Hallo,
hier stelle ich euch die Acebeam K30 mit kaltweißer Lichtfarbe vor. Ich habe hier die Version in der Farbe „Sand“, natürlich gibt es sie auch in normalem Schwarz. Die Lampe habe ich ganz normal erworben.

Herstellerdaten

Meine Messungen [Sanyo NCR18650GA 3.500mAh @4,2V]
Die Lumenmessung habe ich in meiner DIY Ulbrichtkugel gemacht. Hier geht es zu den Lumenmessungen diverser Lampen: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/rs-freaks-lumenmessungen-in-einer-diy-ulbrichtkugel.57382/

Laufzeittest [Sanyo NCR18650GA 3.500mAh @4,2V]
Der erste Test wurde in Turbo gemacht [nicht Turbo Max!]. Während diesem Test hatte ich die Lampe ungekühlt, bei 22 Grad Celsius Raumtemperatur, in der Hand. Nach 7 Minuten hatte sie eine Oberflächentemperatur von 46 Grad Celsius. Da wurde es mir zu heiß und ich habe den Test abgebrochen.

Beim zweiten Test [diesmal in Turbo Max] stand die K30 in kühlem Wasser. Die Regelung ist, dank des Bucktreibers, ausgezeichnet. Nach 35 Minuten hat die Akkuwarnung rot geblinkt, da habe ich den Test abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Akkus noch 3,32 Volt.

Wenn man die Lampe dann noch weiter laufen lässt, schaltet sie bei ca. 2,9 Volt von alleine ab. Da kann man auch beruhigt ungeschützte Akkus verwenden.
Leuchtstufe „High“ ist dauerbetriebsfest.
Lieferumfang
Geliefert wird die K30 in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss.

Im Inneren findet man eine Schaumstoffpolsterung. Zusätzlich schützt das Holster vor Beschädigungen.

Im Lieferumfang befindet sich ein Lanyard, zwei Dichtringe, die kurz gehaltene Bedienungsanleitung und ein Holster.

Haptik
Verarbeitungsmängel gibt es keine. Die Form und Größe gefällt mir sehr gut. In meinen Augen ist sie ein richtiger Handschmeichler. Gut ausbalanciert ist sie auch.



Größenvergleich
Der Größenvergleich zeigt folgendes: 330ml Dose -> Acebeam K30 -> Olight SR Mini -> Klarus G30 -> Imalent DT70.

Lampenkopf
Der Lampenkopf ist recht massiv gebaut und hat große Kühlrippen.

Im SMO [glatten] Reflektor befindet sich die kaltweiße Cree XHP70.2 LED.

In der Bezel ist ein Diffusorgewinde integriert.

Die Scheibe hat einen Lilaschimmer, dies deutet auf eine sehr lichtdurchlässige Vergütung hin.

Akkuwarnung
Die LED über dem Schalter leuchtet, bei eingeschalteter Lampe, dauerhaft. Sie dient als Akkuwarnung und hat die Farben: Grün -> Rot -> Rot-blinkend [ab ca. 3.3 Volt].

Heckansicht
Eine Tailcap gibt es nicht. Das Batterierohr und die Tailcap wurden aus einem Stück gefertigt. Durch die große Auflagefläche steht sie im Tailstand sehr sicher.

Batterierohr
Das Batterierohr hat eine griffige Strukturierung, die sehr rutschsicher in der Hand liegt. Das etwas dickere Heck, verbessert die Rutschfestigkeit noch zusätzlich. Einen Wegrollschutz gibt es nicht. Ein mechanischer Lockout ist durch den Aufbau der Akkuverschaltung nicht möglich, die Lampe leuchtet auch ohne Batterierohr.

Das Gewinde und die Stirnfläche sind komplett anodisiert. Der Gewindelauf ist kratzfrei. Schmiermittel ist ausreichend vorhanden.

Innenansicht
Im Batterierohr befindet sich nichts.

Am Kopf sitzt der verschraubte Käfig. Die Federn sind hochwertig und haben einen starken mechanischen Widerstand.


Akku
Die K30 wird mit 3 x 18650er Li-Ion betrieben. Die Akkus sollten zwischen 64,5mm und 70,0mm lang sein. Optimal sind rund 67mm. Von der Dicke her ist man nicht stark eingeschränkt. Einen Buttontop [erhöhten Pluspol] benötigt man nicht. Kurze Akkus wie beispielsweise Panasonic NCR18650GA oder Samsung INR 18650-30Q funktionieren zwar, aber durch den geringen Anpressdruck schlackern sie im Batterierohr umher.
Als maximalen Entladestrom habe ich 5,04 Ampere gemessen. Mit Akkus die mindestens 8 Ampere liefern, ist man auf der sicheren Seite.
Die Akkus sind in Serie [3S] verschaltet, demzufolge hat die Lampe einen Bucktreiber. Ein Betrieb mit zwei oder einem Akku ist nicht möglich. Eingelegt werden sie alle drei mit dem Minuspol zum Lampenkopf. Bei der Serienverschaltung hat sich Acebeam etwas einfallen lassen. Die Pluspole der Akkus werden über die Stege vom Akkukäfig zum Treiber geleitet, so liegen alle Minus- und alle Pluspole direkt am Treiber an und man kann die Akkus beliebig verschalten. Aus diesem Grund ist der Akkukäfig auch fest am Lampenkopf verschraubt. Diese Lösung finde ich sehr gut, so erreicht man eine Serienverschaltung und kann trotzdem alle Akkus gleich herum einlegen.


Holster
Das Holster ist aus hochwertigem Material und wurde gut verarbeitet.

Die K30 wird vernünftig umschlossen.

Auf der Rückseite befindet sich eine feste und eine Klettschlaufe.

Bedienung
Der Schalter ist aus hochwertigem Aluminium gefertigt worden. Er lässt sich im dunkeln und mit Handschuhen etwas schlecht ertasten. Das Schaltgefühl und der Druckpunkt sind sehr gut. Die Lampe schaltet rotierend Low -> Mid -> High -> Low usw. Diese 3 Leuchtstufen werden auch gespeichert. Die anderen Leuchtstufen befinden sich nicht in der normalen Schaltreihenfolge. Wenn man die Lampe in Firefly, Turbo oder Turbo Max ausschaltet und danach wieder normal aktiviert, dann wird in Low gestartet.
Ein wenig schade finde ich es, dass man nicht direkt auf Turbo Max zugreifen kann, sondern immer erst den Turbo aktivieren muss. Der zweifache Doppelklick benötigt das richtige Timing, sonst landet man schnell im Strobe.


Beamshot’s / Lichtbild
Der Abstrahlwinkel ist erfreulicher weise sehr groß.

Auf dem Whitewallshot ist die kaltweiße Lichtfarbe zu sehen. Der Spill hat einen ganz leichten Blaustich. Die Korona um den Spot herum ist etwas grünlich. Ein Donuthole kann ich nicht entdecken.

Eine PWM Regelung konnte ich weder mit bloßem Auge sehen, noch mit der Kamera sichtbar machen.

Der Firefly Modus ist für diese Lampenklasse ausreichend dunkel.

Das Lichtbild stufe ich als Allrounder ein. Eigentlich kann man fast sagen, dass es vom Lichtbild her eine Olight R50 Pro mit mehr Leistung ist. Der Spot ist sehr groß und geht mittelmäßig weich in den Spill über. Eine scharfe Abgrenzung gibt es nicht, zusehen ist es aber trotzdem. Um den Spot herum sieht man einen leicht grünlichen Ring.







Fazit
Insgesamt gesehen finde ich die K30 sehr gut. Die Form ist genau das richtige für meine Hände. Diese goldene Farbe hebt sich endlich mal von dem schwarzen Einheitsbrei ab. So richtig negativ aufgefallen ist mir nichts, nur eine interne Ladefunktion würde ich mir noch wünschen. Bei der Akkuverschaltung ist Acebeam einen sehr guten Weg gegangen. Das man trotz Serienverschaltung alle Akkus gleich herum einlegen kann, ist sehr komfortabel.
hier stelle ich euch die Acebeam K30 mit kaltweißer Lichtfarbe vor. Ich habe hier die Version in der Farbe „Sand“, natürlich gibt es sie auch in normalem Schwarz. Die Lampe habe ich ganz normal erworben.

Herstellerdaten

Meine Messungen [Sanyo NCR18650GA 3.500mAh @4,2V]
Die Lumenmessung habe ich in meiner DIY Ulbrichtkugel gemacht. Hier geht es zu den Lumenmessungen diverser Lampen: http://www.taschenlampen-forum.de/threads/rs-freaks-lumenmessungen-in-einer-diy-ulbrichtkugel.57382/
| Lampe | Soll | Ist Kaltstart | Ist nach 30sek | Akku |
|---|---|---|---|---|
| Acebeam K30 CW | 5.200 | 4.781 | 4.477 | Sanyo NCR18650GA 3.500mAh |
- 34.164 Lux [in 2 Metern Abstand gemessen und auf 1 Meter zurück gerechnet]
- 315 Gramm einsatzbereit mit Akkus
- 5,04A auf Turbo [mit Strommesszange gemessen]
- 32µA Ruhestrom [mit Strommesszange gemessen]
- 2,91 Volt Abschaltspannung
- 69,9mm maximale Akkulänge
- 120mm Länge
- 48mm Kopfdurchmesser
- 43mm Batterierohrdurchmesser

Laufzeittest [Sanyo NCR18650GA 3.500mAh @4,2V]
Der erste Test wurde in Turbo gemacht [nicht Turbo Max!]. Während diesem Test hatte ich die Lampe ungekühlt, bei 22 Grad Celsius Raumtemperatur, in der Hand. Nach 7 Minuten hatte sie eine Oberflächentemperatur von 46 Grad Celsius. Da wurde es mir zu heiß und ich habe den Test abgebrochen.

Beim zweiten Test [diesmal in Turbo Max] stand die K30 in kühlem Wasser. Die Regelung ist, dank des Bucktreibers, ausgezeichnet. Nach 35 Minuten hat die Akkuwarnung rot geblinkt, da habe ich den Test abgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Akkus noch 3,32 Volt.

Wenn man die Lampe dann noch weiter laufen lässt, schaltet sie bei ca. 2,9 Volt von alleine ab. Da kann man auch beruhigt ungeschützte Akkus verwenden.
Leuchtstufe „High“ ist dauerbetriebsfest.
Lieferumfang
Geliefert wird die K30 in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss.

Im Inneren findet man eine Schaumstoffpolsterung. Zusätzlich schützt das Holster vor Beschädigungen.

Im Lieferumfang befindet sich ein Lanyard, zwei Dichtringe, die kurz gehaltene Bedienungsanleitung und ein Holster.

Haptik
Verarbeitungsmängel gibt es keine. Die Form und Größe gefällt mir sehr gut. In meinen Augen ist sie ein richtiger Handschmeichler. Gut ausbalanciert ist sie auch.



Größenvergleich
Der Größenvergleich zeigt folgendes: 330ml Dose -> Acebeam K30 -> Olight SR Mini -> Klarus G30 -> Imalent DT70.

Lampenkopf
Der Lampenkopf ist recht massiv gebaut und hat große Kühlrippen.

Im SMO [glatten] Reflektor befindet sich die kaltweiße Cree XHP70.2 LED.

In der Bezel ist ein Diffusorgewinde integriert.

Die Scheibe hat einen Lilaschimmer, dies deutet auf eine sehr lichtdurchlässige Vergütung hin.

Akkuwarnung
Die LED über dem Schalter leuchtet, bei eingeschalteter Lampe, dauerhaft. Sie dient als Akkuwarnung und hat die Farben: Grün -> Rot -> Rot-blinkend [ab ca. 3.3 Volt].

Heckansicht
Eine Tailcap gibt es nicht. Das Batterierohr und die Tailcap wurden aus einem Stück gefertigt. Durch die große Auflagefläche steht sie im Tailstand sehr sicher.

Batterierohr
Das Batterierohr hat eine griffige Strukturierung, die sehr rutschsicher in der Hand liegt. Das etwas dickere Heck, verbessert die Rutschfestigkeit noch zusätzlich. Einen Wegrollschutz gibt es nicht. Ein mechanischer Lockout ist durch den Aufbau der Akkuverschaltung nicht möglich, die Lampe leuchtet auch ohne Batterierohr.

Das Gewinde und die Stirnfläche sind komplett anodisiert. Der Gewindelauf ist kratzfrei. Schmiermittel ist ausreichend vorhanden.

Innenansicht
Im Batterierohr befindet sich nichts.

Am Kopf sitzt der verschraubte Käfig. Die Federn sind hochwertig und haben einen starken mechanischen Widerstand.


Akku
Die K30 wird mit 3 x 18650er Li-Ion betrieben. Die Akkus sollten zwischen 64,5mm und 70,0mm lang sein. Optimal sind rund 67mm. Von der Dicke her ist man nicht stark eingeschränkt. Einen Buttontop [erhöhten Pluspol] benötigt man nicht. Kurze Akkus wie beispielsweise Panasonic NCR18650GA oder Samsung INR 18650-30Q funktionieren zwar, aber durch den geringen Anpressdruck schlackern sie im Batterierohr umher.
Als maximalen Entladestrom habe ich 5,04 Ampere gemessen. Mit Akkus die mindestens 8 Ampere liefern, ist man auf der sicheren Seite.
Die Akkus sind in Serie [3S] verschaltet, demzufolge hat die Lampe einen Bucktreiber. Ein Betrieb mit zwei oder einem Akku ist nicht möglich. Eingelegt werden sie alle drei mit dem Minuspol zum Lampenkopf. Bei der Serienverschaltung hat sich Acebeam etwas einfallen lassen. Die Pluspole der Akkus werden über die Stege vom Akkukäfig zum Treiber geleitet, so liegen alle Minus- und alle Pluspole direkt am Treiber an und man kann die Akkus beliebig verschalten. Aus diesem Grund ist der Akkukäfig auch fest am Lampenkopf verschraubt. Diese Lösung finde ich sehr gut, so erreicht man eine Serienverschaltung und kann trotzdem alle Akkus gleich herum einlegen.


Holster
Das Holster ist aus hochwertigem Material und wurde gut verarbeitet.

Die K30 wird vernünftig umschlossen.

Auf der Rückseite befindet sich eine feste und eine Klettschlaufe.

Bedienung
Der Schalter ist aus hochwertigem Aluminium gefertigt worden. Er lässt sich im dunkeln und mit Handschuhen etwas schlecht ertasten. Das Schaltgefühl und der Druckpunkt sind sehr gut. Die Lampe schaltet rotierend Low -> Mid -> High -> Low usw. Diese 3 Leuchtstufen werden auch gespeichert. Die anderen Leuchtstufen befinden sich nicht in der normalen Schaltreihenfolge. Wenn man die Lampe in Firefly, Turbo oder Turbo Max ausschaltet und danach wieder normal aktiviert, dann wird in Low gestartet.
Ein wenig schade finde ich es, dass man nicht direkt auf Turbo Max zugreifen kann, sondern immer erst den Turbo aktivieren muss. Der zweifache Doppelklick benötigt das richtige Timing, sonst landet man schnell im Strobe.
- Ein- und Ausschalten
- Schalter antippen
- Leuchtstufenwechel
- Schalter bei aktivierter Lampe gedrückt halten
- Direktzugriff auf Firefly
- Schalter 1,5sek gedrückt halten [wenn Lampe aus]
- Direktzugriff auf Turbo
- Doppelklick [egal ob Lampe an oder aus]
- Turbo Max
- Ein weiterer Doppelklick wenn man Turbo aktiviert hat.
- Strobe
- Dreifachklick
- Tastensperre
- Schalter 3sek gedrückt halten.


Beamshot’s / Lichtbild
Der Abstrahlwinkel ist erfreulicher weise sehr groß.

Auf dem Whitewallshot ist die kaltweiße Lichtfarbe zu sehen. Der Spill hat einen ganz leichten Blaustich. Die Korona um den Spot herum ist etwas grünlich. Ein Donuthole kann ich nicht entdecken.

Eine PWM Regelung konnte ich weder mit bloßem Auge sehen, noch mit der Kamera sichtbar machen.

Der Firefly Modus ist für diese Lampenklasse ausreichend dunkel.

Das Lichtbild stufe ich als Allrounder ein. Eigentlich kann man fast sagen, dass es vom Lichtbild her eine Olight R50 Pro mit mehr Leistung ist. Der Spot ist sehr groß und geht mittelmäßig weich in den Spill über. Eine scharfe Abgrenzung gibt es nicht, zusehen ist es aber trotzdem. Um den Spot herum sieht man einen leicht grünlichen Ring.







Fazit
Insgesamt gesehen finde ich die K30 sehr gut. Die Form ist genau das richtige für meine Hände. Diese goldene Farbe hebt sich endlich mal von dem schwarzen Einheitsbrei ab. So richtig negativ aufgefallen ist mir nichts, nur eine interne Ladefunktion würde ich mir noch wünschen. Bei der Akkuverschaltung ist Acebeam einen sehr guten Weg gegangen. Das man trotz Serienverschaltung alle Akkus gleich herum einlegen kann, ist sehr komfortabel.
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