Apollon ist der griechische Gott des Lichtes. Also war er Namesträger für meinen zweiten Mod hier.
Es ist ein 10.000 Lumen (angeblich, wer weiß das schon) 100W LED-Strahler, welcher mit 12-24V betrieben werden kann. Er ist eine Machbarkeitsstudie für ein neues Projekt und deshalb nur "funktionell" und ohne Design-Aspekte gebaut.
Doch lassen wir erst mal die Bilder sprechen:
Doch, hell ist sie geworden. Ich habe jetzt noch grüne Flecken in den Augen.
Und wie man sieht, für 100W ist sie auffallend klein und leicht (540gr):
Trotzdem wurde das Gehäuse nach einer Stunde Dauertest nur leicht handwarm. Dies liegt wieder mal an meiner aktiven Belüftung:
Links befindet sich ein DC/DC-Stepup (auch Booster genannt) max. 150W mit einstellbarer Strombegrenzung. Zudem noch ein winziger DC-Step Down 12V damit der Lüfter eine konstante Spannung hat.
Rechts daneben ist ein 12V Lüfter, welcher ein Alukühlkörper permanent kühlt auf dem der 100W Chip aufgeschraubt ist. Rechts eine Optik, welche das Licht auf 60 Grad bündelt.
Noch ein Blick ins Innenleben:
Hier sieht man den DC-Booster, welcher direkt am Lüfter befestigt ist, damit der Booster immer einen kühlen Kopf bewahrt.
Rechts sieht man den Leistungsregler, bei dem noch der Drehknopf fehlt.
Ein Blick von vorne auf das Objektiv gedimmt auf ca. 2W:
Ja, diese Lampe ist von 1-100W dimmbar. Dazu habe ich nur die Strombegrenzung etwas manipuliert, so dass diese nie über 100W (~3A) geht.
Was mir sehr gut gefallen hat:
1) Das Ding wird tatsächlich nicht heiß. Das weckt meine Hoffnung darauf, demnächst doch mal 100W in eine Taschenlampe zu verbauen.
2) Günstig war es auch: Alukühler samt Lüfter für 4€ in ebay, den Chip 9,50€, das Objektiv 7€, der DC-Booster 8€, Acrylglas, Lochblech und Kleinteile rund 5€. Somit kostet dieser Strahler rund 35€.
3) Das Ding ist mit 540gr überraschend leicht
Was mir weniger gefällt:
1) Der Booster hat einen sehr hohen Einschaltstrom. So manche PCB der Akkus schalten dadurch sofort aus, so manches Netzteil geht sofort in die Strombegrenzung. Schaltet man aber die Lampe aus und sofort wieder ein leuchtet sie. Dies könnnte man umgehen, indem man einen Elko mit mind. 10.000µF vor dem Einschalter verbaut, so dass er immer schon vorgeladen ist und den Anlaufstrom abfängt.
2) Angeblich kann der Booster ab 10V, aber ich würde mal sagen dass er erst so ab 12,5-13V garantiert sauber loslegt.
3) Der Wirkungsgrad unter dieser Last ist weit von den "Bis zu 95% (Effizienz).." entfernt, grobe Messungen ergaben so rund 85%.
1) und 2) kann man umgehen, indem man die Lampe nicht gleich mit 100W einschaltet, sondern erst nach dem Einschalten hoch regelt.
Insgesamt würde ich sagen das Ding ist schon unverschämt hell und man sollte niemanden der näher als 10m steht blenden, sonst sieht der grüne Flecken. Ich weiß, wovon ich rede.
Das kleine Teil kommt jetzt mal ins WoMo mit 10m Kabel für die Autosteckdose.
Ich denke nun, dass ich ich an das Projekt "1km Fernstrahler" bald ran machen kann.
Ich hoffe ihr konntet es verstehen und bin gespannt auf eure Fragen
Es ist ein 10.000 Lumen (angeblich, wer weiß das schon) 100W LED-Strahler, welcher mit 12-24V betrieben werden kann. Er ist eine Machbarkeitsstudie für ein neues Projekt und deshalb nur "funktionell" und ohne Design-Aspekte gebaut.
Doch lassen wir erst mal die Bilder sprechen:
Doch, hell ist sie geworden. Ich habe jetzt noch grüne Flecken in den Augen.
Und wie man sieht, für 100W ist sie auffallend klein und leicht (540gr):
Trotzdem wurde das Gehäuse nach einer Stunde Dauertest nur leicht handwarm. Dies liegt wieder mal an meiner aktiven Belüftung:
Links befindet sich ein DC/DC-Stepup (auch Booster genannt) max. 150W mit einstellbarer Strombegrenzung. Zudem noch ein winziger DC-Step Down 12V damit der Lüfter eine konstante Spannung hat.
Rechts daneben ist ein 12V Lüfter, welcher ein Alukühlkörper permanent kühlt auf dem der 100W Chip aufgeschraubt ist. Rechts eine Optik, welche das Licht auf 60 Grad bündelt.
Noch ein Blick ins Innenleben:
Hier sieht man den DC-Booster, welcher direkt am Lüfter befestigt ist, damit der Booster immer einen kühlen Kopf bewahrt.
Rechts sieht man den Leistungsregler, bei dem noch der Drehknopf fehlt.
Ein Blick von vorne auf das Objektiv gedimmt auf ca. 2W:
Ja, diese Lampe ist von 1-100W dimmbar. Dazu habe ich nur die Strombegrenzung etwas manipuliert, so dass diese nie über 100W (~3A) geht.
Was mir sehr gut gefallen hat:
1) Das Ding wird tatsächlich nicht heiß. Das weckt meine Hoffnung darauf, demnächst doch mal 100W in eine Taschenlampe zu verbauen.
2) Günstig war es auch: Alukühler samt Lüfter für 4€ in ebay, den Chip 9,50€, das Objektiv 7€, der DC-Booster 8€, Acrylglas, Lochblech und Kleinteile rund 5€. Somit kostet dieser Strahler rund 35€.
3) Das Ding ist mit 540gr überraschend leicht
Was mir weniger gefällt:
1) Der Booster hat einen sehr hohen Einschaltstrom. So manche PCB der Akkus schalten dadurch sofort aus, so manches Netzteil geht sofort in die Strombegrenzung. Schaltet man aber die Lampe aus und sofort wieder ein leuchtet sie. Dies könnnte man umgehen, indem man einen Elko mit mind. 10.000µF vor dem Einschalter verbaut, so dass er immer schon vorgeladen ist und den Anlaufstrom abfängt.
2) Angeblich kann der Booster ab 10V, aber ich würde mal sagen dass er erst so ab 12,5-13V garantiert sauber loslegt.
3) Der Wirkungsgrad unter dieser Last ist weit von den "Bis zu 95% (Effizienz).." entfernt, grobe Messungen ergaben so rund 85%.
1) und 2) kann man umgehen, indem man die Lampe nicht gleich mit 100W einschaltet, sondern erst nach dem Einschalten hoch regelt.
Insgesamt würde ich sagen das Ding ist schon unverschämt hell und man sollte niemanden der näher als 10m steht blenden, sonst sieht der grüne Flecken. Ich weiß, wovon ich rede.
Das kleine Teil kommt jetzt mal ins WoMo mit 10m Kabel für die Autosteckdose.
Ich denke nun, dass ich ich an das Projekt "1km Fernstrahler" bald ran machen kann.
Ich hoffe ihr konntet es verstehen und bin gespannt auf eure Fragen
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