Kombi Nitecore UM2 und UMS2

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Vermutlich hat er schon was erkannt.
Ja, das Gerät misst die Zellenspannung und die ist nach einer unterbrochenen Ladung etwas höher, aber eine qualifizierte Aussage über den tatsächlichen Ladestand des Akkus lässt sich bei NiMH-Akkus daraus definitiv nicht ableiten, weshalb die Prozentangaben sowieso sehr unzuverlässig sind.

Das hängt mit der überwiegend sehr flach verlaufenden Ladekurve bei NiMH-Akkus zusammen und lässt sich auch nicht vermeiden.
 
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Ja, das Gerät misst die Zellenspannung und die ist nach einer unterbrochenen Ladung etwas höher, aber eine qualifizierte Aussage über den tatsächlichen Ladestand des Akkus lässt sich bei NiMH-Akkus daraus definitiv nicht ableiten, weshalb die Prozentangaben sowieso sehr unzuverlässig sind.

Das hängt mit der überwiegend sehr flach verlaufenden Ladekurve bei NiMH-Akkus zusammen und lässt sich auch nicht vermeiden.
Hmm, aber was gerade an mAh drin ist, müsste sich doch eigentlich messen und ausgeben lassen ?
Und, man soll ja immer gleich geladene Akkus verwenden. Das ist so dann ja kaum möglich, es sei denn, man lässt beide 10 Stunden oder so drin.
 

steidlmick

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15 August 2012
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Hmm, aber was gerade an mAh drin ist, müsste sich doch eigentlich messen und ausgeben lassen ?
Nein, das geht so nicht.
Die Kapazität wird bei der Herstellung durch die Konstruktion vorgegeben und lässt sich nicht messen. Lediglich die so genannte tatsächliche Nennladung, also die tatsächlich gespeicherte (oder entnommene) Ladungsmenge lässt sich messen, aber nicht so simpel wie Strom oder Spannung!

Dies macht man durch eine vollständige Entladung zur Entladeschlussspannung mit anschließender Aufladung bis zum automatischen Ladeschluss.

Wieviel Energie aber bei einem unbekannten Ladestand aktuell im Akku gespeichert ist, lässt sich nur messen, indem man den Akku entlädt...
Und, man soll ja immer gleich geladene Akkus verwenden.
Ja, das gilt aber für Serienschaltung, nicht für Parallelschaltung.
Bei NiMH-Akkus kann man nur durch vollständige Entlade-Lade-Zyklen die reale Nennladung bestimmen und dann die Akkus mit möglichst dicht beieinander liegender realer Nennkapazität zu einem Akkupack verbinden.

Beim Laden solcher Akkus kann man diese eigentlich nur komplett voll aufladen, idealerweise auch immer im gleichen Ladegerät.

Bei Lithium-Akkus ist es etwas einfacher, weil deren Lade-Entlade-Kennlinie steiler ist und eine Messung der Zellenspannung einen einigermaßen brauchbaren Rückschluss auf den Ladestand zulässt, aber exakt ist es auch dort nicht, die Messung der realen Nennladung zur Bestimmung der tatsächlichen Nutzkapazität muss auch dort durch Entlade-Lade-Zyklen erfolgen.
 
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Vielen Dank für den interessanten Einblick und Verzeihung, daß ich da gar nicht kompetent antworten kann. Ich werde mich da mal etwas einlesen :)