Die Abdeckung bleibt ja auch an der Lampe, mit nem dickeren Stück Gummi in nem Loch, jedoch ist sie mit ein wenig Kraft zu lösen und muss dann erst wieder reingedrückt werden.
Habe ich auch eben gemerkt. Ich war neugierig, ob das Ding wirklich abgeht, und habe mal etwas fester dran gezogen.
Allerdings ist dieser Gumminippel so beweglich, dass ich Mühe hatte, ihn wieder in das passende Loch zu stecken. Ist wie wenn man versucht, eine weichgekochte Nudel durch ein Schlüsselloch zu stecken.
Übrigens, bei all der Begeisterung für die (wie ich finde) tolle Lampe habe ich mittlerweile doch den einen oder anderen Kritikpunkt entdeckt:
- Der Reflektor neigt zum "berühmten" gelben Fleck im Spot. Meine Exemplare haben das alle mehr oder weniger. Mich persönlich stört es nicht (hat mich auch bei der P12GT nie gestört); man sieht es nur, wenn man eine weiße Fläche anleuchtet. Wen das allerdings bereits bei der P12GT gestört hat, für den ist die XT11s möglicherweise nichts.
- Tailstand der Lampe ist durch die Tailcap nicht, oder nur sehr schwer (ein Balance-Akt) möglich.
- Der Zigarren-Ring ist nach wie vor drehbar (wie bei allen Klarus-Lampen), und nicht fest fixierbar. Dass dieser Ring lose ist, soll dazu dienen, das "Thrunite Scorpion-Problem" zu vermeiden - dort ist dieser Zigarrenring geschraubt. Wenn man den Ring aber nicht wirklich ganz festgezogen hat, hat die Tailcap nach dem Aufschrauben keinen Kontakt, und die Lampe geht nicht an. Dies zu vermeiden war das Ziel von diesem Klarus-Design. Gerade in einer Streßsituation, wenn man die Tailcap aufschraubt um schnell den Akku zu wechseln, kann es passieren, dass man den Zigarrenring unbemerkt etwas mit aufdreht. Wenn man das nicht merkt, und nach dem Akkuwechsel die Tailcap wieder draufschraubt, geht die Lampe nicht an. Man könnte den Zigarrenring fest mit der Tailcap verankern (so dass man nur beides zusammen abschrauben kann), aber der Zigarrenring hat auch die Öse für das Lanyard. Würde sich der beim Abschrauben der Tailcap mitdrehen, würde man ständig das Lanyard um die Lampe wickeln bei dem Versuch, die Tailcap abzuschrauben.
- Wenn man die Lampe über den vorderen Seitenschalter eingeschaltet hat (z.B. auf Low), und man benötigt mal kurz Turbo-Momentlicht (indem man den hinteren Button antippt und gedrückt hält), und man den hinteren Button wieder los läßt, geht die Lampe aus. Ich hätte mir in diesem Moment gewünscht, dass die Lampe beim Loslassen des Tailclickys wieder zum vorhigen Low-Modus zurückspringt.
(Bei der Thrunite Lynx gab es im Laufe der Zeit zwei verschiedene Versionen der Lampe; bei der einen Variante der Lampe ging das, bei der anderen nicht. Surefire-Lampen hingegen, die einen seitlichen Schalter haben, verhalten sich wie Klarus: wenn man den Tailclicky nach dem Momentlicht wieder losläßt, gehen Surefire-Lampen ebenfalls aus.)
"Erschwerend" kommt hinzu, dass das Betätigen des Tailclicky zum Turbo-Momentlicht auch das "Mode Memory" überschreibt bzw speichert. Wenn man hinterher die Lampe über den Seitenschalter erneut mit kurzem Betätigen des Tasters unter Berücksichtigung des Mode Memory einschaltet, schaltet sich die Lampe nicht mehr auf Low, sondern auf Turbo ein (weil Turbo dann die letzte Helligkeit war, die man verwendet hatte). Hat man das Turbo-Momentlicht benutzt und möchte anschließend wieder Low, muss man daran denken, den vorderen Seitenschalter eine Sekunde lang gedrückt zu halten, um Low gezielt wieder zu aktivieren. Surefire-Lampen mit Seitenschalter (z.B. Lawman R1) behalten das Mode-Memory des Seitenschalters bei, wenn man zwischenzeitlich mit dem Tailclicky Turbo benutzt.