Und schon wieder stelle ich euch eine Lampe von SecurityIng vor, die 065B, eine OEM-Variante der Sky Ray King, die zusätzlich auch in der goldenen Ausführung angeboten wird:


Der Lieferumfang ist spartanisch. In der Pappschachtel befinden sich neben der Lampe selbst eine Trageschlaufe und eine Ersatzgummidichtung. Eine Bedienungsanleitung gibt es nicht, wobei im Prinzip alles selbsterklärend ist.
Bislang waren sämtliche Lampen, die ich von SecurityIng kennengelernt habe, tadellos verarbeitet, und das trifft größtenteils auch auf die 065B zu. Die Anodisierung ist fehlerfrei ausgeführt und die Gewinde sind sauber geschnitten.

Mit der Fettung der Gewindegänge hat es der Hersteller sogar zu gut gemeint, das war überhaupt die erste Lampe in meinem Besitz, an der ich das überschüssige Fett erst einmal wegputzen musste. Die Lampe lässt sich fast schon butterweich verschrauben, nur mit eingelegten Akkus ist es aufgrund der Federspannung etwas schwierig bis das Gewinde greift. Das Glas und der Reflektor sind innen mit Fettflecken bzw. Fingerabdrücken versehen. Leider lässt sich der Edelstahlbezel nicht lösen, sonst hätte man dies beseitigen können.

Der Schalter ist aus Metall, der innere Druckschalter sitzt aber recht locker in der Aluminiumeinfassung und klappert vernehmlich, wenn man die Lampe schüttelt.


Hinsichtlich UI handelt es sich gegenüber der Ur-SkyRay King um ein überarbeitetes Model mit 3 statt zwei Leuchtstufen. Das UI ist sehr einfach gehalten. Die Lampe startet grundsätzlich in der höchsten Leuchtstufe. Durch nochmaliges kurzes Drücken schaltet man jeweils eine Stufe weiter, und zwar in dieser Reihenfolge: High – Mid – Low. Durch Gedrückthalten des Schalters aktiviert man den Strobe-Modus, nochmaliges Gedrückthalten aktiviert SOS.



Die Lichtleistung ist mit 3.000 Lumen angegeben und wird nicht annähernd erreicht. Vergleiche ich die maximale Lichtleistung mit der zweiten Stufe der Nitecore TM26 (1.800 ANSI Lumen), ist der Output der SecurityIng deutlich geringer. Er liegt etwas oberhalb anderer meiner Lampen der 1.000 Lumen Klasse. Ich würde von maximal 1.300 ANSI Lumen ausgehen. Die Leuchtcharakteristik ist eher flutig, die Spotintensität eher gering. Die Lichtfarbe ist ein relativ angenehmes Kaltweiß mit einer minimalen Tendenz in Grünliche. Um eine Grinch-Lampe handelt es sich aber definitiv nicht. Da habe ich selbst bei sehr viel teureren Markenlampen schon deutlich Schlimmeres gesehen.
Durch die üppige Akku-Bestückung und die moderate Lichtleistung sollte die Lampe relativ lange Laufzeiten erreichen. Darüber hinaus wird die Lampe auch nicht sonderlich heiß. Auch dies dürfte der eher verhaltenen Lichtleistung geschuldet sein.
Hier noch der obligatorische Größenvergleich zu einigen anderen bekannten Lampen:

Technische Daten:
Fazit: Die SecurityIng 065B ist mit einem Kaufpreis von nur 35 Euro gemessen an der Leistung eine äußerst interessante Taschenlampe, die zwar mit 1.300 ANSI Lumen die Herstellerangabe weit verfehlt, aber dennoch sehr viel heller als die meisten haushaltsüblichen Taschenlampen ist. Sie wird u.a. ihre Freunde bei den Lampentunern finden, die regelrechte Leuchtmonster aus diesem Teil zaubern können.
Gruß
T-Freak


Der Lieferumfang ist spartanisch. In der Pappschachtel befinden sich neben der Lampe selbst eine Trageschlaufe und eine Ersatzgummidichtung. Eine Bedienungsanleitung gibt es nicht, wobei im Prinzip alles selbsterklärend ist.
Bislang waren sämtliche Lampen, die ich von SecurityIng kennengelernt habe, tadellos verarbeitet, und das trifft größtenteils auch auf die 065B zu. Die Anodisierung ist fehlerfrei ausgeführt und die Gewinde sind sauber geschnitten.

Mit der Fettung der Gewindegänge hat es der Hersteller sogar zu gut gemeint, das war überhaupt die erste Lampe in meinem Besitz, an der ich das überschüssige Fett erst einmal wegputzen musste. Die Lampe lässt sich fast schon butterweich verschrauben, nur mit eingelegten Akkus ist es aufgrund der Federspannung etwas schwierig bis das Gewinde greift. Das Glas und der Reflektor sind innen mit Fettflecken bzw. Fingerabdrücken versehen. Leider lässt sich der Edelstahlbezel nicht lösen, sonst hätte man dies beseitigen können.

Der Schalter ist aus Metall, der innere Druckschalter sitzt aber recht locker in der Aluminiumeinfassung und klappert vernehmlich, wenn man die Lampe schüttelt.


Hinsichtlich UI handelt es sich gegenüber der Ur-SkyRay King um ein überarbeitetes Model mit 3 statt zwei Leuchtstufen. Das UI ist sehr einfach gehalten. Die Lampe startet grundsätzlich in der höchsten Leuchtstufe. Durch nochmaliges kurzes Drücken schaltet man jeweils eine Stufe weiter, und zwar in dieser Reihenfolge: High – Mid – Low. Durch Gedrückthalten des Schalters aktiviert man den Strobe-Modus, nochmaliges Gedrückthalten aktiviert SOS.



Die Lichtleistung ist mit 3.000 Lumen angegeben und wird nicht annähernd erreicht. Vergleiche ich die maximale Lichtleistung mit der zweiten Stufe der Nitecore TM26 (1.800 ANSI Lumen), ist der Output der SecurityIng deutlich geringer. Er liegt etwas oberhalb anderer meiner Lampen der 1.000 Lumen Klasse. Ich würde von maximal 1.300 ANSI Lumen ausgehen. Die Leuchtcharakteristik ist eher flutig, die Spotintensität eher gering. Die Lichtfarbe ist ein relativ angenehmes Kaltweiß mit einer minimalen Tendenz in Grünliche. Um eine Grinch-Lampe handelt es sich aber definitiv nicht. Da habe ich selbst bei sehr viel teureren Markenlampen schon deutlich Schlimmeres gesehen.
Durch die üppige Akku-Bestückung und die moderate Lichtleistung sollte die Lampe relativ lange Laufzeiten erreichen. Darüber hinaus wird die Lampe auch nicht sonderlich heiß. Auch dies dürfte der eher verhaltenen Lichtleistung geschuldet sein.
Hier noch der obligatorische Größenvergleich zu einigen anderen bekannten Lampen:

Technische Daten:
- LED: 3 x Cree XM-L
- Lichtleistung: Werksangabe 3.000 Lumen (real ca. 1.300 ANSI Lumen)
- Abmessungen: 130 x 59 mm
- Gewicht betriebsbereit: 503 g
- Stromversorgung: 4 x 18650 Li-Ion Akku
Fazit: Die SecurityIng 065B ist mit einem Kaufpreis von nur 35 Euro gemessen an der Leistung eine äußerst interessante Taschenlampe, die zwar mit 1.300 ANSI Lumen die Herstellerangabe weit verfehlt, aber dennoch sehr viel heller als die meisten haushaltsüblichen Taschenlampen ist. Sie wird u.a. ihre Freunde bei den Lampentunern finden, die regelrechte Leuchtmonster aus diesem Teil zaubern können.
Gruß
T-Freak
Zuletzt bearbeitet:


