Review JETBeam DDC20

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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5.040
113
Witten
taschenlampen-tests.de
Heute möchte ich euch die DDC20 von Jetbeam vorstellen – eine Lampe mit Digitaldisplay. Viele werden ja schon das schöne Review von Marcel zur DDC10 gelesen haben. Hier also der Test des größeren Bruders.

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Zunächst ein paar Daten:
Länge: 130 mm
Reflektoröffnung: 17,5 mm
Breite Kopf: 26 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 78 g
Gewicht mit Akku: 126 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Laut Hersteller ist die Lampe gemäß IPX-8 wasserdicht. Das Testmodell allerdings nicht. Ich habe den Ring hinten im Verdacht, an dem der Cip befestigt ist. Dieser Ring ließ sich beim Testmodell drehen, aber nicht abschrauben. Keine Ahnung, ob das Ding eigentlich fest sein soll oder nicht, aber das Wasser drang definitiv im Batterierohr ein und nicht im Lampenkopf. Davon abgesehen, ist die Verarbeitung erstklassig.

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Die Besonderheit: das digitale Display

Nach dem Einschalten zeigt die DDC20 zunächst die Leuchtstufen an. Dabei steht “H” für die hellste, “E” für die mittlere, “L” für die dunkelste und “S” für den Strobe-Modus. In allen Leuchtstufen (außer im Strobe-Modus) wechselt die Anzeige nach fünf Sekunden auf die Restkapazität des Akkus, die in Zahlen von 0 bis 9 angegeben ist. 9 steht für maximale, 0 für minimale Kapazität.

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Bedienung:
Eingeschaltet wird die DDC20 mit einem Schalter/Taster seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Die Lampe verfügt über drei Helligkeitsstufen und einen Strobe-Modus. Um Dauerlicht zu aktivieren, muss der Schalter zirka 2 Sekunden gedrückt gehalten werden. Dann startet die Lampe im hellsten Modus, der mit 500 Lumen für zwei Stunden angegeben ist. Ein kurzer Click wechselt in die mittlere Leuchtstufe (angegeben mit 100 Lumen für 15 Stunden), ein weiterer kurzer Klick in die dunkle (angegeben mit 10 Lumen für 60 Stunden). Beim nächsten kurzen Klick ist man wieder in der hellsten Stufe. Ein Doppelklick aktiviert den Strobe-Modus (500 Lumen ohne Laufzeitangabe), aus dem man durch einen kurzen oder einen Doppelklick wieder in die davor aktivierte Helligkeitstufe gelangt.


Als Stromversorger kommen zwei CR123-Batterien oder –Akkus, zwei LiIon-16340-Akkus oder ein 18650-Akku in Frage.
Getestet habe ich die Lampe mit mehreren Stromversorgern: zwei AW-18650-Akkus mit einer Kapazität von 2.600mAh, ein geflammter Trustfire-18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh, ein ungeschützter Ultrafire-18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh und zwei AW-LiIon-16340-Akkus mit einer Kapazität von 750mAh. Die Lampe wurde jeweils in der hellsten Stufe betrieben.

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Interessant dabei war, wie sich die Ladestandsanzeige mit den jeweiligen Stromversorgern verhielt.
Auffällig ist, dass bei den Trustfire- und Ultrafire-”Budget”-Akkus die Anzeige bereits nach 26 bzw. 17 Minuten auf Stufe 1 gefallen war und die Lampe mit beiden Akkus anschließend noch eine Stunde in dieser Stufe lief, bis das Herunterschalten auf Stufe 0 erfolgte. Mit dem Ultrafire-Akku startete die Lampe erst gar nicht in Stufe 9, sondern in Stufe 7. Bei den qualitativ hochwertigen Akkus dagegen schaltet die Anzeige im Display gleichmäßig über den gesamten Laufzeitraum herunter und gibt einen relativ guten Aufschluss darüber, wie es um die Restlaufzeit bestellt ist. Offenbar wird also hier die Akkuspannung gemessen, die bei den günstigen Akkus deutlich schneller in den Keller geht als bei den hochwertigen und im Display somit früher niedrige Werte angezeigt werden.

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Mein Fazit:
Abgesehen von der Wasserundichtigkeit des Testmodells, das ein Einzelfall sein sollte, macht die Lampe einen guten Eindruck. Auch das Lichtbild gefällt mir persönlich sehr gut. Das digitale Display verrichtet seine Arbeit umso besser, je besser die verwendeten Akkus sind – zumindest bestätigt das meine kleine Testreihe. Damit ist das digitale Display mehr als nur ein Spielzeug, denn bei der Verwendung guter Akkus kann man sehr gut einschätzen, wie lange das Lampi noch leuchten kann.
Aktuell ist die Lampe für 95 Dollar erhältlich. Zum Test zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Niteye.

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Von links: Fenix TK15, JETBeam DDC20, Spark SL6, Maglite XL100, Xeno E03, Thrunite Ti.


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JETBeam DDC20 high

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Powertac Warrior

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Lumapower D-Mini EX2​

Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.

Gruß
Walter
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
7.719
2.553
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Bayern
Da hast Dir viel Arbeit mit den Tabellen gemacht - > :thumbsup:
Aber so richtig ausgereift ist das mit der Messung der Restkapazität wohl nocht nicht. Sogar die guten Akkus sind ca. eine halbe Stunde auf Stufe "1" gelaufen; was mehr als 25% der Leuchtedauer war.
Danke fürs testen!
Grüße Noerstroem
 

Lampentroll

Flashaholic**
14 August 2010
1.162
1.427
0
Taunusstein- im dunklen Taunus!
Hi!

Schönes Review wie immer!

Leider wird die Lampe wohl nur über die private Beschaffungsschiene zu ergattern sein.

Alles was mit Jetbeam nach Europa kommen wird-ab 1.1.2013 wird wohl vom Zoll eingezogen-Gewerbliche Lieferungen.

Da geht nur was privates...

VG

marcus
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
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113
BaWü
Wieder mal ein klasse Review :thumbup:

Das mit der Anzeige ist mal wieder was Neues,
aber für mich nicht notwendig.

Mir reicht wenn ein Treiber die höchste Stufe nicht mehr zulässt,
wenn der Akku zuneige geht.

Technik,die noch nicht ganz begeistert..

Schön integriert sieht meiner Meinung nach auch anderst aus.

Gruß Xandre
 

Lampi-on

Flashaholic**
6 Februar 2012
3.045
2.129
113
Schwäbische Alb
Danke Walter.;)

Wieder mal ein sehr schöner Bericht, gut bebildert und beschrieben.

Vor allem, dass du mit deinen Tabellen auf die Besonderheit der Leuchtstufen- bzw.
Restlaufzeit-Anzeige eingegangen bist, hat mir besonders gefallen.
Da hast du dir einen Haufen Arbeit gemacht.

Das Kopf-Design ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Vielleicht sieht man das mit anderen Augen, wenn man die Lampe ein paar mal
in der Hand hatte.:S

Gruß Hacki:)
 

Colossus

Flashaholic*
7 August 2011
364
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63
Wuppertal
Vielen Dank für das Review, war recht gespannt auf die Lampe.
Für mich ein nettes Feature aber nicht unbedingt das Killer Argument das man sich für die Lampe entscheidet, aber den Rest hat JETBeam ja auch nicht vernachlässigt. :thumbup:

Wünsche mir mehr innovationen im Lampenmarkt.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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113
Umkreis Heidelberg
Ich habe die Lampen für einen Bekannten besorgt, da Jetbeam bekanntlich nicht mehr innerhalb Deutschlands zu beziehen ist. Dabei ist mir auch der Ring aufgefallen, den Walter im Review so beschrieben hat:


Ich habe den Ring hinten im Verdacht, an dem der Cip befestigt ist. Dieser Ring ließ sich beim Testmodell drehen, aber nicht abschrauben. Keine Ahnung, ob das Ding eigentlich fest sein soll oder nicht, aber das Wasser drang definitiv im Batterierohr ein und nicht im Lampenkopf.

Der Ring soll nicht fest sein, sondern ist absichtlich drehbar. So kann den Clip oder das Lanyard in die für ihn perfekte Postion bringen. Beispielsweise ist es ja ein Unterschied, ob man die Lampe an der rechten oder linken Hosentasche befestigt. Schalterposition nach vorne, also muss ich den Ring um 180 Grad drehen können, wenn ich sie mal an der rechten Tasche trage, mal an der linken.

Das soll nur einen kleine Ergänzung sein, damit bekannt ist, dass es kein Verarbeitungsfehler ist, sondern Sinn macht, dass der Ring drehbar ist.