Lithium Ionen Akkus - Grundlagen

Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Ich habe das Ultrafire WF 188. Ich weiß, ist nichts tolles, aber für meine 16340-Zellen reicht's. Vielleicht kauf ich mir doch gleich ein neues.....650 mah Ladestrom ist ja nicht gerade üppig. Das XStar sp 2 kostet ja auch nicht die Welt.

Gruß,

Andre.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Ich habe das Ultrafire WF 188. Ich weiß, ist nichts tolles, aber für meine 16340-Zellen reicht's.
Immerhin lässt sich da der Ladestrom auf 16340-verträgliche Werte reduzieren.
Ansonsten ist es aber gerade beim WF-188 angebracht, immer schön die Akkusspannung nach dem Laden zu messen.
Ich hatte 2 davon: beide entsorgt, da unzuverlässig, auch nach Überbrücken der Kontaktschienen. Manche funktioniern, manche nicht, siehe auch hier oder hier.
 
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Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Ansonsten ist es aber gerade beim WF-188 angebracht, immer schön die Akkusspannung nach dem Laden zu messen.
Ich hatte 2 davon: beide entsorgt, da unzuverlässig, auch nach Überbrücken der Kontaktschienen.

Danke für den Tip. Habe gerade mal einen Akku der noch 3,93 V hatte eingelegt. Ladeschlussspannung 3,99 V :eek:. Das ist ja wohl nix! Ob das wohl ein Umtauschgrund ist? Ich werde mir bei nächster Gelegenheit einen guten Lader besorgen :mad:

Gruß,

Andre

Nachtrag: Wobei mich wundert, daß der Akku in meiner EDC (Sunwayman V10R) 4,13V hat....und mit dem selben Ladegerät geladen wurde. Ein Wechsel des Schachtes hat den 1. Akku auch nicht über 3,99 V geladen. Bin jetzt verwirrt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fotobaer

Flashaholic*
21 April 2012
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Bad Bentheim
Ich glaub ich hätte gerne einen Lader nur für Li-Akkus und später ersetz ich dann mein Ansmann-Lader durch ein BC900. Im Auge habe ich das Xtar WP2 II
 

itf

Flashaholic**
18 Juli 2012
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NRW
Ich habe mir nun einen Pila Lader bestellt. Kennt jemand einen Lader bei dem Buchsen für ein Multimeter vorgerüstet sind? Das würde die "Überwachung" vereinfachen.
 
13 März 2013
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Hallo !
Für den fall das es irgendwo schon steht und ich es überlesen habe sorry.Meine frage mit welchen kapazitäten von akkus oder batterien geben die hersteller die laufzeiten der lampen an?
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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Bayern
Bei Fenix steht es in der Gebrauchsanweisung (kann man sich runterladen).
Meist halt der stärkste eigene Akku den der Hersteller verkauft.
 
13 März 2013
39
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Genau um eine fenix geht es bei mir.Habe da nur die laufzeiten generell gefunden,aber das mit dem stärksten akku des herstellers macht sinn danke.
 

diffus

Flashaholic
20 Januar 2016
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Hamburg
Hat sich seit Threadbeginn und nun Vorstellung der „4.35V Akkus“ eigentlich etwas an den Tipps geändert?

Ich sehe zum Beispiel, dass mich mein Ladegerät die 4.20V Ladeschlussziel nicht ändern lässt, ich also bei heutigem Kauf mit einem anderen besser beraten bin.

Wie verhält es sich mit dem Entladestrom? Neuere LEDs ziehen beachtlich viel Ampere. Woran erkenne ich Akkus, die beispielsweise mehr als 3A abgeben können (NCR? ICR? IMR?…).
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Hallo,

ich denke, 4,35V-Akkus waren ein Fehlschlag. :) Selbst die höhere Spannung (und dadurch höhere Helligkeit bei manchen Taschenlampen) ist inzwischen kein Argument mehr, seit es 4,20V-Zellen wie die Sony GA, LG HG2, Samsung 30Q gibt, die die Spannung in der Regel unter Last sogar noch höher beibehalten können.

Woran erkenne ich Akkus, die beispielsweise mehr als 3A abgeben können

An Testberichten und an den Datenblättern zu den Akkus.
 
  • Danke
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diffus

Flashaholic
20 Januar 2016
162
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Hamburg
Was sind denn überschlägig die Alleinstellungsmerkmale, auf die mit NCR, ICR, IMF usw. hingedeutet wird? Bevor ich mir, als Einsteiger in die Materie, mehrere Datenblätter zusammensuche (Linkliste zu den Herstellern?), würde ich gerne eine Vorauswahl treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
10.898
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Nanda Parbat
Was sind den überschlägig die Alleinstellungsmerkmale, auf die mit NCR, ICR, IMF
Mittlerweile keine mehr, auf die man sich verlassen könnte. Es wird mittlerweile oft eine Mischchemie eingesetzt. Nur weil beispielsweise "IMR" auf einem Akku draufsteht, ist noch lange kein (reines) IMR mehr drin. Diese Kürzel sind mittlerweile oftmals nur noch "Überbleibsel"; die Bezeichnungen wurden als "zugkräftige Namen" beibehalten, weil die Akkus dieser Serie früher mal reine IMR waren.
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
PS: Bei akkuteile.de steht bei deren Akkubeschreibungen in den meisten Fällen der Entladestrom dabei. Außerdem kann man bei Akkuteile auch gleich nach Ladestrom suchen (filtern).

Oftmals ist es zudem so, dass es auf die Kombination Lampe und Akku ankommt, welcher Akku am besten geeignet ist. Oftmals passen nicht alle Akkus in die Lampen (Akkus zu dick oder zu lang), oder die Lampen benötigten zwingend Button Top (z.B. Meteor) oder Flat Tops (z.B. Zebralight SC600 MkIII). Zudem gibt es geschützte und ungeschützte Akkus; und je nach Lampe empfiehlt sich die eine oder die andere Art.

Es hat auch schon Fälle gegeben, in denen bestimmte Akkus in bestimmten Lampen keinen Kontakt kriegen, weil die Akkus zu kurz sind.

"18650" ist leider schon lange nicht mehr einfach "18650".

Da ist es oft hilfreich, hier in den Threads zu den jeweiligen Lampen zu schauen und dort zu suchen, welche Akkus speziell zu der jeweiligen Lampe passen.

Man kann heutzutage leider nicht mehr einfach so einen "guten" Akku empfehlen, wenn man nicht weiß, in welcher Lampe / welchen Lampen der Akku verwendet werden soll.
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
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Ich habe heute eine für mich überraschende Entdeckung gemacht. Eine seit 4 Jahren verschollende Sofirn SP36 ist wieder aufgetaucht. Ich weiß noch, dass diese mit 18650er Sofirn Akkus bestückt ist und nicht im mechanischen Lockout war. Also „ready to use“.

Ich dachte mir…naja, wahrscheinlich sind die Dinger jetzt tiefenentladen. Mal sehen, ob noch was geht…also habe ich mit einem 3c den Akkustand ausblinken lassen. Mit der Erwartung, dass sich da garnichts mehr bewegt.

Aber…3,9 Volt!!! :oops: Echt jetzt?? Nach 4 Jahren??

Das finde ich absolut überraschend. Damit hätte ich nie gerechnet.
 

Luminitis

Flashaholic*
15 November 2024
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Saarland
Die SP36 wurde bei 1Lumen mit einem Standby-Strom von 40 µA gemessen. Also immer noch gigantische 25 Jahre. Theoretisch.. vorher müssen wohl die Zellen in die Geriatrie ;)

LG Thomas
 
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Vincent1990

Flashaholic
7 Januar 2026
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Espelkamp, NRW
Fall es jemanden, außer mich, gerade interessiert: Ampace JP30 wieder bei NKON verfügbar. Hatte mir dafür nämlich ne automatische E-Mail-Benachrichtigung eingerichtet sobald wieder verfügbar.

Interessant nur: Trotzdem irgendwie erst März lieferbar :rofl: egal, 3 Stück bestellt für meine Sofirn HS21, wollte da nämlich schön niederohmige haben damit mir die Lampe aufer Birne nicht so heiß wird. Zusätzlich noch 3 Tenpower XG50 bestellt. Mit die stärksten Akkus die es so aufm Globus gibt aktuell :thumbsup:
 
24 April 2026
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Ich schließe mich mal mit einer grundsätzlichen Frage diesem etwas ältere Thread an:

Wie jeder Akku entlädt sich ja auch ein LithiumIonen Akku (irgendwann) selbst bei Nichtnutzung, aber wie ist das eigentlich bei Neuware. Die wird ja nun wohl auch nicht tgl. frisch zum Handel geliefert, sondern lagert schon dort erst einmal für eine (mir nicht bekannte und sicher von den Verkaufszahlen abhängigen) Dauer. Wenn ich jetzt also aus unterschiedlichen Gründen (zB für meine neu gekaufte "Fenix TK 22R" als Ersatzakku für den Notfall, oder weil ich nicht sicher weiß, ob es den geeigneten Akku bspw in 6-8 Jahren überhaupt noch zu kaufen gibt) einen solchen Akku kaufen, aber erst mal gar nicht nutzen, sondern einfach nur als Reserve lagern will (ohne ihn im Idealzustand zw. 20-80 % halten zu wollen)- macht das überhaupt Sinn oder ist es eine realistische Befürchtung, dass im genannten Szenario (überspitzes Beispiel) der Akku dann "tiefentladen" also unbrauchbar sein könnte ?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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www.sammyshp.de
Die Selbstentladung von ungeschützten Akkus ist in der Praxis zu vernachlässigen. Alle 2-3 Jahre nachschauen reicht dann. Geschütze Akkus können eine höhere Selbstentladung haben.

Mehr Gedanken würde ich mir über die Alterung machen. Auch ohne Nutzung altern die Akkus und verlieren an Kapazität und Leistungsfähigkeit. Insbesondere dann, wenn sie komplett voll gelagert werden.

Deswegen kaufe ich mir nur Lampen, die keine Spezialakkus brauchen. Normale Li-Ion Akkus sind günstig und lassen sich höchstwahrscheinlich auch in vielen Jahren noch kaufen.

Die TK22R arbeitet auch mit normalen, ungeschützten Akkus. Wenn du also keine Reserve brauchst, brauchst du die Akkus nicht auf Vorrat kaufen.
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Wenn ich jetzt also aus unterschiedlichen Gründen (zB für meine neu gekaufte "Fenix TK 22R" als Ersatzakku für den Notfall, oder weil ich nicht sicher weiß, ob es den geeigneten Akku bspw in 6-8 Jahren überhaupt noch zu kaufen gibt) einen solchen Akku kaufen, aber erst mal gar nicht nutzen, sondern einfach nur als Reserve lagern will (ohne ihn im Idealzustand zw. 20-80 % halten zu wollen)- macht das überhaupt Sinn oder ist es eine realistische Befürchtung, dass im genannten Szenario (überspitzes Beispiel) der Akku dann "tiefentladen" also unbrauchbar sein könnte ?
Aus meiner Sicht macht das keinen Sinn. Nach 8 Jahren ist ein Akku überlagert und selbst bei optimalsten Lagerung lässt sich die kalendarische Alterung nicht aufhalten. Das heißt nicht, das der Akku bei optimaler Lagerung dann nicht mehr funktionsfähig sein kann. In eine Taschenlampe mit Turbo würde ich so ein Teil aber nicht mehr stecken wollen. Er hätte sicher merkbar an Kapazität verloren. Die Chemischen Prozesse im Inneren des Akku kann man nicht aufhalten, nur verlangsamen. Wenn du den Akku dann auch noch voll geladen lagerst, wirst du nach 8 Jahren keine Freude mehr an diesem Akku haben. Die Elektrolyte zersetzen sich, die SEI-Schicht wächst, die Kathode altert, der Innenwiderstand steigt, die Kapazität lässt stark nach, ggf. kommt es zu unerwünschter Drenditenbildung. Benötigt deine Fenix TK 22R denn einen Spezialakku? Ich vermute dort passt ein normaler 21700 mit PCB Schutz. Ggf. mit etwas höheren Ampere. z.b 15A?
 
24 April 2026
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Aus meiner Sicht macht das keinen Sinn. Nach 8 Jahren ist ein Akku überlagert Benötigt deine Fenix TK 22R denn einen Spezialakku? Ich vermute dort passt ein normaler 21700 mit PCB Schutz. Ggf. mit etwas höheren Ampere. z.b 15A?
Richtig - es ist ein 21700 Akku (Fenix ARB-L21-5000 V2.0-Akku).
Was ich aber nach wie vor nicht ganz verstehe ist folgendes - wenn ein Akku doch nach einer gewissen Zeit (in den Beispiel 8 Jahre) überlagert ist, dann ist ja eine gewisse "Überlagerung (wenn auch geringer) auch bei 6/4/ oder gar 2 Jahren gegeben. Jetzt mal ganz blöd gefragt, woher weiß ich dann wann das der Fall ist, ein Herstellungsdatum (ich hätte jetzt fast MDH gesagt :freu: ) gibt es ja nicht bzw. habe ich nicht gesehen. Woher weiß ich dann wie lange ein Akku bereits beim Händler gelagert und damit mehr oder weniger Leistung verloren hat ?

Ich weiß, das sind schon sehr theoretische Fragen, aber es interessiert mich einfach rein aus Neugierde mal....
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Auf der eigentlichen Zelle ist normalerweise ein Datecode vom Hersteller zu finden. Fenix und Co. verpacken den Akku inkl. ihrer Schutzschaltung neu, weshalb du dort möglicherweise nichts findest. Die eigentliche Performance muss man aber messen, da gut gepflegte Akkus auch nach vielen Jahren noch brauchbare Ergebnisse liefern, während stark beanspruchte Exemplare auch schon nach weniger als einem Jahr reif für die Entsorgung sind.
 
24 April 2026
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Auf der eigentlichen Zelle ist normalerweise ein Datecode vom Hersteller zu finden.
Danke für deine Erläuterungen, ich habe nochmal geschaut und auf dem Akku ist das einzige, was so etwas wie ein Code sein könnte "0321Y03NL" - aber da könnte ich jetzt kein Datum rauslesen, es sei denn man würde "0321" als Herstellungsdatum "März 2021". interpretieren...
 

bluemoon

Flashaholic**
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Was ich aber nach wie vor nicht ganz verstehe ist folgendes - wenn ein Akku doch nach einer gewissen Zeit (in den Beispiel 8 Jahre) überlagert ist, dann ist ja eine gewisse "Überlagerung (wenn auch geringer) auch bei 6/4/ oder gar 2 Jahren gegeben. Jetzt mal ganz blöd gefragt, woher weiß ich dann wann das der Fall ist,
Das Altern ist ein schleichender Prozess. Ähnlich wie bei Nahrungsmitteln. Wenn du den Akku optimal lagerst, also kühl bei niedrigem (aber nicht tiefentladenem) Ladestand, kann so ein Akku recht lange halten. Wenn er vollgeladen bei Zimmertemperatur rumliegt, altert er schneller.
Man kann aber leider nicht in den Akku rein schauen aber einige Ladegeräte bieten Analysemethoden um zumindest die Kapazität zu messen und den Innenwiderstand zu bestimmen. Z.B. das XTAR VX2 Pro kann das.
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber ich meine es so zu kennen, dass ein Akku, der ca. 30% Kapazität verloren hat und/oder der Innenwiderstand über 50mO liegt besser nicht mehr in leistungsstarken Lampen genutzt werden sollte. Der Innenwiderstand ist hier wohl der wichtigere Wert und bei Akkus mit Schutzschaltung beeinflusst die Schutzschaltung den Wert, so dass auch ein neuer Akku schon einen recht hohen Wert haben kann. Hier wäre also eine Vorher/Nachher Vergleich wichtig, um die Alterung zu bestimmen.
Am Ende ist es tatsächlich wie bei Nahrungsmitteln. Man misst hier ja auch nicht die Keimbelastung der Essensreste unter dem Mikroskop sondern wirft die Reste im Kühlschrank nach ein paar Tagen weg weil man sich nicht den Magen verderben möchte ;)
 

Genießer

Moderator
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12 März 2019
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Am Ende ist es tatsächlich wie bei Nahrungsmitteln. Man misst hier ja auch nicht die Keimbelastung der Essensreste unter dem Mikroskop sondern wirft die Reste im Kühlschrank nach ein paar Tagen weg weil man sich nicht den Magen verderben möchte ;)
Die Analogie passt aber für kalendarisch gealterte Akkus nicht. Da entsteht ja kein Risiko, der Akku kann nur nicht mehr das Leisten, was er neu mal konnte (Energiemenge und Stromabgabe). Ein aussortieren ist angesagt, wenn der Akku in DEINER Anwendung nicht mehr gut genug performt, also der Turbo nicht mehr, oder nicht mehr lange genug gehalten werden kann und du keine schwächere Anwendung für diesen Akku hast.
Anders sieht das natürlich bei Tiefentladung, Kurzschluss usw., also Misshandlung.

Schöne Grüße vom Genießer
 

bluemoon

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Die Analogie passt aber für kalendarisch gealterte Akkus nicht. Da entsteht ja kein Risiko, der Akku kann nur nicht mehr das Leisten, was er neu mal konnte (Energiemenge und Stromabgabe). Ein aussortieren ist angesagt, wenn der Akku in DEINER Anwendung nicht mehr gut genug performt, also der Turbo nicht mehr, oder nicht mehr lange genug gehalten werden kann und du keine schwächere Anwendung für diesen Akku hast.
Anders sieht das natürlich bei Tiefentladung, Kurzschluss usw., also Misshandlung.

Schöne Grüße vom Genießer
Also bei "nur" kalendarischer Alterung kann sehr wohl ein Risiko entstehen. Messen kann man allerdings nur den Innenwiderstand und die Kapazität. Die Elektrolyte zersetzen sich, die SEI-Schicht wächst, die Kathode altert. All das kann man nicht sehen nur Indizien über die Messung sammeln. Da passt der Nahruns-Verglich doch trotzdem irgendwie. Wenn's zu alt wird, will man es nicht mehr Essen ....oder im Turbo benutzen. :pfeifen: Aber ich weiß was du meinst, du hast schon Recht ;)
 

Genießer

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12 März 2019
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Ja schon, aber bis aus der reinen kalendarischen Alterung ein ernstzunehmendes Risiko entsteht, also nicht nur reduzierte Leistung, vergehen Jahrzehnte und sehr wahrscheinlich ist der Akku schon vorher ausgemustert, weil er nicht mehr genug Leistet.
Ich hab auch noch nie Tests/Untersuchungen der kalendarischen Alterung im Hinblick auf irgendein Risiko gesehen, falls du da was kennst, wäre das mal ganz interessant.

Schöne Grüße vom Genießer
 

bluemoon

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Ja schon, aber bis aus der reinen kalendarischen Alterung ein ernstzunehmendes Risiko entsteht, also nicht nur reduzierte Leistung, vergehen Jahrzehnte und sehr wahrscheinlich ist der Akku schon vorher ausgemustert, weil er nicht mehr genug Leistet.
Ich hab auch noch nie Tests/Untersuchungen der kalendarischen Alterung im Hinblick auf irgendein Risiko gesehen, falls du da was kennst, wäre das mal ganz interessant.

Schöne Grüße vom Genießer
Stimmt, eine Gefahr entsteht dadurch wohl nicht. Lassen wir das Wort "Risiko" außen vor. Aber können wir uns darauf einigen, dass ein Akku der nach ca. 8 Jahren lagern in vollgeladenem Zustand in einer Fenix TK 22R zum Einsatz kommen soll, nicht mehr die beste Performance bietet?
 
24 April 2026
10
4
3
Das auf jeden Fall.
Wenn der voll gehalten wird, leidet der ja nochmal mehr.
Danke für eurer Gedanken, mir ist jetzt klar, dass es also keinerlei Sinn macht, einen Akku "auf Vorrat" zu kaufen - mal abgesehen davon, dass sich ja auch die Akkutechnologie in wenigen Jahren immer weiter verbessert hat und (mit zunehmendem Tempo) weiter verbessert (darum stehen ja nur wenige Jahre alte E-Auto heute schon wie "Blei auf dem Hof"), da ist wohl jeder aktueller Akku, ob nun Taschenlampe oder Auto (BYD und seine 2. Generation der "Blade-Batterie" lassen grüßen) in 5 Jahren nur noch technische "Steinzeit" :rolleyes:
 

SammysHP

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mal abgesehen davon, dass sich ja auch die Akkutechnologie in wenigen Jahren immer weiter verbessert hat und (mit zunehmendem Tempo) weiter verbessert
Tatsächlich hat sich da in den vergangenen 15 Jahren nicht allzu viel getan. Die Prozesse sind etwas kontrollierter und reproduzierbar, wodurch sich leichte Verbesserungen bei Kapazität und Leistungsfähigkeit ergeben, was aber oft gar nicht spürbar ist. Deutlich interessanter wird es bei alternativen Technologien, die besser für die Umwelt, sicherer und deutlich langlebiger sind. Die haben aber eine geringere Energiedichte und können Li-Ion Akkus in aktuellen Geräten auch nicht ersetzen.
 

bluemoon

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18 Dezember 2011
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Danke für eurer Gedanken, mir ist jetzt klar, dass es also keinerlei Sinn macht, einen Akku "auf Vorrat" zu kaufen - mal abgesehen davon, dass sich ja auch die Akkutechnologie in wenigen Jahren immer weiter verbessert hat
Genau. Wer weiß, was die Zukunft bringt ;)
Ich vermute Du kannst für Deine Fenix jeden 21700 Akku benutzen, der mindestens 15A Entladestrom hat. Fenix setzt glaube ich auf Akkus mit Schutzschaltung, also Dieser oder Dieser kämen wohl in Frage oder natürlich der Originale von Fenix. Was passendes wenn auch teuer, wird man bei Fenix immer finden. Alternativ ein Akku ohne PCB Schutz. Bei Akkuteile gibt's für uns auch einen kleinen Forenrabatt.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.876
3.603
113
Am Rhein
einen Akku "auf Vorrat" zu kaufen
Ich würde mindestens einen Ersatzakku, besser noch 2 oder 3 für alle Fälle (wenns mal wieder etwas länger dauert :grinsen: mit rumleuchten).

Worüber reden wir hier? Deine Lampe verträgt wohl
Die TK22R arbeitet auch mit normalen, ungeschützten Akkus.
Dann kostet ein ziemlich vernünftiger Akku bei Nkon knapp 3 bis 5€. Das sind Verschleißteile.
 
  • Danke
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