Probleme mit Lithium Ionen Akkus

pipchen

Flashaholic
30 November 2014
118
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Niedersachsen
Mal eine Verständnisfrage:
Sollte man die Akkus die schon tiefentladen sind nicht ganz entladen über einen Widerstand?
Wobei nur ein geringer Srom fließen darf, bis auf 0 Volt und dann entsorgen?
Ich habe nämlich Angst das bei einer Restspannung doch noch etwas passieren kann.
Akkus die ich nicht beaufsichtige im Keller habe ich in einem Safety Bag und kontrolliere einmal in der Woche.
Entladene Akkus kommen bei mir in einem verschließbaren Glasbehälter bis zur Entsorgung
Ob diese Maßnahmen nutzen????
Gruß pipchen
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Sollte man die Akkus die schon tiefentladen sind nicht ganz entladen über einen Widerstand?
Wobei nur ein geringer Srom fließen darf, bis auf 0 Volt und dann entsorgen?
Kann man machen, schadet sicher nicht, ist aber nicht unbedingt nötig, wenn man vor der Entsorgung die Pole mit Tesafilm oder so etwas abklebt.
Ich habe nämlich Angst das bei einer Restspannung doch noch etwas passieren kann.
Die Tiefentladung selbst ist ja nicht das Problem, die beschädigt zwar die Akkus und macht sie für spätere Benutzung unberechenbar, aber gefährlich wird's nur bei späteren Ladeversuchen.
Tiefentladene Akku einfach nur rumliegen zu lassen ist aber nicht kritisch.
 

Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
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63
In dem Zusammenhang noch 2 Fragen.
1. RAV Power kabelloser SD Kartenleser, wireless Router, WiFi Repeater, 6000 mAh Powerbank, kabelloser Zugriff auf Festplatten und USB Sticks wurde von mir länger nicht genutzt. Das Teil benötigt Strom und zieht den aus seiner eigenen Powerbank. War jetzt ganz leer. Habe es. Keine der 4 LEDs hat geleuchtet. Waren dann auch die Akkus tiefentladen und kann da was passieren?

2. Anker Powerbank mit der Möglichkeit wireless zu laden. In der Anleitung steht, Netzteil sollte 18 W haben. Habe eins von Anker mit 24 Watt, 2 Ports. Das dann nur 12 pro Port. Und was passiert, wenn ich damit lade, sind ja weniger als 18 Watt?

Danke
 
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pipchen

Flashaholic
30 November 2014
118
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Niedersachsen
Kann man machen, schadet sicher nicht, ist aber nicht unbedingt nötig, wenn man vor der Entsorgung die Pole mit Tesafilm oder so etwas abklebt.

Die Tiefentladung selbst ist ja nicht das Problem, die beschädigt zwar die Akkus und macht sie für spätere Benutzung unberechenbar, aber gefährlich wird's nur bei späteren Ladeversuchen.
Tiefentladene Akku einfach nur rumliegen zu lassen ist aber nicht kritisch.
Erst eimal Danke für die Auskunft
Ich werde aber die Akkus weiter entladen - scheint mir sicherer zu sein.
Tesafilm hat einen Nachteil, ob es richtiig kelbt, ist???? und ob es bei der Entsorgung nicht bescädigt wird weiss man auch nicht.
Herzlichen Dank noch einmal
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Das Teil benötigt Strom und zieht den aus seiner eigenen Powerbank. War jetzt ganz leer. Habe es. Keine der 4 LEDs hat geleuchtet. Waren dann auch die Akkus tiefentladen und kann da was passieren?
Dieses Produkt hat ein eingebautes BMS (Schutzschaltung) und sofern diese anständig funktioniert hat, dürfte wohl auch nichts passiert sein.
Habe eins von Anker mit 24 Watt, 2 Ports. Sind dass dann nur 12 pro Port?
Ja.
Übrigens kann man solche Informationen durch ein Mindestmaß an Eigeninitiative auch leicht selbst herausfinden, der Hersteller geizt nicht mit Infos...
Und was passiert, wenn ich mit weniger als 18 Watt lade?
Dann wird eben langsamer geladen oder schlimmstenfalls auch gar nicht, je nach Ausgangsleistung des benutzten NTs.
Auf vielen Netzteilen steht die Wattzahl gar nicht drauf. Nur 5,0 V und z.B. 2 oder 2,4 A.
Uff...
Da sind wir wieder beim Thema der Eigeninitiative. Ein bisschen Recherche könntest du auch selbst leisten, das sind keine Geheiminfos...

P = U * I, die elektrische Leistung (P, Einheit Watt) ist definiert als das mathematische Produkt aus Strom (I, Einheit Ampere) und Spannung (U, Einheit Volt).
5 V * 2.4 A = 12 W.
 
  • Danke
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Tarvandyr

Flashaholic*
17 Juni 2020
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Danke für Eure Geduld.
Das Berechnen der Watt bekomme ich hin, mir ging es mehr um die vorherigen Fragen. Habe mich da unklar ausgedrückt.
Hab zwar noch das ein oder andere Verständnisproblem, aber ich bin gerade am lesen. Ich hoffe, dabei klärt sich alles.
 
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29 November 2019
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Hallo Gemeinde,

mir ist ein neuer LG HG2L Akku aus ca. 1 Meter Höhe runter gefallen. Er hat dabei eine kleine Delle beim Minuspol davon getragen.

Kann mir jemand dazu eine Einschätzung abgeben? Zur besseren Beurteilung habe ich den Schrumpfschlauch etwas entfernt.

Die Spannung liegt bei 4,15 V zwei Tage nach dem Aufladen.
 

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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Kann mir jemand dazu eine Einschätzung abgeben? Zur besseren Beurteilung habe ich den Schrumpfschlauch etwas entfernt.
Ich halte den Schaden für nicht so gravierend.
Ich würde mir an deiner Stelle keine großen Sorgen machen und den Akku vorerst weiter normal verwenden, aber dennoch auch beobachten, ob sich Auffälligkeiten zeigen.
 
  • Danke
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28 Mai 2011
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Guten Abend,

ich hab mal eine Frage bzw. benötige eure Einschätzung.
Für meine Eagtac P20C2 hab‘ ich mir zwei neue 16650er mit 2500mAh von Keeppower bei Akkuteile.de gekauft.
Zunächst wurden die Zellen nach Lieferung ganz aufgeladen und dann wie gewohnt genutzt. Nach zwei Nutzungszyklen hab ich mal den Kapazitätstest mit meinem Vapcell S4 plus durchlaufen lassen. Ergebnis war bei beiden Zellen nur ca. 1700 mAh.
Nach weiteren zwei Nutzungszyklen hab ich den Test wiederholt, Ergebnis war bei beiden ca. 1800.

Die Abweichung zu den angegebenen 2500 mAh finde ich schon recht hoch. Mir ist klar, dass diese Messung nicht sehr präzise ist und sich die Li-Ions noch etwas eingrooven. Aber so stark kann ich ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Stimmt was mit den Zellen nicht oder erwarte ich da das Falsche?
 

Spyder88

Flashaholic*
7 September 2011
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Mannheim
Guten Abend --Q--,

laut meiner Erinnerung aus alten Threads, bringt nur die ungeschützte auf 4,35V geladene Rohzelle (Sanyo UR16650ZTA) annähernd die 2500mAh.

So steht es auch in den Informationen zum Originalakku ohne Schutzschaltung.

https://www.akkuteile.de/lithium-io...-ionen-akku-pluspol-flach-flattop_100312_1156


https://www.taschenlampen-forum.de/search/199931/?searchform=1&q=Sanyo+UR16650ZTA&o=relevance

Also wohl alles völlig normal mit deinen geschützten Keeppower, die haben nur diese Kapazität von 1700- 1800mAh bei 4,2V.

Ciao Spyder
 
  • Danke
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pho

Moderator
Teammitglied
29 Oktober 2019
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486xx
Du darfst diese Messwerte von ein Ladegerät nicht zu sehr vertrauen. Die sind extrem ungenau, weil es Ladegeräte sind und keine Messgeräte.
Das Budget bei Ladegeräten gibt keine ordentliche Messelektronik her.

Genauso schafft ein Akku nur bei ein sehr geringen Entladestrom seine maximale Kapazität. Und es kann gut sein, dass das Ladegerät einfach mit den Entladestrom nicht weit genug runter kommt und den Akku wieder auflädt.
Die maximale Kapazität sind bei Akkus in der Regel von theoretischer Natur, denn mit so ein geringen Entladestrom wird die kaum einer die betreiben in der Praxis.
 

Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
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in Sachsen
Bei moderaten Strömen kommst du schon in die Region, welche der Hersteller angibt.
Hier im Beispiel ist das einfach eine HV Zelle, die dann bei 4,2V weniger Kapazität hat. Vielleicht wurde sie auch nicht komplett ausgelutscht.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Danke für die Info. Alles normal also, wenngleich doch etwas enttäuschend. ;)
Na ja, daran trägst du aber auch selbst einen Teil der Schuld. Du hast Akkus gekauft, die als so genannte HV-Akkus ausgelegt sind und deren abweichende Spannungen auch bei Akkuteile erwähnt sind.

Normale Standard-Lithium-Akkus arbeiten in einem Spannungsfenster zwischen 2.50 V (vollständig entladen) und 4.20 V (vollständig aufgeladen), während du Akkus gekauft hast, deren Zelle laut Datenblatt des Herstellers zwischen 4.35 V (voll geladen) und 3.00 V (komplett entladen) betrieben werden soll.

Wenn du nun so eine Zelle im Vapcall S4 Plus lädst, dann passen dessen für die Kapazitätsbestimmung benutzen Spannungen für Ladeschluss und Entladeschluss gar nicht zum Zellentyp. Entsprechend kommen dort auch Werte heraus, die nicht plausibel erscheinen.
Nicht nur das: Weil das Vapcell S4 Plus nicht für solche HV-Akkus ausgelegt ist, entlädt es die Akkus im Kapazitätstest auch tiefer, als es für die Akkus gut ist! Dadurch schädigt man die Akkus unnötig.

Davon abgesehen hat der benutzte Zellentyp ohnehin keine 2500 mAh Kapazität, das ist wieder mal die typische Unart vieler Hersteller, nach einer recht eigenwilligen Methode "zu runden".
Im Test unseres dänischen Kollegen der Rohzellen kam nie mehr als ~ 2200 mAh heraus, bei Berücksichtigung der erhöhten Ladeschlussspannung natürlich.
 

Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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Ich schaue mir grade einen Soshine 18650er Akku an, protected mit 3400 mAh.
Meine Mutter hat denu benutzt in der Wurkkos FC11. Er lässt sich nicht mehr aufladen. Die Lampe leuchtet nicht mehr, und wenn man sie aufladen will, leuchtet sie sofort grün, also zeigt an, dass der Akku geladen wäre.
Ich habe den Akku jetzt hier, und er zeigt keine Spannung mehr an.
Liegt das am Schutzschalter, weil zu tief entladen wurde?
Kann ich versuchen, den in meinem Nitecore UMS2 aufzuladen?
 

taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
1.449
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Ich schaue mir grade einen Soshine 18650er Akku an, protected mit 3400 mAh.
Meine Mutter hat denu benutzt in der Wurkkos FC11. Er lässt sich nicht mehr aufladen. Die Lampe leuchtet nicht mehr, und wenn man sie aufladen will, leuchtet sie sofort grün, also zeigt an, dass der Akku geladen wäre.
Ich habe den Akku jetzt hier, und er zeigt keine Spannung mehr an.
Liegt das am Schutzschalter, weil zu tief entladen wurde?
Kann ich den versuchen, in meinem Nitecore UMS2 aufzuladen?
Es klingt so, als hätte die Schutzschaltung ausgelöst. Nicht jeder Lader kann diese wieder reaktivieren. Vielleicht kann die FC11 das ebenfalls nicht, da sie ja mit einem ungeschützten Akku geliefert wird. Steck den Akku doch mal in das UMS2 und schau, ob er ihn lädt.
 
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Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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Ich lade gerade, er lädt ganz normal.
Ich war/bin nur nicht sicher, ob der Akku nicht tiefentladen war, und daher gefährlich ist. Oder ist das bei einem geschützten Akku nicht möglich?
 

taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
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Ich lade gerade, er lädt ganz normal.
Ich war/bin nur nicht sicher, ob der Akku nicht tiefentladen war, und daher gefährlich ist. Oder ist das bei einem geschützten Akku nicht möglich?
Wurde dir eine Spannung angezeigt, als der Akku eingelegt wurde? Normalerweise schalten die Schutzschaltungen spätesten bei 2,5V ab. Je nach Ladegeräte könnte man dann am Display sehen, dass die Ladespannung in dieser Größenordnung beginnt.

Theoretisch sollte die Schutzschaltung eben genau ein Tiefentladen verhindern. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit eines Defektes und das der Akku dennoch tiefentladen ist.
 
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Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
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Guter Punkt!
Ja, jetzt wird eine Spannung von 3.4 angezeigt, es wurden aber schon 187 mAh geladen. Ich lade also schon 10 min. Aber damit sollte er sicher über 2.5 V gewesen sein nehme ich an.
 

taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
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Guter Punkt!
Ja, jetzt wird eine Spannung von 3.4 angezeigt, es wurden aber schon 187 mAh geladen. Ich lade also schon 10 min. Aber damit sollte er sicher über 2.5 V gewesen sein nehme ich an.
Ich probiere nachher mal einen Akku mit ausgelöster Schutzschaltung in der FC11 zu reaktivieren.

Ich vermute, dass dein Akku in Ordnung ist. Laut Akkuteiledatenblatt schaltet die Elektronik des Akku wohl bei 2,65V ab. Die FC11 LVP schaltet eigentlich bei 2,7V ab. Vielleicht sind die Toleranzen der beide Beteiligten so ungünstig, dass die Lampe den Akku tatsächlich in die Schutzschaltung getrieben hat.

Lange rede kurz. Wenn du dir unsicher bist, dann lass den Akku heute Abend nicht unbeaufsichtigt Laden.
 
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Flashaholic*
15 August 2012
324
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Ich probiere nachher mal einen Akku mit ausgelöster Schutzschaltung in der FC11 zu reaktivieren.

Ich vermute, dass dein Akku in Ordnung ist. Laut Akkuteiledatenblatt schaltet die Elektronik des Akku wohl bei 2,65V ab. Die FC11 LVP schaltet eigentlich bei 2,7V ab. Vielleicht sind die Toleranzen der beide Beteiligten so ungünstig, dass die Lampe den Akku tatsächlich in die Schutzschaltung getrieben hat.

Lange rede kurz. Wenn du dir unsicher bist, dann lass den Akku heute Abend nicht unbeaufsichtigt Laden.
Danke dir!

Die Spannung liegt nach 20 min Laden bei 3.44 V. Nach 10 min lag sie bei 3.40.

Ich denke die Ladung nimmt nicht linear zu, aber so ungefähr abschätzen sollte man es doch so können nehme ich an? Das hiesse, dass die Spannung initial bei ca. 3.35 V lag. Also noch sehr hoch und sogar deutlich über den 2.65 V.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Ich war/bin nur nicht sicher, ob der Akku nicht tiefentladen war, und daher gefährlich ist. Oder ist das bei einem geschützten Akku nicht möglich?
Die Schutzschaltung soll ja gerade eine Tiefentladung verhindern und deaktiviert dann sicherheitshalber den Akku.
Also ist eine Tiefentladung bei geschützten Akkus (eine funktionierende Schutzschaltung vorausgesetzt) nicht zu erwarten.
Ich denke die Ladung nimmt nicht linear zu, aber so ungefähr abschätzen sollte man es doch so können nehme ich an? Das hiesse, dass die Spannung initial bei ca. 3.35 V lag. Also noch sehr hoch und sogar deutlich über den 2.65 V.
Das kann man so simpel nicht ableiten.
Du darfst auch nicht vergessen, dass die Spannung unter Last viel geringer als ohne Last ist. Daher kann es gut sein, dass die Spannung unter Last unter die kritische Schwelle abgesunken ist.
Fällt die Last weg, steigt die Spannung auch sofort wieder rasch an, nur schaltet die Schutzschaltung den Akku dann nicht wieder automatisch ein.

Meiner Einschätzung nach ist der Akku völlig in Ordnung und seine Schutzschaltung hat auch korrekt reagiert.
 
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Psychonaut

Flashaholic*
15 August 2012
324
33
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Die Schutzschaltung soll ja gerade eine Tiefentladung verhindern und deaktiviert dann sicherheitshalber den Akku.
Also ist eine Tiefentladung bei geschützten Akkus (eine funktionierende Schutzschaltung vorausgesetzt) nicht zu erwarten.

Das kann man so simpel nicht ableiten.
Du darfst auch nicht vergessen, dass die Spannung unter Last viel geringer als ohne Last ist. Daher kann es gut sein, dass die Spannung unter Last unter die kritische Schwelle abgesunken ist.
Fällt die Last weg, steigt die Spannung auch sofort wieder rasch an, nur schaltet die Schutzschaltung den Akku dann nicht wieder automatisch ein.

Meiner Einschätzung nach ist der Akku völlig in Ordnung und seine Schutzschaltung hat auch korrekt reagiert.
Ah OK! Ja das mit der Last hatte ich nicht berücksichtigt. Macht aber Sinn, sonst hätte der ja bei 3.36 schon abgeschaltet. Aber ich gehe dann davon aus, dass der Akku noch in Ordnung ist.

Vielen Dank für eure rasche Hilfe!
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.379
6.084
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Berlin
Auch wenn dieser Thread schon etwas älter ist, trifft er genau mein Thema gerade:

Ich habe einen 46800er Akku in einer Lumintop Mach V2 raw/transparent der etwas seltsam aussieht. Die Lampe ist ca. 6 Wochen alt und aus dem Lumintop Factory Store von AliEx. Seitdem wurde sie einmal geladen und steht auf ihren Einsatz wartend bei mir auf dem Schreibtisch.

Gestern wollte ich nebenbei mal nen bissl spielen und die Akkuspannung testen, dabei ist mir aufgefallen, dass der Akku dunkler erscheint, als sein Bruder in der 46800er Powerbank (Lumintop Y20). Also mal aufgeschraubt und dann sah das da so aus:

IMG_2809.jpeg

IMG_5200.jpeg
Vergleich zu einem „normalen“ 46800er in einer Lumintop Powerbank

IMG_5199.jpeg

Für mich erstaunlich ist, dass der Akku immer noch 4,1 V hat und mit dem Kopf noch richtig funktioniert. Trotzdem ist mir nicht ganz wohl dabei, die Lampe mit dem Akku weiter zu betreiben.

Habe daraufhin in AliEx eine Rückgabe beantragt, diese bestätigt bekommen und soll die Lampe in D zu einem Logistikdienstleister versenden. Da per Paketsendung ja keine vollen Akkus verschickt werden dürfen, überlege ich nun, ob ich den Akku versuche in der Lampe durch vorsichtigen Betrieb leer zu machen, habe aber Sorge dies zu tun, da ich ja die Gründe für den Zustand ja nicht kenne und nicht einschätzen kann, ob/was dabei passieren kann.

Hat einer von den erfahrenen Akku-/Chemie-Spezialisten hier im Forum vielleicht eine sinnvolle Idee oder Meinung dazu ?!

Danke und LG, LitN



PS für Eigner von Mach 46950 V2, GT 46950, DF2 46800 etc.:
Vielleicht ab und an mal ins Akkurohr gucken, wie das da aussieht, weil wenn es nicht eine transparente Hülle gewesen wäre, hätte ich vermutlich ne ganze Weile nicht mal reingeschaut und das Problem festgestellt …
 
Zuletzt bearbeitet:

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
Ich hätte denselben Gedanken wie du und würde den Akku - der noch zu funktionieren scheint - in der Lampe auf mittlerer Stufe entladen, das Ganze in einer Tonne oder wenigstens einem Metalleimer und selbstverständlich im Freien mit Abstand zu brennbaren Materialien.
 
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
113
Nähe Hannover
Beim fehlerfreien Entladen, also ohne Überlast, kann von Seiten des Akkus eigentlich nichts passieren. Gefährlicher ist das Laden geschädigter LiIon (wo sich bei bestehenden Dendriten ein akkuinterner Kurzschluss bilden kann). Ich würde den Akku wohl auf niedriger Leuchtstufe entladen - sicherheitshalber außerhalb des Hauses.
 
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Stanley-B.

Flashaholic**
23 Juni 2010
2.469
1.975
113
NDS zwischen HB und H
Der Link scheint nur für Mitglieder der FB Gruppe Flashlight enthusiasts zu funktionieren.
@Straight Flash @pedro353 @0ssi1973 Versucht mal über diesen Link direkt zum Bild:
https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.ne...iKM4beAl0SOlVUHsq7cVZdZKveH-1et7A&oe=675E6A81

Der Text dazu übersetzt:
Mein Freund schickte mir gestern Abend dieses Foto von seiner Clulite, die während des Aufladens explodierte. Diese Lampe hat ihm bis gestern 15 Jahre lang hervorragende Dienste geleistet. Er sagte, sie befand sich in einem Eimer in seiner Werkstatt und war eine Weile nicht benutzt worden, also brachte er sie zum Aufladen in sein Haus. Die Explosion hörte sich an wie eine Schrotflinte, die in seinem Hauswirtschaftsraum abgefeuert wurde, und er schaffte es, sie in eine Kehrschaufel zu fegen und draußen zu entsorgen. Viel giftiger Rauch und Verbrennungen, zum Glück war er zu Hause, sonst hätte er jetzt vielleicht kein Zuhause mehr, und er sagte auch, dass überall Aluminiumstücke herumliegen. Er wollte gerade mit der Lampe das Haus verlassen, um nach Raubtieren auf seinem Grundstück zu suchen, also hätte er eine Hand oder ein Auge verlieren können.
 
Zuletzt bearbeitet:

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
1.402
1.276
113
Wenn ich das richtig sehe hatte die Lampe mehrere Zellen. Vor 15 Jahren war es dann doch eher üblich diese in Reihe zu schalten. Und wenn dieses Pack dann in der Lampe geladen wird, kann es ja sein, dass eine Zelle zu tief entladen war. Vermutlich ohne USB-C sondern was proprietäres. Mehrzellige in Reihe geschaltete Zellen in Taschenlampen birgen ein höheres Risiko wenn sie mit ungeschützten Zellen betrieben werden. Was waren das denn für Zellen? Die Originalen oder irgendwas verbasteltes z.B. aus alten Laptops? Ja das sind Unterstellungen, aber man muss so einen Post schon versuchen richtig einzuordnen, ein pauschales "Laden in der Lampe" ist gefährlich halte ich für übertrieben. Es besteht immer ein Restrisiko im Vergleich zum Laden in einem Ladegerät, einfach da das geschlossene Gehäuse ein Ausgasen zur Explosion führen lässt... Ich fände es daher gut wenn alle Lampen eine ausreichend bemessene Druckausgleichsöffnung hätten, die ggfls. mit einer Art Hartwachs versiegelt ist, damit die Wasserdichtheit gewährleistet ist und im Schadensfall einfach von selbst öffnet...
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
Letztlich kann nur spekuliert werden, was da passiert ist - das Foto zeigt ja nur den Endzustand und nicht den Hergang. Nach den spärlichen Informationen tippe ich auf nicht unbedingt sachgerechten Umgang beim Aufbewahren und insbesondere Aufladen der womöglich zu kalten und zu tief entladenen Akkus. Das ist in etwa so, als wenn man mit defekten Bremsen losfahren und nach einem Unfall das Autofahren grundsätzlich kritisieren würde.
 
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Moonraker

Flashaholic*
31 März 2013
591
394
63
Wildberg-Württemberg
Habe auf meinen Samsung 30Q schwarze Flecken entdeckt, nichts ausgelaufen.

Habe sie damals mit der X7 gekauft, ab und zu benutzt und seitdem in der Lampe aufbewahrt.

Soll ich sie entsorgen?