Neuer Kopfhörer gesucht

LED

Flashaholic**
19 März 2011
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Hey, gut, dass ich in meiner wilden Zeit sehr häufig Discotheken aufsuchte und ne ordentliche Anlage im Auto hatte. Noch dazu eine Decade in Industriebetrieben und schon ist es wurscht, ob die Musik aus einer 150 oder 150000€ Anlage kommt:D
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Bevor das hier ausartet - ich habe eine Lösung für mein Kopfhörer-Problem gefunden. Diese werde ich hier in Kürze darlegen. Danke!
 

waldlicht

Erleuchteter
13 November 2010
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Frankfurt
Und das, obwohl ich den einen oder anderen maßgefertigten InEar für 2000 Euro aufwärts zum Musikhören habe.

Hey Markus, darf ich ob der Materialschlacht fragen, was für einen DAC Du zum Musikhören benutzt und vielleicht, was so von Dir subjektive hervorstechende Eigenschaften dieses DACs sind?
 

mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Hallo,

üblicherweise sind es portable Kopfhörerverstärker, z.B. welche von Ray Samuels. Zum Beispiel den Hornet ( http://www.raysamuelsaudio.com/products/hornet ).

Im Vergleich zu anderen (ich habe da fast so viele wie ich Taschenlampen habe): sehr niedriges Grundrauschen (ist für hochempfindliche InEars sehr wichtig, und ich bin da gerade als Leisehörer sehr pingelig), sowie eine Ausgangsimpedanz von nahezu 0 (alles andere führt zu Frequenzgangverschiebungen und Klangverschiebungen, da solche InEars aufgrund der Mehrfachtreiber mit Frequenzweichen den Frequenzgang entlang verändernde Impedanzen haben).

Die Feld-Wald-und-Wiesen-Verstärker wie z.B. FiiO rauschen für mich alle zu stark. Und selbst viele "Super High End" portable Kopfhörerverstärker im Bereich jenseits von 2000 Euro haben eine hohe Ausgangsimpedanz, dass mir die Fußnägel hochkringeln.

Oder ich nehme gleich portable Player, die ausreichend Leistung und ausreichend hohen Dämpfungskoeffizienten haben. Zum Beispiel was von iBasso (DX80 oder DX100).


Verstärker, die für große Kopfhörer gut funktionieren, funktionieren für InEars meißt nicht so gut, aufgrund dieser Problematik.

Für das Hören daheim habe ich von Violectric einen V200 (Kopfhörerverstärker) und V800 (DAC). Diese Kombi funktioniert sehr gut sowohl für InEars, als auch für große Bügelkopfhörer (z.B. für meinen Beyer T1).

Mein Anforderung für einen Verstärker sind im Grunde: er soll kein hörbares Grundrauschen haben, und dem angeschlossenen InEar keinen "Eigenklang" auf's Auge drücken. Klingt einfach, ist es aber nicht.

Viele Grüße,
Markus
 
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mash.m

Flashaholic*
8 Juli 2011
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Kronau / Baden
Hi,

noch eine Anmerkung zum Koss Porta Pro. Das ist ein reiner Spaßhörer. Der hat absolut nichts mit neutralem Klang zu tun...

Auch ich habe lange gesucht bis ich was passendes für mich zu Hause gefunden hatte. Letztendlich ist es ein Hifiman HE-6 geworden. Das Teil funktioniert garantiert an keinem normalen Kopfhörerausgang vernünftig, da er recht viel Leistung braucht. Mit einer Empfindlichkeit von 83.5dB ist das auch kein Wunder. Aber, wenn das Teil an einem potenten Amp oder direkt am Lautsprecherausgang eines Verstärkers hängt ist das Teil einfach überwältigend. Ich hatte so gut wie alle high end Lauscher da. Senheiser HD800, HD700, T1, LCD-2, LCD-X. Aber mit keinem konnte ich Stundenlang so entspannt Musik hören wie mit dem HE-6. Als zweithörer hab ich einen Senheiser Unipolar 2002. Auch der fasziniert mich immer wieder. Der ist zwar etwas dünn unten herum und begrenz was die Lautstärke angeht, aber der Hochtonbereich ist nach wie vor aus sehr hohem Niveau. Leider ist der in gutem technischen Zustand kaum noch zu bekommen da die Folien altern.

Gruß Markus
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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www.salmanassar.de
Oder ich nehme gleich portable Player, die ausreichend Leistung und ausreichend hohen Dämpfungskoeffizienten haben. Zum Beispiel was von iBasso (DX80 oder DX100).

Arghh... iBasso. Die haben es mir mit dem DX50 so gründlich versaut, daß ich es mir 4 mal überlegen würde, nochmal ein Gerät von denen zu kaufen. Hörer-BUMM beim Einschalten, unfassbares Grundrauschen, grottiges UI. Aussetzer in der FLAC-Wiedergabe. Gerät beim Kauf zwei Mal wegen schiefem Display umtauschen müssen.

Mein Anforderung für einen Verstärker sind im Grunde: er soll kein hörbares Grundrauschen haben, und dem angeschlossenen InEar keinen "Eigenklang" auf's Auge drücken. Klingt einfach, ist es aber nicht.

Abgesehen vom gerade genannten iBasso und einem hier rumliegenden SanDisc Sansa Clip fällt mir hier nix ein, was bei mir durch nennenswertes Grundrauschen auffällt.

Frequenzgangverschiebungen im unteren dB-Bereich (wg. Ausgangsimpedanz) sind zum Glück nicht so tragisch, das wird vom Ohr gut kompensiert (das sich hier auch von Tag zu Tag ändert). Schlimmer ist die geringere Dämpfung. :)
 

XELOR

Stammgast
3 Mai 2013
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Kölner Umfeld
Wenn man einen recht neutralen, flinken, gut zu tragenden und anzutreibenden Kopfhörer sucht, der (relativ) preiswert ist, kann ich den Oppo PM3 empfehlen.
Geschlossen, dafür ist man aber für sich mit seiner Musi und klappt auch am kräftigen portablen Player.
Etwas mehr Slam Bass und etwas zurückhaltendere Abbildung ? Audeze EL 8.
Hat bei mir aber gegen den Oppo verloren.
Mein klanglicher Favorit: Audeze LCD-X. Nur der Tragekomfort lässt bei mir einfach zu Wünschen übrig und lässt sich auch nicht schön reden, maximal 1-1,5 h Musikgenuss.
 

Michaels

Flashaholic**
6 November 2012
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Hannover
Welcher Kopfhörer Verrückte ist aus meiner Nähe? Würde gerne mal was anderes probieren.

Oder sonst jemand an einem Testaustausch interessiert? Kann den Panasonic HD 10 anbieten, der deckt schlechte Aufnahmen gnadenlos auf und ist neutral. Ansonsten hätte ich noch den Phillips Fidelio X1 anzubieten.

Beide sollte man mal gehört haben.
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Nochmal zum Problem der unterschiedlichen Lautstärke von hoch-/niederohmigen Kopfhörern - Schopi hatte das ja weiter oben schon schön erklärt.

Leider sieht die Praxis aber anders aus. Beim Besuch eines Hifi-Studios, welches die gleiche PianoCraft-Anlage wie meine vorrätig hatte, habe ich an der mehrere hoch- oder niederohmige Kopfhörer probegehört. Egal welcher Art - an der PianoCraft klingen sie alle gleich laut, mir aber nicht laut genug. An einem anderen herkömmlichen Verstärker auch - nur da konnte ich die Lautstärke für mich ausreichend einstellen.

Also musste eine andere Lösung her, weiter oben gab schon jemand einen Hinweis auf einen Kopfhörer-Verstärker. Also hab ich mal gegooglet und bin auf den sApII (siehe Fotos) von S.M.S.L gestoßen (< 70€). Der funktioniert an der Pianocraft sehr gut - die Lautstärke des Kopfhörers lässt sich bei Bedarf nun ausreichend einstellen. Klanglich ist der sApII sehr neutral - ich kann zumindest "mit/ohne" keinen Unterschied feststellen, auch ein Grundrauschen kann ich nicht feststellen. Auf die Unterseite des sApII habe ich mal eine kleine Tabelle geklebt, welche die unterschiedliche Leistungsabgabe des Gerätes an verschieden hochohmige Kopfhörer zeigt.

Upps, jetzt muss ich erstmal schauen wie ich die Fotos hier hochbekomme...
 

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mkr

Flashaholic***²
2 Februar 2013
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Nanda Parbat
Ja, immer diese verzwickte Wechselwirkung von Impedanz und Wirkungsgrad des Schallwandlers und Dämpfungsfaktor der Quelle. :)

Quellgeräte (Verstärker) haben oftmals absichtlich einen niedrigen Dämpfungsfaktor, um den starken Lautstärkeunterschied von hochohmigen und niederohmigen Schallwandlern zu lindern. Dies soll vermeiden, dass vorher jemand die Lautstärke auf einen hochohmigen Bügelkopfhörer eingestellt hat, und der nächste stöpselt seinen InEar ein, mit dem Resultat, dass ihm sein Trommelfell rausfliegt.

Auf der anderen Seite bedeutet dies aber auch: wenn einem das Quellgerät zu leise ist, nützt es nichts, einen Schallwandler mit höherem Wirkungsgrad anzuschließen, sofern dieser seinen höheren Wirkungsgrad durch eine niedrigere Impedanz erreicht. :)

Für stark hochohmige Kopfhörer sind solche Ausgänge dann aber oftmals zu schwach; ergo muss ein Kopfhörerverstärker her.

Auch der von dir gezeigte hat wohl einen niedrigen Dämpfungsfaktor (eine höhere Ausgangsimpedanz). Ansonsten würde er bei 16 Ohm nicht mehr Leistung liefern als bei 600 Ohm, wenn man dem auf der Rückseite aufgeklebten Zettel glauben darf. Wenn der Kopfhörerverstärker eine Ausgangsimpedanz von nahezu 0 Ohm hätte, wäre die Leistung bei angeschlossenen 16 Ohm und bei angeschlossenen 600 Ohm nämlich gleich.

Das heißt, der wäre für höherohmige Kopfhörer geeignet, aber für Multi-Treiber-InEars wie meinen vollkommen ungeeignet, weil bei denen nämlich dann (als Beispiel) der Bassbereich mit 1060mW angetreiben wird, während die Mitten und Höhen nur 900mW abbekommen würden. Eine Klangverschiebung wäre die Folge.

Bei Bügelkopfhörern mit einheitlicher Impedanz über den gesamten Frequenzgang (was bei deinem der Fall zu sein scheint) macht das natürlich nichts. Der hat dann überall von unten bis oben 600 Ohm (als Beispiel), und würde einheitliche 900mW abbekommen. Ergo keine Klangveränderung.

Viele Grüße,
Markus
 
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Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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Hamm, NRW
Ja genau - hier geht es mir um einen herkömmlichen Bügelkopfhörer. Die Leistungsangaben auf der Auflistung sind Herstellerangaben, ich habe mir sie nur auf den sApII geklebt, damit ich sie bei Bedarf präsent habe.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
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Quellgeräte (Verstärker) haben oftmals absichtlich einen niedrigen Dämpfungsfaktor, um den starken Lautstärkeunterschied von hochohmigen und niederohmigen Schallwandlern zu lindern. Dies soll vermeiden, dass vorher jemand die Lautstärke auf einen hochohmigen Bügelkopfhörer eingestellt hat, und der nächste stöpselt seinen InEar ein, mit dem Resultat, dass ihm sein Trommelfell rausfliegt.
...
Auch der von dir gezeigte hat wohl einen niedrigen Dämpfungsfaktor (eine höhere Ausgangsimpedanz). Ansonsten würde er bei 16 Ohm nicht mehr Leistung liefern als bei 600 Ohm, wenn man dem auf der Rückseite aufgeklebten Zettel glauben darf. Wenn der Kopfhörerverstärker eine Ausgangsimpedanz von nahezu 0 Ohm hätte, wäre die Leistung bei angeschlossenen 16 Ohm und bei angeschlossenen 600 Ohm nämlich gleich.

Das heißt, der wäre für höherohmige Kopfhörer geeignet, aber für Multi-Treiber-InEars wie meinen vollkommen ungeeignet, weil bei denen nämlich dann (als Beispiel) der Bassbereich mit 1060mW angetreiben wird, während die Mitten und Höhen nur 900mW abbekommen würden. Eine Klangverschiebung wäre die Folge.

ich habe gerade mal einen Blick in die Serviceunterlagen des mcr330 geworfen. Der Kopfhörerausgang hat da doch wirklich 60 Ohm in Reihe.

Hier gibt es noch weitere technische Informationen zu der Thematik. Daraus ist gut zu sehen, daß es wirklich auf den Kopfhörer ankommt, was (klanglich) geeignet ist. Grundsätzlich sind eigentlich hochohmige Hörer unempfindlicher gegenüber Verstärker mit hochohmiger Ausgangsimpedanz:
http://www.innerfidelity.com/content/musings-headphone-amplifier-output-impedance


Okay, mit solchen Widerständen bekommt man einen Ausgang auch dauerkurzschlußfest....
 

hampshire

Flashaholic*
29 Dezember 2015
569
443
63
Die technische Info gibt es auch auf deutsch:
https://shuredeutschland.wordpress.com/2012/08/16/kopfhoerer-impedanz/

Da Dir die Lautstärke wichtig ist und Klangempfinden durchaus subjektiv (was ist schon "neutral"...) rate ich Dir ganz einfach so weiter zu verfahren wie bisher. Kaufe das Gerät, welches Deinen Anforderungen entspricht. Auch wenn die Impedanz nicht ideal erscheint - da geht nichts kaputt und Du kannst den Klang geniessen.

Lust zu basteln? Das ist ein Hit! http://www.ampdesign.de/KHV-88.htm

Lust mal in die Musikerecke zu schauen: http://www.musicanshop.de/shop/produkt-details/B01553P4D4/phil_jones_bighead_mobile

In Läden für Musiker gibt es auch preiswerte gute Kopfhörerverstärker!

Grüße,
Max.
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
9.327
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Hamm, NRW
Mir ging es hier eigentlich um beides - und das macht die PianoCraft eben nicht, jedenfalls nicht bei Kopfhörern egal wie viel Ohm sie haben. Dreht man das Lautstärkepoti über einen gewissen Punkt hinaus, so wird sie klanglich unsauber bzw. sie verzerrt. Bleibe ich unter diesem Punkt und gebe dieses Ausgangssignal auf den sApII, so "haut" der an meine "Hörhilfe" HD 590 noch einiges mehr raus und sogar bis Vollanschlag ohne jegliche Verzerrungen. Bei dem Preis war ich doch angenehm überrascht.

Ich bin übrigens weder schwerhörig, noch eingefleischter Hardrock-Fan. Ich finde nur bestimmte Musik sollte man gelegentlich auch mal laut hören können. Da fällt mir zum Beispiel "The Rhythm Divine" von Yello ein, wobei da könnte ich mir auch anstelle des ganzen Kopfhörer/Verstärker-Gedöns gut eine "direkte Schnittstelle" zum Hörzentrum vorstellen... :D ;)
 
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Michaels

Flashaholic**
6 November 2012
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Hannover
Mal wieder ausbuddel.....

Wer hat den Beyerdynamic T90 ? Will mir jemand was zu erzählen? Ist das schon ein Genuß?

Zum Zweiten: das leidige Thema KHV....., gibt es da Empfehlungen eurerseits?
 

Michaels

Flashaholic**
6 November 2012
1.904
664
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Hannover
Hallo Leute,
Ich brauche was für die Ohren. Soll was gutes sein, sprich oberste Kategorie, also praktisch der letzte Kopfhörer für mich.

Gedanklich bin ich beim Senni HD800 S und Beyer T1.
Wer kann was zu sagen? Welcher Köpfhörerverstärker ist zu empfehlen?

Vielleicht hat jemand aus meiner Umgebung eines der beiden Hörer, wo ich mal hören kann.
 
5 Januar 2017
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Wenn Du nur Musik hören willst, dann kauf Dir einen AUDIO-TECHNICA und dazu einen ordentlichen 2-Kanal-Verstärker a la MARANTZ o.ä. Da kannst Du dieses ganze B-Dynamics (made in China) und andere Zeugs vergessen... Und das wird nicht mal richtig teuer.
 

Sanguinius

Flashaholic*
8 Dezember 2012
490
383
63
Ingolstadt
Hallo Leute,
Ich brauche was für die Ohren. Soll was gutes sein, sprich oberste Kategorie, also praktisch der letzte Kopfhörer für mich.

Gedanklich bin ich beim Senni HD800 S und Beyer T1.
Wer kann was zu sagen? Welcher Köpfhörerverstärker ist zu empfehlen?

Vielleicht hat jemand aus meiner Umgebung eines der beiden Hörer, wo ich mal hören kann.
Ich bin zwar leider nicht aus deiner Gegend besitze aber etwas hochwertigere Kopfhörer :) .
Eigentlich sollte es am Anfang der Beyerdynamic T1 werden, aber ich entschied mich damals
für den T 5 p. Zuvor hatte ich Sennheiser zum testen, und zwar den 700er und 800er. Was bei
den Modellen mir persönlich sehr gefallen hat war, wie unglaublich frei, luftig und leichtfüßig die
Modelle Musik abspielen. Das große Manko war aber irgendwie die fehlende Kraft, sie klangen
für mich dünn und lustlos. Es fehlte für mein Gehör das gewisse etwas.

Dann durfte ich den T1 ausprobieren, der gefiel mir gut. Allerdings bin ich in Bezug auf diverse
Außengeräusche absolut empfindlich durch mein feines Gehör. Durch die offene Bauart lässt
es sich halt nicht vermeiden das Geräusche durchdringen. Und der T 5 p hat mich dann verzaubert.
Der werkelt jetzt bei mir am Kopfhörerverstärker A2 von Beyerdynamic. Irgendwelche überspitzen
und zischelnde Höhen samt Wummerbässe habe ich nicht, das gibts bei Bose billiger :D . Durch
die geschlossene Bauart dachte ich auch am Anfang das der Bass recht stark ist. Ich finde das er
neutral klingt. Ganz wichtig ist aber Probehören, vor allem wenn man so viel ausgeben möchte.
Jedes Gehör nimmt einen Kopfhörer anders war.

Grüße
Alex
 
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Michaels

Flashaholic**
6 November 2012
1.904
664
113
Hannover
Wenn Du nur Musik hören willst, dann kauf Dir einen AUDIO-TECHNICA und dazu einen ordentlichen 2-Kanal-Verstärker a la MARANTZ o.ä. Da kannst Du dieses ganze B-Dynamics (made in China) und andere Zeugs vergessen... Und das wird nicht mal richtig teuer.

Gestern ist mir noch der Audeze LCD-2 ins Auge gefallen, dürfte auch ganz gut sein
 

Samsung30Q

Stammgast
28 August 2017
65
20
8
Cooler Thread, ich habe mir damals 2 Tage Urlaub genommen und Kopfhörer von 100-6500€ probegehört, am Ende habe ich mich für die Fostex Th900 (für manche zu viel Hochton zu wenig Mittelton) entschieden sowie AK240 als MP3 Player.

Technische Daten sagen nix aus, muss man selbst probehören, mehr Frequenz bzw mehr db bedeutet nicht automatisch besserer Klang