Hier mal wieder eine Lampe, die bei uns nicht so bekannt ist: Die RC4 R-III des luxemburgischen Herstellers SecuriLed.
Die Lampe ist vom Body identisch mit der RC4 R-II. Der Unterschied liegt in der zweiten Leuchtstufe.
Die Lampe ist hochwertig verarbeitet und besitzt ein Überdruckventil. Im Fall, dass sich im Innern Gase bilden und der Druck zu stark wird, fliegt das Tailcapgummi raus.
Als LED wurde eine Cree XR-E Q5-LED verbaut, die in einem OP-Reflektor sitzt.
Erstaunlich ist dabei, dass die für diese LED typischen Ringe im Lichtbild nicht vorhanden sind. Die Ausleuchtung ist homogen, dabei ist die Lampe kein reiner Flooder, sondern bietet auch noch ein wenig Reichweite. Angegeben sind die Leuchtstufen mit 50 Lumen im Low-Modus und 190 Lumen im High-Modus. Bei den Lumenangaben ist SecuriLed eher konservativ. Die Lampe kann problemlos mit einer Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen) mithalten.
Betrieben wird die Lampe mit einem 18650-Akku. Alternativ können auch zwei CR123-Batterien zum Einsatz kommen. Die Regelung funktioniert gut. Der Verlust an Leistung gegenüber dem Ausgangswert ist gering (10 Prozent nach 90 Minuten) bei durchgängigem Betrieb auf high, erst nach zweieinhalb Stunden merkt auch das Auge, dass die Lampe dunkler wird. Dann allerdings sollte der Akku gewechselt werden, denn die Lampe nuckelt ihn ziemlich leer, was auf Dauer nicht gut ist.
Als nachteilig empfinde ich, dass die Lampe kein Memory hat. Wird die Lampe in high ausgeschaltet, startet sie beim nächsten Einschalten in low und umgekehrt.
Ausgeliefert wird die Lampe mit Akku, zwei Ladegeräten (Steckdose, Auto), einer alternativen flachen Tailcap, Holster, Lanyard und Ersatz-O-Ringen. Das Komplettpaket koste 99 Euro, was in meinen Augen ein guter Preis ist. Leider gibt es die Lampe nicht ohne Akku und Ladezubehör, was den Käuferkreis doch ein wenig einschränken dürfte.
Im Zuge ständig neuer LEDs wirkt die maximale Helligkeit zwar ein wenig „altbacken“, dabei sollte allerdings bedacht werden, dass auch 190 Lumen für nahezu jeden praktischen Einsatzzweck ausreichen. Mich jedenfalls überzeugen Verarbeitung, Haptik und auch Optik der Lampe, ansonsten hätte ich sie hier nicht vorgestellt. Einen ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner Seite.
Gruß
Walter
Die Lampe ist vom Body identisch mit der RC4 R-II. Der Unterschied liegt in der zweiten Leuchtstufe.
Die Lampe ist hochwertig verarbeitet und besitzt ein Überdruckventil. Im Fall, dass sich im Innern Gase bilden und der Druck zu stark wird, fliegt das Tailcapgummi raus.
Als LED wurde eine Cree XR-E Q5-LED verbaut, die in einem OP-Reflektor sitzt.
Erstaunlich ist dabei, dass die für diese LED typischen Ringe im Lichtbild nicht vorhanden sind. Die Ausleuchtung ist homogen, dabei ist die Lampe kein reiner Flooder, sondern bietet auch noch ein wenig Reichweite. Angegeben sind die Leuchtstufen mit 50 Lumen im Low-Modus und 190 Lumen im High-Modus. Bei den Lumenangaben ist SecuriLed eher konservativ. Die Lampe kann problemlos mit einer Fenix TK11 R2 (angegeben mit 240 Lumen) mithalten.
Betrieben wird die Lampe mit einem 18650-Akku. Alternativ können auch zwei CR123-Batterien zum Einsatz kommen. Die Regelung funktioniert gut. Der Verlust an Leistung gegenüber dem Ausgangswert ist gering (10 Prozent nach 90 Minuten) bei durchgängigem Betrieb auf high, erst nach zweieinhalb Stunden merkt auch das Auge, dass die Lampe dunkler wird. Dann allerdings sollte der Akku gewechselt werden, denn die Lampe nuckelt ihn ziemlich leer, was auf Dauer nicht gut ist.
Als nachteilig empfinde ich, dass die Lampe kein Memory hat. Wird die Lampe in high ausgeschaltet, startet sie beim nächsten Einschalten in low und umgekehrt.
Ausgeliefert wird die Lampe mit Akku, zwei Ladegeräten (Steckdose, Auto), einer alternativen flachen Tailcap, Holster, Lanyard und Ersatz-O-Ringen. Das Komplettpaket koste 99 Euro, was in meinen Augen ein guter Preis ist. Leider gibt es die Lampe nicht ohne Akku und Ladezubehör, was den Käuferkreis doch ein wenig einschränken dürfte.
Im Zuge ständig neuer LEDs wirkt die maximale Helligkeit zwar ein wenig „altbacken“, dabei sollte allerdings bedacht werden, dass auch 190 Lumen für nahezu jeden praktischen Einsatzzweck ausreichen. Mich jedenfalls überzeugen Verarbeitung, Haptik und auch Optik der Lampe, ansonsten hätte ich sie hier nicht vorgestellt. Einen ausführlichen Test findet ihr wie immer auf meiner Seite.
Gruß
Walter
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