Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

"Taschenlampe" mit 200W oder mehr für 30€ oder mehr.

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Morgen Alexander.

Wieder was gelernt.
Kommst Du eigentlich aus dem Elektronikbereich?

Ich habe zwar auch Betriebselektriker gelernt (Energieelektroniker, Betriebstechnik), aber der Elektronikbereich kam da eher zu kurz, bzw. man wendet das wenige erlangte Wissen nicht mehr an und vieles geht verloren und praktisches Wissen bekam ich nie.

Ich habe aktuell die LiPo-Packs am Wickel die ich gebraucht gekauft hatte.

Einer bläht sich beim Laden etwas auf, bleibt dann auch etwas gebläht in vollem Zustand. Habe nur mit 1A geladen, ist ein 4S 5500mAh Pack.
Ich habe alle balanciert geladen und lasse sie jetzt einfach mal einige Tage liegen und protokolliere die Spannungen der Einzelzellen.

Wenn diese von alleine (Selbstentladung) absacken ist das sicherlich kein gutes Zeichen.

Im Anschluss will ich alle drei funktionierenden Packs definiert Laden und entladen.
Ich denke ca. 0,5C (2,5A) Ladestrom und ca. 2C (10A) Entladestrom werde ich mal testen.

Wenn sich alle Zellen gleich verhalten, dann kann ich weitere Überlegungen zur Reihenschaltung der drei LiPo-Packs anstellen.

Danke.
 

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Aufblähen?
Garnicht gut.
Ich habe die Erfahrung gemacht das alte LiPos sich mit der Zeit aufblähen (ohne das sie jemals tiefentladen wurden).
Die Sache ist halt wenn der hochgeht dann richtig, wenn er voll ist kommen da ordentlich Flammen raus.
Das hier war eine einzelne 6Ah Zelle die überladen wurde: Youtube
Einen 3S mit 2,2Ah habe ich auch noch hier liegen der sich schon langsam aufbläht, noch geht es aber in naher Zukunft muss der ausgetauscht werden.

Ich studiere Automatisierungstechnik, da habe ich sowas bist jetzt aber auch nicht gelernt.
Ich denke es ist einfach generelles Interesse für Elektronik/Elektrik.
Damit ergibt sich dann ein Hobby zwischen Elektrik, Elektronik und Kältetechnik.

Wenn du noch andere Akku Packs suchst würde ich zu LiFePo4 greifen, Headway Zellen z.B.
Von den 16Ah Hedway Zellen habe ich 16stk in meinem Elektrofahrrad, die sind jetzt rund 5 Jahre alt und funktionieren immer noch einwandfrei.
Was ich von den LiPos die ich in der Zeit gekauft habe nicht behaupten kann.
Nachteilig ist natürlich das sie deutlich weniger Energiedichte (Wh/kg) haben.

Wenn es 18650er sein sollen wäre das vielleicht interessant.
https://endless-sphere.com/forums/viewtopic.php?f=31&t=61608
Da gibt es NCR 18650 GA Zellen für rund 3,80$ das Stück.
Ich habe da auch schon 60Stk bestellt und kann mich nicht beklagen, alles einwandfrei.
Mit 12stk davon habe ich einen kleinen Akku als 4S3P zusammengebaut.
Der hat noch eine BMS Platine bekommen und dient mir somit als kleiner Energiespeicher für Laptop, Tablet etc.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Acebeam
Hallo. Ich wollte anfangs mit Einzelzellen arbeiten, aber Akkuhalter mit Niederohmigen Anschlussen etc. war mir zu aufwändig und auch Herr Rutzki von Enderdan hat mir für die Versuchszwecke zu LiPo-Packs geraten.

Aufblähen ist schlecht, habe ich mittlerweile auch von meinem Arbeitskollegen erfahren der Modellbau macht.

Ich werde trotzdem die LiPos mal moderat testen auf Zellendrift oder ähnliches und falls wirklich schrott, den Verkäufer (leider privat) mal damit konfrontieren. Evtl. gibts ja einen Teil des Geldes zurück...

Danke.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Hallo,

die neu erworbenen LiPos werde ich wohl testen und wieder an den Mann oder die Frau bringen, wahrscheinlich für einen Bruchteil dessen, was ich bezahlt habe, da ich nicht verschweigen werde, dass sie sich schon blähen.

Einzelzellen werde ich doch keine verwenden, da ich nicht Rumbasteln möchte und einen Akkupack mit ca. 5000mAh Kappazität hin zu bekommen bedeutet bei 18650ern mindestens 2P und bei der Spannung von 22,2V auch 6S, somit 6S2P mit 12 Zellen, somit bei 12*3,80$ auch wieder ca. 40€.

Ich werde meinen 6S Lipo verwenden, auf ca. 36V boosten, die LEDs zeitversetzt zuschalten.

Da ich den 1200W Boost-Converter schon so "schön" im Gehäuse habe, werde ich den wahrscheinlich verwenden, da ich eh schon 4 oder 5 Stück 100W LEDs NW zu hause habe. ich werde diese vermessen und die drei Ähnlichsten, was Stromaufnahme betrifft, verwenden.

Die Ströme mittels Ausgleichswiderständen einzustellen, erscheint mir schwierig, da die LEDs mit VF von 32-36V angegeben sind bei IF 3,5A. somit könnte es sein, dass ich 4V Differenz habe bei 3,5A wären das 14W die ich "verbraten" müsste im Widerstand, oder?



Falls die LEDs zu weit auseinander liegen werde ich keine weiteren LEDs bestellen, sondern das Geld lieber in drei kleinere Boost-Converter investieren und dann ein dreifach-Poti (mit gemeinsamer Welle) basteln, mit dem ich dann die Leuchtstärke regulieren kann.

Bei jedem der drei einzelnen Boost-Converter werde ich die VF ausreichend hoch einstellen, jedoch nur minimal über der jeweils maximal benötigen VF. Die Ausgangsströme regeln dann jeweils die Helligkeit.

Das Zuschalten der drei LEDs zeitverzögert nach dem Einschalten der Boost-Converter wird eine kleine NE 555 Timmer-Steuerung übernehmen, die dann drei Kfz-Relais durchschält.

Danke.



EDIT:
Habe, um keine Zeit zu verlieren, eben nochmals zwei Kfz-Relais plus 3x den Boost-Converter mit je 250W bestellt.
Kommt alles in ein paar Wochen.
Danke.

EDIT2:
Auch verschiedene Trimmerpotis habe ich bestellt für das gleichzeitige Einstellen der Ausgangsströme.


EDIT3:
So könnte das Aussehen:
full
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Überlegung zu neuem Widerstandsarray, zur Einstellung der Ausgangsströme der drei Boost-Converter.

Erläuterung:

Um alle drei LEDs individuell mit demselben Strom oder sagen wir korrekten Strom betreiben zu können, werde ich evtl. drei Boost-Converter verwenden für jede LED einen.

Die LEDs werde ich vorab vermessen um die jeweiligen Vf-Spannungen zu ermitteln, ich denke mal bei 100mA (Low), irgendwo bei 1A, 2A, und 3,5A (Turbo).

Welche Ströme ich dann daraus ableiten kann weiß ich noch nicht, da ich mich damit (noch nicht) so gut auskenne.

Ich kann mir vorstellen, dass eine LED mit niedriger Vf-Spannung auch einen geringeren Innenwiderstand hat und somit mit demselben Strom mehr Lichtleistung liefert als eine andere LED mit höherer Vf und somit höherem Innenwiderstand.

Annahmen für Stromregelung Boost-Converter:

· Kleiner Trimmer-Widerstand, kleiner Strom, großer Trimmer-Widerstand großer Strom.
· Verbauter Trimmer für Stromregelung 10kOhm
· Verbauter Trimmer ist linear nicht logarithmisch.

Somit mit neuen Boostern:


Regelbereich Ausgangsstrom 0-10A (8A) gesamt (noch zu klären, ob bei einer Eingangsspannung von 22,2V auch noch 10A am Ausgang einstellbar sind bei 38V Ausgangsspannung)

somit bei Regelbereich von 0,1-3,5A nur 0,1-38% oder 0,1-3,5kOhm.

Somit besser mit 5kOhm Poti regeln?

Für Low 0,1A, somit R1=100Ohm Widerstand in Reihe zu R2=5kOhm Poti
Parallel dazu Trimmer R3, eingestellt auf folgenden Wert:

R3 = 1 / ((1/3500) - (1/5100))
R3 = 11156 Ohm

Somit gilt weiterhin bei Annahme R0 = 0,1kOhm, 0<R2<5kOHm und R3 = 11,1kOhm:

R1 = 0,1kOhm,
R2 = 0kOhm (Poti auf Minimum)
R3 = 11,1KOhm
Rges ≙ I = 1 / ((1/0,1) + (1/11,1)) = 0,099kOhm ≙ 99mA

R1 = 0,1kOhm,
R2 = 5kOm (Poti auf Maximum)
R3 = 11,1KOhm
Rges ≙ I = 1 / ((1/5,1) + (1/11,1)) = 3,494kOhm ≙ 3,494 A.

Für R3 verwende ich somit jeweils einen Trimmer mit R3 = 20kOhm (25kOhm)

Ich habe in China ein kleines Sortiment an Trimmern bestellt, mit denen ich die Bereiche abdecken kann.


Ablauf stelle ich mir wie folgt vor.

· Einschleifen meines Ampere-/Voltmeters in den Strom-/Spannungskreis, jeweils für jede LED getrennt.
· Annahme wie folgt, vgl. oben, kleiner Trimmer-Widerstand, kleiner Strom, großer Trimmer-Widerstand großer Strom.

Spannung am Booster-Ausgang auf 38V einstellen (evtl. auch geringer).
R3 auf gemessen ca. 11kOhm einstellen
R2 auf Minimum einstellen (0KOhm)
R1 auf Minimum einstellen (0kOhm)

Strom sollte somit am Anfang auf Minimum sein, da Rges ca. 0Ohm.

Einschalten Booster, Anhängen LED nachdem der Booster hochgefahren ist.
Erhöhen von R1 so lange, bis LED gerade zu leuchten beginnt (LOW) und Strommessung (z.B. 100mA) à R1 fix.
Hochregeln von R2 auf Maximum à Rges ≙ Imax = 1 / ((1/5100) + (1/11000)) = 3,494kOhm ≙ 3,494A.

Falls das so nicht passt, mit Maximumeinstellung an R2, dann R3 langsam erhöhen, bis I = 3,5A à R3 fix.


Kontrolle des Ganzen.

Es sollte nun so sein, dass bei R2 = min à Imin ca. 100mA, LOW
Bei R2 = max à Imax ca. 3,5A TURBO.

Selbigen Vorgang mit den anderen zwei Boostern und LEDs.

Wenn dann die drei Potis (R2) zusammen verschaltet sind, dann lassen sich mit einer gemeinsamen Achse die drei LEDs von LOW bis TURBO regeln.




EDIT:

Super, ich hatte beim Händler bei dem ich die drei neuen Booster bestellt hatte nochmal wg. der Leistungsdaten angefragt.

Jetzt hatte ich mich eigentlich auf meinen 6S LiPo eingeschossen.

Der hat 22,2- 25,2V.

Die Booster haben anscheinend eine Leistung von 250W, eher weniger (Wirkungsgrad).
Auch für die Booster gilt Ausgangsleistung = Eingangsspannung x 5A = 50x5=250W.

Bei maximal 25,2V somit 25,2x5=126W und somit bei benötigten 36W = 126/36=3,5A. Somit habe ich nur bei randvollem LiPo-Pack und Wirkungsgrad 100% den maximalen Strom von 3,5A. Überbestromung oder gar Maximale Lichtleistung bis LiPo „leer“ ist somit nicht möglich.

Oh mann, ich habe bald eine ganze Sammlung an Boostern übrig…
Jetzt werde ich nochmals welche bestellen müssen.
 
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Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
EDIT3:
So könnte das Aussehen:
Sollte wohl funktionieren, die Potis werden aber nur mechanisch gekoppelt oder?

Super, ich hatte beim Händler bei dem ich die drei neuen Booster bestellt hatte nochmal wg. der Leistungsdaten angefragt.
Welche denn? die: https://www.aliexpress.com/item//32642489577.html ?

Wenn ja wie kommst du auf die 5A?
Bei mir steht da in der Beschreibung: Input current: 10A (MAX) exceeds 8A please enhance heat dissipation
Damit ist doch schon alles gesagt.
Ausgansleistung(-Verluste) = Eingangsspannung * 8A
bzw bei verbesserter Wärmeabfuhr:
Ausgansleistung(-Verluste) = Eingangsspannung * 10A
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Hi,
die Info habe ich vom Ebay-Verkäufer.
Erschien mir auch logisch, da der 1200W booster den ich habe ja auch mit Eingangsspannung x 20A laufen soll, somit 60Vx20A=1200W.
Die 250W Version läuft somit mit 50Vx5A=250W.
Ich prüfe das nochmals nach.
 

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Ich habe das "Verbot" jetzt nicht so aufgefasst das ein DC-DC Wandler in diesem Zusammenhang darunter fallen würde.
Hier werden Informationen gesammelt die allen Nützlich sind, besonders wenn sich Angaben widersprechen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
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Engen
Jetzt bin ich baff, am 19.09. die Booster bestellt, am 20.09. verschickt und heute waren sie im Briefkasten.
gerade mal 8-9 Tage Versand, das ging schnell.

Ich komme aber erst kommende Woche zum Testen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
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Engen
Getestet habe ich immer noch nicht.

Hier mal die Drossel und die beiden Trimmer ab gelötet:

full


Mein Arbeitskollege aus der Elektronikabteilung war auch begeistert. 4€ für solch ein gut bestücktes und gut gelötetes Alu-Board, inkl. Versand aus China. Auch die Zeit für das Manuelle Anlöten von Spule und Litzen und sogar noch das Unkenntlichmachen des ICs. Kaum zu glauben wie günstig (preiswert) produziert wurde.
Jetzt müssen die Teile nur gut laufen.

Zum Thema Induktivitäten auf Step-Up-Convertern habe ich hier noch was gelesen:

http://www.sprut.de/electronic/switch/schalt.html

und hier:

http://www.sprut.de/electronic/switch/up_opt/up_opt.htm

Leider nur die Hälfte verstanden obwohl sehr gut erklärt.

Ob die verwendete Spule nun bei meinem Bereich GAP-Zeiten und somit Lückenden Strom verursacht kann ich nicht sagen ;).

Einige Litzen habe ich bei der Arbeit gekauft:

full


und hier ein aktualisiertes Schema für den Aufbau erstellt:

full


Den Hauptschalter habe ich jetzt durch eine Kippschalter - Relais - Kombination ersetzt.
Kippschalter ist ein Kill-Switch mit Abdeckung.

Bei den Relais habe generell noch Freilaufdioden 1N4007 eingeplant. Ich habe noch gelesen, dass diese Form der Relais-Spulen-Beschaltung eine stark reduzierte Lebensdauer der Schließerkontakte (NO) bedeuten kann. In wie weit sich dass in der Funktion des Einschalters bemerkbar macht, weiß ich nicht.

Die Potiverschaltung ist etwas anders (richtiger) gezeichnet, da ich ja drei Potis parallel mit durchgehender Achse verbinde, und die Leuchtdioden habe ich auch mal soweit korrekt dargestellt denke ich.

So könnte es klappen.

Bei Banggood habe ich noch ein Trimmer-Sortiment bestellt, mit dem ich alle Varianten dann vorrätig haben sollte.

Immer nach Feierabend geht's ein bisschen weiter, habe das meiste Material mit auf der Arbeit und nutze hier die Möglichkeiten (Löten / Entlöten / erneutes Löten und Entlöten ;) ).



EDIT:

Eben die Trimmer vermessen.
Wie erwartet, Linksdreh (Gegenuhrzeigersinn) bis Anschlag ergibt zwischen Anschluss 1 (bei Schraube) und 2 (Mitte) einen minimalen Widerstand.

RV1 (Schriftzug von Trimmer verdeckt) hat einen Wert von 10kOhm, der RV2 (an Außenkante des Boards) hat einen Wert von 5kOhm.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, der RV1 trägt die Aufschrift W103 was wohl für 10 plus 3 Nullen also 10000Ohm steht, beim RV2 steht W502 was wohl für 50 plus 2 Nullen steht also für 5000Ohm.

Welcher der beiden Widerstände jetzt für die Stromeinstellung ist und welcher für die Spannung weiß ich noch nicht ;).

In einem Video meine ich zu erkennen, dass der RV1 wohl für die Spannungseinstellung da zu sein scheint und bei Rechtsdreh die Ausgangsspannung steigt.
Muss ich noch testen oder recherchieren, oder jemand weiß das hier und hilft mir auf die Sprünge ;).

Auf dem Board sind bei RV1 die Kontakte 2 und 3 gebrückt, bei RV2 ist es umgekehrt, dort sind die Kontakte 1 und 2 gebrückt.
Somit folgt, dass der Widerstand RV1 bei Rechtsdreh größer wird, analog zur Ausgangsspannung.

Wenn RV2 somit für die Stromeinstellung zuständig ist, hoffe ich auch bei Rechtsdreh eine Erhöhung des Stromes zu bekommen, ansonsten würde ich einfach den Trimmer drehen.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Wenn RV2 somit bei Rechtsdreh den Strom am Ausgang erhöht, dann bedeutet das bei niedrigerem Widerstand = höherer Strom.
Bei meiner ursprünglichen Annahme bin ich davon aus gegangen, dass bei hohem Widerstand auch der Strom hoch ist.
Das stimmt so demnach nicht mehr.

Hier habe ich mal versucht eine kleine Potiplatine zu zeichnen:

full


Bei der Berechnung der Widerstände R1 (für Minimalstrom) und R3 (für Maximalstrom) sah ich, das es wohl wesentlich schwieriger sein wird jetzt einzuregeln, da R1 und R3 nicht mehr so weit auseinander liegen.
Vorher lag ich bei Werten von ca. 100 Ohm für R1 und 14900 Ohm für R3. Jetzt wird es auf ca. 4410 Ohm für R1 und 10440 Ohm für R3 raus laufen.
Ob das venünftig funktioniert weiß ich noch nicht.

Falls nicht, müsste ich z.B. den R1 weg fallen lassen. Das würde aber bedeuten, dass der Minimalstrom kurz vor Aufleuchten nicht eingestellt werden könnte, bzw. auch kein Low-Mode beim Einschalten direkt möglich wäre. Es könnte auch sein, dass nicht alle LEDs bei Minmalbestromung sauber leuchten, bzw. bei Hochdrehen die eine oder andere LED später "zündet".

Für die Montage der LEDs hatte ich schon ein Halteblech anfertigen lassen.
Jetzt kann ich die drei Boost-Converter auf Alu-Platine an die Rückseite des "LED-Riegels" montieren, dafür nutze ich eine weitere ALU-Platte,

Gesamt-Schema (Draufsicht) siehe hier:

full


Der Vorteil ist, dass die drei Booster nun auch über die Wasserkühlung gekühlt werden oder, falls die LEDs zuviel Wärme ins Kühlwasser abgeben, die Boost-Converter erwärmt werden.

In meiner PC-Wasserkühlung war letztgenanntes auch das Problem, dass die Festplatten sich durch die große Abwärme der CPU und des Grafikchips im gemeinsamen WaKü-Kreislauf eher erwärmten als abkühlten. Aber das ist ein anderes Thema.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Die beiden Widerstände R1 und R3 hatte ich in der Tabellenkalkulation näherungsweise, teils durch ausprobieren ermittelt.

Ich hatte zwei Formeln mit jeweils zwei Unbekannten.
Eine für Minimalstrom und eine für Maximalstrom.
Diese hatte ich händisch nach R1 aufgelöst und beide gleichgesetzt.

Nach R3 auflösen fiel mir schwer, da habe ich eine Onlineseite genutzt, wobei ich dort R3 als S bezeichnet hatte.

Die Auflösung der Formel nach S (R3) sieht dort wie folgt aus:

full


full


full


full


Der Wert für R3 ist somit: 10,446 kOhm und somit für R1 = 4,408 kOhm.
die zweite Lösung der Gleichung mit 2,332 kOhm ergibt für R1 einen negativen Wert und scheidet somit aus ;).
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
113
Engen
Öfter mal was Neues ;).

Nochmals etwas umgezeichnet, ergänzt und Fehler korrigiert.

full


und hier habe ich mal die Leitungsquerschnitte berechnet:

full


Ob die Farbbelgung so bleibt, weiß ich noch nicht.



EDIT:

So könnte die Strompotiplatine mal aussehen...:

full
 
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  • Danke
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
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Engen
Da ich immer noch nicht zum Testen gekommen bin, aber schnell mal Zeit zum Löten hatte,
habe ich statt die Potis (Trimmer) direkt zu verlöten, nur Stecksockel für die Trimmer verlötet:

full


so kann ich sowohl die Trimmer-Werte als auch den "Drehsinn" flexibel anpassen und bei den hohen Widerständen spielt ein Übergangswiderstand sicherlich keine Rolle.


Heute Abend werde ich mal nen kleinen Testaufbau realisieren, um die Funktionen der Einstellpotis genauer zu untersuchen:

full



EDIT:

Bild Testaufbau durch Version mit Mehrfachklemmen ersetzt.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
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Engen
Montag hatte ich mal kurz einen Testaufbau für die Boost-Converter realisiert nach obigem Schema, irgendwas ist falsch daran, und es funktionierte nicht, keine Regelung möglich, sodass ich den Aufbau nun erst einmal vereinfacht hatte:

full


Die minimal einstellbare Spannung liegt bei dem Beispiel bei 24,4 Volt, was logisch ist, da Akkuspannung nur minimal weniger und ja Boost.

Der Strom lag bei wenigen mA, nur mit Multimeter messbar, aber nicht mit dem Anzeigemodul, und die LED (LED-Array) glimmt schon, leider nicht gleichmäßig, einige der LEDs leuchten noch nicht (auf dem Foto schlecht zu sehen).

Trimmer RV1 (mitten auf dem Booster) scheint doch für die Spannung und nicht für den Strom zuständig zu sein, anders als von mir angenommen.

Ich hatte im Leerlauf eine Ausgangsspannung von 38V eingestellt. Dann LED dran und dann über den Trimmer RV2 den Strom eingestellt:

Beim Test mit LED war der minimal mögliche Strom über den RV1 bei ca 33mA, was die LED schon sichtbar zum Leuchten brachte:

full


Ich hatte gehofft, auch auf 0A (0mA) runter drehen zu können.

Wenn ich den Stromtrimmer hoch drehe, war ich nach ein paar wenigen Umdrehungen schon bei ca. 4A und die gemessene Spannung wurde nicht stabil bei maximal 38V gehalten sondern ging hoch auf über 42V. Die LED hat's überlebt, aber die Spannung und den Strom stabil über diese Booster zu regeln scheint nicht möglich zu sein. Ich werde noch versuchen den Strom bei dem Test auf 3,8A ein zu stellen und dann die Spannung über RV1 wieder runter auf 38V zu nehmen, falls das geht.

Dann werde ich alle vier Booster nach und nach testen.


EDIT:

Ich hatte gehofft, auch auf 0A (0mA) runter drehen zu können.

Eben gesehen, dass lt. Beschreibung bei den Boostern stand, Regelbereich 0,2-8A, hatte ich übersehen.
 

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
930
915
93
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Wie weit war der Strom Trimmer aufgedreht während die Leerlaufspannung eingestellt wurde?
Über den Strom kann man die LED doch regeln, ich sehe zumindest keinen Grund warum das nicht gehen sollte.
Und wenn die Spannung halt minimal höher liegt im Einschaltmoment blitzt die LED eben kurz auf.
Man könnte auch ausprobieren wie sich diese Wandler Verhalten wenn man die LED verbunden lässt und am Eingang schaltet.
Für die LED ist der Strom entscheidend, die macht 3A ohne weiteres mit, wenn die Spannung dann eben auf 42V ansteigt ist das eben so.
Vielleicht zeigt auch einfach das Volt und Amperemeter Blödsinn an.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
113
Engen
Hi.
Aufs Strompoti hatte ich dabei erst nicht geachtet.
Dass die Messeinheit falsch misst, kann sein. Spannung passte aber mit Multimeter überein.
Hatte mich nur gewundert, da ich dachte die Spannungseinstellung ohne Last dran machen zu müssen.

LED blitzt kurz auf, wenn sie beim Einschalten schon dran hängt.

Ich werde das alles nochmals prüfen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
113
Engen
So,
neulich abend habe ich mal alle vier Booster ausgetestet.

Im Testaufbau hatte ich den Lipo direkt am Booster, am Augang des Boosters direkt die LED, dazu noch das Ampere- und Spannungsmeter, welches ich mit Multimeter verglichen hatte, liegt nicht viel daneben.

LED auf Alu-Kühlkörper montiert mit Wärmeleitpad dazwischen und diesen Kühlkörper in einem Schraubstock eingespannt, von mir abgewandt.
Zellen-Spannungen des LiPos beginnend bei 4,07-4,10V über Lipo-Checker (Tendenz fallend) also nicht mehr ganz voll.

Ablauf jeweils wie folgt:

1. Beide Potis jeweils erst auf Rechtsanschlag (niedrigste Spannungs- und Stromwerte).
2. Dann Anhängen der Booster-LED-Kombi an den LiPo-Pack, und Werte für Strom und Spannung ablesen
3. Strompoti auf Maximum hoch drehen (voller Linksanschlag)
4. Spannungspoti soweit hoch drehen (links herum) bis der Strom auf 4,0A stieg.
5. Ablesen von Spannung bei 4,0A.
6. Runter drehen des Strompotis auf Minimum und ablesen des Minimalstromes
7. Spannungspoti ebenfalls wieder runter drehen.

heraus kam folgendes:

Booster 1:
Punkt 2 -- 24,2V; 0,0A
Punkt 5 -- 42,0V; 4,0A
Punkt 6 -- 28,6V; 0,39A

Booster 2:
Punkt 2 -- 23,9V; 0,0A
Punkt 5 -- 42,0V; 4,0A
Punkt 6 -- 28,6V; 0,34A

Booster 3:
Punkt 2 -- 23,8V; 0,0A
Punkt 5 -- 41,8V; 4,0A
Punkt 6 -- 28,4V; 0,35A

Booster 4:
Punkt 2 -- 23,7V; 0,0A
Punkt 5 -- 41,7V; 4,0A
Punkt 6 -- ??? Strom ließ sich über Strompoti nicht nach unten regeln.
Booster evtl. defekt oder nur Strompoti defekt.

Kontrolle mit

Booster 1:
Punkt 2 -- 23,6V; 0,0A
Punkt 5 -- 42,5V; 4,0A
Punkt 6 -- 28,3V; 0,41A

Es liegt nicht am Aufbau.

Beim Booster 4 werde ich das Poti tauschen und erneut testen.
Evtl. tauscht mir der Händler das auch direkt aus.

Auf den Boostern sind zwei kleine Widerstände (R19 und R20 oben links im Bild):

full


Ich hoffe diese dienen der Strommessung.
So könnte ich evtl. einen der beiden entfernen und die Stromabgabe halbieren???

Ich möchte den Minimalstrom niedriger haben als 400mA, da dort die LEDs schon recht kräftig leuchten.

Variante zwei könnte sein, dass ich zwei "Helligkeits-Potis" verbaue, das eine regelt erst die Spannung hoch und dann greife ich auf das zweite zu und regle den Strom weiter hoch...

Wer weiß wes noch kommt.


EDIT:

Habe eben noch schnell den Booster 4 mit neuem Strompoti getestet, selbes Ergebnis.

Habe den Fehler auf die Schnelle nicht gefunden. Evtl. irgend ein Kurzschluss, der den Wert des Strompotis dauerhaft auf null setzt und somit maximum Strom bereit stellt am Booster-Ausgang.

Ich schreibe nachher den Händler mal an.
 
Zuletzt bearbeitet:

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
930
915
93
D:\Hessen\Gießen\Lollar
Ja wenn man einen Widerstand entfernt sollte sich der Strom Regelbereich halbieren.

Eventuell ist in Reihe zum Strom Poti noch ein Festwiderstand der den minimal Strom bestimmt.
Wenn man diesen überbrückt könnte man den Strom vielleicht weiter runter bekommen ggf. wird dann jedoch die Regelung instabil.
Dank der weißen Lötstoppmaske kann man die Leiterbahnen natürlich kaum verfolgen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
113
Engen
Eventuell ist in Reihe zum Strom Poti noch ein Festwiderstand der den minimal Strom bestimmt.

Hi,

Da hast Du vielleicht recht, danke für den Tipp.
Für RV2 (Strom) hatte ich ja ermittelt, dass Pin 1 und 2 des Trimmers gebrückt sind. Somit bedeutet das, dass Rechtsanschlag und somit Minimalwiderstand für Minimalstrom steht. Wenn dieser Wert durch einen Festwiderstand fix ist, dann könnte ich zumindest durch verringern des Festwiderstandes den Minimalstrom auch verringern.

Direkt neben dem Trimmer liegt ein Widerstand R16.
Ich versuche mal genauer heraus zu finden, wohin der verdrahtet ist.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
113
Engen
Ich schreibe nachher den Händler mal an.

Vom Händler bekam ich einen Tag später schon Antwort mit einer Entschuldigung.

Angeboten bekam ich entweder eine volle Rückerstattung über alle vier Booster, damit ich mir beim Händler vor Ort schnell Ersatz beschaffen kann oder sie senden mir einen kostenlos als Ersatz zu mit Wartezeit.

Ich lasse mir einen als Ersatz zusenden, da mir aktuell ja drei Stück davon reichen ;).
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.505
1.077
113
Engen
Gestern Abend habe ich mal nach den „Messwiderständen“ geschaut.
Dazu hatte ich eine Einstellung gewählt, bei der ich 2A auf die LED brachte.
Dann Abhängen des ganzen vom Akku und einen der beiden parallel gelöteten Widerstände entfernt, dabei gleich geschrottet ;), und siehe da, der Strom ging runter auf ca. 1,4A und dann nach runter regeln auf Minimum auf ca. 200mA statt 320mA.
So komme ich aber nicht weit genug runter um einen Low-Modus zu realisieren.

Die weiteren Widerstände, die evtl. in Reihe zum Strompoti hängen habe ich noch nicht gesucht oder vermessen.

Danach habe ich übrigens auch noch die LED beschädigt, da ich beim weiteren Rumprobieren kurzzeitig über 4,0A und bei ca. 48V war. Eine Reihe Einzel-LEDs funktionierte danach nicht mehr :(.

Ich bin dran, die Lösung mit zwei Potis zu machen.
Mit dem ersten die Spannung von minimal (leicht höher also LiPo-Spannung) auf maximal benötigte Vf. Dabei steigt die Lichtleistung von LOW auf einen immer noch niedrigen Wert von ca. 300mA.
Dann weiter hoch mit zweitem Poti den Strom erhöhen von 300mA bis zum Maximum von ca. 3,5A.
Vielleicht mache ich auch feste Leuchtstufen, bei denen ich über Mehrfachschalter unterschiedlich große Widerstände zuschalte und somit den Strom unterschiedlich hoch einstelle.

Bei 3,5A liegt dann die Vf bei ca. 38-40V.
LED-Leistung dann bei 40Vx3,5A=140W
Effektivität Boostconverter angenommen zu 90% oder Faktor 0,9
Somit Eingangsleistung vom Booster 140W/0,9=156W
Und somit maximal 156W/21V=7,5A aus dem LiPo.

Der Booster macht das Eingangsseitig noch mit, da bei mir auch über WaKü-Riegel gekühlt.

Alles andere macht aktuell keinen Sinn mehr für mich, da ich nicht noch mehr Booster oder LEDs schrotten möchte, nur um ein dunkleres LOW hin zu bekommen.

Die zweite Variante mit einem Booster und „handverlesenen“ LEDs steht ja immer noch im Raum.

Danke.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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113
Engen
Jetzt bin ich mehr als ausreichend mit den 250W Boostern versorgt.
Einer der vier aus letzter Lieferung war ja defekt. Diesen EINEN hatte ich reklamiert und mir wurden jetzt VIER Stück als Ersatz geliefert.
Super Kundenservice wie ich finde.
 
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