H1: 180 Lumen(0,9 Std.) H2: 98 Lumen(2 Std.)/ 4 Hz Strobe
Med: M1: 35 Lumen(12 Std.) M2: 19,6 Lumen(23 Std.)
Low: L1: 4,1 Lumen(3,7 Tage) L2: 0,4 Lumen(21 Tage)
Abmessungen: L: 67 mm, B: 23 mm
Gewicht: 27,6 Gramm (ohne Batterie und Kopfband)
Betrieb: CR123 Batterie, 16340 3,7 V LiIon-Akku
Verarbeitung
Bisher nur aus Erzählungen, Vorstellungen und Reviews bekannt, konnte ich mich jetzt selbst mal von der überaus hohen Verarbeitungsqualität bei Zebralight überzeugen.
Die bronzene Anodisierung ist absolut perfekt und gleichmäßig aufgebracht, dabei sticht dieser Farbton mal angenehm aus dem sonstigen Einheits-Schwarz meiner anderen Lampen hervor.
Der Soft-Touch-Clicky hat einen angenehmen Druckpunkt und macht den Eindruck, dass man bis an sein Lebensende drücken müsste, um diesen zur Aufgabe zu zwingen.
Das Gewinde und der O-Ring sind ausreichend vorgefettet, alles läuft leichtgängig und ohne zu kratzen.
Exakt gefräste Kühlrippen
Soft-Touch-Clicky mit hochwertigem Eindruck
Gefettete, leichtgängige Gewinde
Bedienung
Diese mag auf den ersten Blick etwas kompliziert erscheinen, nach ein paar Versuchen hat man sich aber sehr schnell mit der Lampe vertraut gemacht und kann sie fast im Schlaf bedienen.
Bei kurzem Klick wird in High gestartet, in welchem Unterlevel (H1 oder H2) man dabei landet, hängt davon ab, welche Stufe zuletzt genutzt wurde.
Ein langer Klick startet die Lampe in Low, hier gilt das Selbe für die Unterstufen: die zuletzt genutzte wird aktiviert.
Ein Doppelklick aus dem Off-Zustand bringt den Anwender auf Med, allerdings mit kurzem High-Aufblitzen. Möchte man dieses Aufblitzen umgehen, hat man auch die Möglichkeit, mit dem langen Klick auf Low zu starten und dann den Schalter zu halten.
Auf diese Weise werden auch die Stufen Low,Med und High durchgeschaltet, wobei immer bei Low begonnen wird, d.h. ich war beispielsweise auf Med, möchte nach High: langes Halten des Tasters, dabei eben Durchschalten von Low über Med nach High.
Um sofort nach High zu kommen, könnte man höchstens die Lampe ausschalten und gleich darauf wieder ein.
Das Durchschalten der jeweiligen Unterstufen pro Level erfolgt über einen Doppelklick.
Dann noch zur Programmierung des Strobe:
7maliges Doppelklicken aus H1 aktiviert den "Programmiermodus H2". Durch weiteres Doppelklicken kann man nun wählen zwischen den 98 Lumen oder dem langsamen 4 Hz Strobe und bei mir, obwohl nicht in der Beschreibung vermerkt, noch einem weiteren etwas niedrigeren Modus als die 98 Lumen. Ob dieser dritte Modus immer vorhanden ist, weiß ich nicht.
Ausleuchtung
Da es sich bei dieser Lampe um die Variante mit dem F in der Bezeichnung handelt, was bedeutet, dass die Scheibe nicht klar ist, sondern "frosted", ist sozusagen der Diffusor schon mit eingebaut und verhilft der Lampe zu einem unglaublich homogenen, diffusen Flutlicht.
Besonders viel Reichweite darf man sich dadurch natürlich nicht erwarten, dafür hat man im Nahbereich eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung. Um die nächsten 20-30m zu erreichen, ist die Lampe aber dennoch geeignet.
Der Effekt der angenehmen gleichmäßigen Ausleuchtung wird noch verstärkt durch die Lichtfarbe der neutralweißen LED, die die Umgebung in einem absolut natürlichen Licht erscheinen lässt.
frosted lens
Lampe im L2 Mode mit 0,4 Lumen
Whitewall-Beamshot mit äußerst gleichmäßiger Lichtverteilung
Fazit
Obwohl es sich bei der Lampe ja eigentlich um eine Stirnlampe handelt, erweist sie sich als sehr alltagstauglich und erfüllt durchaus den Zweck einer EDC. Durch das Kopfband lässt sie sich aber eben auch sehr schnell zur Stirnlampe umfunktionieren, bei der dann meiner Meinung nach die Auslegung auf Flutlicht im positiven Sinne zum Tragen kommt. Als Arbeitslampe oder um bei einbrechender Dunkelheit zur abendlichen Lauf-Runde zu starten, macht die Lampe einen sehr guten Eindruck.
Wer nicht unbedingt auf große Reichweite angewiesen ist, hat mit dieser Lampe einen geeigneten Begleiter, um den allermeisten Situationen, in denen mal Licht benötigt wird, gewachsen zu sein.
Durch die Besonderheit des Lichtaustritts im 90°-Winkel zum Lampengehäuse eignet sich die Lampe auch, um im Tailstand für Erleuchtung zu sorgen, wobei man nicht auf eine reflektierende Zimmerdecke angewiesen ist.
Der niedrige Low-Mode von nur 0,4 Lumen macht die Lampe auch zum perfekten Nachtlicht, um sich nicht im Zimmer zu verlaufen oder die Freundin nicht beim Schlafen zu stören, wenn im Bett noch gelesen wird.
Was ich mir allerdings nicht hätte träumen lassen, dass ich mir von einer Lampe sogar wünschen würde, dass sie noch etwas weniger hell wäre, da selbst diese niedrigen 0,4 Lumen, mitten aus dem Schlaf gerissen und bei auf Dunkelheit adaptierten Augen, immer noch ganz schön blenden können.
Für welche Zwecke man nun diese Lampe wirklich einsetzen will oder ob man dieses kleine Ding unbedingt "braucht", das sei jedem selbst überlassen, die Verarbeitung ist jedenfalls über alle Zweifel erhaben, das UI mit der Leuchtstufen-Auswahl sehr gelungen und die Ausleuchtung perfekt.
Und wenn man sich mit der Stirnlampenform gar nicht anfreunden kann, gibt es ja immer noch die Variante als SC31, SC31F, SC31w oder SC31Fw.
Von meiner Seite gibt es jedenfalls für die Lampe eine klare Empfehlung.
Gruß Johannes
Ich habe vor kurzem in zweierlei Hinsicht "Blut geleckt" - interessanterweise handelt es sich bei beiden Dingen um etwas, was mir vorher gar nicht zugesagt hatte.
Zum Einen die Marke Zebralight: irgendwie wurde ich mit dem Design nie richtig warm. Bis ich mir eben meine erste Zebralight bestellt habe. Daraufhin hat sich die ganze Sache geändert. Plötzlich gefällt mir die Marke richtig gut!
Das andere ist die Lichtfarbe "neutralweiß" (neutralwhite): nachdem ich über fast zwei Jahre ausschließlich Lampen mit coolwhite-LED besessen hatte, war mir die Lichtfarbe dann doch mal einen Versuch wert. Und siehe da: jetzt verstehe ich, warum zumindest hier im Forum auch relativ häufig neutralweiß geordert wird. Ich kann die Lichtfarbe nur empfehlen, die Farbwiedergabe ist wesentlich besser und das Licht wirkt einfach viel angenehmer.
Naja, langer Rede, kurzer Sinn: ich konnte nicht widerstehen und hab mir meine nächste Zebralight und damit gleichzeitig meine nächste Neutralweiß-Lampe geordert, um die es in diesem Review auch gehen soll.
Die Zebralight H31Fw
Lieferumfang
Die Lampe kommt in einem schlichten Pappkarton als Verpackung, der allerdings absolut seinen Zweck erfüllt: Er verpackt die Lampe.
Mit der Lampe kommt ein Kopfband mit Gummihalterung, Ersatz-O-Ringe und die Bedienungsanleitung.
Der Clip ist bereits montiert.
Technische Daten
Die H31Fw hat das bekannte User-Interface von Zebralight mit 3 Hauptmodi, die jeweils nochmal in 2 Modi unterteilt sind. Zusätzlich ist ein langsamer Strobe programmierbar, weiteres dazu unter Bedienung.
Verbaut ist eine Cree XP-G LED mit einer Lichttemperatur von 4200 K
Die Modi teilen sich folgendermaßen auf:
High: H1: 180 Lumen(0,9 Std.) H2: 98 Lumen(2 Std.)/ 4 Hz Strobe
Med: M1: 35 Lumen(12 Std.) M2: 19,6 Lumen(23 Std.)
Low: L1: 4,1 Lumen(3,7 Tage) L2: 0,4 Lumen(21 Tage)
Abmessungen: L: 67 mm, B: 23 mm
Gewicht: 27,6 Gramm (ohne Batterie und Kopfband)
Betrieb: CR123 Batterie, 16340 3,7 V LiIon-Akku
Verarbeitung
Bisher nur aus Erzählungen, Vorstellungen und Reviews bekannt, konnte ich mich jetzt selbst mal von der überaus hohen Verarbeitungsqualität bei Zebralight überzeugen.
Die bronzene Anodisierung ist absolut perfekt und gleichmäßig aufgebracht, dabei sticht dieser Farbton mal angenehm aus dem sonstigen Einheits-Schwarz meiner anderen Lampen hervor.
Der Soft-Touch-Clicky hat einen angenehmen Druckpunkt und macht den Eindruck, dass man bis an sein Lebensende drücken müsste, um diesen zur Aufgabe zu zwingen.
Das Gewinde und der O-Ring sind ausreichend vorgefettet, alles läuft leichtgängig und ohne zu kratzen.
Exakt gefräste Kühlrippen
Soft-Touch-Clicky mit hochwertigem Eindruck
Gefettete, leichtgängige Gewinde
Bedienung
Diese mag auf den ersten Blick etwas kompliziert erscheinen, nach ein paar Versuchen hat man sich aber sehr schnell mit der Lampe vertraut gemacht und kann sie fast im Schlaf bedienen.
Bei kurzem Klick wird in High gestartet, in welchem Unterlevel (H1 oder H2) man dabei landet, hängt davon ab, welche Stufe zuletzt genutzt wurde.
Ein langer Klick startet die Lampe in Low, hier gilt das Selbe für die Unterstufen: die zuletzt genutzte wird aktiviert.
Ein Doppelklick aus dem Off-Zustand bringt den Anwender auf Med, allerdings mit kurzem High-Aufblitzen. Möchte man dieses Aufblitzen umgehen, hat man auch die Möglichkeit, mit dem langen Klick auf Low zu starten und dann den Schalter zu halten.
Auf diese Weise werden auch die Stufen Low,Med und High durchgeschaltet, wobei immer bei Low begonnen wird, d.h. ich war beispielsweise auf Med, möchte nach High: langes Halten des Tasters, dabei eben Durchschalten von Low über Med nach High.
Um sofort nach High zu kommen, könnte man höchstens die Lampe ausschalten und gleich darauf wieder ein.
Das Durchschalten der jeweiligen Unterstufen pro Level erfolgt über einen Doppelklick.
Dann noch zur Programmierung des Strobe:
7maliges Doppelklicken aus H1 aktiviert den "Programmiermodus H2". Durch weiteres Doppelklicken kann man nun wählen zwischen den 98 Lumen oder dem langsamen 4 Hz Strobe und bei mir, obwohl nicht in der Beschreibung vermerkt, noch einem weiteren etwas niedrigeren Modus als die 98 Lumen. Ob dieser dritte Modus immer vorhanden ist, weiß ich nicht.
Ausleuchtung
Da es sich bei dieser Lampe um die Variante mit dem F in der Bezeichnung handelt, was bedeutet, dass die Scheibe nicht klar ist, sondern "frosted", ist sozusagen der Diffusor schon mit eingebaut und verhilft der Lampe zu einem unglaublich homogenen, diffusen Flutlicht.
Besonders viel Reichweite darf man sich dadurch natürlich nicht erwarten, dafür hat man im Nahbereich eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung. Um die nächsten 20-30m zu erreichen, ist die Lampe aber dennoch geeignet.
Der Effekt der angenehmen gleichmäßigen Ausleuchtung wird noch verstärkt durch die Lichtfarbe der neutralweißen LED, die die Umgebung in einem absolut natürlichen Licht erscheinen lässt.
frosted lens
Lampe im L2 Mode mit 0,4 Lumen
Whitewall-Beamshot mit äußerst gleichmäßiger Lichtverteilung
Fazit
Obwohl es sich bei der Lampe ja eigentlich um eine Stirnlampe handelt, erweist sie sich als sehr alltagstauglich und erfüllt durchaus den Zweck einer EDC. Durch das Kopfband lässt sie sich aber eben auch sehr schnell zur Stirnlampe umfunktionieren, bei der dann meiner Meinung nach die Auslegung auf Flutlicht im positiven Sinne zum Tragen kommt. Als Arbeitslampe oder um bei einbrechender Dunkelheit zur abendlichen Lauf-Runde zu starten, macht die Lampe einen sehr guten Eindruck.
Wer nicht unbedingt auf große Reichweite angewiesen ist, hat mit dieser Lampe einen geeigneten Begleiter, um den allermeisten Situationen, in denen mal Licht benötigt wird, gewachsen zu sein.
Durch die Besonderheit des Lichtaustritts im 90°-Winkel zum Lampengehäuse eignet sich die Lampe auch, um im Tailstand für Erleuchtung zu sorgen, wobei man nicht auf eine reflektierende Zimmerdecke angewiesen ist.
Der niedrige Low-Mode von nur 0,4 Lumen macht die Lampe auch zum perfekten Nachtlicht, um sich nicht im Zimmer zu verlaufen oder die Freundin nicht beim Schlafen zu stören, wenn im Bett noch gelesen wird.
Was ich mir allerdings nicht hätte träumen lassen, dass ich mir von einer Lampe sogar wünschen würde, dass sie noch etwas weniger hell wäre, da selbst diese niedrigen 0,4 Lumen, mitten aus dem Schlaf gerissen und bei auf Dunkelheit adaptierten Augen, immer noch ganz schön blenden können.
Für welche Zwecke man nun diese Lampe wirklich einsetzen will oder ob man dieses kleine Ding unbedingt "braucht", das sei jedem selbst überlassen, die Verarbeitung ist jedenfalls über alle Zweifel erhaben, das UI mit der Leuchtstufen-Auswahl sehr gelungen und die Ausleuchtung perfekt.
Und wenn man sich mit der Stirnlampenform gar nicht anfreunden kann, gibt es ja immer noch die Variante als SC31, SC31F, SC31w oder SC31Fw.
Von meiner Seite gibt es jedenfalls für die Lampe eine klare Empfehlung.
Gruß Johannes
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