Hallo zusammen,
ein paar Fragen hatte ich dazu im Vorfeld, vor einer Weile habe ich Fotos angekündigt, und jetzt ist es soweit: meine Leuchte ist überwiegend einsatzbereit und reif für eine Vorstellung
Meine Vorgaben waren:
- UV und andere Wellenlängen zur Fluoreszenzanregung, dazu noch Weiß
- ausreichend Leuchtstärke, um auch schwach fluoreszierende Dinge in einigem Abstand anzuregen
- eine Stunde Laufzeit auf hellster Stufe
- ausreichend robust und wetterfest
Damit war für mich schnell klar, dass die Leuchte groß, schwer und aktiv gekühlt wird, und einen externen Akkupack braucht.
Um den ganzen Ärger mit Akkutausch, robustem Akkupack, Balancing und Ladetechnik allgemein zu vermeiden, habe ich für das Projekt Akkus, Schnellladegerät und umgebauten Akkuaufsatz von Metabo bzw "CAS" Alliance verwendet. Zuerst dachte ich an eine USB-PD Powerbank mit 45W, im Laufe der Planung wurde das aber zu schwach.

Leuchte, mit Display und Bedienelementen oben, Türgriff mit Daumentaste, und Lüftern seitlich und vorne.

Seitenansicht mit Lüftungshauben aus dem 3D-Drucker.

Rückseite, Spannungseingang und Hauptschalter. Wollte ich schon immer mal verbauen!

Zum Transport im Koffer mit Ladegerät, zwei Akkus und Kleinkram.

Leuchte, Akkupack und 1m Kabelverbindung.

Display, beleuchtete Taster und Drehimpulsgeber ("endloses Poti").

Das "Busy End" mit 4x UV, 2x Blau und 2x Weiß, mit Filtern und Linsen davor.
Rundrum noch sechs I2C Temperatursensoren, und davor ein 72mm Kameraobjektivschutz"filter".
Ein paar halbwegs zufällig ausgewählte Fotos von den Details:

Ursprünglich wollte ich nur solche 12x12mm LEDs verwenden, mit je 16 Dies. Die violette und grüne hat sich als unnötig erwiesen (zur Fluoreszensanregung), die blaue hat viel zu breitbandig geleuchtet. Weiße LEDs gab es in der elektrischen und mechanischen Größe leider auch nicht.
Verwendet habe ich von diesen also nur die UV, bei laut Datenblatt 365nm und gemessenen 372nm.

Eine 2mm Kupferplatte, auf die die LEDs und Temperatursensoren aufgelötet (UV) bzw mit Wärmeleitpaste (Blau+Weiß) aufgebracht werden.
Der Mittelsteg ist für das thermal Pad der UV LEDs, die Aussparungen daneben sind für die untenliegenden Anschlußpads.
Das Auflöten der LEDs war ein Abenteuer für sich..

Der Server-CPU-Kühler, plangeschliffen, mit der Kupferplatte. Ich habe jetzt eine Kiste voller größerer und trotzdem schlechterer Kühler im Regal..

Unerwartet schwierig war es, ein Gehäuse zu finden, in das Kühler, Lüfter, Elektronik usw reinpasst, das trotzdem so kompakt wie möglich sein soll.
Am Ende kam ich mit einem Rittal Gehäuse hin. Unten original, oben mit Aussparungen und Gewindebuchsen. Gewindeeinschmelzbuchsen habe ich lieben gelernt!

Kabelsalat? Und es sind noch nicht mal alle Komponenten drinnen..

Das ist der Shunt zum Strom messen. Fünf dicke SMD Präzisionswiderstände parallel und unhandlich dicke Kabel.

Das obere Fach mit Display, Tastern, Drehimpulsgeber, Microcontroller (Arduino mit MicroPython) und NFC als Bediensperre/Schlüsselschalter/Kindersicherung.

So langsam klärt sich der Kabelsalat.
Rechts oben die vier LED Treiber (2 für UV, je 1 Blau und Weiß) auf Kühlkörpern, dadrunter nicht sichtbar ein 5V Wandler, DAC zum Ansteuern der Treiber und ein Spannungs/Strom/Leistungsmessmodul.
Unten der einblasende Lüfter, Akkustecker und Hauptschalter.
Oben mittig ist ein Sicherungshalter.
Links der Kühlkörper und ausblasende Lüfter.

Alle 8 LEDs verbaut.

LEDs, Gehäuse und Objektivschutz"filter", passt gerade so noch zusammen.

Unerwartetes Problem:
Selbst die 0,x% Reflektion des entspiegelten Objektivschutz"filters" wirft noch so viel UV zurück, dass der Phosphor der weißen LEDs kräftig störend leuchtet..
Eine UV-Filterfolie aus dem Bühnenbau zwischen weißer LED und deren Linse hat Abhilfe gebracht.

Die erste UV LED hat hier schon einen Filter, um das sichtbare Licht Richtung Violett und Blau rauszufiltern.

Unerwartetes Problem 2:
nach wenigen Sekunden auf voller Leistung reißen die Filter.
Erst dachte ich, es läge an der thermischen Spannung durch die feste Verklebung. Aber auch ein nur aufgelegter Filter zerspringt sofort.
Ein Tütchen Glassplitter später bin ich dann auf andere Filter umgestiegen..
ein paar Fragen hatte ich dazu im Vorfeld, vor einer Weile habe ich Fotos angekündigt, und jetzt ist es soweit: meine Leuchte ist überwiegend einsatzbereit und reif für eine Vorstellung
Meine Vorgaben waren:
- UV und andere Wellenlängen zur Fluoreszenzanregung, dazu noch Weiß
- ausreichend Leuchtstärke, um auch schwach fluoreszierende Dinge in einigem Abstand anzuregen
- eine Stunde Laufzeit auf hellster Stufe
- ausreichend robust und wetterfest
Damit war für mich schnell klar, dass die Leuchte groß, schwer und aktiv gekühlt wird, und einen externen Akkupack braucht.
Um den ganzen Ärger mit Akkutausch, robustem Akkupack, Balancing und Ladetechnik allgemein zu vermeiden, habe ich für das Projekt Akkus, Schnellladegerät und umgebauten Akkuaufsatz von Metabo bzw "CAS" Alliance verwendet. Zuerst dachte ich an eine USB-PD Powerbank mit 45W, im Laufe der Planung wurde das aber zu schwach.

Leuchte, mit Display und Bedienelementen oben, Türgriff mit Daumentaste, und Lüftern seitlich und vorne.

Seitenansicht mit Lüftungshauben aus dem 3D-Drucker.

Rückseite, Spannungseingang und Hauptschalter. Wollte ich schon immer mal verbauen!

Zum Transport im Koffer mit Ladegerät, zwei Akkus und Kleinkram.

Leuchte, Akkupack und 1m Kabelverbindung.

Display, beleuchtete Taster und Drehimpulsgeber ("endloses Poti").

Das "Busy End" mit 4x UV, 2x Blau und 2x Weiß, mit Filtern und Linsen davor.
Rundrum noch sechs I2C Temperatursensoren, und davor ein 72mm Kameraobjektivschutz"filter".
Ein paar halbwegs zufällig ausgewählte Fotos von den Details:

Ursprünglich wollte ich nur solche 12x12mm LEDs verwenden, mit je 16 Dies. Die violette und grüne hat sich als unnötig erwiesen (zur Fluoreszensanregung), die blaue hat viel zu breitbandig geleuchtet. Weiße LEDs gab es in der elektrischen und mechanischen Größe leider auch nicht.
Verwendet habe ich von diesen also nur die UV, bei laut Datenblatt 365nm und gemessenen 372nm.

Eine 2mm Kupferplatte, auf die die LEDs und Temperatursensoren aufgelötet (UV) bzw mit Wärmeleitpaste (Blau+Weiß) aufgebracht werden.
Der Mittelsteg ist für das thermal Pad der UV LEDs, die Aussparungen daneben sind für die untenliegenden Anschlußpads.
Das Auflöten der LEDs war ein Abenteuer für sich..

Der Server-CPU-Kühler, plangeschliffen, mit der Kupferplatte. Ich habe jetzt eine Kiste voller größerer und trotzdem schlechterer Kühler im Regal..

Unerwartet schwierig war es, ein Gehäuse zu finden, in das Kühler, Lüfter, Elektronik usw reinpasst, das trotzdem so kompakt wie möglich sein soll.
Am Ende kam ich mit einem Rittal Gehäuse hin. Unten original, oben mit Aussparungen und Gewindebuchsen. Gewindeeinschmelzbuchsen habe ich lieben gelernt!

Kabelsalat? Und es sind noch nicht mal alle Komponenten drinnen..

Das ist der Shunt zum Strom messen. Fünf dicke SMD Präzisionswiderstände parallel und unhandlich dicke Kabel.

Das obere Fach mit Display, Tastern, Drehimpulsgeber, Microcontroller (Arduino mit MicroPython) und NFC als Bediensperre/Schlüsselschalter/Kindersicherung.

So langsam klärt sich der Kabelsalat.
Rechts oben die vier LED Treiber (2 für UV, je 1 Blau und Weiß) auf Kühlkörpern, dadrunter nicht sichtbar ein 5V Wandler, DAC zum Ansteuern der Treiber und ein Spannungs/Strom/Leistungsmessmodul.
Unten der einblasende Lüfter, Akkustecker und Hauptschalter.
Oben mittig ist ein Sicherungshalter.
Links der Kühlkörper und ausblasende Lüfter.

Alle 8 LEDs verbaut.

LEDs, Gehäuse und Objektivschutz"filter", passt gerade so noch zusammen.

Unerwartetes Problem:
Selbst die 0,x% Reflektion des entspiegelten Objektivschutz"filters" wirft noch so viel UV zurück, dass der Phosphor der weißen LEDs kräftig störend leuchtet..
Eine UV-Filterfolie aus dem Bühnenbau zwischen weißer LED und deren Linse hat Abhilfe gebracht.

Die erste UV LED hat hier schon einen Filter, um das sichtbare Licht Richtung Violett und Blau rauszufiltern.

Unerwartetes Problem 2:
nach wenigen Sekunden auf voller Leistung reißen die Filter.
Erst dachte ich, es läge an der thermischen Spannung durch die feste Verklebung. Aber auch ein nur aufgelegter Filter zerspringt sofort.
Ein Tütchen Glassplitter später bin ich dann auf andere Filter umgestiegen..



