Acebeam Taschenlampen
Imalent Taschenlampen

"Taschenlampe" mit 200W oder mehr für 30€ oder mehr.

raidy

Stammgast
7 November 2015
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Hallo raidy,
dann müsste man doch bei dem 600er und 7S auf ca. 15A x 21V = 315W
mit Abzügen= vielleicht ca. 260W kommen?
lg Henning
Ja, bei 7s und 260 benötigen Watt geht der sicher.
Aber: Viele Wandler haben den "Tick", dass sie nicht sauber anlaufen, wenn beim Einschalten eine hohe Last dran ist. Dies liegt an der Schaltungstechnik, bei der die Spule bei ersten Einschalten einen enormen Einschaltstrom zieht. Man sieht dies oft daran, dass die LED erst brutal hell aufblitzt, bevor die Strombegrenzung sauber abregelt. Und dies liegt wiederum daran, dass die Regelbausteine beim Einschalten ein paar ms brauchen, bevor sie sauber regeln.

Zwei Dinge helfen da:
1) LED erst zuschalten, wenn Wandler schon unter Strom ist, oder..
2) Einen fetten Elko ab 10.000µF (bei deinen 260W) vor dem Einschalter aber immer auf der LiPo-Seite, so dass er schon vor dem Einschalten geladen ist. Er kann dann Einschalten einen heftigen Strompuls liefern damit der Wandler nicht einbricht.
Es klingt zwar verrückt, aber selbst ein starker LiPo der 20C kann, kann oft solch hohe Impulsströme nicht innerhalb weniger µS liefern. Bei getakteten Reglern ist es ohnehin immer sinnvoll auf der Akkuseite einen Pufferelko zu verwenden. Das schont den Lipo und sorgt dafür, dass immer genügend Impulsstrom beim Takt vorhanden ist.

Gruß Raidy
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Bei meiner Anwendung verwende ich einen 6S LiPo-Pack, da ich maximal 6s mit meinem Lader schaffe.

Dann habe ich max. 6*4,2V (theoretisch), praktisch sicherlich ca. 3,8*6=22,8V am Anfang, somit mit den 600ern ca. 228W maximal, eher weniger.
Bei sinkender Akkuspannung bis runter auf 3,0V je Zelle (6*3=18V) eben nur noch 180W oder weniger.

Bei dem 600er lässt sich der Ausgangsstrom per Poti (Trimmer) ändern.

Ich möchte den Aufbau so gestalten, dass ich einschalte, der Boost-Converter somit bestromt wird, der Ausgangsstrom ist dann aber noch gering über Poti. Dann regle ich hoch.

Wenn ich natürlich vergesse runter zu regeln und dann wieder einschalte, dann habe ich evtl. das zuvor beschriebene Problem.

300W LED ist natürlich auch heftig ;).
 

raidy

Stammgast
7 November 2015
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Acebeam
Wenn ich natürlich vergesse runter zu regeln und dann wieder einschalte, dann habe ich evtl. das zuvor beschriebene Problem.
300W LED ist natürlich auch heftig ;).
Du hast mich noch nicht ganz verstanden.
Das Problem hast du auch, wenn du den Regler ganz runter gedreht hast und einschaltest, weil der Wandler am Anfang volle Power zieht und weiterleitet, bevor die Strombegrenzung greift. Teste es doch einfach mal an deinem vorhandenen Regler, auch der hat das Problem.
Wenn du dort einen 100W Chip dran hast und den Strom einschaltest, blitzt der Chip kurz sehr hel auf und leuchtet dann nur noch leicht.
Und dann klemmst du den LED-Chip ab, regelst auf volle Leistung, schaltest den Wandler ein und erst dann die LED - und siehe da es geht.
 
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Ok,

muss ich demnach noch richtig ausprobieren, bin über einen kleinen Versuchsaufbau noch nicht hinaus gekommen.

Danke schon mal.
 
1 Juli 2014
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Hallo square,

hast Du das mit dem Einstellen des Stromes mal ausprobiert, auch wenn die Eingangspannung höher ist als die eigentlich für den gewollten Strom benötigte Ausgangsspannung? Kann man den Strom dann trotzdem begrenzen?
Wenn das so wäre könnte man doch viel besser noch 8S oder sogar 9S nehmen?
Dann hätte man doch mehr Leistung und auch eine bessere Effizienz?
Das geht nicht oder?
Ich würde mir gerne zeitnah ein BMS bestellen weil die halt aus China kommen und der Versand so lange dauert. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage 6S, 7S oder sogar 8 oder 9S?
Laden wäre dann ja kein Problem...
so eins z.B.:

Battery Protection BMS PCB Board for 7 Packs 24V Li-ion Cell max 15A w/ Balance | eBay

lg
Henning
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Hallo square,

hast Du das mit dem Einstellen des Stromes mal ausprobiert, auch wenn die Eingangspannung höher ist als die eigentlich für den gewollten Strom benötigte Ausgangsspannung? Kann man den Strom dann trotzdem begrenzen?
Wenn das so wäre könnte man doch viel besser noch 8S oder sogar 9S nehmen?
Dann hätte man doch mehr Leistung und auch eine bessere Effizienz?
Das geht nicht oder?
Ich würde mir gerne zeitnah ein BMS bestellen weil die halt aus China kommen und der Versand so lange dauert. Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage 6S, 7S oder sogar 8 oder 9S?
Laden wäre dann ja kein Problem...
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Battery Protection BMS PCB Board for 7 Packs 24V Li-ion Cell max 15A w/ Balance | eBay

lg
Henning


Hallo,

Grundsätzlich ist das ein Boost-Converter, d.h. die Eingangsspannung ist immer niedriger als die Ausgangsspannung.
Bei der LED stellst Du eine ausreichend hohe Ausgangsspannung am Boost-Converter ein, immer höher als die Eingangsspannung, deswegen Boost.

Der Strom sollte sich dann trotzdem über den vollen Bereich regeln lassen über den Trimmer.

Das habe ich so aber noch nicht ausprobiert.
Bei meiner LED brauche ich mind. so ca. 30-32V schätze ich.
Somit ist bei meinem 6S kein Problem in der Hinsicht vorhanden.

Die Eingangsspannung wird immer niedriger sein als meine eingestellte Ausgangsspannung.

Gruß
Markus
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Hallo,

nachdem ich hier sowieso nicht weiter gekommen bin, hatte ich genügend Zeit mir nochmals Gedanken um alles zu machen.

Zwei Boost-Converter an der ohnehin schon großen und schweren Lampe zu montieren und beide LEDs je über einen an zu steuern ist doch etwas umständlich und jeder wiegt ca. 270g somit 540g gesamt.

Einen einzelnen 1200W Converter (Step-Up) zu nehmen, erscheint mir einfacher.
Auch mit der Regelung über Poti ist das Einfacher, da ich bei zwei Boost-Convertern schon wieder ein Stereo-Poti verbauen müsste…

Den hier habe ich mal bestellt, der an anderer Stelle mit ca. 300g Gewicht angegeben wird.

Ein Arbeitskollege, der im Flugzeugmodellbau aktiv ist, hat mich vor einer Tiefentladung des LiPo´s gewarnt, sorry, falls das hier schon mal jemand angemerkt hatte.


Bisher ging ich von einer minimalen Zellenspannung von 3,0V aus. Er sagte mir, dass ich dadurch den LiPo dauerhaft schädige und ich solle nicht unter 3,7V im Leerlauf gehen und unter Last nicht unter 3,3V / Zelle. Wenn die Leistung des Akkus schon spürbar einbricht, kann der LiPo schon beschädigt sein.

Lipo-Pflege

Somit ergibt sich die Rechnung neu wie folgt:
6x3,3x20x0,9=356W, somit je LED 178,2W oder bei drei LEDs 118W (dazu später mehr).
Die 0,9 kommen vom angenommenen Wirkungsgrad 90%.

Was ich bei einem Boost-Converter und der Schaltung der LEDs dann doch noch nicht so ganz verstanden habe, ist wie sich die Gesamtleistung auf die LEDs verteilt.

Irgendwo gab es mal einen Thread dazu, ich finde den bloß nicht mehr.

Eine Ausgangsspannung von 70V einzustellen und die LEDs in Reihe zu betreiben macht wohl keinen Sinn. Somit würde ich die LEDs parallel betreiben, 35V Ausgangsspannung einstellen und der Strom verteilt sich irgendwie auf beide LEDs.

Das „IRGENDWIE“ macht mir aber Sorgen.

Wie verhält es sich, wenn eine LED abraucht. Wenn die dann Kurzschluss macht (wohl eher unwahrscheinlich), dann habe ich einen Gesamtwiderstand in der Parallelschaltung von nahezu 0 Ohm und andere Teile rauchen ab (im Besten Fall raucht die Sicherung des Converters ab) oder wenn Unterbruch entsteht, bekommt die Zweite LED den vollen Strom ab und verabschiedet sich auch gleich.

Also doch Reihenschaltung???????

Von easyrider110 habe ich diese
http://www.taschenlampen-forum.de/threads/diy-modding-projekte.47535/
auf Alu Vierkantrohr samt Schlauchanschlüssen gekauft.
Schöne Arbeit mit dem 3D-Drucker übrigens ;).

Das ich nicht von Anfang an selber drauf gekommen bin….
Früher hatte ich viel mit meiner Wasserkühlung am PC rum experimentiert.

Was mich ärgert, Ende letzten Jahres habe ich einige Dinge entsorgt, so auch eine Laing-Pumpe und einen Radiator L. Zum Glück habe ich sämtliche Schlauchanschlüsse und Knickschutzfeder etc. aufbewahrt.

Jetzt habe ich mir sowas gebraucht gekauft, ist noch im Zulauf, kommt nach Ostern.

Der Radiator ist flächenmäßig groß genug, sodass ich mit etwas Abstand den Lipo, den Boost-Converter und auch die Pumpe befestigen kann, sodass ich noch Luftdurchlass für den Venti habe. Auch für den Rest der Elektronik habe ich sicherlich noch Platz.

Entweder packe ich dann den CPU-Kühler an die Rückseite des Vierkantrohres als weiter Kühlung für die LEDs oder ich kühle damit den Boost-Converter. Zur Not habe ich noch zu Hause einen WaKü Kühlkörper für 3,5“ Festplatten.

Den Schlauch des fertig befüllten WaKü-Systems muss ich dann aufschneiden und wohl einen Ausgleichsbehälter dazwischen montieren.

Ich hoffe in den kommenden Wochen wieder Stückchen für Stückchen weiter zu kommen mit dem Projekt, da es mich immer noch sehr reizt.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Erste Versuche die Komponenten anzuordnen (bis auf den neuen Boost-Converter, der ist noch nicht da) haben mir leider gezeigt, dass ich alles nicht gut ausbalanciert bekomme, da ich von jedem Teil eins habe und somit alles mittig auf dem Radiator anordnen muss.

Jetzt habe ich mir noch in der Bucht diesen hier in der 240mm Version (2x120mm Lüfter) gebraucht gekauft für günstiges Geld.

http://www.hardwareluxx.de/index.ph...co-alc-wasserkuehlung-auf-dem-pruefstand.html

Einen Ausgleichsbehälter werde ich somit nicht mehr benötigen, da ich hoffe, über den zusätzlichen freien Anschluss am Radiator das System befüllen zu können. Die Schläuche werde ich wohl ersetzen müssen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Du hast mich noch nicht ganz verstanden.
Das Problem hast du auch, wenn du den Regler ganz runter gedreht hast und einschaltest, weil der Wandler am Anfang volle Power zieht und weiterleitet, bevor die Strombegrenzung greift. Teste es doch einfach mal an deinem vorhandenen Regler, auch der hat das Problem.
Wenn du dort einen 100W Chip dran hast und den Strom einschaltest, blitzt der Chip kurz sehr hel auf und leuchtet dann nur noch leicht.
Und dann klemmst du den LED-Chip ab, regelst auf volle Leistung, schaltest den Wandler ein und erst dann die LED - und siehe da es geht.


Hallo.

Ich werde statt des dicken Elkos zwei Schalter verbauen.

einen zum Bestromen des Wandlers und dann den zweiten zum Zuschalten der LED. Das Aufblitzen sollte dann erledigt sein.

solch einen aus China habe ich schon:
Kfz-Schalter-12V-beleuchtet

Dieser leuchtet, wie schon getestet bei 12V eh nicht und geht bei 35V sicherlich auch nicht so schnell in Rauch auf.

Ich werde mir sicherheitshalber noch 2 dieser bestellen:
Schalter_LED_blau_neu
oder diese hier:
Kfz-Schalter-12V-35A-beleuchtet

letztere machen laut Beschreibung ebenfalls 12V, 35A, somit 420W DC.
die LED raucht vielleicht ab, das muss ich noch testen, evtl. noch nen Vorwiderstand einbauen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Heute bin ich mal an den Boost Treiber gegangen.

So sieht das gut Stück aus:
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Und hier mit demontierten Schrauben samt Kühlkörper:

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und hier die Unterseite:
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Da ich sowieso ein Gehäuse dafür brauche, habe ich in der Schrottkiste bei der Arbeit ein Netzteil im Alu-Gehäuse gefunden:

Von unten ist das Innenleben mit Bolzen verschraubt und alles vergossen.
Seitlich gibt es abschraubbare Deckel.
Da das Gehäuse eh zu lang ist, habe ich der Einfachheit halber das Netzteil links und rechts so mit dem Trennjäger durch gesägt, dass die Haltebolzen im Bodenteil nicht mehr stören:
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So sieht die durchsägte Platine samt Verguss aus:
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Und so das gereinigte Gehäuse danach:
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Innen ist noch eine Isolierschicht eingebracht, die ich noch entfernt habe:
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Und hier schon mit den Bohrungen und eingesetzten Abstandsbolzen:
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Den Boost-Converter werde ich da rein bauen. Die Elkos stehen aktuell noch etwas am Deckel an, liegen aber andererseits nicht ganz auf der Platine auf, sodass ich hoffe mit Nachlöten noch einen Millimeter in der Höhe einzusparen.

Isolieren muss ich natürlich gut.

Bald geht´s weiter...
 
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
27.05.2016

So, den Boost-Converter habe ich jetzt in das Alu Gehäuse „gequetscht“. Die 3 Stück 470µF/100V Elkos stoßen oben leicht an und wurden deswegen isoliert.

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Die Mosfets oder Mehrfachdioden im TO-220 Gehäuse sind mit besserer Wärmeleitpaste versehen und natürlich wieder gegen das Gehäuse isoliert montiert.

Den Originalkühlkörper habe ich vorerst weg gelassen, ich denke den brauche ich bei dem ALU-Gehäuse nicht. evtl. montiere ich den Kühlkörper noch außen auf das neue Alugehäuse.

Das Trimmer Poti werde ich mit einer 3x0,25 LIYY Leitung nach außen verlegen und werde das durch ein großes Poti (6mm Achse) nebst Trimmern (oder Festwiderständen) ersetzen.

Mit der Poti-Trimmer-Kombination will ich den unteren und oberen Strom begrenzen und dann von Moonlight bis Turbo über das Poti regeln.

Die LEDs werden auf einem mit Wasser durchflossenen Alu-Rechteckrohr (20x40mm) montiert mittels eines neuen Halteblechs, welches dann LEDs samt Linsen gegen den Wasserkühler drückt:

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Die Enden des Rechteckrohres habe ich mittels Lamellenstopfen verschlossen und darin zwei Winkeltüllen für die Schlauchanschlüsse montieren:

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Die Lamellenstopfen habe ich noch zusätzlich ausgießen lassen, da die zu dünnwandig sind für die Tüllenmontage über Gewinde.

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Die Lamellenstopfen sind in das Alu-Rechteckrohr eingeklebt, da der LED-Kühler sonst nicht dicht war.

Der Wasserdurchfluss ist hoffentlich homogen genug und schnell genug, sodass das warme Wasser von den LEDs auch weg kommt Richtung Radiator.

Ich habe mich doch für Tüllen mit 8mm und somit für Schlauch ID=8mm entschieden, da der Wasserfluss somit homogener ist als bei 6mm Tüllen. Als Schlauch habe ich einen Kraftstoffschlauch bestellt, der dickwandig und somit sehr knickstabil ist.

Die Original-Schläuche am Radiator waren knicksicher aber nicht auftrennbar:

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Ich habe diese deswegen vom Radiatior abgetrennt und an der Pumpe ein Stück davon dran gelassen. Am Radiator habe ich die vorhandenen Tüllen entfernt und durch ¼“ Tüllen ersetzt.

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An der Pumpe bleiben die Originaltüllen mit Schlauchrest über den ich den neuen Schlauch schiebe und mittels Schlauchschellen befestige.
Die Einheit aus Pumpe und Kühler habe ich zerlegt:

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Den Kühler brauche ich nicht mehr (vorrausichtlich):

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Die Anschlüsse aus Kühler und Pumpe habe ich an der Pumpe befestigt und so sieht sie "fertig" aus:

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Schlauch und LED-Kühler haben stark unterschiedliche Querschnitte für den Wasserdurchfluss.

Die Pumpe bringt im Maximum einen Flüssigkeitsdurchsatz von 1,5l/min, somit ca. 0,5m/s Strömungsgeschwindigkeit im Schlauch und im Rechteckrohr ca. 4,3cm/s. Ob das reicht zum Wärmeabtransport werde ich sehen.

Aus früheren Erfahrungen kann ich jedoch sagen, dass nach kurzer Zeit sich die Temperatur im gesamten System recht einheitlich verteilt, vorausgesetzt es entstehen nirgends „Wassersäcke“, in denen sich das „heiße“ Wasser sammelt und nicht abtransportiert werden kann. Bei den LEDs wäre das evtl. tödlich, zumindest für die LEDs.

Ich will alle Komponenten quer montieren wg. Schwerpunktlage.

Somit brauch ich zuerst alle Längen (oder Breiten) der Teile.

Hierzu ein paar Vorüberlegungen und Skizzen:

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Der Boost-Converter samt Haltewinkel ist jetzt 170mm breit.

Der „Kühlriegel“ samt LEDs ist mit Lamellenstopfen ebenfalls ca. 170mm breit plus überstehende Tüllen (gesamt ca. 21,2cm).
Die Tüllen samt Schläuche lasse ich seitlich an den Aluwinkeln vorbei laufen (außerhalb des Käfigs aus Alu-Winkeln.

Der Radiator ist 27,5cm lang, da ich den Radiator außen rum mit Aluprofilen umgeben möchte, und der LED-Riegel vorne dran kommt, wird die Lampe ca. 31-32cm lang.

Akkus und Pumpe und Regler für Lüfter plus Spannungs- und Stromanzeige etc. passen dann oben jeweils drauf.

Ich war auch am Überlegen nur einen Lüfter zu montieren und den gewonnen Platz besser für die anderen Komponenten zu nutzen.

Soweit so gut.

Für die Schaltreihenfolge des Boost und der LEDs wollte ich erst zwei Kfz-Schalter verwenden, die ich nacheinander (händisch) schalte.
Jetzt mache ich das aber anders.

Erst den Boost bestromen mit Kfz-Schalter und dann zeitversetzt mittels dem hier:

http://www.banggood.com/5V12V24V-FR...-Module-Loop-Delay-Timer-Switch-p-918800.html

in der 24V Version, die hoffenlich von 21-25V auch läuft.

Somit ist hoffentlich immer sicher gestellt, dass die LEDs zeitversetzt zugeschalten werden.



EDIT:

Die ersten Winkel und Leisten habe ich gesägt und gebogen:

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Beim schmalen Winkel wollte ich es nicht wahr haben und in den Ecken möglichst schmale Spalte bekommen. Heraus kam erst das:

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Die Winkel ließen sich nicht auf 90° Biegen und ein Elelement brach.

zum Glück hatte ich noch Ersatzmaterial:

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Die Bohrungen fehlen noch, da ich nicht wusste wie sich das dann nach dem Biegen hin schiebt.

Sollte aber mit Zentrierbohrer gut machbar sein.

EDIT 2:
Die ersten Teile sind verbunden. Der Einfachheit halber habe ich genietet und nicht geschraubt.

Fotos und weiteres folgt.
 

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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Heute habe ich mir noch eine kleine Poti-Platine überlegt, die ich noch unterbringen möchte.
Über meinen kleinen Step-Down werde ich auf 12V regeln:

http://www.banggood.com/3Pcs-5A-XL4...-Module-Power-Supply-Converter-p-1031856.html

und dann Pumpe, Lüfter und evtl. LEDs für optische zwecke, z.B. Ausgleichsbehälter beleuchtung etc. dran anschließen:

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Der Lüfter und die LEDs sind dann über Potis regelbar, bei den LEDs zusätzlich Festwiderstände, da ich die maximalen Spannungen je Kanal auf keinen Fall überschreiten möchte.

Die Lochrasterplatine ist ca. 28x18x13mm groß.
 

easyrider110

Flashaholic
28 Dezember 2014
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25373
Die Potis können nicht viel Leistung ab. Ich würde sie als Spannungsteiler verwenden und dann das Signal weiterverwenden (Transistor oder so)

73 Ole
 

easyrider110

Flashaholic
28 Dezember 2014
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64W ist eine Serienbezeichnung oder so. Diese kleinen Trimmer sind eigentlich gar nicht für viel Strom ausgelegt, weil sie in 99% der Fälle nur Spannungsteiler sind. Ich schätze mal ohne geguckt zu haben auf 1/4W oder so. Müsste aber bei reichelt und Konsorten mit dabei stehen.
 
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square74

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7 Oktober 2011
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Danke Dir.
Ich werde noch nen Satz DC-DC Step down Wandler bestellen.
Für die Regelung der RGB LEDs wird es mit den Trimmern reichen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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So, DC-DC Step-Downwandler sind bestellt.
Sin etwas schwächere als ich schon habe mit max 3A, reicht aber locker.

So könnte die kleine Potiplatine auch aussehen:

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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
07.06.2016:

So, die DC-DC Step down Wandler sind da.
Den Lüfter könnte ich also getrennt vom Rest runter regeln, brauche ich aber evtl. nicht, wenn der mit 12V auch ruhig laufen sollte.

Die Pumpe muss auf 12V laufen sonst läuft sie wohl nicht korrekt an und kommt evtl. auch ins Stocken.
Ob ich noch einen Temperatursensor in den Wasserkreislauf einbaue, weiß ich noch nicht. Die Überwachung kostet auch wieder…

Das kleine Board für das „optische LED-Modding“ sieht jetzt so aus:

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und so gelötet:

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Den Anblick der Lötseite erspare ich Euch ;).
Damit sollte ich 1-6 Einfarbige LEDs oder zumindest solche mit nur zwei Anschlüssen oder zwei RGB-Farb-LEDs betreiben können.

Potiplatine, 1-2x DC-DC-Step-Down, Ampere/Voltmeter, Zeitverzögerungsrelais und Lipo-Checker werde ich noch in ein weiteres „kleines Gehäuse“ packen, in das ich gerne auch noch Aussparungen einbringen möchte für die LED-Anzeigen, zumindest für die des Ampere/Voltmeters. Evtl. bekomme ich auch alles noch in das Gehäuse des Boost-Converters.

Bei meinem Zeitverzögerungsrelais wollte ich erst noch die Anschlussklemmen und das Relais auf die Unterseite der Platine versetzen (Relais natürlich mit Kurzen Leitungen über Kreuz Spiegelverkehrt verdrahtet), da ich dann die Platine knapp unterhalb des Gehäusedeckels montieren könnte mit Displayglas über der LED-Anzeige darüber. Ich habe mich aber doch dagegen entschieden, da die LED-Anzeige eh keine für mich relevanten Daten enthält.

Hier ein Testaufbau bei dem ich das Verzögerungsrelais samt Ampere-Voltmeter getestet habe.:

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Die Angezeigte Differenz zwischen Labornetzteil und Ampere-Voltmeter könnte ich, ein genaueres Messgerät vorausgesetzt, noch mittels zweier Potis auf der Platine des DROK Ampere-Voltmeters justieren.

Das von mir bestellte Verzögerungsrelais kann lt. Beschreibung insgesamt 8 verschiedene Funktionen.
Beim Test heute habe ich aber gemerkt, dass es doch noch mehr Funktionen kann. Es gibt teilweise solche Boards mit 18 oder mehr Funktionen.
Ich habe nicht alle getestet, da ich eh aktuell nur die Verzögerung von 5-10 Sekunden einstellen werde.

Was schön ist, die LED-Anzeige kann man auch automatisch nach 10 Sekunden in den Stromsparmodus versetzen. Die Einheit zieht dann nur noch ca. 30mA, statt der 40mA auf dem Foto oben, gemessen über das Ampere-Voltmeter und angezeigt am Labornetzteil.

Fortsetzung folgt.....
 
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square74

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10.06.2016-17.06.2016

Hallo,

Da ich beim obigen Test des Verzögerungsrelais gesehen hatte, dass die Anzeige ja eh nicht allzu viele Informationen bringt nachdem das Relais angezogen hat und ich dann den Stromsparmodus nutze, setze ich das Multifunktionsrelais nach Programmierung kopfüber mit ins Gehäuse des Boost-Converters.

Weiterhin kommen dort noch der kleine Step-Up-Converter für Lüfter und Pumpe und evtl. der (die) LiPo-Checker rein, da ich dessen Funktion noch evtl. „missbrauchen“ möchte.

Dazu noch ein paar weitere Vorüberlegungen:

Ich gehe davon aus, dass die Masse des Balancers des LiPos mit der Masse des Power-Anschlusses des LiPos direkt verbunden ist. Das müsste soweit stimmen.
Wenn dem so ist, dann hätte die Masse des Multifunktionsrelais dasselbe Potential wie die Masse des Balancers und somit auch des Lipo-Checkers.

Somit könnte ich doch beim LiPo-Checker die beiden Piepser ablöten und das High-Signal auf den CH1 (Triggereingang) des Multirelais geben.

Ich habe getestet, wie sich das Multirelais dann verhält.

Es wird auch bei Dauersignal am CH1 nur 1x rückgesetzt und zieht dann nach eingestellter Zeit wieder an. Die Lampe geht also bei Erreichen (Unterschreiten) einer im LiPo-Checker definierten Einzel-Zellenspannung kurz aus und nach Ablauf der eingestellten Zeitverzögerung erneut an, als zusätzliches Warnsignal.

In die Leitung zw. Pieperanschluss und CH1 würde ich noch eine Diode verbauen, die dann als „Verbraucher“ mit 0,4-0,7V hängt und ein „Rücksignal“ hin zum LiPo-Checker oder gar hin zum Balancer-Anschluss des LiPos verhindert.

Da könnte ich auch noch weitere Spielereien machen mit zwei LiPo-Checkern. Den zweiten tiefer Programmieren (3,7V/Zelle) als den ersten (3,9V/Zelle) und die Piepser auf dem zweiten drauf lassen.
Dann würde bei Erreichen (Unterschreiten) der ersten Schwellspannung die Lampe kurz ausgehen und ich könnte die Helligkeit manuell runterregeln und dann weiter leuchten. Bei Erreichen (Unterschreiten) der zweiten Schwellspannung gehen die Piepser an, als letzte Warnung und zum Akkuschutz.

Das mit dem Runterregeln der Helligkeit bringt aber evtl. eh nichts, da die Spannung des LiPos wahrscheinlich gar nicht unter der „Last“ von max. ca. 20A einbricht, bzw. beim Runterregeln der Helligkeit dann auch nicht wieder etwas hoch geht.

Test folgt…

Hier habe ich mal versucht eine Übersicht zu erstellen, die alle Komponenten zeigt und auch deren Verdrahtung:

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sieht etwas wirr aus, deswegen noch vereinfacht mit den Blöcken:

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Hier noch eine kleine Überlegung zur „Spielerei“ optische LED-Beleuchtung mit UV- oder RGB-LEDs. Wir haben auf der Arbeit Gummi-LED-Fassungen, die recht dicht mit der 5mm LED abschließen.

Solch eine LED-Fassung-Baugruppe in eine ¼“ Tülle gepresst und die Anschlussbeine durch die dünne Tülle geführt (Knickschutz), sollte soweit dicht sein und sich über freie ¼“-Gewinde im Ausgleichsbehälter oder sonst im Alurahmen einbauen lassen. Evtl. die dünne Tülle noch mit Klebstoff ausgießen / ausspritzen.

Ob ich einen zweiten Step-Down für die LED´s brauche ist noch nicht sicher, evtl. lasse ich die Pumpe über den ersten laufen an 12V und kann dann am zweiten Step-Down einerseits den Lüfter und andererseits die LED´s betreiben, wenn ich den Lüfter runter regle, kann ich über die Potiplatine die LEDs wieder hoch regeln.

Hier habe ich schon mal angefangen das Ampere-Voltmeter, den Hauptschalter und das Poti in ein Gehäuse zu packen:

Bild Gehäuse (Amperemeter & Co) einfügen

Beim ersten „Versuch“ hatte ich den Platzbedarf der 6,3er Anschlüsse am Hauptschalter unterschätzt und das Poti passt nicht mehr richtig rein.

Ich werde doch Amperemeter, Schalter und Poti von oben her ins Gehäuse basteln müssen, zur Not die Kontakte am Schalter kürzen und die Litzen anlöten.
 
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Hier noch die Bilder des Gehäuses mit Amperemeter und Hauptschalter:

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23.06.2016

Neulich Abend habe ich noch ein wenig weiter am Alurahmen gebastelt.
Jetzt steht das Grund-Gerippe und ich hoffe die einzelnen Komponenten rein zu bekommen.

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Die Pumpe kann ich stehender weise, d.h. Anschluss oben nach oben raus montieren, falls anders nicht möglich auch Anschlüsse waagrecht nach links oder rechts nach diesem Schema:

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Das Poti möchte ich nun doch oben in den Griff montieren, da ich dann die Helligkeit einfach zugänglich regeln kann. Nachteil, wieder ein Kabel mehr „rumhängen“.

Für die Akku-Überwachung werde ich nun wohl doch nur einen LiPo-Wächter verbauen, den ich piepsen lassen werde. Der Spannungseinbruch bei voller Leistung an den LEDs wird nicht groß genug sein, um nach runter regeln der Helligkeit wieder einiges an Laufzeit (Spannungsanstieg am LiPo) zu gewinnen. Wenn der LiPo „leer“ ist, dann ist leider Schluss mit den wassergekühlten LEDs ;)

Ich werde deswegen zusätzlich über einen zweiten Stepdown eine „kleine“ Notbeleuchtung mit 6 ultrahellen 5mm LEDs realisieren, wenn die LiPo-Spannung also zu niedrig ist, dann erfolgt die Komplettabschaltung (100W LEDs aus, Pumpe aus, Lüfter aus…) und dann kann ich mit den 5mm LEDs noch wenigstens sicher nach Hause leuchten ;).
Wenn ich das mit der Schaltung so hin bekomme, dass das Multifunktionsrelais dauerhaft abschält, wenn die LiPo-Spannung zu niedrig ist, dann würde ich evtl. einfach den NC-Kontakt des Multifunktionsrelais dafür nutzen, den Step-Down für die 6x5mm LEDs zu schalten. Beim Einschalten über Hauptschalter sind dann sofort die 6x5mm ultra-bright-LEDs an und nach 5Sekunden Verzögerung gehen diese aus, während die „großen“ einschalten. Wenn die Spannung des LiPos zu niedrig ist, dann schalten die "großen" wieder aus und die kleinen dann als Notbeleuchtung ein.

Fortsetzung folgt...
 
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Ich komme irgendwie nicht so recht voran.


14.07.2016

Heute habe ich nochmals getestet wie sich das Zeitverzögerungsrelais verhält, wenn ein getaktetes Signal am Triggereingang anliegt.

Es ist so, dass die Funktion immer wieder rückgesetzt wird, sobald eine steigende Flanke erkannt wird. Da ich eine 5 Sekunden Zeitverzögerung am Delay einstellen möchte, reicht ein ¼ Hz Signal am Triggereingang.

Mit einer kleinen NE555 Triggerschaltung, welche durch den LiPo-Checker angesteuert wird, sollte ich nun doch ein Taktsignal erzeugen, welches bei niedrigem Akku-Ladestand das Zeitverzögerungsrelais in „Ruhezustand“ hält und somit der NC-Kontakt für die Versorgung der „Not-LEDs“ verwendet werden kann.

Der NE555 kann am Eingang bis zu 16V, Fertige Schaltungen meist 5V bis 12V. Das müsste aber trotzdem klappen denke ich, da der Piezo auf dem LiPo-Checker sicherlich auch mit 12V versorgt wird.

Wieder ein Bauteil (Platinchen) mehr im System ;).

NE555-Taktgeber

full


Die beiden Piezos auf dem LiPo-Checker werden ab gelötet und dessen Ansteuerung, welches ein Dauer-High-Signal sein müsste, wird als Spannungsversorgung der NE555 Platine verwendet. Das OUT-Signal des NE555 lege ich wiederum auf den Triggereingang (CH1) des Delay-Timers.

Ablauf somit wie folgt:

Einschalten der Lampe über den Hauptschalter, Boostconverter wird versorgt, ebenso die weiteren Bestandteile.

Fall1, LiPo-Spannung bei Einschalten über eingestelltem Grenzwert des LiPo-Checkers:

Direkt nach Einschalten hat der Delay-Timer noch nicht angezogen, NC-Kontakt gibt Spannung an Step-Down 2 zur Versorgung der „Not-LEDs“, diese leuchten somit.

Nach eingestellter Verzögerungszeit (5 Sekunden) schält Delay-Timer und NO-Kontakt gibt den Masse-Kontakt der „Haupt-LEDs“ frei, et voilà, es werde Licht, je nach Potistellung mehr oder weniger.

Fällt nach gewisser Leucht-Zeit die LiPo-Spannung unter den Grenzwert, so gibt der LiPo-Checker „Alarm“, somit Signal an den NE555, dieser wiederum Taktsignal an den Triggereingang des Delay-Timers, dieser wiederum wird ständig rückgesetzt und NC-Kontakt schält die „Not-LEDs“ ein. Dieser Zustand wird so lange bei behalten wie eingeschaltet ist (Hauptschalter). Durch den geringen Energiebedarf der 6 Stück 5mm LEDs am Step-Down (6x3,5Vx0,03A=0,63W, somit am Step-Down-Eingang ca. 0,8W) sollte ich eine ganze Zeit lang noch auf Sparflamme weiter („nach Hause“) leuchten können.

Fall2, LiPo-Spannung bei Einschalten bereits unter eingestelltem Grenzwert des LiPo-Checkers:

Direkt nach Einschalten hat der Delay-Timer noch nicht angezogen, NC-Kontakt gibt Spannung an Step-Down 2 zur Versorgung der „Not-LEDs“, diese leuchten somit.

Die eingestellte Verzögerungszeit (5 Sekunden) wird nicht erreicht, bzw. immer rückgesetzt, durch Takt-Signal des NE555, die „Not-LEDs“ bleiben an und die „Haupt-LEDs“ können nicht leuchten. Der LiPo-Checker zeigt die Zellenspannungen zur Kontrolle an.

Die „Not-LEDs“ werde ich in kleinen LED-Fassungen aus Metall mit Mini-Reflektor verbauen.

Diese hier habe ich mal bestellt:

LED-Fassung-Metall-5mm

Die NE555 Platine könnte ich, das Poti gegen einen Festwiderstand ersetzt, noch kleiner schneiden und evtl. auf die Platine des LiPo-Checkers packen. Somit müsste ich nicht zwei Leitungen vom LiPo-Checker weg zum CH1 des Delays ziehen sondern nur noch eine.




15.07.2016

Heute habe ich mir nochmals den LiPo-Checker genauer angeschaut.

Die Piezos geben bei erkanntem Fehler eine fortlaufende Piepsfolge mit ca. 1Hz Frequenz und kein Dauersignal wie ich es im Kopf hatte. Das wäre für sich betrachtet schon ein taktendes Signal für den Delay-Timer-Triggereingang (CH1).

Der GND des Delay-Timers sollte derselbe sein wie der des LiPo-Checkers, damit es funktionieren kann, soviel ist klar.

Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich die beiden Piezos ab gelötet und Spannungen gemessen. Leider ist es so, dass meine gemessene Spannung weit unterhalb der 12V liegt, bei weniger als der Einzelzellenspannung. Das könnte soweit logisch sein, da der LiPo-Checker ja auch schon bei zwei Zellen funktioniert und somit auch mal bei nur 2x2,7V=5,4V Gesamtspannung liegen kann. Um 12V auf die Piezos zu bringen müsste die Spannung extra hoch gesetzt werden.

Ich hatte leider den LiPo nicht dabei und nur über ein Netzteil angesteuert. Auch ist es so, dass die beiden Piezos irgendwie in Reihe mit einander liegen und parallel (oder dazwischen, ich weiß es nicht) die Leuchtdiode sitzt, die in gleichem Rhythmus blinkt wie es piepst.

Die Masse der Piezos ist auch nicht gleich der Masse des LiPo-Checkers, bzw. des LiPos. Somit kann ich das Taktsignal der Piezos nicht direkt auf den CH1 des Delay-Timers nehmen.

Alles somit nun doch nicht so toll / einfach.

Die Piezos scheinen selbst auch ohne besondere Schaltung zu sein und brauchen wohl eine Wechselspannung um angeregt zu werden, da eine angelegte reine Gleichspannung (3V-12V ausprobiert) nicht zum Piepsen der Piezos führte.

Ich muss mit dem LiPo selbst nochmals testen und Punkte auf dem LiPo-Checker finden, die der Masse entsprechen und ein taktendes Signal gegen Masse bringen im Fehlerfall. Das könnte ich dann vielleicht direkt verwenden als Triggersignal.

Ansonsten ist es vielleicht möglich eine höhere Spannung als die bisher gemessenen ca. 3,5V am LiPo-Checker ab zu greifen die nur im Fehlerfall anliegt und diese nutzen um den NE555 Taktgeber an zusteuern.

Fortsetzung folgt….
 
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7 Oktober 2011
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Schon wieder über ein Monat her...

In den vergangenen Tagen habe ich ab und an mal ein bisschen rum gerechnet und mir nochmals die Leistungsdaten angeschaut.

Bei meinen vielen Infos hier im Thread habe ich es nicht gefunden, evtl. aber schon mal geschrieben.

Der Boost-Converter mit 1200W liefert diese 1200W natürlich nur bei entsprechend hoher Eingangsspannung. Die Ausgangsleistung ist mit lediglich Eingangsspannung x 10A angegeben. Da diese Eingangsspannung bei mir auch mal nur 22,2V sein kann (3,7x6,0V) komme ich somit auf nur 222W Ausgangsleistung. Bei den Benötigten 35V sind das somt nur 222/35=6,3A gesamt, somit je LED 2,1A :(.

Was habe ich da früher nur immer gerechnet???
 

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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Ich mir nochmals andere Boost-Converter angeschaut.

Es gibt welche mit 1500W Leistung und 30A, aber eben sicherlich auch nicht viel mehr als die 10-15AxEingangsspannung an Ausgangsleistung. Somit dann vielleicht 22,2x15=333W, was immer noch zu wenig wäre.

Ein zweiter, baugleicher Lipo kostet bei Hobbyking knapp 40€ und brächte nochmals 800g auf die Waage. Dann könnte ich beider Lipos in Reihe verschalten und hätte dann 44,4Vx10A=440W. Ich denke das ist die beste Lösung für schnelleren Erfolg.

Ich bin noch an einem dreierset 4s Lipos dran deren Preis günstig zu sein scheint. Mal schauen, ob daraus was wird.

EDIT:
Habe die 4S LiPos gekauft.
Jetzt kann ich 3x 4S in Reihe verschalten und habe dann mind. 4*3,7*3=44,4V am Booster-Eingang.
Da sind dann rechnerisch ca. 444W*0,9=400W.
Oje, jetzt brauche ich 3 Lipo-checker.
 
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7 Oktober 2011
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Hallo Alexander,
danke für Deinen Hinweis.
War dann meine Befürchtung umsonst und auch der erneute LiPo-Kauf???

Bei meinem anderen Booster, dem mit 600W stand es sinngemäß gleich, Ausgangsleistung = Eingangsspannung x 10A, dort passt es dann, bei maximal 60V Eingang x 10A = 600W.

Beim 1200W wären es lt. Rechnung ja ebenfalls nur 600W. Du hast somit wahrscheinlich recht und die angegebene Leistung bezieht sich auf die Ausgangsleistung. Bei 1200W und 60V am Eingang müsste der Ausgang mit 20A funktionieren.

Wieder was dazu gelernt.

Falls ich doch die drei 4S LiPos in Reihe verwenden werde, dann hätte ich aber eine Laufzeitverlängerung, da ich annehme, den Eingangsstrom = LiPo-Strom mit doppelter LiPo-Spannung halbieren zu können. Somit rechnerisch doppelte Laufzeit???

Außerdem könnte ich einen 4S LiPo günstiger ersetzen als einen 6S.

Wieder mal schön geredet ;).
 
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Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Bei 12S anstatt von 6S mit gleicher Kapazität sollte sich die Laufzeit etwa verdoppeln.
Was zu beachten ist das der Wandler nur als boost Wandler arbeiten kann.
Wie viel Spannung macht der Wandler am Ausgang wenn die LED angeschlossen ist? 35V?
Die Eingangsspannung darf in keinem Fall über der benötigten Ausgangsspannung liegen!
Durch den Aufbau eines boost Wandlers wird die Eingangsspannung minus einmal Dioden vorwärtsspannung (0,7V) direkt an den Ausgang weitergegeben.
Damit gibt es keinerlei Strombegrenzung wenn der Wandler nicht im boost Betrieb arbeitet. (Uein<Haus)
Die LED wird also direkt durchbrennen sobald man den Akku anschließt bzw. Die Sicherung kommt.
 
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Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Du hast natürlich vollkommen recht. Ich könnte maximal 8S nutzen. Wären dann am Eingang höchstens 8 x4, 2V=33,6 V. Die Ausgangsspannung wollte ich auf ca 36V einstellen.
Dabei hätte ich aber trotzdem keine neuen LiPos gebraucht, weil ich auch hierbei mehr als 10Ax Eingangsspannung an Ausgangs Leistung bräuchte, denn 336W sind nun mal zu wenig.
 

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Die Ausgangsspannung kann man gut über die LED Spannung einstellen.
Man solle sowieso mit Stromregelung arbeiten.
Was ist denn die gemessene Vorwärtsspannung bei Strom x der LED?

Für den gegebenen Wandler (1200W) sind es 20A * Eingangsspanung als maximal verfügbare Leistung.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Die Ausgangsspannung kann man gut über die LED Spannung einstellen.
Man solle sowieso mit Stromregelung arbeiten.
Was ist denn die gemessene Vorwärtsspannung bei Strom x der LED?

Für den gegebenen Wandler (1200W) sind es 20A * Eingangsspanung als maximal verfügbare Leistung.

Meinst Du mit "gut", weit über die benötigte LED Vf? Bei den evtl. angestrebten 3,5A (4,0A) braucht die LED lt. Datenblatt ca. 37V (38V) meine ich.
Ich könnte dann natürlich 12S fahren und die Ausgangsspannung ausreichend über die 50, 4V fahren. Regeln will ich eh über den Strom. Dafür möchte ich den vorhandenen Trimmer ( Stomeinstellung) durch eine Kombi aus Festwiderstand, Poti und zweitem Festwiderstand ersetzen. Mit den Festwiderständen möchte ich "Moonlite" und höchste Stufe voreinstellen und mit Poti den Bereich dazwischen regeln.
 

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Eben deswegen ist die eingestellte Spannung mehr oder weniger egal.
Sie muss groß genug sein damit die LED leitet und das bei jedem geplanten Strom.
Sobald die LED angeklemmt ist wird die eingestellte Spannung sowieso nicht mehr erreicht -> Konstantstrom
LEDs unterliegen starken Streuungen auf das Datenblatt kann man also nur bedingt was geben, nachmessen ist da wesentlich besser.

Man sollte die LED natürlich nicht vom Wandler Ausgang trennen da dann die Ausgangs Elkos auf die eingestellte Leerlaufspannung geladen werden.
Das sorgt für einen hohen Stromstoß wenn man die LED zuschaltet der die LED beschädigen könnte.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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[...] Man sollte die LED natürlich nicht vom Wandler Ausgang trennen da dann die Ausgangs Elkos auf die eingestellte Leerlaufspannung geladen werden.
Das sorgt für einen hohen Stromstoß wenn man die LED zuschaltet der die LED beschädigen könnte.

Jetzt bin ich ganz verwirrt.

Weiter oben hatte ich gelernt, dass der Wandler im Einschaltmoment einen erhöhten Strom an die LED durchreicht, was zum "Aufblitzen" der LEDs führt. Um das zu verhindern habe ich diverse Zeitverzögerungsschaltungen angedacht, welche die LEDs erst an den Wandler schalten, wenn dieser hoch gefahren ist und die Elkos alle geladen sind. Dann wäre es kein Problem die LEDs zu zuschalten ohne Aufblitzen.

Oder gilt das nur, wenn ich als Eingangsspannung eine niedrigere Spannung habe als ich am Ausgang benötige und somit versträrkt, wenn ich die Ausgangsspannung auf einen viel zu hohen Wert einstelle?

Ich dachte immer der Wandler kann im ersten moment noch nicht regeln und gibt deswegen mehr an den Ausgang weiter.

Die LEDs immer erst dann zu zuschalten wenn der Wandler dann hoch gefahren ist, ist dann tödlich für die LEDs, wenn ich die Ausgangsspannung auf sagen wir mal 60V eingestellt ist.


EDIT:
Noch was ist dann natürlich doof. Wenn die 3 LEDs solche Schwankungen aufweisen, dann ist eine Parallelschaltung auch blöd, da dann ja theoretisch bei bereitgestellten 3x3,5A = 10,5A die eine LED evtl. 4A ab bekommt und andere nur je 3,25A. Das verteilt sich ja dann willkürlich...


EDIT2:
Zwar keine Lösung für Problem aus EDIT oben (Stromverteilung Parallelschaltung) aber eine weitere Überlegung zur Energieeinsparung.
habe mir eben die Baugrößen-Gleichen 80W und 60W Module angeschaut.
Die 80W Module haben bei 20% weniger elektrischer Leistung lt. Datenblatt nur ca. 10% weniger Lichtleistung als die 100W Module.
Beim 100W Modul ist angegeben Ifmax=3,5A--> 3,5Ax34V=119W mit 8000-9000Lm.
Beim 80W Modul Ifmax=2,8A--> 2,8Ax34V=95,2W mit 7200-8000Lm.

Das würde für mich folgendes bedeuten:
3x 100W Module --> 3x119W/0,9=396,7W somit bei Uein=22,2V ein Iein=17,867A
3x 80W Module --> 3x95,2W/0,9=317,3W somit bei Uein=22,2V ein Iein=14,294A

Das wäre für die Lichtausbeute vernachlässigbar und für den Eingangsbereich und die Leuchtdauer-Verlängerung super. Auch die Wärmeentwicklung sollte deutlich geringer sein, die sich ja auch auf die Lichtausbeute auswirkt. Heiße 100W LEDs sind dunkler als kalte 80W LEDs.

Vielleicht biete ich hier im Forum bald einige 100W LED-Module an ;).



Wenn es jetzt noch kleine, günstige Boost-Converter gäbe, über die sich der Ausgangsstrom regeln lassen kann, dann würde ich jede LED einzeln ansteuern.


EDIT3:

Bisher habe ich keine Step-Up (Boost-Converter) gefunden, die im unteren Preissegment und mit kleiner Bauform (Leistung bis 150W) den Strom per Trimmer / Poti regeln lassen.

Evtl. ist es auch einfacher die LEDs zu selektieren, da habe ich nur Bedenken, dass sich die LEDs nach einigen Stunden Betriebszeit im Verhalten wieder ändern und alles umsonst ist.
Zum Selektieren würde ich die LEDs einzeln an den Booster hängen und Strom und Spannung messen.
Somit könnte ich rausfinden, welche Spannungen die LEDs brauchen bei welchem Strom.

Evtl. kann ich auch die Ausgangsspannung zu niedrig einstellen und dann schauen welche Ströme möglich sind.

Evtl. ist das aber auch alles Quark und ich kann die LEDs so gar nicht selektieren. Kann man den Innenwiderstand von LEDs einfach messen?
Schwankungen in der Lumenausbeute wären mir egal, nur der Gesamtstrom sollte sich gleichmäßig aufteilen auf alle drei LEDs.

Die LEDs, vor allem die 80W Version kostet in größeren Mengen (5St. aufwärts nur noch ca. 6€/St.) aus China.
 
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Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Jetzt bin ich ganz verwirrt.
Wie so oft kommt es darauf an.
Also Wandler erst einschalten und dann die LEDs verbinden sorgt zu 100% iger Wahrscheinlichkeit für kurzzeitigen Überstrom.
Die Kondensatoren am Ausgang sind voll und werden in die LED "entladen".
Die LED erst anklemmen und dann einschalten könnte auch zu einem Überstrom führen wenn die Stromregelung Überschwingt.
Wie stark die jetzt Überschwingt kann man wohl nur mit einem Oszilloskop feststellen.
Blitzt die LED denn deutlich heller als im normalen Betrieb auf? Das ist wohl schwer festzustellen.

Noch was ist dann natürlich doof. Wenn die 3 LEDs solche Schwankungen aufweisen, dann ist eine Parallelschaltung auch blöd, da dann ja theoretisch bei bereitgestellten 3x3,5A = 10,5A die eine LED evtl. 4A ab bekommt und andere nur je 3,25A. Das verteilt sich ja dann willkürlich...
Ja deswegen sollte man einfach die Spannungen der einzelnen LEDs im Betrieb bei Nennstrom messen.
Dann kann man schauen wie weit diese auseinander liegen, wenn das zu viel ist könnte man Ausgleichswiderstände in Reihe zu den LEDs schalten die diese ungleichheit ausgleichen.

Prinzipiell könnte man auch jeden LED Strom wenn sie gemeinsam betrieben werden messen und miteinander vergleichen.
Das geht aber nur wenn man sicherstellen kann das sich der Innenwiderstand der Zuleitung zu jeder LED nicht durch die Messung verändert (Multimeter in Reihe z.B.).
Hier muss dann entweder mit einem besonders niederohmig angebundenen Shunt gearbeitet werden, besser noch ist eine Stromzange die Gleichstrom messen kann.

Zwar keine Lösung für Problem aus EDIT oben (Stromverteilung Parallelschaltung) aber eine weitere Überlegung zur Energieeinsparung.
habe mir eben die Baugrößen-Gleichen 80W und 60W Module angeschaut.
Wie wäre es wenn man die 100W LEDs einfach mit weniger Strom beaufschlagt.
Je weniger Strom desto effizienter.

Bisher habe ich keine Step-Up (Boost-Converter) gefunden, die im unteren Preissegment und mit kleiner Bauform (Leistung bis 150W) den Strom per Trimmer / Poti regeln lassen.
Sowas vielleicht? http://www.aliexpress.com/item//32642489577.html
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Wie so oft kommt es darauf an.
Also Wandler erst einschalten und dann die LEDs verbinden sorgt zu 100% iger Wahrscheinlichkeit für kurzzeitigen Überstrom.
Die Kondensatoren am Ausgang sind voll und werden in die LED "entladen".
Die LED erst anklemmen und dann einschalten könnte auch zu einem Überstrom führen wenn die Stromregelung Überschwingt.
Wie stark die jetzt Überschwingt kann man wohl nur mit einem Oszilloskop feststellen.
Blitzt die LED denn deutlich heller als im normalen Betrieb auf? Das ist wohl schwer festzustellen.


Ja deswegen sollte man einfach die Spannungen der einzelnen LEDs im Betrieb bei Nennstrom messen.
Dann kann man schauen wie weit diese auseinander liegen, wenn das zu viel ist könnte man Ausgleichswiderstände in Reihe zu den LEDs schalten die diese ungleichheit ausgleichen.

Prinzipiell könnte man auch jeden LED Strom wenn sie gemeinsam betrieben werden messen und miteinander vergleichen.
Das geht aber nur wenn man sicherstellen kann das sich der Innenwiderstand der Zuleitung zu jeder LED nicht durch die Messung verändert (Multimeter in Reihe z.B.).
Hier muss dann entweder mit einem besonders niederohmig angebundenen Shunt gearbeitet werden, besser noch ist eine Stromzange die Gleichstrom messen kann.


Wie wäre es wenn man die 100W LEDs einfach mit weniger Strom beaufschlagt.
Je weniger Strom desto effizienter.


Sowas vielleicht? http://www.aliexpress.com/item//32642489577.html


Hallo.
Danke vorab schon mal für Deine Hilfe.

Erstmal, die LiPos sind da, einer ist defekt, aber das wusste ich, die anderen drei sind Typengleich, aber von den Größen her unterschiedlich Dick/Breit.
Von den einzelnen Zellenspannungen her muss ich erst mal schauen wie dicht die bei einander liegen, werde dazu am iCharger ein oder zwei Zyklen aufzeichnen (Laden/Entladen). Falls die zu weit auseinander liegen, ist mir die Laufzeitverlängerung wurscht und ich nutze dann doch meinen 6S LiPo.

Dann habe ich am Eingang höchstens 25,2V hängen und somit beim jetztigen geplanten Zuschalten der LEDs nach Hochfahren des Boost-Converters auch nur maximal diese 25,2V (Minus Diodenspannung) anliegen.
Das dürften die LEDs verkraften.

Weiter oben, Post #41 hatte man mir auch eine zweite Variante, die mit dem großen ELKO am Eingang (LiPo-Seitig) vorgestellt.
Ich hatte das nicht so ganz verstanden. Könnte ich da dann auch verhindern, dass die LEDs aufblitzen und müsste diese nicht später zuschalten?

Für was sind die ELKOs Eingangsseitig auf dem Boost Converter zuständig? Was passiert wenn man diese erhöht?
 

Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Das dürften die LEDs verkraften.
Messen! Nicht schätzen.

Weiter oben, Post #41 hatte man mir auch eine zweite Variante, die mit dem großen ELKO am Eingang (LiPo-Seitig) vorgestellt.
Ich hatte das nicht so ganz verstanden. Könnte ich da dann auch verhindern, dass die LEDs aufblitzen und müsste diese nicht später zuschalten?
Möglich, halte ich aber für unwahrscheinlich, warum der Regler mehr überschwingen sollte wenn die Eingangsspannung einbricht erschließt sich mir nicht.

Für was sind die ELKOs Eingangsseitig auf dem Boost Converter zuständig? Was passiert wenn man diese erhöht?
Zum abpuffern der Impulsförmigen Stromaufnahme des Schaltreglers.
Man kann die Elkos durchaus größer machen, ob das den gewünschten Effekt bring das der Regler weniger überschwingt halte ich für fraglich.

Ich habe mal ein paar Versuche mit dem "1200W" Wandler den ich hier habe gemacht.
Als LED habe ich nur eine 30W LED zur Verfügung, Stromversorgung war ein Labornetzteil das auf 10V und 10A Strombegrenzung eingestellt war (Linear geregelt).
Die LED wird normalerweise mit rund 15V und 2A betrieben.
Im Einschaltmoment habe ich einmal LED Spannung und Strom mit dem Oszilloskop aufgenommen.
Ich habe auch noch einmal ein großen Elko parallel zum Netzteil gehängt, tendenziell sind die Spitzenströme nochmal etwas hochgegangen aber das ist von einschalten zu einschalten unterschiedlich.
Hier sind einmal zwei Screenshots:
ds2_quickprint54iqcb.png


ds2_quickprint6x9qd7.png


Der Regler war übrigens auf 48V Leerlaufspannung eingestellt, also weit über der Nenn LED Spannung.
Wie man erkennen kann steigt die Spannung (gelb) auf etwas über 10V (Zwei Divisionen und 5V pro Divison).
Das ist die direkte Wandler Eingangsspannung minus einer Dioden Vorwärtsspannung.
Etwa 10ms später springt erst der Wandler an und die Ausgangsspannung steigt weiter.
Die Spannung steigt bis zur LED Vorwärtsspannung und die LED beginnt zu leiten.
Hier schwingt der Stromregler jetzt über, im zweiten Bild auf rund das dreifache des eingestellten Stromes.
Das ganze aber nur für eine sehr kurze Zeit, die LED sollte das abkönnen.

So sieht der Verlauf aus wenn der Wandler auf 20V Leerlaufspannung eingestellt ist und man die LED später verbindet.
ds2_quickprint8bisn3.png


Letzteres scheint mir wenn man die Spannung nur ein bisschen höher einstellt fast die bessere Variante zu sein.
Also Wandler laufen lassen und dann die LED verbinden sorgt für weniger Impulsstrom.
 
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7 Oktober 2011
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Hast ja recht, Messen ist immer besser als Schätzen ;).
Danke für die verlinkten Boost-Converter, die habe ich noch (doppelt so teuer) in Großbrittanien gefunden bei einem Lieferanten, bei dem bisher immer alles glatt lief.
Nochmals 30€ mehr und dann brauch ich auch noch ein 3-Fach Poti.
Danke.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Hi,
eben erst gesehen, dass Du Dir nochmals mehr Arbeit gemacht hast mit all den Messungen und Screenshots.
Vielen Dank dafür.

Also ist es am gesündesten für die LEDs, wenn ich alle drei erst zuschalte nachdem der Boost-Converter hoch gefahren ist und die Ausgangsspannung des Boosters nicht allzu viel höher ist als die benötigte Spannung für die LEDs.
Somit fällt aber auch die Variante mit 3St. 4S LIPos flach, da ich dann mit Boost-Converter die Ausgangsspannung wesentlich "zu hoch" einstellen müsste.

Bei 2St. 4S hätte ich aber 2x4x4,2V also von 29,6V bis 33,6V. Somit wäre dann alles im grünen Bereich, da ich dann minimal boosten müsste um, sagen wir mal auf 36V Ausgangsspannung zu kommen.

Zu überlegen wäre jetzt noch drei der von Dir oben verlinkten Boost-Converter zu verwenden.
Diese sind dann aber wieder im Verhalten evtl. anders als der 1200W Boost-Converter.

Weiterhin habe ich den Zweig mit Zuschalt-Verzögerung und evtl. Last-Relais dann dreimal.

LEDs zu sortieren ist vom Kostenaufwand her überschaubar, zumal ich die 15-30€ für die drei neuen Boost-Converter dann auch spare und LEDs ab einer Abnahmemenge von 5St. in China für umgerechtnet 6€/St zu haben sind.

Ich werde mir mal in einer ruhigen Stunde wieder Gedanken dazu machen, aktuell ist's grad zu stressig bei mir.





EDIT:
Was macht so ein Teil eigentlich:

http://www.banggood.com/de/DC-10-60V-20A-1200W-PWM-Motor-Speed-Control-Module-p-988501.html

Ist da Ausgangsspannung gleich der Eingangsspannung und ich kann "nur" den Strom regulieren?
Wäre ja dann bei mir auch nicht so ganz verkehrt und bis 20A für den Preis...

Ist aber dabei sicherlich so, dass mit sinkender Spannung der Strom sich am Ausgang ändert, oder....
 
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Alexander

Flashaholic*
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Was macht so ein Teil eigentlich:
Das ist nur eine PWM Schaltung mehr nicht.
Für LEDs völlig ungeeignet, da es den Strom nur zerhackt und keinen konstanten Strom liefert
(zumindest wenn die Versorgung aus einer ungeregelten Quelle mit geringem Innenwiderstand kommt[also ein dickes Akkupack])
Damit bekommen die LEDs wenn sie eingeschaltet sind weit mehr strom als sie sollten und sind dann eine längere Zeit aus.
Gemittelt über die Zeit ergeben sich dann je nach Puls Pausen Verhältnis unterschiedliche Helligkeitslevel.

Für Motoren jedoch gut brauchbar(nur für Motoren ohne interne Elektronik).
 
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