Hochgelobt, hell und gut verarbeitet: Die Klarus XT20 ist bereits hier im Forum getestet worden. Ich habe mir, dank ersecu, der die Lampe für einen Test zur Verfügung gestellt hat, auch mein Urteil gebildet.
Zunächst mal ein paar nüchterne Daten:
Länge: 220 mm
Reflektoröffnung: 25 mm (x2)
Breite Kopf: 68 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 246 g
Gewicht mit Akkus: 340 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: laut Hersteller IPX-8, was ich der Lampe auch ohne Weiteres zutraue. Da es sich allerdings um eine vertrauensvolle Leihgabe handelt, habe ich auf den Unterwassertest verzichtet.
Mit der XT20 hat man richtig was „in der Hand“. Die Lampe macht einen wirklich soliden Eindruck. Am Material wurde nicht gespart, und auch der Rest überzeugt.
Klarus XT20, Led Lenser X7R, Fenix TK45
Interessant ist, dass die beiden Reflektoren unterschiedlich sind. Einmal OP und einmal SMO. Als LEDs werden zwei Cree XM-Ls mit U2-Binning verwendet, die Linsen sind aus Glas und laut Hersteller gehärtet und beschichtet.
Bedient wird die XT20 über zwei Schalter am Heck. Mir dem größeren der beiden Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Forward-Clicky ausgelegt.
Mit dem kleineren Schalter werden bei eingeschalteter Lampe die Helligkeitsstufen in der Reihenfolge High - Medium - Low angewählt. Wird der kleine Schalter bei eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten, gelangt man in den Strobe-Modus. Ebenfalls aktiviert werden kann Strobe durch Drücken und Halten des kleinen Schalters bei ausgeschalteter Lampe.
Den kleinen Schalter zu finden bzw. zu ertasten, gestaltet sich, zumindest für mich, als Geduldsspiel. Es mag sein, dass meine Daumen nicht die filigransten und gefühlvollsten sind, aber selbst für Daumenartisten dürfte sich die intuitive Bedienung schwierig gestalten, da beide Schalter sehr eng nebeneinander liegen und die Lampe durch ihre konstruktionsbedingte Kopflastigkeit ohnehin immer nach vorne abhauen will.
Die Leuchtstufen gibt Klarus wie folgt an: High (1.200 Lumen für 2 Stunden), Medium (370 Lumen für 5,3 Stunden), Low (10 Lumen für 205 Stunden) und Strobe (1.200 Lumen für 4 Stunden). Um ein versehentliches Einschalten zu vermeiden, kann die Tailcap leicht gelöst werden.
Was der Hersteller nicht verrät, ist, dass die Lampe etwa alle drei Minuten herunterregelt, wenn sie in der hellsten Stufe betrieben wird. Beim ersten Test wurde sie daher nach jedem Runterregeln wieder in die hellste Stufe zurückgeschaltet.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 20.500 Lux
nach 5 Minuten: 20.900 Lux
nach 15 Minuten: 19.700 Lux
nach 30 Minuten: 17.500 Lux
nach 45 Minuten: 16.100 Lux
nach 60 Minuten: 15.100 Lux
nach 75 Minuten: 12.700 Lux
Nach 81 Minuten begann die Lampe zu blinken und zeigte damit an, dass sich die Akkukapazität dem Ende zuneigt. Die Akkus wurden entnommen und mit 3,42 bzw. 3,54 Volt im Leerlauf gemessen. Testende.
Beim zweiten Test wurde nicht wieder hochgeschaltet.
Beim Einschalten: 20.500 Lux
nach 5 Minuten: 16.400 Lux
nach 15 Minuten: 15.300 Lux
nach 30 Minuten: 14.200 Lux
nach 45 Minuten: 13.300 Lux
nach 60 Minuten: 12.600 Lux
nach 75 Minuten: 12.000 Lux
nach 90 Minuten: 9.800 Lux
Nach 99 Minuten und angezeigten 6.600 Lux begann die Lampe zu blinken. Die Akkus wurden mit 3,31 und 3,38 Volt Leerlaufspannung gemessen. Testende.
Die Regelung ist nicht als optimal zu bezeichnen, da die Lampe langsam, aber stetig dunkler wird. Positiv fällt auf, dass die Akkuwarnung zu einem Zeitpunkt erfolgt, der für die Akkus noch nicht wirklich böse ist.
Das Lichtbild ist ausgewogen, dabei schafft die Lampe gleichzeitig eine ordentliche Reichweite. Die 1.200 Lumen nehme ich Klarus voll und ganz ab, denn die XT20 macht wirklich viiiel Licht.
Mein persönlicher Eindruck: Die Lampe hat Stärken und Schwächen. Zu den Stärken zählen die tolle Verarbeitung, die Akkuwarnung, die Lichtleistung, das Leuchtbild. Die Schwächen liegen in der Regelung, der Kopflastigkeit und der Bedienbarkeit. Zumindest ich finde die Fummelei mit den beiden eng nebeneinander liegenden Schaltern nicht wirklich "treffsicher".
Mein ganz besonderer Dank geht nochmals an ersecu, der die Lampe zum Test zur Verfügung gestellt hat.
Klarus XT20
Fenix TK45
Niteye Eye30
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
Zunächst mal ein paar nüchterne Daten:
Länge: 220 mm
Reflektoröffnung: 25 mm (x2)
Breite Kopf: 68 mm
Durchmesser Tail: 26 mm
Gewicht: 246 g
Gewicht mit Akkus: 340 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: nein.
Rollschutz: ja.
Befestigungsmöglichkeit für Lanyard: Schlitze in der Tailcap.
wasserdicht: laut Hersteller IPX-8, was ich der Lampe auch ohne Weiteres zutraue. Da es sich allerdings um eine vertrauensvolle Leihgabe handelt, habe ich auf den Unterwassertest verzichtet.
Mit der XT20 hat man richtig was „in der Hand“. Die Lampe macht einen wirklich soliden Eindruck. Am Material wurde nicht gespart, und auch der Rest überzeugt.
Klarus XT20, Led Lenser X7R, Fenix TK45
Interessant ist, dass die beiden Reflektoren unterschiedlich sind. Einmal OP und einmal SMO. Als LEDs werden zwei Cree XM-Ls mit U2-Binning verwendet, die Linsen sind aus Glas und laut Hersteller gehärtet und beschichtet.
Bedient wird die XT20 über zwei Schalter am Heck. Mir dem größeren der beiden Schalter wird die Lampe ein- und ausgeschaltet. Der Schalter ist als Forward-Clicky ausgelegt.
Mit dem kleineren Schalter werden bei eingeschalteter Lampe die Helligkeitsstufen in der Reihenfolge High - Medium - Low angewählt. Wird der kleine Schalter bei eingeschalteter Lampe gedrückt gehalten, gelangt man in den Strobe-Modus. Ebenfalls aktiviert werden kann Strobe durch Drücken und Halten des kleinen Schalters bei ausgeschalteter Lampe.
Den kleinen Schalter zu finden bzw. zu ertasten, gestaltet sich, zumindest für mich, als Geduldsspiel. Es mag sein, dass meine Daumen nicht die filigransten und gefühlvollsten sind, aber selbst für Daumenartisten dürfte sich die intuitive Bedienung schwierig gestalten, da beide Schalter sehr eng nebeneinander liegen und die Lampe durch ihre konstruktionsbedingte Kopflastigkeit ohnehin immer nach vorne abhauen will.
Die Leuchtstufen gibt Klarus wie folgt an: High (1.200 Lumen für 2 Stunden), Medium (370 Lumen für 5,3 Stunden), Low (10 Lumen für 205 Stunden) und Strobe (1.200 Lumen für 4 Stunden). Um ein versehentliches Einschalten zu vermeiden, kann die Tailcap leicht gelöst werden.
Was der Hersteller nicht verrät, ist, dass die Lampe etwa alle drei Minuten herunterregelt, wenn sie in der hellsten Stufe betrieben wird. Beim ersten Test wurde sie daher nach jedem Runterregeln wieder in die hellste Stufe zurückgeschaltet.
Laufzeitmessung:
Beim Einschalten: 20.500 Lux
nach 5 Minuten: 20.900 Lux
nach 15 Minuten: 19.700 Lux
nach 30 Minuten: 17.500 Lux
nach 45 Minuten: 16.100 Lux
nach 60 Minuten: 15.100 Lux
nach 75 Minuten: 12.700 Lux
Nach 81 Minuten begann die Lampe zu blinken und zeigte damit an, dass sich die Akkukapazität dem Ende zuneigt. Die Akkus wurden entnommen und mit 3,42 bzw. 3,54 Volt im Leerlauf gemessen. Testende.
Beim zweiten Test wurde nicht wieder hochgeschaltet.
Beim Einschalten: 20.500 Lux
nach 5 Minuten: 16.400 Lux
nach 15 Minuten: 15.300 Lux
nach 30 Minuten: 14.200 Lux
nach 45 Minuten: 13.300 Lux
nach 60 Minuten: 12.600 Lux
nach 75 Minuten: 12.000 Lux
nach 90 Minuten: 9.800 Lux
Nach 99 Minuten und angezeigten 6.600 Lux begann die Lampe zu blinken. Die Akkus wurden mit 3,31 und 3,38 Volt Leerlaufspannung gemessen. Testende.
Die Regelung ist nicht als optimal zu bezeichnen, da die Lampe langsam, aber stetig dunkler wird. Positiv fällt auf, dass die Akkuwarnung zu einem Zeitpunkt erfolgt, der für die Akkus noch nicht wirklich böse ist.
Das Lichtbild ist ausgewogen, dabei schafft die Lampe gleichzeitig eine ordentliche Reichweite. Die 1.200 Lumen nehme ich Klarus voll und ganz ab, denn die XT20 macht wirklich viiiel Licht.
Mein persönlicher Eindruck: Die Lampe hat Stärken und Schwächen. Zu den Stärken zählen die tolle Verarbeitung, die Akkuwarnung, die Lichtleistung, das Leuchtbild. Die Schwächen liegen in der Regelung, der Kopflastigkeit und der Bedienbarkeit. Zumindest ich finde die Fummelei mit den beiden eng nebeneinander liegenden Schaltern nicht wirklich "treffsicher".
Mein ganz besonderer Dank geht nochmals an ersecu, der die Lampe zum Test zur Verfügung gestellt hat.
Klarus XT20
Fenix TK45
Niteye Eye30
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter