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Review "Das Biest" Niteye EYE-30 (2000 Lumen)

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Somewhere deep in Bavaria
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Trustfire Taschenlampen Hypnose Hannover
Guten Tag!

Im Dezember sind erste Bilder aufgetaucht, die durchaus für Diskussionen sorgten - schließlich spuckte der neue Hersteller große Töne und stellte eine Lampe vor, die durch sehr interessantes Design und eine unglaubliche Lichtleistung von satten 2000 Lumen einiges Aufsehen erregte.

Ich habe nun die Ehre, euch diese Taschenlampe präsentieren zu dürfen - die Niteye EYE-30!



Kurzinformationen


Ein mitgelieferter Haltegriff, vier 18650er Akkus zum Betrieb, ein Ladekabel zum Aufladen im Auto - und letztlich die Lampe, die in schickem Dunkelgrau daher kommt, eine Ladestandsanzeige hat, mit drei aktuellen Cree XM-L U2 LEDs ausgerüstet ist und über einen Drehring 60, 300, 1000 und 2000 Lumen liefert!


Hersteller, Preis und Bezugsquellen


Der Hersteller Niteye ist ganz neu auf dem Markt und hat bisher lediglich einen taktischen Stift gezeigt, wenn die EYE-30 jedoch erfolgreich wird, sind weitere Neuentwicklungen dieser Größenordnung sehr wahrscheinlich!

Zum Glück gibt es die Lampe auch im Direktbezug von deutschen Händlern, somit müsst ihr euch nicht mit Zollgebühren und langen Versandzeiten rumärgern.
Derzeit haben sowohl Startseite • selected-lights | ausgesuchte Taschenlampen für Profis als auch MSITC die Lampe im Angebot.
Selected-Lights hat die Lampe noch nicht auf Lager und gibt einen Preis von 279,- Euro an.

Von Markus Speckmeier / MSITC gibt es konkretere Informationen. Zwar ist die EYE-30 noch nicht lieferbar, aber der Preis ist deutlich angenehmer zu lesen.

1. Die hier vorgestellte Conventional Edition mit Drehring aus Alu wird ungefähr 270 Euro kosten
2. Die Special Edition mit Drehring aus Edelstahl / Steinles Steel wird für zirka 280 Euro zu haben sein.

Beide Ausführungen sind laut Markus ab nächster Woche lieferbar!

Die Konkurrenz ist nicht so groß, Lampen dieser Klasse gibt es nicht sonderlich viele.
Die Fenix TK70 hat zwar auch drei XM-L LEDs und 2200 Lumen, aufgrund der total unpraktischen Größe sehe ich sie jedoch nicht als Konkurrenz an.
Die EagleTac M3C4 triple XM-L lässt sich von der Größe her durchaus mit der EYE-30 vergleichen, liefert aber nur 1000 Lumen.
Besser vergleichbar sind hier die JetBeam Raptor RRT-3 mit drei XM-L, Selektorring und 1950 Lumen. Leider ist der Preis mit ca. 330€ exorbitant hoch.
Bleiben noch die Nitecore TM11, die ebenfalls 2000 Lumen liefert und mit 270€ noch erschwinglich ist sowie der "Brummer", der 2500 Lumen liefern soll, aber nicht dauerbetriebsfest ist und selber zusammen gebaut werden muss.

In Anbetracht dieser Konkurrenz ist die Niteye EYE-30 mit ihrer Ausstattung für ungefähr 230 Euro ein echtes Schnäppchen.


Verpackung und Lieferumfang


Der hochwertige Charakter der EYE-30 wird schon durch die Verpackung deutlich gemacht. Sie kommt nicht in einer Pappschachtel, sondern in einem wirklich stabilen, schicken Metallkoffer!
Dieser ist beidseitig beklebt, wobei die Rückseite eine Art Anleitung darstellt.
In dem Koffer ist die Lampe wirklich gut gegen äußere Einflüsse geschützt und wer sie mal auf Reisen dabei haben will, braucht nicht lange über eine richtige Transportbox nachdenken, sondern nimmt einfach den mitgelieferten Koffer.



Im Köfferchen befinden sich neben der Taschenlampe auch ein Kabel, um sie am Zigarettenanzünder im Auto zu laden, ein passender Holster sowie ein Tragegriff.



Das Ladekabel werde ich in den nächsten Tagen einem Test unterziehen. Auf den ersten Blick ist es sehr praktisch - so kann man die EYE-30 auch unterwegs einfach und unkompliziert laden! Auch Anwender, die immer eine starke Lampe im Auto haben müssen, werden davon profitieren. Ich denke da beispielsweise an Einsatzleiter, die im Einsatzfall einen Suchscheinwerfer brauchen können.



Der Holster ist natürlich dazu gedacht, die EYE-30 sicher zu transportieren. Am Gürtel ist die Lampe beinahe zu schwer, finde ich. Auch bei der Aufbewahrung im Auto bietet der Holster ein wenig Schutz vor äußeren Einwirkungen.





Interessant ist der Haltegriff. Den gibt es so bei keiner anderen Lampe dieser Preis-/Leistungsklasse, soweit ich weiß. Die EYE-30 hat am Kopf ein kleines Gewinde, das mit einer schicken silbernen Schraube verschlossen werden kann. Möchte man den Griff montieren, entfernt man die Schraube (geht per Hand) und dreht den Griff ein.



Leider liegt keine Anleitung bei, außer den auf dem Koffer aufgeklebten Informationen gibt es keinerlei schriftliche Dokumentation. Ich persönlich fände ein paar grundlegende technische Daten nicht schlecht (Wie viel Strom zieht die Lampe?) und eine genauere Erläuterung der Bedienweise wäre vielleicht auch angebracht. Auch weitere O-Ringe fehlen - wer Ersatz braucht, muss diese anderweitig besorgen.




Gehäuse, Bauteile und Qualität


Rein optisch finde ich die EYE-30 sehr ansprechend. Sie ist zwar ein "dicker Knubbel", wirkt aber durch die drei Reflektoren und das durchdachte Design gar nicht so massiv.
Das Design mit drei einzelnen Reflektoren ist so wirklich sehr extravagant und nicht alltäglich.



Insgesamt betrachtet ist die Taschenlampe eben kurz und dick, ähnlich den oben genannten ähnlichen Modellen. Sie liegt damit sehr gut in der Hand. Der Lampenkörper, den man im Betrieb umgreift, ist schön geriffelt und somit sehr griffig.
Die Anodisierung in dunklem Grau ist nach HA-III Standard ausgeführt und sehr robust. Die Farbgebung gefällt mir persönlich besser als reines Schwarz.



Auch mit dem beigelegten Griff weiß die EYE-30 durchaus zu gefallen, der Griff ist passend gestaltet und wirkt sehr stabil. Er wird über ein Gewinde angebracht. Im Normalfall ist das Gewinde der Lampe durch eine silberne Schraube verdeckt, die sich einfach per Hand lösen lässt. Falls es doch mal klemmt, so hilft eine 2€-Münze problemlos weiter.
Das Gegenstück am Haltegriff wird über eine drehbare Scheibe ins Gewinde der Lampe gedreht. Die rutschsichere Gestaltung macht es möglich, den Griff ohne Werkzeug zu montieren.





Im oberen Teil der Lampe sind die drei einzelnen Reflektoren mit den jeweiligen LEDs verbaut.
Ebenfalls am Kopf sitzen drei wesentliche Bestandteile des Gesamtkonzepts, auf jeder der drei Seiten einer.
Die wohl interessanteste Implementierung ist der Battery Indicator. Die kreisrunde Scheibe ist in den Lampenkopf eingelassen und hat vier orangene kleine Leuchtdioden eingebaut, die Auskunft über den Ladestand der Akkus geben. Sobald man die Lampe anschaltet (Modus egal), leuchten die LEDs je nach Ladezustand. Bei vollen Akkus leuchten alle vier Dioden orange, je weniger voll die Akkus sind, desto weniger LEDs leuchten. Ich versuche noch herauszufinden, welche Ladestände die jeweiligen LEDs anzeigen.
Die Ladestandsanzeige ist auf jeden Fall schon mal sehr praktisch, so kann man schnell abschätzen wie lange man noch Licht haben wird.



In der nächsten Seite des dreieckigen Kopfs befindet sich das Gewinde für den Griff, das mit einer Schraube verschlossen wird. Der Dichtigkeit tut dies keinen Abbruch - das Gewinde ist selbstredend nicht offen, selbst ohne Schraube kann man nicht ins Innere der Lampe blicken.
Ich persönlich hätte es nett gefunden, wenn ein ¼" Gewinde verbaut worden wäre, mit dem man die Lampe auch an Kamerastativen befestigen kann. Aber gut, man kann nicht alles haben.



Die dritte Seite enthält einen Anschluss für das mitgelieferte 12V-Ladekabel. Wer ein entsprechendes Kabel oder einen Adapter daheim hat, kann die Lampe auch am normalen Stromnetz laden - aber bitte nur mit 12V!
Leider ist hier ein deutlicher Schwachpunkt in Sachen Abdichtung zu erkennen: Im Inneren des Anschlusses liegen Kontakte frei, einen Gummipropfen zum Verschließen gibt es nicht.
Übrigens: Im Auto wird mit 1A geladen und die Ladezeit beträgt zirka 8 bis 9 Stunden.



Einer der wichtigsten Bestandteile der EYE-30 ist der Selektorring. Er befindet sich griffgünstig unter dem Kopf, neun Zentimeter vom hinteren Ende der Lampe entfernt.
Mit diesem Ring wird die Lampe eingeschaltet, zugleich dient er der einfachen Verstellung der Betriebsmodi bzw. Helligkeiten. Auf die Bedienung gehe ich weiter unten noch ein.

Kommen wir zum Kopf. Im oberen Teil der Lampe sind die drei Reflektoren verbaut, hinter denen die LEDs sitzen. Abgeschlossen werden die Reflektoren mit schicken silbernen Ringen.
Des weiteren ist der Kopf mit kleinen unauffälligen Kühlrippen ausgestattet.

Die Gewinde sind sehr sauber geschnitten und schon fast wieder zu gut gefettet. Ein roter O-Ring sorgt für die Abdichtung gemäß IPX-8 Standard.



Schraubt man die Taschenlampe auf, findet man im Inneren des hinteren Gehäuseteils den Batteriekorb. Der ist relativ einfach gestaltet, ein Balancer ist zumindest hier nicht eingebaut. Ob im Treiber ein Balancer ist, kläre ich noch ab.
Im Batteriekorb finden vier Akkus vom Typ 18650 Platz, dank der Federn weiß man sofort, in welche Richtung man die Akkus einlegen muss. Der gesamte Batterieträger wird dann wieder im Körper verstaut und sitzt mit eingebauten Akkus ohne Wackeln perfekt.



Noch ein paar Daten zur Größe.
Von hinten bis vorne ist die EYE-30 14,8 Zentimeter lang, der Kopf hat einen Durchmesser von 62mm.
Das hintere Ende misst hier 50mm Durchmesser und die Ringe an den Reflektoren haben jeweils 30mm Durchmesser.
Am geriffelten Teil des Bodys, also am Griffteil, habe ich einen Umfang von 53 Millimetern gemessen.
Ohne Batterien haben wir ein Gewicht von zirka 400 Gramm.

Das Gesamtkonzept ist gut durchdacht und das Gehäuse ist wirklich sehr gut verarbeitet, ich kann bei meinem Exemplar keine Mängel finden.



LEDs, Treiber und Stromversorgung


Hinter den drei Smooth-Reflektoren sind drei XM-L U2 LEDs vom Marktführer Cree verbaut, also die aktuellsten Modelle.
Der im Lampenkopf fest verschraubte Treiber bietet eine Regelung und ermöglicht es in Kombination mit dem Selektorring zwischen sechs Modi zu wählen. Laut Hersteller sind folgende Stufen verfügbar:

  • Cruise Warning (Sanftes Aufblinken)
  • Strobo (mit wechselnder Frequenz!)
  • Low (60 Lumen, 55 Stunden Laufzeit)
  • Middle (300 Lumen, 12 Stunden Laufzeit)
  • High (1000 Lumen, 3 Stunden Laufzeit)
  • Turbo (2000 Lumen, 2 Stunden Laufzeit)

Zur Stromversorgung lassen sich ausschließlich vier 18650er Akkus nutzen. Auch wenn die LEDs nicht so stark bestromt werden und nicht so viele Ampere aus den Akkus gesaugt werden, empfehle ich die Verwendung hochwertiger Akkus - gerade auch deshalb, weil vier Stück benötigt werden. Da wäre es suboptimal, wenn man an den Akkus spart und dann einer im Betrieb kaputt geht oder doch in die Schutzabschaltung geht.
Ich verwende die neuen Spark-Akkus, die wirklich sehr gut sind, bis zu 5A liefern und 2600mAh Kapazität haben. Auch die Modelle von AW oder Redilast sind empfehlenswert.
Bitte verwendet nur Akkus mit gleichem Alter, Hersteller, Ladestand und Kapazität!




Temperatur und Laufzeit


Die Temperatur habe ich wieder an zwei Punkten mit einem Infrarot-Thermometer gemessen.
"Indicator" bezeichnet den Punkt zirka 4mm neben dem Battery Indicator. "Logo" ist natürlich das Hersteller-Logo am Gehäuse.
Die Lampe lief zehn Minuten lang im Turbo-Modus.

Starttemperatur:
Indicator: 24,5° Celsius
Logo: 24,8°
Nach 5 Minuten:
Indicator: 40,4°
Logo: 31,1°
Nach 10 Minuten:
Indicator: 48,6°
Logo: 36,5°


Es findet also durchaus eine Erwärmung statt - dauerhaft laufen lassen würde ich die EYE-30 im Turbo Mode daher nicht, runter schalten auf den High Mode dürfte aber der Helligkeit keinen großen Abbruch tun.

Die Laufzeit habe ich noch nicht nachgemessen, daher muss ich die Herstellerangaben veröffentlichen.

Low: 55 Stunden
Middle: 12 Stunden
High: 3 Stunden
Turbo: 2 Stunden

Aufgrund der Tatsache, dass vier starke 18650er Akkus Verwendung finden, schätze ich die Laufzeiten als relativ realistisch ein. Messungen hierzu folgen noch.


Bedienung über den Selektorring

Kommen wir zu einem wichtigen Punkt, der Bedienung. Im Gegensatz zu vielen anderen Taschenlampen hat die Niteye keinen Clicky, sondern einen magnetischen Selektorring, mit dem man mit einer Hand problemlos zwischen den einzelnen Stufen wechseln kann.
Dreht man den Ring im Uhrzeigersinn, so aktiviert sich der Cruise-Warning-Mode. Dreht man wieder ein Stufe in die andere Richtung und dann wieder im Uhrzeigersinn, wird der Strobo aktiviert. Im Gegensatz zu vielen anderen Lampen ist die Stroboskop-Funktion hier mit zwei wechselnden Frequenzen ausgestattet. Dreht man ein drittes mal im Uhrzeigersinn, so bringt man den Battery Indicator zum leuchten.

Gegen den Uhrzeigersinn folgen dann die normalen Betriebsmodi: Low, Middle, High und Turbo.
In "Low" wird eine LED aktiviert (bei erneutem Ausschalten wird eine andere LED aktiviert, um die Lebensdauer gleichmäßig zu verteilen!), in "middle" sind es zwei LEDs. Erst in High und Turbo schaltet sich die dritte Leuchtdiode hinzu.

Mehr ist es nicht - kein zweiter Schalter, nichts. Den Strobo-Modus muss man nicht nutzen, wenn man ihn nicht braucht - wenn aber, dann kann man ihn sehr zügig aktivieren.

Auch mit festen Handschuhen lässt sich die Niteye einwandfrei bedienen, hier ein Foto mit den Siez Supporter CR.


Dazu habe ich euch ein kurzes Video gedreht, da seht ihr die einfache Bedienung.



Helligkeitsvergleich und Leuchtcharakteristik


Dafür, dass drei LEDs verbaut sind, ist die Leuchtcharakteristik durchaus aus angenehm zu bezeichnen. Schaltet man nur eine oder zwei Dioden ein, so ist der Beam natürlich ein bisschen unregelmäßig seitlich.

Hier ein Vergleichsbild - links die Spark SL6S-800cw, die einen sehr schönen Beam hat, und rechts die Niteye in der Turbo-Stufe.


Whitewall-Shots sind natürlich nicht das Metier einer solch hellen Lampe. Sie ist draußen zuhause und spielt in weitläufigem Gelände ihre wahren Stärken aus. Aufgrund der kleinen Reflektoren ist die Niteye kein Thrower, sondern auf Flood ausgelegt.
Schon die 1000 Lumen der Stufe "High" sind beeindruckend - "Turbo" lässt so manch Unbehelligten ungläubig drein gucken!

Ich lasse Bilder sprechen …


Hier die vier Leuchtstufen Low, Middle, High und Turbo.
25 Meter Aufnahmeentfernung, D700, 28mm, 1,3", ISO 320 und f5,6.



110 Meter Aufnahmeentfernung, D700, 75mm, 1,3", ISO 320 und f5,6.


Taschenlampe gegen Autoscheinwerfer, wer gewinnt? Das Haus ist etwa 100 Meter entfernt.
D700, 75mm, 2", ISO 320 und f5,6.


Ebenso zirka 110 Meter Entfernung zum Schuppen.
D700, 66mm, 4", ISO 320 und f5.




Abschließende Worte

Die Niteye EYE-30 wurde sehnsüchtig erwartet und von vorn herein als Konkurrenz zu den bisher bekannten Lampen gesehen. Ich habe leider keine dieser Lampen zur Verfügung, konnte jedoch vor einigen Tagen die Fenix TK70 testen. Und wenn ich die Wahl zwischen TK70 und EYE-30 hätte, würde ich wieder zur EYE-30 greifen! Durch die sehr kompakte Bauweise passt sie in jede Jackentasche und ist somit immer dabei. Der praktische Griff, der einfach montiert werden kann, ist ein zusätzliches nettes Zubehörteil und macht die Niteye zu einem einfach zu haltenden Suchscheinwerfer. Durch die breite Ausleuchtung ist sie optimal für die weitläufige Natur geeignet, auch für Sucheinsätze und ähnliches taugt sie gut.
Dank einer langen Laufzeit in Kombination mit dem Battery Indicator steht man nicht einfach im Dunkeln da.

Ich hoffe, mein kleines Review hat euch gefallen. Vielleicht habe ich bei einer Kaufentscheidung geholfen oder euch ein neues Sparziel aufgezeigt, vielleicht interessiert ihr euch eher für kleine EDCs und habt den Bericht dennoch gerne gelesen.
Über Feedback bin ich auf jeden Fall froh!

Weitere Reviews, Beamshots und aktuelle Infos gibt es bei FlashlightReviews :thumbsup:

Ergänzung vom 9.Januar 2012:
Der Laufzeit-Test ist beendet.
Das Ergebnis ist durchaus sehenswert, aber leicht unterhalb der Hersteller-Angabe von 2 Stunden.

Im Turbo Modus habe ich die Lampe auf den Boden gestellt und mit einem kleinen Ventilator gekühlt. Zum Test habe ich vier neue Spark Akkus verwendet, die bislang zwei Mal geladen wurden, also mglw. noch eine kleine Leistungssteigerung erfahren können.
Ab und an wurde die Temperatur mit einem IR-Thermometer geprüft, sie betrug nie mehr als 37° Celsius.
Um zu überprüfen, ob die Lampe "heimlich" dunkler wird, habe ich alle paar Minuten ein Foto mit gleicher Belichtungszeit und Blende gemacht und die Helligkeit verglichen. Die EYE-30 wird nicht nach und nach dunkler, sondern bleibt 1:48 Stunden lang im Turbo-Modus mit 2000 Lumen! Danach ist die Lampe aus gegangen - bzw. hat zu "high" runter geschaltet und ist dann eine Minute später komplett ausgegangen.

Insgesamt also ein gutes Ergebnis :thumbup:
 
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Fibo

Flashaholic**
27 Oktober 2010
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2.105
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Braunschweig
Vielen Dank für das wirklich geil gemachte Review über die Lampe. Auch sehr schöne Bilder hast du eingefügt:thumbsup:
Weiter so....freue mich schon auf den nächsten Bericht von dir:):)
Edit: Den Brummer muss man nicht selber zusammenbauen.......
Nur wenn man ihn kaputt macht.
 
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walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
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Raum Karlsruhe, BW
Mittlerweile kann man bei dir ja schon sagen: wie immer ein super Review! :thumbup:

... über eine toll Lampe. :thumbsup:

Die sieht ja auf dem einen Bild mit dem Handschuh richtig klein aus. :eek:
Das wird quasi das Top-Modell in der Klasse der EDCs.

Gruß Walter
 

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
11.654
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Oberbayern
Uiuiui, ich fürchte, ich muss mal wieder ein bisschen mehr für eine Lampe ausgeben....

Super Review, wie gewohnt erstklassige Bilder und aussagekräftige Beamshots! :thumbup:
Vielen Dank!


Gruß Johannes
 

lumen

Flashaholic**
14 August 2011
1.030
461
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Braunschweig
Tolle Lampe,tolles Review !
Wenn die Jetbeam rrt 3 und Fenix Tk 45 sich paaren würden käme dieses schicke Teil dabei raus. :D
Beim dem Lieferumfang gibt man doch gerne 10 € mehr für die Special Edition aus. :thumbsup:
 

118wallypower

Flashaholic
27 August 2011
100
108
43
Schweiz
Dieses Review hab ich nach deiner Ankündigung mit grosser Spannung und Vorfreude erwartet... Vielen Dank für deine Arbeit! Suuuuper Review :thumbsup:
 

walter01

Ehrenmitglied
12 August 2011
16.095
5.823
113
Raum Karlsruhe, BW
Hmm, also mir persönlich gefällt diese "Normalausführung" eigentlich sogar besser.

Was ich mich aber bei so einer Lampe einmal mehr frage:
Worin liegt eigentlich noch die Daseinsberechtigung von HID-Lampen? :confused:
Ok, es gibt ein paar, die noch deutlich mehr Lumen raus pusten.
Aber HID-Lampen mit <3.000 Lumen werden doch von Led-Lampen inkl. Preis mittlerweile deutlich in die Taschen gesteckt, oder etwa nicht?

Aber das wird hier zu sehr OT, sorry.

Gruß Walter
 

dasda

Flashaholic*
8 November 2011
667
218
43
Worin liegt eigentlich noch die Daseinsberechtigung von HID-Lampen?

Man kann sich für 100€ eine 6000lm Lampe bauen ;) Probiere das mal mit LED-Technik ... Wirst du zu dem Preis und vor allem Dauerbetriebsfest nicht hinbekommen. Die 6000lm Lampe kannst du dann sogar mal eine halbe Stunde ohne Angst brennen lassen. LED Lampen können das immer nur ein paar Minuten, dann werden sie zu heiß.
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.278
2.506
113
Nähe Karlsruhe
Vielen Dank, für das tolle Review. :thumbsup:

Schöne Bilder und aussagekräftiger Text zu einer sehr interessanten Lampe. :thumbup:
Leider, ich fürchte ich wiederhole mich, sind die Beamshots etwas zu klein. :( Wenn die noch in einer höheren Auflösung wären, wäre es für mich das perfekte Review. :thumbsup:

Die Balancer-Geschichte würde mich auch sehr interessieren. ?(
Was ich sehr schade finde, daß nur eine Autoladekabel im Lieferumfang dabei ist. Eine weiteres für 220V und der Lieferumfang wäre perfekt.
Naja, und dann noch O-Ringe und eine BA. :eek:

Bei mir hält sich die Haben-Wollen-Gier glücklicherweise noch in Grenzen. :D Die Lampe ist imho richtig häslich. Aber die Geschmäcker sind ja glücklicherweise verschieden und ich bin mir sicher, so mancher sabert beim Lesen dieses Reviews in seine Tastatur. :eek::S

Gruß und Dank
FRank
 

dasda

Flashaholic*
8 November 2011
667
218
43
Die Lampe ist imho richtig häslich

Ich finde die richtig gut :D Aber mehr als doppelt so viel, wie bei einem Eigenbau zu zahlen ist dann irgendwo übertrieben. Da schraube ich dann lieber selbst.
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
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Auf Wunsch zeige ich euch die Beamshots noch mal im Anhang.
Kontrollbild - Abblendlicht - Fernlicht - EYE-30 auf Turbo
 

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buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Sehr gute Bilder, toller Review, vielen Dank für die ausführliche Vorstellung.

Eine Frage: In der Kurzinformation schreibst Du: "vier 18650er Akkus zum Betrieb" und ansonsten führst Du in der Kurzinfo hauptsächlich Lieferzubehör auf. Weiter unten schreibst Du, dass Du Spark Akkus nutzt.

Die Akkus waren also nicht dabei oder etwa doch? Das ist für mich zumindest am Anfang minimal missverständlich.
 

Fibo

Flashaholic**
27 Oktober 2010
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Braunschweig
Hmm, also mir persönlich gefällt diese "Normalausführung" eigentlich sogar besser.

Was ich mich aber bei so einer Lampe einmal mehr frage:
Worin liegt eigentlich noch die Daseinsberechtigung von HID-Lampen? :confused:


Gruß Walter

Außerdem kann man mit den Hids vor allem die IR und UV Filter benutzen wenn man sie braucht. Bei Leds kommt aufgrund des relativ kleinen Wellenlängenbereichs der Strahlung kaum was durch die Filter was man nutzen könnte;)
 

karli

Erleuchteter
31 Januar 2011
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Danke auch von mir für diese tolle Lampenvorstellung. Ich muss mich schon sehr zurückhalten, um nicht sofort zu bestellen. Mir gefällt das Design übrigens sehr gut, ich glaube, mit dem Edelstahl-Selectorring sieht sie noch besser aus.

Mal schauen, wie lange ich den Finger noch vom Bestellbutton zurückhalten kann...:eek:
 
  • Danke
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amaretto

Moderator & Beamshot-SEK
Teammitglied
12 August 2010
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NRW
Die normale Version gefällt mir optisch auch besser, ich mag keine silbernen Schnörkel am Leuchtwerkzeug.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Klasse Review mit Bildern und Daten :thumbup:

Hast dir mal wieder viel Mühe gemacht.

Danke dafür. Die Lampe hat was.

Gruß Xandre
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
1.645
2.095
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Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Im Batteriehalter ist definitiv kein Balancer verbaut. Was im restlichen Teil so an Elektronik vorhanden ist, weiß ich noch nicht.
So weit ich sehe, sind wirklich zwei parallel geschaltet und dann in Reihe.
 
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jkunz

Flashaholic
7 November 2010
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Kaiserslautern
www.unixag-kl.fh-kl.de
Hmmm. Wenn ich das recht sehe hat es nur zwei Kontakte vom Akkuhalter zum Kopf und damit kann im Kopf kein Balancer sein. Armselig, für den Preis und sonstigen Schnickschnak keinen Balancer.

Wegen der Schraube für den Handgriff: Du schriebst es sei kein 1/8" Gewinde. Ist es vielleicht ein 3/8" Gewinde? Das ist bei größeren Kameras und Fotozubehör gängig. Es gibt Reduzierhülsen um ein 3/8" Innengewinde auf 1/8" zu adaptieren. Damit könnte man die Lampe auf übliche, kleine Fotostative schrauben. Gibt es z.B. bei Brenner - Alles für die Fotografie in verschiedenen Varianten unter den Artikelnummern 428282, 428283 und 428284.
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
1.645
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Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Wegen der Schraube für den Handgriff: Du schriebst es sei kein 1/8" Gewinde. Ist es vielleicht ein 3/8" Gewinde? Das ist bei größeren Kameras und Fotozubehör gängig. Es gibt Reduzierhülsen um ein 3/8" Innengewinde auf 1/8" zu adaptieren. Damit könnte man die Lampe auf übliche, kleine Fotostative schrauben. Gibt es z.B. bei Brenner - Alles für die Fotografie in verschiedenen Varianten unter den Artikelnummern 428282, 428283 und 428284.

Alle Kameras, die ich kenne, haben ein ¼" Gewinde. Zumindest alle DSLRs, die ich bislang hatte.
Das Gewinde der Niteye misst zirka 19,5mm.
 
  • Danke
Reaktionen: Seefahrer

Colossus

Flashaholic*
7 August 2011
365
269
63
Wuppertal
Hut Ab! Ein wirklich tolles Review, mit professionellen Fotos :thumbsup:

Mir persönlich gefällt die Niteye am besten unter den >2000Lumen Monstern
Alltagstauglich durch die Größe und die Bedienung scheint mir gut durchdacht.
 

lampi123

Flashaholic*
6 November 2010
377
50
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Weddelbrook
Klasse Review, die Lampe ist wirklich klasse, wenn ich wieder ein bischen Geld über werde ich sie mir sicher kaufen.
Bezüglich des Ladekabels und des wahrscheinlich nicht vorhandenen Balancers denke ich das dies von Hersteller nur als "Notlösung" gedacht ist um die Lampe im "Notfall" unterwegs nachladen zu können. Wäre ein Ladekabel 220V Netzspannung als "Dauerlösung" dabei wäre mit Sicherheit ein Balancer verbaut.
Da die Lampe aber sicher nicht für "Otto Normal Verbraucher" gedacht ist und nur von Profis verwendet wird stellt das sicher kein Problem dar.
Bei mir steht sie trotzdem ganz oben auf der Wunschliste.
Gruß Lars
 

jkunz

Flashaholic
7 November 2010
100
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Kaiserslautern
www.unixag-kl.fh-kl.de
Das 3/8" Gewinde an meinem Stativ hat 9,5 mm Außendurchmesser. Wenn die 19,5 mm ein Tippfehler sind und eigentlich 9,5 gemeint waren passt das ja.

Ja, an DSLRs findet man kein 3/8" Gewinde. Wenn ich von größerem und älterem Fotogerät spreche meine ich sowas:
Link auf Foto und Web-Seite eines Freundes.
Der Mensch mit dem schwarzen Pullover bin ich bei der Montage meiner 18x24 cm^2 Kamera auf besagtem Stativ. :)
 

Xyored1965

Flashaholic*
19 Dezember 2010
478
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Bissen in Luxemburg
Absolut vorbildliches und beeindruckendes Review !! :thumbsup:
Ebenso beeindruckend die vorgestellte Lampe ... gehört nun schon bei mir zur engeren Wahl , und eigentlich ja auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Für die endgültige Entscheidung lasse ich mir aber gewohnheitsmässig mindestens 1-2 Wochen Zeit (werde also die kommenden Tage täglich darüber nachdenken :D) ... würde aber wohl gut zwischen Jetbeam RRT-0 und Thrunite Catapult V3 passen ...
 

archangel

Flashaholic**
7 April 2011
4.544
1.432
113
Super Review, vielen Dank! :thumbup:
Hab momentan immer noch keine Danke zur Verfügung... :S Edit: Erledigt.

Sensationelle Lampe, die mir auch optisch sehr gut gefällt. Eine der ganz wenigen Serienlampen die mich momentan wirklich reizt. Wenn sie nicht so teuer wäre... Auf der anderen Seite bekommt man auch viele Lumen in funktioneller Verpackung und hoher Laufzeit! Also schon doch eine herausragende Lampe. Hmm....

Grüßle
Micha

P.S.: Wie wär's als Namen mit "TK45s Papa"? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
12 April 2011
31
12
8
Troisdorf
Tolle Review! Gefällt mir! ;)

Also ich würde die Jetbeam RRT-3 XM-L vorziehen, irgendwie scheint mir die doch wertiger. Klar auch n Stück teurer. Aber auch 3 Akkus dabei und sie hat mehr Stufen. Mir gefällt auch nicht, dass erst eine LED angeht bei der Nighteye. Das sieht irgendwie komisch aus. ;)

Was mich dafür interessiert sind die Handschuhe. ;) Sowas hab ich noch nicht. Sieht aus wie ein Einsatz-Handschuh. Hatte schon über Facebook gefragt. Danke für die Info, werde mal nach diesen "Seitz Supporter CR" googeln.
 

herculaneum79

Flashaholic**
14 September 2011
1.645
2.095
113
Somewhere deep in Bavaria
www.sahlmen.net
Das 3/8" Gewinde an meinem Stativ hat 9,5 mm Außendurchmesser. Wenn die 19,5 mm ein Tippfehler sind und eigentlich 9,5 gemeint waren passt das ja.

Ja, an DSLRs findet man kein 3/8" Gewinde. Wenn ich von größerem und älterem Fotogerät spreche meine ich sowas:
Link auf Foto und Web-Seite eines Freundes.
Der Mensch mit dem schwarzen Pullover bin ich bei der Montage meiner 18x24 cm^2 Kamera auf besagtem Stativ. :)

Ah, danke - das erklärt einiges. Ich kannte bislang nur das ¼ Zoll Gewinde von modernen Kameras.

Für die endgültige Entscheidung lasse ich mir aber gewohnheitsmässig mindestens 1-2 Wochen Zeit (werde also die kommenden Tage täglich darüber nachdenken :D) ... würde aber wohl gut zwischen Jetbeam RRT-0 und Thrunite Catapult V3 passen ...

Die RRT-0 habe ich seit heute auch. Und ich stelle mir gerade vor, was wäre, wenn die Niteye sich stufenlos regeln lassen würde :eek:

P.S.: Wie wär's als Namen mit "TK45s Papa"? ;)

Hm … Zu abhängig :p

Was mich dafür interessiert sind die Handschuhe. ;) Sowas hab ich noch nicht. Sieht aus wie ein Einsatz-Handschuh. Hatte schon über Facebook gefragt. Danke für die Info, werde mal nach diesen "Seitz Supporter CR" googeln.

Ach, du warst das ;) Sind wirklich tolle Handschuhe für die THL. Zwar ein bisschen steif, aber sehr sicher und mit Membran.
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
@ herculaneum79:

als Würdigung des o.a. Reviews würde ich für Vergleichs-Beamshots meinen Brummer II (5A) zur Verfügung stellen wollen. Vielleicht findet sich ja noch der eine oder andere, der seinen Brummer I oder sein Tiny Monster auch vergleichen lassen möchte.

Da könnte dann für alle hier sichtbar geklärt werden, was man für ein Leuchtbild von diesen 3-äugigen "Monstern" erhält, falls man sich für den Kauf eines von denen entscheiden will/muß.

Falls Interesse bitte PN.


Grüße,
Rafunzel
 
  • Danke
Reaktionen: Schluckspecht
4 Januar 2011
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Danke für das tolle Review:thumbup::thumbup:
Die offene Ladebuchse erinnert mich etwas an das Jetbeam RRT-3 Kabelschalter Problem mit eindringender Feuchtigkeit... Hier wäre interessant wie weit die Feuchtigkeit kommt oder wird dadurch kein Problem verursacht?
 
Trustfire Taschenlampen