Acebeam X75 XHP70.2 / 70.3HI - Sammelthread für Reviews und Erfahrungsberichte

amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.116
27.507
113
NRW
Hier können die Erfahrungsberichte der Teilnehmer aus dem X75-Passaround und (selbstverständlich) auch aller anderen Flashies zur Acebeam X75 hinein.

Gatzetec stellt freundlicherweise die neue Acebeam X75 XHP70.2 6500K mit 80.000 Lumen, festem Akkupack und integriertem Lüfter als Leihgabe zur Verfügung. Mitglieder des TLF können diesen Brummer selbst im Rahmen eines Passarounds ausprobieren. Nach dem PA kann einer der Teilnehmer bei Interesse die PA-Lampe zum deutlich vergünstigten Preis vom Shop erwerben.

In Kürze wird auch die X75 mit XHP70.3 HI mit mehr Reichweite bei geringerem Lichtstrom erhältlich sein.






Hier meine eigenen Erfahrung in aller Kürze:

Messung des Lichtstroms im Ceiling bounce (ohne Gewähr)
laut Hersteller900 lm2.000 lm5.000 lm11.000 lm23.000 lm80.000 lm
lm gemessen874 lm1.997 lm4.836 lm10.140 lm21.107 lm71.760 lm
Abweichung ca.3%0,15%3,3%8%8%10%
Lux gemessen2.6506.00014.45030.20063.250225.000

Meine cb-Messungen liegen bei sehr flutigen Lampen meist 7-10% zu niedrig. Da die X75 eher ein Flutlicht ist, dürfte die reelle Leistung direkt nach dem Einschalten sogar höher liegen. Würde man die höchsten Stufen gemäß ANSI nach 30 Sekunden messen, dürfte ein geringerer Wert herauskommen. Wie man sieht liegen die Messwerte dennoch erfreulich nahe bei den Herstellerangaben, insofern ist die X75 keine Mogelpackung.

Die schiere Leistung sowohl auf High als auch im Turbo haben mich sehr beeindruckt, ebenso wie die Qualität und Haptik der Lampe. Mit abgenommenem Gummi finde ich den Lampenkopf besser und die X75 insgesamt gar nicht mehr so wuchtig. Trotzdem bin ich generell kein Freund von Griffen, da diese die Taschenlampen sperriger machen. Ebenfalls der Tragekomfort könnte bei Griffen besser sein, deshalb lieber einen dickeren Griff, wenn schon einer zwingend verbaut sein muss.

Ohne Griff lässt sich die X75 nicht betreiben, da in ihm die Steuerung und der Lüfter integriert sind. Dass ein Ersatzlüfter mit im Lieferumfang ist, finde ich bemerkenswert und positiv. Der Lüfter ist nebenbei temperatur- und nicht zwangsgesteuert, daher sehe ich die X75 im Vorteil gegenüber etwa den Imalent-Lichtmonstern. Bei der X75 schaltet nämlich der Lüfter bei kürzerer Leuchtdauer in den niedrigeren Stufen gar nicht erst ein und es bleibt lautlos.

Den Powerknopf muss man teilweise etwas fester drücken, hier hätte ich mir einen sensibleren Schalter gewünscht. Vor allem, da man die Schalter mit dem zusätzlichen Regler eh sperren kann.

Der Lichtkegel ist wie zu erwarten eher breitstrahlend, die Lichtfarbe mit 6500K ist trotzdem noch angenehm und kommt ohne zu großen Tint Shift aus. Wegen der breiten Abstrahlung wird man bei hellster Stufe des öfteren durch Anleuchten von Gegenständen im Nahbereich selbst geblendet. Den Turbo hätte ich deshalb nicht unbedingt gebraucht, mir würde die 23k-Lumen-Stufe ausreichen und ich würde mich freuen, wenn diese möglichst lang konstant gehalten würde.

Alles in allem eine echte und beeindruckende Spaßlampe, deren stolzen Preis von knapp 400€ ich wegen der Leistung, Qualität und Haptik trotzdem vertretbar finde.
 
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LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.389
6.103
113
Berlin
Vielen Dank für den PA und damit die Möglichkeit, das gute Stück moderner „Baukunst“ mal vor einem eventuellen Erwerb hinter die Kühlrippen zu schauen !

Und bei der X75 kann man ne Menge hinter den Kühlrippen sehen … nämlich einen ziemlich grossen Kupferkühler der durch einen grossen Lüfter ordentlich Luft bekommt. Das schöne, im Gegensatz zu mehreren bisher getesteten aktuellen Lampen mit Lüfter, ist die temperaturorientierte Steuerung. Das sorgt für eine angenehme Ruhe in den niedrigen Leuchtstufen und nur bei ordentlich Hitzeentwicklung beginnt der Lüfter, tlw. erst langsam und leise oder im Turbo dann mit viel Getöse die warme Luft am Kühlkörper wegzutransportieren.
Nach meinen Erfahrungen ist trotz der akt. Wärme bei uns der Lüfter in der 5000lm-Stufe nie angegangen, obwohl sie da auch gut 20 Min hintereinander gelaufen ist. Erst bei der 10000lm-Stufe hat der Lüfter mal mehr, mal weniger angefangen zu arbeiten. Bei kühleren Temperaturen draussen wird sie vermutlich auch auf der Stufe eine ganze Weile ohne oder mit sehr leisem Lüfter laufen, was ich sehr gut finde. Also für mich bisher das beste Lüfterkonzept.

Des einen Vorteil ist aber des anderen Nachteil: So ist der Griff zum platzsparenden Mitnehmen oder Betrieb nicht abnehmbar und es gibt auch keine anderen Knöpfe zum Betrieb ohne Griff. Da ist die MK38 zB mit dem Lüfter im abnehmbaren Griff deutlich flexibler und kann so auch in einer anderen Haltung zum Leuchten verwendet werden (zB über Kopf von höher oben… hab das mit der X75 kurz probiert und mache den nächsten derartigen Versuch dann wohl besser mit Helm ;-)

Die Leuchtstufen sind fast schon klassisch und finden sich ähnlich auch bei anderen Powerlampen, insofern war ein Vgl. mit DX80 und MK38 ganz gut mgl., insbes. im Bereich von 5, 10 und 20 Klm. Das low kann allerdings die MK38 mankertypisch mit Abstand am besten, ist mE für solche grosse Lampe aber nicht kriegsentscheidend, da ich bei solchen Lampen sowieso parallel eine Kopflampe auf oder eine zweite kleine Handlampe mit dabei habe.
Insofern sind leuchtmässig also einige Parallelen zur DX80 hinsichtlich zB dem Lichtbild und zur MK38 hinsichtlich sehr ähnlicher Leuchtstufen zu finden.

Ihren Vorteil spielt die X75 mE also im kurzzeitigen „Superhell“, das die andern wirklich im Schatten stehen lässt, und in der „Dauerleistung“ in höheren Stufen durch entsprechende Kühlung aus. Egal ob im Eco oder Power-Modus, Windy oder noWindy-Modus, immer gibts erst mal Licht satt vor die Augen … allerdings auch relativ kurz, wobei das Runterregeln auch erst lange nicht und dann doch deutlich wahrnehmbar ist, aber am Ende gehts dann je nach Modus schon bald auf bestenfalls rund 20000lm (Power-Windy) oder schlechtestenfalls rund 7000lm (Eco-noWindy) runter. Die Lampe war wohl bei Lieferung im ECO-Modus, da sie nach 3 Min weiter als die DX80 runtergeregelt hat. Hab sie daher im Aus mit dem AUX-Knopf mit 10 wirklich schnellen aber dollen klicks jetzt auf Power eingestellt (Quittiert mit Lichtwechsel dunkel zu hell). Der Windy-Modus ist von Aus mit dem AUX-Knopf über 3 Klicks zu wechseln (aus wird mit 3 roten Blinks quittiert, an mit 3 grünen).

Hier noch ein paar Vergleichsbilder:

5BCA1B0F-C89C-4777-B032-33F8136A2546.jpeg

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Start alle Turbo

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ca. 2 Min.

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ca. 3 Min (Eco-Windy-Mode, regelt vom Turbo dann weiter runter als DX80, Power-Windy-Mode geht auf rund selbe Helligkeit runter)

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Beschlagene Scheibe von Innen aufgrund Hitze/Kälte Kondens trifft sowohl x75 wie auch die kleine MK38 …

Fazit:
Neben der MK38 mE bisher die beste „belüfterte“ TaLa und eine gute Ergänzung dazu „nach oben“ … wenn man noch mehr Power braucht oder meist besser gesagt „will“ ;-)
Mit dem UI kommt man als geübter Flashi nach Studium des Manuals zügig klar und die kurzfristige brutale sowie die dauerhafte leise Leistung auf mittleren und laute Leistung auf höheren Stufen sind für mich ein neuer Massstab für „Hell“. Und das bei im Gegensatz zu MS18 oder X70 noch moderater Grösse.
Lichtfarbe müsste für mich draussen max. 5000k, besser 4000k sein und ich hätte gerne wechselbare Akkus, damit Ersatz greifbar ist. Denn bei öfter mal Turbo ist ganz schnell auch mit Turbo vorbei, und das leider auch, wo die LED noch grün zeigt… da wäre mE Verbesserungspotential mit zB einer orangen LED, die ab einer Spannung, wo Turbo nicht mehr geht, dann an oder aus geht und das damit anzeigt. Oder analog Anduril ein Ausblinken oder wie bei der DX80 eine Anzeige der Rest-Spannung …
Für etwas mehr Leuchttiefe wäre für mich dann auch noch eher die 70.3 Hi die passendere Wahl…
Insgesamt schon eine tolle Lampe, die Acebeam da entwickelt hat !

Danke und LG, LitN
 
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LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.389
6.103
113
Berlin
So meine Schlussfolgerung, da sie nach 3 Min weiter runtergeregelt hat, als die DX80, die ja im Turbo rund 25000lm schaffen sollte und nach 3 Min sicher auch bereits am Reduzieren ist. Ob Eco- oder Power-Mode hat aber, anders als bei Acebeam sonst, auf die Helligkeit die ersten 30 Sek. gar keine Auswirkung … siehe hier:
https://www.acebeam.com/x75
 
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Schroecksi

Flashaholic**
22 Oktober 2016
2.274
1.760
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Wie komme ich eigentlich in den ECO Modus, irgendwie haben die 10 Klicks auf den Aux Schalter bei mir keinen Einfluss auf die Helligkeit. Wird das irgendwie signalisiert wenn der Modus umschaltet?
 
  • Danke
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Nicobrosi

Flashaholic**
24 Oktober 2018
2.091
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Soo...nun werde ich auch mal ein kurzes Feedback zur Lampe abgeben...
Zuallererst war ich doch sehr überrascht wie groß sie doch ist, nach der Acebeam x50 und der imalent ms12 mini, mr90 und gt3 pro war ich von ähnlichen Größenverhältnissen ausgegangen, dieses bestätigte sich jedoch nicht.
Die x75 bringt schon eine etwas größere thermische Masse mit und erweckt den Eindruck dass die Leistungsangaben passen könnten.

Ich war dann schon sehr auf den Vergleich mit ein paar zur Verfügung stehenden Lampen in der Dunkelheit draußen gespannt, Optik und Haptik sind wieder auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt, die Lösung mit dem Lüfter unter dem lampenkopf finde ich gut umgesetzt, dieser bläst direkt auf einen kupferkühler von dem die warme Luft durch Lüftungsöffnungen nach draußen befördert wird, hier würde ich ein wenig verbesserungspotential sehen, die Finnen könnten ausgeprägter sein und damit eine größere Oberfläche zur Verfügung stellen.

Der verdeckte ladeport gefällt mir sehr gut, dieser ist durch den Schraubverschluss des akkurohres sehr gut vor schmutz und Wasser geschützt, optimal finde ich auch die Lösung mit dem Griff, der Lüfter ist inklusive Griff ins Gehäuse versenkt und verschraubt, nach entfernen der Schrauben lässt sich dieser abnehmen und der Lüfter reinigen. Ebenso kann man dann die Oberfläche des kühlkörpers vom schmutz befreien und optimale kühlergebnisse sicherstellen.
Da hat acebeam wirklich nachgedacht! Bei allen anderen mir bekannten lampen mit Lüfter ist eine vernünftige Reinigung nicht oder nur mit großen Aufwand möglich.

Dann wurde es dunkel und es ging nach draußen, zum vergleich kamen die acebeam x50, die imalent dx80, die manker mk38 und die haikelite hk05 zum Einsatz. Alles doch recht kräftige lumenmonster.
Was mir besonders wärend der beamshots auffiel, in dieser Leistungsklasse mit mehreren tausend Lumen ist der Unterschied bezüglich empfundener Helligkeit und reichweite garnicht so groß wie es der lumenunterschied vermuten lassen würde!
Hier mal ein paar bilder:
Hk05
20220822_213258.jpg
20220822_213332.jpg

Mk38
20220822_213346.jpg
20220822_213352.jpg
X50
20220822_213403.jpg

20220822_213411.jpg

Dx80
20220822_213423.jpg
20220822_213433.jpg
X75
20220822_213826.jpg
20220822_213838.jpg


Im großen und ganzen gefällt sie mir sehr gut, das lüfterkonzept finde ich klasse und angenehm von der Lautstärke.

Danke dass ich mitmachen durfte.
 

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UrbanExplorerBB

Flashaholic*
14 Dezember 2014
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136
43
Berlin
Was mir besonders wärend der beamshots auffiel, in dieser Leistungsklasse mit mehreren tausend Lumen ist der Unterschied bezüglich empfundener Helligkeit und reichweite garnicht so groß wie es der lumenunterschied vermuten lassen würde!

Genau so habe ich das auch empfunden. Im direkten Vergleich ist die doppelte Leistung (auf dem Papier) dann nicht mehr so beeindruckend.

Lichtfarbe und Lichtbild sind (auch und gerade) bei so leistungsstarken Lampen viel wichtiger! Die hier gezeigten Lampen könnten in meinen Augen alle etwas mehr Reichweite + wärmeres Licht vertragen (bis auf die Haikelite). Ist aber natürlich wie immer alles Geschmackssache!

Was mich an der X75 am meisten stört, dass man den Griff nicht zum Transport abnehmen kann. Sie ist mit dem Griff halt leider noch größer und unhandlicher (Vergleich X50).

Auch Mehrhelligkeit in Realation zur Größe der X50 rechtfertigt das Mehrvolumen der Lampe für meine Nutzungszwecke nicht. Einfach zu groß und unhandlich. Mit Griff sogar klobiger als eine DX80. (das mag schon was heißen!)

Im Vergleich zu einer MS18 ist sie dann natürlich doch immer noch kompakt. Bewertet man die reine Helligkeit ist sie schon super! Auch wenn der Lüfter doch einen gewissen nervfaktor hat. Aber nur so geht das mit der Leistung bei der (im Vergleich zur MS18) dann doch kompakten Bauform.
 

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.609
3.751
113
Berlin
Ich hab ja meine DX80 schon eine Weile nicht mehr, so dass ich das Handling nicht unmittelbar vergleichen kann. Aber ich finde die X75 gegen die DX80 überraschend kompakt, wie das auch auf den Bildern von @Nicobrosi rüberkommt.

Von der Helligkeit her sehe ich da aber schon einen nicht unerheblichen Helligkeitsvorteil bei der X75 gegenüber den Vergleichslampen.

Ohne die angestrahlten Objekte in "unmittelbarer" Nähe wäre wohl auch die anzunehmende (und den Bildern nach zu urteilende) höhere Eigenblendung der X75 etwas geringer.
 

TauRox

Flashaholic**
10 September 2020
1.079
958
113
Ich hatte die X75 im Rahmen des PA bei mir zu Hause und durfte die Lampe ausgiebig bespielen. Gleich vorweg: ich bin kein Lumenmonster-Freak. Die stärkste Lampe in meiner Sammlung ist die Acebeam X50, die deshalb auch als Vergleich herhalten musste.

Gehäuse und Bedienung: Acebeam-typisch gut verarbeitet. Die Lampe wird so heiß, dass ich über die Bedienung über den Griff froh war. Leider ist die Lampe recht kopflastig, so dass ich das Gefühl habe, mir würde der Griff dauernd durch die Finger rutschen. Ein dickerer Griff oder eine andere Formgebung für den Griff, die eine Griffposition weiter vorne erlauben würde, wäre hier für meine Hände bequemer. Das UI ist passend.

Ein nettes Gimmick ist die Gummihülle für den Lampenkopf, die die Farbe ändert, wenn die Lampe heiß wird. Leider sieht man es im Dunkeln schlecht. Das müsste es jetzt noch als glow in the dark geben.
Acebeam-X75.jpg
Nicht wundern, die Gummihülle war ein bisschen schräg drauf. Die passt eigentlich wie angegossen.

Lichtbild/Lichtleistung: eigentlich wollte ich ja Vergleichsbilder zur X50 machen. Die gibt es aber schon (im Beitrag #7) und hier.

Für mich sieht es so aus, als wäre die X75 einfach eine Leuchtstufe heller als die X50. Ob dieser – aus meiner Sicht begrenzte – Schritt den Mehraufwand (Größe, Preis) wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke, für den echten Wow-Effekt im Vergleich zur X50 müssten es dann doch noch ein paar zehntausend Lumen mehr sein.

Lichtfarbe: Die X75 ist nicht wirklich hässlich kalt, aber meine X50 hat 5000K, das mag ich lieber und ich bin sicher, die X75 würde noch ein paar Käufer mehr finden, wenn Acebeam auch bei der X75 ein bisschen Auswahl anbieten würde. Zumindest auf dem Karton ist das Kästchen für 5000K schon mal vorgedruckt.

Akkupack: damit kann ich mich noch anfreunden. Ich hätte aber gerne eine Anzeige, wenn der Turbo nicht mehr geht - das geht nämlich recht schnell.

Lüfter: des „Pudels Kern“. Sehr viel besser als bei der Imalent MS12mini. Sowohl von der Tonhöhe (die MS1mini „kreischt“ mir zu sehr) als auch von der Lüftersteuerung. Auch das Konzept mit dem innenliegenden Lüfter scheint mir besser zu sein; das müsste mal jemand mit Ahnung messen/rechnen. Trotzdem ist mir der Lüfter immer noch zu laut. Taschenlampen nutze ich nur wenn es dunkel ist und meistens ist es dann auch ruhig. Das Lüftergeräusch stört mich zu sehr.

Fazit: ein weiterer Schritt auf dem Weg zu Lüfterlampen. Bei wachsendem Wunsch nach immer mehr Lumen in kompakten Bauformen geht daran kein Weg vorbei (an laute Grafikkarten musste man sich auch zwischenzeitlich gewöhnen) aber mir reicht meine X50 völlig aus, wenn mich mal der Wunsch nach vielen flutigen Lumen treibt.

Danke, dass ich am PA teilnehmen durfte, ganz besonders @amaretto und @Gatzetec .
 

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.609
3.751
113
Berlin
Acebeam X75 (XHP70.3) Review (1. Teil) und Beamshots (2. Teil)

1. TEIL


Hallo an alle Lichthungrigen,

heute möchte ich euch mein Review zur Acebeam X75, der neuen Lichtgestalt aus den hellen Hallen des bekannten Taschenlampen-Herstellers, angedeihen lassen. Aber ich warne euch: Es gibt viel zu lesen! Aber auch ein bisschen was anzuschauen. Auf geht's! :lampenreiter:


EINLEITUNG

Als bekennender, aber auch nicht gänzlich unkritischer Acebeam-Fan habe ich mich nach der Ankündigung der Acebeam X75 zuerst sehr auf dieses Ungetüm gefreut. Im Wesentlichen, weil ich ein bisschen auf einen Nachfolger für die X70 gehofft hatte. Also im Idealfall auf ein Lumenmonster, das (evtl. unter Zuhilfenahme einer extra Thrower-LED) neben viel Licht auch eine große Reichweite bietet. Diese Freude wurde dann aber doch ein Stück weit geschmälert, weil sich früh abzeichnete, dass der Lampe trotz massig Lumen etwas die Reichweite abgeht, die ich mir persönlich zu der riesigen Lichtmenge gewünscht hätte. Kein Wunder, wenn dann "nur" XHP70.2 LEDs an Bord sind.


BESTELLUNG / LIEFERUNG

Vielleicht hätte ich mir die X75 gar nicht gekauft, wenn Acebeam dann nicht auch noch mit der Variante mit den XHP70.3 HI (6500K) LEDs um die Ecke gekommen wäre. Durch den fehlenden Dome versprechen diese LEDs etwas mehr Reichweite und weniger Tintshift, allerdings auf Kosten der maximalen Lumen. Die 70.3 HI Variante ist deshalb auch „nur“ noch mit 67.000 Lumen angegeben anstatt der 80.000 Lumen der nicht dedomten 70.2 (6500K).

Im Zuge einer Konversation mit @acebeam zum Ablauf von Bestellungen der X75 aus China, habe ich mich im Gegenzug für einen vergünstigten Kauf zum Verfassen eines Reviews bereiterklärt. Es sollte zwar unnötig zu erwähnen sein, aber ich werde auch hier nicht mit kritischer Meinung hinterm Berg halten.

Meine Bestellung auf der Herstellerseite acebeam.com lief wie erwartet unproblematisch ab. Leider verzögerte sich die Auslieferung der Lampe etwas, da die Verfügbarkeit der XHP70.3 LEDs wohl noch nicht gegeben war. Am 14. August hatte ich bestellt, am 18. August wurde die Lampe für die Auslieferung vorbereitet und am 22. August wurde die X75 schließlich aus Hong Kong verschickt. Sie erreichte am 23. August Frankreich und ging innerhalb weniger Stunden weiter nach Deutschland. Bereits am 24. August stand der FedEx-Bote morgens vor der Tür und übergab mir das heiß ersehnte Paket. Die Lieferung wurde in meinem Fall mit FedEx International Priority abgewickelt, somit kamen wie von Acebeam versprochen keine weiteren Kosten hinzu.

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ACEBEAM X75 UNBOXING / ZUBEHÖR

In dem Paket befand sich der gar nicht mal so kleine Originalkarton in einem Acebeam Beutel. Nach der Öffnung fiel mir das aufgeräumte Innere positiv auf: Neben der passgenau verstauten Lampe mit aufgezogener Silikonkappe (dazu später mehr) befand sich am Rand des Kartons nur noch eine kleine Schachtel für das Zubehör. Wichtigstes Zubehörteil ist das standardmäßige 60 Watt Schnellladegerät. Ein optional erhältlicher 100 Watt Schnelllader war weder zum Zeitpunkt meiner Bestellung noch jetzt zum Zeitpunkt des Schreibens verfügbar, er würde laut Acebeam-Webseite derzeit mit 47,95$ extra zu Buche schlagen. Dazu passend ein USB-C auf USB-C-Kabel, mit dessen Hilfe die X75 auch als Powerbank zum Einsatz kommen kann.

Neben den obligatorischen O-Ringen hat sich Acebeam im Falle der X75 zu einer wie ich finde vorbildlichen Maßnahme durchringen können: Es liegt nämlich neben einem Inbus-Schlüssel und einem Satz Schrauben auch noch ein Ersatz-Lüfter mit bei. Das ist natürlich ziemlich genial, weil man somit im Falle eines defekten Lüfters dieses Problem selbst beheben könnte. Leider gehört kein Holster und auch keine auf die X75 zurechtgeschnittene Tragetasche zum Lieferumfang. Es gibt auch weder das Eine, noch das Andere optional zu bestellen. Vielleicht kommt das ja noch, denn eine gut passende Verstaumöglichkeit würden sicherlich viele (wenn nicht sogar alle) Käufer gutheißen. So muss man sich selbst nach einer passenden Alternative auf die Suche begeben. Eventuell findet man da was im Kamerabereich.

Die Tatsache, dass der Griff für die Bedienung der Lampe notwendig und nur durch Abschrauben zu entfernen ist, schränkt die Unterbringungsmöglichkeiten schon deutlich ein. Denn es hat sicherlich nicht jeder so eine Jacke wie ich, wo man die Lampe tatsächlich komplett mit Griff (!) in der seitlichen Jackentasche verstauen kann (mit etwas Mühe zwar, aber es geht).

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DIMENSIONEN / GEWICHT

Die Acebeam X75 ist erwartungsgemäß weder zierlich noch ein Leichtgewicht. Angesichts ihres Leistungsvermögens und ihrer Ausstattung/Verarbeitungsqualität finde ich die Größe und das Gewicht jedoch absolut annehmbar.

Die folgenden Messungen habe ich mangels professionellerem Equipment bestmöglich mit dem guten alten Gliedermaßstab und einer digitalen Briefwaage (1 g - 5000 g) durchgeführt.

Acebeam X75 Maße und Gewicht
  • Länge mit/ohne Silikonkappe: 18,1 cm/17,6 cm
  • Durchmesser Kopf mit/ohne Silikonkappe: 10,0 cm/9,2 cm​
  • Durchmesser Batterierohr: 5,8 cm​
  • Gewicht (mit Akkupack) mit/ohne Silikonkappe: 1288 g/1245 g​
Aufgrund des etwas sperrigen Griffes sollte zum Transport ein ausreichend großzügig passendes, rechteckiges Behältnis also ungefähr die Maße 20 x 15 x 10 cm haben.

Zwecks Visualisierung habe ich die X75 mit verschiedenen anderen Lampen aufgenommen. Erst im Direktvergleich mit der X80GT und dann noch im Vergleich mit verschiedenen anderen Mehrzellern aus dem Hause Acebeam.

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OPTIK / HAPTIK / HANDLING

Rein äußerlich gefällt mir die Acebeam X75 richtig gut. Trotz ihrer klassischen Form sieht sie schon aufgrund ihres von Außen erkennbaren Kupferkühlers schön kraftvoll aus. Nimmt man sie in die Hand, wirkt sie (sicherlich auch aufgrund ihres Gewichts) hochwertig. Die Anodisierung scheint mir etwas empfindlich zu sein: Nach dem ersten Ausflug hatte die Lampe direkt ein paar kleinere, zum Glück nur oberflächliche Kratzer gehabt, die sich jedoch per Hand fast rückstandslos wieder wegrubbeln ließen.

Das Handling der Lampe geht für mich klar, auch wenn es nicht perfekt ist. Zum einen ist die X75 beim Halten am Griff für meinen Geschmack doch ein kleines bisschen kopflastig, zum anderen könnte der Griff von mir aus gerne etwas dicker und griffiger geformt sein. Das ließe sich bestimmt mittels einer gut durchdachten, leichten und dennoch stabilen Struktur im hinteren Teil des Griffes umsetzen, wo keine Schalter liegen.

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ENERGIEVERSORGUNG / LADEVORGANG

Die Energieversorgung der Acebeam X75 erfolgt mithilfe eines seitens des Herstellers vorkonfektionerten Akkupacks. Dieses beinhaltet 4x 21700er Lithium-Ionen-Zellen (mit auf der Endkappe angegebenen 4250 mAh, 14,4 V und 61,2 Wh). Ein Ersatzakkupack kostet bei Acebeam direkt derzeit ~150 US-Dollar, also ziemlich genau 150 Euro. Schon ein stolzer Preis, aber angesichts der Preise für einzelne Acebeam 21700er Akkus auch gar nicht mal sooo überraschend.

Geladen wird das Akkupack direkt in der Lampe via USB-C-Port. Dieser liegt gut geschützt unter der abschraubbaren Endkappe des Akkupacks, seitlich im Bereich des Gewindes. Ist die Endkappe entfernt, kommen weitere Hinweise zum Vorschein. Demnach soll das Akkupack auf diesem Wege dank PD (Power Delivery) und QC (Quick Charge) Protokoll mit dem 60 W Schnellladegerät in gerade einmal 1,5 Stunden vollgeladen werden können. Mit dem 100 W Schnelllader soll es sogar nur 1 Stunde dauern. An dieser Stelle wurde ein kleines bisschen mit der Beschriftung geschlampt. Mal sehen, wer den Fehler findet. :eek:

Weiterhin befinden sich unter der Endkappe zwei Status-LEDs, die Auskunft über den Lade-/Entladevorgang geben. Wird die nicht vollgeladene Lampe an das mitgelieferte Schnellladegerät angeschlossen, so leuchtet eine LED Blau, die andere Rot. Sobald der Schnellladevorgang beendet ist, leuchtet die eine LED Blau, die andere Grün. Wird die Lampe nicht per Schnellladung befeuert, so leuchtet während des Ladens nur die eine LED rot, bei Beendigung des Ladevorgangs leuchtet diese dann grün.

Dieses Farbschema der Status-LEDs kommt auch bei der Powerbank-Funktion zum Einsatz. Eine blaue LED bedeutet, der angeschlossene Verbraucher wird per PD/QC aufgeladen. Eine rote LED zeigt an, dass es sich um „normales“ Aufladen des Verbrauchers handelt.

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ACEBEAM X75 BEDIENUNG / UI / KONFIGURATIONSMÖGLICHKEITEN

Das User Interface würde ich als „typisch Acebeam“ bezeichnen, im positiven Sinne. Zunächst muss man aber ggf. die Lampe entsperren. Dies geschieht mit einem mechanischen Schiebeschalter am Griff, dessen zwei Stellungen (gesperrt und entsperrt) netterweise auch mit kleinen selbsterklärenden Piktogrammen versehen sind. Das Vorhandensein eines solchen mechanischen Sperrschalters begrüße ich ausdrücklich, denn mit dieser Art Lockout kann man effektiv vermeiden, dass sich die X75 ungewollt einen Fluchtweg aus Rucksack oder Tasche brennt.

Ein einzelner kurzer Klick (von AUS) auf den Hauptschalter (Main Button) schaltet die Lampe auf der zuletzt genutzten Stufe EIN. Ein einzelner langer Klick (gedrückt halten von AUS) schaltet die X75 auf der niedrigsten Leuchtstufe „Ultra Low“ (welch contradictio in adiecto bei immerhin 900 Lumen) EIN. Diese niedrigste Stufe ist nicht Bestandteil der normalen Schaltreihenfolge, also immer nur von AUS zu erreichen. Wenn die Lampe EIN geschaltet ist, wechselt man durch Gedrückthalten des Mode-Buttons die Leuchtstufen in aufsteigender Reihenfolge durch, ein kurzer Klick schaltet die Lampe wieder AUS. Wenn man also z.B. auf Ultra Low EIN geschaltet hat, folgen Low, Mid 1, Mid 2 und High. Bei jedem weiteren Durchlauf geht es bei Low los, es folgen Mid 1, Mid 2, High, Low, Mid 1, Mid 2, usw.

Turbo ist ebenso wie Ultra Low nicht Teil der normalen Schaltreihenfolge, sondern wird mit einem Doppelklick auf den Hauptschalter aktiviert. Das funktioniert immer, egal ob die X75 EIN oder AUS geschaltet ist. Alternativ kann man den Turbo auch bei EIN geschalteter Lampe durch Gedrückthalten des Hilfsschalters (Auxiliary Button) aktivieren. Macht man das, wird man nach relativ kurzer Zeit aufgrund der enormen Hitzeentwicklung den Lüfter zu hören bekommen – es sei denn, man hat ihn ausgeschaltet. Ja, auch das ist bei der X75 möglich. Wenn man also von Blinden oder Augenlosen umgeben ist, kann man den Turbo auch unbemerkt zünden (Anmerkung: ich habe nichts gegen Blinde oder Augenlose, ich bin selber fast blind). :cool:

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Insgesamt hat man als Nutzer der Acebeam X75 vier verschiedene Profile, die man durch bestimmte Klickfolgen einstellen kann. Durch 10 einfache kurze Klicks auf den Hilfsschalter wechselt man zwischen Power Modus und Eco Modus. Die Lampe signalisiert durch zweifaches Aufleuchten, in welchem Modus sie sich nach den 10 Klicks befindet. Leuchtet sie erst dunkler, dann heller, so ist der Power Modus aktiviert. Leuchtet sie zuerst heller und danach dunkler, so ist der Eco Modus ausgewählt.

Weiterhin kann man einstellen, ob man den Lüfter betriebsbereit oder deaktiviert haben möchte. Dazu hält man den Hilfsschalter ca. 3 Sekunden lang gedrückt. Daraufhin signalisiert eine kleine LED rechtsseitig von der Basis des Griffs, ob der Lüfter betriebsbereit (grün) oder deaktiviert (rot) ist. Eine wirklich sehr gute Lösung wie ich finde.

Fun Fact: Anders als bei allen anderen, mir bekannten Acebeam Lampen mit Eco- und Power-Modus wird bei der X75 IMMER die maximale Helligkeit erreicht! Die jeweiligen Unterschiede was die Laufzeiten und das Herunterregeln der vier Profile (Eco mit oder ohne Lüfter, Power mit oder ohne Lüfter) betrifft, kann man gut anhand der in der Anleitung enthaltenen, ausführlichen Auflistung der Leuchtstufen jedes Modus vergleichen. Und sich anhand dessen das zur eigenen Präferenz am besten passende Profil auswählen.

Unabhängig davon, ob der Lüfter zum Einsatz kommt oder nicht, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die X75 sehr schnell extrem heiß werden kann. Aus diesem Grund kommt die Acebeam X75 mit einer abnehmbaren Silikonkappe, die bei großer Hitze die Farbe von dunkelgrau zu blaugrau wechselt, um den Nutzer vor einer unliebsamen Überraschung in Form verbrannter Finger zu bewahren. Zugleich gewährleistet die Silikonkappe auch einen Stoßschutz für den Lampenkopf.

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LEUCHTKRAFT / AUSLEUCHTUNG / LICHTFARBE

Bevor ich zu den eigentlichen Beamshots komme, möchte ich schon mal ein paar Worte dazu verlieren. Die Acebeam X75 ist meine hellste Lampe, danach kommt die X80GT, die ich auch einmal zum Vergleich herangezogen habe. Insbesondere bei diesem Vergleich merkt man einen deutlichen Unterschied, da die X75 trotz ihrer enormen Helligkeit einfach viel weiter kommt. Und bisher empfand ich die X80GT schon als extrem hell. Außerdem nannte ich mal eine Imalent DX80 mein Eigen, aber das war es dann auch im Bereich von 30.000+ Lumen.

Allerdings habe ich auf Forentreffen auch schon ganz andere Großkaliber wie die Imalent MS18, R90TS, R90C und Acebeam X70 leuchten sehen, weiß also was es heißt, wenn die Nacht zum Tag wird. Und ebenso, welche Geräuschkulisse die Lüfter solcher Monsterlampen machen. Ich denke, wenn man derart brachiale Leistung haben will, muss man damit auch klarkommen. Klang und Lautstärke des Lüfters der X75 empfand ich jedenfalls als deutlich weniger schlimm als erwartet.

Deutlich weniger schlimm empfand ich auch die Lichtfarbe, insbesondere auf den höheren Leuchtstufen. Ich denke man sieht auf meinen – wenn auch unprofessionellen – Beamshots Folgendes recht deutlich bzw. etwas zu deutlich: Auf den unteren Leuchtstufen (Ultra Low und Low) wirkt die XHP70.3 recht blass kalt für meinen Geschmack, bei Mid 1 auch noch, aber nicht mehr ganz so arg. Ab Mid 2 wird die Acebeam X75 mit XHP70.3 dann für mein Empfinden nahezu neutral, um dann in High und erst recht im Turbo aufgrund der deutlicher zum Vorschein kommenden Umgebungsfarben lebendiger und nicht mehr ganz so blass kalt.

Edit: An der weißen Wand sieht man deutlich, dass das Licht klar kalt bleibt und NICHT so gelblich wird, wie es auf den Outdoor Beamshots wirkt. Sie leuchtet weitgehend frei von Farbstichen. Draußen aber scheint die Helligkeit in Verbindung mit der Umgebung meinen Eindruck getäuscht zu haben. Jedenfalls gefällt mir die Lichtfarbe richtig gut, auch wenn ich es sonst etwas wärmer mag.

Wenn ich es mir aussuchen könnte, hätte ich über alle Stufen hinweg gerne nur die Lichtfarben der Stufen von Mid 2, High und Turbo.

Na gut, muss ich halt öfters die höheren Stufen nutzen. :TK70:

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Reichweite der X75 auf den niedrigen Stufen schon überraschend hoch ist. Bei den höchsten Stufen High und Turbo gewinnt man dann letztlich gar nicht mehr so viel an zusätzlicher Reichweite, weil die Eigenblendung zunimmt. Je nach Umgebung kann dieser Effekt mehr oder weniger stark ausgeprägt sein. Objekte wie z.B. Bäume, die in relativer Nähe im doch recht großen Lichtkegel stehen, rauben einem dann ein Stück weit die Fernsicht. Diese Problem hat man auf vollkommen freier Fläche natürlich nicht. Aber auch der Boden selbst reflektiert Einiges von dem, was ihm die X75 mit aller Macht entgegenwirft. Da hilft dann nur, nach oben oder aus ordentlich erhöhter Position zu leuchten.


FAZIT / MEINE MEINUNG

PRO
  • unglaublich viel Licht in nicht zu monströser Größe​
  • für mich erfreulich hohe Reichweite mit 70.3 LEDs, insbesondere auf den niedrigen Stufen​
  • effizienter Aufbau mit XXL-Kupferkühler, Lüfter und Platz zum Ausströmen warmer Luft​
  • vier „Profile“ mit unterschiedlichen Stufen des Herunterregelns und Laufzeiten einstellbar​
  • Lüfter kann ausgeschaltet werden, super z.B. für Diejenigen, die Lüfter nicht mögen​
  • Lüfter kann ausgetauscht werden, Ersatzlüfter ist im Lieferumfang enthalten​
  • sehr schnelles Laden ist bereits mit dem serienmäßigen 60 W Schnelllader gewährleistet​
  • mechanischer Sperrschalter vermeidet unbeabsichtigtes Einschalten​
NEUTRAL
  • das Handling (Gewichtsverteilung) könnte gerne etwas weniger kopflastig sein​
  • der Griff dürfte für meinen Geschmack etwas voluminöser sein​
  • die Lampe kann nur mit Griff bedient werden, abnehmbar wäre besser​
CONTRA
  • kein passendes Holster oder passende Tasche dabei, (bislang) auch nicht optional erhältlich




    Weiter geht's mit dem 2. Teil, den Beamshots...



 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Berlin
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ACEBEAM X75 BEAMSHOTS


Für die Beamshots der Acebeam X75 habe ich drei verschiedene Locations mit unterschiedlich weit entfernten Objekten aufgesucht. Die Lampe war auf den Power-Modus ohne Lüfter eingestellt. Die Auswahl dieser Plätze sollte ein Stück weit den tatsächlich nutzbaren Bereich der Lampe widerspiegeln.

Die folgenden Aufnahmen habe ich alle mit einem Google Pixel 6 Pro im Automatikmodus gemacht. Meiner Meinung nach hat die Kamera das gut hinbekommen, die Bilder so aussehen zu lassen, wie ich es auch empfunden habe. Die von der Kamera jeweils automatisch eingestellten Werte schreibe ich der Vollständigkeit halber für jedes Bild hinzu, die Profis unter euch können damit bestimmt was anfangen. Und sorry, dass die Qualität so unterirdisch aussieht. Aber egal was ich versucht habe, mit 1 MB kommen da einfach keine gut aufgelösten Beamshots bei mir raus...

Location 1, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~105 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Ultra Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36280 anzeigen

Bild 2 Acebeam X75 Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36281 anzeigen

Bild 3 Acebeam X75 Mid 1 (f/1,9 – 1/17 – 6,81 mm – ISO3844)

Medium 36282 anzeigen

Bild 4 Acebeam X75 Mid 2 (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO1911)

Medium 36283 anzeigen

Bild 5 Acebeam X75 High (f/1,9 – 1/28 – 6,81 mm – ISO1109)

Medium 36284 anzeigen

Bild 6 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/49 – 6,81 mm – ISO743)

Medium 36285 anzeigen

Location 2, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~250 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Ultra Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36286 anzeigen

Bild 2 Acebeam X75 Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36287 anzeigen

Bild 3 Acebeam X75 Mid 1 (f/1,9 – 1/19 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36288 anzeigen

Bild 4 Acebeam X75 Mid 2 (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO1930)

Medium 36289 anzeigen

Bild 5 Acebeam X75 High (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO917)

Medium 36290 anzeigen

Bild 6 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO1486)

Medium 36291 anzeigen

Bild 7 Acebeam X80GT S-Turbo (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO702)

Medium 36292 anzeigen
Hier habe ich wieder alle 6 Leuchtstufen genutzt. Leider ist die Ausrichtung bei Mid 2 etwas misslungen, weswegen es hier so wirkt, als ob Mid 2 weniger weit leuchtet als Mid 1.

Als kleines Extra habe ich an dieser Location zum Vergleich auch einmal die X80GT im S-Turbo mit 32.000 Lumen eingeschaltet. War ich früher von der schieren Lichtmenge einfach nur „geflasht“, verblasst die Leistung der X80GT gegen die X75 im Turbomodus deutlich. Insbesondere die fehlende Reichweite wird der X80GT im direkten Vergleich zum Verhängnis. Sie ist auf jeden Fall auch noch etwas flutiger als die X75 mit den 70.3 LEDs, ich kann mir aber vorstellen, dass die X75 mit 70.2 LEDs in 6500K und ihren dann 80.000 Lumen die X80GT auch in diesem Bereich in den Schatten stellt.


Location 3, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~360 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Ultra Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36294 anzeigen

Bild 2 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/55 – 6,81 mm – ISO540)

Medium 36293 anzeigen
Hier wollte ich mal sehen, wo in etwa die Grenze der nutzbaren Reichweite der Acebeam X75 mit XHP70.3 LEDs liegt. Zwar konnte man mit dem bloßen Auge noch recht gut erkennen, dass bei den Bäumen in ~360 Metern Entfernung noch Licht ankommt. Aber die Bäume bei ~50 und ~70 Meter hatten doch eine gewisse Blendwirkung, die sich da als kontraproduktiv erwiesen hat.


Location 4, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~340 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/60 – 6,81 mm – ISO410)

Medium 36295 anzeigen
Um den Faktor Eigenblendung zu minimieren, habe ich dann noch einen letzten Beamshot auf freierer Fläche gemacht. Und tatsächlich kann man hier sogar noch die weit entfernten Bäume bei ca. 340 Meter Entfernung ziemlich gut erkennen, wenn auf dem Weg dahin wenig blendet (vom Boden mal abgesehen).


So, nun noch vielen Dank für Alle, die sich mein Review durchgelesen oder zumindest die Beamshots angesehen haben!

Zum Abschluss gibt es noch ein Familienfoto!

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hagensteiner

Flashaholic*
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ACEBEAM X75 BEAMSHOTS


Für die Beamshots der Acebeam X75 habe ich drei verschiedene Locations mit unterschiedlich weit entfernten Objekten aufgesucht. Die Lampe war auf den Power-Modus ohne Lüfter eingestellt. Die Auswahl dieser Plätze sollte ein Stück weit den tatsächlich nutzbaren Bereich der Lampe widerspiegeln.

Die folgenden Aufnahmen habe ich alle mit einem Google Pixel 6 Pro im Automatikmodus gemacht. Meiner Meinung nach hat die Kamera das gut hinbekommen, die Bilder so aussehen zu lassen, wie ich es auch empfunden habe. Die von der Kamera jeweils automatisch eingestellten Werte schreibe ich der Vollständigkeit halber für jedes Bild hinzu, die Profis unter euch können damit bestimmt was anfangen.

Location 1, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~105 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Ultra Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36280 anzeigen

Bild 2 Acebeam X75 Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36281 anzeigen

Bild 3 Acebeam X75 Mid 1 (f/1,9 – 1/17 – 6,81 mm – ISO3844)

Medium 36282 anzeigen

Bild 4 Acebeam X75 Mid 2 (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO1911)

Medium 36283 anzeigen

Bild 5 Acebeam X75 High (f/1,9 – 1/28 – 6,81 mm – ISO1109)

Medium 36284 anzeigen

Bild 6 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/49 – 6,81 mm – ISO743)

Medium 36285 anzeigen

Location 2, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~250 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Ultra Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36286 anzeigen

Bild 2 Acebeam X75 Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36287 anzeigen

Bild 3 Acebeam X75 Mid 1 (f/1,9 – 1/19 – 6,81 mm – ISO4533)

Medium 36288 anzeigen

Bild 4 Acebeam X75 Mid 2 (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO1930)

Medium 36289 anzeigen

Bild 5 Acebeam X75 High (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO917)

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Bild 6 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO1486)

Medium 36291 anzeigen

Bild 7 Acebeam X80GT S-Turbo (f/1,9 – 1/24 – 6,81 mm – ISO702)

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Hier habe ich wieder alle 6 Leuchtstufen genutzt. Leider ist die Ausrichtung bei Mid 2 etwas misslungen, weswegen es hier so wirkt, als ob Mid 2 weniger weit leuchtet als Mid 1.

Als kleines Extra habe ich an dieser Location zum Vergleich auch einmal die X80GT im S-Turbo mit 32.000 Lumen eingeschaltet. War ich früher von der schieren Lichtmenge einfach nur „geflasht“, verblasst die Leistung der X80GT gegen die X75 im Turbomodus deutlich. Insbesondere die fehlende Reichweite wird der X80GT im direkten Vergleich zum Verhängnis. Sie ist auf jeden Fall auch noch etwas flutiger als die X75 mit den 70.3 LEDs, ich kann mir aber vorstellen, dass die X75 mit 70.2 LEDs in 6500K und ihren dann 80.000 Lumen die X80GT auch in diesem Bereich in den Schatten stellt.


Location 3, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~360 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Ultra Low (f/1,9 – 1/15 – 6,81 mm – ISO4533)

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Bild 2 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/55 – 6,81 mm – ISO540)

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Hier wollte ich mal sehen, wo in etwa die Grenze der nutzbaren Reichweite der Acebeam X75 mit XHP70.3 LEDs liegt. Zwar konnte man mit dem bloßen Auge noch recht gut erkennen, dass bei den Bäumen in ~360 Metern Entfernung noch Licht ankommt. Aber die Bäume bei ~50 und ~70 Meter hatten doch eine gewisse Blendwirkung, die sich da als kontraproduktiv erwiesen hat.


Location 4, maximale Entfernung angestrahlter Objekte: ~340 Meter

Bild 1 Acebeam X75 Turbo (f/1,9 – 1/60 – 6,81 mm – ISO410)

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Um den Faktor Eigenblendung zu minimieren, habe ich dann noch einen letzten Beamshot auf freierer Fläche gemacht. Und tatsächlich kann man hier sogar noch die weit entfernten Bäume bei ca. 340 Meter Entfernung ziemlich gut erkennen, wenn auf dem Weg dahin wenig blendet (vom Boden mal abgesehen).


So, nun noch vielen Dank für Alle, die sich mein Review durchgelesen oder zumindest die Beamshots angesehen haben!

Zum Abschluss gibt es noch ein Familienfoto!

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Sag mal, hast du eine Woche Urlaub genommen:thumbup: soviel Arbeit und noch Beamshots, SUPER vielen DANK TOLL
 
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amaretto

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12 August 2010
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Auch ich möchte nur kurz einige Eindrücke und Messungen zur X75 mit XHP70.3 LEDs beisteuern.
Die Lampe hatte ich wie @Kabukimann direkt bei Acebeam bestellt, da sie über deutsche Händler damals noch nicht verfügbar war. Wie von Acebeam versprochen, war Zoll und Einfuhrumsatzsteuer im Preis inklusive. Die Sendung kam per Umweg über Frankreich in wenigen Tagen an.

Der Lampe war noch ein Stoffbeutel beigelegt. Die Leistungsangabe auf dem Karton passt bei der .3-Version nicht, sei's drum.


Der Lieferumfang ist identisch zur anderen LED-Version


Wer nachlesen möchte, bitte auf den Spoiler-Link klicken:
Einige Nahaufnahmen


Mir persönlich gefällt es ohne Gummi besser.




Beim Akkupack lassen sich die einzelnen Zellen nicht austauschen, was ich zur Sicherstellung der Leistung verständlich finde. Einen Ersatzakkupack kann man bei Acebeam für 150 Dollar nachbestellen.

Viel Schmierung ist für das Gewinde im Prinzip gut. Von mir aus hätte es einen Tick weniger sein dürfen, so muss man fast schon befürchten, dass der Schmodder in die Ladebuchse gerät.

Der Griff ist für mich Fluch und Segen zugleich. Zwar erspart man sich heiße Finger (das könnte ich mit Handschuhen aber auch), dafür sehe ich in dem Griff keinerlei sonstigen Nutzen da er einfach nur unhandlich/sperrig/im Weg ist und noch nicht einmal einen sicheren Halt der Lampe ermöglicht. Zudem passen alle Standard-Holster nicht und Acebeam liefert selbst kein angepasstes Holster mit :thumbdown:

Größenvergleich mit der etwa gleich leistungsstarken Imalent MS12 Mini. Deren geringere Größe und die Mini-Lüfterchen haben den Nachteil, dass diese die Spitzenhelligkeit weit weniger lang als die X75 halten kann.




Bedienung/Handhabung
Das User Interface finde ich bewährt wie gelungen. Die Details im Einzelnen hat Kabukimann oben wunderbar erklärt, sie zu wiederholen erspare ich euch. Den Schiebeschalter als Tastensperre finde ich genial und weit intuitiver als 4-fach Gedrücke o.ä.
Den zusätzlichen Schalter für die Leuchtstufen hätte ich jetzt nicht zwingend gebraucht. Aber nützlich ist er schon, denn im Leuchtbetrieb kann man ihn als Momentary-Turbo bzw. Lichthupe nutzen und die Lampe kehrt beim Loslassen auf die zuvor benutzte Stufe zurück. Prima :thumbup:
Für die Aktivierung/Deaktivierung des Lüfters und den Wechsel zwischen Eco- und Power-Modus ist der zusätzliche Aux-Schalter aus meiner Sicht tatsächlich notwendig, das hätte man mit einem Ein-Schalter-Konzept nur viel umständlicher umsetzen können.

Aufladen per USB-C, wer wünscht sich das nicht. Wegen der Kompatibilität mit anderen PD-Powerladern eine optimale Lösung und diversen anderen herstellereigenen Standards (z.B. unterschiedliche Magnetlader) in diesem Sinne voraus. Dass der Akkupack der X75 als Powerbank genutzt werden kann, ist (mal wieder) prima. Ich gehe davon aus, dieses sinnvolle Feature werden in Zukunft immer mehr Hersteller bei ihren Modellen übernehmen.

Der Griff, ja meine Güte. Vielleicht scheiden sich hier die Geister. Viele mögen ihn sinnvoll, schön oder gut finden.
Mir ist er ein Dorn im Auge, ohne dass ich hier erneut lang und breit auf dieses Ding eingehen werde. Übereinstimmend haben mir jedenfalls mehrere Nicht-Flashies beim Tragen der Lampe beigepflichtet, dass sie den Griff ebenso bewerten wie ich.


Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:
X75 XHP70.3 HIUltra-LowLowMid1Mid2HighTurbo
Lumen lt. Hersteller9002.0005.00010.00021.00067.000
Lux/Candela lt. Hersteller6.72414.40031.68462.750124.256426.409
gemessen ceiling bounce671 (-25%)1.670 (-16%)4.212 (-16%)8.923 (-11%)18.642 (-11%)65.520 (-2%)
Luxmessung3.250 (-52%)8.500 (-41%)20.000 (-37%)46.750 (-25%)97.500 (-22%)327.500 (-23%)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
X75 XHP70.2 ( lm lt. Hersteller)9002.0005.00011.00023.00080.000
gemessen ceiling bounce874 (-3%)1.997 (-0,15%)4.836 (-3,3%)10.140 (-8%)21.107 (-8%)71.760 (-10%)
Lux/Candela lt. Hersteller5.40210.71222.50043.05696.721330.625
Luxmessung2.650 (-51%)6.000 (-44%)14.450 (-36%)30.200 (-30%)63.250 (-35%)225.000 (-32%)

Beide Versionen kommen in der Leuchtweite laut Messung nicht an die Herstellerangaben heran, teilweise sind die Abweichungen sogar erheblich.
Die XHP70.3-Version erreicht im Turbo beim Lichtstrom die Herstellerangabe. :thumbup:

Wie sind die Leistungsspitzen im Vergleich beider Versionen?
Die XHP70.3 hat einen ca. 6.000 Lumen geringeren Lichtstrom, also 9-10% weniger Lumen.
Dafür liegt die gemessene Leuchtweite bei 1.140 m (ANSI), damit 191 Meter/ 20% weiter als die XHP70.2

Lichtfarbe in Leuchtstufe Low



Lichtfarbe auf Stufe High:



Insgesamt lag die mit dem Opple gemessene Farbtemperatur höher als ich es mit dem Auge vermutet hätte. Die Farbwiedergabe ist mit Ra70-73 nur mäßig.


Leuchtergebnis
Aus kurzer Entfernung kann man anhand der Form des Spillrands die Einzelreflektoren erahnen, aus größerer Entfernung bzw. draußen fällt das nicht mehr auf. Mir gefällt sehr gut, dass bei der .3-Version der Tint Shift (Farbverschiebung im Lichtkegel) erheblich geringer ist als bei der .2-Version. Die dome-losen LEDs fokussieren den breiten aber weich auslaufenden Spot etwas stärker, somit erhält man eine höhere Reichweite.

Die Abstrahlung des Streulichts ist wie bei der anderen Version sehr breit.



Die folgenden Outdoorbeamshots im Vergleich X75 vs. MS12 Mini wurden ohne Stativ aus der Hand quick'n'dirty gemacht, sorry.







Mein Kurzfazit
positiv
+ hervorragende Verarbeitungsqualität und Haptik
+ extrem hohe Lichtleistung für die Baugröße
+ sehr gut umgesetzte aktive Lüfterkühlung
+ noch angenehme Lichtfarbe
+ einstellbare Leistungsverhalten (Eco oder Power, Lüfter an/aus)
+ sehr schnelle interne Aufladung
+ Powerbank-Funktion
+ bestens umgesetzte Sperrfunktion

neutral
o fester Akkupack anstatt auswechselbare Einzelzellen
o Bedienknöpfe etwas schwer zu drücken

negativ
- Griff zu klein/dünn/unhandlich
- Bedienung nur mit Griff möglich, nicht abnehmbar
- kein Holster/Transportschutz im Lieferumfang
 
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Auch ich möchte nur kurz einige Eindrücke und Messungen zur X75 mit XHP70.3 LEDs beisteuern.
Die Lampe hatte ich wie @Kabukimann direkt bei Acebeam bestellt, da sie über deutsche Händler damals noch nicht verfügbar war. Wie von Acebeam versprochen, war Zoll und Einfuhrumsatzsteuer im Preis inklusive. Die Sendung kam per Umweg über Frankreich in wenigen Tagen an.

Der Lampe war noch ein Stoffbeutel beigelegt. Die Leistungsangabe auf dem Karton passt bei der .3-Version nicht, sei's drum.


Der Lieferumfang ist identisch zur anderen LED-Version


Wer nachlesen möchte, bitte auf den Spoiler-Link klicken:
Einige Nahaufnahmen


Mir persönlich gefällt es ohne Gummi besser.




Beim Akkupack lassen sich die einzelnen Zellen nicht austauschen, was ich zur Sicherstellung der Leistung verständlich finde. Einen Ersatzakkupack kann man bei Acebeam für 150 Dollar nachbestellen.

Viel Schmierung ist für das Gewinde im Prinzip gut. Von mir aus hätte es einen Tick weniger sein dürfen, so muss man fast schon befürchten, dass der Schmodder in die Ladebuchse gerät.

Der Griff ist für mich Fluch und Segen zugleich. Zwar erspart man sich heiße Finger (das könnte ich mit Handschuhen aber auch), dafür sehe ich in dem Griff keinerlei sonstigen Nutzen da er einfach nur unhandlich/sperrig/im Weg ist und noch nicht einmal einen sicheren Halt der Lampe ermöglicht. Zudem passen alle Standard-Holster nicht und Acebeam liefert selbst kein angepasstes Holster mit :thumbdown:

Größenvergleich mit der etwa gleich leistungsstarken Imalent MS12 Mini. Deren geringere Größe und die Mini-Lüfterchen haben den Nachteil, dass diese die Spitzenhelligkeit weit weniger lang als die X75 halten kann.




Bedienung/Handhabung
Das User Interface finde ich bewährt wie gelungen. Die Details im Einzelnen hat Kabukimann oben wunderbar erklärt, sie zu wiederholen erspare ich euch. Den Schiebeschalter als Tastensperre finde ich genial und weit intuitiver als 4-fach Gedrücke o.ä.
Den zusätzlichen Schalter für die Leuchtstufen hätte ich jetzt nicht zwingend gebraucht. Aber nützlich ist er schon, denn im Leuchtbetrieb kann man ihn als Momentary-Turbo bzw. Lichthupe nutzen und die Lampe kehrt beim Loslassen auf die zuvor benutzte Stufe zurück. Prima :thumbup:
Für die Aktivierung/Deaktivierung des Lüfters und den Wechsel zwischen Eco- und Power-Modus ist der zusätzliche Aux-Schalter aus meiner Sicht tatsächlich notwendig, das hätte man mit einem Ein-Schalter-Konzept nur viel umständlicher umsetzen können.

Aufladen per USB-C, wer wünscht sich das nicht. Wegen der Kompatibilität mit anderen PD-Powerladern eine optimale Lösung und diversen anderen herstellereigenen Standards (z.B. unterschiedliche Magnetlader) in diesem Sinne voraus. Dass der Akkupack der X75 als Powerbank genutzt werden kann, ist (mal wieder) prima. Ich gehe davon aus, dieses sinnvolle Feature werden in Zukunft immer mehr Hersteller bei ihren Modellen übernehmen.

Der Griff, ja meine Güte. Vielleicht scheiden sich hier die Geister. Viele mögen ihn sinnvoll, schön oder gut finden.
Mir ist er ein Dorn im Auge, ohne dass ich hier erneut lang und breit auf dieses Ding eingehen werde. Übereinstimmend haben mir jedenfalls mehrere Nicht-Flashies beim Tragen der Lampe beigepflichtet, dass sie den Griff ebenso bewerten wie ich.


Eigene Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
  • Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
  • Luxmessungen: Messdistanz 5 m mit entsprechender Umrechung auf 1 m
  • Laufzeitmessungen: mit Ventilatorkühlung
  • Strommessungen: Kleinströme mit DMM, höhere Ströme mit Zangenampèremeter
  • Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro
Verwendete Geräte:
X75 XHP70.3 HIUltra-LowLowMid1Mid2HighTurbo
Lumen lt. Hersteller9002.0005.00010.00021.00067.000
Lux/Candela lt. Hersteller6.72414.40031.68462.750124.256426.409
gemessen ceiling bounce671 (-25%)1.670 (-16%)4.212 (-16%)8.923 (-11%)18.642 (-11%)65.520 (-2%)
Luxmessung3.250 (-52%)8.500 (-41%)20.000 (-37%)46.750 (-25%)97.500 (-22%)327.500 (-23%)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
X75 XHP70.2 ( lm lt. Hersteller)9002.0005.00011.00023.00080.000
gemessen ceiling bounce874 (-3%)1.997 (-0,15%)4.836 (-3,3%)10.140 (-8%)21.107 (-8%)71.760 (-10%)
Lux/Candela lt. Hersteller5.40210.71222.50043.05696.721330.625
Luxmessung2.650 (-51%)6.000 (-44%)14.450 (-36%)30.200 (-30%)63.250 (-35%)225.000 (-32%)

Beide Versionen kommen in der Leuchtweite laut Messung nicht an die Herstellerangaben heran, teilweise sind die Abweichungen sogar erheblich.
Die XHP70.3-Version erreicht im Turbo beim Lichtstrom die Herstellerangabe. :thumbup:

Wie sind die Leistungsspitzen im Vergleich beider Versionen?
Die XHP70.3 hat einen ca. 6.000 Lumen geringeren Lichtstrom, also 9-10% weniger Lumen.
Dafür liegt die gemessene Leuchtweite bei 1.140 m (ANSI), damit 191 Meter/ 20% weiter als die XHP70.2

Lichtfarbe in Leuchtstufe Low



Lichtfarbe auf Stufe High:



Insgesamt lag die mit dem Opple gemessene Farbtemperatur höher als ich es mit dem Auge vermutet hätte. Die Farbwiedergabe ist mit Ra70-73 nur mäßig.


Leuchtergebnis
Aus kurzer Entfernung kann man anhand der Form des Spillrands die Einzelreflektoren erahnen, aus größerer Entfernung bzw. draußen fällt das nicht mehr auf. Mir gefällt sehr gut, dass bei der .3-Version der Tint Shift (Farbverschiebung im Lichtkegel) erheblich geringer ist als bei der .2-Version. Die dome-losen LEDs fokussieren den breiten aber weich auslaufenden Spot etwas stärker, somit erhält man eine höhere Reichweite.

Die Abstrahlung des Streulichts ist wie bei der anderen Version sehr breit.



Die folgenden Outdoorbeamshots im Vergleich X75 vs. MS12 Mini wurden ohne Stativ aus der Hand quick'n'dirty gemacht, sorry.







Mein Kurzfazit
positiv
+ hervorragende Verarbeitungsqualität und Haptik
+ extrem hohe Lichtleistung für die Baugröße
+ sehr gut umgesetzte aktive Lüfterkühlung
+ noch angenehme Lichtfarbe
+ einstellbare Leistungsverhalten (Eco oder Power, Lüfter an/aus)
+ sehr schnelle interne Aufladung
+ Powerbank-Funktion
+ bestens umgesetzte Sperrfunktion

neutral
o fester Akkupack anstatt auswechselbare Einzelzellen
o Bedienknöpfe etwas schwer zu drücken
o eingeschränkte Auswahl bei der Lichtfarbe

negativ
- Griff zu klein/dünn/unhandlich
- Bedienung nur mit Griff möglich, nicht abnehmbar
- kein Holster/Transportschutz im Lieferumfang
Auch Dir herzlichen Dank ,für den ausführlichen Bericht und die Beamshots :thumbup: SUPER
 
  • Danke
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28 November 2020
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8
Macht euer 65W Ladegerät auch Geräusche? Meins beginnt nach dem Einstecken (ohne Last) leise zu klickern. Das geht auch nach dem Trennen vom Netz eine Zeit lang weiter.

Edit: Unter Last ist das Geräusch weg.
 

hagensteiner

Flashaholic*
8 März 2019
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Macht euer 65W Ladegerät auch Geräusche? Meins beginnt nach dem Einstecken (ohne Last) leise zu klickern. Das geht auch nach dem Trennen vom Netz eine Zeit lang weiter.

Edit: Unter Last ist das Geräusch weg.
Ich habe jetzt xhp 70.3 2 x geladen ,es sind überhaupt keine Geräusche zu hören
 

Nissi83

Flashaholic
7 September 2015
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Reutlingen
Da nun ja einige hier die X75 besitzen, möchte ich nochmals eine Frage in die Rund stellen. Bei meiner ersten X75 hatte ich bei vollem Akku, LED´s die permanent schwach leuchteten. Die Lampe hab ich zwischenzeitlich komplett gegen eine neue ausgetauscht. Das gleiche Problem hat die zweite Lampe jedoch auch. Da ich dieses "Phänomen" nun bei 2 von 2 Lampen hatte, bin ich etwas verwundert sonst nichts darüber zu lesen.

Hatte ich nun so viel Pech oder ist es vielleicht vielen noch nicht aufgefallen? Wie gesagt, Akku muss voll sein!
 

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Faschma

Flashaholic*
30 Oktober 2019
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Die X75 hat doch ein Stativgewinde, hat sich jemand bereits damit befasst?
Mich interessiert die Gewindegröße, ob da normale Stativschrauben passen (welche Größe?).
Wenn ja, könnte man die Lampe ja mit einem Tragegurt versehen, das würde den Transport erleichtern.
 

frimp

Flashaholic
12 Januar 2017
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Vorsicht bei solchen simplen Karabinern. Ich hole mir diese inzwischen für meine DSLR-Ausrüstung lieber beim Schiffsausrüster u.ä.
Bei dem Amazonteil von Dir ist nicht mal die Traglast angegeben, und die X75 wiegt knapp 1,3 kg!
 

hagensteiner

Flashaholic*
8 März 2019
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Die X75 hat doch ein Stativgewinde, hat sich jemand bereits damit befasst?
Mich interessiert die Gewindegröße, ob da normale Stativschrauben passen (welche Größe?).
Wenn ja, könnte man die Lampe ja mit einem Tragegurt versehen, das würde den Transport erleichtern.
Auf der Lampe steht 1/4 Zoll:thumbup:
 
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Methanatmer

Stammgast
6 Juli 2013
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Macht euer 65W Ladegerät auch Geräusche? Meins beginnt nach dem Einstecken (ohne Last) leise zu klickern. Das geht auch nach dem Trennen vom Netz eine Zeit lang weiter.

Edit: Unter Last ist das Geräusch weg.
Ja, wenn Strom auf der Leiste ist, klackert es deutlich vernehmbar - die Funktion scheint aber nicht beeinträchtigt.
Ich habe das gerade mal als Anfrage an den Acebeam Support gesandt - ob man sich da Sorgen machen muss :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Karthos

Flashaholic
4 Juni 2011
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Ja, wenn Strom auf der Leiste ist, klackert es deutlich vernehmbar - die Funktion scheint aber nicht beeinträchtigt.
Jep, beide Ladegeräten, die ich hatte, haben dieses Klackern von sich gegeben, sobald die Lampe vollgeladen war. Wenn man erst das Ladegerät vom Netz trennt und dann den USB-C-Stecker aus der Lampe zieht, hört es sofort auf.

Ein Glimmen der LEDs konnte ich bei keiner der Lampen beobachten.
 
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Nissi83

Flashaholic
7 September 2015
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Könnte dieses Glimmen noch mit dem Akkupack zusammenhängen, denn der wurde nicht getauscht!? Die Spannungen sind im normalen Bereich. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich genau die 2 Lampenköpfe bekomme, die dieses Glimmen haben.
 

Lichtbeständig

Flashaholic
19 Dezember 2019
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Das alles muss doch nicht Dein Problem sein...einfach wieder die vollständige Lampe dem Händler zurückschicken. Es ist doch offensichtlich, dass dieses Verhalten an der Lampe nicht normal ist...und sorry, bei einer Taschenlampe für 400 Schleifen würde ich sie auch wegen einer Schramme am Karton zurücksenden....
 
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Nissi83

Flashaholic
7 September 2015
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Das alles muss doch nicht Dein Problem sein...einfach wieder die vollständige Lampe dem Händler zurückschicken. Es ist doch offensichtlich, dass dieses Verhalten an der Lampe nicht normal ist...und sorry, bei einer Taschenlampe für 400 Schleifen würde ich sie auch wegen einer Schramme am Karton zurücksenden....
Eigentlich hast du recht.. Wollte nur das Problem eingrenzen.. Bei 2 von 2 Lampen denkt man halt schon etwas an Chargenproblem etc. aber ich denke das war einfach Pech.. Nun ja, dann geht sie halt zurück.. Eigentlich bin ich ja froh, dass es kein allgemeines Problem mit der X75 ist.. Aber genau deswegen fragte ich hier nochmals nach...
 

Methanatmer

Stammgast
6 Juli 2013
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Eigentlich wollte ich mir keine dieser modernen Super Power Lumen-Monster kaufen, die ihre maximalen Leistungen nur wenige Sekunden halten und dann dramatisch herunterregeln und dabei kochend heiß werden - siehe Imalent MS12 mini mit dem metallischen Bedienungsknopf im exponiertesten Bereich der Lampe, für die man am besten Asbest Handschuhe in der Jacke mitführt, wenn man die Lampe einige Minuten betrieben hatte. :)

Seit einigen Tagen besitze ich jetzt die Acebeam X75, auf die ich eigentlich nur durch die ausführliche Youtube Besprechung von "Cheule's Flashlight Reviews" aufmerksam geworden war. Die Konzeption gerade mit dem wohl mit weitem Vorsprung am besten gelungenen Lüfterkonzept und auch die sonstigen Leistungsdaten (mechanischer Lockout, USB-C Schnellladung etc.) haben mich, zumindest in der Theorie, absolut begeistert. Ich besitze die Lampe jetzt wenige Tage und hatte bisher leider noch nicht die Gelegenheit sie im Freien zu testen. Dennoch - aus meiner Sicht ist die Lampe nahezu perfekt. Die Verarbeitung ist absolut top, die Bedienung einfach und schlüssig. Die thermische Entkoppelung des Lampenkopfes vom Rest der Lampe hat wohl noch kein Konkurrent so überzeugend umgesetzt und auch die Möglichkeit ein Verschleißteil wie den Lüfter selbst mit einigen wenigen Handgriffen tauschen zu können, ist einfach großartig. (Erstaunlicherweise und vollkommen unverständlich wird der mitgelieferte Ersatzlüfter von einigen Youtubern kritisiert). Kein Wunder, dass im Internet Vergleiche kursieren, dass nach 30-60 Sekunden keine Lampe der Welt noch so viel Lumen abgeben kann - die Imalent Brummer MS 18 und MS 12 mini inbegriffen. Auch der (abnehmbare) Silikon Ring, der sich bei thermischer Belastung verfärbt, ist eine gute Idee.

Wenn eine Lampe solcher Qualität 200-300 Euro teurer wäre, schiene mir das nicht unangemessen. Einziger Wermutstropfen ist das klackende Ladegerät, das hier ja auch schon thematisiert wurde.
 
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seery

Flashaholic
8 April 2016
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Wir besaßen den X75 10 Tage lang, bevor wir beschlossen, ihn zu verkaufen. Wir verwenden jeden Abend zwei X70er rund um die Pferdefarm und haben kürzlich einen X50 hinzugefügt. Wir dachten, der X75 wäre eine gute Ergänzung, leider nicht. Der Griff war der Deal Breaker. Die X75 hatte viel Potenzial, wenn nur der Griff besser gestaltet oder abnehmbar wäre wie der X70. Der X70 ist weiterhin unser Lieblingslicht aller Zeiten.
 
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24 September 2015
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Ja Hallo Freunde des LED Lichtes!! Ich lese schon seit 2015 mit,habe viele Taschenlampen gekauft........von led lenser bis .....2 Marken haben sich bei mir durchgesetzt:ACEBEAM und ARMYTEK.......Diese Winkellampen mit Magnet haben was gescheites.......(nutze ich in der dunklen Jahreszeit jeden Tag)......Die erste Wahnsinnslampe war 2015 die K60.......bis dato noch sehr gut mit Drehring und 5000 Lm bzw. 800 M Reichweite.......und noch viele andere......bis an die Spitze bin ich aber nie gegangen.........nun habe ich mir aber als Spitzenmodell (ich weiss, es ist vergänglich) eine ACEBEAM K75 Lim Ed. 70.3 in Weiss mit weissem Ersatzakku und güldenen Schräubchen zugelegt........Lüfter, Kupferkühler,wasserdicht.......usw..........Für mich ist es mit diesem Modell tatsächlich getan...........darauf habe ich gewartet und zugegriffen........das einzige Spitzenmodell was ich je kaufen werde...........und was mich hoffentlich überlebt.........Licht ist Leben....... ps.was ein tolles Forum...........MfG NK05
 
G

Gast3

Guest
Ich konnte die X75 im Rahmen das Passarounds kurz teste. Vielen Dank @amaretto für die Organisation. Leider war meine Große Tochter noch krank in der Zeit, so dass ich nicht ausführlich testen konnte.

Dennoch ein paar Worte von mir:

Lieferumfang:

Bezüglich Lieferumfang ist alles dabei, was man braucht - mehr aber auch nicht. Das relativ starke Ladegerät macht sich allerdings bezahlt. Mit einem einfachen Handy-USB-C Lader würde der Ladevorgang sicher ewig dauern. Das Silikon-Präservativ finde ich ganz nett, auch wenn die Farbindikation etwas besser sichtbar sein könnte.

Qualität/Haptik:

Bezüglich der Qualität ist Acebeam immer ganz vorn mit dabei. So auch bei der X75. Die Qualität der Anodisierung, der Gewinde des Schalters findet man so bei günstigeren Herstellern nicht.

Von der Größe her sind 4x21700 nebeneinander schon eine Ansage. Das war aber auch so zu erwarten. Leider ist der Griff von der Balance her eher schlecht gelungen. Maß der Dinge ist hier für mich die Fenix LR80R. Hier stimmt die Balance besser.

UI:

Etwas ungewohnt ist für mich die 2-Schalter-Bedienung schon. Sinn macht sie aber durchaus.

Lichtleistung/Tint:

Tja, was soll ich sagen – was will man mit so viel Licht!? Spaß macht die Lampe allemal, aber mir fehlt der echte Nutzen. Bei hohen Stufen ist die Eigenblendung derart enorm, dass die Sicht eingeschränkt wird, bei niedrigen Stufen fehlt mir die Reichweite. Hier würde ich in der Praxis die gleich große Fenix LR50R bevorzugen. Die hat einen schönen allround-Beam und erzeigt auch bei dauerbetriebsfesten 4000 Lumen einen schönen Throw.

Die Lichtfarbe ist relativ erträglich und weißt nur wenig Tint-Shift auf.

Viele Grüße
 

pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
3.033
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113
486xx
Ich durfte auch im Rahmen des Passarounds die Lampe ausprobieren.

Aufgrund der hervorragenden Reviews vor mir beschränke ich mich nur auf meine Meinung und stell die Lampe nicht erneut vor.

Die Haptik ist wie erwartet bei Acebeam in der ersten Liga. Alles sieht und fühlt sich hochwertig an.

Das Lüfterkonzept ist durchdacht, da sollte andere Hersteller sich ein Beispiel drannehmen. Da muss ich gerade an einem Hersteller denken, der letzter Zeit viele leistungsstarke Lampen rausgebracht hat, mit mini Lüfter ohne Kühlrippen und dafür sehr laut.:facepalm:

Das Lüfterkonzept bei der X75 ist für ein Nutzen entwickelt worden und nicht für Show and Shine, dass bestätigt den professionellen Eindruck der Lampe. Es wurde ein relativ großer Lüfter verwendet, damit auch bei weniger Drehzahl ordentlich Luft befördert wird und so die Geräusche minimiert. Der Lüfter ist Temperaturabhängig und kann in Stufen die Leistung erhöhen, so setzt man ein Lüfter perfekt ein. Der Lüfter befördert die Luft durch ein Kupferkühler mit Kühlrippen, der direkt hinter der LEDs montiert ist. Und als i-Tüpfelchen gibt es ein Ersatzlüfter dabei und kann vom Benutzer selber gereinigt und ausgetauscht werden. Vorbildlicht!:thumbup:

Bei dem Griff bin ich auch Zwiegestalten, ich mag Griffe an dicken Lampen, sie lassen sich dadurch oft länger komfortabler tragen. Aber auch mir ist die etwas Kopflastig und würde mir die Option wünschen auch ohne Griff betreiben zu können. Denn gerade durch das Lüfterkonzept, sollte man doch meinen, dass das Akkurohr im angenehmen Temperaturbereich bleiben könnte. Und ohne Griff wäre sie leichter zu verstauen, auch wenn die dadurch nicht handlich wird, könnte sie zumindest einfacher in einer großen Jackentasche passen.

Der Sperrschalter kenn ich von der X50 und gefällt mir, da es eine Tastensperre ist die selbsterklärend und wirkungsvoll ist. Auch die Taster fühlen sich sehr hochwertig an, was mir an den jedoch nicht gefällt ist, dass sie relativ schwergängig sind, wodurch ein schlechteres Feedback resultiert, so waren die 10x Klicken zum Wechsel der Modus nicht einfach und brauchte einige Versuche.

Sie schleudert ungemein viel Licht vorne raus, mit ihr ist es kein Problem ein Feld komplett zu erleuchten, aber entsprechend viel Licht trifft auch vor einem auf dem Boden, was schon für eine nicht unerhebliche Eigenblendung sorgt. Dort würde ich auch die etwas gebündelter XHP70.3 HI Variante vorziehen, dort kommt ausreichend viel Licht vor die Füße noch an, aber mehr geht in die Ferne, wo es besser gebraucht werden kann, als da wo schon sowieso genug ist.

Die X75 mit XHP70.2 ist eine super Powerfluter, jedoch reicht mir in der Praxis meine Manker MK38 aus und die ist deutlich leichter zu Verstauen und hat auch die Option eines Griffs mit Lüfter.

Danke an @Gatzetec und an @amaretto das ich teilnehmen durfte.

Gruß
pho
 

MarcoPolo86c

Flashaholic**
13 November 2012
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Hagen am Teutoburger Wald
youtube.com
Dann möchte ich auch mal kurz meine Eindrücke aus dem Passaround schildern, leider konnte ich die Lampe nur einen Abend testen.

Dann komme ich als erstes einmal zur Haptik und Verarbeitung, ich besitze einige Lampen von Acebeam und bin hochwertige Verarbeitung von dieser Marke gewohnt. Auch bei der X75 leistet sich Acebeam keine Patzer, die Lampe ist wirklich wertig verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck.
Ein Highlight ist für mich die thermische Entkoppelung des Lampenkopfes, das sollten andere Hersteller auch machen.
Leider ist die Lampe ziemlich kopflastig und der Griff etwas schmal, auf meinem abendlichen Spaziergang hätte ich mir doch eine etwas bessere Gewichtsverteilung gewünscht.
Leider ist man auf den Griff angewiesen, ich hätte mir gerne die Möglichkeit diesen auch abzunehmen. Ich denke technische könnte sowas durch einen Kontakt an Lampenkopf und Griff bestimmt realisiert werden.

Dadurch resultiert natürlich auch das der Transport der Lampe suboptimal ist, es gibt leider kein Holster oder eine Tasche in der man die Lampe transportieren kann, auch passt die Lampe schlecht in eine Jackentasche aufgrund der Griffs.

Bei der Bedienung der Lampe sind keine Überraschungen aufgetreten, mit dem unteren Knopf kann man die Lampe ein bzw. ausschalten, hält man diesen bei eingeschalten Zustand gedrückt wechselt man die Leuchtstufen. Ein Doppelklick und der Turbo ist gezündet.
Gut gefallen hat mir der zweite Knopf für Instant Turbo, hier kann man quasi wie beim Auto mal eben Lichthupe machen.
Ein weiterer Pluspunkt ist der Schalter zum sperren, das ist wirklich ein tolles Gimmick und sollte Standard werden, wesentlich besser als immer das qualvolle 4 Drücken oder andere Klickorgien.
Leider sind die Knöpfe etwas schwer zu drücken, hier muss man schon gut Kraft aufwenden.

Gespannt war ich natürlich auf die 80000 Lumen, bei solchen Daten wird ja jeder Flashi schwach.
Als ich das erste mal den Turbo gezündet hab hatte ich wirklich ein fettes Grinsen im Gesicht, die Lampe ist zwar ein richtiger Fluter aber hat durch die geballte Lichtmenge auch einiges an Reichweite. Leider kommt hier dann auch schnell das Thema Eigenblendung, man erkennt einfach kaum etwas auf Entfernung weil die Lampe soviel Licht vor die Füße haut.
Für einen WOW-Effekt hat es bei mir aber gereicht, der Turbo macht wirklich alles taghell.
Zum Vergleich hatte ich auch noch meine X70 mit 60000 Lumen mit, im direkten Vergleich zwischen 60000 Lumen und 80000 Lumen ist kein großer Unterschied, auch bei der Reichweite konnte ich keinen Unterschied feststellen.
Auch wenn die X70 mit 1.115 Metern angegeben ist und die X75 sogar etwas mehr leistet mit 1.150 Metern.
Gefühlt konnte ich durch die XHP35HI LED der X70 etwas weiter sehen als mit der X75, Eigenblendung ist aber bei beiden vorhanden.

Die Lichtfarbe war für mich ein typisches kaltweiß ohne großartigen Tintshift, mich persönlich hätte die 5000K Variante interessiert da ich lieber auf NW stehe. Ich habe aber schon schlimmeres gesehen, grade wenn es dann ins grünliche geht.

Die verschiedenen Lichtstufen finde ich insgesamt gut gewählt , lediglich ein richtigen Moonlightmodus vermisse ich.

Gut gelöst finde ich auch das der Lüfter die Drehzahl anhand der Temperatur regelt und nicht immer mit der gleichen Umdrehungszahl läuft, in allen Stufen außer Turbo konnte ich den Lüfter nicht wahrnehmen.
Wenn man der Turbo zündet wird der Lüfter dann aber hörbar laut und surrt unangenehm, je nachdem wie warm die Lampe ist läuft der Lüfter natürlich nach.
Das könnte grade auf Lost Place Touren unangenehm werden wenn der Lüfter läuft und man unentdeckt bleiben will, auf der anderen Seite nutzt man auf einem Lost Place wahrscheinlich kaum den Turbo oder die höheren Leuchtstufen dauerhaft.

Was für mich ein absolutes Negativkriterium ist betrifft den verbauten Akkupack, auf meinem abendlichen Spaziergang habe einige mal den Turbo benutzt und auch die höheren Leuchtstufen, ziemlich schnell konnte ich dann schon nicht mehr den Turbo benutzen, wollte ich diesen aktivieren ging die Lampe einfach aus.
Mir ist natürlich bewusst das der Turbo ordentlich Strom aus den Akkus zieht. Aber nach ca. 30 Minuten war Schluss und die Lampe ließ sich nicht mehr einschalten, hätte ich keine Ersatzlampe beigehabt hätte ich im Dunkeln gestanden.
Hier wünschte ich mir das man die Akkus tauschen kann, natürlich ist die Schnellladefunktion super und der Akku ist in einer Stunde wieder voll.
Leider nützt mir das nicht viel im Wald wenn die Lampe leer ist.
Grade wenn man längere Touren plant oder nachts Geocachen geht, braucht man halt längere Zeit Licht.
Oder ein anderes Beispiel ist wenn man Höhlen erkundet oder Lost Place Touren untertage unternimmt muss man Licht haben, das ist dort quasi die Lebensversicherung.
Ich kann natürlich verstehen das Hersteller Akkupacks verbauen um auf Nummer sicher zugehen, es gibt ja genug Leute die in solchen Lampen dann Wunderakkus mit 9999maH nutzen und sich wundern das die Lampe keine Leistung bringt.
Aber versteht meine Ansicht, ich brauche einfach Akkus zum wechseln, grade weil die Akkuspacks zum nachkaufen ziemlich teurer sind.
Grade wenn man dann auch vergleicht was Zellen einzeln kosten im Vergleich zum Akkupack.
Aber hier werden sich wohl die Geister scheiden wie bei den Lichtfarben.

Als abschließendes Fazit kann ich nun sagen, das ich mir die X75 nicht hohlen werden auch wenn die Lichtleistung schon wirklich heftig ist.
Aber die vorhandene Eigenblendung und das flutige Lichtbild habe ich schon bei meiner Acebeam X80 die kompakter ist, dafür ist mir die X75 dann doch zu groß und zu schwer.
Hier könnte die Variante mit den XHP 70.3 HI LED´s interessant sein.
Vermisse tue ich auch eine vernünftige Transportmöglichkeit, durch den Griff kann man kein Holster nutzen.
Und zuletzt leider der Akkupack, das war für mich auch schon bei der X50 und der Marauder 2 der Grund, warum mich die Lampen nicht überzeugen konnten, genauso wie verschiedene Modelle von Imalent.
Würde es diese Lampen mit wechselbaren Akkus geben könnte ich schwach werden, bei der Manker MK38 ist das wechseln von Akkus ja auch möglich.