Servus zusammen,
diese Woche habe ich mir Seeker 4 Pro geholt - obwohl ich bereits die Seeker 2 Pro besitze. Grund war schlichtweg, dass mit das ziemlich kühle und in den unteren bis mittleren Leuchtstufen zusätzlich auch noch grünstichige Licht nicht so sonderlich zusagt. Ich mag das gerne etwas wärmer und vor allem möglichst neutral, also ohne großartigen Farbstich. Deshalb ist meine Warrior M2R Pro auch recht heimtückisch zu meiner (primären) Lieblingslampe avanciert, wenn ich bei Dunkelheit ab und an zu Fuß auf Feldwegen und im Wald unterwegs bis. Die Balance zwischen Reichweite und noch genug Licht vor den Füßen und links und rechts vom Feldweg ist hier ziemlich gut gelungen, ebenso kann man sie auch weit genug runter regeln um keine Tiere zu stören, wenn sich die eigenen Augen erst mal an die Dunkelheit adaptiert haben. Dazu eben noch besagtes, eher leicht warmes und farbneutrales Licht, das gefällt mir.
Da fiel jetzt bei mir die heimliche Hoffnung auf die neue Seeker 4 Pro in Neutralweiß (NW), ob diese nun eine (für mich) angenehmere Lichtfarbe hat, denn diese Lampe liegt m. E. einfach unheimlich gut in der Hand, was ich bei der Warrior nicht so behaupten möchte, ohne Gummieinlagen am Griff aber dafür einem recht aggressiven Knurling.
Da ich schon länger nichts mehr geschrieben haben, hier auch mal eine kleine Übersicht welche Lampen ich aktuell selber besitze, falls mal jemand zu einer davon eine Frage haben sollte. Im Vordergrund die Olight Lampen und von links nach rechts: Javelot 2 Pro, Marauder 2, Marauder Mini, Seeker 2 Pro, Seeker 4 Pro, Warrior M2R Pro, Arkfeld UV (NW), I3T EOS, Gober Kit. Im Hintergrund: Maglite ML300L, Acculux HL 35 EX High Power, Festool Syslite KAL II, Powerflare, Paralux PX1.
Dazu halt noch den üblichen "Kleinkram" den es halt öfter mal bei Olight mit dazu gibt und noch ein paar andere Lampen, die aber hier kaum interessant sein dürften. Daher lieber weggelassen, ist schon genug Kram im Bild.

So, genug vorgestellt, nun zu des Pudels Kern. Olight schreibt ja bei der Seeker 4 Pro "Erste Lasermikroperforation in der Taschenlampenindustrie", womit die jeweils vierstufigen LED-Anzeigen links und rechts des Dreh-/Drücksteller gemeint sind, welche Auskunft über eingestellte Helligkeitsstufe und Akkuladezustand geben. Das habe ich mir mal gestern aus lauter unstillbarer Neugier näher unterm Mikroskop angesehen und habe euch auch einige Bilder mit verschiedenen Vergrößerungsfaktoren aufgenommen.
Von oben nach unten die Vergrößerungsstufen 20x, 50x, 100x, 200x, 500x der sogenannten Lasermikroferforation am Beispiel der Akkuladezustandsanzeige:

20x

50x

100x

200x

500x

3D-Aufnahme, 100x
Und hier noch die Oberflächenstrukturen der schwarzen Anodisierung und der Lasergravur, wobei das gelbe Feld die ungefähre Position der Aufnahme zeigt.

20x

300x
Man sieht ganz gut, dass die etwa 35 - 40 µm großen "Einschusslöcher" im Nachhinein noch mit einem Coating versehen sind, um zu vermeiden, dass Wasser seinen Weg durch die Löcher ins Innere des guten Stücks findet.
Ach ja, wie sieht es denn nun mit dem Vergleich der Lichtfarbe von Seeker 2 Pro und der neuen Seeker 4 Pro (NW) aus? Gut! Seeehr gut
. Trifft (Gottseidank) ziemlich genau meinen Geschmack. Die Farbtemperatur ist etwas weniger warm als bei der Warrior M2R Pro, aber ziemlich neutral und nicht mehr grünstichig. Der Lichtkegel im Vergleich etwas flutiger, das muss ich mir noch - wenn es nicht regnet wie gestern - mal im Vergleich beider Lampen draußen nachts anschauen, da reiche ich dann noch separat Bilder nach.

Alle Lampen auf Stufe I, also die jeweils folgende nach "Moonshine"
Making-of und Credits:
Erstellt wurde die mikroskopischen Aufnahmen mit einem Digitalmikroskop vom Typ Keyence VHX-7000. Das ist leider kein so billiger Spaß, da liegt man preislich bei der Ausstattung dieses Systems mit drei Objektiven im automatisierten Wechselrevolver und den verbauten Optionen bei etwas über 70.000 Euronen netto. Hier mal ein Bild von gestern nach getaner Arbeit davon für euch:

Wenn es interessiert: "Der Gerät" benutzt man in diesem Labor hauptsächlich für Originalitätsprüfungen von Halbleiterbauteilen. Neben optischen Inspektionen und Messaufgaben ist durch die Vergrößerung von bis zu 2500x und eine spezielle koaxiale Beleuchtung selbst die Darstellung von Chipstrukturen möglich, was wiederum dann einen Vergleich mit Originalbauteilen ermöglicht, sowie die Erkennung der Die-Beschriftung und des Herstellerlogos. Das sieht dann z.B. so aus, bei hier 500-facher Vergrößerung.


Hier das entsprechende Areal bei 20-facher Vergrößerung im Überblick. Das IC wurde chemisch geöffnet, also das Gehäuse partiell aufgelöst, um den Chip (Die) zur Inspektion freizulegen.
Natürlich steht diese Ausrüstung nicht bei mir privat herum. Ich habe berufsbedingt damit zu tun und die Bilder konnte ich bei der SafeLab GmbH, einem Geschäftspartner in Nandlstadt bei mir um's Eck,, freundlicherweise kostenlos für euch aufnehmen.
Grüße und einen schönen Rest vom Wochenende
Robert
diese Woche habe ich mir Seeker 4 Pro geholt - obwohl ich bereits die Seeker 2 Pro besitze. Grund war schlichtweg, dass mit das ziemlich kühle und in den unteren bis mittleren Leuchtstufen zusätzlich auch noch grünstichige Licht nicht so sonderlich zusagt. Ich mag das gerne etwas wärmer und vor allem möglichst neutral, also ohne großartigen Farbstich. Deshalb ist meine Warrior M2R Pro auch recht heimtückisch zu meiner (primären) Lieblingslampe avanciert, wenn ich bei Dunkelheit ab und an zu Fuß auf Feldwegen und im Wald unterwegs bis. Die Balance zwischen Reichweite und noch genug Licht vor den Füßen und links und rechts vom Feldweg ist hier ziemlich gut gelungen, ebenso kann man sie auch weit genug runter regeln um keine Tiere zu stören, wenn sich die eigenen Augen erst mal an die Dunkelheit adaptiert haben. Dazu eben noch besagtes, eher leicht warmes und farbneutrales Licht, das gefällt mir.
Da fiel jetzt bei mir die heimliche Hoffnung auf die neue Seeker 4 Pro in Neutralweiß (NW), ob diese nun eine (für mich) angenehmere Lichtfarbe hat, denn diese Lampe liegt m. E. einfach unheimlich gut in der Hand, was ich bei der Warrior nicht so behaupten möchte, ohne Gummieinlagen am Griff aber dafür einem recht aggressiven Knurling.
Da ich schon länger nichts mehr geschrieben haben, hier auch mal eine kleine Übersicht welche Lampen ich aktuell selber besitze, falls mal jemand zu einer davon eine Frage haben sollte. Im Vordergrund die Olight Lampen und von links nach rechts: Javelot 2 Pro, Marauder 2, Marauder Mini, Seeker 2 Pro, Seeker 4 Pro, Warrior M2R Pro, Arkfeld UV (NW), I3T EOS, Gober Kit. Im Hintergrund: Maglite ML300L, Acculux HL 35 EX High Power, Festool Syslite KAL II, Powerflare, Paralux PX1.
Dazu halt noch den üblichen "Kleinkram" den es halt öfter mal bei Olight mit dazu gibt und noch ein paar andere Lampen, die aber hier kaum interessant sein dürften. Daher lieber weggelassen, ist schon genug Kram im Bild.

So, genug vorgestellt, nun zu des Pudels Kern. Olight schreibt ja bei der Seeker 4 Pro "Erste Lasermikroperforation in der Taschenlampenindustrie", womit die jeweils vierstufigen LED-Anzeigen links und rechts des Dreh-/Drücksteller gemeint sind, welche Auskunft über eingestellte Helligkeitsstufe und Akkuladezustand geben. Das habe ich mir mal gestern aus lauter unstillbarer Neugier näher unterm Mikroskop angesehen und habe euch auch einige Bilder mit verschiedenen Vergrößerungsfaktoren aufgenommen.
Von oben nach unten die Vergrößerungsstufen 20x, 50x, 100x, 200x, 500x der sogenannten Lasermikroferforation am Beispiel der Akkuladezustandsanzeige:

20x

50x

100x

200x

500x

3D-Aufnahme, 100x
Und hier noch die Oberflächenstrukturen der schwarzen Anodisierung und der Lasergravur, wobei das gelbe Feld die ungefähre Position der Aufnahme zeigt.

20x

300x
Man sieht ganz gut, dass die etwa 35 - 40 µm großen "Einschusslöcher" im Nachhinein noch mit einem Coating versehen sind, um zu vermeiden, dass Wasser seinen Weg durch die Löcher ins Innere des guten Stücks findet.
Ach ja, wie sieht es denn nun mit dem Vergleich der Lichtfarbe von Seeker 2 Pro und der neuen Seeker 4 Pro (NW) aus? Gut! Seeehr gut

Alle Lampen auf Stufe I, also die jeweils folgende nach "Moonshine"
Making-of und Credits:
Erstellt wurde die mikroskopischen Aufnahmen mit einem Digitalmikroskop vom Typ Keyence VHX-7000. Das ist leider kein so billiger Spaß, da liegt man preislich bei der Ausstattung dieses Systems mit drei Objektiven im automatisierten Wechselrevolver und den verbauten Optionen bei etwas über 70.000 Euronen netto. Hier mal ein Bild von gestern nach getaner Arbeit davon für euch:

Wenn es interessiert: "Der Gerät" benutzt man in diesem Labor hauptsächlich für Originalitätsprüfungen von Halbleiterbauteilen. Neben optischen Inspektionen und Messaufgaben ist durch die Vergrößerung von bis zu 2500x und eine spezielle koaxiale Beleuchtung selbst die Darstellung von Chipstrukturen möglich, was wiederum dann einen Vergleich mit Originalbauteilen ermöglicht, sowie die Erkennung der Die-Beschriftung und des Herstellerlogos. Das sieht dann z.B. so aus, bei hier 500-facher Vergrößerung.


Hier das entsprechende Areal bei 20-facher Vergrößerung im Überblick. Das IC wurde chemisch geöffnet, also das Gehäuse partiell aufgelöst, um den Chip (Die) zur Inspektion freizulegen.
Natürlich steht diese Ausrüstung nicht bei mir privat herum. Ich habe berufsbedingt damit zu tun und die Bilder konnte ich bei der SafeLab GmbH, einem Geschäftspartner in Nandlstadt bei mir um's Eck,, freundlicherweise kostenlos für euch aufnehmen.
Grüße und einen schönen Rest vom Wochenende
Robert