Beim Olight-Store gibt es ab heute die Olight Perun 3 Mini als Kit. Hierbei handelt es sich um eine sehr kleine Kopf- beziehungsweise Universalleuchte. Gegenüber der Perun 2 Mini kommt die 3er mit zusätzlicher Leuchtstufe beim roten Licht und etwas höherer Leistung. Der Kunde kann zwischen den Gehäusefarben schwarz und orange wählen sowie zwischen kaltweißem (5700-6700K, Cri70) und neutralweißem Licht (4-5000K, Cri90, nur schwarze Lampenversion). Der UVP für die Lampe allein liegt wie beim Vormodell bei 77,95 € und 113 € für das Kit inklusive Ladecase.
Augen auf: Im Sale vom 26.-29. Mai ist sie im Shop mit Rabatt etwas billiger.
Die Verpackung ist eine stabile Pappbox mit magnetischem Verschluss.
Lieferumfang:
Olight Perun 3 Mini, 16340 Li-Io-Spezialakku, Ladecase, USB-Ladekabel, Trageclip, Kopfband mit Lampenhalterung, Bedienungsanleitung.
Auf der Vorderseite (links) ist unten die USB-C Ladebuchse und darüber ein pfiffiger Schalter mit blauer Anzeige für den prozentualen Ladezustand des Ladecases. Ferner kann man bei geöffnetem Case an der Kante vorn eine kleine zweifarbige Status-LED erkennen. Diese zeigt an, ob der Akku der eingelegten Lampe voll ist (grün) oder geladen wird (rot).
Die Lampe hält magnetisch sehr sicher in der Ladebox, selbst wenn man diese kopfüber schüttelt. Der besondere Clou: man über den "Display-Schalter" die eingelegte Lampe steuern, also Laden und Leuchten gleichzeitig. Prima finde ich das Sicherheitsfeature, dass die Lampe automatisch ausgeschaltet wird, wenn man den Deckel des Cases schließt.
360-Grad-Ansicht. Als Veränderung fällt mir auf, dass der Schalter auf der Oberseite mit dem LED-Indikator für den Ladezustand nun aus Metall ist und der Zweiwegeclip gegen einen "normalen" Clip ausgetauscht wurde. Wahrscheinlich wurde die Änderung beim Clip notwendig durch die neue Halterung des Kopfbandes (s.u.).
Wie beim Vorgänger: zwei rote LEDs flankieren die exakt zentrierte weiße LED in der Mitte. Vor allen dreien sitzt eine TIR-Linse aus Kunststoff ohne eine weitere Glasscheibe. Bei der Optik sehe ich keinen Unterschied zum Vorgänger, jedoch ist im Lichtbild der Spot der 3er etwas mehr abgegrenzt bei ansonstem vergleichbaren Abstrahlcharakter.
Das ist anders: der doppelte Federkontakt ist jetzt am Lampenkopf und nicht mehr im Akkurohr. Somit ist der Akku mit dem Pluspol zum Lampenkopf hin einzulegen.
Keine Änderung beim Spezialakku mit doppeltem Pol vorn. Normale 16340er können nicht in der Lampe aufgeladen werden.
Prima finde ich die Neuerung bei der Halterung des Kopfbandes. Man klickt die Lampe samt Trageclip einfach in die Halterung ein und entnimmt sie mit dem Druck auf den Push-Knopf. Die lästige Fummelei mit einem Haltegummi entfällt.
Zum Einlegen die auf dem Foto rechte Seite des Clips zuerst einführen.
Optischer Vergleich der drei Mini-Perun-Versionen, v.l.n.r.: Perun 1, Perun 2, Perun 3
1 C = an / aus (mit Memory)
1 H von aus = Moonlight
1 H wenn an = Wechsel dunkel-mittel-hell-dunkel-...
2 C wenn an = Turbo
2 C von Turbo = vorherige Stufe
2 H wenn an = automatisches Abschalten nach 3 (1 Blink) oder 9 Minuten (2 Blinks)
2 C von aus = rotes Licht
1 C von rot = aus
1 H von rot = Wechsel von rot dunkel - rot hell - S.O.S
Die Perun 3 Mini kann auch bedient werden, während sie im Ladecase steckt. Bemerkenswert finde ich, dass man die Lampe dann auch zusätzlich (jedoch nur beim weißen Licht) über den Schalter des Ladecases gesteuert werden kann und zwar stufenlos (ohne Memory) und bis zum Turbo-Niveau. Warum integriert der Hersteller keine Umschaltfunktion von stufenlos zu gestuft nicht in der Lampe selbst, etwa durch Dreifachklick? Die Perun-Vorgänger lassen sich über das Case nicht steuern.
Ladezustandsanzeige
Nach dem Einschaltenzeigt eine im Schalter integrierte LED für etwa 5 Sekunden grob den Ladezustand des Akkus an. Im Moonlight-Mode nur, wenn der Ladezustand des Akkus unter 5% liegt.
- grün = 100 - 60 %
- orange = 60 - 10 %
- rot = 10 - 5 %
- rot blinkend = < 5 %
Einschaltsperre
Von aus 2 Sekunden gedrückt halten, bis Moonlight erlischt. Entsperren erneut 2 Sekunden gedrückt halten. Man kann die Lampe durch Aufdrehen des Akkurohres auch mechanisch vom Stromfluss trennen.
Aufladen
Lampe in das Ladecase stecken oder sie mit einem Olight USB-Magnetlader verbinden (z.B. Powerbank, Handynetzteil, PC). Rote LED zeigt den Ladevorgang an, grüne LED heißt Akku ist voll.
Die Bedienungsanleitung kann man als Pdf herunterladen.
Farbtemperatur auf Stufe High:
- Spot 6000K / Ra70 / DUV 0,0043 (subjektiv reinweiß)
- Corona 5400K / Ra66 / DUV 0,0085 (gelb-grünlich)
- Spill 6700K / Ra72 / DUV -0,0017 (violett-bläulich)
PWM: Pulsweitenmodulation nur im Moonlight bei 4,5 kHz und damit unsichtbar.
Die Effizienz ist dagegen gut, über 1200 Lumen aus so einer winzigen Lampe ist schon enorm. Es ist jedoch logisch und sollte nicht zu kritisch bewertet werden, dass die Maximalleistung nicht lang gehalten werden kann. Dazu ist der Akku in dieser Baugröße und auch das kleine Gehäuse wegen der Überhitzung aus Prinzip schon nicht in der Lage. Aber dennoch: lieber eine helle Lichthupe haben, und sei es nur kurz, als insgesamt eine schwächere Leuchte.
Die beiden roten LEDs sind sehr kräftig und können auch einen größeren Raum ausleuchten. Vielleicht wurde die Kritik an der Vorgängerversion erhört, denn nun gibt es auch eine dunklere Stufe, die dann auch die Adaption in der Dunkelheit nicht stört.
+ hochwertige Verarbeitung und Haptik
+ für die Gehäusegröße sehr hohe Leistung
+ kleine Bauform, magnetisch haftend
+ einfaches User Interface
+ Memory auch für Moonlight
+ effektives Rotlicht
+ kein Geblinke in der Schaltreihenfolge
+ elektr. Einschaltsperre
+ prima Ladecase mit Powerbankfunktion
+ praktische Kopfband-Halterung
contra:
- internes Aufladen nur mit Spezialakku möglich
- sichtbarer Tintshift
- gehobener Preis
Verbesserungsvorschlag
o Beacon anstatt S.O.S
o dedomte LED für weniger Farbverschiebung im Leuchtkegel
Der Mehrwert der 3er gegenüber der 2er liegt in einer weiterer Leuchtstufe im Rotlicht, der Leistungsunterschied ist dagegen eher gering und die nur mäßige Lichtqualität ist gleich geblieben. Wenn einem die Funktionen des Ladecase (Powerbank, großer Akku, stufenlose Helligkeitsregelung) wichtig sind, lohnt die Perun 3 Mini als Kit. Wer schon eine Perun 2 Mini hat und nur die Lampe allein sowie kein Low-Rotlicht braucht, ist mit dem alten Modell ausreichend bedient.
Augen auf: Im Sale vom 26.-29. Mai ist sie im Shop mit Rabatt etwas billiger.
Die Verpackung ist eine stabile Pappbox mit magnetischem Verschluss.
Olight Perun 3 Mini, 16340 Li-Io-Spezialakku, Ladecase, USB-Ladekabel, Trageclip, Kopfband mit Lampenhalterung, Bedienungsanleitung.
Merkmale
Leistung und Leuchtdauer
- Emitter: 1x weiße LED + 2x rote LED
- max. Leistung: 1250 lm cw LED / 920 lm nw LED
- Leuchtweite 155 m
- 5 weiße Lichtmodi, 3 rote Lichtmodi
- Gehäuse aus Aluminium HAIII-anodisiert
- magnetischer Gehäuseboden
- staub-/ wasserdicht nach IPX8 (bis 30 Min. in 2 m Wassertiefe)
- sturzsicher bis 1,5 m
- Maße 64,3 x 22 x 20,6 mm (L x Kopf x Body)
- Gewicht 54 g inkl. Akku, 198 g inkl. Akku und Ladecase
Zum Einlegen die auf dem Foto rechte Seite des Clips zuerst einführen.
Bedienung
Das Userinterface ist beim weißen Licht gleich geblieben, beim roten Licht etwas anders, da eine weitere Leuchtstufe dazugekommen ist:1 C = an / aus (mit Memory)
1 H von aus = Moonlight
1 H wenn an = Wechsel dunkel-mittel-hell-dunkel-...
2 C wenn an = Turbo
2 C von Turbo = vorherige Stufe
2 H wenn an = automatisches Abschalten nach 3 (1 Blink) oder 9 Minuten (2 Blinks)
2 C von aus = rotes Licht
1 C von rot = aus
1 H von rot = Wechsel von rot dunkel - rot hell - S.O.S
Die Perun 3 Mini kann auch bedient werden, während sie im Ladecase steckt. Bemerkenswert finde ich, dass man die Lampe dann auch zusätzlich (jedoch nur beim weißen Licht) über den Schalter des Ladecases gesteuert werden kann und zwar stufenlos (ohne Memory) und bis zum Turbo-Niveau. Warum integriert der Hersteller keine Umschaltfunktion von stufenlos zu gestuft nicht in der Lampe selbst, etwa durch Dreifachklick? Die Perun-Vorgänger lassen sich über das Case nicht steuern.
Ladezustandsanzeige
Nach dem Einschaltenzeigt eine im Schalter integrierte LED für etwa 5 Sekunden grob den Ladezustand des Akkus an. Im Moonlight-Mode nur, wenn der Ladezustand des Akkus unter 5% liegt.
- grün = 100 - 60 %
- orange = 60 - 10 %
- rot = 10 - 5 %
- rot blinkend = < 5 %
Einschaltsperre
Von aus 2 Sekunden gedrückt halten, bis Moonlight erlischt. Entsperren erneut 2 Sekunden gedrückt halten. Man kann die Lampe durch Aufdrehen des Akkurohres auch mechanisch vom Stromfluss trennen.
Aufladen
Lampe in das Ladecase stecken oder sie mit einem Olight USB-Magnetlader verbinden (z.B. Powerbank, Handynetzteil, PC). Rote LED zeigt den Ladevorgang an, grüne LED heißt Akku ist voll.
Die Bedienungsanleitung kann man als Pdf herunterladen.
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen.
Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.

Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
- Lumenmessungen: Ceiling Bounce, mögliche Abweichung bei Flutern i.d.R. bis zu +/- 5-10%
- Luxmessungen: Messdistanz 1 m
- Farbtemperatur, Farbwiedergabeindex und PWM mit Opple Lightmaster Pro

Leuchtstufen | Moonlight | Low | Mid | High | Turbo |
|---|---|---|---|---|---|
| Lumen (OTF) | 2 | 13 | 105 | 500 | 1.265 |
| Lichtintensität (Lux) | 11 | 71 | 575 | 2.860 | 7.300 |
Farbtemperatur auf Stufe High:
- Spot 6000K / Ra70 / DUV 0,0043 (subjektiv reinweiß)
- Corona 5400K / Ra66 / DUV 0,0085 (gelb-grünlich)
- Spill 6700K / Ra72 / DUV -0,0017 (violett-bläulich)
PWM: Pulsweitenmodulation nur im Moonlight bei 4,5 kHz und damit unsichtbar.
Leuchtergebnis
Die Testlampe ist die kaltweiße Version mit kühlerem Licht. Der Spot erscheint für mich subjektiv reinweiß und ist leider von einer gelbstichigen Corona umgeben. Der Spill ist wiederum mit einem kälteren Farbton als Corona und Spot und mit einem Hauch violett. Insgesamt also ein sichtbarer Tintshift, so dass ich die Lichtqualität nur als mittelmäßig bewerten möchte. Insoweit unterscheidet sich die Perun 3 nicht von der Perun 2.Die Effizienz ist dagegen gut, über 1200 Lumen aus so einer winzigen Lampe ist schon enorm. Es ist jedoch logisch und sollte nicht zu kritisch bewertet werden, dass die Maximalleistung nicht lang gehalten werden kann. Dazu ist der Akku in dieser Baugröße und auch das kleine Gehäuse wegen der Überhitzung aus Prinzip schon nicht in der Lage. Aber dennoch: lieber eine helle Lichthupe haben, und sei es nur kurz, als insgesamt eine schwächere Leuchte.
Die beiden roten LEDs sind sehr kräftig und können auch einen größeren Raum ausleuchten. Vielleicht wurde die Kritik an der Vorgängerversion erhört, denn nun gibt es auch eine dunklere Stufe, die dann auch die Adaption in der Dunkelheit nicht stört.
Fazit
pro:+ hochwertige Verarbeitung und Haptik
+ für die Gehäusegröße sehr hohe Leistung
+ kleine Bauform, magnetisch haftend
+ einfaches User Interface
+ Memory auch für Moonlight
+ effektives Rotlicht
+ kein Geblinke in der Schaltreihenfolge
+ elektr. Einschaltsperre
+ prima Ladecase mit Powerbankfunktion
+ praktische Kopfband-Halterung
contra:
- internes Aufladen nur mit Spezialakku möglich
- sichtbarer Tintshift
- gehobener Preis
Verbesserungsvorschlag
o Beacon anstatt S.O.S
o dedomte LED für weniger Farbverschiebung im Leuchtkegel
Der Mehrwert der 3er gegenüber der 2er liegt in einer weiterer Leuchtstufe im Rotlicht, der Leistungsunterschied ist dagegen eher gering und die nur mäßige Lichtqualität ist gleich geblieben. Wenn einem die Funktionen des Ladecase (Powerbank, großer Akku, stufenlose Helligkeitsregelung) wichtig sind, lohnt die Perun 3 Mini als Kit. Wer schon eine Perun 2 Mini hat und nur die Lampe allein sowie kein Low-Rotlicht braucht, ist mit dem alten Modell ausreichend bedient.