Heute ist mein neuester Zugang mal für ein kleines Review fällig.
Es ist die Spark SD52-CW
Allgemeines
Verpackung
Die Verpackung ist der schwarze Spark-Standard-Karton. Nichts außergewöhnliches, aber durchaus ansprechend und zweckmäßig.
Lieferumfang
Neben der Lampe befinden sich ein abnehmbarer Clip, das Kopfband, Magnet und Stativadapter, 2 O-Ringe und eine Bedienungsanleitung im Karton.
technische Daten
Energieversorung: 2x AA oder 2x 14500 LiFePo
Spannungsbereich: 1.6V bis 7.6V
5 Modi: 300lm/1,5h - 220lm/1,9h - 80lm/7h - 12lm/43h - 0,5lm/50 Tage --- Mit LiFePo 14500er 360lm
Gewicht: mit Batterie 75g -- mit Batterien und Stirnband 120g
Länge: 62mm
Durchmesser: 33mm
Mehr und ausführlichere Infos gibt es bei Spark.
Bei den Gewichten scheint irgendwas nicht zu stimmen! Ich habe die SD52 mal gewogen und komme ohne Batterien auf 79g und mit 2x 14500 LiFePo sind es dann schon 112g. Und wenn man das Kopfband noch mit dazu packt sogar 154g!
Verarbeitung
Die ganze Lampe wirkt recht wertig und massiv. Das ist sie ja eigentlich auch, ist im Innern doch nur der Schacht für die 2 Batterien ausgefräst.
Die Gewinde sind sehr ordentlich gefertigt und leicht gefettet. Beim Schrauben knarrt und quietscht rein gar nichts, die laufen wirklich butterweich. Alle Verbindungen sind mit O-Ringen abgedichtet und somit ist die SD52 "wasserdicht" nach IPX8.
Lediglich die Anodisierung hat mich nicht ganz überzeugt. Im Bereich der Rändelungen blitzt es hin und wieder hell auf. Das hatte ich bei Spark so bisher noch nicht. Allerdings fällt das wirklich nur auf wenn man sehr genau hinschaut.
Sehr interessant gelöst ist das Batteriefach bzw. die Herstellung des Kontaktes vom Cap zu den Batterien.
Die 2 Messingbolzen greifen in die Bohrungen im Batterierohr. Das ganze Innere der Cap ist drehbar gelagert. Da es der Spark egal ist wie man die Batterien einlegt, muß man beim aufsetzen der Cap auch nichts beachten. Allerdings müssen die Batterien, trotz Verpolschutz, natürlich jeweils gegenläufig eingelegt werden.
Die LED sitzt nicht 100-prozentig zentriert unter dem "Reflektor". Das stört, bei einem reinen Fluter, aber beim Lichtbild überhaupt nicht. Das könnte, wenn denn ein Reflektor verbaut wäre, aber durchaus anderst sein.
Die Abdeckung der LED läßt sich abschrauben. Wofür erschließt sich mir nicht so ganz. Einen Diffusor einzusetzen macht ja bei der Lampe keinen Sinn. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann einen "Throweraufsatz" oder verschiedene Farbfilter. Schaumermal.
Bedienung
Die SD52 wird über einen (elektronischen?) Taster an der Seite bedient.
Ein kurzer Click und die Lampe schaltet im zuletzt benutzen Modus ein. Clicken und Halten startet das Ramping: Low - Med1 - Med2 - Max und so weiter. Bei der gewünschten Leuchtstufe loslassen und es leuchtet wie gewünscht. Den Turbo Modus erreicht man durch einen Doppelcklick. Dies funktioniert auch bei ausgeschalteter Lampe. Durch einen erneuten Doppelclick geht es zurück in den zuvor verwendeten Modus.
Tragekomfort
Der Clip aus verchromtem Stahl sitzt schön fest. Wenn man allerdings die Lampe an einen dicken Stoff anclipt, kann es passieren, daß er aus seiner Nut herausrutscht. Bei einem normalen Jeansstoff passiert dies jedoch nicht. Er kann in beide Richtungen angebracht werden, Was aber nicht wirklich notwendig ist, da man den Schalter ja meistens oben haben möchte.
Es wäre schön gewesen, wenn der Clip matt verchromt wäre, das würde imho besser zum Finish der Lampe passen.
Trotz ihres Gewichtes trägt sich die SD52 recht angenhem. Der zusätzliche "Überkopfgurt" hält sie sehr stabil da wo sie hingehört und wenn man nicht gerade ein Headbanger ist, wackelt auch beim schnelleren Laufen nichts. Die Lampe sitzt fest in ihrer Silikonhalterung und doch läßt sich der Winkel einfach verstellen.
Sonstiges
In der Cap der SD52 ist ein metrisches 4mm Innegewinde vorhanden.
Darin läßt sich das mitgelieferte Zubehör verschrauben. Das ist einmal ein Messingadapter um die Lampe auf ein Stativ (UNC 1/8" Gewinde) zu montieren und, ebenfalls sehr nützlich, der anschraubbare Magnet.
Das Kopfband und der Clip der SD6 passen auch an die SD52, da der Nutdurchmeser trotz unterschiedlicher Dicke gleich ist.
Größenvergleich:
Und im Kreise der Familie
Beamshots
Diese Bilder sind mit einer Canon EOS 5D und dem EF 17-40 4.0 @17mm, bei Blende 5,6 und 6 Sekunden Belichtungszeit entstanden. Die Empfindlichkeit war ISO 400 und der Weißabgleich auf Tageslicht.
Das obere Bild ist immer mit einer Versorgung durch AA Eneloops, beim unteren waren 14500er LiFePos eingelegt.
Die Bank stand ganz grob geschätzt ca. 6m entfernt.
Die Low und Med1 Bilder habe ich mir gespart, da auf diesen leider überhaupt nichts zu sehen war. Das Low mit 0,5lm reicht mir gerade so um in absoluter Dunkelheit niergends gegen zu laufen. Med1 ist schon hell genug für eine gute Orientierung im Raum.
Med2
Max
Super
Und noch was zum Vergleich:
Allerdings war die Auswahl nicht so einfach, da ich außer der SD6 absolut nichts, im Leuchtbild vegleichbares, habe. Alle Lampen liefen natürlich auf der höchsten Stufe.
Spark SD6
ITP A1 EOS
Lumapower Incendio V3
Sunwayman V10R
Und noch mal an anderer Location:
SD52 (mit LiFePos)
SD6
ITP A1 EOS
Lumapower Incendio V3
Sunwayman V10R
Zusammenfassung
Pros
Der Brummer unter den Kopflampen.
Natürlich hinkt der Vergleich etwas. Aber sie haut doch sehr viel Licht raus und ist halt sehr "knubbelig".
Mir gefällt die Lampe außerordentlich gut. Sie sitzt toll am Kopf und ist trotz ihres Gewichtes sehr komfortabel zu tragen. Vom Design her gefällt sie mir sehr gut. Ich mag die kleinen dicken eben. Für mich persönlich die schönste Kopflampe von Spark.
Lediglich die etwas schlechtere Anodisierung und der ungewöhnliche Spannungsbereich, der die Verwendung von LiIonen-Akkus ausschließt, führen zu Punktabzügen. Ich begreife immer noch nicht, wieso sich Spark, wie schon bei der SL52, für die Verwendung von den, doch etwas exotischen, LiFePo-Zellen entschieden hat.
Diese Lampe hätte ich gerne noch als "normale" Taschanlampe. Ein kleiner knuddeliger Fluter würde mir noch fehlen.
Es ist die Spark SD52-CW
Allgemeines
Verpackung
Die Verpackung ist der schwarze Spark-Standard-Karton. Nichts außergewöhnliches, aber durchaus ansprechend und zweckmäßig.
Lieferumfang
Neben der Lampe befinden sich ein abnehmbarer Clip, das Kopfband, Magnet und Stativadapter, 2 O-Ringe und eine Bedienungsanleitung im Karton.
technische Daten
Energieversorung: 2x AA oder 2x 14500 LiFePo
Spannungsbereich: 1.6V bis 7.6V
5 Modi: 300lm/1,5h - 220lm/1,9h - 80lm/7h - 12lm/43h - 0,5lm/50 Tage --- Mit LiFePo 14500er 360lm
Gewicht: mit Batterie 75g -- mit Batterien und Stirnband 120g
Länge: 62mm
Durchmesser: 33mm
Mehr und ausführlichere Infos gibt es bei Spark.
Bei den Gewichten scheint irgendwas nicht zu stimmen! Ich habe die SD52 mal gewogen und komme ohne Batterien auf 79g und mit 2x 14500 LiFePo sind es dann schon 112g. Und wenn man das Kopfband noch mit dazu packt sogar 154g!
Verarbeitung
Die ganze Lampe wirkt recht wertig und massiv. Das ist sie ja eigentlich auch, ist im Innern doch nur der Schacht für die 2 Batterien ausgefräst.
Die Gewinde sind sehr ordentlich gefertigt und leicht gefettet. Beim Schrauben knarrt und quietscht rein gar nichts, die laufen wirklich butterweich. Alle Verbindungen sind mit O-Ringen abgedichtet und somit ist die SD52 "wasserdicht" nach IPX8.
Lediglich die Anodisierung hat mich nicht ganz überzeugt. Im Bereich der Rändelungen blitzt es hin und wieder hell auf. Das hatte ich bei Spark so bisher noch nicht. Allerdings fällt das wirklich nur auf wenn man sehr genau hinschaut.
Sehr interessant gelöst ist das Batteriefach bzw. die Herstellung des Kontaktes vom Cap zu den Batterien.
Die 2 Messingbolzen greifen in die Bohrungen im Batterierohr. Das ganze Innere der Cap ist drehbar gelagert. Da es der Spark egal ist wie man die Batterien einlegt, muß man beim aufsetzen der Cap auch nichts beachten. Allerdings müssen die Batterien, trotz Verpolschutz, natürlich jeweils gegenläufig eingelegt werden.
Die LED sitzt nicht 100-prozentig zentriert unter dem "Reflektor". Das stört, bei einem reinen Fluter, aber beim Lichtbild überhaupt nicht. Das könnte, wenn denn ein Reflektor verbaut wäre, aber durchaus anderst sein.
Die Abdeckung der LED läßt sich abschrauben. Wofür erschließt sich mir nicht so ganz. Einen Diffusor einzusetzen macht ja bei der Lampe keinen Sinn. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann einen "Throweraufsatz" oder verschiedene Farbfilter. Schaumermal.
Bedienung
Die SD52 wird über einen (elektronischen?) Taster an der Seite bedient.
Ein kurzer Click und die Lampe schaltet im zuletzt benutzen Modus ein. Clicken und Halten startet das Ramping: Low - Med1 - Med2 - Max und so weiter. Bei der gewünschten Leuchtstufe loslassen und es leuchtet wie gewünscht. Den Turbo Modus erreicht man durch einen Doppelcklick. Dies funktioniert auch bei ausgeschalteter Lampe. Durch einen erneuten Doppelclick geht es zurück in den zuvor verwendeten Modus.
Tragekomfort
Der Clip aus verchromtem Stahl sitzt schön fest. Wenn man allerdings die Lampe an einen dicken Stoff anclipt, kann es passieren, daß er aus seiner Nut herausrutscht. Bei einem normalen Jeansstoff passiert dies jedoch nicht. Er kann in beide Richtungen angebracht werden, Was aber nicht wirklich notwendig ist, da man den Schalter ja meistens oben haben möchte.
Es wäre schön gewesen, wenn der Clip matt verchromt wäre, das würde imho besser zum Finish der Lampe passen.
Trotz ihres Gewichtes trägt sich die SD52 recht angenhem. Der zusätzliche "Überkopfgurt" hält sie sehr stabil da wo sie hingehört und wenn man nicht gerade ein Headbanger ist, wackelt auch beim schnelleren Laufen nichts. Die Lampe sitzt fest in ihrer Silikonhalterung und doch läßt sich der Winkel einfach verstellen.
Sonstiges
In der Cap der SD52 ist ein metrisches 4mm Innegewinde vorhanden.
Darin läßt sich das mitgelieferte Zubehör verschrauben. Das ist einmal ein Messingadapter um die Lampe auf ein Stativ (UNC 1/8" Gewinde) zu montieren und, ebenfalls sehr nützlich, der anschraubbare Magnet.
Das Kopfband und der Clip der SD6 passen auch an die SD52, da der Nutdurchmeser trotz unterschiedlicher Dicke gleich ist.
Größenvergleich:
Und im Kreise der Familie
Beamshots
Diese Bilder sind mit einer Canon EOS 5D und dem EF 17-40 4.0 @17mm, bei Blende 5,6 und 6 Sekunden Belichtungszeit entstanden. Die Empfindlichkeit war ISO 400 und der Weißabgleich auf Tageslicht.
Das obere Bild ist immer mit einer Versorgung durch AA Eneloops, beim unteren waren 14500er LiFePos eingelegt.
Die Bank stand ganz grob geschätzt ca. 6m entfernt.
Die Low und Med1 Bilder habe ich mir gespart, da auf diesen leider überhaupt nichts zu sehen war. Das Low mit 0,5lm reicht mir gerade so um in absoluter Dunkelheit niergends gegen zu laufen. Med1 ist schon hell genug für eine gute Orientierung im Raum.
Med2
Max
Super
Und noch was zum Vergleich:
Allerdings war die Auswahl nicht so einfach, da ich außer der SD6 absolut nichts, im Leuchtbild vegleichbares, habe. Alle Lampen liefen natürlich auf der höchsten Stufe.
Spark SD6
ITP A1 EOS
Lumapower Incendio V3
Sunwayman V10R
Und noch mal an anderer Location:
SD52 (mit LiFePos)
SD6
ITP A1 EOS
Lumapower Incendio V3
Sunwayman V10R
Zusammenfassung
Pros
- wertige Verarbeitung
- gut abgestufte Modis
- sehr komfortables und gutsitzendes Kopfband
- tolle homogene Ausleuchtung
- mit LiFePos recht hell
- viel mitgeliefertes Zubehör
- Betrieb mit AA Zellen
- sehr kompakt
- nicht die gewohnte hervorragende Anodisierung
- recht schwer
- keine LiIonen Akkus zugelassen, warum nur?
Der Brummer unter den Kopflampen.
Natürlich hinkt der Vergleich etwas. Aber sie haut doch sehr viel Licht raus und ist halt sehr "knubbelig".
Mir gefällt die Lampe außerordentlich gut. Sie sitzt toll am Kopf und ist trotz ihres Gewichtes sehr komfortabel zu tragen. Vom Design her gefällt sie mir sehr gut. Ich mag die kleinen dicken eben. Für mich persönlich die schönste Kopflampe von Spark.
Lediglich die etwas schlechtere Anodisierung und der ungewöhnliche Spannungsbereich, der die Verwendung von LiIonen-Akkus ausschließt, führen zu Punktabzügen. Ich begreife immer noch nicht, wieso sich Spark, wie schon bei der SL52, für die Verwendung von den, doch etwas exotischen, LiFePo-Zellen entschieden hat.
Diese Lampe hätte ich gerne noch als "normale" Taschanlampe. Ein kleiner knuddeliger Fluter würde mir noch fehlen.
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