In der PRAXIS muss/kann nun jeder für sich entscheiden, ob x% Kapazitätsverlust pro Jahr den Mehraufwand rechtfertigen, Akkus ggf. auf Lagerspannung zu bringen.
Besser habe ich es offensichtlich nicht ausdrücken können.

In der PRAXIS muss/kann nun jeder für sich entscheiden, ob x% Kapazitätsverlust pro Jahr den Mehraufwand rechtfertigen, Akkus ggf. auf Lagerspannung zu bringen.
Besser habe ich es offensichtlich nicht ausdrücken können.


. Aber das ist so ein Tick von mir.Ich habe alle Lampen bestückt, um sie ohne weiteres tun sofort benutzen zu könnnen.
Das ist mir wichtig. So wichtig, dass ich allen Akkus dauerhaft eine höhere Spannung
als die empfohlene Lagerspannung zumute.
...
Man korrigiere mich, falls ich falsch liege - ich habe mir das Teil jetzt nicht komplett durchgelesen.
Dann korrigiere ich das mal:
Es geht tatsächlich um gängige Lithium-Akkumulatoren und es ist mir schleierhaft, wieso ständig von Batterien die Rede ist.
Sehr schlecht finde ich, dass mit der Sanyo UR18650E nur ein einziger Zellentyp untersucht wurde, der zudem technisch nicht gerade topaktuell ist.
Da stellt sich die Frage, inwiefern das auf aktuelle Zellen übertragbar ist...
Man darf nicht nur mitunter, es ist sogar der richtige Fachbegriff. Bei der 12V-Autobatterie hat auch niemand ein Problem damit.Wenn in einer technischen Einheit einige/viele Akku-Einzelzellen verbunden werden, dann darf man das mitunter „Batterie“ nennen.
Man darf nicht nur mitunter, es ist sogar der richtige Fachbegriff. Bei der 12V-Autobatterie hat auch niemand ein Problem damit.
Ja, und...?Wenn in einer technischen Einheit einige/viele Akku-Einzelzellen verbunden werden, dann darf man das mitunter „Batterie“ nennen.
Ich hätte Zweifel, dass Batterie hier "allgemein" im Sinne einer Ansammlung verstanden wird.und nur noch bei der alten 12V-Autobatterie allgemein verstanden wird
Stimmt, das hatte ich blöd ausgedrückt. Gemeint war:Ich hätte Zweifel, dass Batterie hier "allgemein" im Sinne einer Ansammlung verstanden wird.und nur noch bei der alten 12V-Autobatterie allgemein verstanden wird
Schlimmer noch finde ich den Begriff "Ladekabel", wenn ein Netzteil mit ggf. Kabel dran darunter verstanden wird...Leider hat die "falsche" umgangssprachliche Verwendung des Begriffs diesen inzwischen so verwässert...
Ja, und...?
Das ist ja nicht das Thema der von dir verlinkten Dissertation. Dort werden Einzelzellen untersucht, keine Batterien.
Da wirkt es oberflächlich, fast schon schlampig, wenn der Titel mit "Untersuchung der Alterung von Lithium-Ionen-Batterien mittels..." beginnt. Fachwissenschaftliche Arbeiten sollten sich nicht ungenauer Umgangssprache bedienen!
okay, dann lass mich mal eine Frage an den Wissenschaftler stellen, welche gut in diesen Thread passt. In dem folgenden Link gibt es ganz unten ein Bildchen wo groß 3,92 Volt drauf steht. Bei dem Bildchen steht dabei: "A cell voltage of 3.92V appears neutral; lower voltages add to SEI, higher to EO."Ich bin international kommunizierender Wissenschaftler
Für mich bedeutet das gar nichts, weil das kein wissenschaftlicher Artikel ist.Und was bedeutet für den Wissenschaftler die Aussage neben diesem Bildchen? Wie muss der Laie diese Aussage verstehen?
https://batteryuniversity.com/index.php/learn/article/bu_808b_what_causes_li_ion_to_die
3.92 V
"um die 50%"
15% ideal
Also C/2 geht schon wirklich bei allen halbwegs aktuellen Zellen, das steht auch meistens so in den Datenblättern der Hersteller drin.Ja schon klar. Aber ich habe schon alles von "0.5 C geht bei allen", bis zu "kann bei 2 A explodieren" gelesen.
Sieht man mal von ladeströmen über 1C ab, dann bin ich überzeugt, dass der Ladestrom nur indirekt eine Rolle spielt. die größere Auswirkung hat meines Erachtens die dabei entstehende hitzeentwicklung. ein warmes langes Laden, z.b. in einer USB Lampe, mit 0,3 C finde ich bedenklicher als ein kaltes laden bei von mir aus 1C. Wenn ich also hier auf was achte, dann auf die hitzeentwicklung. wenn die Akkus in einem Gehäuse sind, z.b. via USB Ladung, dann kann man die hitzeentwicklung halt nur steuern durch aktive Kühlung oder durch einen niedrigeren Ladestrom. insofern ist hier meines Erachtens der Ladestrom nur indirekt für die Alterung verantwortlich.Was mich interessieren würde, ist, wie sehr der Ladestrom die Alterung beeinflusst.
klar, ich käme noch nicht mal auf die Idee, irgend einen Akku mit 0,5C zu laden. Ich wollte halt nur sagen, dass niedriger Ladestrom + warm wohl schädlicher sein kann als höherer Ladestrom, aber kalt.Wobei 1C schon ganz schön viel ist,
Warm laden ist sogar besser als kalt laden. Dank an steidlmick oben, der mir weitergehende Ausführungen und Links abgenommen hat.die größere Auswirkung hat meines Erachtens die dabei entstehende hitzeentwicklung. ein warmes langes Laden, z.b. in einer USB Lampe, mit 0,3 C finde ich bedenklicher als ein kaltes laden bei von mir aus 1C.
Warm laden ist sogar besser als kalt laden.
Keine Sorge, sofern sich die Akkus durch das Laden nicht nennenswert über die Umgebungstemperatur erwärmen, ändert der Luftzug nichts an deren Temperatur. Das ist nur beim Mensch so, wegen der benögten Verdampfungsenergie durch das Schwitzen.Ich hatte bisher, besonders im Sommer, alle mit USB zu ladenden Geräte, darunter auch viele Dampfer, immer auf einem USB Ventilator stehen. Das war wohl nicht nur überflüssig, sondern auch noch kontraproduktiv.
höchstens das Ladegerät. Diesem könnte der Ventilator wiederum helfen...
... weil das bedeutet, dass der Ladestrom zu hoch ist. Daran würde auch eine aktive Kühlung nichts ändern, sonders es im Gegenteil nur schlimmer machen.aber nicht gut, wenn er durch das laden erst warm wird.
... weil das bedeutet, dass der Ladestrom zu hoch ist. Daran würde auch eine aktive Kühlung nichts ändern, sonders es im Gegenteil nur schlimmer machen
heißt das, dass das interne S9 laden schädlicher oder besser ist, als in einem offenen Ladegerät?
Relevanter ist die Abschaltspannung - da habe ich in dedizierte Ladegeräte mehr Vertrauen als in die kleinen Ladeschaltungen der Talas.