Heute möchte ich euch die DDC20 von Jetbeam vorstellen – eine Lampe mit Digitaldisplay. Viele werden ja schon das schöne Review von Marcel zur DDC10 gelesen haben. Hier also der Test des größeren Bruders.
Zunächst ein paar Daten:
Länge: 130 mm
Reflektoröffnung: 17,5 mm
Breite Kopf: 26 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 78 g
Gewicht mit Akku: 126 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Laut Hersteller ist die Lampe gemäß IPX-8 wasserdicht. Das Testmodell allerdings nicht. Ich habe den Ring hinten im Verdacht, an dem der Cip befestigt ist. Dieser Ring ließ sich beim Testmodell drehen, aber nicht abschrauben. Keine Ahnung, ob das Ding eigentlich fest sein soll oder nicht, aber das Wasser drang definitiv im Batterierohr ein und nicht im Lampenkopf. Davon abgesehen, ist die Verarbeitung erstklassig.
Die Besonderheit: das digitale Display
Nach dem Einschalten zeigt die DDC20 zunächst die Leuchtstufen an. Dabei steht “H” für die hellste, “E” für die mittlere, “L” für die dunkelste und “S” für den Strobe-Modus. In allen Leuchtstufen (außer im Strobe-Modus) wechselt die Anzeige nach fünf Sekunden auf die Restkapazität des Akkus, die in Zahlen von 0 bis 9 angegeben ist. 9 steht für maximale, 0 für minimale Kapazität.
Bedienung:
Eingeschaltet wird die DDC20 mit einem Schalter/Taster seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Die Lampe verfügt über drei Helligkeitsstufen und einen Strobe-Modus. Um Dauerlicht zu aktivieren, muss der Schalter zirka 2 Sekunden gedrückt gehalten werden. Dann startet die Lampe im hellsten Modus, der mit 500 Lumen für zwei Stunden angegeben ist. Ein kurzer Click wechselt in die mittlere Leuchtstufe (angegeben mit 100 Lumen für 15 Stunden), ein weiterer kurzer Klick in die dunkle (angegeben mit 10 Lumen für 60 Stunden). Beim nächsten kurzen Klick ist man wieder in der hellsten Stufe. Ein Doppelklick aktiviert den Strobe-Modus (500 Lumen ohne Laufzeitangabe), aus dem man durch einen kurzen oder einen Doppelklick wieder in die davor aktivierte Helligkeitstufe gelangt.
Als Stromversorger kommen zwei CR123-Batterien oder –Akkus, zwei LiIon-16340-Akkus oder ein 18650-Akku in Frage.
Getestet habe ich die Lampe mit mehreren Stromversorgern: zwei AW-18650-Akkus mit einer Kapazität von 2.600mAh, ein geflammter Trustfire-18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh, ein ungeschützter Ultrafire-18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh und zwei AW-LiIon-16340-Akkus mit einer Kapazität von 750mAh. Die Lampe wurde jeweils in der hellsten Stufe betrieben.
Interessant dabei war, wie sich die Ladestandsanzeige mit den jeweiligen Stromversorgern verhielt.
Auffällig ist, dass bei den Trustfire- und Ultrafire-”Budget”-Akkus die Anzeige bereits nach 26 bzw. 17 Minuten auf Stufe 1 gefallen war und die Lampe mit beiden Akkus anschließend noch eine Stunde in dieser Stufe lief, bis das Herunterschalten auf Stufe 0 erfolgte. Mit dem Ultrafire-Akku startete die Lampe erst gar nicht in Stufe 9, sondern in Stufe 7. Bei den qualitativ hochwertigen Akkus dagegen schaltet die Anzeige im Display gleichmäßig über den gesamten Laufzeitraum herunter und gibt einen relativ guten Aufschluss darüber, wie es um die Restlaufzeit bestellt ist. Offenbar wird also hier die Akkuspannung gemessen, die bei den günstigen Akkus deutlich schneller in den Keller geht als bei den hochwertigen und im Display somit früher niedrige Werte angezeigt werden.
Mein Fazit:
Abgesehen von der Wasserundichtigkeit des Testmodells, das ein Einzelfall sein sollte, macht die Lampe einen guten Eindruck. Auch das Lichtbild gefällt mir persönlich sehr gut. Das digitale Display verrichtet seine Arbeit umso besser, je besser die verwendeten Akkus sind – zumindest bestätigt das meine kleine Testreihe. Damit ist das digitale Display mehr als nur ein Spielzeug, denn bei der Verwendung guter Akkus kann man sehr gut einschätzen, wie lange das Lampi noch leuchten kann.
Aktuell ist die Lampe für 95 Dollar erhältlich. Zum Test zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Niteye.
Von links: Fenix TK15, JETBeam DDC20, Spark SL6, Maglite XL100, Xeno E03, Thrunite Ti.
JETBeam DDC20 high
Powertac Warrior
Lumapower D-Mini EX2
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
Zunächst ein paar Daten:
Länge: 130 mm
Reflektoröffnung: 17,5 mm
Breite Kopf: 26 mm
Durchmesser Tail: 23,5 mm
Gewicht: 78 g
Gewicht mit Akku: 126 g
Anodisierung: HA III, gut und gleichmäßig ausgeführt.
Tailstand: ja.
Rollschutz: ja.
Laut Hersteller ist die Lampe gemäß IPX-8 wasserdicht. Das Testmodell allerdings nicht. Ich habe den Ring hinten im Verdacht, an dem der Cip befestigt ist. Dieser Ring ließ sich beim Testmodell drehen, aber nicht abschrauben. Keine Ahnung, ob das Ding eigentlich fest sein soll oder nicht, aber das Wasser drang definitiv im Batterierohr ein und nicht im Lampenkopf. Davon abgesehen, ist die Verarbeitung erstklassig.
Die Besonderheit: das digitale Display
Nach dem Einschalten zeigt die DDC20 zunächst die Leuchtstufen an. Dabei steht “H” für die hellste, “E” für die mittlere, “L” für die dunkelste und “S” für den Strobe-Modus. In allen Leuchtstufen (außer im Strobe-Modus) wechselt die Anzeige nach fünf Sekunden auf die Restkapazität des Akkus, die in Zahlen von 0 bis 9 angegeben ist. 9 steht für maximale, 0 für minimale Kapazität.
Bedienung:
Eingeschaltet wird die DDC20 mit einem Schalter/Taster seitlich unterhalb des Lampenkopfs. Die Lampe verfügt über drei Helligkeitsstufen und einen Strobe-Modus. Um Dauerlicht zu aktivieren, muss der Schalter zirka 2 Sekunden gedrückt gehalten werden. Dann startet die Lampe im hellsten Modus, der mit 500 Lumen für zwei Stunden angegeben ist. Ein kurzer Click wechselt in die mittlere Leuchtstufe (angegeben mit 100 Lumen für 15 Stunden), ein weiterer kurzer Klick in die dunkle (angegeben mit 10 Lumen für 60 Stunden). Beim nächsten kurzen Klick ist man wieder in der hellsten Stufe. Ein Doppelklick aktiviert den Strobe-Modus (500 Lumen ohne Laufzeitangabe), aus dem man durch einen kurzen oder einen Doppelklick wieder in die davor aktivierte Helligkeitstufe gelangt.
Als Stromversorger kommen zwei CR123-Batterien oder –Akkus, zwei LiIon-16340-Akkus oder ein 18650-Akku in Frage.
Getestet habe ich die Lampe mit mehreren Stromversorgern: zwei AW-18650-Akkus mit einer Kapazität von 2.600mAh, ein geflammter Trustfire-18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh, ein ungeschützter Ultrafire-18650-Akku mit einer Kapazität von 2.400mAh und zwei AW-LiIon-16340-Akkus mit einer Kapazität von 750mAh. Die Lampe wurde jeweils in der hellsten Stufe betrieben.
Interessant dabei war, wie sich die Ladestandsanzeige mit den jeweiligen Stromversorgern verhielt.
Auffällig ist, dass bei den Trustfire- und Ultrafire-”Budget”-Akkus die Anzeige bereits nach 26 bzw. 17 Minuten auf Stufe 1 gefallen war und die Lampe mit beiden Akkus anschließend noch eine Stunde in dieser Stufe lief, bis das Herunterschalten auf Stufe 0 erfolgte. Mit dem Ultrafire-Akku startete die Lampe erst gar nicht in Stufe 9, sondern in Stufe 7. Bei den qualitativ hochwertigen Akkus dagegen schaltet die Anzeige im Display gleichmäßig über den gesamten Laufzeitraum herunter und gibt einen relativ guten Aufschluss darüber, wie es um die Restlaufzeit bestellt ist. Offenbar wird also hier die Akkuspannung gemessen, die bei den günstigen Akkus deutlich schneller in den Keller geht als bei den hochwertigen und im Display somit früher niedrige Werte angezeigt werden.
Mein Fazit:
Abgesehen von der Wasserundichtigkeit des Testmodells, das ein Einzelfall sein sollte, macht die Lampe einen guten Eindruck. Auch das Lichtbild gefällt mir persönlich sehr gut. Das digitale Display verrichtet seine Arbeit umso besser, je besser die verwendeten Akkus sind – zumindest bestätigt das meine kleine Testreihe. Damit ist das digitale Display mehr als nur ein Spielzeug, denn bei der Verwendung guter Akkus kann man sehr gut einschätzen, wie lange das Lampi noch leuchten kann.
Aktuell ist die Lampe für 95 Dollar erhältlich. Zum Test zur Verfügung gestellt wurde die Lampe freundlicherweise von Niteye.
Von links: Fenix TK15, JETBeam DDC20, Spark SL6, Maglite XL100, Xeno E03, Thrunite Ti.
JETBeam DDC20 high
Powertac Warrior
Lumapower D-Mini EX2
Den ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner fabulösen Seite.
Gruß
Walter
