So, sie ist da

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Vielen Dank erstmal an alle, die sich hier beteiligt haben.
Richtig ausprobieren konnte ich sie natürlich noch nicht (werde sie erst morgen Abend das erste mal draußen einsetzen können), aber ein paar Eindrücke kann ich nach einem ersten Rumfunzeln schon mal mitteilen.
Die TM26GT ist deutlich kleiner, als die K60 und auch, als die K40M.
Im direkten Vergleich fällt es noch mehr auf, als anhand der Daten.
Gleichwohl sie so "kompakt" wirkt, ist sie gewichtsmäßig ein ziemlicher "Brocken".
Aufgrund der Bauform liegt sie nicht so selbstverständlich in der Hand, wie K60 oder K40M, die sich auch leichter in der Hand ausbalancieren lassen.
Wenn man allerdings mal ein bißchen mit ihr gespielt hat, dann finden sich angenehme Griff-/Haltepositionen.
Das UI ist zwar nicht selbsterklärend, wenn man sich aber mit der Anleitung befasst, ist es schnell verstanden.
Hier ein Link zur Anleitung (englisch):
http://www.nitecore-france.com/media/39952/Manuel-utilisateur-Nitecore-TM26GT.pdf
Die Lampe hat zwei Linien, den "Daily Mode" und den "Search Mode".
Ersteren erreicht man mittels Halbklick auf den Seitenschalter und durch weiteres Halbklicken arbeitet man sich durch die Lichtstärken 3, 95, 540 und 1.700 Lumen (und dann wieder 3, ...).
Der Turbo (3.500 Lumen) ist im "Daily Mode" nicht enthalten.
Im "Daily Mode" hat die Lampe Mode Memory.
Durch Vollklick auf den Seitenschalter erreicht man den "Search Mode", der "nur" aus zwei Lichtstärken besteht, nämlich 1.700 Lumen und 3.500 Lumen und kein Mode Memory hat, sondern stets im "Turbo" startet.
Der Turbo ist dementsprechend, was ich gut gelöst finde, durch Vollklick auf den Seitenschalter sowohl aus dem Standby der Lampe, als auch aus dem "Daily Mode" jederzeit erreichbar.
Nach Rückkehr aus dem "Search Mode" in den "Daily Mode" kehrt die Lampe innerhalb des "Daily Mode" in die vorherige Lichtstärke zurück, der Mode Memory bleibt also durch den Wechsel in den "Search Mode" unberührt.
Gut gelöst finde ich, dass der Seitenschalter im Betrieb der Lampe blau leuchtet, also jederzeit auffindbar ist.
Ebenfalls gut gelöst finde ich, dass dies in der niedrigsten Lichtstärke (3 Lumen) nicht der Fall ist.
Der beleuchtete Seitenschalter dient während des Betriebs zugleich zur Warnung vor zu niedrigem Ladestand der Akkus. Er blinkt, wenn die Akkus zur Neige gehen.
Zum Auschalten gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder durch einen kurzen (unter 1 s) Vollklick des Seitenschalters (dann gelangt man in den Standby und der Seitenschalter blinkt blau zur Lokation der Lampe) oder durch einen längeren (1 s) Vollklick (dann ist die Lampe "richtig" ausgeschaltet).
Aus dem Standby schaltet man die Lampe ein, wie oben beschrieben, während man aus dem "Aus" den Seitenschalter zunächst etwas länger gedrückt halten muss, was ganz sinnvoll ist, da es das Risiko eines versehentlichen Einschaltens beim Transport minimiert.
Das OLED-Display ist klar und gut ablesbar (wobei ich gelesen habe, dass es mit der Zeit verblassen und ab einem Alter von ca. 10 Jahren nicht mehr ablesbar sein soll).
Das Holster macht einen ordentlichen Eindruck, wobei ich die Lampe aufgrund ihres Gewichts nicht lange am Gürtel tragen wollte.
Tailstand funktioniert gut.
Jetzt das Wichtigste, das Licht:
Die Lichtfarbe ist (soweit ich das Indoor = Keller beurteilen kann) sehr angenehm.
Zwar weniger warm, als die K40M und auch noch ein Stückchen weniger warm, als die K60, keinesfalls aber zu kalt ... einfach gut.
Der Spot ist recht groß (die Lampe ist definitiv kein reiner Thrower) und geht nicht zu hart über in einen kräftigen Spill.
Ich bin mal gespannt, wie sie sich Outdoor schlägt und ob Lothar's Befürchtung zutrifft, durch die hohe Reichweite sei sie zu "nervös".
Derzeit bin ich eher geneigt, aufgrund des recht großen Spots und des üppigen Spills von keinen diesbezüglichen "Problemen" auszugehen.
Eine Frage habe ich zum Schluss noch an die Besitzer eine TM26(GT):
Der Ladeport unter der Gummikappe ist bei meiner Lampe nicht zentriert.
Der Steckkontakt sitzt also leicht schief und man sieht auch, dass dessen Halter nicht mittig sitzt.
Wenn ich den Ladestecker aufsetze, greift er zwar problemlos, jedoch denke ich mir, dass bei jedem Einführen des Steckers der Kontakt minimal verbogen wird.
Ist das bei Euch auch so?
Ein Problem?
Viele Grüße,
Stephan