Eneloop...oder herkömmliche AKKUS??

22 Dezember 2011
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Hi,
ich bin seit einigen Tagen im besitz eine Fenix TK 45.
ich möchte mir gerne für die Lampe Akkus kaufen aber auf dem Markt gibt es ja so einiges.

Jetz habe ich von den Sanyo Eneloop Akkus gelesen und stelle mir die Frage ob sie den so viel beser sein sollen als die herkömmlich zb. von Sanyo.

Die Eneloop´s haben ja max.2000 -2500mAh.

Wobei die besten Akkus von Sanyo 2700mAh bieten.

Kla es ist vom Vorteil das die Akkus die Kapazität lange speichern aber doch auch genau so wichtig ist die Leuchtdauer der Lampe.

Wie seht Ihr das und was benutzt Ihr für Akkus?
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Wenn Du schon "normale" Akkus hast, kannst Du sie selbstverständlich in der TK45 verwenden. Ich hatte zum BC900 8 Akkus dazubekommen, und die tun jetzt klaglos in der TK45 ihren Dienst.

Wenn Du aber neue Akkus kaufen mußt, dann nimm Eneloops. Die normalen weißen mit Krone tun es, die schwarzen XXX-Eneloops sind deutlich teurer und bringen nur wenig mehr Leistung.

Eneloops sollten im Gegensatz zu Lithiumakkus nicht allzu lange entladen herumliegen, also lieber einmal mehr nachladen.
 
22 Dezember 2011
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erst einma danke für die antworten,

eine weitere frage ist , ob akkus (1,2v) nicht eine art einbusen der lichtleistung hat, immerhin bei 8 zellen sind das dann immerhin 2,4V weniger, als batterien.

ich habe als ich die lampe geliefert bekommen haben getestet und auf höchster stufe leuchten klassen, und nach ca. 40 min. hat die lampe runter geregelt.

dan habe ich sie abgeschaltete und festgestellt das die mitgelieferten batterieren brennend heiß waren.

meine frage ist jetz : ist das bei batterieen normal, und ist das bei akkus anderst gerade bei eneloop akkus, verkraften die den stromfluss beser?
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
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Nun ja, teurer schon.

Allerdings ist das 'wenig' immerhin echte 25% längere Laufzeit, bei zeitnaher Verwenndung nach dem Laden.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
...und festgestellt das die mitgelieferten batterieren brennend heiß waren.

...ist das bei batterieen normal, und ist das bei akkus anderst gerade bei eneloop akkus...

Ja und ja.

Batterien haben einen höheren Innenwiderstand als Akkus und produzieren ihren Strom mit einer anderen chemischen Reaktion. Daher können sie bei starker Belastung heiß werden oder brechen so stark in der Leistung ein, daß die Lampe dunkler wird oder ganz ausgeht. Es gibt eine TaLa-Firma, die auf diese Art der "Regelung" setzt und einen Teil ihrer Lampen nur für AA- bzw. AAA-Batterien, nicht aber für Akkus zuläßt.

Akkus (auch Eneloop) können höhere Ströme abgeben und kommen daher mir dem Stromhunger aktueller Lampen besser zurande. Wobei - auch Akkus können in der Lampe warm werden und eine höhere Stromabgabe wird bei gleicher Kapazität mit einer geringeren Laufzeit erkauft.
 

Eisbaer

Flashaholic*
1 Februar 2011
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Altbayern
Servus!

Generell: Ich würde bei fast jeder Anwendung LSD-Zellen (also z.B.eneloops) nehmen, weil diese, wie es mir scheint, eine robustere Chemie haben. Sie reagieren z.B. weniger empfindlich gegen Tiefentladung oder Überladung.

Zur Nennspannung: NiMHs haben eine Nennspannung von "nur" 1,2 Volt, diese Spannung halten sie aber über den nahezu gesamten Entladezyklus, auch unter hoher Last. Erst ganz am Schluss gibt die Spannung nach, bei 1,1 Volt sollten sie dann spätestens nachgeladen werden. Alkaline-Batterien haben zwar eine Nennspannung von 1,5 Volt, die Spannung verringert sich aber kontinuierlich während der Entladung. Werden hohe Ströme gezogen, knickt die Spannung sogar regelrecht ein. Du kannst also davon ausgegehen, dass bei hellen Lampen eine Batterie nur kurz auf einen Spannungsniveau verbleibt, das einem NiMH-Akku ebenbürtig wäre (vergleiche auch oben).

Viele Grüsse
Marc
 

Loki2010

Flashaholic
20 November 2011
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Riehen, Schweiz
Eisbaer x2

So isses.
Bei mir gibts aus genannten Gründen auch nur noch Eneloops.

Sogar bei mir in der Bude sind sie jetzt überzeugt und das hat was gebraucht:rolleyes:.

Ich hatte vorher auch immer Superduper Ansmann 3000mAh Akkus.
Und wenns dann hart auf hart kam, waren die Mistviecher immer leer:mad:.

Gruss Loki


P.S. Gibts eigentlich überhaupt noch jemanden der normale Akkus empfiehlt ....?
 
19 Dezember 2010
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P.S. Gibts eigentlich überhaupt noch jemanden der normale Akkus empfiehlt ....?

Ja - ich zum Beispiel.

Welche Akkus die richtigen sind, hängt doch primär von den Einsatzbedingungen ab. Wenn die Lampe häufig genutzt wird und die Akkus sowieso regelmäßig zu laden sind, kann eine eneloop ihren größten Vorteil, die geringe Selbstentladung, gar nicht ausspielen. Hier habe ich mit "normalen" Akkus einfach deutlich länger Licht.

Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass Standardakkus relativ zügig an Kapazität und Leistung verlieren.

Gruß
 
22 Dezember 2011
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hat den von euch jemand mal die schwarzen mit den weißen eneloop´s verglichen, würde mich mal interessieren. (mal abgesehen vom preis)

500mAh mehr
aber deutlich wenigere ladezyklen
 

hille56

Flashaholic**
6 Dezember 2011
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Magdeburger Börde
Für die usseligen LED Solargartenlampen würde ich im Leben nicht auf den Gedanken kommen dafür eneloop Akkus zu verschwenden. Da tut es auch ne Packung "Discounterakkus".

Einen 2500mAh Akku bekommt ne Solarlampe selbst in einer Woche Australienurlaub nicht geladen. :D
Dafür gibt es die Eneloop lite Akkus mit nur 1000mAh, die wurden für Geräte mit niedrigem Stromverbrauch entwickelt.
Vom Preis her liegen die etwas unter dem Niveau der normalen Eneloop.
Aber die "kapazitätsreduzierten" Akkus gibt es natürlich auch günstiger.

Gruß Mario
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
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Witten
taschenlampen-tests.de
erst einma danke für die antworten,

eine weitere frage ist , ob akkus (1,2v) nicht eine art einbusen der lichtleistung hat, immerhin bei 8 zellen sind das dann immerhin 2,4V weniger, als batterien.

ich habe als ich die lampe geliefert bekommen haben getestet und auf höchster stufe leuchten klassen, und nach ca. 40 min. hat die lampe runter geregelt.
Dafür, dass die LEDs den entsprechenden Strom bekommen, sorgt die Elektronik, die Lampe bekommt also nicht 2,4 Volt weniger als beim Batteriebetrieb.

Dass die Lampe beim Batteriebetrieb runterregelt, liegt am höheren Innenwiderstand der Batterien (wurde hier schon sehr ausführlich erklärt).

Einen Test mit Batterien und Akkus findest du hier.

Gruß
Walter
 

Loki2010

Flashaholic
20 November 2011
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Riehen, Schweiz
@Spotty
Ich habe bei meinen Anwendungen einfach festgestellt das ich mit konventionellen Akkus nirgends hinkomme.
Man (ich verallgemeinere) braucht äusserst selten einen Artikel derart regelmässig das die Vorteile der Eneloops nicht überwiegen.
Zumindest bei mir und in meinem Bekanntenkreis.

@IDfour
Wir reden hier von entsprechenden Einsatzmöglichkeiten.
Diese Gartensolarlämpchen sind Geschwüre, keine adäquaten Einsatzgebiete für Akkus :).

Gruss Loki
 
22 Dezember 2011
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also nach den ganzen informationen hir würde ich schon fast zu den schwarzen eneloops greifen, da ich meine das sie nicht gerade viel teurer sind und halt mehr kapazität bieten, naja die 500 ladezyklen solten auch reichen meine ich.

aber noch eine frage, welches ladegerät soll ich nehmen? ich habe schon viel über BC700-900 gelesen, nur braucht ich das unbedingt.

ich habe ein Graupner Ultra Duo Plus 30 ladegerrät,
war damals recht teuer und meine ist immer noch ein gutes gerät, zeigt ansich alles an von entladener und geladener kapazität usw.
das problem ist nur das man die akkus in so ein (nennen wir es mal) batterieblock steckt und somit nicht jede zelle einzeln überwacht wird. es ist halt ein ladegerät für akkupackst (modellsport).

laden tut ja jedes gerät sagt der laie, nur in wie weit ist es wichtig oder kann es wichtig sein das jede zelle einzeln geladen und überwacht wird?
 
8 Juni 2012
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Hi Leute,

Vor kurzem habe ich mir eine LED Lenser M14 von Zweibrüder gekauft. Jetzt habe ich eine P3 ASF vom selben Hersteller bestellt und hatte eigentlich vor beide mit eneloop (4x AA bei M14 / 1x AAA bei P 3 ASF, die weißen mit 1500 Zyklen) zu betreiben wegen der geringen Selbstentladungsrate. Als ich so bisschen im Internet gestöbert habe, fand ich zum betrieb mit eneloop paar gegensätzliche Aussagen (liegt wohl daran, dass diese auf z.T. ältere eneloop bezogen waren). Jedenfalls möche ich mir gerne Klarheit darüber verschaffen.

Die M14 ist ja Mircocontroller geregelt und ausdrücklich Akkutauglich, die P 3 ASF glaube eigentlich nicht. Ich habe auch gelesen das die eneloop einen sehr geringen Innenwiderstand haben (so ca. 30 mOhm, hoffe der Wert ist aktuell und korrekt) und das bei der P-Serie in der Boost-Stufe kein R mehr zwischengeschaltet wird, sodass allein der Innenwiderstand der Spannungsquelle Strombegrenzend wirkt (keine Ahnung ob dass auch bei der M14 so ist). Folge wäre ja, dass über die LED ein höherer Strom fließt als mit nicht so hochwertigen Akkus* oder gar normalen Batterien** (*Ri 90 - 140 mOhm // **Ri 180 - 360 mOhm <-- Werte habe ich aus einem LED Lenser Admin Komentar), was die LED heißer werden und schneller altern lässt (was ich natürlich nicht möchte^^).

Also folgende Punkte hätte ich gerne geklärt:

- Hat jemand aktuell Erfahrung mit der M14 / P3 ASF im Akkubetrieb, im Speziellen mit oben genannten eneloop und kann ich die beiden mit ihnen ohne bedenken betreiben?

- Wenn der betrieb mit eneloop nicht so gut für die Lampe wäre, was konnt ihr mir empfehlen?

- Haben die Lampen evtl. einen Tiefentladungsschutz der Akkus oder Saugen sie die Akkus bis zur letzten mAh gnadenlos aus? D.h. kann ich sie leuchten lassen bis sie aus gehen oder muss ich selber darauf aufpassen, dass sich die Akkus nicht zu derbe entladen?

Danke im vorraus und viele Grüße!