LEP-Taschenlampen-Technik vs. LED

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Ich glaub ich geh gleich raus, nehm meine SF47T, als für diesen Vergleich idealen Vertreter der LED LAmpen und lass sie gegen die MAteminco FW1 antreten ...

Ich mein ICH weiß ja was dabei raus kommt ...

Was bei der ganzen Diskussion noch garnicht beleuchtet wurde ist das es mindestens zwei! verschiedene Typen LEP Module gibt ...
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Vielleicht reden wir hier aneinander vorbei.
Ich habe eigentlich von Anfang an Bezug genommen auf deine erste Frage heute hier im Thread (Posting #22):

Nun gibt es aber doch wohl LEDs in dieser Grösse die auch locker 500-1000 lm bringen.
Wozu also dann der Aufwand mit dem Laser ? Verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich...

Wozu der Aufwand? Um einen Lichtstrahl mit größerer Reichweite bei kompakteren Abmessungen im Vergleich zu einer LED Lampe zu erzielen.

Das habe ich jetzt mehrfach zum Ausdruck gebracht. Also wenn, dann hast du nur an mir vorbei (miss)verstanden oder deine Frage vergessen. ;)
 
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Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Tut er aber nicht. Zumindest bei der W35 bestrahlt der Laser praktisch die gesamte Fläche. Alles andere wäre ja auch Verschwendung, denn dann könnte man die Fläche ja auch gleich kleiner machen.

Vielleicht macht es Sinn wenn du dir die Funktionsprinzipien von weißen LED und durch Laser beschienenen Phosphor nochmal zu Gemüte führst. Vielleicht kommt die Erkenntnis dann von ganz alleine.
 
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14 Dezember 2018
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Ich glaube ich habe das Rätsel nun gelöst :)

Der Leuchtfleck bei der W35 ist wohl doch viel kleiner. Und die Optik besteht aus 2 Komponenten: eine kleine Linse die wohl einige mm vor dem Leuchtfleck sitzt (und dann auch wie ein Vergrösserungsglas wirkt, wenn man reinschaut), und diese Linse bündelt das Licht schon mal vor, so dass es genau auf die Apertur der grossen Linse passt.

Also hatte ich gleichzeitig recht und unrecht. ;)

Vielen Dank für alle Antworten und die Denkanstösse. Nun ist mir die Funktionsweise dieser Konstruktion klar. :)
 
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sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Heiei, was für ein Durcheinander. Das hat mit Skywalkers Frage in #22 begonnen, richtig?

Augenmerk auf Leuchtdichte für Reichweite ist korrekt.

Damit hat man aber sogleich ein Problem: Sobald man die Leuchtdichte nicht direkt misst (und das ist leider wirklich schwierig), sondern irgendeine Abschätzung versucht, sei es über Lumen, geschätzte Leuchtfläche, oder was auch immer, dann ist es leider nur noch ein Ratespiel.
Warum? Dann werden zusätzlich entscheidend: zum Beispiel Fokussierung der gesamten Optik, Abstrahlverhalten (Lambert?), sprich: Dann wird's noch komplizierter. Der Trick bei solchen Abschätzungen ist dann, möglichst viele dieser Unwägbarkeiten wieder loszuwerden. Das hängt sehr vom Einzelfall der Quelle ab, und einer geschickten Messung/Abschätzung, wenn man das Ding selbst in der Hand hat.

Was ist ein praktischer Anwendungsfall von LEP Taschenlampen abseits von Spielerei, Fotografieren und Technikbegeisterung?
LEP-Taschenlampen:
  • Nix, nur Spaß am Gerät :- D
  • Warum? größtes Defizit der LEPs: Wenig Lumen, und damit kleiner Spot. Laser sind wunderbar "hell", aber leider sie sind typischerweise das Gegenteil von einem Lumenmonster.
LEP-Quellen allgemein:
  • Auto-Scheinwerfer (eher marketing-getrieben, weil zwar hell, aber eben wenig Lumen und damit eher geringer Spot-Durchmesser)
  • Endoskopie (Licht in eine Glasfaser einkoppeln und dann am anderen Ende irgendwo im Körper ordentlich ausleuchten). Bisher waren das kleine Xenon-Brenner mit wirklich perfekter Lichtqualität, aber aufwendiger Energieversorgung und kurzer Lebensdauer. (Ich hab allerdings keinen Plan, was derzeit wirklich in Gebrauch ist, sondern habe mit Neugier immer wieder mal Pressemitteilungen verfolgt.)
Ähnlich wie beim Beamer (UHP-Birnen, hier dann auch viel Lumen) sind Quellen mit hoher Leuchtdichte speziell bei Projektions-Systemen spannend, die kompakt sein sollen. Warum? Je mehr Leuchtdichte zur Verfügung steht, desto kleiner kann der Linsen/Spiegel-Durchmesser zur Bündelung sein, um das gleiche Ergebnis zu erreichen.
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
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Essen
Ich habe hier vor einiger Zeit mal eine kleine Zusammenfassung zum Thema Laser-Phosphor erstellt. Vielleicht hilft euch diese.

Die Strahlen von mehreren Laserdioden lassen sich wunderbar zu einem kombinieren ("Laser Bank"), was in vielen größeren Geräten, z.B. Kinoprojektoren, gemacht wird. Dann lassen sich auch hohe Lumenmengen mit LEP erzeugen. So ein Aufbau ist aber sehr aufwendig und vor allem kostspielig. Das ist bei Taschenlampen größtenteils unrealistisch.
 
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