Kurzvorstellung SecurityIng SF7 Diver

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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113
Bayern
Heute stelle ich euch mal wieder eine weniger bekannte aber sehr gute Lampe vor. Diesmal handelt es sich um eine extrem solide Tauchlampe, die SecurityIng SF7 Diver.



Verpackung und Lieferumfang:
Die Lampe wird in einer bunt bedruckten Pappschachtel geliefert. In dieser befinden sich neben der Lampe selbst eine Trageschlaufe mit Gummiummantelung (Taucherlampe) und drei Ersatz-Gummidichtungen. Eine Bedienungsanleitung gibt es nicht.

Verarbeitungsqualität und erster Eindruck:
Nach dem Auspacken präsentiert sich die Lampe in Top-Form! Ich konnte schon einige Taschenlampen der Marke SecurityIng testen und war mit der Verarbeitungsqualität aller Lampen sehr zufrieden. Diese Taucherlampe hier jedoch ist die für mich bislang verarbeitungstechnisch beste Lampe dieses Herstellers und kann locker mit Markenherstellern wie Fenix oder NiteCore mithalten. Es gibt tatsächlich nicht das Geringste auszusetzen!



Die mattschwarze Anodisierung ist makellos, ebenso die restliche Verarbeitung! Die Gravur ist scharf und fehlerfrei ausgeführt, die Gewinde sind leichtgängig und gefettet. Es gibt keinerlei scharfkantige Ecken oder Kanten, die Lampe ist ein echter Handschmeichler! Mit Ihrem Gewicht von 233 g (betriebsbereit) stellt sich darüber hinaus ein Gefühl gediegener Schwere ein. Denn mit 145 mm Länge gehört die SecurityIng zu den sehr kompakten Tauch-Modellen am Markt.



Funktionalität und Bedienung:
Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Das Batterierohr wird abgeschraubt und mit einem Li-Ionen-Akku des Typs 18650 bestückt (Plus-Pol in Richtung Batterierohr-Öffnung). Auffällig auch hier, der Hersteller hat nicht am Gehäuse gespart! Die Wandstärken sind überdurchschnittlich hoch, gleich drei hintereinanderliegende Dichtungsringe zeichnen für das Fernbleiben jeglicher eindringender Feuchtigkeit verantwortlich.



Bedient wird die Lampe über einen eher ungewöhnlichen, rückseitig angebrachten Schalter. Ungewöhnlich deshalb, weil es sich um einen langhubigen Metallbolzen handelt. Dieser lässt sich vermutlich beim Tauchen mit Neoprenhandschuhen besser bedienen.



Die Lampe startet grundsätzlich in der höchsten der drei verfügbaren Helligkeitsstufen. Jeder weitere Druck auf den Schalter schaltet einen Gang herunter und nach der schwächsten Helligkeitsstufe schaltet die Lampe aus.

Einen Wegrollschutz gibt es aufgrund der glatten und kreisrunden Form leider nicht, Kerzenstand ist aber problemlos möglich.

Lichtleistung:
Die Taschenlampe erzeugt ihre Lichtleistung aus einer Cree LED des Typs XM-L2. Angegeben wird die Lichtleistung mit 550 Lumen, was keinesfalls übertrieben ist. Hier wurde also nicht geflunkert, es handelt sich um echte ANSI Lumen. Die Leuchtcharakteristik ist universell. Das Umfeld wird gut ausgeleuchtet, die Reichweite beträgt ca. 250 m. Besonders hervorheben möchte ich die Neutralität der Lichtfarbe. Viele LED-Lampen haben einen mehr oder weniger stark ausgeprägten violetten oder grünlichen Farbstich. Im Falle der SecuityIng SF7 Tauchlampe handelt es sich tatsächlich um ein farbneutrales Reinweiß. Das ist selbst bei sehr teuren Markenherstellern keine Selbstverständlichkeit.



Hier noch ein Größenvergleich mit anderen bekannten Lampen:



Fazit:
Die SecurityIng SF7 Tauchlampe ist eine wirklich perfekt verarbeitete und äußerst formschöne Taschenlampe, die nicht nur unter Tauchern ihre Freunde finden wird. Das Preis- Leistungsverhältnis ist exzellent! Sammler werden ihre besondere Freude am ungewöhnlichen Heckschalter in Form eines Metallbolzens haben.

Auch wenn es sich bei dieser Vorstellung nicht um eine superteure und megahelle Lampe handelt, hoffe ich doch dem einen oder anderen Fan von Taucher-Lampen eine nette Alternative vorgestellt zu haben. Wobei die Lampe auch für Landratten nicht uninteressant sein dürfte.

Gruß
T-Freak
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
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3.628
113
dem schönen Bayern
Danke fuer das Review!
Das Design der Lampe gefaellt mir sehr gut. Kannst Du vielleicht noch einen Beamshotvergleich (auch white wall) gegen eine andere bekannte Lampe machen?

Edit: habe gerade den Text zur Lampe auf Amazon.de gelesen. Da war wohl ein Uebersetzungscomputer aktiv:-(
Ja, der Preis klingt toll, aber einen Muttersprachler ueber die Amazonanzeige drueber lesen lassen, kann doch nicht die Welt kosten.

Gruss Frank
 
Zuletzt bearbeitet:

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Bedient wird die Lampe über einen eher ungewöhnlichen, rückseitig angebrachten Schalter. Ungewöhnlich deshalb, weil es sich um einen langhubigen Metallbolzen handelt. Dieser lässt sich vermutlich beim Tauchen mit Neoprenhandschuhen besser bedienen.

Geht der Schalter denn durch die Dichtung durch, oder ist das mittels Magnet gekapselt?

Ist der Schalter den wenigstens schwergängig? Beim Tauchen in 50 m drücken ~5kg auf einen cm² Schalterfläche, so das sie einmal schaltet, und dann nichts mehr bis zum auftauchen.

mfg
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Modi wählen
immer über aus.
So was nenne ich nicht paniksicher und
unter Wasser...
Habe keine Ahnung von Tauchlampen,
aber das fiel mir beim Lesen auf.

Klasse Review :thumbup:

Gruß Xandre
 

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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Geht der Schalter denn durch die Dichtung durch, oder ist das mittels Magnet gekapselt?

Ist der Schalter den wenigstens schwergängig? Beim Tauchen in 50 m drücken ~5kg auf einen cm² Schalterfläche, so das sie einmal schaltet, und dann nichts mehr bis zum auftauchen.

mfg

Über die Konstruktion des Schalters im Zusammenhang mit den Dichtungen kann ich nicht viel sagen, dafür müßte ich die Lampe zerlegen. Das allerdings scheint mir nicht unbedingt möglich. Die Lampe ist vermutlich aus Gründen der Wasserdichtigkeit hinten verklebt. Deshalb muss das komplette Batterierohr für den Akkuwechsel am Lampenkopf abgeschraubt werden. Beim Betätigen des Schalters ist eine Federspannung spürbar.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Über die Konstruktion des Schalters im Zusammenhang mit den Dichtungen kann ich nicht viel sagen

Solte einfach sein, wenn der Schalter einen deutlichen Druckpunkt hat, wird der auch bis in den dichten Bereich gehen. wenn das ein Taster ist könnte das auch ein Reedkontakt sein, und Schalter und Gehäuse so getrennt wie sich das gehört bei einer Tauchlampe.

mfg
 

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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Bayern
Danke fuer das Review!
Das Design der Lampe gefaellt mir sehr gut. Kannst Du vielleicht noch einen Beamshotvergleich (auch white wall) gegen eine andere bekannte Lampe machen?

Hier ein Vergleich zur Nitecore SRT7 und zu einer anderen Tauchlampe, der Aleto Diver 100, die ich ebenfalls gestern vorgestellt habe:





Gruß
T-Freak
 
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