Tja, Kastration ist Standart (wird bei Bedarf auch subventioniert), um die Population einzuschränken, geht bei Katers auch einfacher als bei Katzens. Alles andere, speziell bei besonders ausgestatteten Tierkliniken, kostet richtig Geld.
Hierüber sollte sich jeder Tierliebhaber im Klaren sein, wenn er sich denn entschließt, ein solcher zu werden. Es ist bei weitem nicht ausreichend, nur aus falsch verstandener Tierliebe z.B. ein Tier aus einem Tierheim bei sich aufzunehmen. Da hängt dann eine Verantwortung dran, die u.U. finanziell weh tun kann. Weiterer Punkt: alles ganz toll, aber was mache ich, wenn ich in Urlaub fahren will und die Katze will nicht? Dann entstehen Kosten für die Katzenpension - erst mal eine adäquate finden, und so weiter und so weiter...
Ihr seht schon, es ist ein nicht so einfaches Thema... und ich kann nur jedem raten, sich mit der Problematik sehr klar vertraut zu machen, bevor er sich ein Haustier zulegt. Auch stellt sich die Frage, ob ich ein Tier vom Züchter nehme, oder eins aus dem Tierheim? Die vom Züchter sind gewollt und damit wird Geld verdient. Die aus dem Tierheim sind (eigentlich) über...
Dazu möchte ich mal frei nach Kurt Tucholsky zitieren:
"Denn die Einen sind im Dunklen
und die Anderen sind im Licht
Die im Licht, die sieht man
die im Dunklen aber nicht"
Zudem: die "Rückmeldung", die ich/wir dann von unseren jeweiligen Katerchen bekommen haben...,

die war uns das Geld allemal wert!
Ein Gruß vom ollen Rafunzel an alle hier anwesenden Tierfreunde!
