Was spricht für eine Nitecore TM26GT im Vergleich zur Acebeam K60?

amaretto

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12 August 2010
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NRW
Danke Markus.
Das sehe ich auch so. Da ist nichts geregelt und die Helligkeit korrespondiert mit der Akkuspannung.
Dennoch muss ich sagen, dass die Leistung weniger schnell sinkt wie befürchtet.
Nach 20 Minuten Vollgas ist der Verlust erst 20%, das ist mit dem Auge kaum auszumachen. Und nach 1 Stunde liegt der Level bei 50%.
Ist o.k. finde ich :)
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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In Markus' Laufzeittest war die Temperatur der Lampe durchgehend unter 60 Grad, sodass der Überhitzungsschutz nicht eingegriffen hat und die Lichtleistung eben der Akkuspannung gefolgt ist.

Das führte dann zu dem von mir als "fließend" bezeichneten Abfall der Lichtleistung.

In Post #17 hat Markus geschrieben, dass die TM26GT im Falle eines Überschreitens der 60 Grad eine Stufe runterschaltet und man dann bei Bedarf manuell wieder hochschalten muss.

Das müsste dann ja dazu führen, dass die Lichtleistung nach Hochschalten akkubedingt wieder an der Stelle weitermacht, an der sie sich vor dem Herunterschalten befunden hat, oder?

Bzgl. der von Nitecore beworbenen Temperaturregelung ("Thermal protection circuit") hatte ich mir ursprünglich etwas mehr erhofft, im Idealfall eine Temperaturregelung, wie sie z. B. Zebralight einsetzt.

Aber wenn ich mir Markus' Diagramm anschaue und davon ausgehe, dass die Lampe mehrheitlich ohnehin mit 1.700 Lumen laufen wird, dann ist mir die vorhandene Temperaturregelung ausreichend, da sie zumindest Schutz vor Überhitzung bietet.

Viele Grüße,

Stephan
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Das müsste dann ja dazu führen, dass die Lichtleistung nach Hochschalten akkubedingt wieder an der Stelle weitermacht, an der sie sich vor dem Herunterschalten befunden hat, oder?
Genau.

Bzgl. der von Nitecore beworbenen Temperaturregelung ("Thermal protection circuit") hatte ich mir ursprünglich etwas mehr erhofft, im Idealfall eine Temperaturregelung, wie sie z. B. Zebralight einsetzt.

Diese Nitecore Tiny Monster Lampen muss man kaufen, weil man sie geil findet. :) Wenn man versucht, einen TM-xx Kauf technisch zu verargumentieren, bzw versucht, eine Preis-/Leistung irgend einer Art zu berechnen, kann man eigentlich nur verlieren.

Ich muss auch sagen, die TM-Lampen finde ich nur selten gut. Die einzigen beiden TM-Lampen, die ich gut finde, sind die TM26GT, und die TM06S (weil letztere das gleiche macht und kann wie eine Thrunite Mini-TM30, nur dass die TM06S eine ganze Ecke kompakter ist).
 
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Flashaholic**
10 Januar 2015
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Diese Nitecore Tiny Monster Lampen muss man kaufen, weil man sie geil findet. :)

Da hast Du Recht :) .

Ich bin dann wohl Opfer meiner Geilheit geworden ... ;) ... gut so, dass ich diese Opferrolle nur im Zusammenhang mit Taschenlampen einnehme.

Viele Grüße,

Stephan
 
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Flashaholic**
10 Januar 2015
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Mir sind noch zwei Fragen im Zusammenhang mit der TM26GT in den Kopf gekommen.

Nitecore schreibt auf seiner Homepage, dass "four independent driving circuits" zur Verfügung stehen, also für jede LED einer.

Heißt das, dass jede LED - wie z. B. auch bei der Fenix LD60 - von einem Akku einzeln gefüttert wird?

Nitecore schreibt weiter auf seiner Homepage, dass die integrierte Ladefunktion "intelligent" sei und das Ladeverfahren selbständig auswähle.

Werden die Akkus (deren Spannung) individuell während des Ladens überwacht und individuell (so, wie jeweils nötig) aufgeladen, sodass ein etwaiger leichter Drift der Akkus kompensiert wird oder wird nur die Gesamtspannung aller vier Akkus überwacht, sodass u. U. ein etwas stärker entladener Akku nicht ganz voll würde und ein etwaiger Drift sich im Falle der ausschließlichen Nutzung der integrierten Ladefunktion fortlaufend erhöhen würde?

Laut Tracking wird sie heute kommen ... :) .

Vielen Dank und viele Grüße,

Stephan
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Die 4 Akkus sind in der TM26GT parallel geschaltet. Das bedeutet, beim Laden balancieren sich die Akkus gegenseitig aus. Die Lampe bzw die Ladeelektronik der Lampe muss da auf nichts achten (die sieht nur, wann die 4,2V erreicht sind und schaltet dann ab). (Dadurch, dass die Akkus parallel sind, "sieht" die Lampe nur eine Gesamtspannung von 4,2V).

Was ich von der Aussage von Nitecore halten soll, dass für jede LED ein eigener Schaltkreis zur Verfügung steht, weiß ich nicht. Ich denke, das ist eine Falschaussage (nennen wir es mal einen copy&paste Fehler). Oder es ist von Nitecore anders gemeint, als ich es interpretiere. Die 4 LEDs leuchten jedenfalls alle, selbst wenn nur 1 Akku in der Lampe ist.
 
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Flashaholic**
10 Januar 2015
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So, sie ist da :) .

Vielen Dank erstmal an alle, die sich hier beteiligt haben.

Richtig ausprobieren konnte ich sie natürlich noch nicht (werde sie erst morgen Abend das erste mal draußen einsetzen können), aber ein paar Eindrücke kann ich nach einem ersten Rumfunzeln schon mal mitteilen.

Die TM26GT ist deutlich kleiner, als die K60 und auch, als die K40M.

Im direkten Vergleich fällt es noch mehr auf, als anhand der Daten.

Gleichwohl sie so "kompakt" wirkt, ist sie gewichtsmäßig ein ziemlicher "Brocken".

Aufgrund der Bauform liegt sie nicht so selbstverständlich in der Hand, wie K60 oder K40M, die sich auch leichter in der Hand ausbalancieren lassen.

Wenn man allerdings mal ein bißchen mit ihr gespielt hat, dann finden sich angenehme Griff-/Haltepositionen.

Das UI ist zwar nicht selbsterklärend, wenn man sich aber mit der Anleitung befasst, ist es schnell verstanden.

Hier ein Link zur Anleitung (englisch):

http://www.nitecore-france.com/media/39952/Manuel-utilisateur-Nitecore-TM26GT.pdf

Die Lampe hat zwei Linien, den "Daily Mode" und den "Search Mode".

Ersteren erreicht man mittels Halbklick auf den Seitenschalter und durch weiteres Halbklicken arbeitet man sich durch die Lichtstärken 3, 95, 540 und 1.700 Lumen (und dann wieder 3, ...).

Der Turbo (3.500 Lumen) ist im "Daily Mode" nicht enthalten.

Im "Daily Mode" hat die Lampe Mode Memory.

Durch Vollklick auf den Seitenschalter erreicht man den "Search Mode", der "nur" aus zwei Lichtstärken besteht, nämlich 1.700 Lumen und 3.500 Lumen und kein Mode Memory hat, sondern stets im "Turbo" startet.

Der Turbo ist dementsprechend, was ich gut gelöst finde, durch Vollklick auf den Seitenschalter sowohl aus dem Standby der Lampe, als auch aus dem "Daily Mode" jederzeit erreichbar.

Nach Rückkehr aus dem "Search Mode" in den "Daily Mode" kehrt die Lampe innerhalb des "Daily Mode" in die vorherige Lichtstärke zurück, der Mode Memory bleibt also durch den Wechsel in den "Search Mode" unberührt.

Gut gelöst finde ich, dass der Seitenschalter im Betrieb der Lampe blau leuchtet, also jederzeit auffindbar ist.

Ebenfalls gut gelöst finde ich, dass dies in der niedrigsten Lichtstärke (3 Lumen) nicht der Fall ist.

Der beleuchtete Seitenschalter dient während des Betriebs zugleich zur Warnung vor zu niedrigem Ladestand der Akkus. Er blinkt, wenn die Akkus zur Neige gehen.

Zum Auschalten gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder durch einen kurzen (unter 1 s) Vollklick des Seitenschalters (dann gelangt man in den Standby und der Seitenschalter blinkt blau zur Lokation der Lampe) oder durch einen längeren (1 s) Vollklick (dann ist die Lampe "richtig" ausgeschaltet).

Aus dem Standby schaltet man die Lampe ein, wie oben beschrieben, während man aus dem "Aus" den Seitenschalter zunächst etwas länger gedrückt halten muss, was ganz sinnvoll ist, da es das Risiko eines versehentlichen Einschaltens beim Transport minimiert.

Das OLED-Display ist klar und gut ablesbar (wobei ich gelesen habe, dass es mit der Zeit verblassen und ab einem Alter von ca. 10 Jahren nicht mehr ablesbar sein soll).

Das Holster macht einen ordentlichen Eindruck, wobei ich die Lampe aufgrund ihres Gewichts nicht lange am Gürtel tragen wollte.

Tailstand funktioniert gut.

Jetzt das Wichtigste, das Licht:

Die Lichtfarbe ist (soweit ich das Indoor = Keller beurteilen kann) sehr angenehm.

Zwar weniger warm, als die K40M und auch noch ein Stückchen weniger warm, als die K60, keinesfalls aber zu kalt ... einfach gut.

Der Spot ist recht groß (die Lampe ist definitiv kein reiner Thrower) und geht nicht zu hart über in einen kräftigen Spill.

Ich bin mal gespannt, wie sie sich Outdoor schlägt und ob Lothar's Befürchtung zutrifft, durch die hohe Reichweite sei sie zu "nervös".

Derzeit bin ich eher geneigt, aufgrund des recht großen Spots und des üppigen Spills von keinen diesbezüglichen "Problemen" auszugehen.

Eine Frage habe ich zum Schluss noch an die Besitzer eine TM26(GT):

Der Ladeport unter der Gummikappe ist bei meiner Lampe nicht zentriert.

Der Steckkontakt sitzt also leicht schief und man sieht auch, dass dessen Halter nicht mittig sitzt.

Wenn ich den Ladestecker aufsetze, greift er zwar problemlos, jedoch denke ich mir, dass bei jedem Einführen des Steckers der Kontakt minimal verbogen wird.

Ist das bei Euch auch so?

Ein Problem?

Viele Grüße,

Stephan
 
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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Hallo,

vielen Dank für deine ersten Eindrücke.

Der Ladeport ist bei den Dingern nie ganz gerade. Bei manchen ist es schlimmer, bei anderen weniger schlimm. Ich habe 5 Stück von den Dingern (kein Witz).

Den Ladeport benutze ich ehrlich gesagt aber auch kaum. Ich nehme die Akkus meistens dann doch heraus und lade sie in einem 4fach-Lader.

Viele Grüße,
Markus
 
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circumlucens

Flashaholic**
10 Januar 2015
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Es hat mich dann doch zu sehr gejuckt und ich war entgegen meiner ursprünglichen Pläne für den heutigen Abend gerade eine gute Stunde mit der TM26GT im Wald unterwegs.

Perfekt für meine Bedürfnisse!

Sie hat ein sehr angenehmes Lichtbild.

Spot und Spill gehen schon nach wenigen Metern nahezu ineinander über.

Es ist also NICHT so, dass irgendwo am Horizont ein heller Punkt umhertanzt, der von Spill umrahmt ist.

Auch reicht das Licht bis kurz vor die Füße, sodass man trotz ordentlicher Reichweite sieht, wohin man tritt.

Die Lichtfarbe ist sehr angenehm, farbecht und weich.

Ich hatte leider die K60 nicht zum Vergleich dabei, würde aber vom Bauchgefühl her sagen, dass die K60 noch etwas mehr Reichweite bietet, obwohl herstellerseitig für beide 704 m angegeben werden.

Demnächst werde ich mal K40M, K60 und TM26GT gegeneinander antreten lassen, wobei ich vermute, dass das Lichtbild der TM26GT näher an der K40M ist, als an der K60.

Die meiste Zeit habe ich sie in der 1.700 Lumen-Stufe betrieben, was völlig ausreicht.

Der Sprung zu den 3.500 Lumen ist zwar sichtbar, aber nicht eklatant.

Bereits in der 1.700 Lumen-Stufe wird sie im Dauerbetrieb ordentlich - aber nicht unangenehm - warm (OLED-Anzeige um 40 Grad).

Prima ist der beleuchtete Seitenschalter, den man im Dunklen gut finden kann.

Die Lampe ist ja wirklich schmerzhaft teuer. Ist sie das Geld nun wert?

Wenn es einfach nur um viel gutes Licht geht, reichen K40M oder K60 vollkommen aus.

Wenn es zusätzlich um Kompaktheit / Jackentaschentauglichkeit geht und man Gefallen an den Features (OLED-Display, interne Ladefunktion) findet, ist sie eine Überlegung wert.

Markus hat schon recht, man sollte sie nur kaufen, wenn man sie g... findet.

Ich finde sie g... und bin froh, auf Markus Rat gehört zu haben.

Viele Grüße und ein schönes WE,

Stephan