Review / Vergleich 8 Zebralight Kopflampen

Dieses Thema im Forum "Zebralight" wurde erstellt von amaretto, 19. Januar 2014.

  1. Ein Vergleich einiger Kopflampen von Zebralight, so kurz wie möglich.

    Zebralight bietet ein fast schon sensationell umfangreiches Angebot verschiedener Kopf- bzw. Stirnlampen an. Momentan sind 15 (!) Varianten lieferbar. Je nach den Bedürfnissen hat der Anwender die Auswahl zwischen Lampen mit unterschiedlicher LED und Lichtfarbe, Abstrahlcharakteristik oder Energieversorgung. In diesem Vergleich geht es um eine Auswahl mit AA oder 18650 Stromversorgung.


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    Die Leuchtlinge treten an:
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    Der Lieferumfang
    ist "übersichtlich" und beinhaltet bei den kleineren Modellen:

    ▪ ökologisch sinnvolle Kartonverpackung (leider mit kleiner Schaumstoffeinlage),
    ▪ Kopflampe
    ▪ abnehmbarerTrageclip
    ▪ flexibles Kopfband mit Lampenhalterung aus Gummi
    ▪ Ersatz-Dichtungsringe
    ▪ englischsprachige Bedienungsanleitung

    Bei den größeren Modellen ist kein Trageclip beigelegt. Aus welchen mir unverständlichen Gründen gerade bei den teureren Modellen auf dieses Cent-Teil verzichtet wurde, weiß wohl nur der Hersteller.
    Holster, Fangschnur gabs bei Zebralight noch nie, bei Kopflampen ist das ausnahmsweise entschuldigt.



    Eigenschaften/Ausstattung:

    ▪ Insgesamt 10 (!) wählbare Helligkeitsstufen, gruppiert in 3 Hauptstufen + Sonderblink-Modi
    ▪ Moonlight/Firefly-Modus
    ▪ Batterie-Leer-Warnung
    ▪ automatischer Step-down bei niedriger Batteriespannung
    ▪ Tiefentladeschutz für Li-Io-Akkus (cut-off bei 2.7V)
    ▪ Ladezustandsanzeige
    ▪ geringster Standby-Strom (weniger als die Selbstentladung der Akkus)
    ▪ versenkter, elektronischer Tastschalter gegen unbeabsichtigtes Einschalten
    ▪ HA-III anodisiertes Alu-Gehäuse
    ▪ Lampengehäuse aus einem Stück (unibody design)
    ▪ vergütetes Frontglas
    ▪ eingelassener Edelstahl-Bezelring
    ▪ IPX-7 wasserdicht
    ▪ tailstand-fähig
    ▪ lock-out über Lösen der Schalterkappe



    Übersicht:

    ModellLumen max.Lumen min.SpannungBatterie/AkkuLED-TypLichtfarbeMaße (mm)GewichtBemerkung
    H52w500/280 (0.9 Std)0.01 (90 Tage)0.7-4.2 VAA: Alkali,NiMH,14500CREE XM-L24400 K21.8 x 76.532 g 
    H52Fw475/266 (0.9 Std)0.01 (90 T)0.7-4.2 VAA: Alkali,NiMH,14500CREE XM-L24400 K21.8 x 76.532 gDiffusorglas
    H502d170 (0.9 Std)0.01 (84 T)0.7-2.5 VAA: Alkali,NiMHPhilips Luxeon Rebel5000 K/CRI:8521.3 x 70.129 go. Reflektor
    H502w260 (0.9 Std)0.01 (90 T)0.7-2.5 VAA: Alkali,NiMHCREE XM-L24400 K21.3 x 70.129 go. Reflektor
    H502c170 (0.9 Std)0.01 (84 T)0.7-2.5 VAA: Alkali,NiMHPhilips Luxeon Rebel4000 K/CRI:8521.3 x 70.129 go. Reflektor
    H602w1020 (2 Std)0.01 (165 T)2.7-4.2 V18650 Li-IoCREE XM-L24400 K24.2 x 9743 go. Reflektor
    H600Fw II970 (2 Std)0.01 (165 T)2.7-4.2 V18650 Li-IoCREE XM-L24400 K24.2 x 97.8 39 gDiffusorglas
    H600w II1020 (2 Std)0.01 (165 T)2.7-4.2 V18650 Li-IoCREE XM-L24400 K24.2 x 97.8 39 g 



    Bedienung:

    - kurzer Klick = Ein-/Ausschalten
    - Taster > 0.5 sec. halten = low
    - Taster halten bei eingeschalteter Lampe = Wechsel durch die 3 Hauptmodi low/mid/high, Taster loslassen bei gewünschter Stufe
    - in jeder drei Hauptlichtstufen kann man durch schnellen Doppelclick die Unterstufe(n) anwählen

    Programmierung der Unterstufe
    = 6x Doppelklick, jeder weitere Doppelklick wechselt zwischen den Unterstufen. Speichern der Programmierung durch einfachen Klick.

    Batterie-Ladezustand prüfen:
    bei ausgeschalteter Lampe 4 schnelle Klicks. Die Lampe leuchtet 1-4 mal auf. 1x Leuchten = leer, 4x Leuchten = voll.
    Die Funktion steht sowohl bei 1,2/1,5V als auch bei 4,2V Akku zur Verfügung. Das heißt, die Lampe erkennt, welche Batterie bzw. Akku eingelegt wurde.

    Zum genauen Nachlesen (auf englisch): User Guide



    Nähere Betrachtung eines exemplarischen Modells, z.B. der H52w:

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    [​IMG] Kartoninhalt
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    Kopfband ohne Mittelsteg; die Lampe lässt sich auch mit montiertem Clip befestigen
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    [​IMG] sehr stabiler Clip, abgeflachte Tailcap für Kerzenlichtfunktion
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    [​IMG] perfekt zentrierte LED, wie immer bei Zebralight
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    [​IMG] zuverlässiger Tastschalter
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    [​IMG] Pluskontakt vergoldet aber ohne Feder
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    [​IMG] nix zu meckern: Gold, Fett und gutes Gewinde
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    [​IMG] flexibel, jede Größe der AA passt
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    animiertes GIF des Leuchtvergleichs drinnen
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    Kommentar:
    - H602w II:
    auf dem Foto zwar reinweiß, real eher cool white mit bläulicherem Tint.
    Kommt auf dem Foto eindeutig besser weg als in Wirklichkeit.

    - H502c/d/w:
    auf den Fotos mit 1,2V NiMH bestückt, sehen gegen die Li-Io-Lampen etwas mickrig aus. Auch wenn Zebralight für diese Lampen keine 14500er freigegeben hat, habe ich den 14500 Li-Io ausprobiert (ohne Fotos), womit die Lampen 55% heller waren. Nachahmer auf eigene Gefahr.

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    animiertes GIF des Leuchtvergleichs draußen (dickes Danke an andreas0401)

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    Weitere Eindrücke von den anderen Lampen:

    [​IMG] H502.. nachleuchtend (glow in the dark)
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    [​IMG] die 3 von der Tankstelle
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    [​IMG] teilweise Anodisierungsprobleme (rechts)
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    [​IMG] gute Gewinde auch bei den großen Modellen
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    [​IMG] H600w II
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    [​IMG] H600: beidseitig gefedert passt jeder Akku
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    [​IMG] Fluter pur
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    [​IMG] H600w II


    Persönliche Einschätzung:

    Alle Lampen machen insgesamt einen sehr guten Eindruck. Bezogen auf ihre jeweilige Baugröße und die verwendete Energieversorgung dürfte Zebralight das derzeit Machbare an Lichtleistung herausgeholt haben. Die Verarbeitung überzeugt mit wenigen Ausnahmen in jeder Hinsicht. Leider war bei mindestens einem Modell die sonst gewohnt höchstwertige Anodisierung (Oberflächenbeschichtung) an den Kanten fehlerhaft, so dass die fabrikneue Lampe schon gebraucht aussah. Das kann als seltener Ausreißer angesehen werden. In so einem Fall würde ich den Händler um Austausch bitten.

    1)
    Die kleinen H502-Modelle für 1x AA (Alkali + NiMH) machen im ersten Augenblick ein ungewohntes Licht, wenn man bis dato nur Lampen mit Reflektoren benutzt hat. Die nackte reflektorlose LED macht null Reichweite, für draußen ist so etwas nicht zu gebrauchen.

    Besonders geeignet ist die H502-Serie für die gleichmäßige Ausleuchtung im Innenbereich und beim Arbeiten. Hier muss man die Lampe ihrer Auslegung entsprechend verwenden und sie als Kopflampe nutzen. Dann erhält man ein klasse Arbeitslicht ohne störenden hellen Spot mit extrem breiter und gleichmäßiger Ausleuchtung. Selbst die vergleichbar geringe Lichtleistung ist für diesen Einsatzzweck vollkommen ausreichend. Die Lichtfarbe ist m.M. allein eine Geschmacksfrage, ich würde die H502c bevorzugen, da sie das angenehmste Licht macht.

    Laut Hersteller ist die H502.. für 14500 Li-Io mit bis zu 4,2V nicht zugelassen. Konsequenterweise ist der Batteriekörper der Lampen so kurz, dass eine geschütze 14500er zu lang ist und eine ungeschützte Flattop-Zelle ohne hervorstehenden Pluspol keinen Kontakt findet. Mittels Magneten auf dem Pluspol einer ungeschützten 14500 habe ich die Lampen zum Laufen bekommen und prompt eine über 50% größere Lichtleistung ermittelt. Die Lampe hat dies klaglos mitgemacht, allerdings werden die sehr schnell heiß. Also wenn, dann bitte nur für kurzes Leuchten und auf eigene Gefahr.

    2)
    Die etwas größeren H52-Modelle finde ich quasi perfekt. Je nach Wunsch bieten sie wegen des Reflektors eine gute Reichweite oder gleichmäßigste Ausleuchtung (F-Version). Selbst mit der Diffusorscheibe kommen die F-Modelle noch auf eine akzeptable Reichweite. Während die H502 nur vornehmlich als reine Kopflampe Sinn macht, lassen sich die H52 sowohl als vollwertige Taschenlampe als auch als Kopf- oder Helmlampe nutzen. Bei der Qualität der Abstrahlung gibt es rein gar nichts zu meckern.

    Positiv ist ferner, dass 14500 Li-Io erlaubt sind und aus den kleinen Dingern wahre Taschenraketen machen. Kopfband und Trageclip sind auch vorhanden, noch ein Holster und die H52.. wären der Perfektion sehr sehr nahe.

    3)
    Die "großen" H602 und H600 sind dank größerer Masse und 18650-Bestückung ein Wolf im Schafspelz. Man kann die Modelle nicht wirklich groß bezeichnen, die Modelle anderer Hersteller in dieser Leistungsklasse sind ein ganzes Stück größer. Egal welche Variante der H6..., diese Lampen pusten mit ihrer schieren Lichtgewalt alle anderen Kopflampen vom Wunschzettel herunter.

    Auch die H602 hat wie die H502 eine gewöhnungsbedürftige Abstrahlung. Mit ihrer schieren Leistung reicht sie zumindest draußen ein paar Meter weiter, ist dennoch keine ernste Alternative für größere Entfernungen. Hier geht an Reflektor- oder Linsenlampen kein Weg vorbei.

    Mit der Lichtleistung eines Halogen-Autoscheinwerfers wird man im Innenbereich die höchste Leuchtstufe so gut wie nie benötigen. Man kann es trotzdem tun, da die Lampe selbst auf kurze Entfernung durch Abwesenheit eines (störenden) Spots keine Eigenblendung verursacht.

    Obwohl die H602w mit 4400 Kelvin eigentlich neutralweißes Licht machen müsste, erscheint sie -anders als auf dem Foto im Innenbereich- tatsächlich relativ kühl.

    Am meisten beeindruckt hat mich die H600w II mit einem irre hellen und breiten Spot und sehr angenehmer Lichtfarbe. Der Tint geht leicht ins rötliche, währen die H600Fw eher ins gelbliche geht. Auch das Licht einer SC600w XM-L2 sieht eher gelber aus als die H600w II. Wenn es um den größten Bums geht, würd ich zur H600w II greifen.

    Die H600Fw II stellt vermutlich den goldenen Mittelweg aus dem extremen Fluter H602 und der höheren Reichweite der H600w II dar. Die gefrostete Glasscheibe schluckt etwa 5-10% Licht. Auch damit ist die Lampe von der Leistung her eine ganz große Nummer. Ich schätze, dieses Modell wird man von den H6...ern am flexibelsten einsetzen können. Wenn es also heißt, eine für alles, dann die H600Fw II.

    Eine Sache, die oben schon erwähnt wurde, schmerzt allerdings und ist mir völlig unverständlich. Warum hat man bei den H6... auf den praktischen Halteclip verzichtet? Das Teil kostet fast nichts und sollte bei einer Kopflampe im dreistelligen Preissegment nicht fehlen.


    Danke an den Lampentroll für die Leihgabe der Testlampen und Andreas für die Outdoorshots.
     
    #1 amaretto, 19. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 20. Januar 2014
    nightcrawler, 0-8-15 User, valentinweitz und 104 andere Flashys haben sich hierfür bedankt.
  2. Folomov
    Genau der Vergleich auf den ich schon länger gewartet habe !

    Vielen Dank dafür !!

    P.s. Das einzig dumme daran ist nur, jetzt muss ich schon wieder Geld fuer ne H600w ausgeben :pinch:

    Gruß Marc
     
  3. Wow :thumbsup:

    Auf einen direkten Vergleich der verschiedenen Zebralight Modelle warte ich schon länger, aber das der gleich so umfangreich ausfällt :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

    Das ist extrem nützlich, weil doch sehr häufig die Frage kommt, wie die verschiedenen Modelle sich eigentlich unterscheiden;

    Vom outdoor Lichtbild (Leistung, Lichtfarbe) gefallen mir die H52w und die H600w II am Besten;

    Mein erster Gedanke war: Uuiii, das ist aber ein kostenintensiver Vergleich :peinlich:
    Danke auch an den Lampentroll, dass er dir die Möglichkeit für das review gegeben hat :thumbsup:

    Super Arbeit, Vielen Dank dafür :klatschen:
     
  4. Hallo Markus,

    klasse Direktvergleich! Sowas hat hier noch gefehlt! :thumbsup:

    Überlege auch schon wieder, meine H600 ist mir einfach von der Lichtfarbe mittlerweile zu kühl... :rolleyes:

    Gruß, Andreas
     
  5. Großen Dank für den tollen Vergleich! :thumbsup:


    Grüße,

    Ben
     
  6. Das seh ich genauso. Die Fotos in dem Vergleich können die Wirklichkeit nicht wiedergeben. Die Lichtfarben als auch der komplette Eindruck des Abstrahlverhaltens kommen auf den Fotos nicht real rüber.

    Ich habe übrigens von den Kandidaten die H52w gekauft :).
    Sie lag in der engen Wahl mit der H600w II, aber deren fehlender Clip und letztlich die viel unauffälligere Größe der H52w haben meine Wahl entschieden. Bei ihr werd ich noch einen flachen Neodymmagneten auf die Tailcap kleben, dann ist das Teil die eierlegende Wollmilchsau. Und sie ist so klein und leicht, dass sie unsichtbar in jeder (Hosen-)Tasche getragen werden kann.
     
  7. Skilhunt Taschenlampen
    Danke für den tollen Vergleich!

    Die h52w(f) halte ich auch für sehr, sehr sinnvoll und habe sie schon erfolgreich einem Bekannten (zum Joggen) empfohlen.

    Ich selber besitze eine h502c, welche ich zum Laufen benutze. Sie wirkt in echt deutlich dunkler und scheint weniger "Kontrast zu erzeugen" als dein Beamshotvergleich es suggeriert.
     
  8. Hallo,

    ich komme gerade aus dem Wald vom ersten Joggen mit der H52fw zurück. Leider verlief der Test unter denkbar schlechten Bedingungen: starker Nebel.

    Nichtsdestotrotz konnte ich einen ersten Eindruck gewinnen:

    Ein etwaiges wippen der Lampe konnte ich nicht feststellen. Das Stirnband war so eingestellt, dass ich es beim tragen (auf der Mütze) nicht gespürt habe. Ich hatte davor eine reine Flood-Lampe zum laufen (UF H2B), da ich Angst vor einem unangenehm springenden Spot hatte. Die H2B musste man aber relativ hell schalten, damit man noch weit genug sehen konnte.

    Im Gegensatz dazu hat die H52fw ein nahezu perfektes Leuchtbild. Das Licht ist auf der Mitte des Weges leicht betont und fällt zur Seite fast unmerklich ab. Das hat zur Folge, dass man schon bei geringeren Leuchtstufen schon relativ weit sieht, aber trotzdem auch im Augenwinkel noch die komplette Umgebung erkennen kann, ohne den Kopf zu bewegen. Und das alles ohne nervigen, springenden Punkt in der Mitte.

    Den Unterschied in der Lichtfarbe (H2B/kaltweiß; H52fw/neutralweiß) kann man eigentlich kaum ausreichend beschreiben, man muss es selbst testen. Das Licht der H52fw ist eher eine Mischung aus neutral- und warmweiß. Mir gefällt die Lichtfarbe extrem gut und der Wald wirkte richtig lebendig und gemütlich. Es ist meine ersten NW Stirnlampe und ich kann mir für diese Art von Lampe eigentlich keine andere Lichtfarbe mehr vorstellen.

    Ich freue mich beim nächsten Geocache schon auf den zweiten Test der Lampe :D


    Gruß
     
  9. Ich finde meine H602w auch klasse. Aber wie schon gesagt wurde ist das eine sehr spezialisierte Lampe. Perfekt für alles bis 5 Meter...und dadrüber einfach nicht zu gebrauchen. Also ideal wenn man eh mehrere Lampen mitschleppt und noch was in der Hosentasche für die Reichweite hat.

    In das Review sollte aber noch rein, welche Lampe davon temperaturgeregelt ist.
     
  10. Ob die Lampen bei hoher Temperatur herunterregeln und das Laufzeitverhalten hab ich nicht geprüft. Das hätte bei 8 Lampen meinen Zeitrahmen gesprengt. Oder ergibt sich das aus den Infos von Zebralight?


    Für die Beamshots wurden die H502 mit 14500ern bestückt. Mit Eneloop sah das in der Tat bedeuten mickriger aus.
     
  11. Steht in den tech. Daten bei Zebralight. Z.B. Bei der H600w sind H1 und H2 temperaturgeregelt.

    Gruß Marc
     
    #11 djmykemyers, 19. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 19. Januar 2014
  12. Ich finde das Review auch toll, mein Dankeschön dafür...:thumbsup:
    Aber hat die H52-Reihe nicht max. 500 Lumen, zumindest in der ersten Minute mit 14500?

    Grüße, Thomas
     
  13. Du hast Recht, danke. Ich habe in der Tabelle nur die Dauerleistung erwähnt und werde das entsprechend ergänzen. Allerdings kam ich bei der neutralweißen H52w "nur" auf etwa ~400 Lumen, aber immerhin.
     
  14. Markus, hast du deine neue Errungenschaft mal mit der SG3 verglichen?
    Gruß, Andreas
     
  15. Olight Shop
    Bei meiner H602(w) gefallen mir die Blinkmodi (3 x kurz Klick) als weitere Verbesserung sehr gut. Strobe interessiert mich zwar nicht so, aber die beiden Beacon Modes dort (mit Doppelklick dann wechseln) sind prima.

    Müssten die anderen (neueren) Modelle auch haben, oder?
     
  16. Erstmal vielen Dank für den tollen Vergleich.

    Schalten die H502c/d/w eigentlich auch nach einer Minute eine Stufe runter, wenn man sie mit Li-Ion Akkus bestückt?

    Gruss, Joe
     
  17. Hi Andreas, die SG3 hab ich nicht mehr. Aber die SF3 nw steht mir für einen Vergleich zur Verfügung.
    Die SF3 hat nach meinen Messungen zwar ungefähr 120 Lumen weniger, hat aber noch einmal eine schönere Lichtfarbe als die Zebralight. Die Ausleuchtung ist zudem fehlerfrei und gleichmäßig. Wenn du mit der Bedienung der SF/SG3 klar kommst und auf eine Handvoll Lumen mehr pfeifst, würd ich (für meinen Geschmack) zur Spark greifen.

    Hi Toby,
    leider nein.
    - Die H52 haben bei Triple-Click die Auswahl zwischen langsamen oder schnellen Stroboskop
    - Die H502 haben keine Triple-Funktion. Bei Ihnen kann man nur bei H2 ein langsames Stroboskop auswählen.

    Hi Joe,
    ich habe einen Li-Io über 5 Minuten in den H502 laufen lassen. Es war keine Spur von Stepdown/Herunterschalten zu sehen. Im Gegenteil, die H502w mit der XM-L2 beispielsweise zeigte eine fantastische Konstanz in der Helligkeit und fiel innerhalb der 5 Minuten nur 5% ab. Die anderen fielen in den 5 Minuten um 10%. Die Lampen wurden zwar warm aber nicht über Gebühr heiß. Von da her weiß ich nicht, warum der Hersteller keine Li-Io freigibt.
    Wenn ich eine H502 besäße, würd ich nen 14500er verwenden - auf eigene Gefahr.
     
    #17 amaretto, 20. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2014
    Hannoveraner und Holzkopf haben sich hierfür bedankt.
  18. Wirklich ein super Review! Danke dafür. Darauf habe ich schon länger gewartet.
    Kann vieleicht nochmal jemand etwas zum Tragen der H600 II und der H52 in der Hosentasche sagen? Ich schwanke momentan zwischen den beiden Lampen. Als Clip an der H600 II kann man ja anscheinend einfach einen Fenix LD10 Clip verwenden. Hat jemand vieleicht sogar ein Bild einer der Lampen im eingeclippten Zustand?

    Gruß, Sebastian
     
  19. Danke für die 1a Vorstellung :thumbsup:
    Da werden die Verkaufszahlen gleich in die Höhe schnepfen....:rolleyes:

    Ich hätte auch noch eine Frage:
    Kann wer vergleichen oder sagen wieviel Unterschied jetzt zwischen der H600w mit D-C Fix Folie(opal) und der H600fw ist.
    Für mich sieht es so aus als ob die H600fw mehr flood hat als die H600w mit Folie.


    Hier wird gerade das Thema behandelt :rolleyes:
     
  20. Vielen Dank für diese tolle Übersicht :thumbup:
     
  21. Die H 52 ist so groß wie ein Daumen, die passt wirklich in jede Tasche, mit Li-Ion sind die ~450 Lumen auch wirklich hell. Für die 600 würde wohl für mich in erster Linie die Laufzeit sprechen.

    mfg
     
  22. Danke für das aussagekräftige Review! Kommt mir gerade recht, wo ich gerade (mal wieder :peinlich: ) eine neue Stirnlampe suche.

    Wollte eigentlich mal die Armytek Wizard Pro warm angetestet haben, aber die H600 (f)w ist auch nicht von schlechten Eltern.

    Gruß und Danke für den Fleiß
     
  23. Hier ein kleiner Vergleich der Lichtfarbe:

    [​IMG]


    Gruß
     
    veganpunk, Inkognito, NashBen und ein weiterer Flashy haben sich hierfür bedankt.
  24. Im Beitrag 17 habe ich Informationen ergänzt:

    - Li-Io-Nutzung in den H502
    - Blinkmodi in H52 und H502
    - Vergleich Spark SF/SG3 zu ZL H52w
     
    Holzkopf und Hannoveraner haben sich hierfür bedankt.
  25. Ein wirklich toller Vergleich!!!
    Kannst du vielleicht noch die Beamshots einzeln posten? Finde es bei Gifs immer schwer wenn man nur 2 Lampen vergleichen will.
     
    ForSure87 hat sich hierfür bedankt.
  26. Danke Amaretto,

    ich hab's gerade mit meiner H502w mit der XM-L2 (gekauft im Juli 2013) gewagt. Funktioniert mit meinem Sanyo Akku nur mit einem flachen Magneten auf dem Pluspol.

    Brennt jetzt seit gut 5 Minuten auf höchster Stufe und ist nicht sonderlich warm geworden.

    Gruss, Joe
     
    #26 Holzkopf, 21. Januar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2014
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  27. Gibts da schon konkrete Pläne zur Umsetzung? Welche Größe/Höhe? Befestigungsart? Bezugsquelle?


    Gruß
     
  28. Im Grunde habe ich solche Magneten noch. Über die Bucht gekauft, werde morgen ein paar Infos geben.
     
  29. Im Grunde kommt für sowas doch fast nur 24h 2k Harz in Frage:

    http://www.amazon.de/UHU-plus-endfest-300-45640/dp/B000KJP0QK

    Endfest meint aber auch Endfest :)
     
  30. Das muss nicht sein. Meine Magneten kamen mit Klebeschicht von 3M und hielten wie sa..

    Bekam ich von einer anderen Lampe nur mit größter Gewalt und seitlichem Abscheren herunter. Und wer meine Hände kennt, weiß, was ich mit Gewalt meine.
     
    0815 hat sich hierfür bedankt.
  31. Trotz Reinigung sind bei meiner H600 die 2 Magnete nach ~8 Monaten runtergegangen. Ich habe den Klebefilm abgeputzt und wieder mit einen Tropfen Sekundenkleber angeklebt - bis jetzt alles gut :thumbup:
     
  32. Läuft die H52w eigentlich auch mit FlatTop Zellen (Sanyo UR14500P)?

    Thomas
     
  33. Hab eine Flattop von Efest probiert und damit geht sie.
     
    Gray Matter hat sich hierfür bedankt.
  34. Vilen dank für die schnelle Antwort! :)
     
  35. Sanyo UR14500P geht bei mir in der H52Fw und der SC52.

    Gruss, Joe
     
    Gray Matter hat sich hierfür bedankt.
  36. Habe jetzt mal geschaut wie weit der (unzulässige) 14500er in der H502w entladen wird. Bei 1.7 Volt fing die LED an zu flimmern. Schutzschaltung (bei 2,7 Volt glaube ich) wie bei den für Li-Ion Akkus freigegebenen Lampen von Zebralight, ist also nicht vorhanden.

    Gruss, Joe
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
  37. Hast du den Spannungswert über die Akkuanzeige oder ein Voltmeter?
     
  38. Mit Voltmeter gemessen. Etwa 2 min nachdem ich die Lampe ausgeschaltet hatte. Siehe hier.
     
    #38 Holzkopf, 24. Januar 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Januar 2016
  39. Welche Werte zeigte die Akkuanzeige der Lampe?
     
  40. Als der Akku voll war hat sie 4x geblinkt. Etwa 5 min bevor sie zu flackern anfing hat sie noch 1x geblinkt. Als die LED dann auf H1 oder H2 (weiß nicht mehr genau welche Stufe ich benutzt hatte) anfing zu flackern hat sie auch noch 1x geblinkt.
     
    amaretto hat sich hierfür bedankt.
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