So, ein paar Messungen:
Die Predator Pro verbraucht in den niedrigen Leuchtstufen (im Vergleich zu den gleichen Leuchtstufen der Non-Pro-Version) ca. 60% mehr Leistung!
Wenn man beide Lampen 3 Stunden auf einer mittleren Stufe laufen läßt, hat der Akku der Pro-Version noch 3,68V, während der Akku der Nicht-Pro-Version noch 3,88V hat.
Beide Lampen sind dann im Turbo, mit den Augen verglichen, exakt gleich hell.
Es stimmt, dass die Pro-Version aus
weniger Akkuspannung
mehr Licht ziehen kann - wenn ich den Akku mit 3,68V einmal in die Pro, und einmal in die Nicht-Pro stecke, und den Output auf Turbo messe, ist die Pro-Version heller.
Allerdings wird dieser Vorteil der Pro-Version zu 100% aufgefressen von der erhöhten Leistungsaufnahme. Die Nicht-Pro-Version sorgt dafür, dass der Akku immer eine
höhere Spannung hat als der in der Pro-Version.
Die Nicht-Pro Version ist jederzeit genau so hell, weil sie den Akku effizienter nutzt. Egal, ob man sie länger in Low, Mid, oder Turbo betreibt.
Ich bleibe dabei, in Lampen wie diesen ist eine Konstantregelung reiner BS. Es gibt bestimmt einen Grund, weshalb diese Predator Pro im Prinzip die einzige taktische Lampe ist, die mit 1x 18650 und einer XP-L Hi / XM-L2 / XP-L eine Konstantregelung anwendet. (Die Lynx machte das auch, aber die wird ja nicht mehr gebaut.) Früher (zu Zeiten von XP-G2 LEDs) hat dies durchaus Sinn gemacht; da hatte die Konstantregelung tatsächlich einen Mehrwert. Die XP-G2 LED hat aber auch eine geringere Vorwärtsspannung. Mit der hohen Vorwärtsspannung der XP-L/XM-L2/XP-L Hi LEDs macht das keinen Sinn mehr.
Warum Armytek das trotzdem so baut? Gute Frage, wird aber vielleicht
hiermit gut erklärt - sie machen es, weil es das ist, was sie machen.