[Review] Klarus G15 v2

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Vor ein paar Wochen ist hier im Forum die Info zur neuen Klarus G15 v2 aufgetaucht. Neugierig habe ich den Hersteller kontaktiert und ein Exemplar für dieses Review bekommen. Vielen Dank an Klarus!

Das Review ist mit ein paar weiteren Bildern auch auf meiner Webseite verfügbar (da hier maximal 20 Bilder pro Beitrag hochgeladen werden können).


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Lieferumfang und Hardware​

Im schicken Karton ist alles enthalten, was man braucht:
  • 21700 Li-Ion Akku mit 5000 mAh (4,10 V bei Lieferung, Button-Top, geschützt, 75 mm lang)
  • Clip (vormontiert)
  • USB-C Kabel
  • USB-C → Lightning Adapter
  • USB-C → USB-A Adapter
  • Ersatz-O-Ring (1x)
  • Handschlaufe
  • 18650 / 2x CR123A Adapter Hülse
  • Aufbewahrungsbeutel
  • Bedienungsanleitung (EN, DE, ES, FR, CN)
Etwas fummelig war es, den Kunststoffeinsatz aus dem Karton zu bekommen, um an das Zubehör darunter zu gelangen. Ein kleines Loch oder eine Lasche wäre hilfreich gewesen. Statt einem USB A auf C Kabel gab es ein USB C auf C mit Adapter auf USB A. Leute mit modernen USB-C Netzteilen werden sich freuen.


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Auf den ersten Blick wirkt das Design der Klarus G15 angenehm schlicht. Keine verspielten, unnötigen Elemente. Die Funktion steht hier definitiv im Vordergrund, dennoch wurde auf die kleinen Details geachtet.


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Wie ich nach den ersten „Ausrutschern“ feststellen konnte, scheint die schwarze Anodisierung recht widerstandsfähig zu sein. Die Vorderseite ist zudem durch einen unauffälligen, geschwärzten Edelstahlring bei Stürzen geschützt (trotzdem ist die Stoßfestigkeit mit zurückhaltenden 1 m angegeben).


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Das gerippte Akkurohr ermöglicht einen rutschfesten Griff in allen Situationen ohne zu kratzen. In der Tailcap ist eine Öse für eine Handschlaufe versteckt. Durch diese Form gibt es eine größere Standfläche beim Tailstand und man hat keine störende Spitze, die unangenehm in die Hand drückt. Einen Magneten gibt es leider nicht.


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Der mitgelieferte Clip zum Aufstecken ist einfach, aber funktional. Er sitzt sicher am Akkurohr und hat eine angenehm weite Öffnung. Er lässt sich nur in einer Orientierung anbringen und auch das Akkurohr lässt sich nicht umdrehen, da es mit dem Kopf verklebt ist.


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Für ihre Leistungsklasse ist die Klarus G15 ziemlich klein, wie man hier im Vergleich zu einigen anderen Lampen sehen kann (in diesem Fall sogar kleiner als eine Lampe mit 18650 Akku!). Sie hat eine Länge von 120,5 mm sowie einen Durchmesser von 27,5 mm und wiegt ohne Akku nur 70 g (mit Akku 141 g).


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Über einen USB-C Anschluss am Kopf der Lampe lässt sich der Akku direkt in der Lampe aufladen. Der Platz um den Anschluss herum ist allerdings recht knapp bemessen, sodass das Einstecken etwas fummelig werden könnte und ein etwas breiterer Stecker auch gar nicht passt.


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Geladen wird mit bis zu 2 A, sodass der Akku nach etwa 3:20 Stunden wieder voll ist. Während des Ladevorgangs blinkt die LED im Taster rot, nach Abschluss leuchtet sie grün. Dabei lässt sich die Lampe die ganze Zeit über normal nutzen. Auch wenn in der Anleitung steht, dass während des Ladevorgangs nur die beiden niedrigsten Stufen verfügbar wären, konnte ich alle Stufen durchschalten.

Bei Bedarf kann die Klarus G15 v2 auch als Powerbank genutzt werden. Einfach das zu ladende Gerät an den USB-Anschluss anschließen und der Ladevorgang sollte mit bis zu 1,5 A beginnen.

Eine Silikonabdeckung schützt den USB-Anschluss vor Schmutz und Wasser und erlaubt somit einen Wasserschutz nach IPX8 (2 m Tiefe). Allerdings steht die Abdeckung etwas ab und man bleibt auch leicht mal an den Kanten hängen.


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Federn sowohl in der Tailcap als auch im Kopf der Lampe ermöglichen die Verwendung verschiedenster Akkugrößen. Regulär wird sie mit 21700 Li-Ion Akkus betrieben (sowohl Button- als auch Flat-Top). Es liegt allerdings auch eine Adapterhülse für einen 18650 Akku und sogar zwei CR123A in Reihe bei (zwar wird die Betriebsspannung mit 2,8 – 4,2 V angegeben, die Abbildung zeit jedoch auch explizit zwei CR123A).


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Die kleinen Vorsprünge vom Taster und vom Ladeanschluss verhindern zuverlässig, dass die Lampe ganz wegrollt. Zwischen diesen beiden Punkten rollt sie aber schon etwas hin und her.


Bedienung und Funktion​

Einziges Bedienelement ist der elektronische Seitentaster am Kopf der Lampe. Er ist sehr flach, glatt gummiert und verfügt über eine Status-LED. Die Betätigung erfordert etwas Kraft, belohnt aber mit einem kurzen Betätigungsweg, gutem Druckpunkt und einem deutlichen Knack-Geräusch. Einziges Problem: Er lässt sich etwas schlecht erfühlen, was die Suche im Dunkeln nicht einfach macht. Dafür wird ein versehentliches Betätigen in der Tasche deutlich unwahrscheinlicher.

Die Benutzerschnittstelle wurde einfach und übersichtlich gestaltet. Auch ohne Anleitung sollten sich die einzelnen Funktionen leicht entdecken lassen.

ZustandAktionFunktion
Aus1 KlickEinschalten (zuletzt genutzte Helligkeit aus Low/Medium/High)
"2 KlickTurbo
"3 KlickStrobe
"HaltenMoonlight
"Halten (> 5 s)Lockout
Ein1 KlickAusschalten
"2 KlickTurbo
"3 KlickStrobe
"HaltenHelligkeit ändern (Low → Medium → High)
Turbo1 Klick / 2 KlickVorheriger Modus / Aus
"3 KlickStrobe
Strobe1 KlickVorheriger Modus / Aus
"2 KlickAus (Firmware Bug)
"3 KlickStrobe-Modus wechseln (Strobe → Beacon → SOS)
Lockout3 KlickEntsperren (aus)

Dieses UI ist fast perfekt, nur eine Änderung würde ich mir wünschen: Lockout einheitlich mit 4 Klicks und dafür ein Durchwechseln der Stufen von Low bis High von ausgeschalteter Lampe. Beim Verlassen des Lockouts blinkt die Lampe einmal hell auf – das sollte auch gleich entfernt werden.

Drückt man den Taster im Strobe doppelt, schaltet sich die Lampe aus, manchmal bleibt aber die Taster-Beleuchtung an. Beim nächsten Einschalten blitzt die Lampe einmal hell auf. Dies sieht mir nach einem Firmware-Bug aus.

In den ersten fünf Sekunden nach Einschalten zeigt die Status-LED im Taster den ungefähren Ladezustand an:

FarbeLadestand
Grün70% – 100%
Orange30% – 70%
Rot10% – 30%
Rot blinkend< 10% (3,3 V) – dauerhaft blinkend
–––Lampe schaltet bei 2,70 V ab


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Lichtbild​

Mit der großen Cree XHP70.2 LED schafft die Klarus G15 v2 laut Hersteller bis zu 4200 lm im Turbo. Durch den kleinen, texturierten (Orange Peel) Reflektor wird dieses Licht auf einer großen Fläche verteilt – ein richtig heller, kleiner Taschenfluter.

Abstriche muss man bei der Farbwiedergabe machen – ich bin einfach zu verwöhnt von Lampen mit einem CRI von über 90. Die Farbtemperatur liegt eher im kaltweißen Bereich bei geschätzt etwa 6000 K.


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Typisch für die großen LEDs mit Dome (und insbesondere Flip-Chip-Bauweise) ist das „Spiegelei“: Innen leicht gelb/grünlich, außen magenta/bläulich. Hinzu kommt ein dunkelblauer Ring ganz außen um den Spill (auf den Fotos nicht wirklich zu sehen) – vermutlich eine Reflexion am Bezel.

Leider ist der Reflektor nicht perfekt fokussiert: In der Mitte des Spots ist ein etwas dunklerer, bläulicher Fleck zu sehen, auch bei größeren Entfernungen.


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Meine Lösung für solche Probleme im Lichtbild: die d-c-fix „Milky“ Fensterfolie. Damit werden alle zuvor genannten Unschönheiten entfernt und man erhält ein sehr gleichmäßig, angenehmes Lichtbild. Nur die Reichweite reduziert sich ein wenig (ganz grob 5%, wenn ich mich nicht vermessen habe).


Treiber und Laufzeit​

Da es die XHP70.2 nur in 6 bzw. 12 V gibt, muss die Akkuspannung durch einen Boost-Treiber erhöht werden. Das ermöglicht gleichzeitig eine von der Akkuspannung weitgehend unabhängige, gleichbleibende Helligkeit. Apropos Helligkeit (und Laufzeit):

ModusHelligkeit¹Laufzeit¹Intensität¹ (Reichweite²)Strom³
Turbo4200 lm3 h10000 cd (200 m)9,50 A
High2000 lm3,3 h4230 cd (130 m)3,55 A
Medium500 lm6 h1060 cd (65 m)0,75 A
Low100 lm28 h225 cd (30 m)0,19 A
Moonlight10 lm150 h2 cd (2,5 m)0,02 A
Aus–––––––––83 µA
¹ Herstellerangabe ² Nach ANSI FL1 ³ Messung

Wie man einen Modus mit 10 lm als „Moonlight“ bezeichnen kann, ist mir unverständlich. Somit holt man die G15 wohl erst dann aus der Tasche, wenn man einen größeren Bereich ausleuchten möchte.

Die Herstellerangaben zur Laufzeit werden erreicht, die Lampe leuchtet sogar noch etwas länger. Man sollte dabei nur beachten, dass die Angabe nach ANSI FL1 erfolgt, also die Zeit angibt, nach der die Helligkeit auf 10 % des Anfangswertes abgefallen ist.

Tatsächlich wird die Helligkeit nach kurzer Zeit reduziert – im Turbo schon nach nur knapp 10 Sekunden! Dabei wird die Lampe selbst ungekühlt nicht wärmer als 35 °C. Zusätzlich zur Temperaturüberwachung und Spannungsabhängigkeit scheint der Step-Down also auch zeitgesteuert zu erfolgen. Das sieht man gut an den folgenden zwei Step-Downs, die zu recht runden Zeiten stattfinden (eine bzw. fünf Minuten nach Ende des vorherigen Step-Downs). Ein etwas längerer Turbo und ein Zurückregeln bei etwa 50 °C hätten mir besser gefallen. Durch ständiges erneutes Aktivieren des Turbos waren die 50 °C nach etwa 45 Sekunden erreicht. Dann regelt der Treiber die Helligkeit auch deutlich weiter runter, damit die Lampe abkühlen kann.


Klarus_G15_v2_runtime_full.png


Klarus_G15_v2_runtime_10min.png


Alle Stufen kommen völlig ohne PWM aus und sind sehr gut reguliert. Man kann zwischendurch wieder auf die Anfangshelligkeit der jeweiligen Stufe zurückschalten, nur der Turbo ist ab etwa halb vollem Akku nicht mehr verfügbar.


Klarus_G15_v2_levels.png


Bei der Messung des Ruhestroms ist mir aufgefallen, dass er zuerst bei 2030 µA lag, dann aber nach 30 Sekunden auf 83 µA abgefallen ist. Anfangs ist vermutlich die Powerbank-Funktion aktiv gewesen, hat kein Gerät erkannt und sich dann abgeschaltet.


Fazit​

Mit der G15 v2 hat Klarus einen tollen Taschenfluter entwickelt. Kompakte Abmessungen mit ordentlich Helligkeit kombiniert mit einer simplen Bedienung. Das Gesamtpaket konnte mich durchaus überzeugen und wird meinen bisherigen Taschenfluter (die Sofirn SP33S) ablösen, da die G15 mit dem 21700 Akku kompakter ist und trotzdem fast die gleiche maximale Helligkeit bietet.

Der zeitgesteuerte Step-Down kommt meiner Meinung nach etwas zu früh und reizt das Potential der Lampe nicht ganz aus. Dafür hat man lange Zeit eine gleichbleibende Helligkeit.

Klarus G15 v2 auf klaruslight.com
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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eine Änderung würde ich mir wünschen: Lockout einheitlich mit 4 Klicks

mMn genau richtig, wie's hier gemacht wurde : > 5 s Halten für Lockout, statt wie so oft zu sehen : "3 Klicks Strobe, 4 Klicks Lockout" ...

wenn man nämlich schon einen Strobe einbaut (über dessen Sinn wir hier jetzt nicht diskutieren wollen ...), dann doch bitte auch auf eine entsprechende Stress-Situation angepasst, wo ein Klick zuviel schnell mal passieren könnte und der Nutzer bzw. die Nutzerin dann plötzlich im Dunkeln steht ...

tolle Lampe ... :thumbup: (kostet aber natürlich auch ihren Preis ...)
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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wenn man nämlich schon einen Strobe einbaut (über dessen Sinn wir hier jetzt nicht diskutieren wollen ...), dann doch bitte auch auf eine entsprechende Stress-Situation angepasst, wo ein Klick zuviel schnell mal passieren könnte und der Nutzer bzw. die Nutzerin dann plötzlich im Dunkeln steht ...
Wenn ich aber vier mal Klicke, passiert gar nichts. Hast also nichts gewonnen in der Stresssituation. Ein zuverlässig erreichbarer Strobe funktioniert nur über einen zusätzlichen Taster. (Abgesehen davon, dass ich Strobe für relativ sinnfrei halte.)

(kostet aber natürlich auch ihren Preis ...)
Das stimmt leider. Wenn ich mir jedoch anschaue, wie die Lampen anderer Hersteller mit Boost-Treiber im Preis gestiegen sind, ist der Preis durchaus in Ordnung.
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
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Kassel
Wie zu erwarten ein weiteres klasse Review von dir :thumbup:
Leider ist der Reflektor nicht perfekt fokussiert: In der Mitte des Spots ist ein etwas dunklerer, bläulicher Fleck zu sehen, auch bei größeren Entfernungen
Hier wage ich eine andere Erklärung: Der bläuliche Spot im Spot ist ein optisches Phänomen, das bei der exakt mittigen Zentrierung einer XHP70.2 im Reflektorbecher entsteht. Also letztlich ein Qualitätsmerkmal. Findet sich z. B. auch bei der Acebeam L30.
 
  • Danke
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Wie zu erwarten ein weiteres klasse Review von dir :thumbup:
Vielen Dank!

Hier wage ich eine andere Erklärung: Der bläuliche Spot im Spot ist ein optisches Phänomen, das bei der exakt mittigen Zentrierung einer XHP70.2 im Reflektorbecher entsteht. Also letztlich ein Qualitätsmerkmal. Findet sich z. B. auch bei der Acebeam L30.

Hmm… Du meinst wegen der vier Dies? Vielleicht muss die „perfekte“ Fokussierung auch einfach nicht „perfekt“, sondern „knapp daneben“ sein, damit es gut aussieht. Auf jeden Fall irritiert es schon ein wenig, wenn man die Lampe nutzt. War mir damals bei meiner ZebraLight SC63 auch aufgefallen. Aber d-c-fix löst so ziemlich alles. :)

20221120_Klarus_G15_v2_C6785.jpg
 

Maserbirke

Flashaholic**
10 Januar 2018
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Die Lampe gefällt mir richtig gut. Hab bei Schiermeier nachgefragt, ob und wann er sie ins Programm nimmt. Als Antwort erhielt ich als Temin die nächsten Wochen und als Preis gleich oder ähnlich wie die erste Version.

Ich warte :pop:
 
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aggerflash

Flashaholic*
30 November 2022
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Wie ist denn die Anodisierung der Lampe so ? Meine RS80GT finde ich da nicht all zu berühmt; ein paar mal im Alltagseinsatz und schon sind Macken drin.
Meine SureFire oder EagTac Funzeln machen da auf jedenfall mehr mit.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Ich gehe in der Regel äußerst pfleglich mit meinen Lampen um, sodass sie auch nach Jahren oft wie fabrikneu wirken. Bei der Klarus war ich beim Messen ein paar Mal mit den Messspitzen abgerutscht und habe dabei mit den Spitzen über die gesamte Länge über die Lampe gekratzt. Es war keine Spur zu erkennen. Auch der Clip ließ sich rückstandsfrei entfernen.

Aber deine Frage klingt gar nicht so abwegig. So ein professioneller Härtetest hätte doch was. :grinsen:
 
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aggerflash

Flashaholic*
30 November 2022
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Wie gesagt meine RS80GT hab ich mal leicht irgendwo angeditscht und schon waren Macken drin; da sehen meine SureFire sogar nach stürzen vom Tisch o.ä. aus wie neu.

Aber kann die Lampe ja mal mit auf eine Baustelle nehmen :rofl:
 

Maserbirke

Flashaholic**
10 Januar 2018
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Hab jetzt meine Klarus G15 V2 einige Tage in Gebrauch und möchte ergänzen, dass ungeschützte und geschützte Akkus passen. Allerdings ist der Acebeam IMR21700NP-510A TYPE-C, geschützt und mit Ladeport, dann doch zu lang. Die Lampe lässt sich nicht so weit zudrehen, dass sie funktioniert.

Sonst kann ich das Ergebnis der Vorstellung bestätigen, eine leichte, relativ kleine 21700er Lampe mit ordentlich Dampf, die auf Turbo und auch auf High im Winter wirklich schnell angenehm warm wird. Das war bei der gebotenen Leistung und der geringen Masse aber im Voraus zu erwarten.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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@SammysHP ich habe eine G15 hier, die zeitlich zwischen der V1.0 und der V2.0 liegen muss...nicht mit V2.0 gebrandet, aber schon einen USB-C-Anschluss (die V1.0 hatte einen Micro-USB-Ladeanschluss).

Bei mir ist der Beam an der White Wall quasratisch mit abgerundeten Ecken aufgrund der Beschaffenheit des Reflektors zur LED und Zentrierhilfe hin.
Es lässt sich leider nicht fotografieren, es fällt auch nur auf, wenn man nah an der Wand ist.

Ist das bei Deiner G15V2.0 ebenfalls der Fall?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Bei mir ist der Beam an der White Wall quasratisch mit abgerundeten Ecken aufgrund der Beschaffenheit des Reflektors zur LED und Zentrierhilfe hin.
Es lässt sich leider nicht fotografieren, es fällt auch nur auf, wenn man nah an der Wand ist.
Was heißt bei dir "nah an der Wand"? So ein Reflektor braucht schon ein bisschen Abstand, damit das Licht wieder etwas divergieren kann.

Aber bei meiner fällt mir so spontan kein quadratischer Beam auf. Ganz normal rund. Mal abgesehen von dem dunklen "Loch" in der Mitte.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
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Was heißt bei dir "nah an der Wand"? So ein Reflektor braucht schon ein bisschen Abstand, damit das Licht wieder etwas divergieren kann.
Mein Reflektor hat leider kein rundes Loch für die Zentrierhilfe in der Mitte, sondern ein viereckiges...was auch für einen viereckigen Beam ak der Whitewall sorgt, den man auf 10-30cm von der Wand entfernt hervorragend erkennt.
Aber bei meiner fällt mir so spontan kein quadratischer Beam auf. Ganz normal rund. Mal abgesehen von dem dunklen "Loch" in der Mitte.
Dank Dir. :)
 
29 Januar 2015
10
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1
Gestern wurde meine G15 V2 geliefert und die habe ich am Abend dann auch gleich mal ausprobiert, als ich draußen unterwegs war.
Ich wolle eine kleine Lampe, zum immer dabei haben, die gut in der Hand liegt und noch bequem in die Hosen- oder Jackentasche passt. Was soll ich sagen: von der Größe und der Haptik her ist die G15 V2 genau die Lampe nach der ich immer gesucht habe; das einzige, wo ich etwas hadere ist das Bedienkonzept: All meine anderen Taschen- und Stirnlampen (von Billigheimer bis High End) schalten mit einem kurzen Klick auf eine andere Leuchtstufe und bei den meisten schaltet ein langer Klick die Lampe aus. Bei der G15 ist es genau umgekehrt und ich hab einige Male im dunkeln gestanden, als ich mit einem kurzen Klick die Leuchtstufe ändern wollte. Ich hab das zwar hier im Review und in der Bedienungsanleitung gelesen, war mir aber nicht bewusst, dass die Macht der Gewohnheit dann doch viel stärker als angenommen war.
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
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5.240
113
Ja, das ist oft ein Punkt bei Lampen. Man gewöhnt sich eben an seine Standardlampen und dann kann ein anderes UI schon herausfordernd sein. Daher lasse ich diesen Punkt bei einem Kauf auch nicht außer acht. Aber jetzt hast du die Erfahrung gemacht und kannst sowas besser einschätzen. ;)

Du musst jetzt halt sehen, ob du damit zurechtkommst oder nicht. ;)
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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All meine anderen Taschen- und Stirnlampen (von Billigheimer bis High End) schalten mit einem kurzen Klick auf eine andere Leuchtstufe und bei den meisten schaltet ein langer Klick die Lampe aus.
Ich würde mal grob schätzen, dass es bei 95% der hier vorgestellten Lampen genau andersherum ist. Bei den meisten Lampen ändert man durch Halten des Tasters die Helligkeit und ein kurzer Druck schaltet die Lampe an und aus.

Welche Lampen hattest du denn bislang genutzt?
 
29 Januar 2015
10
0
1
Welche Lampen hattest du denn bislang genutzt?
- Klarus XT21 X
- 2x Stirnlampen von Lupine
- 2 No Name Produkte mit AA/AAA Batterien/Akkus als Notlampen immer im Auto
- von Kollegen/Bekannten hatte ich mal eine Nitecore und eine Fenix TL geliehen (keine Ahnung welche Modelle das waren)
- mein Vater hat ein "Totschläger" mit 3x Monozellen

Bei keinem der oben genannten Modelle führte ein kurzes Klicken zum Ausschalten der Lampe
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.453
5.147
113
Hatte die V1.0 noch einige Macken in der Regelung, sind diese bei der V2.0 behoben. :)

-Die V1.0 hat den Turbo innerhalb einer Sekunde wieder auf High heruntergeregelt, wenn der Akku noch bei 85-90% lag...das ist vei der V2.0 nicht der Fall.

-Die V1.0 kam beim Lockout manchmal durcheinander, wenn man ihn aktiviert ofer deaktiviert hat...die Lampe hat dann seltsames Regelverhalten gezeigt.
Auch das ist bei der V2.0 behoben worden.

Ansonsten hatte die V1.0 noch Micro-USB, die V2.0 hat USB-C als Ladeport.

Insgesamt ein echt stimmiges Paket. :)