Ein Vergleich einiger Kopflampen von Zebralight, so kurz wie möglich.
Zebralight bietet ein fast schon sensationell umfangreiches Angebot verschiedener Kopf- bzw. Stirnlampen an. Momentan sind 15 (!) Varianten lieferbar. Je nach den Bedürfnissen hat der Anwender die Auswahl zwischen Lampen mit unterschiedlicher LED und Lichtfarbe, Abstrahlcharakteristik oder Energieversorgung. In diesem Vergleich geht es um eine Auswahl mit AA oder 18650 Stromversorgung.

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Die Leuchtlinge treten an:

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Der Lieferumfang
ist "übersichtlich" und beinhaltet bei den kleineren Modellen:
▪ ökologisch sinnvolle Kartonverpackung (leider mit kleiner Schaumstoffeinlage),
▪ Kopflampe
▪ abnehmbarerTrageclip
▪ flexibles Kopfband mit Lampenhalterung aus Gummi
▪ Ersatz-Dichtungsringe
▪ englischsprachige Bedienungsanleitung
Bei den größeren Modellen ist kein Trageclip beigelegt. Aus welchen mir unverständlichen Gründen gerade bei den teureren Modellen auf dieses Cent-Teil verzichtet wurde, weiß wohl nur der Hersteller.
Holster, Fangschnur gabs bei Zebralight noch nie, bei Kopflampen ist das ausnahmsweise entschuldigt.
Eigenschaften/Ausstattung:
▪ Insgesamt 10 (!) wählbare Helligkeitsstufen, gruppiert in 3 Hauptstufen + Sonderblink-Modi
▪ Moonlight/Firefly-Modus
▪ Batterie-Leer-Warnung
▪ automatischer Step-down bei niedriger Batteriespannung
▪ Tiefentladeschutz für Li-Io-Akkus (cut-off bei 2.7V)
▪ Ladezustandsanzeige
▪ geringster Standby-Strom (weniger als die Selbstentladung der Akkus)
▪ versenkter, elektronischer Tastschalter gegen unbeabsichtigtes Einschalten
▪ HA-III anodisiertes Alu-Gehäuse
▪ Lampengehäuse aus einem Stück (unibody design)
▪ vergütetes Frontglas
▪ eingelassener Edelstahl-Bezelring
▪ IPX-7 wasserdicht
▪ tailstand-fähig
▪ lock-out über Lösen der Schalterkappe
Übersicht:
Bedienung:
- kurzer Klick = Ein-/Ausschalten
- Taster > 0.5 sec. halten = low
- Taster halten bei eingeschalteter Lampe = Wechsel durch die 3 Hauptmodi low/mid/high, Taster loslassen bei gewünschter Stufe
- in jeder drei Hauptlichtstufen kann man durch schnellen Doppelclick die Unterstufe(n) anwählen
Programmierung der Unterstufe = 6x Doppelklick, jeder weitere Doppelklick wechselt zwischen den Unterstufen. Speichern der Programmierung durch einfachen Klick.
Batterie-Ladezustand prüfen:
bei ausgeschalteter Lampe 4 schnelle Klicks. Die Lampe leuchtet 1-4 mal auf. 1x Leuchten = leer, 4x Leuchten = voll.
Die Funktion steht sowohl bei 1,2/1,5V als auch bei 4,2V Akku zur Verfügung. Das heißt, die Lampe erkennt, welche Batterie bzw. Akku eingelegt wurde.
Zum genauen Nachlesen (auf englisch): User Guide
Nähere Betrachtung eines exemplarischen Modells, z.B. der H52w:

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Kartoninhalt
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Kopfband ohne Mittelsteg; die Lampe lässt sich auch mit montiertem Clip befestigen

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sehr stabiler Clip, abgeflachte Tailcap für Kerzenlichtfunktion
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perfekt zentrierte LED, wie immer bei Zebralight
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zuverlässiger Tastschalter
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Pluskontakt vergoldet aber ohne Feder
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nix zu meckern: Gold, Fett und gutes Gewinde
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flexibel, jede Größe der AA passt
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animiertes GIF des Leuchtvergleichs drinnen

Kommentar:
- H602w II:
auf dem Foto zwar reinweiß, real eher cool white mit bläulicherem Tint.
Kommt auf dem Foto eindeutig besser weg als in Wirklichkeit.
- H502c/d/w:
auf den Fotos mit 1,2V NiMH bestückt, sehen gegen die Li-Io-Lampen etwas mickrig aus. Auch wenn Zebralight für diese Lampen keine 14500er freigegeben hat, habe ich den 14500 Li-Io ausprobiert (ohne Fotos), womit die Lampen 55% heller waren. Nachahmer auf eigene Gefahr.
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animiertes GIF des Leuchtvergleichs draußen (dickes Danke an andreas0401)

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Weitere Eindrücke von den anderen Lampen:
H502.. nachleuchtend (glow in the dark)
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die 3 von der Tankstelle
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teilweise Anodisierungsprobleme (rechts)
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gute Gewinde auch bei den großen Modellen
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H600w II
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H600: beidseitig gefedert passt jeder Akku
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Fluter pur
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H600w II
Persönliche Einschätzung:
Alle Lampen machen insgesamt einen sehr guten Eindruck. Bezogen auf ihre jeweilige Baugröße und die verwendete Energieversorgung dürfte Zebralight das derzeit Machbare an Lichtleistung herausgeholt haben. Die Verarbeitung überzeugt mit wenigen Ausnahmen in jeder Hinsicht. Leider war bei mindestens einem Modell die sonst gewohnt höchstwertige Anodisierung (Oberflächenbeschichtung) an den Kanten fehlerhaft, so dass die fabrikneue Lampe schon gebraucht aussah. Das kann als seltener Ausreißer angesehen werden. In so einem Fall würde ich den Händler um Austausch bitten.
1)
Die kleinen H502-Modelle für 1x AA (Alkali + NiMH) machen im ersten Augenblick ein ungewohntes Licht, wenn man bis dato nur Lampen mit Reflektoren benutzt hat. Die nackte reflektorlose LED macht null Reichweite, für draußen ist so etwas nicht zu gebrauchen.
Besonders geeignet ist die H502-Serie für die gleichmäßige Ausleuchtung im Innenbereich und beim Arbeiten. Hier muss man die Lampe ihrer Auslegung entsprechend verwenden und sie als Kopflampe nutzen. Dann erhält man ein klasse Arbeitslicht ohne störenden hellen Spot mit extrem breiter und gleichmäßiger Ausleuchtung. Selbst die vergleichbar geringe Lichtleistung ist für diesen Einsatzzweck vollkommen ausreichend. Die Lichtfarbe ist m.M. allein eine Geschmacksfrage, ich würde die H502c bevorzugen, da sie das angenehmste Licht macht.
Laut Hersteller ist die H502.. für 14500 Li-Io mit bis zu 4,2V nicht zugelassen. Konsequenterweise ist der Batteriekörper der Lampen so kurz, dass eine geschütze 14500er zu lang ist und eine ungeschützte Flattop-Zelle ohne hervorstehenden Pluspol keinen Kontakt findet. Mittels Magneten auf dem Pluspol einer ungeschützten 14500 habe ich die Lampen zum Laufen bekommen und prompt eine über 50% größere Lichtleistung ermittelt. Die Lampe hat dies klaglos mitgemacht, allerdings werden die sehr schnell heiß. Also wenn, dann bitte nur für kurzes Leuchten und auf eigene Gefahr.
2)
Die etwas größeren H52-Modelle finde ich quasi perfekt. Je nach Wunsch bieten sie wegen des Reflektors eine gute Reichweite oder gleichmäßigste Ausleuchtung (F-Version). Selbst mit der Diffusorscheibe kommen die F-Modelle noch auf eine akzeptable Reichweite. Während die H502 nur vornehmlich als reine Kopflampe Sinn macht, lassen sich die H52 sowohl als vollwertige Taschenlampe als auch als Kopf- oder Helmlampe nutzen. Bei der Qualität der Abstrahlung gibt es rein gar nichts zu meckern.
Positiv ist ferner, dass 14500 Li-Io erlaubt sind und aus den kleinen Dingern wahre Taschenraketen machen. Kopfband und Trageclip sind auch vorhanden, noch ein Holster und die H52.. wären der Perfektion sehr sehr nahe.
3)
Die "großen" H602 und H600 sind dank größerer Masse und 18650-Bestückung ein Wolf im Schafspelz. Man kann die Modelle nicht wirklich groß bezeichnen, die Modelle anderer Hersteller in dieser Leistungsklasse sind ein ganzes Stück größer. Egal welche Variante der H6..., diese Lampen pusten mit ihrer schieren Lichtgewalt alle anderen Kopflampen vom Wunschzettel herunter.
Auch die H602 hat wie die H502 eine gewöhnungsbedürftige Abstrahlung. Mit ihrer schieren Leistung reicht sie zumindest draußen ein paar Meter weiter, ist dennoch keine ernste Alternative für größere Entfernungen. Hier geht an Reflektor- oder Linsenlampen kein Weg vorbei.
Mit der Lichtleistung eines Halogen-Autoscheinwerfers wird man im Innenbereich die höchste Leuchtstufe so gut wie nie benötigen. Man kann es trotzdem tun, da die Lampe selbst auf kurze Entfernung durch Abwesenheit eines (störenden) Spots keine Eigenblendung verursacht.
Obwohl die H602w mit 4400 Kelvin eigentlich neutralweißes Licht machen müsste, erscheint sie -anders als auf dem Foto im Innenbereich- tatsächlich relativ kühl.
Am meisten beeindruckt hat mich die H600w II mit einem irre hellen und breiten Spot und sehr angenehmer Lichtfarbe. Der Tint geht leicht ins rötliche, währen die H600Fw eher ins gelbliche geht. Auch das Licht einer SC600w XM-L2 sieht eher gelber aus als die H600w II. Wenn es um den größten Bums geht, würd ich zur H600w II greifen.
Die H600Fw II stellt vermutlich den goldenen Mittelweg aus dem extremen Fluter H602 und der höheren Reichweite der H600w II dar. Die gefrostete Glasscheibe schluckt etwa 5-10% Licht. Auch damit ist die Lampe von der Leistung her eine ganz große Nummer. Ich schätze, dieses Modell wird man von den H6...ern am flexibelsten einsetzen können. Wenn es also heißt, eine für alles, dann die H600Fw II.
Eine Sache, die oben schon erwähnt wurde, schmerzt allerdings und ist mir völlig unverständlich. Warum hat man bei den H6... auf den praktischen Halteclip verzichtet? Das Teil kostet fast nichts und sollte bei einer Kopflampe im dreistelligen Preissegment nicht fehlen.
Danke an den Lampentroll für die Leihgabe der Testlampen und Andreas für die Outdoorshots.
Zebralight bietet ein fast schon sensationell umfangreiches Angebot verschiedener Kopf- bzw. Stirnlampen an. Momentan sind 15 (!) Varianten lieferbar. Je nach den Bedürfnissen hat der Anwender die Auswahl zwischen Lampen mit unterschiedlicher LED und Lichtfarbe, Abstrahlcharakteristik oder Energieversorgung. In diesem Vergleich geht es um eine Auswahl mit AA oder 18650 Stromversorgung.

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Die Leuchtlinge treten an:

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Der Lieferumfang
ist "übersichtlich" und beinhaltet bei den kleineren Modellen:
▪ ökologisch sinnvolle Kartonverpackung (leider mit kleiner Schaumstoffeinlage),
▪ Kopflampe
▪ abnehmbarerTrageclip
▪ flexibles Kopfband mit Lampenhalterung aus Gummi
▪ Ersatz-Dichtungsringe
▪ englischsprachige Bedienungsanleitung
Bei den größeren Modellen ist kein Trageclip beigelegt. Aus welchen mir unverständlichen Gründen gerade bei den teureren Modellen auf dieses Cent-Teil verzichtet wurde, weiß wohl nur der Hersteller.
Holster, Fangschnur gabs bei Zebralight noch nie, bei Kopflampen ist das ausnahmsweise entschuldigt.
Eigenschaften/Ausstattung:
▪ Insgesamt 10 (!) wählbare Helligkeitsstufen, gruppiert in 3 Hauptstufen + Sonderblink-Modi
▪ Moonlight/Firefly-Modus
▪ Batterie-Leer-Warnung
▪ automatischer Step-down bei niedriger Batteriespannung
▪ Tiefentladeschutz für Li-Io-Akkus (cut-off bei 2.7V)
▪ Ladezustandsanzeige
▪ geringster Standby-Strom (weniger als die Selbstentladung der Akkus)
▪ versenkter, elektronischer Tastschalter gegen unbeabsichtigtes Einschalten
▪ HA-III anodisiertes Alu-Gehäuse
▪ Lampengehäuse aus einem Stück (unibody design)
▪ vergütetes Frontglas
▪ eingelassener Edelstahl-Bezelring
▪ IPX-7 wasserdicht
▪ tailstand-fähig
▪ lock-out über Lösen der Schalterkappe
Übersicht:
| Modell | Lumen max. | Lumen min. | Spannung | Batterie/Akku | LED-Typ | Lichtfarbe | Maße (mm) | Gewicht | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| H52w | 500/280 (0.9 Std) | 0.01 (90 Tage) | 0.7-4.2 V | AA: Alkali,NiMH,14500 | CREE XM-L2 | 4400 K | 21.8 x 76.5 | 32 g | |
| H52Fw | 475/266 (0.9 Std) | 0.01 (90 T) | 0.7-4.2 V | AA: Alkali,NiMH,14500 | CREE XM-L2 | 4400 K | 21.8 x 76.5 | 32 g | Diffusorglas |
| H502d | 170 (0.9 Std) | 0.01 (84 T) | 0.7-2.5 V | AA: Alkali,NiMH | Philips Luxeon Rebel | 5000 K/CRI:85 | 21.3 x 70.1 | 29 g | o. Reflektor |
| H502w | 260 (0.9 Std) | 0.01 (90 T) | 0.7-2.5 V | AA: Alkali,NiMH | CREE XM-L2 | 4400 K | 21.3 x 70.1 | 29 g | o. Reflektor |
| H502c | 170 (0.9 Std) | 0.01 (84 T) | 0.7-2.5 V | AA: Alkali,NiMH | Philips Luxeon Rebel | 4000 K/CRI:85 | 21.3 x 70.1 | 29 g | o. Reflektor |
| H602w | 1020 (2 Std) | 0.01 (165 T) | 2.7-4.2 V | 18650 Li-Io | CREE XM-L2 | 4400 K | 24.2 x 97 | 43 g | o. Reflektor |
| H600Fw II | 970 (2 Std) | 0.01 (165 T) | 2.7-4.2 V | 18650 Li-Io | CREE XM-L2 | 4400 K | 24.2 x 97.8 | 39 g | Diffusorglas |
| H600w II | 1020 (2 Std) | 0.01 (165 T) | 2.7-4.2 V | 18650 Li-Io | CREE XM-L2 | 4400 K | 24.2 x 97.8 | 39 g |
Bedienung:
- kurzer Klick = Ein-/Ausschalten
- Taster > 0.5 sec. halten = low
- Taster halten bei eingeschalteter Lampe = Wechsel durch die 3 Hauptmodi low/mid/high, Taster loslassen bei gewünschter Stufe
- in jeder drei Hauptlichtstufen kann man durch schnellen Doppelclick die Unterstufe(n) anwählen
Programmierung der Unterstufe = 6x Doppelklick, jeder weitere Doppelklick wechselt zwischen den Unterstufen. Speichern der Programmierung durch einfachen Klick.
Batterie-Ladezustand prüfen:
bei ausgeschalteter Lampe 4 schnelle Klicks. Die Lampe leuchtet 1-4 mal auf. 1x Leuchten = leer, 4x Leuchten = voll.
Die Funktion steht sowohl bei 1,2/1,5V als auch bei 4,2V Akku zur Verfügung. Das heißt, die Lampe erkennt, welche Batterie bzw. Akku eingelegt wurde.
Zum genauen Nachlesen (auf englisch): User Guide
Nähere Betrachtung eines exemplarischen Modells, z.B. der H52w:

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Kartoninhalt----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Kopfband ohne Mittelsteg; die Lampe lässt sich auch mit montiertem Clip befestigen

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sehr stabiler Clip, abgeflachte Tailcap für Kerzenlichtfunktion----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
perfekt zentrierte LED, wie immer bei Zebralight----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
zuverlässiger Tastschalter----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Pluskontakt vergoldet aber ohne Feder----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
nix zu meckern: Gold, Fett und gutes Gewinde----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
flexibel, jede Größe der AA passt----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
animiertes GIF des Leuchtvergleichs drinnen

Kommentar:
- H602w II:
auf dem Foto zwar reinweiß, real eher cool white mit bläulicherem Tint.
Kommt auf dem Foto eindeutig besser weg als in Wirklichkeit.
- H502c/d/w:
auf den Fotos mit 1,2V NiMH bestückt, sehen gegen die Li-Io-Lampen etwas mickrig aus. Auch wenn Zebralight für diese Lampen keine 14500er freigegeben hat, habe ich den 14500 Li-Io ausprobiert (ohne Fotos), womit die Lampen 55% heller waren. Nachahmer auf eigene Gefahr.
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animiertes GIF des Leuchtvergleichs draußen (dickes Danke an andreas0401)

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Weitere Eindrücke von den anderen Lampen:
H502.. nachleuchtend (glow in the dark)----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
die 3 von der Tankstelle----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
teilweise Anodisierungsprobleme (rechts)----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
gute Gewinde auch bei den großen Modellen----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
H600w II----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
H600: beidseitig gefedert passt jeder Akku----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fluter pur----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
H600w IIPersönliche Einschätzung:
Alle Lampen machen insgesamt einen sehr guten Eindruck. Bezogen auf ihre jeweilige Baugröße und die verwendete Energieversorgung dürfte Zebralight das derzeit Machbare an Lichtleistung herausgeholt haben. Die Verarbeitung überzeugt mit wenigen Ausnahmen in jeder Hinsicht. Leider war bei mindestens einem Modell die sonst gewohnt höchstwertige Anodisierung (Oberflächenbeschichtung) an den Kanten fehlerhaft, so dass die fabrikneue Lampe schon gebraucht aussah. Das kann als seltener Ausreißer angesehen werden. In so einem Fall würde ich den Händler um Austausch bitten.
1)
Die kleinen H502-Modelle für 1x AA (Alkali + NiMH) machen im ersten Augenblick ein ungewohntes Licht, wenn man bis dato nur Lampen mit Reflektoren benutzt hat. Die nackte reflektorlose LED macht null Reichweite, für draußen ist so etwas nicht zu gebrauchen.
Besonders geeignet ist die H502-Serie für die gleichmäßige Ausleuchtung im Innenbereich und beim Arbeiten. Hier muss man die Lampe ihrer Auslegung entsprechend verwenden und sie als Kopflampe nutzen. Dann erhält man ein klasse Arbeitslicht ohne störenden hellen Spot mit extrem breiter und gleichmäßiger Ausleuchtung. Selbst die vergleichbar geringe Lichtleistung ist für diesen Einsatzzweck vollkommen ausreichend. Die Lichtfarbe ist m.M. allein eine Geschmacksfrage, ich würde die H502c bevorzugen, da sie das angenehmste Licht macht.
Laut Hersteller ist die H502.. für 14500 Li-Io mit bis zu 4,2V nicht zugelassen. Konsequenterweise ist der Batteriekörper der Lampen so kurz, dass eine geschütze 14500er zu lang ist und eine ungeschützte Flattop-Zelle ohne hervorstehenden Pluspol keinen Kontakt findet. Mittels Magneten auf dem Pluspol einer ungeschützten 14500 habe ich die Lampen zum Laufen bekommen und prompt eine über 50% größere Lichtleistung ermittelt. Die Lampe hat dies klaglos mitgemacht, allerdings werden die sehr schnell heiß. Also wenn, dann bitte nur für kurzes Leuchten und auf eigene Gefahr.
2)
Die etwas größeren H52-Modelle finde ich quasi perfekt. Je nach Wunsch bieten sie wegen des Reflektors eine gute Reichweite oder gleichmäßigste Ausleuchtung (F-Version). Selbst mit der Diffusorscheibe kommen die F-Modelle noch auf eine akzeptable Reichweite. Während die H502 nur vornehmlich als reine Kopflampe Sinn macht, lassen sich die H52 sowohl als vollwertige Taschenlampe als auch als Kopf- oder Helmlampe nutzen. Bei der Qualität der Abstrahlung gibt es rein gar nichts zu meckern.
Positiv ist ferner, dass 14500 Li-Io erlaubt sind und aus den kleinen Dingern wahre Taschenraketen machen. Kopfband und Trageclip sind auch vorhanden, noch ein Holster und die H52.. wären der Perfektion sehr sehr nahe.
3)
Die "großen" H602 und H600 sind dank größerer Masse und 18650-Bestückung ein Wolf im Schafspelz. Man kann die Modelle nicht wirklich groß bezeichnen, die Modelle anderer Hersteller in dieser Leistungsklasse sind ein ganzes Stück größer. Egal welche Variante der H6..., diese Lampen pusten mit ihrer schieren Lichtgewalt alle anderen Kopflampen vom Wunschzettel herunter.
Auch die H602 hat wie die H502 eine gewöhnungsbedürftige Abstrahlung. Mit ihrer schieren Leistung reicht sie zumindest draußen ein paar Meter weiter, ist dennoch keine ernste Alternative für größere Entfernungen. Hier geht an Reflektor- oder Linsenlampen kein Weg vorbei.
Mit der Lichtleistung eines Halogen-Autoscheinwerfers wird man im Innenbereich die höchste Leuchtstufe so gut wie nie benötigen. Man kann es trotzdem tun, da die Lampe selbst auf kurze Entfernung durch Abwesenheit eines (störenden) Spots keine Eigenblendung verursacht.
Obwohl die H602w mit 4400 Kelvin eigentlich neutralweißes Licht machen müsste, erscheint sie -anders als auf dem Foto im Innenbereich- tatsächlich relativ kühl.
Am meisten beeindruckt hat mich die H600w II mit einem irre hellen und breiten Spot und sehr angenehmer Lichtfarbe. Der Tint geht leicht ins rötliche, währen die H600Fw eher ins gelbliche geht. Auch das Licht einer SC600w XM-L2 sieht eher gelber aus als die H600w II. Wenn es um den größten Bums geht, würd ich zur H600w II greifen.
Die H600Fw II stellt vermutlich den goldenen Mittelweg aus dem extremen Fluter H602 und der höheren Reichweite der H600w II dar. Die gefrostete Glasscheibe schluckt etwa 5-10% Licht. Auch damit ist die Lampe von der Leistung her eine ganz große Nummer. Ich schätze, dieses Modell wird man von den H6...ern am flexibelsten einsetzen können. Wenn es also heißt, eine für alles, dann die H600Fw II.
Eine Sache, die oben schon erwähnt wurde, schmerzt allerdings und ist mir völlig unverständlich. Warum hat man bei den H6... auf den praktischen Halteclip verzichtet? Das Teil kostet fast nichts und sollte bei einer Kopflampe im dreistelligen Preissegment nicht fehlen.
Danke an den Lampentroll für die Leihgabe der Testlampen und Andreas für die Outdoorshots.
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